| Teil 1 - Kaze (Wind) | ![]() |
Die Geschichte spielt während der Sommerferien. Hungrig und abgebrannt kommt Kunisaki Yukito in ein kleines Städtchen am Meer. Statt des erhofften zahlenden Publikums für sein Mini-Puppentheater trifft er aber auf ein seltsames und ziemlich anhängliches Mädchen namens Kamio Misuzu, das ihn mit zu sich nach Hause abschleppt und ihm was zum Futtern gibt. Misuzu hat anscheinend keinen Vater und keine Freunde, und ihre Mutter sieht sie auch nicht so oft, und so klammert sie sich ziemlich an Yukito fest. Misuzus Mutter Haruko gibt überraschenderweise die Erlaubnis, daß er bei ihnen wohnen darf, doch dafür muß er sich um Misuzu kümmern. |
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| Teil 2 - Machi (Stadt) | ![]() |
Irgendeine Verbindung zwischen Yukito und Misuzu scheint es zu
geben, denn sie träumt davon, Flügel zu haben und im Himmel fliegen
zu können, und so ein Mädchen sucht auch Yukito, obwohl er
weiß, daß es sowas nur im Märchen gibt. * Viele Leute scheinen in dem Städtchen nicht zu leben, und so lernt Yukito sie alle bald kennen: Minagi, Misuzus Klassenkameradin, Kano, die einen seltsamen Hund namens Poteto besitzt, der immer "pika pika" sagt, und ihre große Schwester, die Ärztin in der Kirishima-Klinik ist und Yukito als Aushilfe anheuert. Geld bekommt er allerdings keins, so wie er überhaupt in dieser seltsamen, menschenleeren Stadt noch keinen einzigen Yen verdient hat, sondern mit Naturalien entlohnt wird, wenn überhaupt. Immerhin schafft er es auf diese Weise, an Misuzus Geburtstag, von dem er ganz zufällig erfährt, einen Kuchen zu organisieren, während Haruko sich um ihre Tochter überhaupt nicht kümmert. * In der Nacht läuft Yukito und Misuzu Kano über den Weg. Sie leuchtet im Dunkeln wie ein Geist. |
| Teil 3 - Koe (Stimme) | ![]() |
Im Tempel bricht Kano in einer grellen Lichtexplosion zusammen und
schickt Misuzu und Yukito seltsame Visionen. Als sie wenig später wieder
zu sich kommt, kann sie sich an nichts erinnern. Hijiri, die Kano kurz darauf
einsammelt, scheint hingegen über dieses Phänomen Bescheid zu wissen.
Anscheinend hat Kano auch Träume vom Fliegen. Sie verspricht Yukito, das
Mädchen im Himmel für ihn zu finden, wenn sie eines Tages mal fliegen
kann. * Am Abend liegt Misuzu krank im Bett, ist aber am nächsten Morgen wieder wohlauf. Yukito fragt sich, wieso sie so für Dinosaurier schwärmt, aber das kann Haruko ihm auch nicht sagen. Sie weiß nicht viel über ihre Tochter. * Am Abend darauf ist Kano mal wieder verschwunden. Misuzu und Yukito finden sie im Tempel, doch sie ist nicht sie selbst und versucht, Yukito zu erwürgen. |
| Teil 4 - Hane (Feder) | ![]() |
Wieder mal bricht Kano im Tempel bewußtlos zusammen und
landet in der Klinik ihrer Schwester, die Yukito und Misuzu dann erzählt,
wie Kano als kleines Mädchen kurz nach dem Tod ihrer Mutter in dem Schrein
eine seltsame, leuchtende Feder fand. Weiter geschah nichts, doch Kano war seit
jenem Tag irgendwie seltsam, oft geistesabwesend, und versuchte eines Tages
