Ai yori Aoshi - Zusammenfassung der Handlung Teil 13 - 24

Teil 13 - Hoshimatsuri (Fest der Sterne)

Das Tanabata-Fest und auch Aois Geburtstag am gleichen Tag stehen kurz bevor. Aoi freut sich riesig, daß sie diesen Geburtstag mit Kaoru verbringen wird, statt allein wie sonst immer.

Miyabi mit Uzume

Kaoru kommt auf die Idee, Aoi ein schönes Kleid zu kaufen. Das Problem dabei: es ist ziemlich teuer, und Kaoru ist ziemlich abgebrannt. Also muß er arbeiten gehen. Und das heißt, daß er in den nächsten Tagen und Wochen kaum noch Zuhause ist. Er arbeitet vom frühen Morgen bis tief in die Nacht. Aoi fängt langsam an, sich Sorgen zu machen. Und natürlich fängt sie auch an zu grübeln, ob er sie nicht mehr möge weil sie etwas falsch gemacht hätte oder so was.

*

An Aois Geburtstag regnet es, und so ist auch ihre Stimmung, denn Kaoru läßt sich immer noch nicht blicken.

Er hat endlich das Geld für das Kleid zusammen, doch als er zu dem Geschäft kommt, ist es weg! Ein zweites Stück davon gibt es auch nicht, also muß er sich ganz schnell ein neues Geschenk ausdenken.

Derweil warten Aoi, Tina, Miyabi und Taeko mit der Party, daß Kaoru endlich nach Hause kommt. Aoi ist den Tränen nahe. Endlich kommt er dann doch noch, naß bis aufs Hemd, und Aoi strahlt vor Glück. Die Party kann nun endlich anfangen.

Zurück in seinem Zimmer findet Kaoru einen Zettel von Aoi, daß sie hinter dem Haus auf ihn warte. Dort erwartet ihn eine Überraschung. Denn Aoi trägt das Kleid, das er ihr kaufen wollte. Offenbar hat sie es selbst gekauft.

Allerdings hat sie keine passenden Schuhe. Doch die hat dafür Kaoru und schenkt sie ihr jetzt. Und ohne daß die beiden viele Worte wechseln müßten kommt Aoi dahinter, wie sich diese Geschichte zugetragen hat.

Teil 14 - Makanai (Koch / Diener)

Nach der Uni sieht Mayu Kaoru wieder und stürzt sich gleich voller Begeisterung auf ihn. Schließlich hat sie ihn seit Ewigkeiten nicht gesehen - mindestens seit ein paar Stunden nicht.

Tina und Mayu

Dann bekommt sie heraus, was für tolle Obentous Aoi Kaoru immer macht, und beschließt, Aoi den Rang abzulaufen.

Zuhause stellt sie erst mal fest, daß sie vom Kochen Null Ahnung hat. Sie beschließt, ausgerechnet bei Aoi in die Lehre zu gehen, und so steht sie am nächsten Tag bei ihr vor der Tür.

Das bringt natürlich Kaoru in eine ziemlich peinliche Situation. Vor allem, weil Mayu anscheinend glaubt, Aoi sei Kaorus "Makanai". Das trifft Aoi hart, und Miyabi hält ihm dafür eine schöne Strafpredigt.

Mayu will von Aoi nicht nur Kochen lernen, sondern alle Arten von Hausarbeit. Dabei stellte sie sich leider nicht viel geschickter an als Taeko. Unter Aois geschickter Führung allerdings macht sie gute Fortschritte. Sie macht allerdings auch klar, daß sie eines Tages Kaoru heiraten werde. Das geht Aoi natürlich ständig im Kopf herum. Und daß Mayu sich aufführt wie die Hausherrin, macht die Lage für Aoi auch nicht leichter. Sie ist schließlich so durcheinander, daß sie das Abendessen völlig ruiniert.

Glücklicherweise quartiert Mayu sich nicht auch noch bei Aoi ein, sondern geht am Abend wieder.

Dafür kommt Kaoru später zu Aoi, um sie zu trösten.

