Abenobashi Mahou Shoutengai - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 13

Teil 1 - Mystical! Abenobashi * Shopping District

In der Einleitung erklärt uns der Sprecher, daß vor 1000 Jahren in der Hauptstadt (Kyouto) eine offizielle Regierungsorganisation namens Onmyouryo existierte, deren Mitglieder Onmyouji hießen. Onmyouryo beschäftigte sich mit Astrologie, Okkultismus und ähnlichen Dingen, die man damals für Wissenschaft hielt.

Titelmusik.

Vor 50 Jahren, unmittelbar nach dem Krieg, war der Stadtteil Abeno das Vorzeige-Entwicklungsprojekt in Osaka. Jetzt ist man der Meinung, daß nach so langer Zeit dieses Viertel einer Generalüberholung bedarf. Und so wird Abeno Stück um Stück abgerissen, damit darauf neue Hochhäuser, Einkaufszentren usw. errichtet werden können.

Sasshi und Arumi

Der junge Satoshi, von seiner Freundin Arumi immer Sasshi genannt, ist noch in dem alten Abeno aufgewachsen und findet die Veränderungen gar nicht so toll. Seine Leute sind schon umgezogen, und Arumi wird auch bald umziehen - nach Akanko auf Hokkaidou, wo ihr Vater eine Stelle als Koch in einem Hotel bekommen hat. Sasshi ist geschockt. Für ihn ist Hokkaidou das Ende der Welt. Arumi ist auch nicht so glücklich darüber, hat sich aber damit abgefunden. Vielleicht wird es dort sogar interessant.

Sasshi und Arumi gehen zum Grill Pelikan, der Kneipe, die Arumis Familie gehört. Wie es aussieht, will Masa-jii den Grill Pelikan nicht aufgeben und dableiben, auch wenn der Rest seiner Familie wegziehen sollte. Damit gerät er in heftigen Streit mit seinem Sohn Papan. Arumi und Sasshi machen sich wieder davon.

Später unterhalten sie sich über Sasshis Großmutter. Damals war Masa-jii anscheinend in sie verliebt, aber sie heiratete dann Sasshis Großvater. Allerdings ist sie schon ewig lange tot. Arumi meint, die beiden hätten irgend ein Geheimnis gehabt. Sasshi erinnert sich, daß sie vor langer Zeit mal angeblich in den Typ verliebt war, der damals nach dem Krieg dieses Stadtviertel gebaut hat. Und Masa-jii ist anscheinend bis heute auf ihn eifersüchtig, obwohl er schon längst wieder verschwunden ist.

Am Abend ist Sasshi wieder bei sich zuhause, und auch dort sind die Neubaupläne das Gesprächsthema Nummer eins. Sasshi fragt seinen Großvater dann nach der Bedeutung des Pelikans in Arumis Haus. Dieser, die Schildkröte des Badehauses Kame no Yu, wo seine Großmutter lebte, und noch ein paar weitere dieser Statuen sind, so erfährt er, die kritischen Punkte von Abeno. Mehr ist aus dem alten Mann aber nicht herauszubringen.

Am nächsten Tag hängen Sasshi und Arumi wieder irgendwo herum. Arumi grübelt darüber nach, ob ihr Großvater wohl allein in Osaka bleiben könne, wenn der ganze Rest der Familie wegzieht. Irgendwie hat sie das Gefühl, daß etwas seltsames geschehen werde, wenn er weg ist.

Eine seltsame alte Schachtel taucht auf. Sasshi begrüßt sie als Aki-nee-chan. Anscheinend ist Aki so eine Art stadtbekanntes Maskottchen und mit Sasshis Familie befreundet. Arumi fragt sie, ob sie etwas davon wisse, daß Sasshis Großmutter mit ihrem Großvater mal befreundet gewesen sei. Und wenn sie schon mal beim Fragen sind, will Sasshi auch wissen, was es mit der Schildkröte und dem Pelikan auf sich hat.

Aki erklärt, daß dieses Geheimnis mit dem Seimei-Schrein zu tun habe, in dem vor 1000 Jahren ein sehr berühmter Onmyouji begraben wurde. Schildkröte (Genbu - Norden), Vogel (Suzaku - Süden), Drachen (Seiryuu - Osten) und Tiger (Byakko - Westen) sind die Schutzgötter Kyoutos, und Abeno wurde damals ganz analog gebaut, und unsere beiden Helden sind ganz aus dem Häuschen, als sie das herausfinden. Aber was hat das ganze nun mit Masa-jii zu tun? Sie laufen los, um ihn zu fragen.

das Tor zu einer anderen Welt

Masa-jii steigt inzwischen auf sein Dach, um die Katze zu verscheuchen, die in aller Seelenruhe auf dem Pelikan pennt. So leicht läßt sie sich aber nicht vertreiben, und außerdem ist das Dach ziemlich wackelig. Masa-jii regt sich immer mehr auf und vergißt jede Vorsicht. Im entscheidenden Moment, als die Dachkonstruktion nachgibt, springt die Katze davon, Masa-jii saust in die Tiefe. Genau vor Sasshi und Arumi landet er auf dem Boden. Auch die Pelikan-Statue fällt herunter und zerbricht.

*

Masa-jii hat es scheinbar überlebt, muß aber eine Zeitlang im Krankenhaus bleiben. Scheinbar deshalb, weil er in Wirklichkeit tot ist und Sasshi und Arumi sich bereits in einer anderen Welt befinden. Nur haben sie es noch nicht gemerkt. Im Moment sieht alles noch aus wie immer. Nur, daß in der Nacht vor Sasshis Fenster keine Vögel, sondern riesige Drachen herumfliegen.

Am nächsten Tag treffen die beiden sich wieder im Tempel, und Sasshi erzählt Arumi, was er in der Nacht unglaubliches gesehen hat. Aber jetzt glaubt er es fast selbst nicht mehr.

Im Tempel machen ein paar Leute Frühsport. Sie verwandeln sich plötzlich in Pilze, und jetzt glaubt auch Arumi, daß irgend etwas nicht mehr stimmt. Voller Panik rennen die beiden nach Hause, doch die Häuser von Abenobashi klappen alle zusammen. Es sind nur noch Fassaden, die jetzt eine nach der anderen umkippen.

Aber ein Tor gibt es noch, und von dem aus führt ein Regenbogen zu einem weit entfernten Schloß.

