Ai yori Aoshi - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12

Teil 1 - Enishi (Beziehung)

In einem Rückblick sehen wir, wie vor vielen Jahren als Kind Kaoru Aois Sandale geflickt hatte, von der einer der Riemen abgerissen war.

Kaoru und Aoi im Zug

Jetzt sitzt Aoi im Zug nach Tokyo. Sie hat nichts als ein altes Foto aus Kindertagen, eine Adresse und den festen Wunsch, ihren Kaoru-sama zu finden und zu heiraten. Und bekleidet ist sie mit einem Kimono. Das sieht man in Tokyo nicht gerade oft.

Als sie in Ikebukuro aussteigt, ist sie ziemlich verloren, denn der Bahnhof dieses Stadtteils ist nicht gerade klein. Und die Leute haben es alle furchtbar eilig und rennen das arme Mädchen vom Lande fast über den Haufen. Ihre Fahrkarte funktioniert auch nicht so richtig, die Sperre geht nämlich nicht auf. Mit anderen Worten ist Aoi völlig verloren. Da steht plötzlich Kaoru neben ihr, der gerade von der Uni zurückkommt. Er erkennt sie nicht und sie erkennt ihn nicht, aber er ist immer noch so nett und hilfbereit wie damals. Und er hilft ihr auch jetzt, sich mit den Sperren und Zugängen zu den Bahnsteigen zurechtzufinden. Und er repariert den Riemen ihrer Sandale, der abgerissen ist.

Aoi will in dieselbe Gegend, in die auch Kaoru muß, und so fahren sie zusammen mit dem Vorortzug. Aoi schläft unterwegs ein und wacht erst kurz vor dem Ziel (Izumigaoka) wieder auf - nachdem sie einmal ganz um Tokyo herumgefahren sind. Die beiden verstehen sich sehr gut, und wie es der Zufall will, ist Aois Ziel anscheinend nahe bei Kaorus Wohnung. Nur, daß dort nichts als ein leeres Grundstück ist. (Den Grund dafür erfahren wir in Teil 2. Aoi hatte die Adresse Block 5, Haus 2, richtig gewesen wäre hingegen Block 2, Haus 5.) Aoi ist völlig am Boden zerstört.

Passend zur Stimmung fängt es auch noch an zu regnen, und so nimmt Kaoru Aoi erst mal mit zu sich nach Hause.

Es dauert dann allerdings nicht mehr lange, bis Aoi merkt, daß sie den Gesuchten schon gefunden hat. Und auch Kaoru erinnert sich wieder.

Und dann erklärt Aoi Kaoru ohne große Umschweife, daß sie gekommen ist, um ihn zu heiraten. 18 Jahre lang hat sie darauf gewartet. Jetzt will sie Teil der Hanabishi-Familie werden. Doch mit der hat Kaoru schon vor langer Zeit gebrochen. Er hält Aoi für einen Köder, um ihn wieder zurückzuholen, und schmeißt sie raus.

Ziemlich verloren steht Aoi nun auf der Straße und wird prompt von zwei Aufreißern angemacht. Dabei zuzusehen bringt Kaoru dann doch nicht über sich und holt sie erst mal zurück in seine kleine Wohnung.

Das ganze stellt sich zum Glück als ein Mißverständnis heraus. Aoi hat mit irgendwelchen Intrigen der Hanabishis nichts zu tun. Sie weiß nur, daß ihre seit Kindertagen bestehende Verlobung mit Kaoru eines Tages aufgelöst wurde, und ist froh zu erfahren, daß das nicht daran lag, daß Kaoru sie nicht mehr wollte. Im Gegenteil, er ist von dem netten Mädchen nach wie vor sehr angetan. Aber es ist halt viel passiert in diesen Jahren.

Etwas ins Schwitzen kommt der gute Kaoru, als Aoi in seinem Ofuro ein heißes Bad nimmt.

Teil 2 - Yuuge (Abendmahl)

Kaoru hat für Aoi seinen Futon vorbereitet, aber er hat nur einen und muß selbst woanders schlafen. Aoi protestiert und meint, am schönsten wäre es, wenn sie zusammen schlafen würden.

