Arpeggio of Blue Steel - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12

Folge 1 - Kouro wo motsu Mono (Die Personen mit einer Route)

Im Jahre 2039 wurden sämtliche Seestreitkräfte der Menschheit von einem geheimnisvollen und technisch weit überlegenen Feind, der Nebelflotte, vernichtet, und alle Seewege und interkontinentalen Kommunikationswege und Satellitenverbindungen abgeschnitten. Da zudem wegen des steigenden Meeresspiegels viel Land überflutet ist, steckt die Menschheit nun in einer ziemlich verzweifelten Situation.

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Iona

In Japan versucht man einen Satelliten in den Orbit zu bringen, um damit endlich mal wieder mit anderen Ländern kommunizieren zu können. Aber die Nebelflotte hat davon Wind bekommen und rückt mit dem leichten Kreuzer Nagara an, um den Start zu verhindern. "Leichter Kreuzer" klingt nicht so besonders gefährlich, doch dieser ist, wie alle Nebel-Schiffe, geradezu absurd hochgerüstet mit allen möglichen Kanonen, Laserwaffen, Torpedos usw. Es sieht, wie immer, schlecht aus für die Menschen, doch sie bekommen unerwartete Hilfe. Die I-401 erscheint aus den Tiefen des Pazifiks und versenkt die Nagara nach kurzem Gefecht.

Der Satellit kann nun starten, was allerdings, wie sich etwas später herausstellt, nichts nützt, denn auch im Weltraum scheint jemand zu sitzen, der der Menschheit nicht wohlgesonnen ist, und zerstört den Satelliten gleich wieder.

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2 Jahre zuvor in der Hafenstadt Yokosuka. Hier an der Marineakademie studiert Chihaya Gunzou. Er ist einer der Top-Studenten und Sohn eines im Krieg gefallenen Kapitäns (Chihaya Shouzou), um den sich immer noch wilde Gerüchte ranken. Eines Tages werden Gunzou und ein paar seiner Kommilitonen in einen geheimen Hangar geführt, in dem das aufgebrachte Nebel-U-Boot I-401 liegt. Die Techniker haben es seit Jahren analysiert und studiert, konnten seine Geheimnisse aber nicht enträtseln. Doch als Gunzou den Rumpf berührt, erwacht es völlig überraschend zu neuem Leben. Kurz darauf erscheint in der Akademie ein seltsames Mädchen namens Iona, das mentale Modell der I-401, und offenbart Gunzou, sie sei nun sein Schiff. Über die näheren Umstände weiß Iona nichts, doch Gunzou läßt sich das nicht zweimal sagen, akzeptiert das Angebot aus dem Nichts, geht an Bord und setzt sich erst mal ab.

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Im Grunde sind Gunzou, I-401 und ihre Mannschaft seitdem Flüchtlinge. Da sie aber der japanischen Armee immer wieder helfen, herrscht so eine Art Waffenstillstand zwischen ihnen. Gelegentlich bekommt Gunzou sogar direkte Aufträge von Militär, zum Beispiel den Schutz des Satellitenstarts. Jetzt trifft er sich mal wieder mit Kamikage Ryuujirou vom Kriegsministerium. Dort hat man eine neue Waffen entwickelt, den Vibrations-Sprengkopf. So einen soll Gunzou nach Amerika bringen, weil nur noch dort die industriellen Möglichkeiten bestehen, ihn in Massenfertigung herzustellen. Das könnte nämlich die Wende dieses Krieg bedeuten.

Gunzou läßt Kurs auf Yokosuka setzen, um dort die Bombe in Empfang zu nehmen. Doch die Anreise wird nicht so einfach.

Folge 2 - Arashi no Naka he (Ins Innere des Sturmes)

Auf dem Weg nach Yokosuka lauert im Zentrum eines Wirbelsturmes der schwere Kreuzer Takao. Und dessen mentales Modell kann es kaum erwarten, die I-401 zu versenken. Es wird ein Katz- und Maus-Spiel, das praktisch die ganze Folge lang gehen wird. Zunächst versenkt die Takao ein paar Dummies, während die I-401 auslotet, wie weit Takaos Ortungssysteme reichen.