Teil 15 - Kyoukai (Geheime Gefühle anvertrauen)

Aoi im Kimono ihrer Großmutter

In dieser Folge gibt es eine Menge Rückerinnerungen.

Kaoru hat Aoi zu einem Einkaufsbummel eingeladen, und darüber freut sie sich riesig. Extra dafür zieht sie den alten, wunderschönen Kimono ihrer Großmutter an. Aoi hat ihre Großmutter sehr gemocht, diesen Kimono mag sie ebenfalls sehr, und sie ist gerührt, daß er auch Kaoru gefällt. Es soll der Kimono sein, den sie eines Tages zu ihrer Hochzeit trägt.

Später kommen die beiden durch den Ikebukuro-Bahnhof, wo Aoi Kaoru damals zu ersten mal wiedergetroffen hat. Sie erinnern sich an ihre gemeinsame Bahnfahrt, und Kaoru verrät Aoi, daß sie damals, als sie eingeschlafen war, eine ganze Runde um Tokyo gefahren sind.

Und wo sie gerade bei Rückerinnerungen sind, kommt Kaoru auf die Idee, sein altes Apartment zu besuchen, das nun leersteht - bis ein Makler mit Interessenten vorbeikommt. Aoi und Kaoru, der Aoi gerade eine ergreifende Liebeserklärung gemacht hat, müssen sich blitzschnell verstecken und entgehen nur um Haaresbreite einer recht peinlichen Entdeckung.

Teil 16 - Nagisa (Strand)

Tina geht mit Aoi und den anderen einkaufen. Es ist Sommer und sie brauchen Bikinis. Zufällig treffen sie im Kaufhaus Mayu, die dasselbe vorhat: einen Bikini kaufen, in dem sie für Kaoru gut aussieht.

Miyabi und Aoi im Bad

Selbst Miyabi freut sich auf den Strand. Und zu dem werden sie tatsächlich eingeladen, den Taeko hat dort Verwandte. Ihre Großmutter besitzt ein Strandhaus mit Restaurant. Und so läuft die ganze Gesellschaft einschließlich Miyabi und Mayu dort ein. Taeko hat dort auch noch eine kleine Cousine namens Chika, ein fröhliches Mädchen, das im Gegensatz zu der trotteligen Taeko sehr clever und geschickt ist.

Allerdings hält sie Kaoru für Taekos Freund, und damit stößt sie bei allen Anwesenden auf heftigen Protest.

Als nächstes meint Taekos Großmutter (gesprochen von Shimamoto Sumi), Kaoru sei ihr Ehemann. Aber das war sicher nur ein kleiner Scherz.

Die Mädchen schnappen sich dann Kaoru und vergnügen sich im Wasser.

Aoi hat sich auch - heimlich - einen Badeanzug gekauft, aber sie traut sich nicht, ihn anzuziehen. Es könnte sie ja jemand sehen. Sie beichtet es immerhin Kaoru, und der findet das schade.

Nach dem Abendessen, als draußen schon der Mond scheint, hilft Miyabi Aoi ein bißchen auf die Sprünge, indem sie scheinbar beiläufig erwähnt, daß es ganz in der Nähe einen sehr abgelegenen Strandabschnitt gäbe, zu dem nur selten jemand komme. Und mit leiser Stimme und verklärten Augen schleppt Aoi Kaoru mit dorthin.

Das Mondlicht beleuchtet die kleine Bucht wie im Märchen. Kaoru ist von Aoi in ihrem Bikini ganz hin und weg. Und dann gehen die beiden zusammen schwimmen.

Teil 17 - Sazanami (Wellen)

Aoi, Miyabi und die anderen helfen als Kellerninnen im Strandrestaurant von Taekos Großmutter. Mayu und Chika verkaufen Eis, Tina säuft mit einem der Kunden um die Wette (um das Geschäft anzukurbeln, wie sie sagt). Und alle sind irgendwie in Kaoru verknallt. Chika beschließt zu versuchen, Taeko und Kaoru zu verkuppeln, indem sie sie beide zusammen ins Ofuro manövriert. Was für beide natürlich eine extrem peinliche Situation ergibt, aus der sie sich irgendwie wieder befreien müssen.