Teil 2 - Adventure! Abenobashi * Sword and Sorcery Shopping District

Sasshi und Arumi stehen vor dem Schloß und rätseln, wo sie sein könnten. Schließlich einigen sie sich, daß sie wohl in Frankreich sein müssen. Seltsam nur, daß es Frankreich immer noch fliegende Drachen gibt ...

ein Drachen

Das Tor geht auf, und der König (Papan) mit seiner Königin (Aki) kommen zusammen mit einer Reihe von Rittern herausgeritten. Er gibt den beiden einen Sack mit 800 Goldtalern als Belohnung dafür, daß sie den Dämon töten sollen / werden. Ziemlich ratlos laufen unsere Helden nun mit dem Geld durch die seltsame Abenobashi-Einkaufsstraße dieser seltsamen Märchenwelt. Sasshi beschließt, sich im Laden des Kouhei-san dieser Welt eine Ritter-Ausrüstung zu kaufen: Schwert, Rüstung usw.

Daraus wird aber am Ende nichts, denn unvorsichtigerweise hat er das Geld Arumi gegeben. Die ist einem seltsamen Magier begegnet und hat ihm das ganze Geld für ein Amulett bezahlt. Und so müssen die beiden nur mit diesem Amulett bewaffnet gegen den Dämon antreten. Dabei weiß Sasshi nicht einmal, welche Wirkung es überhaupt haben soll, denn Arumi weigert sich standhaft, es ihm zu sagen.

noch ein Drachen

Auf der Suche nach dem Dämon begegnen sie einer seltsamen, leicht bekleidete, sehr vollbusigen Hexe, die von einem Maulwurf als Munemune vorgestellt wird. Sie erklärt Arumi und Sasshi, daß sie sie keinen Schritt weiter gehen lassen werde und greift dann an. Sasshi wird getötet, aber Arumi kann seine Seele wieder in seinen Körper hineindrücken. In einem Sarg verpackt schleift sie ihn zur Wiederbelebung ins Schloß.

Weiter geht die Wanderung durch das Level. Sasshi stirbt unzählige Male und Arumi muß ihn jedes Mal retten lassen. Am Ende können sie Munemune aber austricksen. Sie scheint nämlich in den Typen, der Arumi den magischen Anhänger verkauft hat, verknallt zu sein und macht sich sofort auf die Suche, als sie erfährt, daß er anscheinend in der Gegend ist. Arumi und Sasshi erreichen schließlich das Ziel, das riesige, super-gefährliche End-Monster.

Jetzt kann Sasshi den Anhänger einsetzen, der sich in ein Schwert verwandelt. Allerdings eins aus Gummi. Als Sasshi damit auf den Teufel losgeht, weil er sonst nichts zum Kämpfen hat, kitzelt das Schwert die Brust des Teufels und läßt sie immer größer und größer werden. Deshalb wollte Arumi ihm nicht sagen, was für eine Magie dieser Anhänger hatte. Es war ihr einfach zu peinlich. Jedenfalls platzt der Teufel am Ende und verwandelt sich in ein ganz kleines, zahmes Teufelchen, das Sasshi und Arumi einen Wunsch verspricht. Natürlich wünschen die sich, in ihre Welt zurückgebracht zu werden. Also legt das Teufelchen los, erzeugt einen mächtigen Zauber. Sasshi und Arumi machen sich auf den Weg.

Doch der Ort, an dem sie herausgekommen sind, kann unmöglich ihr Zuhause sein.

Teil 3 - Combine! Abenobashi * Intergalactic Shopping District

Herausgekommen sind Arumi und Sasshi auf einem Scheibensatelliten, der irgendwo im Weltraum herumschwirrt. Arumi ist außer sich vor Wut auf das Teufelchen.

Arumi und Sasshi als Affe

Als erstes begegnen sie einem Robot-Kouhei-san, der ihnen irgend was verkaufen will. Sasshi kauf einen Monolithen und wird kurzzeitig zu einem Affen. Arumi besorgt sich eine Mega-Strahlenkanone, mit dem sie den Teufel dieser Welt grillen will. Genauergesagt soll Sasshi es tun. Der hält das für ungerecht, wofür Arumi ihn einmal durch das Universum schießt. Irgendwie kommt er aber lebendig wieder zurück, womit bewiesen ist, daß er auch in dieser Welt nicht sterben kann.


Arumi muß mal. Leider geht ihr dabei ihr Höschen verloren. Genauergesagt landet es auf dem Kopf eines seltsamen Teufelchens und bleibt dort für den größten Teil dieser Folge ("eine Mütze mit zwei Löchern für die Ohren" ;-) Das macht das Mädchen völlig fertig und sie schickt Sasshi los, die Unterhose wiederzuholen, obwohl der gar nicht mitgekriegt hat, wem sie eigentlich gehört.

Auf jeden Fall ballert Sasshi wie ein Irrer durch die Gegend und schrottet den halben Satelliten.

Munemune, Aki und Sayaka, die Intergalaktischen Polizei-Engel, tauchen auf und verhaften die beiden. Allerdings überlegen sie es sich dann doch anders und machen lieber ein Schwätzchen mit Arumi. Eigentlich haben sie mit diesem Satelliten ja gar nichts zu tun und sind nur rein zufällig hier und so weiter. Sasshi findet das todeslangweilig und setzt lieber die Jagd auf den Teufel fort. Zwischendurch begegnet er einem seltsamen Mann mit einem Fernrohr. Es ist der Typ, der in der vorherigen Welt Arumi den magischen Anhänger verkauft hat. Leider sind hinter ihm aber die Polizei-Engel her.

Arumi nackt

Sasshi erwischt schließlich das Teufelchen, das sich aber als super-niedliches Knuddeltierchen namens Pyuii tarnt. Das schützt es aber trotzdem nicht davor, über den Haufen geschossen zu werden. Doch kaum sind die Polizei-Engel weg, ist Pyuii wieder da und wird zu einem riesigen Dämon.

Vogelwild geht es weiter. Arumis Vater und Großvater tauchen auf und versorgen Arumi und Sasshi auf ziemlich abgedrehte Art und Weise mit einem riesigen Mecha, mit dem sie gegen den Teufel kämpfen müssen. Dazu läuft als Hintergrundmusik ein Thema aus "Evangelion", was irgendwie auch ganz gut paßt.

Sasshi ist ganz begeistert, Arumi, inzwischen in Raumfahrerkleidung, aber immer noch unterhosenlos, weniger. Die beiden geraten in einen wilden Streit, weil Sasshi genau unter Arumi sitzt und sie auf keinen Fall will, daß er ihren nackten Hintern sieht. Das nutzt der Teufel aus und greift an, wird aber - mehr oder weniger zufällig - doch besiegt.