Kaoru geht davon aus, daß Aoi am nächsten Tag zu ihrer Familie zurückkehrt, aber sie hat anscheinend andere Pläne: sie will bei Kaoru bleiben.

Aoi bereitet sich auf die Hausarbeit vor

Sie schläft dann ein, Kaoru geht aber noch mal los und holt sich was zu trinken. Es ist für ihn nicht so einfach, plötzlich ein schönes Mädchen in seinem Apartment zu haben. Er hatte noch nie eine Freundin, und jetzt hat er plötzlich eine Verlobte. Er sitzt draußen in der Nacht herum, als Aoi zu ihm kommt. Sie ist froh, daß er nicht abgehauen ist.

*

Kaoru träumt von seiner Mutter. Als er noch ein Kind war, hat der Hanabishi-Clan sie rausgeworfen. Das war für ihn ein extrem traumatisches Erlebnis.

Als er wieder aufwacht, findet er sich an Aois Brust. Sie ist zu ihm gekommen und klammert sich jetzt im Schlaf an ihn. Aus dieser Lage wieder zu entkommen, erweist sich als nicht so einfach.

*

Kaorus Frühstück ist heute anders als sonst, nämlich ordentlich, reichhaltig und liebevoll zubereitet. Und sehr lecker.

Dann bringt Aoi Kaoru zum Zug, denn er muß ja in die Uni. Am Bahnhof verspricht Aoi Kaoru ein leckeres Abendessen, dann verabschiedet sie ihn mit einer Verbeugung und "Itterasshai". Für Kaoru, der die letzten Jahre immer allein war, ist das ungewöhnlich, daß sich jemand um ihn kümmert. Aber er beginnt, es zu mögen. Er beginnt, Aoi zu mögen.

Aoi sieht zwar aus wie ein Landei, aber sie ist alles andere als hilflos. Zielstrebig geht sie einkaufen, um für das Abendessen alles zusammenzuhaben.

Aoi trägt immer einen Kimono und sieht nicht so aus, als könnte sie damit Hausarbeiten machen, aber das täuscht. Wenn man's richtig macht, geht das perfekt. Staubwischen, Putzen, Wäsche waschen, Kochen, alles kein Problem für sie.

*

Kaoru ist Mitglied im Fotoclub, und seine Kumpels erwarten, daß er heute Abend zum Saufen mitkommt, aber er muß leider absagen und enteilt statt dessen nach Hause, wo Aoi ihn schon mit dem Abendessen erwartet. Sie holt ihn sogar am Bahnhof ab, und Hand in Hand gehen zu zu Kaorus Wohnung.

Kaoru, der normalerweise nur Instant-Raamen und ähnliches Studentenfutter ißt, ist von Aois Essen hingerissen. Sie erinnert sich noch an damals, als sie sich als Kinder ein paarmal getroffen haben: welches Essen Kaoru gerne ißt, daß er Mädchen mit kurzen Haaren mag (deswegen trägt Aoi ihre Haare kurz), und welches sein Lieblingslied ist. All das hat Aoi sich über all die Jahre gemerkt.

Nach dem Essen geht Kaoru ins Bad. Da klopft Aoi an die Tür, ob sie reinkommen und ihm den Rücken waschen darf.

Teil 3 - Wakare (Trennung)

Kaoru stellt sich vor, wie Aoi nackt vor der Tür steht, allerdings ist sie im wesentlichen bekleidet. Durcheinander macht ihn das trotzdem, er stürzt aus dem Bad, rutscht auf der unvermeidlichen Seife aus und landet auf ihr. Die Situation sieht so verfänglich aus, wie es nur geht, und natürlich geht genau in diesen Moment die Haustür auf und Miyabi, Aois Erzieherin und Aufpasserin, stürmt herein. Sie ist empört, was hier passiert, und vermöbelt Kaoru erst mal.