sogar, sich die Pulsadern aufzuschneiden. * Am nächsten Tag scheint es ihr wieder gut zu gehen, als wäre nie etwas geschehen, doch dann ist sie auf einmal verschwunden und hat nur einen Zettel hinterlassen, daß sie nun in den Himmel fliegen und dort das Mädchen aus Yukitos Traum suchen werde. Alle machen sich sofort auf die Suche und finden Kano am übliche Ort: bewußtlos im Schrein auf dem Boden liegend. Als Yukito die leuchtende Feder auf ihre Brust legt, haben sie eine Vision von einer Frau namens Shiraho, die vor langer Zeit gelebt hat und Kriege und viel Leid erfahren mußte. Sie war die erste Besitzerin dieser Feder, von der sie glaubte, daß sie sie von Gott bekommen habe. Die Vision endet mit einer versöhnlichen Szene: Kano fliegt zwar nicht in den Himmel, trifft aber ihre Mutter wieder. * Als Kano erwacht, verschwindet die Feder, aber auch die Narbe an ihrem rechten Handgelenk verschwindet. |
| Teil 5 - Tsubasa (Flügel) | ![]() |
Yukito wartet am Nachmittag vergeblich auf Misuzu, die er von der
Schule abholen sollte, und trifft statt dessen Michiru und Minagi. Minagi
lädt die beiden für die Nacht ein, mit ihr zusammen die Sterne zu
beobachten, was sich dann als ziemlich romantischer Abend herausstellt. Yukito
bringt Minagi dann nach Hause und trifft ihre Mutter wieder, der er schon mal
beim Tragen von ein paar Reis-Säcken geholfen hat. Minagis Mutter hat eine
Schraube locker, denn sie nennt Minagi Michiru. Das soll für Yukito nicht
das letzte seltsame Erlebnis des Tages bleiben, denn als er wieder zuhause ist,
will Misuzu unbedingt mit ihm Karten spielen, bekommt dann aber mitten drin
einen Weinkrampf. Auch sie ist nicht so ganz richtig im Kopf, und das ist auch
der Grund, warum sie keine Freunde hat und immer allein ist. Haruko hatte
gehofft, das würde sich mit Yukito bessern. Hat es aber offensichtlich
nicht. Und so zieht Yukito aus und übernachtet auf einer Parkbank. Am
nächsten Tag erzählt Misuzu ihm, daß Haruko nicht ihre Mutter,
sondern ihre Tante ist. Man hat sie bei ihr abgeladen, weil sie verrückt
ist. Nun versucht Misuzu so zu leben, daß sie ihrer Tante wenigstens
nicht mehr als nötig zur Last fällt. * Am nächsten Tag hat Minagis Mutter vergessen, daß sie eine Tochter hat. Hijiri erklärt ihm später, daß Frau Toono glaubt, ihre erste Tochter (Minagi) sei ihre verstorbene zweite Tochter (Michiru). Anscheinend hat sich ihr Wahn aber inzwischen verschlimmert. |
| Teil 6 - Hoshi (Stern) | ![]() |
Somit ist nun auch Minagi obdachlos und kampiert zusammen mit
Yukito draußen. Sie kommen gut zurecht, und Minagi erzählt Yukito
von ihrem Vater. Nachdem ihre Mutter eine Fehlgeburt hatte, kamen die beiden
nicht mehr gut miteinander aus, und jetzt lebt er irgendwo weit weg mit einer
anderen Frau. * Minagis Mutter kehrt in die Realität zurück und erkennt ihre Tochter wieder, als Yukito sie zuhause abliefert. Weinend fallen die beiden sich in die Arme. Und damit ist jetzt Michiru übrig. Sie meint zu Yukito, jetzt sei auch für sie die Zeit gekommen, nach Hause zu gehen, in dem Himmel zu dem traurigen Mädchen, das dort existiert und ihr einst eine ihrer Federn gegeben hat. Sie hat nur als Traum existiert, weil die echte Michiru nicht in diese Welt geboren werden konnte. Am Abend löst Michiru sich dann gewissermaßen auf, was natürlich sowohl bei ihr als auch bei Minagi für einen tränenreichen Abschied sorgt. * Michiru bekommt einen Brief von ihrem Vater. Offenbar hat sie wirklich eine kleine Schwester ... * Als Yukito zu Misuzu nach Hause kommt, liegt sie ohnmächtig auf dem Boden. |
