Kidou Tenshi Angelic Layer - Zusammenfassung der Handlung Teil 14 - 26

Teil 14 - Akiramenai! Soshite Angel ha umareta (Ich gebe nicht auf! Und so wurde ein neuer Angel geboren)

Buranshe geht in den Hypermodus, und jetzt hat Hikaru schlechte Karten.

Ichirou erklärt Shouko, was es damit auf sich hat. Eigentlich ist es eine Art Fehler oder geheimer Modus der allerersten Serie. Und den nutzt Kaede nun für sich aus.

Titelmusik.

Shuuko

Shuuko liegt nach ihrem Zusammenbruch in der Krankenstation. Doch es ist nicht nur die Arbeit. Sie ist auch auf der Flucht vor ihrer Tochter. In einem Rückblick sehen wir sie vor sieben Jahren, als ihr klar wurde, daß sie bald nicht mehr würde laufen können und ein Leben im Rollstuhl führen müssen. Die Aussicht, so ein Leben auch noch mit ihrer kleinen Tochter teilen zu müssen, war für sie unerträglich, und so lieferte sie Misaki bei ihren Großeltern ab und verschwand unter dem Vorwand, zu viel Arbeit zu haben, um sie um sie kümmern zu können. Misaki ließ sich damals nichts anmerken, aber es traf sie tief. Und auch Shuuko selbst brach es fast das Herz.

Seitdem hat sie nicht nicht mehr getraut, ihrer Tochter unter die Augen zu treten, und das wohl weniger wegen des Rollstuhls, sondern wegen ihres schlechten Gewissens.

Für Shuuko begann dann eine lange Odyssee durch alle möglichen Krankenhäuser. Heraus kam dabei nichts. Bis sie auf Mihara Ichirou traf, einen medizinisch-technischen Assistenten mit einer lebhaften Fantasie. Shuukos Gehirn war vollkommen in Ordnung, nur die Nervenleitung zu den Muskeln war teilweise unterbrochen. Ichirou kam auf die Idee, Prothesen zu erfinden, die direkt vom Gehirn gesteuert werden konnten.

Um es kurz zu machen: heraus kamen keine Prothesen, sondern Angelic Layer. Denn sie bauten zuerst mal kleine Puppen als Prototypen. Dann ging das Geld für die eigentliche Arbeit aus, also machten sie mit den Puppen weiter. Ein großer Spielwarenkonzern sprang darauf an, und so wurde Angelic Layer geboren und ein Riesen-Erfolg. Nebenbei bemerkt wartet Shuuko auf die Prothesen immer noch. Für die mentale Steuerung, wie sie bei Angelic Layer benötigt wird, erwies sie sich als überraschend talentiert, und so wurde sie die ungeschlagene Königin dieses Wettkampfes, dessen Entwicklung sie von Anfang an mit flammender Begeisterung vorangetrieben hatte.

Und dann bekam Shuuko einen Brief von ihrer Tochter, die inzwischen in die Mittelschule ging, daß sie nach Tokyo kommen und ihre Mutter suchen werde. Ichirou holte sie am Bahnhof ab, doch kaum daß sie Angelic Layer gesehen hatte, war sie von derselben Begeisterung dafür ergriffen wie ihre Mutter. Ichirou unterstütze Misaki natürlich dabei, ohne ihr allerdings zu sagen, wer er war, nämlich der Entwickler dieses Spiels und engster Vertrauter von Misakis Mutter.

Buranshe und Hikaur

*

Zurück zum Kampf: Hikaru liegt halb tot auf einem Felsen, und jetzt geht Misaki in ihren "Hypermodus". Immer, wenn es ihrer geliebten Hikaru an den Kragen geht, wächst sie über sich selbst hinaus und beginnt zu kämpfen wie eine Löwin. Und außerdem hat Buranshe schon einen großen Teil ihres Pulvers verschossen. Doch Kaede denkt ebenfalls nicht ans Aufgeben. Der hinhaltende Widerstand, den Hikaru leistet, gefährdet schließlich sogar Buranshe selbst: aus ihr beginnen Rauchwölkchen aufzusteigen. Doch sie kämpft weiter, und zwar ziemlich erfolgreich. Hikaru wird mehrfach zu Boden geschickt. Misaki denkt ans Aufgeben, um ihrem Angel weitere Schäden zu ersparen, doch das ganze Stadion feuert sie an, und sie kämpft weiter. Wenn sie auch verlieren muß, so will sie wenigstens für sich und Hikaru ihr Bestes gegeben haben - genau wie Buranshe, für die der Hypermodus auch nicht sehr angenehm ist.

Schließlich kommt es zum entscheidenden Schlagabtausch. Alles versinkt im Rauch einer Explosion, und als man wieder etwas sehen kann, hat Hikaru Buranshe fest im Griff und schießt sie dann ab. Und so gewinnt Misaki zur Überraschung aller auch diese Kampf und kommt in die Endrunde.

Sie und Kaede bedanken sich bei einander für den guten Kampf.

Teil 15 - Shirahime tai Suzuka! Aisumashiin no Himitsu (Shirahime gegen Suzuka! Das Geheimnis der Eismaschine)

Jounouchi Sai ist die Hauptperson in dieser Folge. Sie ist eine ziemlich verschlossene, kühle junge Frau, und wir erfahren im Laufe der Episode, warum das so ist. Eines Tages saß sie auf einer Bank in einem Park und sah ziemlich traurig aus, als Kaede zufällig vorbeikam. Nach dem Motto "Gegensätze ziehen sich an" wurden die beiden recht enge Freundinnen (so ein bißchen wie Michiru und Haruka in "Sailor Moon").

Titelmusik.

Sai

Der anstehende Kampf zwischen Hatoko und Sai begeistert das Publikum schon im Vorfeld. Beide werden von ihren Fans kräftig angefeuert. Auch Tamayo ist ganz aus dem Häuschen, aber aufgedreht ist sie sowieso immer.

Und dann geht's los.

Zufällig sitzt Kaede direkt neben Misaki und erzählt ihr ein bißchen über sich und Sai. Sie gingen in dieselbe Klasse, aber nie hatte jemand mit ihr gesprochen, denn sofort nach der Schule pflegte sie zu verschwinden. Und in der Schule war sie sehr schweigsam und verschlossen. Grund: sie hatte eine sehr kranke kleine Schwester, die sie stets nach der Schule im Krankenhaus besuchte.