Bis die Intergalaktischen Polizei-Engel wieder auftauchen, diesmal mit einem riesigen Raumschiff, mit dem sie das Universum erobern wollen. Auch das Teufelchen ist noch am Leben und fusioniert sich mit dem Raumschiff der Polizistinnen, die inzwischen zu Piraten mutiert sind. Das Raumschiff seinerseits mutiert nun zu einem feuerspeienden Drachen, und genauso abgedreht geht der Kampf weiter. Um ihre Unterhose zu retten, riskiert Arumi schließlich die Zerstörung des Universums. Das explodiert dann auch wirklich, aber wenigstens hat Arumi ihr Höschen wieder.

Und der Teufel ist auch besiegt und verspricht den beiden, sie diesmal wirklich in ihre Welt zurückzubringen. Statt dessen kommen sie in Hong Kong heraus.

Teil 4 - Get fired up! Abenobashi * Hong Kong Martial Arts Shopping District

Der erste, dem Arumi und Sasshi in Hong Kong begegnen, ist Kouhei-san, der jedem, den er heute trifft, einen Rabatt auf seinen Krempel geben will.

Dann begegnen sie einem karate-kämpfenden Panda, der verdächtige Ähnlichkeit mit Genma Saotome hat. Panikerfüllt flüchtet Sasshi und landet in einer unterirdischen automatischen Bäckerei, die ihn zu einer Art belegtem Brötchen verarbeitet. Munemune kommt angerannt, um ihn zu retten. Onii-chan nennt sie ihn, und er soll für sie den Killer Golden Claws - Papan in dieser Welt - besiegen.

Zentraljapan

Golden Claws hat den Sohn von Arumis Vater getötet und den Familienschatz gestohlen. Also muß Sasshi ihn bestrafen. Nur ist Golden Claws ein bißchen zu stark für ihn, weswegen er erst mal ein eisenhartes Training absolvieren muß. Trainer sind Sasshis Vater, Aki und der Panda, und es geht natürlich völlig abgedreht zu. Nach den 36 Übungen hat Sasshi sich in einen Muskelmann verwandelt, doch Munemunes Busen verwandelt ihn wieder zurück. Er muß nun im Ring gegen Golden Claws antreten.

Zwischendurch erscheint auch mal wieder Yuutasu und stattet Sasshi mit einem Kampfanzug aus, der bei jedem Schlag laute Karate-Geräusche macht. Sonst macht er nichts, und so kassiert Sasshi von Papan erst mal ordentlich Prügel. Dann aber erinnert er sich an den Rat von Yuutasu, an sich zu glauben, verwandelt sich in eine Art Bruce Lee (mit denselben Geräuschen und Lauten), und verprügelt Golden Claw nach allen Regeln der Kunst. Dann wird er zu Son Gokuu und schießt ihn mit einem Kamehameha ins All.

Die Statue, der er als Siegespreis gewonnen hat, schenkt er Arumi, weil sie ihr so gut gefallen hat. Doch da kommt Munemune angerannt und will sie haben. Sie zieht das Ofuda von der Stirn der Statue, und siehe da, sie ist der Teufel in dieser Welt, wird riesig groß und trampelt alles nieder.

Zum Glück hat Sasshi an seinem Kampfanzug noch das Preisschild, und das wirkt auch als Ofuda. Mit diesem kann er den Teufel besiegen. Dieser wird wieder ganz winzig und verspricht Sasshi und Arumi, ihnen einen Wunsch zu erfüllen ...

... und heraus kommen sie an einem Ort, wo es Dinosaurier gibt!

Teil 5 - Abenobashi * Ancient Dinosaur Shotengai Despair!

Die Welt, in der Arumi und Sasshi herausgekommen sind, ist eine Mischung aus Dinosaurier- und Steinzeit, wobei die Dinosaurierzeit wiederum eine Mischung aus Jura und Kreidezeit verschiedener Erdteile ist. Mit anderen Worten, es geht so chaotisch zu wie immer. Allerdings fällt das sogar Sasshi auf, denn er kennt sich, wie alle Jungen, sehr gut mit Dinosauriern aus.

Arumi und Sasshi als Darwin

Arumi stößt auf ein verlassenes Triceratops-Baby, das sie für den Rest dieser Episode begleiten wird. Sie will es zu ihrer Mutter zurückbringen. (Das ist bei eierlegenden Tieren natürlich Blödsinn, aber im Film geht halt alles. Vor allem in diesem.) Aus dem Himmel fällt eine riesige steinerne Pelikan-Statue auf Sasshis Kopf, er fällt in einen See, ertrinkt fast und wird dann von einer fleischfressenden Pflanze verschluckt und wieder ausgekotzt - ohne Kleider allerdings.

Nachdem er seine Kleider wieder angezogen hat, gehen die beiden in die Abenobashi-Einkaufsstraße der Steinzeit, werden von den Wilden unter Führung von Sayaka aber gefangengenommen. Die Sayaka dieser Welt ist eine verrückte Peitschenkönigin mit einem heftigen Aberglauben. Angeblich ist das Ende der Welt nahe, und zwar wegen dieses Dino-Babys, das Arumi unbedingt ihrer Mutter zurückbringen will. Sayaka will es aber lieber hinrichten, um die Welt zu retten. Und Sasshi und Arumi gleich dazu. Also müssen sie abhauen. Genauergesagt werden sie von einer Tarzan-Munemune gerettet und benutzen einen Apatosaurus oder so etwas in der Art, um davonzureiten. Die Wilden und Sayaka nehmen sogleich die Verfolgung auf.

Munemune reitet

Munemune erklärt ihren Gästen, sie sei unterwegs, um jemand bestimmten zu finden. Das ist eigentlich in jeder Folge ihre Hauptaufgabe.

Die Wilden greifen an wie die Wilden und der Reit-Dinosaurier wird von Felsen zu Felsen immer kleiner. Dann stürzen sie in eine Schlucht. Unten ist zwar ein Fluß, aber der mündet in einen Wasserfall.

Irgendwo kommen sie wieder lebend an Land, und auf wen treffen sie da: Yuutasu, der gerade ein riesiges Fossil ausgräbt. Er fragt sich, wo die beiden schon wieder herkommen. Das wüßten Sasshi und Arumi auch gerne. Yuutasu stellt sich jetzt mal vor, aber Sasshi und Arumi halten diesen Namen "Yuutasu" für äußerst verdächtig. Wahrscheinlich, so meinen sie, sei es ein Künstlername.

Als er Arumis Triceratops-Baby sieht, fängt er an, etwas von positiven und negativen Kräften zu erzählen und verschwindet dann, um irgendwelche Vorbereitungen zu treffen. Kurz darauf findet Arumi endlich die Mutter des kleinen Dinos, und es gibt ein tränenreiches Wiedersehen. Tränenreich nicht zuletzt deswegen, weil gerade ein riesiger Meteor auf die Erde stürzt - der Teufel in dieser Welt.

