Argentosoma - Zusammenfassung der 2. DVD (Teil 6 - 10)

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

Argentosoma 2. DVD

Teil 6 - Arasoi to Touhi to (Streit und Flucht und)

Frank bricht aus seinem unterirdischen Hangar bei FUNERAL aus. Bei sich hat er Harriet. FUNERAL gibt Vollalarm. Da draußen ein Orkan tobt, gelingt es Frank tatsächlich zu entkommen. Ines befiehlt, ihn wiederzufinden und einzufangen, koste es, was es wolle.

Frank und ein SARG

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Einige Tage zuvor. FUNERAL testet auf einem Versuchsgelände Franks Kampfkraft. Und die ist beängstigend hoch. Ines ist dennoch sehr angetan: nämlich die Waffen des Feindes gegen ihn selbst zu verwenden. D.h. Alien gegen Alien.

Bei den Tests wird zum Teil auch wild herumgeballert, und dagegen ist Harriet extrem allergisch. Und sie wiederum ist die einzige, die Frank kontrollieren kann. Ines meint, mit entsprechender medizinischer Betreuung würden sie sie aber gewiß reparieren können. Sue protestiert energisch gegen diese Art, Harriet als reines Objekt zu betrachten. Und Dan gibt Ryu die Schuld.

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Jedenfalls ist diese Krise um Harriet der Grund, warum Frank mit ihr ausgerückt ist. Harriet schlägt vor, sie sollten zu ihr nach Hause fliegen. Dort, bei ihrem Großvater, würde sie niemand finden. Die Wirklichkeit sieht allerdings ein bißchen anders aus: ihr Großvater ist längst tot, das Land verwüstet und verlassen. Und außerdem ist Ryu darauf gekommen, wohin sie geflogen sein könnte, und spürt sie und Frank auf.

Vor ihm allerdings hat ein Kampfhubschrauber der Armee Frank bereits entdeckt, und nimmt ihn unter schweres Feuer. Natürlich gehen auch viele der Geschosse daneben. Frank beschützt Harriet zwar, aber Walton bekommt einen Streifschuß ab. Für Harriet sieht es aus, als wäre er erledigt.

Die Soldaten bekommen dann aber auf Veranlassung von Kommandantin Ines den Rückzugsbefehl, und Ryu kann sich um die Angelegenheit kümmern. Eigentlich ist es ja sein sehnlichster Wunsch, Frank unter der Erde zu sehen, aber irgendwie wird mal wieder nichts daraus. Statt dessen sammelt er ihn, Harriet und Walton ein und bringt sie zurück zur FUNERAL-Basis. Das ist jetzt Harriets Zuhause. Und außerdem wird dort auch Walton verarztet, so daß es ihm schon bald darauf wieder besser geht.

Teil 7 - Touhi to Tsuioku to (Flucht und Erinnerung und)

Sue und Dan

Kommandantin Ines hat sich für Frank etwas hübsches ausgedacht für den Fall, daß er mal wieder ausbüchsen sollte und sie ihn nicht wieder unter Kontrolle bekommt. Es ist ein Mittelding zwischen einem Helm und einer stählernen Zwangsjacke, garniert mit einer Atombombe um seinen Hals, nur so für alle Fälle. Harriet verkaufen sie das als Glücksbringer für Frank. Es ist eine durchsichtige und schwachsinnige Lüge, aber sie erfüllt ihren Zweck. Harriet redet Frank gut zu, so daß er sich das ganze Zeug überziehen läßt.

Aus dem All nähert sich mal wieder ein Alien. Es gelingt ihm, auf der Erde zu landen. FUNERAL muß in Aktion treten. Guinevere und Dan schießen das Alien zu Klump, doch es besteht aus Flüssigmetall und setzt sich wieder zusammen. Was unsere Helden auch versuchen, sie können das Vorrücken des Aliens nicht aufhalten. Ines schickt den gut verpackten Frank in Aktion, aber auch der kann so einen Gegner nicht vernichten oder auch nur aufhalten.