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Die Arena auf dem Layer ist diesmal eine Wüsten- und Canyonlandschaft. Beide Spielerinnen werfen ihre Angels auf das Layer, und dann heißt es wieder mal "Angel Fight!"

Suzuka ist schnell, Shirahime hingegen ist schwer und massiv. Beide stehen sich im tiefroten Sonnenuntergang gegenüber wie zwei Duellanten. Sie stehen einfach da und warten darauf, daß der Gegner einen winzigen Fehler macht. Denn wahrscheinlich ist das die einzige Möglichkeit, zu gewinnen.

Und dann stürmen beide aufeinander los und tauschen einen einzigen Schlag aus. Beide stürzen daraufhin leblos zu Boden.

Suzuka bleibt liegen. Shirahime steht wieder auf. Sai hat gewonnen, Hatoko verloren. Eine Sensation.

Und vor allem kann sie nun ihr Versprechen, das sie Misaki gegeben hat, nicht mehr halten, worüber sie todunglücklich ist. Misaki macht sich auf die Suche nach ihr und tröstet sie.

Shirahime und Suzuka

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Yuuko versucht Shuuko dazu zu überreden, Misaki wiederzusehen. Shuuko bringt das aber nicht über sich - noch nicht. Doch der Druck wächst, denn wenn Misaki das jetzige Turnier gewinnt, kommt sie zum Zenkoku Taikai, und an dem nimmt Shuuko auch teil.

*

Etwas später laufen sich Sai in Begleitung von Kaede und Misaki, die mit Tamayo und Kotarou zusammen ist, über den Weg. Sai meint zu Misaki, sie habe den schwachen Punkt Hikarus anscheinend noch nicht gefunden. Das bringt Hikaru ziemlich durcheinander, aber Misaki nimmt sich vor, mit aller Kraft zu kämpfen. Wie immer.

Teil 16 - Kesshousen! Hikaru no rasuto Atakku (Entscheidungskampf! Hikarus letzter Angriff)

Jounouchi Sai

Sai kam über ihre kleine, kranke Schwester Lin (gesprochen von Yoshida Sayuri) zu Angelic Layer. Lin ist inzwischen tot, aber Sai denkt oft an sie. Lin hätte gerne selbst bei Angelic Layer mitgemacht, aber weil sie es nicht konnte, bat sie Sai, es an ihrer Stelle zu tun.

Titelmusik.

Das Publikum fiebert bereits dem Endkampf entgegen, und dann betreten die beiden Teilnehmerinnen die Halle: Sai und Misaki.

Die Arena besteht aus einem idyllischen Strand mit einem Stück Insel und Meer (was sich am Ende als kampfentscheidend erweisen wird).

Shirahime

Hikaru ist leicht, Shiramhime schwer und massiv, und das bekommt Misaki schnell zu spüren. Hikaru greift heftig an, kann aber nicht punkten. Und als Shirahime zum Gegenangriff übergeht, wird es für Hikaru eng. Und so langsam wird Misaki klar, gegen was für einen Gegner sie da kämpfen muß. Shirahime ist so schwer, daß Hikaru kaum etwas gegen sie ausrichten kann, obwohl ihre Schläge meistens treffen. Doch Shirahime blockt sie einfach ab, weil Hikaru so leicht ist.

Nachdem sie das begriffen hat, kommt sie auf die rettende Idee. Unter Wasser drehen sich die Kräfteverhältnisse nämlich um. Hikaru bleibt schnell und beweglich, Shirahime sinkt unerbittlich zum Grund.

Und so gewinnt Misaki gegen die Eismaschine Sai die Endrunde.

Teil 17 - Anata ni kimeta! Misaki no eranda Hito (Ich entscheide mich für Dich! Misakis ausgewählter Mensch)

Misaki und Kotarou machen nach der Schule ein paar Arbeiten zusammen, und es ist nicht zu übersehen, daß Kotarou Misaki ziemlich gern mag. Er lädt sie zu einer weiteren Karate-Vorführung ein, bevor nächste Woche das Zenkoku Taikai beginnt. Doch am vorgesehene Tag gibt es bei Misaki bereits eine Party, also fällt Karate aus.

Titelmusik.

Die Regeln bei landesweiten Turnier sind ein bißchen anders: es gibt statt einer langen drei kurze Runden zu je drei Minuten, und jeder Deus muß einen Sekundanten haben, der ihn unterstütz und zum Beispiel in den Pausen den Angel repariert. Doch wer sollte Misakis Sekundant werden?

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Shouko erzählt Shuuko, daß Misaki ihre Freunde zu einer großen Party eingeladen habe, und Shuuko freut sich, daß ihre Tochter, obwohl sie erst kurz in Tokyo ist, schon viele Freunde hat.

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Und dann ist der Tag der Party gekommen. Erster Anwärter für den Posten als Sekundant ist Hatoko, die mit ihrem Bruder Kotarou und Tamayo als erste eingetrudelt ist. Sie würde das sehr gerne machen und gibt Misaki eine Menge Winke mit dem Zaunpfahl, und Misaki wäre dieser Wahl auch nicht abgeneigt, aber sie weiß noch nicht so recht.

Sai und Kaede

Und dann taucht ziemlich überraschend Ringo auf, die sich als zweite Kandidatin für den Posten des Sekundanten ins Gespräch bringt und schließlich feststellt, daß sie es dann wohl sein wird, was Hatoko ziemlich bedrückt macht.

Ringo hat einen Berg Geschenke mitgebracht, und einen Hamster Namens Misatarou (nicht zu verwechseln mit Hamutarou ;-), den alle wahnsinnig niedlich finden.

Die nächsten Überraschungsgäste sind Sai und Kaede, dann Oojirou, der der dritte Kandidat für den Sekundantenjob ist. Misaki weiß gar nicht mehr, wie sie allen, die es machen wollen, absagen soll, denn es kann ja nur einer werden.

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Shuuko arbeitet sich langsam vor zu dem Entschluß, ihre Tochter wiederzusehen. Eigentlich wollte sie das spätestens machen, wenn Misaki das Kantou Taikai gewonnen hat, was sie inzwischen auch hat. Und so setzt sie sich ins Auto und fährt zu Shouko, wo Misakis Party inzwischen in vollem Gange ist. Nur Hatoko ist todunglücklich, weil sie nicht als Misakis Sekundantin zum Zuge gekommen ist. Das bleibt Misaki natürlich nicht verborgen.

