Argentosoma - Zusammenfassung der 3. DVD (Teil 11 - 14)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Argentosoma 3. DVD

Teil 11 - Satsui to Uragiri to (Tötungsabsicht und Verrat und)

Harriet ist bei Frank und singt ihm ein Lied. Sie ist so in ihre Andacht versunken, daß sie gar nicht mitbekommt, daß Ryu auch dazugekommen ist. Allerdings nicht, um auch ein Lied zu singen. Dafür muß er wieder intensiv an Maki denken.

*

Ines zieht ein Resümee der vergangenen Einsätze. Sie ist mit Frank, Harriet und überhaupt mit allem recht zufrieden. Frank soll in Zukunft verstärkt eingesetzt werden. Es wird auch positiv vermerkt, daß Ryu sich hervorragend bewährt hat. Dan meint, Frank und Ryu seien ein Paar wie Abott und Costello. Ryu fällt es schwer, dabei die Nerven zu behalten.

Frank

Über all diese Ereignisse führt Ryu gewissenhaft Bericht für seinen Mr. X.

Harriet hat für Frank ein Bild gemalt. Ines kommt, um mit ihr nach Hause zu gehen. Dan und Guinevere finden es bemerkenswert, wie sich ihre Kommandantin um das Mädchen kümmert. Leider kommt ihr aber etwas dazwischen.

Sie wird zu ihren Chefs zitiert. Anscheinend ist die große Krise ausgebrochen, weil die Presse mitbekommen hat, daß FUNERAL mit Hilfe eines Aliens gegen andere Aliens kämpft. Und die Generäle haben keine Ahnung, woher die Zeitungen diese Informationen und Bilder haben. Gibt es etwa bei FUNERAL eine undichte Stelle? Jedenfalls wir Ines zu größter Vorsicht ermahnt. Und sollte Frank irgendwie außer Kontrolle geraten, soll Ines ihn in die Luft jagen.

Bei FUNERAL wird die Vermutung, es gebe dort eine undichte Stelle, heiß diskutiert. Auf jeden Fall heißt das auch, daß Frank nicht wie vorgesehen eingesetzt werden kann, sondern daß wieder die SARGs an die Front müssen.

Zu einem von wem auch immer provozierten Zwischenfall kommt es natürlich doch. Irgend jemand hat an einem der LKWs, die regelmäßig das FUNERAL-HQ beliefern, einen Sender befestigt, auf den Frank reagiert. Er bricht aus und latscht hinter dem Laster her, quer durch die Wüste. Ines schickt ihre SARGs los.

Wahrscheinlich geht die Aktion auf Ryu zurück, jedenfalls setzt er unauffällig die anderen SARGs außer Gefecht, bis er schließlich mit Frank allein in der Wüste ist. Er hat Exkalibur dabei, um den Extra-1 zu erledigen, und sobald er freie Bahn hat, greift er an. Doch obwohl es ziemlich dramatisch aussieht, kann er Frank nicht ernsthaft beschädigen. Der steht einfach wieder auf, ignoriert Ryu völlig und läuft weiter dem LKW nach.

Ryu steht kurz vor der großen Lebenskrise (von der er etwa eine pro Folge hat). Er folgt Frank, um ihm nun endgültig das mechanische Lebenslicht auszublasen. Doch Frank ist viel zu stark für ihn, im Grunde hat er keine Chance.

Der LKW ist inzwischen in der Stadt angekommen. Ihm dicht auf den Fersen ist Hauptmann Hartland in einem Spezialwagen. Zu einer Enttarnung kommt es aber nicht. Als der Lasterfahrer mal eine Pause macht, fliegt der Sender mitsamt seinem LKW in die Luft, und damit sind alle Spuren verwischt. Das Signal erlischt, und damit wird Frank wieder völlig apathisch und fliegt einfach zurück zur Basis zu Harriet.

Am Abend taucht mal wieder Mr. X auf und hält Ryu wieder eine seiner seltsamen Ansprachen. Aber er warnt ihn auch: wenn er nicht pariere, könnte er jederzeit Ryu Soma Nummer 2, 3 oder 4 losschicken.

Teil 12 - Uragiri to Zetsubou to (Verrat und Verzweiflung und)

Auf der Höhe der Plutobahn materialisiert sich ein weiteres Alien und nimmt Kurs auf die Erde.

*

Die Begegnung mit Mr. X hat Ryu in die nächste Krise gestürzt. Allerdings ist er seit dem Tod von Maki sowieso irgendwie ständig in einer Krise.