Sasshi versucht, ihn mit irgend einem faulen Zauber aufzuhalten, aber es nützt nichts. Munemune kommt angelaufen, und auch Yuutasu findet sich ein. Der kennt den richtigen Zauber. Sasshi und Arumi müssen nur ihre Handys opfern, und schon ist der Teufel besiegt, und unsere Helden landen, wenn auch etwas unsanft, in der nächsten Welt.

Teil 6 - Night fog's! Abenobashi * Hard Boiled Shotengai

Arumi und Sasshi haben sich stark verändert, sie sind in dieser Welt Erwachsene. Verschlagen hat es sie in eine Art chicagoer Al Capone-Umgebung, in eine Welt des organisierten Verbrechens, allerdings in einer ziemlich karikierten Form. Die beiden geraten umgehend in eine wilde MG-Schießerei, auf der einen Seite Arumis Mutter mit ihrem Clan, der Pelikan-Familie, auf der anderen die Bullen. Die beiden werden getrennt: Sasshi landet beim Pelikan-Clan, Arumi wird als Polizistin eingestellt.

Arumi als Polizistin

Der Pelikan-Clan wartet auf einen legendären Scharfschützen namens Rugorno, und wie es der Zufall will, wird Sasshi dafür gehalten. Arumis Großvater Masa-jii, Chef des Clans, heißt ihn ihn schönster Mafia-Klischee-Tradition willkommen.

Auf der anderen Seite ist Arumis neuer Chef, der Polizeichef, Sasshis Großvater, ihre Kolleginnen Munemune und Sayaka, die Abeno-Angels. Arumi ist empört darüber, in so eine skurrile Lage geraten zu sein, doch sie kann nichts machen. Jetzt ist sie Polizistin und rückt mit ihren neuen Kolleginnen aus, um die Pelikan-Familie zu verhaften.

Die weiht Sasshi gerade darüber ein, woher ihr Geld kommt: aus dem Verkauf illegaler Schnecken für Restaurants. Das Geschäft ist allerdings in letzter Zeit schwierig geworden, und deswegen braucht der Clan Rugorno. Er soll den Polizeichef umlegen. Doch leider taucht noch ein weiterer Kandidat für diesen Job auf, der ebenfalls behauptet, Rugorno zu sein: Papan.

Also läßt Masa-jii die beiden gegeneinander antreten. Sasshi meistert diesen Scharfschützentest souverän, Papan hingegen ballert ein ganzes MG-Magazin neben das Ziel und jagt es dann von Hand mit Dynamit in die Luft. Damit ist bewiesen, daß er der legendäre Scharfschütze Rugorno ist. Sasshi wird abgeknallt. Der Schuß geht mitten in die Brust. Bei Sasshi geht die Luft raus und er wird zu einem Zwerg.

Sasshi als Zwerg

Derweil sind die drei wackeren Polizistinnen draußen angerückt und überlegen sich, wie sie den Laden hochnehmen und den Big Boss finden können. Sie finden Arumis Polizeiuniform ein bißchen zu auffällig und ziehen ihr auf offener Straße etwas anderes an. Und dann tritt sie in Masa-jiis Restaurant als Sängerin auf - Hollywood hätte es nicht besser gekonnt. Derweil suchen Sayaka und Munemune den Big Boss, denn Masa-jii ist es anscheinend nicht. Leider geraten sie dabei an Papan. Weitere Polizisten tauchen auf, und es kommt zu einer vogelwilden Ballerei jeder gegen jeden, bei der viele der Polizisten und Verbrecher getroffen werden und ebenfalls zu Zwergen schrumpfen.

Munemune sucht den Big Boss - es ist Yuutasu, ihre alte Liebe in jeder Welt. Aber er hat sie verlassen und will auch nicht zu ihr zurückkehren, und deshalb erschießt sie ihn schließlich. Auch er wird zu einem Zwerg und beschließt, diese Welt zu verlassen. Arumi läuft ihm über den Weg, sie würde auch gerne wieder in ihre richtige Welt zurückkehren. Der jeweilige Oni ist unzuverlässig, also will sie von Yuutasu wissen, wie sie es anstellen kann. Doch Yuutasu antwortet ihr, es liege an ihnen selbst. Sie wollten in Wirklichkeit gar nicht zurück.

Sasshi wird durch die Explosion des Restaurants herbeigeschossen und landet genau auf Yuutasus Kopf. Dem wird das langsam zu blöd und er schickt die beiden persönlich nach Hause - hoffentlich. Arumi redet Sasshi ins Gewissen, sich nicht wieder eine seltsame Welt zu wünschen, sondern ihr wirkliches Zuhause. Doch es gibt etwas, was Sasshi daran hindert, dort hin zurückkehren zu wollen.

Teil 7 - Reminescence! Abenobashi * Birth

Zunächst sieht es so aus, als seien Sasshi und Arumi wieder zuhause. Sie kommen gerade dazu, als Masa-jii von seinem Dach stürzt, aber diesmal bleibt er an einem Träger hängen und bricht sich nur ein paar Rippen. Im Krankenhaus erinnert er sich an seine Jugend, die Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg.

Masayuki und Mune

Damals gab es Abenobashi Shoutengai noch gar nicht. Auf dem ehemaligen Kasernengelände wurde gerade alles abgerissen, um für eine moderne Stadtentwicklung Platz zu machen.

Masayuki war damals ein junger Taugenichts, der sich mit Schnorren und Gelegenheitsjobs über Wasser hielt. Er sah aber gut aus, hielt sich für unwiderstehlich und glaubte felsenfest an eine goldene Zukunft. Vor allem ein eigenes Restaurant wollte er. Ein französisches. Er war hinter einem gut aussehenden Mädchen namens Mune her, die in den bisherigen Folgen immer als Munemune aufgetaucht ist. Munes Eltern hielten nichts von Masayuki, und Mune selbst auch nicht.

Verantwortlich für den Aufbau eines modernen Stadtviertels war ein junger Star-Architekt namens Abe. Masayuki hängte sich an ihn und arbeitete ab und zu für ihn, Mune aber verliebte sich in ihn. Dieser Abe-sensei ist niemand anderer als Yuutasu, der auch schon in fast jeder Folge als geheimnisvoller Mann im Hintergrund aufgetreten ist.

Abe behandelte Masayuki fast besser, als er es verdient hätte, aber das nutzte Masayuki bei Mune natürlich rein gar nichts. Die war statt dessen mehr und mehr von Abe-sensei fasziniert. Dessen Plan war, Abenobashi-Shoutengai entsprechend dem schachbrettartigen Stadtplan von Kyouto anzulegen, einschließlich der magischen Elemente.