Derweil veranstalten die Anwesenden alle möglichen lustigen Spiele, unter anderem auch mit ihren Angels. Oojirou schlägt vor, der nächste Gewinner ihres Spiels solle Misakis Sekundant werden. Und das wird natürlich er selbst.

Misaki, Hatoko und Misatarou

Vierter Kandidat: Kotarou. Da er allerdings zum ersten Mal in seinem Leben einen Angel steuert, kommt er gegen Oojirou nicht sehr weit.

Shouko gibt Misaki schließlich den Rat, selbst zu entscheiden, was sie will.

Da stolpert Misatarou über das kleine Layer und verschwindet dann irgendwo in Shoukos ziemlich großer Wohnung. Alle machen sich sofort auf die Suche. Unter dem Bett treffen sich Misaki und Hatoko, und jetzt ist Misaki endlich soweit, Hatoko klipp und klar zu sagen, daß sie sie als Sekundantin ausgewählt hat. Hatoko muß sich die Freudentränen aus den Augen wischen, als sie das hört.

Da klingelt es wieder. Shouko macht auf und fällt fast in Ohnmacht, als sie ihre Schwester vor der Tür stehen sieht. Doch obwohl Shuuko Misaki sehen wollte - als sie die ganzen Gäste sieht, die mit ihrer Tochter zusammen feiern, verläßt sie mal wieder der Mut und nach einem kurzen Blick um die Ecke verschwindet sie wieder. Immerhin - alle diese Menschen vom Kindergartenkind (Hatoko) bis zur Studentin (Sai und Kaede) hat Misaki durch Angelic Layer kennengelernt, und das gibt Shuuko eine tiefe Befriedigung. Ihre Arbeit war nicht umsonst.

Später klingelt es wieder, und diesmal sind es Arisu und Madoka, die auch zum Gratulieren gekommen sind.

Teil 18 - Kyouteki ga ippai! Akogare no Zenkoku Taikai (Viele starke Gegner! Das lange erwartete landesweite Turnier)

Shuuko übt bis tief in die Nacht mit Athena. Yuuko ermahnt sie, es nicht zu übertreiben, vor allem, weil am nächsten Tag bereits das Zenkoku Taikai beginnt (das vierte übrigens).

Titelmusik.

Und dann geht's los. Drumherum ist ein richtiges Volksfest mit Riesenrad usw., der Ansager gibt Autogramme und die Titelmädchen lassen sich fotografieren.

Misaki ist auf der Suche nach Hatoko, begegnet aber als erstem Oojirou. Er meint, es bestehe gar kein Grund, so nervös zu sein und beruhigt sie mit einem kleinen Trick. Hatoko taucht dann doch noch auf, dafür ist Shuuko abgängig. Als Champion sollte sie eigentlich die Eröffnung machen.

Sai ist übrigens auch anwesend, denn sie hat beim Kantou Taikai den zweiten Platz gemacht und sich damit auch qualifiziert. Ihre Sekundantin ist natürlich Kaede. Und Misaki freut sich, an der Seite von so vielen großartigen Menschen sein zu können - die allerdings auch starke Gegner sein werden.

Obwohl Shuuko immer noch verschwunden ist, beginnt die Eröffnungszeremonie. Alles 13 Dei (wie kommen die immer auf so seltsame Zahlen?) stellen sich und ihre Angels vor, indem sie ihren Entry Angel vorführen. Und dann erscheinen zu aller Überraschung Athena und Shuuko, die sich hier Shuu nennt, doch noch rechtzeitig. Alle Dei (außer Sai ;-) bewundern sie, himmeln sie geradezu an, und auch das Publikum rast vor Begeisterung.

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Den ersten Kampf tragen aus: die Eismaschine Jounouchi Sai und Shirahime gegen eine Amerikanerin, die blonde Hurricane Tsubasa Mackenzie mit Eagle.

Shirahime

Das Szenario ist ein kahler Wald, und Kaede warnt Sai, wenn Shirahime so wie Eagle auf die Äste springe, würden diese brechen. Sie dreht den Spieß aber um und wirft mit einem kräftigen Schlag Eagle von einem der Bäume herunter. Eagle hat aber Flügel und geht noch im Fall zum Gegenangriff über. Das kommt für Sai überraschend, und Shirahime muß einiges einstecken. Doch auch Sai hat für Tsubasa eine kleine Überraschung: Shirahime hat, genau wie Buranshe, einen Hypermodus.

Shirahime holzt den ganzen Wald ab und erledigt Eagle dann mit einem einzigen Schlag.

*

Im nächsten Kampf tritt Shuu höchst persönlich an. Ihr Gegner wird nicht namentlich erwähnt und ist auch schnell besiegt. Das Publikum ist von Athenas elegantem und souveränen Kampfstil begeistert.

Und so geht es auch Misaki und ihrer Sekundantin, die nach der ersten Runde draußen im Vergnügungspark sitzen und sich unterhalten. Gegen Athena zu kämpfen ist für jeden Deus der Traum. Und dann geben Misaki und Hatoko sich auf dem Riesenrad zum dritten Mal ein Versprechen: daß sie zusammen gegen Athena kämpfen.

Teil 19 - Shisutemu daun!? Arashi no Senjou Kessen (System down? Ein entscheidender Kampf auf der Spitze eines Schiffes)

Ein Junge hilft einer Teilnehmerin, die Schwierigkeiten mit ihrem Angel hat.

Titelmusik.

Das Mädchen heißt Tanaka Chitose, kommt aus Hokkaidou und hat mit Misaki eine interessante Gemeinsamkeit: Misaki leidet darunter, daß sie so klein ist, Chitose, daß sie so groß ist. Die hält sich deswegen für nicht niedlich und beneidet Misaki heftig. Und da die beiden im nächsten Kampf aufeinandertreffen, herrscht ziemlich dicke Luft zwischen ihnen.

*

Chitose

Ichirou und Shuuko sitzen bei schönstem Sonnenschein in eine Café in der Nähe der Turnierhalle. Ichirou glaubt fest daran, daß die künstlichen Beine für Shuuko demnächst fertig würde. Und daß sie perfekt werden.

Dann versucht er, Shuuko so eine Art Heiratsantrag zu machen, der aber völlig daneben geht. Da zieht ein Sturm auf und sie gehen zurück in die Halle. In kurzer Zeit ist der Himmel rabenschwarz und es regnet und blitzt.