Tina besäuft sich

Erschwerend kommt hinzu, daß nun auch noch Tina und Mayu das Bad stürmen. Nur mit allen möglichen Tricks und Chikas Hilfe kann Kaoru von dort wieder entkommen.

Nachdem das glücklich überstanden ist, wobei allerdings Kaoru immerhin Taeko und Chika nackt gesehen hat, schickt die Großmutter Aoi und Miyabi ins Bad und Kaoru zusammen mit Taeko zu einem abendlichen Einkauf.

Mit einer neuen Gasflasche auf den Schultern gelangen sie beim Rückweg auf ein Straßenfest. Chika hat dort einen Stand, an dem sie Yakisoba brät. Dafür ist das Gas bestimmt. Chika schickt die beiden dann auf das Fest, damit sie sich zu zweit ein bißchen amüsieren. Trottelig, wie Taeko nun mal ist, geht das natürlich ziemlich nach hinten los, aber Kaoru ist viel zu nett, als daß er böse auf sie sein könnte. Taeko nimmt all ihren Mut zusammen und erklärt Kaoru, daß sie ihn liebe, doch genau in diesem Moment geht das nächtliche Feuerwerk los und Kaoru hört sie nicht.

Und ein zweites Mal schafft Taeko das nicht, denn sie beschließt, daß sie erst besser werden muß, so gut wie Aoi, der alles so perfekt gelingt, bevor sie Kaorus Liebe würdig ist.

*

Und dann ist der kurze Urlaub auch schon wieder um, und alle fahren wieder nach Hause.

Und zum Abschluß gibt Chika Kaoru einen Kuß, sozusagen um ihren Anspruch abzustecken, für alle Fälle. Sie wird ja auch mal erwachsen.

Teil 18 - Doukin (Zusammen schlafen)

Der Genbu Tierpark hat ein paar süße neue Affen, und so beschließt Tina, daß der Fotoclub am nächsten Tag dorthin eine Fotosafari machen wird. Allen Clubmitgliedern wird die Teilnahme befohlen.

ein Affe im Tierpark

Taeko hat aber keine Zeit, und Suzuki und Satou schwänzen, so daß Tina sich mit Kaoru allein vor dem Eingang wiederfindet. Diese Vorstellung beginnt Tina zu gefallen. Außerdem mag sie Tiere, und so hat sie eine schöne Zeit.

In dem Tierpark gibt es auch eine Art Ereignishaus. Einer muß rechts durch die Tür, der andere links. Beide dann durch einen gefährlichen Dschungel, an dessen Ende sie ein traumhafter Schatz erwartet.

Für Tina wird die Sache zu einem Spaziergang, für Kaoru zu einem Höllentripp.

Am Ende gibt es drei Türen. Tina erreicht diese lange vor Kaoru und wird von einer Elfe namens Chararin vor die Wahl gestellt, eine der Türen zu nehmen. Das, was sie darinnen vorfindet, spiegele dann die wahren Gefühle ihres Partners wieder.

Und so landet sie in einer Kirche und wird als Braut zurechtgemacht. Das findet sie unglaublich toll. Ob wohl auch Kaoru diesen Raum wählen wird ...?

Tut er, er platzt volle Pulle hinein, auf der verzweifelten Flucht vor einem wilden Tier. Tina glaubt hingegen, er habe diese Tür aus Liebe gewählt und ist ganz aus dem Häuschen. Bis die den wahren Grund erfährt. Das bringt sie zur Weißglut vor Wut und Enttäuschung.

Später beruhigt sie sich langsam wieder, dafür fängt es an zu regnen. Aus dem Regen wird schließlich ein gewaltiger Sturm. Während dessen lesen Tina und Kaoru ein kleines Mädchen namens Akiko (gesprochen von Watanabe Naoko) auf, das sich verlaufen hat, und bringen es zu seinen Eltern zurück.