Hartland schlägt vor, das Militär zu rufen und einen Nuklearschlag durchführen zu lassen. Ines will sogar die Atombombe einsetzen, die an Frank befestigt ist. Ryu freut sich schon. Doch Hartland dreht den Schalter nicht, weil die Explosion so stark wäre, daß auch eine nahegelegene Stadt mit vernichtet würde.

Ryu hat eine Idee. Zufällig ist die Universum-Universität, an der er zusammen mit Maki studiert hat (als er noch Kaneshiro Takuto war), in der Nähe, und dort gibt es im Institut für Raketentechnik flüssigen Sauerstoff. Er erledigt das Flüssigmetall-Alien also genauso wie bei "Terminator 2", nur daß sie dort flüssigen Stickstoff hergenommen haben. Nachdem das Alien eingefroren ist, kann es dann so beschädigt werden, daß er auch nach dem Auftauen nicht mehr lebendig wird.

Teil 8 - Tsuioku to Kodoku to (Erinnerung und Einsamkeit und)

Dan und Ryu machen so eine Art Mittelding zwischen Nervenduell und Persönlichkeitstest, indem sie sich für 24 Stunden in benachbarte Arrestzellen einsperren lassen. So können sie miteinander reden, und das ist wohl auch der Sinn der Sache. Allerdings ist Ryu wie üblich nicht sehr gesprächig.

Harriet

Dafür gibt es natürlich eine Menge Rückblicke auf alle mögliche Episoden seines Lebens. Beispielsweise eine Unterhaltung mit dem mysteriösen Mr. X, wo es um seine Rache an Frank ging. Außerdem spielte Ryu seinem Auftraggeber eine Spionage-Diskette zu. Als zufüllig Dan dazukam, war Mr. X plötzlich verschwunden.

In Dans Augen ist Ryu Soma einfach äußerst verdächtig, und er tut auch nicht das geringste, um diesen Verdacht zu zerstreuen.

In einem weiteren Rückblick geht es um Details zu den SARGs, diesen erstaunlichen Mecha-Flugzeugen, mit denen FUNERAL die Aliens niederkämpft. Es wird auch erwähnt, daß in ihnen Alien-Technologie verbaut ist. Das wird in einigen späteren Folgen noch eine große Rolle spielen.

An den SARGs ist Mr. X sehr interessiert. Soma berichtet auch über die Vorstöße der Aliens. Sie landen irgendwo auf der Erde, laufen dann aber zielstrebig zu einem bestimmten Punkt auf dem amerikanischen Kontinent, der Pilgrimage Point genannt wird. Was sie dort wollen, weiß niemand.

Und natürlich denkt Ryu auch an seine Maki.

Auch Dan hat eine Familie, und von der, genauergesagt von seiner kleinen Schwester Elaine, bekommt er gerade eine EMail. Anscheinend mag sie ihn sehr gerne und erkundigt sich, wie es ihm geht. Seinen Vater scheint Dan hingegen nicht sonderlich zu mögen. Wegen ihm hat er damals das Haus verlassen und ist den Streitkräften beigetreten, und zwar extra denen, wo es am gefährlichsten zugeht. Nötig hätte er es nicht gehabt, denn die Simmons-Familie ist steinreich.

Guinevere kommt mit dem Abendessen vorbei. Als keines Geschenk hat sie noch eine Zeitung für Ryu dabei. Dan mag Ryu ja nicht so besonders, aber Guinevere scheint etwas anders zu empfinden.

Ryu liest in der Zeitung, daß an der Universum-Universität eine neue Metall-Legierung mit außergewöhnlichen Eigenschaften entdeckt worden ist. Sie heißt "Soma".

Irgend jemand huscht durch den Gang und legt ein Bonbon in Ryus Zelle. Dan bekommt das so halb mit und ärgert sich mal wieder über Ryu. Die beiden sind gelegentlich sogar fast schon aufeinander losgegangen.

Da gibt es einen Alien-Alarm, und der Selbstfindungs-Arrest wird beendet.

Teil 9 - Kodoku to Ai to (Einsamkeit und Mitleid und)

Rückblick.