Der Kampf zwischen Misaki und Chitose mit ihrem Angel Elean beginnt. Die Arena besteht aus einem Schiff, das auf hoher See über die Wellen gleitet. Wer ins Wasser fällt, hat verloren.

Elean ist genau wie ihr Deus groß und hat dementsprechend eine große Reichweite. Das bekommt Hikaru schnell zu spüren. Aber als wenn das noch nicht schlimm genug wäre, kann Elean auch noch seltsame Energiefelder abfeuern, die Hikaru eine Zeitlang einschließen und gefangen halten.

Der Kampf geht in die zweite Runde. Hatoko hat sich eine Strategie für Misaki und Hikaru ausgedacht: sie benutzt die Takelage und schwingt sich wie Tarzan durch die Luft. Damit landet sie endlich ihren ersten Treffer. Da schlägt ein Blitz in die Halle ein und das Schiff beginnt instabil zu werden. Ichirou und seine Leute müssen eine Art elektrischer Notoperation an ihren Generatoren vornehmen um zu verhindern, daß das Schiff sich ganz auflöst. Und das, während oben der Kampf weitergeht und die Leute möglichst nichts merken sollen.

Elean und Hikaru

Das klappt aber nicht. Eleans nächste Feldattacke bringt das Schiff zum größten Teil zur Auflösung. Zufälligerweise ist Hikaru in Sicherheit, denn der Mast existiert noch (freischwebend sozusagen), aber Elean ist drauf und dran ins Wasser zu fallen.

Chitose hat während des Kampfes Misaki einige unschöne Sachen an den Kopf geworfen und ist nun sehr überrascht, daß Hikaru Elean vor dem Absturz rettet. Denn ansonsten hätte Misaki gewonnen, und hätte dafür nicht mal einen Finger krumm machen müssen. Doch das ist nun mal nicht die Art und Weise, wie Misaki kämpft.

Ogata schafft es, das Schiff wieder zu materialisieren, und so kann der Kampf doch noch ordentlich beendet werden. Diesmal gewinnt Hikaru eher konventionell durch überlegenen Einsatz und ihre Schnelligkeit.

Und danach geben sich Misaki und Chitose in aller Freundschaft die Hände.

Teil 20 - Teki ha Icchan! Tomadoi no Nikaisen! (Der Gegner ist Icchan? Die orientierungslose zweite Runde)

Die zweite Runde des Zenkoku Taikai steht an, und wie immer wird auch dieses Mal jemand von der technischen Leitung daran teilnehmen. Und zwar Inada Shuuji, der gegen Misaki antreten wird. Zweck der Übung ist der Test der neuen Prototypen.

Titelmusik.

Hatoko

Icchan trifft Shuuko draußen in Freien und fragt sie, wenn er selbst gegen Misaki antrete, auf wessen Sieg sie wohl hoffe. Aber das weiß Shuuko selbst nicht.

Misaki fürchtet sie ein bißchen vor ihrem Gegner. Sie meint, er müsse sicherlich besonders stark sein. Das stimmt allerdings nicht, im Gegenteil: Inada hat vom Kämpfen keine Ahnung. Doch angeblich soll es mit dem neuen Prototypen ganz wie von selbst gehen. Misakis Problem liegt ganz woanders: Hatoko ist plötzlich krank geworden, hat hohes Fieber und klappt unmittelbar vor dem Kampf zusammen.

Kotarou bringt sie sofort ins Krankenhaus, aber wer assistiert nun Misaki? Anscheinend hat Oojirou die Sache mitbekommen, jedenfalls steht er plötzlich da und bietet sich als Sekundant an. Und damit hat Misaki sicherlich den besten, den sie kriegen kann. Ichirou bekommt einen Anfall, als er das erfährt. Spontan entschließt er sich, dafür Inadas Sekundant zu werden. Und der kann dazu ja schlecht nein sagen. Jetzt ist es an Misaki, einen Schock zu bekommen Vor allem hatte sie bislang keine Ahnung, wer Icchan in Wirklichkeit ist, nämlich der Entwickler und technische Leiter von Angelic Layer.

SI-1745

Die Arena erinnert an eine griechische Tempelruinenlandschaft. Hikaru tritt an gegen den Prototypen SI-1745. Misaki hat ziemliche Probleme, diese Neuigkeiten zu verdauen. Dabei müßte sie inzwischen so langsam kämpfen. Schließlich legt sie doch noch ganz ordentlich los, verfehlt aber SI-1745 mit ihren Schlägen. Der neue Prototyp ist aber nicht nur beim Ausweichen überlegen, sondern auch beim Angriff. Hikaru wird ordentlich zusammengeschlagen.

Kotarou hat Hatoko inzwischen im Krankenhaus abgeliefert und erfährt, daß es nichts ernstes ist, nur eine Sommergrippe, die bald wieder vorbei sein wird. Er kann sie sogar gleich wieder mitnehmen.

Derweil ist für Misaki die erste Runde herum, und es sieht nicht so gut aus. Aber vor allem steht ihr ihre Ehrfurcht vor Ichirou im Weg. Doch Oojirou macht ihr Mut, sie habe doch immer ihr bestes gegeben, für sich und Hikaru. Er gibt Hikaru ein paar Tipps, wie sie SI-1745 erwischen könnte, und damit bringt sie Inada aus dem Tritt. Hikaru schnappt sich dann den Prototypen und stürzt sich mit ihm von einer Säule herab. Sie landet weich, er nicht. Ende für Inada, Sieg für Misaki und Oojirou. Der Saal ist sprachlos, und Misaki freut sich riesig. Und dann läuft sie noch zu Ichirou und bedankt sich bei ihm für alles.

Teil 21 - Natsu no Umi! Dare ka ga dare ni Koi shiteru (Sommer-Meer! Jemand ist in jemanden verliebt)

Tamayo ist bei Misaki. Es ist Morgen, die Sonne scheint, und Misaki versucht vergebens, sie aufzuwecken. Heute wollen sie alle an den Strand fahren und ein bißchen feiern.

Ebenfalls an den Strand fahren Shuuko, Ichirou und seine Truppe.

Titellied.

Shuuko am Strand

Misaki macht ein paar Obentous zum Mitnehmen. Tamayo will ihr helfen, aber für's Kochen ist sie einfach ungeeignet. Sie kann nicht mal richtig Eier aufschlagen. Zwischendurch taucht mal kurz Shouko auf, aber sie hat Arbeit und muß gleich los.