Aoi und Kaoru in einer verfänglichen Situation

Nachdem sie sich wieder etwas beruhigt hat, klärt Aoi die Situation auf und stellt Miyabi und Kaoru einander vor. Sie hat allerdings auch ein schlechtes Gewissen, weil sie praktisch von Zuhause abgehauen ist, ohne jemandem irgend etwas zu erzählen. Miyabi hält ihr dafür einen Vortrag über ihre Verantwortung ihrer Familie gegenüber. Und da Kaoru nicht mehr zur Hanabishi-Familie gehöre, sei sie auch nicht länger seine Verlobte. Denn Aois zukünftiger Mann werde einmal Präsident des Sakurada-Imperiums sein, und für diesen Posten käme ein Niemand, der Kaoru jetzt ist, niemals infrage.

Aoi will aber Kaoru auf keinen Fall aufgeben. Sie fragt ihn, ob er nicht zu seinem Clan zurückkehren wolle. Aber dazu wird Kaoru sich niemals bringen.

Er erklärt Aoi, daß er eigentlich sowieso nie ein Mitglied dieser Familie gewesen sei. Geboren wurde er als Honjo Kaoru. Seine Mutter Honjo Kumi und sein Vater Hanabishi Yuji waren nie verheiratet. So kam es, daß der Hanabishi-Clan Kumi nach dem Tod seines Vaters Kaoru gewissermaßen adoptierte, Kumi aber irgendwann rausschmiß. Das war eine sehr harte Zeit für Kaoru, der davon nicht nur schwere seelische, sondern auch körperliche Narben zurückbehalten hat. Und das ist der Grund, warum er in diese brutale Familie niemals wieder zurückkehren wird.

Und alles, was ihm von seiner Mutter geblieben ist, ist ein kleiner Glücksbringer. Eine Familie hat er nicht mehr.

Aoi ist von dieser Lebensbeichte sehr ergriffen. Sie tröstet ihn.

*

Am nächsten Tag verläßt sie Kaorus Wohnung zusammen mit Miyabi. Sie verabschiedet sich unter Tränen

Für Kaoru wird es ein langer Tag. Und als er am Abend von der Uni wieder nach Hause kommt, kommt ihm seine kleine Wohnung riesig vor. Er hat geglaubt, an das Alleinsein gewöhnt zu sein, aber noch schneller hat er sich an Aoi gewöhnt.

Da klingelt das Telefon. Aoi ist mal wieder am Bahnhof verlorengegangen und bittet ihn, sie abzuholen. Sie ist nämlich vor Miyabi geflüchtet. Kaoru saust also los, um sie aufzusammeln. Und so sind die beiden erst mal wieder vereint.

Es hat den ganzen Tag geregnet, und beide sind ziemlich naß, als sie zurückkommen. Aoi erklärt Kaoru, daß sie zur Not bereit ist, die Sakuraba-Familie zu verlassen, wenn das der Preis ist, um mit ihm zusammensein zu können. Sie bittet ihn inständig, sie zur Frau zu nehmen.

Teil 4 - Dousei (Zusammenleben)

Miyabi ist immer noch auf der Jagd nach Aoi, und diesmal hat sie Verstärkung dabei, nämlich Aois Mutter (gesprochen von Takashima Gara).

*

Aoi

Aoi hat inzwischen Angst vor der eigenen Courage bekommen, doch dann denkt sie an Kaoru und ist entschlossen, die Sache durchzuziehen. Kaoru hat inzwischen, weil er durch den Regen so durchnäßt wurde, Fieber bekommen. Aoi pflegt ihn natürlich. Sie wischt ihm den Schweiß ab. Als sie ihm das Hemd auszieht, sieht sie seinen narbenübersäten Rücken, wo sein Großvater damals wie ein Irrer auf ihn eingeprügelt hat. Sie legt zärtlich ihren Kopf auf seinen Rücken und verspricht ihm, alle seine Wunden zu heilen.

Wegen des Fiebers friert Kaoru, und um ihn zu wärmen, zieht sie sich nackt aus, legt sich neben ihn unter die Decke und schmiegt sich ganz fest an ihn. Er spürt ihre Wärme, sie hört seinen Herzschlag, und so sind beide erst mal glücklich.

Am nächsten Morgen geht es Kaoru wieder gut, da platzen Miyabi und Aois Mutter herein. Sie reden hin und her, und Aoi läßt keinen Zweifel daran, daß sie mit Kaoru zusammenbleiben will. Aois Mutter hat anscheinend eine Idee. Erst mal rückt sie mit Miyabi und Aoi wieder ab, damit Aoi sich auf ihr neues Leben ordentlich vorbereiten kann ...