Nach Abwägung aller Möglichkeiten entscheidet Gunzou, daß es das beste wäre, die Takao hier draußen auf hoher See zu besiegen, ein äußerst waghalsiger Plan, denn ein schwerer Kreuzer hat ein mehrfaches der Feuerkraft eines Aufklärungs-U-Bootes wie die I-401. Außerdem stellt sich heraus, daß die Takao trotz des Sturmes wesentlich weiter orten kann als sie eigentlich können sollte. Nur dank Gunzous genialer Intuition entgeht die I-401 der Vernichtung.

Und er hat eine weitere wichtige Erkenntnis: Takao ist nicht alleine da draußen. Sie muß ein Aufklärungs-U-Boot bei sich haben, das sich unter ihr versteckt. Das hat allerdings zur Folge, daß dieses Gespann nur sehr langsam manövrieren kann. Aus all dem konstruiert Gunzou nun einen überraschenden Gegenschlag. Das geht noch ein bißchen hin und her, und dann gelingt Gunzou mit der Supergravitationskanone der Fangstoß. Doch er verfehlt Takao absichtlich und zerstört nur das begleitende U-Boot.

Takao in der Sinnkrise

Damit hat er nun freie Fahrt nach Yokosuka. Und Takao bleibt völlig irritiert und ratlos zurück. Wenn sie auch so einen Menschen-Kapitän bei sich hätte, würde sie ebensolche taktischen Wunder vollbringen können.

Folge 3 - Yosai Ko Yokosuka (Die Hafenfestung Yokosuka)

Gunzou soll Iona herausrücken

Iona gilt bei der Nebelflotte als Verräterin, Gunzou bei den Menschen. Da sie aber auf ihn angewiesen sind, arbeitet sogar die japanische Regierung von Zeit zu Zeit mit ihm zusammen, wenn auch nur zähneknirschend. Immerhin wird die I-401 ohne weiteres in die Hafenfestung Yokosuka eingelassen und ins Trockendock gelegt, wo die Schäden soweit möglich repariert und die verschossene Munition, Torpedos und sonstiges Material ergänzt werden. Freundlich ist der Empfang trotzdem nicht. Für Gunzou und seine Besatzung ist es der erste Besuch in Yokosuka seit ihrer Flucht vor zwei Jahren.

Gunzou hat einen Termin bei Staatssekretär Kamikage. Vorher besucht er zusammen mit Iona aber den Friedhof, wo er am zentralen Kriegsdenkmal Blumen ablegt. Während Gunzou Iona erklärt, welchen Sinn Friedhöfe und das Ablegen von Blumen für die Menschen haben, wird seine Besatzung verhaftet. Und auch Gunzou und Iona werden von Bewaffneten abgeholt. Sie landen allerdings nicht im Gefängnis, sondern erst mal beim Dinner mit Kita Ryoukan, einem der wichtigsten japanischen Politiker. Er fordert Gunzou auf, die I-401 an die Regierung zurückzugeben.

Gunzou lehnt das natürlich ab. Schließlich ist er mitten in einer Mission. Die beiden diskutieren eine Zeitlang hin und her, aber dabei kommt natürlich nichts heraus. Schließlich sprechen die Waffen. Doch da hat Iona ganz klar die besseren Argumente.

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Takao ist in Hokkaidou an Land gegangen und kauft sich nun Bücher zum Thema Seefahrt. Sie stellt sich lebhaft vor, wie toll es wäre, eine Kapitän zu haben, der alles über sie weiß und sie viel effektiver nutzen könnte als sie sich jemals selbst. Allerdings wird sie dabei von I-400 und 402 beobachtet und zur Rede gestellt. Einen durchdachten Plan hat sie eigentlich nicht, sie weiß nur, daß sie irgendwie zu Chihaya Gunzou will.

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Zwei Kreuzer der Nebelflotte, Kirishima und Haruna, greifen Yokosuka an. Die Hafenfestung hat dem nicht viel entgegenzusetzen, doch für Iona, Gunzou und seine Mannschaft macht das die Flucht sehr einfach.