*

Der Genbu Tierpark liegt ziemlich weit außerhalb von Tokyo, und als Tina und Kaoru mit dem Zug zurückfahren wollen, ist die Strecke überflutet und gesperrt. Also müssen sie in der kleinen Stadt übernachten, und landen schließlich in einem "Karaoke-Hotel" ... allein zu zweit in einem großen, gemütlichen Zimmer mit nur einem großen Bett.

Fernsehen ist nicht, denn auf allen Programmen laufen nur animierende Filme, sprich Pornos. Also verbringen die beiden die nächsten Stunden mit Karaoke, denn das Zimmer ist auch damit ausgestattet.

Wenn auch etwas umständlich und indirekt, so kommen die beiden sich doch langsam aber sicher näher, und Tina überlegt sich, daß sie irgendwie gerne mit Kaoru schlafen würde. Der spürt Tinas Gefühle durchaus, aber er braucht sich nur Aois Bild ins Gedächtnis zu rufen, um gegen solche Regungen immun zu sein.

Und dann hat die Sache sich sowieso erledigt, weil Tina inzwischen eingepennt ist.

*

Etwas verlegen schleichen beide am nächsten Morgen bei strahlender Sonne zum Bahnhof und fahren wieder zurück in den Alltag.

Teil 19 - Hiza Makura (Schoß-Kopfkissen)

Es ist ein heißer, strahlender Sommertag. Taeko hat Fotos vom gemeinsamen Urlaub bei ihrer Großmutter bekommen, und alle zusammen schauen sie sie nun an. Geschickt hat die Fotos Chika, und sich selbst hat sie auch gleich mit auf den Weg gebracht.

Kaoru und Taeko sammeln sie also am Bahnhof auf und nehmen sie mit nach Hause.

Taeko bei ihrer Lieblingsbeschäftigung

Chika will natürlich Taeko und Kaoru besuchen, aber der eigentliche Grund für ihren Besuch ist ein anderer: sie braucht Hilfe bei ihren Sommer-Hausaufgaben. Alle versprechen, ihr zu helfen.

Chika ist sehr fleißig. Sie arbeitet die ganze Zeit über ihren Büchern. Alles, was sie selbst kapiert, macht sie auch selbst, und läßt sich nur an den Stellen helfen, die sie nicht versteht. Kaoru ist über die Schnelligkeit, mit der sie die Fragen beantwortet, erstaunt. Und sie macht praktisch keine Fehler.

Am Abend sitzt Kaoru im Onsen. Chika kommt herein und bietet ihm an, seinen Rücken zu schrubben. Taeko kommt dazu und ermahnt Chika eindringlich, Kaoru nicht zu belästigen. Dabei rutscht sie auf der Seife aus, landet im Wasser und reißt dabei auch noch Chikas Badeanzug herunter. Jetzt sieht Kaoru sie schon zum zweiten Mal nackt.

Später liefern die beiden bei Kaoru eine formvollendete Entschuldigung ab.

*

Um sich ein bißchen nützlich zu machen, arbeitet Chika ab dem nächsten Tag nebenbei als zusätzliches Hausmädchen. Auch das macht sie mit großem Fleiß und, anders als Taeko, auch großer Geschicklichkeit.

Später schnappt Tina sie sich als Mitspielerin bei einem Weltraum-Ballerspiel, aber das hätte sie nicht tun sollen, denn sie geht gnadenlos unter. Anscheinend ist Chika in allem perfekt.

Und so vergehen die Tage. Chika arbeitet fleißig und geschickt in Haus und an ihren Hausaufgaben, und alle sind sehr angetan von ihr.

Eine Hausaufgabe hat sie allerdings, die ihr sehr schwerfällt und um die sie sich bis jetzt gedrückt hat: "Ferien-Erinnerungen mit der Familie". Chika ist ein Einzelkind, also kann sie dazu eigentlich nicht viel herausbringen. Doch auch das ergibt sich. Eines Tages geht Aoi die Soja-Sauce aus. Chika geht welche kaufen. Dabei kommt Uzume mit, erschrickt aber unterwegs vor einem Hund und saust davon. Chika bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche zu machen. Und das dauert.