Und dann ein paar Tage später, steht Aoi im Bahnhof Ikebukuro wieder vor Kaoru, diesmal mit einem großen Koffer.

Eine Überraschung gibt es allerdings, als sie zu seiner Wohnung gehen. Sie ist leergeräumt und nur Miyabi ist da und erklärt den beiden, sie würden fortan in einer der Villen der Sakurabas leben. Das war also die Idee von Frau Sakuraba: wenn sie schon nichts gegen die große Liebe ihrer Tochter machen kann, dann stellt sie die beiden wenigstens unter Aufsicht. Und Miyabi, die nicht gerade eine große Freundin von Kaoru ist, ist genau die Richtige, um gut aufzupassen.

Dementsprechend streng sind die Regeln. Aoi und Miyabi wohnen im Haupthaus, Kaoru im Nebengebäude.

Da die Villa eine Zeitlang nicht bewohnt worden ist, muß Kaoru sie erst mal von oben bis unten durchputzen.

Allerdings, während Miyabi ihn schön schikaniert, putzt Aoi dafür sein Zimmer. Sie ist rundum glücklich. Miyabi bekommt das auch mit, und das gibt ihr so langsam zu denken. Aoi liebt Kaoru über alles, also sollte sie nicht zu streng zu den beiden sein.

*

Im Haupthaus stehen eine Menge Kisten, doch als Miyabi mit dem Auspacken anfangen will, fängt es an zu spuken. Sie fürchtet sich zu Tode. Aoi und Kaoru kommen dazu. Jetzt fürchten sich Miyabi und Aoi gemeinsam zu Tode, während Kaoru den Geist sucht und schließlich eine fette Katze hervorholt. Mehr war es nämlich nicht.

Dann gibt es Abendessen, und dann wirft Miyabi Kaoru raus, weil er ab 22 Uhr keinen Zutritt zum Haupthaus mehr hat.

Teil 5 - Houyuu (Alte Freunde)

Miyabi erklärt Kaoru die Spielregeln. Aoi ist seine Vermieterin, sie die Hausmeisterin. Und er nur Mieter. Daß er Aois Verlobter ist, muß geheimgehalten werden, um einen Skandal für die Familie zu vermeiden.

*

die Meiritsu-Universität

Diese Episode dreht sich hauptsächlich um den Foto-Club der Universität, der zur Zeit leider nur drei Mitglieder hat: Suzuki, Satou und Kaoru. Allerdings gibt es eine Neuaufnahme, das niedliche, aber ziemlich schusselige Mädchen Minazuki Taeko.

Taeko ist neu an der Uni, ziemlich naiv, aber sehr bemüht, die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen. Zum Beispiel muß sie für Satou Cosplay machen, mit anderen Worten in vorzugsweise äußerst knappen Fantasiekostümen herumlaufen, was ihr aber gar nichts ausmacht. Den passenden Körperbau dafür hat sie auf jeden Fall. Leider platzt sie gerade dann in die Dunkelkammer, als Satou ihre Sex-Bilder entwickelt, und so war alles für die Katz'.

Aber es gibt noch ein fünftes Mitglied, nämlich Tina Foster.

Tina ist Amerikanerin, in Japan aufgewachsen, extrem aufgedreht, reist viel in der Welt herum, liebt Bier (und jede andere Art Alkohol) und hat teilweise ziemlich seltsame Manieren. Jedenfalls ist sie jetzt wieder da und begrüßt ihre alten Freunde, vor allem Kaoru, auf ihre extrem stürmische Art. Und zur Feier des Tages arrangiert sie ein allgemeines Besäufnis. Kaoru legte es sofort flach, und so kommt er natürlich nicht zu Aois Abendessen.

Immerhin findet sie ihn am nächsten Morgen in seinem Bett. Und neben ihm liegt Tina! Kaoru ist darüber allerdings mindestens genauso erschrocken wie Aoi. Tina ist überhaupt nicht verlegen. Sie fragt Kaoru, wer dieses niedliche Mädchen denn sei. Jedenfalls hat Tina Kaoru letzte Nacht Zuhause abgeliefert, ist dann selbst müde geworden und hat sich einfach zu ihm gelegt.