Folge 4 - Yokosuka Kyuushuu (Überfall auf Yokosuka)

Kirishima und Haruna ziehen eine große Nummer ab

Die beiden Schlachtschiffe lassen es ganz schön krachen und richten in den Hafenanlagen von Yokosuka enorme Schäden an, erwischen I-401 aber natürlich nicht. Statt dessen geht Gunzou in die Offensive, was bei einem Gegner dieses Kalibers allerdings äußerst gewagt ist. Sein Plan beruht darauf, daß ein Teil des alten Yokosuka jetzt eine unterwasser liegende Geisterstadt ist, in der man sich gut verstecken kann. Außerdem herrschen dort starke Strömungen, die man nutzen kann, um seine Position zu wechseln ohne geortet werden zu können.

Zwischendrin treffen Iona, Haruna und Kirishima sich am virtuellen Teetisch und reden ein bißchen miteinander. Die beiden Schlachtschiffe wollen wissen, warum I-401 die Seiten gewechselt hat. Und warum Takao das nach der Schlacht gegen Gunzou jetzt auch getan hat.

Im weiteren Verlauf des Gefechtes müssen die beiden Schlachtschiffe feststellen, daß sie die Aktionen von I-401 nicht mehr vorausberechnen können, jetzt wo sie eine menschliche Besatzung hat. Außerdem wirkt der Kampf gegen einen menschlichen Gegner langsam, aber sicher, auf die beiden zurück. Sie entwickeln Emotionen, die sie nicht mehr vollständig unter Kontrolle haben. Kirishima verfällt in eine Art Blutrausch, und das macht es für Gunzou leicht, sie auszutricksen. Er pokert extrem hoch, und es gelingt ihm am Ende tatsächlich, beide Schlachtschiffe gleichzeitig abzuschießen.

Von Haruna bleibt nur das mentale Modell, von Kirishima nur der Kern übrig, die beide an Land geschleudert werden. Dort findet sie ein kleines Mädchen.

Folge 5 - Hito narazaru Mono (Die Person, die kein Mensch ist)

Haruna in einer ungewohnten Rolle

Und wieder landet I-401 im Trockendock. Beim Kampf gegen Haruna und Kirishima hat sie eine Menge Munition verballert, außerdem wird das Nanomaterial, aus dem sie besteht, auch langsam knapp. Jetzt aber wird erst mal die Vibrationsbombe (Shindoudantou), die neue Superwaffe gegen die Nebelflotte, an Bord gebracht. Geleitet wird diese Operation von dem kleinen Mädchen, dem Gunzou und Iona schon mal kurz begegnet sind und das die Überreste von Kirishima und Haruna eingesammelt hat.

Die Kleine heißt Osakabe Makie und lebt allein mit ein paar Hausmädchen in einer riesen Villa über Yokosuka. Beziehungsweise, ganz allein ist sie jetzt nicht mehr, denn sie hat ja Haruna bei sich, die langsam wieder zu sich kommt. Als mentales Modell, d.h. in menschlicher Form, ist Haruna optisch ziemlich ansprechend, außerdem verhält sie sich recht brav und kooperativ. Viel machen kann sie sowieso nicht, und Kirishima schon gar nicht, denn von ihr ist nur der Kern übrig geblieben, der immerhin ihr Bewußtsein und ihre Erinnerungen enthält.

Als erstes zieht Makie Haruna mal etwas ordentliches an, damit sie nicht so auffällt. Makie genießt diese Modenschau in vollen Zügen, Haruna hingegen leidet heftig.

Später muß Makie zur Untersuchung, und Haruna nutzt die Gelegenheit, Kirishima etwas von ihrem Nanomaterial abzugeben, damit sie wieder aktionsfähig wird. Dazu nutzt sie einen Teddybär, in dem Kirishima jetzt erst mal steckt.

Danach geht es zum gemeinsamen Essen, und Makie ist ganz überrascht, daß ihr Teddy Yotarou auf einmal Mohrrüben ißt und sich von alleine bewegt, aber das findet sie absolut total großartig. Nebenbei erzählt sie auch über sich. Ihre Mutter hat sie nie kennengelernt, und ihr Vater ist gestorben. Außerdem braucht sie ungewöhnliche Mengen an Medikamenten.