Masayuki will Abe umbringen

*

Masayuki wollte sich seinen Traum vom eigenen Restaurant im Shoutengai mit Hilfe eine Bankkredites erfüllen, doch die Bank ließ ihn erst mal eiskalt abblitzen. Doch Abe gab ihm eine magische Visitenkarte, und mit der wurde der Bankangestelle irgendwie hypnotisiert und versprach Masayuki alles, was er wollte. Mune bekam er aber nicht, und es wurde ihm langsam klar, daß er daran nichts würde machen können.

Überraschend platzte dann auch noch der Bankkredit, und Masayuki gab Abe die Schuld an seinem Unglück. Er wollte ihn sogar ermorden, aber daraus wurde zum Glück nichts. Er traf Abe-sensei noch ein einziges Mal, und dann war er verschwunden, weg, als hätte es ihn nie gegeben.

Mune konnte also den Mann, den sie so sehr liebte und verehrte, nicht bekommen, und ist seitdem in jeder Folge hinter ihm her.

Masayuki kratze am Ende aber noch die Kurve, heiratete eine andere Frau namens Gin und macht 10 Jahre später sein französisches Restaurant doch noch auf.

Teil 8 - Flutter! Abenobashi * Tokimeki Gakuen Shotengai

Auf den ersten Blick sieht die Welt, in der Sasshi und Arumi herausgekommen sind, sehr normal aus, und sie können schon hoffen, endlich wieder zuhause zu sein. Allerdings stellt Sasshi fest, daß Arumi nicht bei ihm ist. Dafür wird er von einem niedlichen Mädchen namens Amiryun umgerannt, in das er sich sogleich verknallt. Wahrscheinlich heißt das Mädchen in Wirklichkeit Ami, aber sie beendet jeden Satz mit "ryun", und so kommt ihr Name als Ami-ryun. (Als Arumi das mitkriegt, bekommt sie fast einen Anfall.)

Arumi wird verfolgt

Auf dem Weg zur Schule werden die beiden von Lehrerin Munemune abgefangen, und das bedeutet zunächst mal, daß Sasshi keineswegs zuhause ist, sondern wieder in einer seltsamen Parallelwelt, diesmal einer voller niedlicher, hilfloser Schülerinnen, die alle um seine Gunst buhlen. Sasshi fühlt sich wie im Paradies.

Auch Arumi ist an der Schule, aber für sie ist diese Welt die reinste Hölle. Die halbe Folge lang wird sie von einem riesigen Huhn verfolgt und gepiesackt. Außerdem ist sie nur noch ein kleines Kind und hat ein Horn auf dem Kopf. Und sie ist natürlich wahnsinnig wütend und eifersüchtig auf Sasshi mit all seinen Verehrerinnen, und will sich an ihm rächen, doch diese Welt hat außerdem die Eigenschaft, daß alles, was Arumi gegen Sasshi unternimmt, sich gegen sie selbst wendet.


In der Mittagspause schenkt Sasshi sein Pausenbrot einem Mädchen namens Shiotan, weil alles ausverkauft war. Das bricht Amiryun fast das Herz, wo doch Sasshi ihre große Liebe ist. Arumi rät ihm aufzugeben, weil er sich durch seine Blödheit zwischen alle Stühle gesetzt hat, doch da hat Amiryun ihm schon vergeben.

Arumi will ihm eins überziehen, erwischt aber statt dessen das Huhn und wird vermöbelt.

Amiryun und Sasshi

Am Abend trifft sie Sasshi wieder und ermahnt ihn, sie sollten schleunigst nach Hause reisen, doch davon hält Sasshi gar nichts. Ihm gefällt es hier prächtig. Und den Oni dieser Welt haben sie auch noch nicht gefunden. Anscheinend ist es aber diesmal Arumi selber mit ihrem Horn. In der Nacht versuchen sie also einen Transfer, aber der schlägt fehl.

Und so sind auch am nächsten Tag alle Mädchen wieder hinter Sasshi her, und Arumi hat eine harte Zeit. Shiotan lädt Sasshi ins Kino ein. Dafür hext Arumi zwei Zombies (Papan und Masa-jii) herbei, um Sasshi umzubringen, aber sie stellen sich dafür einfach zu blöd an. Auch ihre späteren Versuche, Sasshi und ihre Rivalin ins Jenseits zu schicken (mit Lasersatelliten, Vodoo usw.), enden für Arumi ziemlich schmerzhaft, während Sasshi zum gefeierten Superhelden avanciert.

Irgendwann bekommt Sasshi allerdings mit, wie schlecht es Arumi geht und verspricht ihr, den Durchgang durch diese Welt bald zu beenden. Wenn er Shiotan heiratet, dann sei diese Ebene erledigt und der Oni werde erscheinen. Leider rennt er vorher aber in Amiryun. Die entpuppt sich als eine Art Engel und steigt nun zum Himmel auf (erinnert stark an eine Szene am Schluß von Oh my Goddess, wo Belldandy zurück in den Himmel gezogen wird). Nur, daß Amiryun sich selbst dabei als Androidin HMX-12 bezeichnet.

Sasshi bringt das ziemlich durcheinander. Was wollte er noch gleich? Am besten statt Shiotan Amiryun heiraten. Jetzt wird Arumi so richtig, richtig wütend. Sie wird außerdem riesig groß - anscheinend ist sie wirklich der Oni dieser Welt. Diese löst sich dann unter Arumis wütendem Ansturm auf. Heulend rennt Arumi davon und trampelt die halbe Stadt nieder.

Da erscheint mal wieder Yuutasu bei Sasshi, lobt ihn dafür, wie gut und realistisch diese Welt geraten sei und erzählt mal wieder seltsame Dinge. Sasshi solle doch bei ihm in die Lehre gehen und die Wissenschaften studieren. Und so gehen die beiden davon.

Teil 9 - Naku yo! Raguisu * Heiankyou

Yuutasu und Sasshi reisen auf sehr seltsame Weise. Yuutasu steht, Sasshi läuft neben ihm her, kommt aber trotzdem nicht vom Fleck. Yuutasu meint, er könnte genauso gut stehenbleiben, aber Sasshi antwortet, Osaka-Leute liefen eben immer hin und her. Yuutasu erklärt ihm irgend was von sieben Dimensionen, aber Sasshi versteht kein Wort und bohrt statt dessen in aller Ruhe in der Nase. Yuutasu wird es schlecht.

Am Schluß kommen sie aber doch irgendwo heraus, und zwar diesmal nicht in einem Shoutengai, sondern in einer Realität, nämlich Kyoto des Jahres 1000 (ungefähr). Sasshi wächst ein Horn auf der Stirn, womit er zum Oni wird. Yuutasu erklärt, das liege daran, daß sein Schicksal mit dieser Welt verbunden sei und er hier gar nicht existieren sollte. Dann läßt er ich von einem Hubschrauber abholen und dreht mit Sasshi eine Runde über Kyoto, das damals noch Heian hieß.