Zuhause wird sie bald vermißt, und nun müssen alle losgehen, um sie zu suchen. Die ganze Sache zieht sich bis zum Abend hin, endet aber gut: Uzume taucht wieder auf, und Chika wird von Kaoru und den anderen gefunden. Chika entschuldigt sich, und Aoi meint, wenn sie ein Problem habe, solle sie nicht zögern, sie alle um Hilfe zu bitten, denn sie seien doch ihre Familie. Chika ist gerührt. Und ihre letzte Hausaufgabe kann sie jetzt auch machen.

Beim Schreiben schauen ihr Kaoru und Taeko zu, und als Chika fertig ist, ist Taeko in Kaorus Schoß eingeschlafen. Chika legt sich dann auf die andere Seite und läßt sich von Kaoru über das Haar streicheln.

Teil 20 - Iyashi (Heilung)

Es ist Herbst geworden und die Universität macht ein großes Fest, das Meiritsu Matsuri. Der Fotoclub hat vor, ein Cosplay-Café zum Thema Tiere zu veranstalten. Und bei dem wird auch Aoi mitwirken, so daß wir sie mal in etwas anderem als ihrem blauen Kimono zu sehen bekommen.

Und Kaoru muß als Riesen-Bunny dafür Reklame machen, worüber sich alle totlachen.

Aoi

Auch Mayu wird eingespannt. Eigentlich wollte sie als Katzenmädchen Kaoru verführen, statt dessen muß sie Geschirr spülen. Davon abgesehen wird das Cosplay-Café ein riesen Erfolg, bis Tina auf die Idee kommt, die Gäste mit echten Tieren zu bombardieren, etwa Schlangen, Geckos und diversen anderen Reptilien. Die Leute verlassen fluchtartig den Saal, und hinterlassen eine Trümmerwüste. Das war's dann für den Tag.

Zum Trost serviert Aoi ihren Leuten Tee, und der ist so lecker, daß Suzuki beschließt, das Café umzuwidmen auf "Traditionell Japanisch".

Aoi versorgt alle mit Kimonos für die Mädchen und Wafuku (traditionelle japanischen Kleidung) für die Jungen, und lehrt sie dann die Grundlagen der Tee-Zeremonie. Wie bei allem anderen auch, ist Aoi darin perfekt.

Ein kleines Problem gibt es allerdings: Kaoru hatte sich geschworen, nie wieder Wafuku anzuziehen. Jetzt trägt er es doch wieder, aber so schlimm es es eigentlich gar nicht, vor allem nicht, da Aoi ihn zärtlich tröstet.

*

Das Japanische Café wird ebenfalls ein Erfolg.

Überraschend taucht Chika auf, wird sogleich in einen Kimono gesteckt und darf sich nützlich machen.

Aoi hat den ganzen Tag gearbeitet. Schließlich bieten Satou und Suzuki ihr an, zu übernehmen. Sie sollte mal eine Pause machen. Also geht sie zu Kaoru und macht mit ihm Mittag. Allerdings nicht lange, denn Taeko hat den Tee verschüttet, und Aoi muß zurückkommen und den Laden retten. Als sie dann etwas Zeit mit Kaoru verbringen will, wird dieser gerade von Chika abgeschleppt. Beim nächsten Versuch läuft sie dem Organisationskomitee über den Weg, das sie dazu verknackt, an einem "Miss Meiritsu"-Wettbewerb teilzunehmen, den sie übrigens gewinnt.

Erst am Abend, als das Fest vorbei ist, haben die beiden wieder ein bißchen Zeit für sich allein.

Teil 21 - Fuuki (Erkältung)

Kaoru hat verschlafen. Er saust los zum Haupthaus, aber es ist keiner da. Da stürmt Tina herein, laut protestierend, daß keiner sie aufgeweckt habe.

Tina, Kaoru und Taeko

Der Grund für die Aufregung: Aoi hat auch verschlafen, weil sie krank geworden ist und hohes Fieber hat. Trotzdem schickt sie Kaoru und die anderen zur Uni, den Miyabi bleibt bei ihr, um sich um sie zu kümmern.