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In der Nacht geben Kirishima und Haruna im virtuellen Tee-Raum Kongou einen Bericht. Es geht um den Vibrationssprengkopf, und der wurde in Makies Villa entwickelt, und zwar von ihrem verstorbenen Vater Osakabe Toujuurou. Offenbar birgt die Villa ein Geheimnis, doch als Haruna und Kirishima sich auf den Weg machen, es zu erkunden, werden sie von der Maid zuvorkommend dorthin geführt. Und zwar in den Keller zu Osakabe Toujuurou, der - noch - am Leben ist. Er weiß genau, welchen Besuch seine Tochter hat, und er erzählt ihnen alles. Er ist oder war ein äußerst begabter Erfinder und Forscher, und sein größtes Werk war eine künstliche Lebensform, die extrem gut darin ist, Waffen gegen die Nebenflotte zu entwickeln - Makie. Toujuurou liebte Makie als wäre sie seine leibliche Tochter, doch die Regierung fürchtete sich vor ihr. Toujuurou mußte zu ziemlich radikalen Methoden greifen, um Makies Weiterexistenz zu schützen. Das hat funktioniert, ihn selbst aber fast das Leben gekostet, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er endgültig stirbt. Deswegen bittet er die beiden Mental-Modelle, Makies Freunde zu werden.

Derweil rücken draußen Truppen an. Offenbar soll Makie nun, da sie in direktem Kontakt zu zwei feindlichen Schlachtschiffen steht, beseitigt werden.

Folge 6 - Tomodachi (Freunde)

Haruna bekommt einiges zu tun

Mit seinen letzten Gedanken ist Toujuurou bei seiner Tochter. Dann enden seine Lebensfunktionen. Makie hat jetzt aber einiges vor sich, denn gerade wird ihre Villa von Kamikages Soldaten gestürmt, die verhindern wollen, daß die Nebenflotte Informationen über den neuen Sprengkopf erhält. Kirishima und Haruna bekommen das allerdings rechtzeitig mit und beschließen, Toujuurous letzten Wunsch zu erfüllen und Makie zu beschützen. Auch als mentale Modelle verfügen sie noch über eine enorme Kampfkraft und machen den Sturmtruppen die Hölle heiß. Allerdings macht Makie es ihnen nicht gerade leicht, sie zu beschützen. Sie hat nämlich inzwischen mitbekommen, wer ihre neue Freundin und ihr Teddybär in Wirklichkeit sind, und das hat sie ziemlich durcheinander gebracht. Umso mehr aber verstärken sich bei Haruna und Kirishima die Beschützerinstinkte.

Wie sich herausstellt, beruhen diese aber auf Gegenseitigkeit. Makies Hauptsorge ist, daß Haruna und Kirishima nichts passiert. Und sie hat große Angst, daß die beiden ihren Wunsch, ihre Freunde zu werden, zurückweisen könnten, weil sie ganz genau weiß, wofür die Vibrationsbombe, die sie konstruiert hat, gedacht ist.

Der Kampf ums Überleben hat aber als Nebenwirkung zur Folge, daß die drei ihre Motive verstehen lernen und wirklich eine innige Freundschaft schließen.

Entschieden wird der Kampf aber von Iona, die im letzten Moment eingreift und Haruna, Kirishima und Makie rettet. Und so kommt es, daß sich die Anzahl der Passagiere auf der I-401 um ein künstliches Mädchen, ein mentales Modell und einen Teddybär erhöht. Gunzou nimmt nun Kurs auf seine Basis, die Iwo-Insel. Dort wartet allerdings eine Überraschung auf ihn.

Folge 7 - Ioutou (Die Iwo-Insel)

Hyuuga ist ganz verrückt nach Iona

Gunzou hat Iwojima zu einer leistungsfähigen und gut getarnten Festung ausgebaut, die kontrolliert wird von einem weiteren mentalen Modell, das irgendwann mal zu ihm übergelaufen ist: nämlich das ehemalige Kriegsschiff Hyuuga.