Und weil es in dem Häuschen so schön ist, quartiert Tina sich gleich ganz dort ein, denn sie hat nach ihrer Reise noch keine Unterkunft. Selbst die strenge Miyabi kann letztlich nichts dagegen machen. Und zur Feier des Tages gibt sie am Abend das nächste Besäufnis.

Teil 6 - Kadou (Familientradition)

Aoi und Kaoru

Kaoru brütet gerade über seinen Hausaufgaben und muß sich der aufdringlichen Tina erwehren, als Taeko vor der Tür steht - mitten in der Nacht. Sie ist bei ihrer Stelle als Hausmädchen rausgeflogen und weiß jetzt nicht wohin.

Miyabi kommt ein neues Hausmädchen gar nicht so ungelegen, weil sie sehr viel Arbeit hat. Natürlich muß Taeko eine Probezeit absolvieren. Einen Tag nur, aber der reicht Miyabi völlig. Taeko hat zwei linke Hände, ist völlig ungeschickt und kann gar nichts. Kein Wunder, daß sie bei ihrem vorherigen Job rausgeflogen ist. Und daß sie sich wahnsinnig viel Mühe gibt und hart arbeitet, hilft leider auch niemandem. Erst mal verschläft sie am Morgen und Miyabi muß sie wecken. Dann ruiniert sie das Frühstück Genauergesagt hat sie vom Kochen keine Ahnung. Beim Putzen haut sie eine irre kostbare Vase entzwei. Miyabi feuert sie auf der Stelle, und es bedarf einiger Tricks von Aoi, um sie doch zu behalten. Taeko erzählt ihr von sich Zuhause, und wie hart ihre Mutter (gesprochen von Shimamoto Sumi) immer gearbeitet hat. So will sie auch mal werden.

Das Abendessen gelingt ihr dann sehr gut - auch wenn es in Wirklichkeit Aoi gekocht hat. Aber immerhin darf sie bleiben.

Teil 7 - Genyou (Geister-Illusion)

Aoi sieht ein Reklameplakat der heißen Quellen von Tsukiyama und denkt sich, wie schön es wäre, mit Kaoru mal in so einem Onsen Urlaub zu machen. Dieser Wunsch geht ihr schneller in Erfüllung, als sie je gedacht hätte: Tina, Taeko, Satou, Suzuki und Kaoru schleppen sie sozusagen einfach mit, denn sie machen "offiziell" eine Exkursion ihres Foto-Clubs.

ein fotografierter Geist

Taeko hat so etwas wie die Leitung dieser Expedition, und damit ist garantiert, daß alles schiefgeht. Sie vergißt die Hälfte des Gepäcks im Zug, und sie hat nicht den leisesten Schimmer, wo das Hotel mit dem Onsen ist und führt die anderen kreuz und quer durch die Berge. Nach stundenlangem Marsch stellen sie dann fest, daß es direkt gegenüber des Bahnhofs gewesen wäre.

Bei der Reservierung hat Taeko das Jahr verwechselt: das Hotel ist voll. Nur dank gewisser guter Beziehungen bekommt die Gruppe doch noch einen Raum.

*

Nach all den Anstrengungen genießen dann die Mädchen die heißen Quellen. Taeko macht sich große Vorwürfe wegen ihrer Trottelhaftigkeit, aber Aoi tröstet sie.

Anschließend gibt es eine allgemeine Freß- und Saufparty.

Dann schickt Suzuki Taeko auf Geistersuche. Angeblich hat er hier schon mal Geister fotografiert, und sozusagen als ihren Einstand muß Taeko zu einem Geisterhaus gehen und dort auch ein paar verlorene Seelen oder so was fotografieren.

Taeko fürchtet sich allerdings überhaupt nicht, sondern findet das ganz irre. Mitten in der Nacht zieht sie also los. Und kommt nicht wieder.