Tamayo und Misaki treffen sich dann mit Hatoko und Kotarou. Tamayo fragt Kotarou, wie es wäre, wenn sie allein ans Meer fahren würden, aber was für eine Antwort soll Kotarou ihr wohl geben, wenn sie schon mal alle zusammen sind. Allerdings wird langsam klar, daß Tamayo in Kotarou mehr sieht als einen Jugendfreund.

*

Auch Shuuko hat Obentou gemacht und mitgenommen. Sie, Yuuko, Ichirou und die anderen sitzen in einem Kleinbus und vertreiben sich die Fahrzeit mit den üblichen Kabbeleien.

Misaki und die anderen haben den Zug genommen und sind inzwischen am Strand angekommen, wo Tamayo und Hatoko sich sofort ins Wasser stürzen. Kotarou wird ganz rot, als er Misaki in ihrem Badeanzug sieht. Dann stellt er den Schirm auf, und alle springen alle ins Wasser.

Auch Shuukos und Ichirous Truppe ist mittlerweile am Strand und hat sich ebenfalls eingerichtet.

Misaki geht für alle Eis kaufen, und Hatoko schwimmt (mit einem Schwimmreifen, sie ist ja erst 5) draußen herum, so daß Tamayo und Kotarou tatsächlich mal allein zusammen sind. Tamayo macht so etwas wie einen Annäherungsversuch, aber Kotarou bekommt davon nichts mit. Und als sie soweit ist, Klartext zu reden, fällt ihm ein, daß er ja eigentlich Misaki beim Tragen des ganzen Eises helfen müßte. Und weg ist er.

*

Oojirou kauft Eis für Shuuko: Erdbeere, Melone und Zitrone gemischt. Der Eisverkäufer ist überrascht: gerade eben hat ein kleines Mädchen genau dasselbe gekauft. Misaki hat eben viel mit ihrer Mutter gemeinsam. Und kurz darauf laufen Misaki und Oojirou sich dann über den Weg. (Daß auch ihr Mutter ganz in der Nähe ist, das erfährt Misaki allerdings erst in ein paar Folgen.) Er sei mit seinem großen Bruder da. Misaki ist wie üblich in solchen Fällen sehr überrascht, als sie erfährt, wer dieser große Bruder ist, nämlich kein anderer als "Icchan" Ichirou.

*

Kotarou und Tamayo

Shuuko leidet ziemlich unter der Hitze; einfach schwimmen gehen kann sie ja nicht. Also nehmen Inada und Yuuko sie mit in ein Restaurant ganz in der Nähe. (Japanische Gebäude sind im Sommer immer klimatisiert.) Und so verpaßt Misaki ihre Mutter mal wieder; Ogata hat sie, Hatoko und die anderen nämlich zum gemeinsamen Barbecue eingeladen. Ichirou löst Yuuko und Inada als Shuukos Begleiter ab, so daß die beiden auch mal wieder allein miteinander sind, während die anderen unten am Strand grillen. Misaki packt das Obentou aus, und alle wundern sich, daß es praktisch identisch ist mit dem, das Shuuko gemacht hat. Misaki probiert davon, und es schmeckt auch genauso wie ihres. Bevor sie am Ende noch auf die richtige Idee kommt, lenkt Oojirou sie mit einem Grillspieß ab.

Ichirou erklärt Shuuko, daß unten ihre Tochter sei. Doch sie kann sich immer noch nicht entschließen, sie zu sehen. Sie ist erschöpfte und will lieber zurück nach Hause.

*

Am Abend gibt es noch ein Feuerwerk. Vorher geht Oojirou mit Misaki spazieren, was Kotarou eifersüchtig werden läßt. Das wiederum macht Tamayo eifersüchtig.

Misaki und Oojirou sind schon eine Zeitlang unterwegs und Kotarou will sich auf die Suche machen, doch Tamayo hält ihn zurück und sagt ihm nun endlich, was sie die ganze Zeit schon loswerden wollte: daß sie ihn liebt, und zwar schon ziemlich lange.

Teil 22 - Totsuzen no Futarikiri * Himitsu no Daburu Deeto (Plötzlich allein zu zweit * Das geheimnisvolle Doppeltreffen)

Hatoko und Misaki sehen sich auf einem Video den Titelkampf des Vorjahres an, in dem ihr nächster Gegner angetreten ist: Oojirou mit Wizard. Wizard hat eine sehr geheimnisvolle und wirksame Waffe namens Magic Guard, eine Art Energiefeld, mit dem er jeden Gegner zurückschleudern kann. Und die beiden Mädchen haben keine Ahnung, wie das wohl funktionieren könnte.

Titelmusik.

Tamayo und Kotarou

Misaki verabschiedet sich von Hatoko. Dabei stellen beide fest, daß Kotarou sich in letzter Zeit etwas seltsam verhalten hat. Und das ist ja wohl auch kein Wunder. Tamayos Liebeserklärung ist nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Und Tamayo übt sich (erfolglos) als Hausfrau.

Auf dem Weg nachhause läuft Misaki Oojirou über den Weg, der Fotos von ihrem Ausflug ans Meer dabei hat (die, auf denen Shuuko zu sehen sind, hat er natürlich vorher rausgetan). Die beiden gehen in ein Restaurant, und Misaki sieht sich die Bilder an. Sie fragt Oojirou, warum er Standard-Japanisch spreche, sein Bruder Ichirou hingegen starken Kansai-Dialekt. Der Grund ist, daß die beiden nur Stiefbrüder sind.

Später gehen sie an einem Kastanienröster vorbei und Oojirou erzählt Misaki, daß er das Zeug früher immer gehaßt habe. Aber sein Stiefvater wollte ihm eine Freude machen und brachte ihm welches mit, und um ihn nicht zu enttäuschen behauptete er, daß es ihm schmecke. Und so mußte er jeden Tag geröstete Kastanien essen. Inzwischen mag er sie sogar. Misaki erzählt, daß es ihr mit Karintou (was das auch immer genau sein mag) genauso gegangen sei.

Die beiden setzen dann ihr inoffizielles Rendezvous im Park fort und verstehen sich blendend. Oojirou bringt dann die Sprache auf Misakis Mutter, und Misaki gesteht ihm, daß es ihr größter Wunsch sei, sie irgend wann einmal wiederzusehen.