Allerdings kommen sie nach den Vorlesungen so schnell wie möglich wieder zurück. Aoi liegt natürlich immer noch flach, und so müssen Kaoru, Tina und Taeko das mitmachen, was Miyabi und Aoi sonst immer alleine machen. Dabei merken sie erst mal, was Aoi am Tag so alles wegarbeitet. Und trotz eher dürftiger Erfolge sind sie am Abend fix und fertig.

Und Aoi hat ein schlechtes Gewissen, weil sie allen zur Last fällt.

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So langsam kommen Kaoru und die Mädchen aber dahinter, wie was zu tun ist. Und auch Aoi geht es langsam wieder besser. Allerdings ist Kaoru mit Haushalt plus Lernen ziemlich an der Grenze dessen, was er schaffen kann. Doch dann denkt er an Aoi, die all das auch macht und dabei immer lächelt und nur an die anderen denkt. Und so gibt er sein bestes.

In der Küche hat er eine Unterhaltung mit Miyabi, und die schickt ihn schließlich mit dem Abendessen zu Aoi. Dieses Mal soll er sich um sie kümmern. Auf ihre etwas unterkühlte Art drückt Miyabi damit ihre Sympathie für ihn aus.

Es wird für Kaoru und Aoi so etwas wie eine romantische Nacht.

Teil 22 - Kisei (Nach Hause zurückkehren)

Kaoru hat Aoi versprochen, daß er sie zu einem besonderen Ort bringt, wenn sie wieder gesund ist. Und jetzt sitzen sie im Zug und fahren durch die sonnige Landschaft. Ihr Ziel ist einer jener hübschen, kleinen, ruhigen Provinzflecken, von denen es in Japan so viele gibt.

Kaoru und Aoi am Grab von Kaorus Mutter

Vom Bahnhof aus machen sie sich auf den Weg, um jemanden zu besuchen. Aoi ist sehr gespannt, wer das sein könnte. Der Weg ist noch lang, und als sie endlich ankommen, auf einem Berg weit draußen vor dem Dorf, erlebt Aoi eine Überraschung: es ist ein Friedhof. Hier liegt Kaorus Mutter, Honjo Kumi.

Und Kaoru stellt ihr nun ganz ordentlich seine Braut vor. Aoi ist gerührt. Dann legen sie die mitgebrachten Blumen auf den Grabstein, zünden Räucherstäbchen an und beten zusammen.

Kaoru erzählt Aoi dann, daß er eigentlich fast nichts (mehr) von seiner Mutter weiß, nur, daß sie sehr freundlich gewesen ist.

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Von anderer Seite hingegen droht Unheil. Denn Aois Vater, ein richtiger alter Familienpatriarch, hat Aoi anscheinend inzwischen vergeben und verlangt von Miyabi, daß sie sie nach Hause bringt, um die Hochzeit vorzubereiten. Miyabis Proteste interessieren ihn kein bißchen.

Also fährt sie nach Tokyo und holt Aoi ab. Die meint, sie sei bald wieder zurück, und verabschiedet sich fröhlich von Kaoru und den anderen.

Es ist Vollmond, und Tina und die anderen wollen eine Mond-Party machen und sich in der Nacht den Mond ansehen und feiern. Natürlich mit Aoi, wenn sie wieder da ist. Nur kommt sie nicht, und Kaoru hat ein sehr mulmiges Gefühl. Es kommt ihm so vor wie damals, als man ihm seine Mutter weggenommen hat.

Mitten in der Nacht erwacht er von diesem Alptraum und beschließt, zu Aoi zu fahren. Da steht Miyabi vor der Tür. Die kühle, reservierte Frau hat anscheinend beschlossen, Liebes-Engelchen zu spielen und die beiden wieder zusammenzubringen. Unterwegs erzählt sie von früher. Sie war Aois Erzieherin von klein auf, und Aoi hat all die Jahre immer nur an Kaoru gedacht. Und immerzu hat sie davon gesprochen, ihn eines Tages zu heiraten.