Aoi und Kaoru machen sich große Sorgen und gehen sie suchen. Der Weg ist ziemlich spukig, es ist dunkel, und dazu ist auch noch Nebel aufgekommen. Schließlich erreichen sie das Spukhaus. Da kommt ein helles Licht auf sie zu. Es ist aber nicht die Seele eines Toten, sondern Taeko mit ihrer Taschenlampe. Sie hat die ganze Zeit in aller Seelenruhe Fotos gemacht und dabei völlig vergessen, wie lange sie schon weg war.

Der Nebel ist inzwischen so dicht geworden, daß sie befürchten, nicht mehr ins Hotel zurückzufinden. Also pennen sie in dem Geisterhaus.

Am nächsten Morgen ist wunderschönes Wetter. Taeko schläft noch, und Kaoru nimmt Aoi mit zum Seeufer, wo er eine sehr schöne Stelle entdeckt hat.

*

Zurück in der Schule entwickel Taeko ihre Bilder und ist überglücklich, daß sie wirklich ein paar Geister fotografiert hat. Satou und Suzuki sind ziemlich geschockt.

Teil 8 - Aigan (geschätzter Liebling)

Tina hat ein weißes Frettchen gekauft, das ziemlich schnell die Herzen aller erobert, ausgenommen Miyabi. Denn es bringt eine gewisse Unordnung in ihren Tagesablauf, macht Schmutz, und was ihr noch so alles einfällt. Nur dank Aois inständigem Bitten dürfen sie es erst mal behalten.

alle

Alle sind überglücklich, und alles dreht sich nur noch um das Tier. Sie überlegen dann hin und her, wie sie es nennen sollen, und kommen am Ende auf Uzume (gesprochen von Inokuchi Yuka).

Uzume scheint Miyabi irgendwie besonders zu mögen und spielt ihr gerne Streiche. Miyabi läßt sich auch hervorragend ärgern, und bei einer dieser Verfolgungsjagden wird das halbe Haus zerlegt. Miyabi ist am Ende ihrer Nerven. Uzume schleppt dann auch noch etwas an, was Miyabi für eine Küchenschabe hält, und fürchtet sich zu Tode, was alle mitbekommen. Sie marschiert in ihr Zimmer, knallt die Tür hinter sich zu und ist für die nächsten Stunden für niemanden mehr zu sprechen.

Wie es aussieht, hat sogar Uzume eingesehen, daß er zu weit gegangen ist und fängt an, an Miyabis Tür zu kratzen. Das macht Miyabi natürlich nervös.

Aber sie beruhigt sich auch langsam wieder und kommt zu der Erkenntnis, daß sie vielleicht doch etwas überreagiert hat. Das Kratzen hat aufgehört, und das macht Miyabi noch nervöser. Schließlich hält sie es nicht mehr aus und geht nachsehen. Uzume ist tatsächlich verunglückt. Bei dem Versuch, durch das Oberlicht in Miyabis Zimmer zu kommen, ist er hinter eine große und sehr schwere Standuhr gefallen und klemmt jetzt dort fest.

Ausgerechnet Miyabi ist es, die ihn daraus wieder befreit, unter Verwendung eines Brecheisens und der Zerstörung der großen Uhr. Sie meint, Gegenstände könnte man schließlich ersetzen.

Und damit ist der Haussegen wiederhergestellt. Außerdem fängt Uzume tatsächlich Kakerlaken und ähnliches Viehzeug.

Teil 9 - Hitoyou (Eine Nacht)

Miyabi und Aoi müssen für einen Tag weg, und solange hat Kaoru die Verantwortung über die Villa.

Tina und Kaoru

Es sieht nach einem ruhigen Tag aus, bis Suzuki und Satou hereinplatzen, um eine Foto-Session abzuhalten. Durch Kurashiki fährt eine alte Eisenbahn, und auf die ist Suzuki ganz scharf. Satou hingegen denkt eher an Taeko und Cosplay. Die beiden haben allerdings ihre Interessen vereint: Taeko hat ein Eisenbahn-Kostüm zum Anziehen bekommen.