Das Beisammensein setzt sich bis zum Abend fort. Misaki fragt ihn, warum er immer so nett zu ihr sei und er antwortet, weil sie genau so sei wie seine erste Liebe, die übrigens niemand anders als Shuuko ist. Das sagt er ihr natürlich nicht, aber er rückt immerhin damit heraus, daß sie schon lange erwachsen und schon damals, als er sie das erste Mal traf, 26 gewesen sei. Deswegen hat er auch immer noch keine Freundin.

Misaki fordert ihn auf, dieser Frau doch seine Liebe zu gestehen.

Es ist schon Nacht, und Oojirou und Misaki gehen immer noch zusammen bummeln. Schließlich kauft er ihr sogar noch ein kleines Häschen als Andenken. Misaki ist etwas enttäuscht, sie wäre lieber als seine Geliebte denn als seine kleine Schwester durchgegangen.

*

Auch Kotarou läuft jemandem über den Weg, nämlich Tamayo. Und praktischerweise bleiben beide allein in einem Aufzug stecken, so daß sie viel Gelegenheit haben, miteinander zu sprechen. Doch das einzige, was Tamayo herausbringt ist, daß sie auf's Klo muß. Kotarou solle mal was erzählen, um sie abzulenken.

Kotarou will über den Strandausflug reden, doch darauf hat Tamayo keine Lust, weil sie schließlich zurückgewiesen worden sei. Und es sei ja auch sonnenklar, daß Kotarou Misaki möge. Kotarou weist entschieden zurück, daß er Tamayo abgewiesen habe, es sei nur so, daß er sie halt nie als Frau betrachtet habe. Bei der Weise, wie Tamayo sich aufführt, ist das zwar durchaus verständlich, doch dieser verbale Ausrutscher Kotarous trifft sie natürlich ins Innerste.

Shuuko im Labor

Bevor noch schlimmeres gesagt wird, werden die beiden aber endlich aus dem Aufzug gerettet und Tamayo verschwindet blitzartig zur Toilette.

*

Am nächsten Tag ist dann der Kampf zwischen Misaki und Oojirou. Beide haben fest vor zu gewinnen.

Wie üblich ist Hatoko Misakis Sekundantin, Oojirou hat Hiromi ausgesucht. Die Szene besteht aus einer Wiese, die von hohen Bergen umgeben ist.

In der Zuschauerhalle haben sich auch Kotarou und Tamayo wieder getroffen. Sie bietet ihm etwas zu trinken an, was er ablehnt, weil sie vorher aus der Flasche getrunken hat und es sowas wie ein indirekter Kuß wäre. Das könne aber nicht sein, antwortet sie, weil sie ja keine Frau sei. Kotarou macht ihr klar, daß sie sich eben überhaupt nicht frauenhaft benehme mit den dauernden Karate- und Catcher-Tricks, die sie an ihm vornehme und dem, was sie immer so sage. Und so, wie die Dinge sich entwickelt haben, wird Tamayo wohl folgen und in Zukunft ganz brav sein (soweit ihr heißblütiges Temperament das zuläßt). Das verspricht sie ihm unter Tränen.

Recht schnell bekommt Hikaru die Wucht von Wizards Magic Guard zu spüren.

Teil 23 - Mahou no Kabe wo yabure! Misaki tai Oojirou (Durchbreche die magische Mauer! Misaki gegen Oojirou)

In einer Rückblende sehen wir, wie vor ein paar Jahren Oojirou zufällig in den Forschungslabors seines Bruders Shuuko begegnete und sich sofort in sie verliebte. Und Angelic Layer lernte er bei der Gelegenheit auch kennen.

Titelmusik.

Misaki fragt sich verzweifelt, wie Wizard Hikaru abwehren konnte, ohne sich auch nur zu bewegen.

Mihara Oojirou

Hatoko rät ihr, Hikarus Geschwindigkeit einzusetzen. Doch obwohl sie ihn auf diese Weise von hinten angreifen kann, nutzt ihr das gar nichts und sie wird mit Magic Guard wieder abgewehrt. Und so geht das eine ganze Zeitlang weiter. Dazu greift Wizard auch noch selbst offensiv an und Hikaru entgeht nur ganz knapp einer Niederlage, weil die Runde zuende ist.

In der Pause funkt ihn Ichirou an. Oojirou fragt ihn, ob er Shuuko schon einen Heiratsantrag gemacht habe. Sie würde dann seine Schwägerin.

Hatoko nutzt die Zeit, um Hikaru wieder in Form zu bringen, denn sie hat einiges einstecken müssen. Und dann geht es weiter. Hatoko ermahnt Misaki, auf keinen Fall aufzugeben. Misaki macht eine kleine Sinnkrise durch und fragt sich, was sie hier eigentlich mache. Doch dann fällt es ihr wieder ein: sie will gegen den Weißen Angel Athena kämpfen. Und mit neuem Mut tritt sie Wizard entgegen. Sie hat sich eine Strategie überlegt: sie provoziert solange das Magic Guard, bis sie herausgefunden hat, was es ist und was sie dagegen unternehmen kann.

Und dann sieht sie es: statische Elektrizität ist es, was Hikaru von Wizard zurückprallen läßt. Und damit hat sie auch das Gegenmittel in der Hand: einen Blitzableiter (die Gesetze der Physik sind zwar nicht ganz so, aber für ein Anime paßt es schon). Praktischerweise hat Hikaru einen Blitzableiter gleich engebaut, nämlich ihre "Antennen" oder Schwänze, die sie immer hinter sich herzieht. Deren Enden sind an sich isoliert, also reißt Hikaru eins der Plastikenden ab und läßt den metallischen Leiter darin die Erde berühren.

Magic Guard

Oojirou ist ziemlich perplex, als Hikarus nächster Angriff trifft. Magic Guard hat seine Macht verloren. Und dann wird Wizard durchgeprügelt. Hatoko bekommt vor Staunen und Ehrfurcht vor Misaki den Mund kaum zu, und auch Ichirou, Shuuko und die anderen sind platt.

Doch Wizard ist noch lange nicht geschlagen. Oojirou will gegen Shuuko antreten, komme, was da wolle.

Der Kampf geht schließlich in die dritte Runde. Es ist ein schneller, aber ansonsten recht konventioneller Schlagabtausch, getrieben von beider festen Entschlossenheit, die Endrunde zu erreichen. Beide kämpfen mit äußerster Kraft, und es steht Spitze auf Knopf.