Sue und Harriet

Harriet sitzt mal wieder bei Frank und malt. Sue kommt sie besuchen. In diesem Moment gibt es Alien-Alarm. Die Orbitalstationen haben auch die Daten dazu: es ist 220 Meter hoch und hat damit etwa die 1000-fache Masse der bisherigen Aliens.

Noch im Orbit wird es abgeschossen, und damit scheint der Fall erledigt zu sein. Allerdings bleiben Trümmerstücke übrig, die in der Gegend des Erie-Sees in nördlichen Ohio niedergehen. FUNERAL schickt ein paar Flugzeuge, um nachzusehen, wie es an den Einschlagsstellen aussieht. Es haben sich große Krater gebildet, aber es bildet sich noch ganz etwas anderes, nämlich das Alien. Es besteht aus Flüssigmetall und entsteht nun aus seinen Trümmern neu. Und als es wieder da ist, macht es sich auf den Weg nach Westen.

Pech dabei ist, daß die FUNERAL-Basis genau auf dem Weg des Aliens liegt. Die Armee greift an, aber natürlich mit wenig Erfolg. Das Alien regeneriert sich wieder und schießt zurück.

Ines schickt ihre Leute und Frank los. Das Alien wird FUNERAL zwar wahrscheinlich nicht angreifen, aber niedertrampeln. Es muß unbedingt aufgehalten werden. Aber die SARGs können natürlich auch nichts ausrichten und es nicht mal verlangsamen. Außerdem hat es eine schockabsorbierende Außenhaut, so daß Exkalibur nichts nützt, und es kann neben seinem Laser auch noch mit Gravitationsfeldern angreifen, was Dan schmerzlich zu spüren bekommt.

Ryu schlägt dann vor, Frank einzusetzen: die beiden Monster sollten sich gegenseitig um die Ecke bringen. Dan versucht es trotzdem noch einmal gerät dabei aber in größte Gefahr. Zum Glück stürzt sich Frank auf das Alien, sodaß Dan entkommen kann. Mehr vermag Frank aber auch nicht. Also beschließen Ines und Hartland, die Atombombe einzusetzen.

Sie zünden sie, aber nichts passiert. Ryu ist tief enttäuscht, daß sein Lieblingsfeind immer noch lebt. Ines hingegen ist der Panik nahe, denn jetzt ist ihr Hauptquartier in größter Gefahr. Der Detonator hat zurückgemeldet, daß er das Sprengsignal empfangen hat. Nur: anscheinend ist die Atombombe, die FUNERAL bekommen hat, nur eine Attrappe. Anscheinend ist der Extra-1 für das Militär wichtiger als FUNERAL.

Teil 13 - Zetsubou to Kibou to (Verzweiflung und Hoffnung und)

Frank wurde niedergemacht und wird jetzt in die Basis geflogen. In Sicherheit ist er dort allerdings auch nicht, weil das Alien im Anmarsch ist. Harriet ist ziemlich verzweifelt: sie und Frank haben doch kein anderes Zuhause.

FUNERAL

Derweil versucht Kommandantin Ines herauszubekommen, was aus der Atombombe geworden ist. Doch selbst ihr Chef, General Wilson, hat keine Ahnung - behauptet er zumindest. Allerdings legt er Ines dringend nahe, das HQ zu evakuieren. 115 Minuten hat sie noch. Doch Hartland und sie kommen auf eine letzte Idee. Die Basis war früher mal eine physikalische Experimentalstation, und von damals übriggeblieben ist ein sehr leistungsstarker Elementarteilchenbeschleuniger, der auf den sinnigen Namen Fafnir hört. (Fafnir war der Drachen bei Siegfried.)

Ines schaltet die Außenkommunikation ab, denn einen direkten Befehl zur Evakuierung könnte sie natürlich nicht ignorieren. So aber kann keiner mehr hereinkommen. Dann läßt sie alle Flugzeuge starten und alle nicht unbedingt nötigen Leute in Sicherheit bringen. Die Mannschaft der Zentrale allerdings besteht darauf zu bleiben und bei dem Kampf zu helfen.

Dann greifen die SARGs an, um das Alien in Position zu bringen und dort zu halten, bis der Beschleuniger feuerbereit ist. Dann löst sich der Schuß, und das Alien wird voll getroffen und verschwindet in einer riesigen Wolke ...