Hyuuga ist ziemlich schräg drauf und fährt total auf Iona ab, seit sie sie vor 2 Jahren versenkt hat. Und die Überraschung besteht darin, daß auch Takao auf Iwojima liegt und auf Gunzou gewartet hat, und zwar nicht nur ihr mentales Modell, sondern der komplette schwere Kreuzer. Takao ist bis über beide Ohren in Gunzou verknallt. Nur fällt es ihr ziemlich schwer, das auszudrücken. Aber da sie jedesmal, wenn Gunzou sie anschaut, rot anläuft, ist es doch ziemlich offensichtlich.

Takao und Hyuuga hatten eine Art Deal: Gunzou sollte Takaos Kapitän werden, dann wäre Iona für Hyuuga frei. Logisch, daß daraus nicht wird.

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Hyuuga kümmert sich um die nötigen Reparaturen der I-401. Wenn das alles fertig ist, will Gunzou die Basis komplett aufgeben, weil sie nun erstens dem Feind bekannt ist und zweitens das Nachschubmaterial ausgeht. Doch bis dahin vergnügen sich alle noch am künstlichen Strand. Takao sinniert dabei über das, was Hyuuga ihr gesagt hat. Eigentlich sind sie Waffen, doch ihr Kontakt mit Menschen hat begonnen, sie drastisch zu verändern. Wo kommen sie her, wer sind sie und wo gehen sie hin? Das fragt sich auch Takao (und nicht nur sie). Dann teilt Iona Takao mit, daß sie nun wieder frei ist und sich der Nebelflotte wieder anschließen kann, wenn sie will. Aber will sie das?

Haruna, Kongou und Kirishima treffen sich im virtuellen Tee-Pavillon und sinnieren ebenfalls über sich selbst, über den Admirality-Code, dem sie gehorchen müssen oder sollten, über die, die die Seiten gewechselt haben und warum sie das taten, so wie jetzt Kirishima und Haruna selbst. Kongou nimmt das mit zunehmendem Erstaunen zur Kenntnis. Sie alle sind Waffen. Wofür brauchen sie Emotionen? Sie existieren nur für den Kampf. Und so nimmt sie zusammen mit dem schweren Kreuzer Maya und weiteren Schiffen der Pazifikflotte Kurs auf die Iwo-Insel.

Folge 8 - Ningyou no Ie (Haus der Puppen)

Kongou hat mit ein paar Schiffen die Iwo-Insel umzingelt. Aber Gunzou hat mal wieder eine seiner waghalsigen Ideen. Er lädt Kongou zum Tee ein. Tatsächlich folgt sie der Einladung und bringt auch noch Maya mit. (Es ist faszinierend zuzusehen, wie die beiden als mentale Modelle über das Wasser laufen.)

Takao und Gunzou am Strand

Kongou verhält sich nicht gerade friedlich, hört damit aber auf, als Gunzou persönlich erscheint und sie begrüßt. Er führt sie und Maya durch die Anlagen, dann setzen sich alle zum gemeinsamen Tee zusammen und unterhalten sich. Allzu viel hat Kongou allerdings nicht zu sagen, nur die Ankündigung, daß sie Gunzou und seine Truppe auslöschen wird. Sie weiß auch, was für eine Mission er hat und um was es sich bei dem Vibrationssprengkopf handelt. Gunzou meint, sie könnte die endgültige Niederlage der Menschheit einfach dadurch bewirken, daß sie die Belagerung der Iwo-Insel aufrecht erhält, so daß er den Sprengkopf nicht ausliefern kann.

Gunzou fragt dann alle anwensenden mentalen Modelle, was eigentlich der Grund dafür ist, daß die Menschheit in den Abgrund getrieben werden soll. Welches höhere Ziel soll damit erreicht werden? Doch die Antwort auf diese Frage kennt niemand, nicht einmal Kongou. Die Nebelflotte folgt einfach dem Admirality-Code, und der gibt das einfach so vor. Kongou fragt sich nun ihrerseits, wie es möglich ist, daß inzwischen eine ganze Menge von Kriegsschiffen den Gehorsam verweigern und zu Gunzou übergelaufen sind. Das sollte eigentlich unmöglich sein.

Statt zu antworten, lädt Gunzou nun zum gemeinsamen Essen an den Strand, wo er ein Barbecue vorbereitet hat.