Sasshi wundert sich, wie das hier eine Realität sein kann, wenn im Jahr 1000 ein Hubschrauber existiert. Yuutasu geht darauf aber nicht ein, sondern nimmt Sasshi mit ins Haus. Ohne große Begeisterung allerdings, denn er ist ja ein Oni.

Abeno als Kind

In seinem Haus hat Yuutasu Kühlschrank, Fernseher usw., und als erstes zischt er mal ein Bierchen und schaut sich dann im Fernsehen ein Baseball-Spiel an.

Sasshi versteht überhaupt nichts mehr. Und Yuutasus Erklärungen ändern daran auch nicht viel. Yuutasu ist anscheinend so ein Mittelding zwischen Wissenschaftler, Quacksalber und Zauberer, Onmyouji genannt. Und sein richtiger Name ist Abeno Seimei. Yuutasu ist nur sein Künstlername.

Die beiden reden ein bißchen miteinander, und dabei kommen einige überraschende Dinge heraus. Abeno kennt Sasshis und Arumis Familie. Munemune zum Beispiel, die immer hinter Abeno her ist, ist Sasshis Großmutter. Abeno ist ein alter Freund von Mune alias Munemune und Masayuki der Heian-Zeit, doch Mune, die eigentlich mit Masayuki verheiratet war, verliebte sich mit der Zeit in ihn. Eines Tages mußte Abeno nach einem Besuch beim Kaiser überstürzt nach Kyoto abreisen, und als er zurückkam, fand er seine Geliebte durch Masayuki ermordet in ihrem Blut liegen. Masayuki hatte danach Selbstmord begangen.

Abeno beschloß, mit all seinen Kräften Mune und Masayuki wieder zum Leben zu erwecken. Dazu gab es eine Zeremonie namens Taisan Bukun Matsuri. Als Ergebnis davon wurden alle drei in eine Welt befördert, in der sie zuvor nicht existiert hatten: Japan um 1950. Und in dieser Welt waren Masayuki und Mune am Leben.

Die beiden waren in dieser Welt nicht verheiratet, und so machte Abeno sich Hoffnungen, Mune hier für sich gewinnen zu können, woraus allerdings nichts wurde.

*

Abeno beim Zaubern

Sasshi schließt aus all dem, daß es Abenos Schuld sei, daß er und Arumi durch all diese verrückten Welten reisen mußten. Doch dem ist ganz und gar nicht so. In seiner Welt ist Masa-jii nämlich tödlich verunglückt, und weil Sasshi das nicht akzeptieren kann, reist er durch all diese Phantasiewelten, wo Masa-jii am Leben ist.

Diese Erkenntnis macht Sasshi völlig verzweifelt, aber auch Abeno kennt keinen Weg, Masayukis Leben zu retten.

*

Irgendwo in einem Haus hängt Arumi gelangweilt herum und schaut fern.

Derweil bietet Abeno Sasshi an, er sollte doch auch ein Onmyouji werden und die Dimensionen beherrschen. Sasshi ist von dieser Idee sehr angetan. Er könnte dann eine schöne Welt für Arumi machen. Aber die Lehre dauert 20 Jahre. Ob Arumi so lange wartet?

Und außerdem scheint Abeno auch kein sehr begeisterter Lehrer für einen Oni wie Sasshi zu sein. Immerhin gibt er ihm ein Lehrbuch, mit dem soll er mal anfangen. Sasshi ist enttäuscht.

Teil 10 - Poa Poa! Abenobashi * Fairy Tale Shotengai

Arumi befindet sich an einem sehr seltsamen Ort: in einem Haus mitten in einer eisigen, dunklen Staubwüste. Ihre einzige Abwechselung ist der Fernseher, aber das Programm ist so langweilig, und so hängt er ihr bald so zum Hals raus, daß sie ihm eins überzieht, woraufhin er seinen Dienst einstellt. Das erschreckt Arumi sehr, denn jetzt hat sie gar nichts mehr.

Arumi

Da geht das Bild wieder an und Sasshi erscheint. Arumi kann sich sogar mit ihm unterhalten! Sasshi ist anscheinend innerhalb von nur ein paar Stunden zu einem Onmyouji geworden. Arumi ist aber stocksauer auf ihn und scheißt ihn zusammen. Er solle sie gefälligst da herausbringen! Gesagt getan, es erscheint ein kleiner Oni und zaubert Arumi weg.

Sie findet sich wieder vor einem Märchenschloß. Neben ihr sitzt auf einem Pferd der König - Papan, und wünscht ihr viel Spaß im Märchenland, auch Sasshiland genannt. Doch so toll, wie Sasshi sich das für Arumi vorgestellt hat, ist es dort auch nicht. Vor allem: Arumi will eigentlich in ihre echte Welt zurück, und nicht schon wieder in so ein surreales Traumland. Wehe, wenn sie diesen Trottel erwischt.

Der beobachtet Arumi von einer Reihe von Monitoren aus und kann gar nicht verstehen, worüber sie sich so aufregt.

Arumi wandert in der Märchenstadt umher und ärgert sich. Sie trifft Kouhei, aber der hat Sasshi auch nicht gesehen. Da erscheint eine Kutsche und saugt Arumi ein. Im Innern ist wieder ein Fernseher. Sasshi heißt Arumi willkommen, sie werde von nun an eine tolle Zeit haben. Arumi beantwortet das mit ein paar Beschimpfungen. Sasshi ist aber bester Laune und hält Arumi seinen neuen Ausweis unter die Nase: seine Onmyouji-Lizenz. Er kann jetzt Papiermännchen verzaubern und neue Welten erschaffen. Leider ist Arumi kein bißchen beeindruckt. Er soll seine neuen Kräfte gefälligst dazu benutzen, sie in ihre Welt zurückzubringen.

Aber dazu ist Sasshi nicht zu bringen, und er rückt auch nicht damit heraus, warum nicht. Statt dessen schaltet er ab. Die Kutsche hält an, und Munemune steht daneben und zerrt Arumi heraus. Anscheinend ist sie in dieser Welt die böse Schwiegermutter oder Hexe. Und so wird Arumi zum Aschenputtel und muß schuften.

Derweil zaubert Sasshi mit seinen Papiermännchen herum, aber eins entkommt ihm dabei unbemerkt. Es verwandelt sich in einen riesigen Teddy und beginnt dann, alles niederzutrampeln.