... aus der es nach einiger Zeit wieder hervorkommt, und zwar völlig unversehrt. Anscheinend hat es die Energie mit seinen Gravitationsfeldern abgelenkt. Jetzt wird es ernst für FUNERAL. Das Alien feuert, wodurch FUNERAL seinen zentralen Turm einbüßt, und setzt dann seine Weg fort. Die FUNERAL-Leute kämpfen weiter, so gut es geht, haben aber schwere Verluste. Schließlich erreicht das Alien das brennende Basisgelände und trampelt einfach hindurch.

Der Kriegslärm hat Harriet mal wieder in Schock versetzt, doch diesmal überwindet sie ihn aus eigener Kraft. Mit wie zum Gebet gefalteten Händen singt sie für Frank ihr Lied, und der erwacht und stellt sich zum Kampf.

Ines brütet eine letzte Idee aus: Fafnir kann immer noch feuern. Wenn sie den Beschleuniger abschreiben, kann er sogar einen Schuß genau nach oben abgeben, da, wo Frank gerade gegen das Alien kämpft. Dadurch kann es sein Gravitationsfeld nicht zur Abwehr einsetzen.

So machen sie es dann auch und schießen dem Ding ein riesen Loch in den Bauch. Und in dieses springt Frank und versucht, den Regenerierungsprozeß sozusagen von innen zu stoppen. Der dramatische Kampf zieht sich eine Zeitlang hin. Das Alien schließt Frank sogar ein und Ryu denkt, sein Lieblingsfeind sei nun endlich erledigt. Ist er aber ganz und gar nicht. Unterstützt von den SARGs, die das gigantische Alien wie Fliegen umkreisen, kämpft er es nieder und vernichtet es schließlich. Ryu ist zu Tode enttäuscht, die anderen hingegen heilfroh.

Die Basis ist schwer beschädigt, aber nicht zerstört. Ines und ihre Leute haben es geschafft. Alle sind froh und ausgelassen, und Harriet kommt zu dem Schluß, daß das hier das Land der Elfen sein müsse.

Teil 14 - Kibou to Konton to (Hoffnung und Chaos und)

Frank wird repariert und soll in 178 Stunden wieder einsatzbereit sein.

Kommandantin Ines wohnt einem Treffen der obersten Generalität bei, bei dem die Hintergründe und zukünftigen Strategien besprochen werden.

Es wird die Frage nach dem Dummy-Atomsprengkopf bei Frank angesprochen, aber keiner will's gewesen sein.

Dann geht es um Pilgrimage Point. Dieser Ort ist auf das genaueste untersucht worden, aber es fand sich nicht der geringste Anhaltspunkt, was die Aliens da wollen.

Es ist nicht mal klar, was die Aliens überhaupt auf der Erde wollen, ob es sich um eine Invasion handelt oder ob diese Besuche einem ganz anderen Zweck dienen. Es weiß auch keiner, wo die Aliens eigentlich herkommen. Nur daß sie nicht per Zufall auf die Erde gekommen sind, das ist ziemlich klar.

Ansonsten streiten sich die anwesenden Generäle mit den Politikern um das Budget für das nächste Jahr.

Einer der Politiker schlägt vor, die Aliens mal nicht zu bekämpfen um zu sehen, was sie eigentlich wollen. Das lehnen die Militärs aber ab. Denn wenn sich herausstellt, daß die Aliens in Wirklichkeit harmlos sind, dann waren alle Opfer umsonst. Die Öffentlichkeit würde es den Generälen in die Schuhe schieben, daß so viele Menschen für nichts und wieder nichts verheizt wurden. Also muß das Bedrohungsszenario aufrechterhalten werden.

Ines ist wenig erfreut über diese Debatte. Sie erklärt, daß ihr Alien Frank mit Harriet kommunizieren kann. Und das heißt, daß die Denkprozesse der Aliens mit denen der Menschen zumindest eine entfernte Ähnlichkeit haben müssen. Davon wollen die Versammelten aber gar nichts wissen.

Nach dem Ende der Versammlung muß Ines die Unterlagen wieder abgeben, weil alles geheimgehalten wird.

*

Mr. X hat aber ein Exemplar davon, woher auch immer, und das liest gerade Ryu, während Mr. X sich mit Hamburgern vollstopft. Ryu stellt fest, daß Frank niemals ißt. Warum existiert er dann überhaupt?


Erstellt am 2.4.2004. Letzte Änderung: 18.2.2014