Und dann kommt es zum finalen Schlag. Wizard geht zu Boden, Hikaru bleibt stehen. Misaki hat gewonnen. Sie kann es selbst kaum glauben.

Ichirou macht sich auf den Weg, Oojirou ein paar geröstete Kastanien zu kaufen.

Misaki bedankt sich bei Oojirou für den tollen Kampf. Und der antwortet, er werde sie mal wieder zu einem Treffen ausführen, weil er sich soeben in sie verliebt habe.

Teil 24 - Misaki ni todoke! Kono Omoi Niji wo koete (Erreiche Misaki! Übertreffe dieses Regenbogen-Gefühl)

Shuuko hat Misaki im Laufe der sieben Jahre viele Briefe geschrieben. Nur hat sie sie leider nie abgeschickt.

Misaki umgekehrt hat das übrigens genauso gemacht.

Titelmusik.

Und noch jemand schreibt Briefe für den Mülleimer: Ichirou versucht sich vergebens an einem Liebesbrief für Shuuko. Da er das nicht fertigbringt, nimmt er Shuuko statt dessen persönlich mit auf den Jahrmarkt vor der Turnierhalle, und sie fahren Riesenrad. Shuuko ist ziemlich überrascht, aber sie kann sich ungefähr vorstellen, um was es bei dieser "Entführung" geht.

In der Kabine sind die beiden dann schön allein, aber Ichirou bringt kein Wort heraus. Zum Glück hat er ja Shuuko dabei, doch die denkt leider mehr an Misaki. Bei den Kämpfen hat Shuuko immer dieses Visier auf, so daß Misaki sie nicht erkennen kann. Deswegen hält sie sich für einen Feigling. Ihre Sehnsucht nach Misaki wird aber langsam stärker als ihre Angst. Ichirou beruhigt sie, und dann bringt er es über sich, ihr zu sagen, daß er mit ihr zusammen sein wolle. Mit ihr und Misaki - für immer.

*

Der zweite Kampf des Halbfinales ist zwischen Shuuko und Sai. Keiner, der dem nicht entgegenfiebert. Gekämpft wird in einer Nachbildung der Ruinen der alten Khmer-Hauptstadt Angkor Wat. (Nebenbei bemerkt haben die Fansubber davon anscheinend noch nie in ihrem Leben gehört, wenn man sich anschaut, was sie aus diesem Namen gemacht haben.) Jedenfalls eine würdige Arena für so einen Kampf.

Shirahime muß schon gleich zu Beginn einiges einstecken, weil ihr als Schwergewicht die Schnelligkeit fehlt. Treffer landen kann sie auch nicht, weil Athena viel zu schnell ausweicht.

In der zweiten Runde setzt Shirahime zu einer rücksichtslosen Verfolgungsjagd an, bei der aber auch nichts herauskommt. Trotzdem genießen Sai und Shuuko beide diesen harten Kampf.

Shirahime

In der Pause fragt Kaede, ob Sai Shirahime nicht in de Hypermodus versetzen sollte, doch Sai antwortet, dann werde Shirahime es nicht lange machen, sie wolle aber so lange wie möglich gegen Athena kämpfen. Das sieht Kaede ein. Übrigens hat auch Shuuko diesen Wunsch, und so gehen die beiden in die dritte Runde.

Und während sie kämpfen, gehen Shuuko vielerlei Dinge durch den Kopf. Sie wollte perfekte neue Beine haben und dann zu Misaki zurückkehren, doch dann wurde statt dessen Angelic Layer ihr Traum. Sie fällt eine Entscheidung.

Athena steigt hoch in die Luft und fährt ihre Flügel aus. Und dann schießt sie Shirahime mit ihrem grünen Energieblitz ab.

Auf dem Layer beginnt es zu regnen und ein Regenbogen entsteht - ein kleines Extra, das Ichirou eingebaut hat.

Shuuko nimmt das Visier ab, die Kamera hält voll drauf, und dann ruft sie in die Menschenmenge hinein: "Misaki. Ich bin hier!"

Schwer zu sagen, was Misaki in diesem Moment durch den Kopf geht.

Teil 25 - Unmei no Saikai * Namida ni nureta Enjeru (Schicksalhaftes Wiedersehen * Ein tränennasser Engel)

Nach Shuukos überraschender Enthüllung schnappt Oojirou sich Misaki und nimmt sie mit zu ihrer Mutter.

Titelmusik.

Oojirou gesteht Misaki, daß er es die ganze Zeit gewußt habe, und bittet um Verzeihung. Dann liefert er sie in einem Arbeitszimmer ab und weist sie an, dort zu warten, er werde ihre Mutter holen gehen. Doch Misaki verläßt der Mut. Seltsame Sachen gehen ihr durch den Kopf und sie ist voller Zweifel, ob ihre Mutter sie überhaupt sehen wolle. Als Shuuko und Oojirou zurückkommen, ist sie getürmt.

Misaki und eine Athena-Statue

Misaki ist mit dem Aufzug irgendwohin gefahren, und sie kommt in einer großen, seltsamen Halle heraus. Überall stehen riesige Nachbildungen von Athena und scheinen sie finster anzustarren. Es war allerdings nur eine Halluzination, und einen Moment später stürmt das Mädchen durch den Haupteingang der Turnierhalle hinaus ins Freie.

Misaki denkt daran, wie sie immer allen und auch sich selbst gesagt hat, sie sei in Ordnung, aber das stimmt nicht. Sie hat zu jeder Zeit unter der Trennung von ihrer Mutter schwer gelitten. Passend zu ihrer Stimmung fängt es auch noch an zu regnen, und so rennt sie blindlings durch die Stadt. Nur Hikaru ist noch bei ihr, und selbst die läßt sie in den Matsch fallen, als sie erschöpft zusammenbricht. Sie ist völlig verzweifelt und hat keine Ahnung, was sie jetzt machen soll.

Shuuko rollt inzwischen auch durch die Stadt, aber sie hat natürlich keine Idee, wo sie nach ihrer Tochter suchen soll. Es wird ihr klar, daß sie so gut wie nichts über ihre Tochter weiß, und das hebt ihre Laune auch nicht gerade.

*

Der Ort, an dem Misaki sich schließlich wiederfindet, ist der, an dem sie in Tokyo angefangen hat: der Platz vor dem Hauptbahnhof, wo an einem Monitor, der an einem Hochhaus angebracht ist, wieder ein Angelic Layer-Kampf übertragen wird. Nebenbei wird ihr klar, daß sie eigentlich jetzt kämpfen müßte, nämlich im Finale. Doch das ist im Moment das letzte, was sie will.