Taeko findet das eine tolle Idee, und weg sind sie. Jetzt sind nur noch Kaoru und die stockbesoffen in ihrem Zimmer liegende Tina zuhause. Kaoru fängt an, sich zu langweilen, bis Tina auftaucht, was zum Futtern will und feststellt, daß sie beide jetzt ganz allein zusammen sind.

Tina will für Kaoru kochen. Das Ergebnis: Spaghetti, aber die sind immerhin recht lecker geworden.

*

Taeko ist über Nacht weg, und auch Miyabi und Aoi kommen erst morgen wieder. In der Nacht zieht ein gewaltiger Sturm auf, und Tina fürchtet sich ganz gehörig. Sie rettet sich ins Bad. Da fällt der Strom aus und alles wird finster. Jetzt fürchtet Tina sich umso mehr. Kaoru kommt, um nach ihr zu sehen, und sie stürzt sich - splitternackt, wie sie ist - verzweifelt auf ihn.

Kaoru hat leider keine Ahnung, wo die Sicherungen sind, also müssen er und Tina sich erst mal mit einer Kerze behelfen. Tina will aber auf keinen Fall allein schlafen, sondern bei Kaoru. Und so sehr der sich auch wehrt, dagegen kommt er nicht an.

*

Ziemlich unausgeschlafen krabbelt Kaoru am nächsten Vormittag aus dem Futon. Tina ist aber schon lange auf und kocht gerade das Frühstück - Spaghetti.

Nachdem der Strom repariert ist, geht Tina mit Kaoru zu einem Schrein. Dort findet gerade ein Jahrmarkt statt, und die beiden amüsieren sich prächtig.

Tina stellt fest, daß Kaoru sich, seit sie ihn damals zum ersten Mal getroffen hat, sehr positiv verändert hat. Und von Aoi ist sie auch ganz begeistert. Sie findet, sie sei eine echte traditionelle japanische Schönheit.

Spät am Abend kommt Taeko zurück und muß erst mal Tina als Bierleiche abschleppen. Bevor sie sich um Kaoru kümmern kann, der ebenfalls ziemlich alkoholisiert im Wohnzimmer liegt, ist aber auch Aoi wieder da. Und Miyabi, die über die Unordnung sehr ungehalten ist. Auf der Stelle muß Kaoru anfangen das Haus zu putzen.

Teil 10 - Manabiya (Studiengebäude)

Aoi

Kaoru, Aoi, Tina und Taeko sehen sich Fotos an, hauptsächlich von der Universität. Dort haben Kaoru und seine Kommilitonen anscheinend im Laufe der Zeit eine Menge Spaß gehabt. Das bringt Aoi auf eine Idee. Sie weiß eigentlich ziemlich viel aus Kaorus Leben nicht. Und sie würde doch so schrecklich gerne alles über ihren Liebsten wissen. Also wäre es doch eine gute Idee, mal zu sehen, wie diese Meiritsu-Universität eigentlich so ist.

Auf dem Weg zur Uni kauft Aoi für Kaoru Taiyaki, das er am besten essen sollte, wenn es noch warm ist. Frohgemut macht sie sich also auf die Suche nach ihm, doch statt dessen geht sie auf dem großen Campus hoffnungslos verloren. Allerdings ist sie mit dem blauen Kimono, den sie immerzu trägt, unter den Studenten ziemlich auffällig. Und die ersten, die mitbekommen, daß da eine wunderschöne, in einen Kimono gekleidete Japanerin ("Wafuku Yamato Nadeshiko" heißt das übrigens auf Japanisch) durch die Uni geistert, sind natürlich Satou und Suzuki, die sofort die Foto-Jagd eröffnen.

Bis Kaoru das auch erfährt und seine Aoi schließlich einsammeln kann, vergeht einige Zeit, in der Aoi sich ziemlich fürchtet. Aber natürlich geht es gut aus. Kaoru freut sich sehr, sie zu sehen, und dann essen sie zusammen das Taiyaki. Kaoru hat den Nachmittag frei, und so hat er Zeit, um Aoi mal durch die Uni zu führen. Und zum Abschluß machen Suzuki und Satou ein Foto von den beiden.

Leider hat Aoi an diesem Tag vergessen, fürs Abendessen einzukaufen. Also gehen sie alle mal aus essen.

