Armitage III - Zusammenfassung der Handlung Teil 3 und 4

Teil 3 - Heart Core

Laufzeit dieser Folge: 30 min

Armitage 3. Teil

Das Mars-Fernsehen berichtet über eine Attentatserie, die seit einiger Zeit den Mars heimsucht. Verwendet werden dabei Roboter, die sich dann selbst in die Luft sprengen.

Armitage und Pluto sind in irgend einer verlassenen Halle und reden. Armitage ist ziemlich schockiert darüber, daß sie schwanger werden und Kinder bekommen kann. Pluto meint, das sei der eigentliche Daseinszweck der Thirds. Was allerdings seine Rolle ist, weiß er nicht; als männlicher Roboter kann er schließlich nicht schwanger werden.

Sylibus ist wieder im Dienst. Er meint zu Randolph, seinem Chef, er müsse sich erst noch an seine neuen Teile gewöhnen. Der bemerkt, er würde Stück für Stück selbst zu einem Roboter, die er so sehr haßt. Ross will der D'Anclaude-Sache nachgehen, aber Randolph sagt, der liege schwerbewacht im Genora-Krankenhaus, und er solle sich gefälligst um die Bombeattentate kümmern. Doch Ross denkt nicht daran. Er besucht Genora, wo D'Anclaude liegt. Doch der Chefarzt läßt ihn nicht rein. Das Krankenhaus ist bewacht wie eine Festung. Ross sieht, wie Eugene Allen, der ConSeption-Manager, das Krankenhaus verläßt und ein paar Worte mit dem Chefarzt spricht. Das gibt ihm zu denken.

Pluto und Armitage dringen in den Zentralcomputer-Turm ein, wo Pluto ein Backup von sich gezogen hat. Armitage hat dabei Gelegenheit, ihr Fähigkeiten als Kampfroboter einzusetzen. Die beiden wollen Antworten auf ihre Fragen, insbesondere, wo Dr. Asakura jetzt steckt. Sie finden ein Bild, das Asakura neben D'Anclaude stehend zeigt. Armitage ist entsetzt. Doch die Schwierigkeiten fangen jetzt erst an. Zwar erscheinen keine Wachen, aber D'Anclaude dringt als Computervirus in Pluto ein. Es kommt zu einem Kampf. Am Ende sprengt Pluto sich selbst in die Luft, um Armitage zu beschützen.

Sylibus stattet unterdessen Allen einen Besuch ab und quetscht aus ihm heraus, wer in Wirklichkeit in Genora liegt. Allen antwortet, dort liege Dr. Rene D'Anclaude, der Erschaffer der Mörder-Roboter. Viel mehr kann er nicht mehr sagen, denn da wird auch er von einem dieser mechanischen Killer in die Luft gejagt. Ross kommt immerhin relativ unverletzt davon. Da ruft Armitage ihn an. Sie braucht seine Hilfe.

Randolph hat Besuch. Seine Vorgesetzten wollen wissen, was seine Leute eigentlich so treiben. Die Erd-Administration hat sogar eine Beobachterin geschickt.

Plutos Grab

Ross und Armitage beerdigen Plutos Überreste. Sie habe sich eine sehr schöne Stelle herausgesucht, hoch über St. Lowell. Ross meint, sie könnten Pluto mit seinem Backup zurückholen. Armitage macht sich sofort auf den Weg. Sie und Sylibus dringen in den virtuellen Raum des Backup-Rechners ein und treffen tatsächlich Pluto (und alle übrigen getöteten Thirds, von denen es allerdings keine Voll-Backups gibt). Pluto erzählt, D'Anclaude und Asakura hätten alle Thirds entwickelt. Asakuras Dateien sind zwar komplett gelöscht worden aber Pluto weiß, wo D'Anclaude sich aufhält: im Genora-Krankenhaus. Doch dort hat sich inzwischen die halbe Mars-Armee versammelt. Aber davon lassen sich Sylibus und Armitage nicht abhalten. Mit brutaler Gewalt dingen sie ein und schnappen sich D'Anclaude. Der bezeichnet Armitage als Fehlkonstruktion. Das hat sie nun schon oft hören müssen. Da taucht wieder die D'Anclaude-Roboter-Kopie in dem Mecha auf, den Armitage in Teil 2 vernichtet zu haben glaubte. Er und der echte D'Anclaude geben die üblichen verwirrenden Bemerkungen über Armitages Identität von sich. Am Ende ist sie so wütend, daß sie den Roboter ungespitzt in den Boden stampft.