Teil 23 - Ketsui (Entschluß)

Taeko, Chika und die anderen machen sich große Sorgen, weil Kaoru so plötzlich verschwunden ist und nur eine kurze Notiz hinterlassen hat, daß er bald zurück sein werde.

Kaoru und Aoi

Derweil liefert Miyabi Kaoru in Aois Villa in den Bergen ab. Die freut sich riesig, ihn zu sehen und macht mit ihm einen Spaziergang zu dem Baum, wo sie damals vor vielen Jahren zum ersten Mal zusammen waren und mit dem beide schöne Erinnerungen verbinden.

Den Abend und die Nacht verbringen die beiden alleine, denn Miyabi mußte dringend weg. Aoi kommt sich vor wie in den Flitterwochen, allerdings gibt Kaoru sich ein bißchen schüchtern. Aber Aoi bringt ihn sogar dazu, daß sie zusammen baden. Allerdings schaut Kaoru diskret in eine andere Richtung, als Aoi nackt zu ihm ins Wasser steigt.

Und schließlich erklärt sie ihm, daß es ihr größter Traum ist, seine Frau zu werden, und daß sie sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen kann.

Doch da gibt es ja noch Aois Vater, der sein Töchterchen an jemand anderen verheiraten will, den Sohn einer reichen Händlerfamilie. Herr Sakuraba behauptet zwar, Aois Glück liege ihm am Herzen, aber gefragt hat er sie vorher nicht. Und Aois heftige Proteste sind ihm ziemlich egal. Und daß sie ausgerechnet Kaoru heiraten will, der die Hanabishi-Familie verlassen hat und jetzt ein Niemand ist, kommt überhaupt nicht infrage.

Doch da beißt er bei Aoi auf Granit. Und so spitzt sich der Konflikt immer mehr zu.

*

Als am nächsten Tag Miyabi wieder zurückkommt, hofft sie insgeheim, Aoi und Kaoru seien durchgebrannt. Sind sie aber nicht. Im Gegenteil. Sie kommen anmarschiert, um die Sache ein für allemal zu klären.

Teil 24 - Aoi

Wie gewünscht bringt Miyabi Aoi und Kaoru mit ihrem flotten BMW zur Sakuraba-Residenz, wo sie bei Herrn Sakuraba antanzen.

Mayu

Herr Sakuraba ist nicht amüsiert, und es sieht nicht so aus, als würde er sich auch nur einen Millimeter bewegen. Kaoru ist nichts und hat nichts, also ist er Aois unwürdig.

Doch Kaorus, Aois und Miyabis Appelle und Erklärungen gehen am Ende doch nicht ganz an ihm vorüber. Kaoru hat es ja auch nicht leicht gehabt in seinem Leben. Seine Mutter erschien der Sakuraba-Familie unwürdig, deshalb wurde sie mit ihm erst mal verstoßen. Als dann sein Vater starb, brauchten sie einen Erben und holten ihn mit Gewalt zurück, aber ohne seine Mutter. Die starb dann auch, und schließlich floh Kaoru aus diesem Haus des Grauens. Seitdem ist er allein und hat keine Familie mehr, nur noch Aoi, für die er alles ist.

Was er auf jeden Fall vermeiden will ist, daß Aoi dasselbe Schicksal erleidet und aus ihrer Familie verstoßen wird.

Herr Sakuraba ringt sich schließlich dazu durch, Kaoru zu akzeptieren. Denn daß ihm das Wohl seiner Tochter über alles geht, war nicht so dahergesagt, sondern es stimmt wirklich.

Und alle sind heilfroh, daß diese schwierige Sache gut ausgegangen ist.

*

Miyabi betrachtet nur ihre Aufgabe, Aoi zu erziehen, als beendet und übergibt sie in Kaorus Obhut. Aoi meint aber, es sei viel besser, wenn sie alle drei nach Hause zurückkehrten.

Und dort stellt sich ein weiterer Mitbewohner ein: Chika zieht ein, diesmal anscheinend für länger. Denn sie geht ab jetzt in Tokyo auf die höhere Schule.


Erstellt am 27.5.2004. Letzte Änderung: 18.2.2014