Arumi und Henyasuke

Bei Arumi-puttel erscheint Masa-jii (als gute Fee ;-) und bedauert sie heftig. Er könnte ihr helfen, doch noch das Kampfsport-Turnier zu besuchen. Arumi sagt nein! Aber dort könnte sie den Prinzen treffen. Sie will den Prinzen aber gar nicht treffen. Also geht die Fee wieder nach Haus. Da steht plötzlich Sasshi (als Prinz) vor Arumi. Jetzt kann sie endlich mit ihm persönlich abrechnen. Viel Zeit hat sie dazu aber nicht, denn da kommt der riesen Teddy anmarschiert.

Jetzt hat Sasshi ein Problem. Er verwandelt ein anderes Papiermännchen in eine Karikatur von Kero-chan namens Henyasuke. Der läßt Arumi sich zu Arumi-chi verwandeln (so in der Art von Pretty Sammy) und gegen den Teddy kämpfen. Arumi weiß gar nicht, wie ihr geschieht, und Erfolg hat die ganze Sache auch nicht.

Der Teddy befreit sich, indem er einfach noch größer wird. Jetzt hat Sasshi ein echtes Problem. Durchgegangene Papier-Männchen kann man nicht mehr unter Kontrolle bekommen!

Er verwandelt alle anderen Papiermännchen in Onis und läßt sie einen magischen Zirkel erzeugen, der groß genug für den Teddy ist.

Damit verschwindet dieser, zusammen mit der ganzen Märchenwelt. Sasshi und Arumi landen sozusagen im Nichts.

Ob sie jetzt nicht nach Hause könnten? Arumi spürt, daß es daran liegt, daß Sasshi einfach nicht will. Aber er rückt nicht damit heraus, warum nicht.

Er verspricht Arumi aber trotzdem, nun zurückzukehren. Die beiden betreten wieder einen magischen Zirkel. Doch es sieht nicht so aus, als würden sich Arumis Wunsch erfüllen.

Teil 11 - Decission! Abenobashi * Battlefield Shotengai

Diese Folge spielt während eines Krieges. Arumis und Sasshis Clans (die Pelikan-Armee und die Kame no Yu Streitkräfte) führen Krieg, aber so richtig mit Armeen, Panzern, Flugzeugen und Bomben.


Die Armeen haben sich müde gekämpft und legen eine Pause ein. Gefreiter Sasshi stolpert über das zerbombte Gelände, um seinem Vorgesetzten, Feldwebel Sayaka, Bericht zu erstatten. Sayaka ist wenig beeindruckt und schickt ihn weiter zum Hauptquartier, das er unter Einsatz seines Lebens schließlich erreicht. Der Offizier ist sein Großvater, und der weiß schon alles und schickt Sasshi weiter zum General. Der General ist Munemune, und die weiß auch schon, daß die Pelikantruppen sich zum nächsten Angriff formieren.

Der Pelikan-Oberkommandierende, Masa-jii, ist auch schon mit seinen Hubschraubern unterwegs. Bei ihm sind General Papan und Oberst Arumi. Sie sollen den Angriff ausführen.

Die Kame no Yu-Soldaten werden derweil mit einer Show-Einlage von Aki unterhalten, bevor der nächste Einsatz startet, und zwar ein Spezialeinsatz von Sayaka und Sasshi, der irgendwie mit dem nächsten Großangriff endet. Und der ist wirklich groß. Papans und Arumis Truppen werden besiegt und zurückgeschlagen. General Papan fällt in der Schlacht.

Munemune als Rambo

Sasshi, der zum Unteroffizier befördert worden ist, findet die Gelegenheit günstig für einen großen Gegenangriff mit der Luftwaffe, und überzeugt davon auch General Munemune. Leider laufen sie in eine kleine Falle, so daß auch der Gegenangriff ein totaler Fehlschlag wird. Sayaka kommt dabei um, und Sasshi wird zum Leutnant befördert - warum auch immer. Munemune weiß es selbst nicht, aber macht ja nichts.

Die ganze Sache wird langsam immer bizarrer. Aus dem Boden erhebt sich nämlich jetzt die Yamato (heißt hier zur Abwechselung Yamatogawa), kommandiert von Masa-jii persönlich. Munemune will sich aber nicht ergeben und holt ihr letztes Mittel, eine gigantische Kanone hervor, und so fliegt am Ende alles in die Luft.

In Rambo-Manier greift Munemune nun persönlich an. Leider überlebt sie das am Ende auch nicht. Sie stirbt traurig, denn sie hat ihren Liebsten (Abeno) nicht mehr sehen können.

So langsam bekommt Sasshi Heimweh. Arumi taucht aus den Trümmern auf. Sie hat das gehört, und jetzt gibt es keine Ausflüchte mehr. Sasshi nimmt sich trotzdem vor, in eine Welt zu springen, in der Masa-jii noch am Leben ist.

Teil 12 - A big inversion? Abenobashi * Hollywood Shotengai

Sasshi und Arumi sind an einem roten Ort zwischengelandet, und Sasshi versucht verzweifelt, mit Hilfe seines Handbuches herauszufinden, wie er es anstellen kann, eine einigermaßen normale Welt zu erreichen, in der Masa-jii noch am Leben ist. Er blickt zwar nicht durch, dafür versteht Arumi es aber anscheinend.

Sasshi als Schwarzenegger

Also reisen sie weiter. Heraus kommen sie aber trotzdem nicht am gewünschten Ziel, sondern, wie es der Titel dieser Episode schon verrät, in einer Hollywood-Welt, und das fängt mit einer netten "Terminator"-Parodie an.

Es geht ziemlich bizarr und schwarz/weiß weiter, und unseren beiden Helden wird schnell klar, daß sie ihr Ziel mal wieder verfehlt haben.

Nachdem Masa-jii wieder farbig geworden ist, stürmt er zu Arumi und Sasshi und erklärt ihnen voller Begeisterung, er wolle nach Kanada gehen und dort Holzfäller werden.

Sasshi muß vor Arumi abhauen. Als nächstes treffen sie Kouhei, der eine Art würstchen-verkaufender Cowboy-Verschnitt geworden ist. Jedes zweite Wort bei ihm ist "fucking". Es erscheinen fucking Munemune, fucking Sayaka und fucking Aki als fucking Jubelchor-Mädchen. Sasshi ist begeistert, weil die drei nicht besonders viel anhaben. Arumi stehen hingegen ihre beiden Zöpfe zu Berge.

Später sind die beiden im Schrein. Arumi verlangt von Sasshi eine Erklärung. Ihre Mutter kommt anmarschiert und ruft nach ihr, aber Arumi meint, so höflich könnte ihre Mutter niemals sein. Sie sei in Wirklichkeit sicher ein Alien oder das Objekt X oder so. Und genau so ist es auch. Arumi wird entführt, ohne daß Sasshi, der gerade vor sich hinredet, es mitbekommt.