Ein gutes Dutzend Aliens regnet vom Himmel und landet mitten in einer Stadt. (Diese Szenen sind sehr eindrucksvoll animiert.) Alles niedertrampelnd machen sich die unheimlichen Wesen auf den Weg.

Alien-Vormarsch

Obwohl die Aliens die Menschen gar nicht direkt angreifen, gibt es dennoch zahllose Tote und Verletzte. Die Szene, wo sie alle durch die brennende Stadt marschieren, erinnert so ein bißchen an diese Szene bei Naushika, wo die alten Dämonen die Welt vernichtet haben.

Etwas spät greift die Armee mit schweren Waffen an, doch die Aliens lassen sich davon nicht aufhalten. Während die Stadt in Rauch aufgeht, werden die Überlebenden eingesammelt, unter ihnen auch die kleine Harriet.

*

Als jetzt wieder eine Ladung Aliens anrückt, wird das Mädchen von den schrecklichen Erinnerungen an damals übermannt und landet im Krankenrevier von FUNERAL. Kommandantin Ines nutzt die Gelegenheit, Harriet mal gründlich durchleuchten zu lassen. Was ihre Ärzte finden, ist sehr interessant. Harriet wurde damals schwer verwundet und fiel für fünf Jahre ins Koma, weil zahlreiche Splitter in ihren Körper eingedrungen waren, einer sogar in ihr Gehirn. Wie sich herausstellt, gehörten diese Splitter zu einem der Aliens. Dadurch, daß ihr Gehirn darum herumgewachsen ist, hat das Mädchen also Alien-Technologie in ihren Körper integriert. Und das, so vermutet Ines, ist der Grund, warum sie mit Frank sprechen kann.

Harriet wacht unbemerkt wieder auf und rückt aus. Ines gibt Alarm und läßt sie suchen. Ryu ist der Meinung, sie habe aller Wahrscheinlichkeit nach den Stützpunkt nicht verlassen, weil er ihr einziges Zuhause ist. Und außerdem sitzt Frank ruhig und brav in seinem Hangar. Wenn Harriet in Gefahr wäre, wäre er längst in Aktion getreten.

Dan und Guinevere suchen in Harriets Zimmer nach Hinweisen. Dan fragt sich, was Kommandantin Ines wohl für Harriet empfindet. Denn sie hat selbst auch eine Tochter. Genauergesagt - hatte.

Kurz darauf findet Ryu Harriet, aber sie rennt wieder davon. Jetzt wissen die anderen immerhin, wo sie sie ungefähr suchen müssen, nämlich in den Lüftungs- und Versorgungsschächten von FUNERAL.

Gefunden wird sie schließlich von Ines, irgendwo an dem riesigen zentralen Schacht. Es ist übrigens tatsächlich so, daß Ines' Tochter tot ist, tödlich verunglückt bei einem Autounfall. Und nun scheint sie für Harriet so etwas wie mütterliche Gefühle zu empfinden.

Harriet ist nach außen geklettert, hockt irgendwo zusammengekauert an der Brüstung und weint vor sich hin. Doch wegen der starken Winde da oben ist es ein recht gefährlicher Ort. Ines versucht sie zu trösten und zu beruhigen. Harriet steht wegen des Kriegslärms immer noch unter Schock. Ihre Eltern und ihren Großvater hat sie auf diese Weise verloren, und an das Land der Elfen glaubt sie auch nicht mehr.

Und dann weht ein plötzlicher Windstoß sie über die Brüstung. Ines kann sie noch so halb auffangen. Zum Glück kommt Ryu noch rechtzeitig zu Hilfe, und zu zweit ziehen sie Harriet wieder hoch. Erleichtert schließt Ines das Mädchen in ihre Arme.

Dann beschließt sie, daß Harriet nicht mehr wie ein Versuchskaninchen auf der Basis leben soll, sondern sie nimmt sie mit ihn ihre Privatwohnung, um sich dort besser um sie kümmern zu können. Auch Walton hat sie dorthin gebracht, und so ist für Harriet die Welt wieder in Ordnung.