Teil 11 - Shijo (Debütantin)

Der Fotoclub macht eine Ausstellung seiner Werke. Und damit auch viele Leute kommen, machen Taeko und Tina kräftig Reklame - in sehr knappen Kostümen. Besser werden die ausgestellten Fotos davon aber trotzdem nicht.

Saionji und Mayu

*

In dieser Folge wird auch eine neue Figur eingeführt, die ziemlich reiche und arrogante Miyuki Mayu. Sie hat mehrere Jahre in England studiert, und am liebsten wäre sie auch dort geblieben. Statt dessen muß sie nun auf die Meiritsu-Universität, und das paßt ihr überhaupt nicht. Alle hier sind so doof ... und dann wird sie auch noch von Tina über den Haufen gerannt. Die beiden geraten sofort in einen wüsten Streit, bis Kaoru kommt, um zu schlichten.

Mayu kennt Kaoru von früher. Tatsächlich ist sie sogar in ihn verknallt und küßt ihn sogleich vor versammelter Mannschaft.

Sie frißt Kaoru aus der Hand, aber sie belegt ihn auch sofort vollständig mit Beschlag. Als erstes sieht sie sich seine Fotos in der Ausstellung an, die sie ganz hinreißend findet, dann muß er ihr den Campus zeigen. Und dann schleppt sie ihn in ihre Villa ab, wo er den Rest des Nachmittages, Abends und die halbe Nacht verbringen muß.

Außer ihrem Diener und Chauffeur Saionji Ruka hat Mayu anscheinend niemanden in Japan, also klammert sie sich umso fester an Kaoru. Sie kommt aus einer stinkreichen Unternehmerfamilie und ihre Eltern sind selten zuhause. Ihr Vater ist im Moment in Frankreich, ihre Mutter in Finnland, wo sie für die Königin ein Kleid entwirft. (Es scheint sich noch nicht bis in japanische Anime-Studios herumgesprochen zu haben, daß Finnland keine Monarchie ist ...)

Es wird spät und später, aber Mayu will unbedingt, daß Kaoru bei ihr bleibt. Und so warten Aoi und Miyabi umsonst. Immerhin ruft Kaoru an und sagt, daß er heute wohl nicht mehr austauchen werde. Taeko und Tina tauchen dann auf und erklären Aoi, was sie sich unter Kaorus "Bekanntschaft" genau vorzustellen hat.

Teil 12 - Seppun (Kuß)

Bis spät in die Nacht spielen Mayu und Kaoru Karten, dann gehen sie schlafen. Mayu besteht darauf, daß Kaoru bei ihr im Bett schläft.

Mayu als Kind

Mayu hat tonnenweise Stofftiere. An eins davon kann sich sogar Kaoru noch erinnern, denn sie hatte es schon vor vielen Jahren, als sie sich mal begegneten. Er mußte sie damals trösten, weil ihre Eltern mal wieder unterwegs waren und sie allein ließen. Das hat Kaoru damals so gut gemacht, daß daraus so eine Art Freundschaft fürs Leben erwuchs.

*

Am nächsten Tag in der Uni hat Tina einen mords Kater, und Kaoru ist todmüde, weil er nicht sehr viel geschlafen hat. Nur mit großer Mühe hat er sich überhaupt von Mayu losreißen können.

Aoi hat auch nicht viel geschlafen, sondern die ganze Nacht das Telefon bewacht - falls er mal anruft.

Derweil hat Kaoru ein schlechtes Gewissen, weil er Mayu geküßt hat. Eigentlich hat sie eher ihn geküßt, aber trotzdem ...

Er will es Aoi beichten, kommt aber erst mal nicht dazu. Bis Tina nach dem Abendessen mal wieder blau ist und lautstark damit herausplatzt. Sie will von Kaoru auch geküßt werden, doch der wehrt sich heftig. Später kommt Aoi zu ihm und tröstet ihn ein bißchen. Sie vertraut ihm voll und ganz. Und dann bittet sie ihn, sie auch zu küssen.

Und so küssen sie sich verliebt und werden dabei auch nicht unterbrochen!


Erstellt am 27.5.2004. Letzte Änderung: 18.2.2014