Teil 4 - Bit of Love

Laufzeit dieser Folge: 30 min

Armitage 4. Teil

Sylibus und Armitage verlassen das Genora-Krankenhaus und rasen mit einem Motorrad davon. In den Nachrichten erscheint eine Meldung, daß es wieder zu schweren Ausschreitungen gegen Roboter gekommen sei. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit den getöteten Thirds und dem Massaker in Genora und hat Sylibus und Armitage auf die Fahndungsliste gesetzt. Überall in der Stadt stehen aufgespießte, verbrannte Roboter. Ross trifft sich mit einem seiner (Ex-) Kollegen und bekommt Informationen, wo sich Asakura aufhält. Dann fährt er mit Armitage hin. Es ist ein großer Komplex irgendwo in der Wüste, ein Forschungslabor von ConSeption.

Armitage fragt, warum Ross das alles für sie tue, warum er sich wegen ihr von einem guten Polizisten zu einem gesuchten Verbrecher entwickelt habe. Ross findet diese Fragerei blöd. Dann ereichen sie das ConSeption-Labor und dringen ein. Zunächst stellt sich ihnen niemand in den Weg. Dann treffen sie einen Gärtnerrobot, der aussieht wie eine Mischung zwischen Mensch und Baum. Armitage vermutet, es sei ein Bio-Prototyp. Dann erscheint D'Anclaude, allerdings auch nur eine Robot-Kopie. Er bringt die beiden zu Asakura.

Der Doktor empfängt Sylibus als den neuen Mann von ConSeption. Armitage begrüßt ihn als ihren Vater, aber er meint, sie sei doch nur eine mickrige Third. Seine Fourth seien doch so viel besser, lebendig, das Riesen-Geschäft für ConSeption. D'Anclaude erklärt, daß Asakuras Geist etwas verwirrt sei. Er selbst sei Asakuras Helfer, und durch ein Upgrade nun friedlich. Armitage ist deprimiert und geht.

In der Nacht sitzen sie und Ross an einem Lagerfeuer. Sie hat ihre Hoffnungen verloren und ist sehr traurig. Sie ist programmiert, ein Mensch zu sein und weiß nicht mal, was das eigentlich ist. Ross tröstet sie - ziemlich erfolgreich, denn in dieser Nacht schlafen sie miteinander.

Mars und Erde haben einen Vertrag unterschrieben, der ihre Zusammenarbeit vertiefen soll. Überall wird gefeiert.

D'Anclaude taucht wieder auf und zeigt Ross und Naomi etwas: eine Kopie von Armitage, allerdings nur halbfertig. D'Anclaude erklärt, Asakura habe die Produktion von Kampfrobotern aufgegeben. Er erklärt dann ausführlich, wie Asakura ihn und Armitage als Third-Prototypen geschaffen habe, doch es sei zu Schwierigkeiten gekommen. Ross fragt, warum überhaupt Thirds geschaffen worden seien. D'Anclaude meint, sonst könnte der Mars nie stark und von der Erde unabhängig werden. Thirds sollten die eigentlichen Marsianer werden. Daher auch die Fähigkeit zur Fortpflanzung.

Armitage

Unterdessen feiert die Mars-Regierung mit der Vertreterin der feministischen Erd-Regierung den Vertrag: zwei Planeten, eine geeinte Menschheit. Für diese Politik sind die Thirds gefährlicher Abfall. Überraschend erhält Sylibus einen Anruf von Randolph. Das ConSeption-Gelände (wo er und Armitage sich immer noch aufhalten), wurde zur Kampfzone erklärt, und er solle schleunigst verschwinden. Draußen marschiert die Armee auf. Armitage will ihren Vater herausholen, doch er rüstet sie statt dessen mit schweren Waffen und einem Flugsystem auf. Dann kommt es zu einem hübschen Gefecht zwischen Ross und Armitage auf der einen und der Mars-Armee auf der anderen Seite. Die Soldaten erleiden schwere Verluste, denn Armitage ist schwer bewaffnet, doch am Ende behalten sie die Oberhand. Übrigens scheinen alle Seconds auf dem Mars das letzte Gefecht mitzubekommen. Sie zittern und bangen mit Armitage bis zu ihrem Untergang.

Einige Monate Später. Armitage und Ross treffen sich wieder. Beide sind tatsächlich noch am Leben. Ross gibt Naomi eine neue ID-Karte, aber sie wirft sie weg. Dann eröffnet sie Ross, daß er bald Vater werde.

Und so fahren sie glücklich und zufrieden davon. (Ein etwas kitschiges Ende, gemessen daran, daß der Rest des Films eher ein Drama ist, aber was soll's?)


Erstellt am 24.7.1998. Letzte Änderung: 18.2.2014