Teil 10 -Ai to Satsui to (Mitleid und Tötungsabsicht und)

Wieder mal ist ein Alien zum Pilgrimage Point unterwegs. Alle bisherigen Versuche, es zu zerstören, sind fehlgeschlagen, denn es hat die Energie einfach absorbiert und damit seinen eigenen Schutzschirm verstärkt. Übrigens läuft das Alien diesmal nicht, sondern es fliegt, allerdings sehr langsam. In 180 Stunden wird es am Ziel ankommen, wenn es nicht vorher aufgehalten wird. Selbst der Extra-1 kann gegen dieses Alien nichts ausrichten. Versucht hat er es, ist aber ziemlich demoliert wieder nach Hause gekommen. Harriet ist natürlich bei ihm und ziemlich erschüttert, obwohl Frank nichts wirklich schlimmes zugestoßen ist. Nur ein paar Kratzer auf seiner Stahlhülle, und die werden nach einiger Zeit sogar von selbst heilen.

Frank kämpft gegen ein Alien

Gegen das Alien hilft nur eine Atombombe. Aber selbst das wird schwierig, weil es ein sehr starkes EMP-Feld ausstrahlt. Kein elektronisches Gerät kann dann noch richtig gesteuert werden. Selbst die SARGs funktionieren in seiner Nähe nicht mehr richtig. Da kommt Ryu eine abenteuerliche Idee. Er will eine Resonanzwaffe bauen, die den schwächsten Punkt des Aliens so stark in Resonanz versetzt, daß es in seinem eigenen Schutzschirm zerbricht. Zusammen mit Guinevere fliegt er mit seinem SARG also hin und schießt Geschosse auf es ab. Das Schallsignal, das dabei entsteht, wird analysiert, und so wird das Alien gewissermaßen durchleuchtet. Ryu, der als Takuto ja sowas studiert hat, redet sich, als er die Sache erklärt, in eine für ihn ganz untypische Begeisterung hinein.

Jedenfalls, mit diesen Daten wird dann die Waffe gebaut. Sie hat entfernte Ähnlichkeit mit einem riesigen Besen und heißt sinnigerweise Exkalibur. Dieses Ding drücken sie dann Frank in die Hand. Wie üblich, muß Harriet ihn dazu bringen, und ebenfalls wie üblich tischt Ines ihr dafür eine haarsträubende Geschichte auf. Sue ärgert sich, aber was soll's, wenn es am Ende funktioniert.

Während Frank mit Exkalibur unterwegs ist, sitzen immer noch Ryu und Guinevere in ihrem SARG. Sie fragt ihn, wieso er immer so wirke, als sei er bereit zu sterben. Aber das scheint nur so. Sterben wollen sie beide noch nicht.

Dann greift Frank mit den Schallwellen an und nimmt das Alien sozusagen auf die Hörner. Da es aber rechtzeitig seine Struktur geändert hat, läuft der Angriff ins Leere. Das Alien schlägt Frank nieder und setzt dann ungerührt seinen Weg fort.

Also müssen sie angreifen und gleichzeitig verhindern, daß das Alien sich wieder umformt. Diesmal ist es Guinevere, die die Initiative zu diesem gefährlichen Vorhaben ergreift und sich mit dem SARG tief in den EMP-Bereich stürzt. Die meisten Sensoren funktionieren nicht mehr, die Auswertung machen die beide akustisch, d.h. mit ihrem Gehör. So finden sie die Schwachstelle, den linken Arm. Erneut greift Frank mit Exkalibur an. Er trifft die richtige Stelle, bevor das Alien sich wieder verändern kann, und so versteinert und zerbricht es.

Die Welt ist mal wieder gerettet. Und zu seiner großen Überraschung bedankt Harriet sich bei Ryu, weil er ihren Yousei-kun geholfen hat. Dabei würde der nichts lieber als Frank tot sehen. Und so ist er der nächste, der in eine Krise stürzt.


Erstellt am 2.4.2004. Letzte Änderung: 18.2.2014