Und dann steht (oder sitzt in ihrem Rollstuhl) plötzlich Shuuko hinter ihr. Ichirou hatte die Idee, wo sie Misaki vielleicht finden könnte.

Misaki bringt kein Wort heraus und Shuuko sagt auch nicht viel mehr, und so stehen sie beide in strömendem Regen und heulen wie die Schloßhunde. Die Leute, die an ihnen vorübergehen, müssen sich ganz schön wundern.

Shuuko und Misaki

Sie gehen dann in ein Café und reden wenigstens ein bißchen miteinander. Jetzt erst fällt Misaki auf, daß ihre Mutter im Rollstuhl sitzt, und sie fragt sich, warum. Sie will so viel fragen, doch die Worte kommen einfach nicht heraus. Shuuko geht es auch nicht viel besser.

Schließlich erzählt Misaki ihr mit atemloser Stimme, wie es ihr so ergangen ist, seit sie in Tokyo ist, vor allem bei Angelic Layer. Shuuko beichtet ihr dann, daß sie all das weiß, vieles sogar selbst gesehen hat, sogar bei ihrer Party und am Strand war. Doch die Umstände ihres Lebens und ihre eigene Angst haben es bis jetzt verhindert, daß sie sie wiedersehen konnte. Sie versucht Misaki, zu erklären, was sie und Ichirou in den letzten sieben Jahren gemacht haben. Und daß sie eigentlich schon lange weiß, was für einen schrecklichen Fehler sie gemacht hat. Doch sie konnte sich nicht dazu bringen, ihn wieder auszubügeln. Bis jetzt.

Misaki antwortet, sie habe immer mit ihr zusammen sein wollen, und jetzt will sie mit ihr beim Angelic Layer zusammensein.

Der Himmel klart wieder auf, und Mutter und Tochter (und Angel Hikaru) finden sich wieder in der Turnierhalle ein. Ichirou empfängt sie und hält eine coole Ansprache. Dann kommt Hatoko angestürmt und kann sich kaum die Tränen der Freude und Rührung verkneifen, als sie sie wiedersieht.

Und dann geht es auf die letzte Runde. Obwohl beide Teilnehmerinnen auf der Flucht waren, ist niemand aus dem Publikum weggegangen. Sie haben gewartet, und jetzt werden Shuuko und Misaki von einem begeisterten Publikum empfangen.

Teil 26 - Tenshi no Tsubasa yo! Watashi to Hikaru wo izanatte (Engelsflügel! Leitet mich und Hikaru)

Hikaru und Shuuko begeben sich auf ihre Plätze. Die riesige Halle tobt vor Begeisterung über den bevorstehenden Kampf. Misakis Freunde und Freundinnen sind natürlich alle da und freuen sich, daß Misaki so weit gekommen ist.

Titelmusik.

Bevor Misaki sich in die Steuerkanzel setzt, kommt Hatoko zu ihr und gibt ihr einen zärtlichen Kuß auf die Wange als Dank dafür, daß sie ihr Versprechen gehalten hat.

Und dann geht's los. Hikaru und Athena stehen sich zunächst auf einer völlig leeren Ebene gegenüber, und wie üblich greift Hikaru dynamisch an. Der Kampf beginnt mit sehr schnell und elegant geführten Bewegungen und steigert sich dann noch, wobei Athena sich Hikaru als überlegen zeigt. Doch so schnell ist Hikaru nicht kleinzukriegen. Mutter und Tochter genießen den Kampf in vollen Zügen. Nach kurzer Zeit führen beide simultan einen entscheidenden Schlag, doch genau in diesem Moment verwandelt die leere Fläche sich und füllt sich mit roten Rosen - eine kleine Überraschung von Ichirou.

Und während der Kampf fließt, denken beide über die Vergangenheit, ihre Fehler und ihre Zukunft nach.

Da führt Hikaru einen komplizierten Angriff aus, den Athena aber abblocken kann. Hikaru landet sehr unsanft auf dem Boden. Doch unter dem Jubel der Zuschauer steht sie wieder auf. Dafür muß sie von Athena viele weitere harte Schläge einstecken, teilt aber auch ganz gut aus. Shuuko ist auf ihre Tochter sehr stolz. Dann aber beschließt sie, Hikaru durch Athena den Fangstoß zu geben: Athena setzt ihren Blitz, die Astralemission, ein. Noch nie ist ein Angel nach einem Treffer wieder aufgestanden, und auch Hikaru liegt leblos auf dem verwüsteten Grund. Misaki ist kurz davor, sich geschlagen zu geben, doch da beginnen Hatoko, ihre Freunde, Shouko und schließlich die ganze Halle, sie anzufeuern. Das vertreibt Misakis Verzweiflung. Ihre Kraft überträgt sich auf ihren Angel, und das Wunder geschieht: Hikaru steht wieder auf.

Hikaru und Athena

Über den Kämpfern erscheint nun ein Sternenhimmel, und Misakis Angel greift wieder an. Schließlich springt sie hoch in die Luft und entfaltet dort große weiße Schwingen, wie auch Athena sie besitzt. Der Kampf geht nun in der Luft weiter. Athena feuert eine weitere Astralemission, doch Hikaru wirft sich mit aller Macht dagegen. Das Layer füllt sich mit Blitzen, und als die Staubwolken sich legen, sehen wir den Sieger. Hikaru steht über der am Boden liegenden Athena.

Misaki hat gewonnen.

Alle sind begeistert über Misaki, ihren unglaublichen Kampf und über Angelic Layer, das weit über das, was seine Entwickler vorhergesehen haben, hinausgewachsen ist.

Und dann fallen Mutter und Tochter sich endlich in die Arme. Jetzt begreift Misaki endlich, was ihr Mutter die letzten sieben Jahre gemacht hat. Ihre letzten Worte in diesem Anime sind: "Misaki! Daisuki yo!"

*

Im Abspann sehen wir noch, was aus den Leuten so geworden ist. Ringo setzt ihre Karriere als Idol fort. Kotarou und Tamayo sind ein Paar geworden, Fujimori und Ogata sowie Yuuko und Inada ebenfalls, und Shuuko, glücklich mit Misaki vereint, kann wieder laufen.


Erstellt am 27.10.2002. Letzte Änderung: 20.1.2015