| Teil 7 - Yume (Traum) | ![]() |
Misuzu kommt wieder zu sich, ist aber sehr schwach. Yukito ist
überzeugt, daß Misuzu von ihren Träumen langsam aufgezehrt und
am Ende umgebracht wird. Er macht Haruko Vorwürfe, weil sie sich nicht um
Misuzu kümmert, doch die setzt sich einfach auf ihr Motorrad und
fährt davon, ins Onsen, wie sie sagt. Yukito soll sich in der Zwischenzeit
um Misuzu kümmern. Das macht er auch, doch Misuzu wird immer
schwächer, während ihre Träume immer intensiver werden. Auch
Yukito bekommt seltsame und sehr starke Visionen. Diese sind mit Misuzus
Träumen verbunden, und so beschließt er zu verschwinden. Jeder
weitere Kontakt zwischen ihm und Misuzu würde ihre Träume noch
stärker machen und sie schließlich umbringen. Er erinnert sich an
seine Mutter (gesprochen von Nagashima Yuko). Auch sie versuchte
schon, dieses Mädchen im Himmel zu retten, und nun ist er an der Reihe. Er
hat dafür von ihr die kleine Puppe bekommen, und so kehrt er zu Misuzu
zurück. Aber es sieht nicht so aus, als würde er ihr helfen
können. * Wir befinden uns im Jahre 5 von Shou (994 n. Chr), irgendwo in Japan, und auf einem Samurai namens Ryuuya ist eine junge Frau gelandet, die auf den Namen Kannabi Mikoto (meist "Kanna" genannt) hört und zum Volk der geflügelten Menschen gehört. |
| Teil 8 - Natsu (Sommer) | ![]() |
Die Menschen sehen in Kanna eine Mischung aus Göttin und
Dämonin. Sie führt ein luxuriöses Leben in einem Palast, ist
aber gleichzeitig eine Gefangene. Sie hat Träume von ihrer Mutter und
kommt eines Tages auf die Idee, sie gerne mal kennenzulernen, denn sie hat sie
noch nie in ihrem Leben gesehen. Zum Glück hat sie im Palast zwei
Vertraute, ihre clevere Dienerin Uraha und den Leutnant der Wache Ryuuya, die
zusammen mit ihr die gefährliche Flucht und die abenteuerliche Reise nach
Reizan in den Kishuu-Provinzen, wo Kannas Mutter gefangengehalten werden soll,
wagen. Natürlich werden sie verfolgt, dennoch befiehlt Kanna Ryuuya, bei
den unvermeidlichen Kämpfen auf keinen Fall jemanden zu töten. * Die Reise dauert viele Wochen, und kurz vor dem Ziel werden sie erneut angegriffen, wobei Ryuuya schwer verletzt wird. Allerdings erreichen sie ihr Ziel trotzdem, und so steht Kanna tatsächlich ihrer Mutter gegenüber und breitet ihre Schwingen aus. Doch Kannas Mutter befiehlt ihnen, sofort wieder zu gehen. |
| Teil 9 - Tsuki (Mond) | ![]() |
Fast gegen ihren Willen befreit Ryuuya Kannas Mutter. Die
weiß genau, was nun kommt: die Menschen fürchten ihr Volk und
greifen sie alsbald mit einem wahren Regen von Pfeilen an. Kannas Mutter wird
getroffen, doch bevor sie stirbt, setzt sie noch einmal gewaltige magische
Kräfte frei und zerschmettert alle Angreifer. Für sie ist es zu
spät, doch Kanna, Uraha und Ryuuya sind erst mal gerettet. Sie gibt einen
Zauberspruch an ihre Tochter weiter, dann stirbt sie. Doch auch Kanna und ihre
Begleiter sind nicht in Sicherheit, sondern werden bereits wieder eingekreist.
