Tenshi no Tamago - Zusammenfassung der Handlung

Laufzeit der DVD: ca. 70 Minuten.

Tenshi no Tamago - DVD

Auf einem Stiel sitzt eine Art riesiges, blaues Ei.

Ur-Ei
der junge Mann

Der junge Mann mit dem Holzkreuz blickt in den Himmel.

Von dort erscheint plötzlich eine bizarre Kugel, deren Oberfläche mit menschlichen, versteinert wirkenden Figuren besetzt ist. Die Kugel sinkt hinunter und landet. Dann fährt sie seltsame Ausleger aus, auf denen menschliche Wesen stehen.

die Kugel
das Ei des Mädchens

Ein Mädchen schläft irgendwo. Schließlich erwacht es und klettert aus dem Bett. Zurück bleibt ein großes, weißes Ei, der kostbarste Besitz des Mädchens.

Das Mädchen klettert eine Leiter hoch und blickt auf die bizarre Landschaft. Dann steckt es das Ei unter sein Hemd und macht sich auf den Weg durch die halb märchen-, halb alptraumhafte Landschaft zur Stadt.

das Mädche läuft los
das Mädchen füllt die Flasche

Unterwegs füllt es eine große Flasche mit Wasser aus einem Fluß. Überall finden sich menschliche Bauwerke, großenteils mit Pflanzen überwuchert, doch keine Menschen. Schließlich erreicht das Mädchen die Stadt, die zunächst ebenfalls menschenleer erscheint. Es durchstreift die Straßen auf der Suche nach etwas Eßbarem, dabei immer das Ei behütend.

Das Mädchen erreicht eine Straße, auf der plötzlich riesige, bizarre Fahrzeuge auftauchen, die achtlos an ihm vorüberfahren. Doch das letzte hält an, und der junge Mann steigt herunter. Dann fährt das Ding weiter. Die beiden sehen sich an, und das Mädchen drückt ängstlich sein Ei an sich. Dann läuft es davon.

der junge Mann
eine neue Flasche

Kurz darauf ist der Mann erst mal verschwunden, und die Stadt liegt wieder vollkommen verlassen da. Das Mädchen legt in einem Haus das Ei ab und stöbert weiter umher. Es findet in irgendwo Marmelade und eine weitere Flasche, die es am Brunnen mit Wasser füllt.

Dann trifft es den jungen Mann wieder, der ihr Ei hat und es ihr zurückgibt. Der Mann fragt sie, was in dem Ei drin sei, doch sie antwortet, sie könne es ihm nicht sagen. Dafür sagt er ihr nicht, wer er ist. Sie geht davon, doch der Mann folgt ihr.

das Ei
die Fischer

Und dann tauchen von überall her plötzlich Männer auf, die auf den ersten Blick wie Soldaten aussehen. Doch es sind Fischer! Sie sind mit großen Harpunen bewaffnet und machen Jagd auf schattenhafte Fische, die durch die Stadt geistern. Doch es sind wirklich nur Schatten (von Quastenflossern übrigens), und die kann man natürlich nicht fangen. Doch die Fischer geben nicht auf und setzten ihre geisterhafte Jagd unentwegt fort.

Es fängt an zu regnen. Der Mann und das Mädchen sitzen unter einem Dach im Trockenen. Das Dach gehört anscheinend zu einer Art Kirche. Das Mädchen geht hinein und ist von dem leuchtenden Fenster sehr beeindruckt. Dann sieht es sich selbst im Spiegel, während draußen immer noch die Schattenfische durch die Stadt streifen, und die Fischer Jagd auf sie machen.

das Fenster in der Kirche
der Mann und das Mädchen

Der Mann und das Mädchen gehen zusammen zurück. Es bittet ihn zu versprechen, dem Ei nichts zu tun. Doch er antwortet nicht. Dann erreichen sie ein gigantisches Gebäude, vielleicht auch eine ausgebaute Höhle, in der das Mädchen anscheinend wohnt. Die beiden unterhalten sich ein bißchen, über die Sintflut, die draußen übrigens gerade stattfindet, Noahs Arche, versteinerte Vögel, und was wohl in dem Ei sein mag. Doch diese Frage beantwortet das Mädchen wieder nicht (wir erfahren es übrigens nie).

Das Mädchen führt den Mann dann eine endlose Wendeltreppe hinauf. Auf jeder Stufe steht eine große, runde Flasche mit Wasser. Er fragt es, wie lange es schon dort lebe, aber das weiß das Mädchen selbst nicht. Und über sich selbst weiß der Mann auch nicht sehr viel. Das Mädchen führt ihn dann zu dem versteinerten Skelett eines Vogels. Der Mann ist sehr beeindruckt.

der versteinerte Vogel
im Zelt

Später sind die beiden in einem Zelt. Das Mädchen legt sich schlafen. Draußen regnet es ununterbrochen und das Wasser steigt immer mehr an. Die Stadt und die zu Stein gewordenen Fischer werden nach und nach überflutet. Doch im Zelt ist es warm und trocken. Das Ei ist dort gut aufgehoben.

Aber nachdem das Mädchen eingeschlafen ist, nimmt der Mann das Ei, legt es auf den Boden und zerschlägt es. Dann geht er davon. Als das Mädchen später aufwacht und die zerbrochenen Reste des Eis sieht, schreit es verzweifelt auf. Dann rennt es los, auf der Suche nach dem Übeltäter.

der Mann nimmt das Ei
das Mädchen ertrinkt

Doch es stürzt in eine tiefe Schlucht, an deren Grund ein See liegt. Es vereinigt sich mit seinem Spiegelbild im Wasser - ihrem erwachsenen Ich. Die junge Frau ertrinkt. Ein letztes Mal atmet sie aus, und aus den Luftblasen werden an der Wasseroberfläche Eier wie das, das das Mädchen die ganze Zeit bei sich getragen hat.

Unser Blick schweift wieder über die bizarre Landschaft mit den Eiern, die an der Spitze baumartiger Türme liegen, dann zu dem Mann mit dem Kreuz. Der sieht der riesigen Kugel zu, die aus dem Meer aufsteigt und ihre Ausleger wieder einzieht. Auf ihrer Oberfläche ist eine Figur dazugekommen - das Mädchen mit seinem Ei. Die Kugel entschwindet ins All und läßt das Land unter sich zurück.

die Kugel

(Fragen Sie mich bitte nicht, was das nun alles zu bedeuten hat. Ich bin Physiker, kein Schamane oder Mystiker oder so was...)


Erstellt am 4.7.1999. Letzte Änderung: 13.1.2012