Dafür bekommt er mit, in was für einer abgedrehten Welt er sich diesmal befindet. Und die kann ganz schön gefährlich sein, wenn man zum Beispiel auf freiem Feld von einem Flugzeug verfolgt wird. Es fällt ihm ein, daß auch Arumi in Gefahr sein könnte. Und das ist sie in der Tat: ihre Familie besteht hier aus Zombies und ähnlichem, sie ist also in einem Horrorfilm gelandet.

Arumi und Papan als Jason

Sasshi will sie unbedingt retten. Zum Glück helfen ihm Robo-Aki, Robo-Sayaka und Robo-Munemune. Dabei wird so ziemlich alles verarscht, was in Amerika jemals auf vier Rädern über die Leinwand geflimmert ist.

Irgendwann landen sie alle in dem Hochhaus, in dem Arumi gefangen gehalten wird. Als Indiana-Sasshi befreit Sasshi nun seine Freundin von den Monstern, aber leider klappt das nicht so wie geplant.

Von draußen nähern sich ein Tornado und der Weiße Hai, und am Ende fliegt das Hochhaus natürlich in die Luft. Arumi und Sasshi landen im verrückten Flugzeug, das gerade in diesem Moment von Terroristen überfallen wird, und zwar von Aki, Munemune und Sayaka - alle drei nackt übrigens.

So abgedreht geht es weiter. Am Ende machen sie mal wieder einen Sprung in eine andere Welt. Leider sind sie danach immer noch in der Hollywood-Welt. Da kommt Sasshis Vater mit Eßstäbchen in der Hand und sagt zu den beiden, sie sollten nach Hause zum Essen kommen.

Teil 13 - Revive! Legendary Onmyouji

Arumi und Sasshi sitzen in einer Art Kino und lassen ihre bisherigen Abenteuer Revue passieren. Sie unterhalten sich über ihre Zukunft, insbesondere Arumis Umzug nach Hokkaidou, wo ihr Vater sich seinen beruflichen Traum erfüllen kann.

Und außerdem hat Arumi festgestellt, daß wenn man von Osaka nach Akanko auf einem Globus eine Linie zieht und diese dann verlängert, man in New York herauskommt. Das fand sie sehr tröstlich und veranlaßt sie selbst jetzt noch, von fernen Ländern und Weltengegenden zu träumen. Selbst in den Weltraum will sie eines Tages - in den echten Weltraum natürlich. Vom Mond aus will sie auf den Ort herunterschauen, an dem einst Abenobashi Shoutengai gewesen ist.

Arumi

Sasshi kann Arumis Träumen in keinster Weise folgen. Da erscheint sein Vater im Kino und ermahnt ihn, das Essen sei fertig, er solle endlich kommen. Und Sasshis Mutter sei dabei, bei der Totenwache (Otsuya) auszuhelfen. Da fragt sich Arumi natürlich, wer wohl gestorben sein soll. Panikartig flüchtet Sasshi aus dem Kino.

Masa-jii ist also wirklich tot. Sein Vater bestätigt das lakonisch. Daß er in den ganzen Parallelwelten noch am Leben sei, zusammen mit Munemune, Sasshis Großmutter, liegt an der verbotenen Magie, die Abeno benutzt hat. Und Abeno ist kein anderer als der Vater von Sasshis Vater. Der Mann, der in ihrem Haus als sein Großvater lebt, hat mit der Familie nichts zu tun, sondern ist nur ein alter Freund aus Masa-jiis Kindheit. Und der gute Abeno ist einfach eines Tages aus einer Schublade aufgetaucht. Sasshi kann's kaum glauben, was sein Vater ihm da so beiläufig erzählt. Der meint aber, diese Onmyouji-Sache sei doch ein einziger Schwindel. Man könne zwar Traumwelten erschaffen, in der Realität aber nicht das geringste ändern. Wenn einer gestorben ist, ist und bleibt er tot.

Und jetzt solle Sasshi endlich wieder mit ihm in die Realität zurückkehren. Aber wie bringt er das Arumi bei? Gar nicht. Er versucht erneut, mit ihr irgendwo hin zu fliehen. Es gibt eine Explosion, und dann befördert der magische Zirkel sie in eine Welt, die diesmal tatsächlich die Realität sein könnte. Arumi will hierbleiben, aber Sasshi befürchtet, daß es wirklich die Realität sein könnte und will weiter fliehen. Doch sein Vater taucht wieder auf und meint, es sei sinnlos.

Und Arumi gegenüber deutet er an, was sie erwartet, wenn sie zum Grill Pelikan geht. Verzweifelt zaubert Sasshi sich und Arumi davon.

Die beiden erscheinen in einem weißen Nichts. Arumi weiß selbst nicht mehr so recht, was sie jetzt denken soll. Sasshi will jedenfalls auf keinen Fall in die bedrückende Realität zurück.

Sasshi und Arumi

Da erscheint mal wieder Munemune auf der Suche nach ihren Abeno Seimei. Ob Sasshi ihn nicht gesehen habe?

Anscheinend wandert Munes Seele immer noch herum, und sie ist es, die diesmal eine Welt erschafft, in der sich sich zusammen mit Sasshi und Arumi wiederfindet. Sasshi will ihr aber nun helfen, endlich ihren Frieden zu finden. Schließlich ist er ein Onmyouji und kann womöglich wenigstens das.

Das trifft Munemune genau ins Herz, und sie bettelt geradezu darum, noch einmal mit Abeno zusammen sein zu dürfen.

Sasshi und Arumi gehen dann wieder davon und kommen schließlich zu dem Entschluß, doch in die Realität zurückzukehren. Sasshi will endlich erwachsen werden. Und er will Arumi glücklich machen. Er ruft nach Yuutasu, und der erscheint ihm tatsächlich und vollführt eine komplizierte Magie. Tatsächlich wird Sasshi (zweitweise) erwachsen und zaubert ebenfalls.

Das Ergebnis: Sasshi und Arumi kehren in ihre Realität zurück, und Masa-jii ist noch am Leben. Die Katze ist vorher weggegangen, und er ist nicht heruntergefallen.

*

Papan bekommt den Job in Akanko doch nicht, und Arumi bleibt in Osaka, zusammen mit Sasshi. Sie ist fast ein bißchen enttäuscht über dieses Happy End.

Abeno-sensei erscheint im Grill Pelikan in Begleitung einer jungen Frau namens Muneyama Muneko ...


Erstellt am 5.4.2003. Letzte Änderung: 18.2.2014