Und so kommt es auch für Kanna zu einem dramatischen Finale. Sie fliegt
empor, wird ebenfalls von zahllosen Pfeilen durchbohrt und von den Mönchen
zusätzlich auch noch verflucht, stürzt aber nicht wieder zur Erde
herunter sondern löst sich am Himmel auf, wo ihre Seele von nun an
lebt. * Ein Tempel gewährt Ryuuya und Uraha Asyl, und der Obermönch Chitoku lehrt Uraha Magie, mit der sie den Fluch, der auf Kannas Seele lastet und sie in einem ewigen Alptraum gefangen hält, brechen will. Dieser Fluch ist auch dafür verantwortlich, daß Ryuuyas Wunde nicht heilt. Den beiden bleibt also nicht viel Zeit und sie können nur noch dafür sorgen, daß ihre gemeinsamen Nachkommen eines Tages in der Zukunft den Fluch brechen können. Und das ist die Verbindung, die Yukito zu Misuzu hat. |
| Teil 10 - Hikari (Licht) | ![]() |
Ab hier wird die Geschichte nochmal von vorne erzählt, nur daß diesmal eine Krähe, die Misuzu Sora nennt und die auch in den ersten Folgen immer mal wieder unauffällig und unmotiviert durchs Bild gehüpft ist, eine der Hauptrollen spielt. Weil Misuzu während ihrer Sommerferien allein ist, liest sie Sora und Yukito auf und schleppt sie mit nach Hause. Anders als wir bisher dachten, macht sich Haruko durchaus große Sorgen um Misuzu. Eigentlich wollte sie keine enge Bindung an sie haben, weil sie nicht ihre Tochter ist und ihr leiblicher Vater sie ihr jederzeit wieder wegnehmen kann. Und dazu kommt noch, daß Misuzu immer wieder diese Anfälle hat, wenn ihr jemand emotional zu nahe kommt. Doch am Ende hat Haruko sie doch ins Herz geschlossen und ringt sich schließlich dazu durch, Misuzu formal zu adoptieren. Offiziell macht sie einen Ausflug ins Onsen, in Wirklichkeit fährt sie zu Tachibana Keisuke, Misuzus Vater. Während dessen wird Misuzu immer öfter krank und dabei auch immer schwächer. Als Yukito sie verläßt, um sie nicht durch ihre Träume in den Tod zu treiben, überkommt sie die Verzweiflung. Yukito kommt wieder zurück, löst sich dann aber auf und wird zu einer Art Schutzengel für Misuzu. |
| Teil 11 - Umi (Meer) | ![]() |
Stolz berichtet Haruko Misuzu, daß sie nun für immer bei
ihr bleiben könne, da bricht Misuzu mal wieder zusammen. Haruko hatte
keine Ahnung, wie krank ihre Tochter ist. Ärzte können ihr auch nicht
helfen, und sie meint zu Haruko, sie käme auch alleine gut zurecht, wie
schon ihr ganzes Leben lang. Umso intensiver kümmert Haruko sich nun um
Misuzu, worüber sie letztlich doch sehr glücklich ist. * Als Misuzu am nächsten Tag aufwacht, hat sie vergessen, wer wer Haruko ist. Die beschließt, nun all die Jahre nachzuholen, die sie sich nicht um ihre Tochter gekümmert hat. Doch da kommt ihr Keisuke dazwischen, der seine Tochter abholen und in ein Krankehaus bringen will. Haruko kann drei Tage herausschlagen. Drei Tage, um 10 Jahre nachzuholen mit einer Tochter, die immer rascher verfällt. Aber Misuzu hat immerhin noch soviel Willenskraft übrig, um zu entscheiden, daß sie bei Haruko bleiben will. |
| Teil 12 - Sora (Himmel) | ![]() |
Misuzu hat große Schmerzen, und was ihr wehtut, sind ihre
Flügel. Haruko erinnert sich an Yukitos letzte Worte: nach ihrem letzten
Traum werde Misuzu sterben. * Haruko will unbedingt mit Misuzu auf das Sommerfest im Schrein gehen, aber es regnet und das Fest fällt aus. Trotzdem bekommt Misuzu an diesem Tag im Schrein auf sehr seltsame Weise zum ersten Mal von Haruko ein Geburtstagsgeschenk. * Misuzu hatte ihren letzten Traum, aber es scheint ihr auf einmal wieder deutlich besser zu gehen. Haruko ist überglücklich und verbringt einen schönen Vormittag mit Misuzu, doch dann ist es mit ihr doch zuende. Sie sagt noch, sie habe jetzt ihr Ziel erreicht, aber so furchtbar viel Sinn hat das für mich nicht ergeben. |
| Teil 13 - Soushuuhen (Zusammenfassung) | ![]() |
Wie es der Titel dieser Episode schon sagt, ist dies die Alzheimer-Folge. Mehr Klarheit über die Handlung bringt sie nicht, es passiert ja auch nichts neues. |
| Sommer-Special (2 Teile) | Hier wird die Handlung der Folgen 8 und 9 nochmal erzählt, teilweise etwas ausführlicher. | |
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß es auch noch einen "Air"-Film gibt, in dem die Handlung ein viertes Mal erzählt wird. Das Character-Design ist allerdings so stark geändert, daß man einige der Figuren kaum mehr wieder erkennt, außerdem fehlen einige gleich ganz, ebenso wie diese märchenhafte, zauberische Atmosphäre der TV-Serie. Mit anderen Worten kann man sich den Film sparen.
Erstellt am 6.5.2006. Letzte Änderung: 13.1.2012