Kongou hat allerdings Gunzous Plan von Anfang an durchschaut. Sie weiß genau wie er, daß Schiffe der Nebenflotte sich ändern, allein dadurch, daß sie mit ihm in Kontakt kommen. Um das zu unterbinden, hat sie zwar ihr mentales Modell geschickt, ihren Kern aber auf dem Schiff gelassen. Maya hat es genauso gemacht. Und jetzt kehren sie beiden auf ihre Schiffe zurück und beginnen mit der Bombardierung. Doch so einfach ist es nicht, Hyuugas Schirm zu knacken.

Folge 9 - Kesshi no Dasshutsugyou (Todesmutiger Durchbruch)

Kongou

Langsam wird es eng, und Hyuuga rät Gunzou und den anderen, sich abzusetzen. I-401 setzt sich also in Marsch, und Hyuuga macht im virtuellen Teeraum mit Kongou ein bißchen Konversation, was in Wirklichkeit aber eher psychologische Kriegsführung ist. Als dann aber Kongou und Maya ihre Supergravitationskanonen abfeuern, wird die Lange auf Iwo-Jima wirklich kritisch. Die Rettung kommt durch Takao, die ja auch noch im Spiel ist und Ionas Flucht deckt. Es kostet eine Menge Munition, funktioniert aber erst mal.

Natürlich will Kongou die I-401 nicht so einfach entwischen lassen. Gunzou zu vernichten ist ihr oberstes Ziel, denn er ist die Ursache für all die Seltsamkeiten und Abweichungen, die die Nebelflotte befallen. Sie setzt eine Menge Energie in die Jagd, und es kostet Iona und Gunzou eine Menge Energie und Nerven, sie abzuschütteln, und am Ende gelingt es ihnen nur, weil Hyuuga sich in Kongous Systeme einhackt und sie dadurch ablenkt.

Gunzou und Iona können sich also in Sicherheit bringen. Außerdem waren sie nur ein Ablenkungsmanöver. Der Vibrationssprengkopf, Makie und Gunzous Mannschaft sind an Bord der Takao. Ein gutes Ende gibt es trotzdem nicht, denn es taucht ein Faktor auf, mit dem niemand gerechnet hat. Die I-401 wird von I-400 und I-402 versenkt. Die beiden haben ihrem Schwesterschiff aufgelauert, weil sie all das haben kommen sehen.

Folge 10 - Sono Mi wo sasagu (Sich selbst suchen)

Die I-401 versinkt hilflos in der Tiefe, und für Gunzou, der sich bei dem Angriff einen Arm gebrochen hat, wird es schnell ungemütlich. Die meisten Nanopartikel, aus denen I-401 besteht, sind zerstört oder wurden von I-400 und I-402 blockiert, so daß Iona sich nicht mehr reparieren kann.

Takao findet das Wrack der I-401

Inzwischen machen Takao und ihre Passagiere sich Sorgen und fangen an, nach der I-401 zu suchen. Wenigstens brauchen sie sich nicht mehr mit Kongou und Maya herumzuschlagen, denn die sind inzwischen abgezogen.

Kongou trifft I-400 und I-402 im virtuellen Teerraum. Sie ist empört, daß sie die I-401 ohne Erlaubnis versenkt haben und erlebt dabei eine Überraschung. Die beiden U-Boote haben nicht nur Iona aufgelauert, sonder auch die ganze Zeit über Kongou überwacht, weil sie der Meinung waren, sie könnte ähnliche Symptome entwickeln wie alle anderen, die mit Gunzou in Kontakt kommen. Zu Recht übrigens. Kongou ist inzwischen geradezu besessen von Gunzou und der I-401.

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Takao vergeht fast vor Sorge um Gunzou, vor allem, weil es nicht das geringste Signal von ihm gibt. Also steigt sie in eine Art Mini-U-Boot und taucht persönlich ab, um ihn zu suchen.

Gunzou und Iona bekommen allmählich massive Probleme. Sie sinken immer tiefer, und der Druck läßt an vielen Stellen die Hülle brechen und Wasser eindringen. Damit fallen auch die Lebenserhaltungssysteme aus, ebenso die Energie und die Heizung. Und auch Gunzous Lebensfunktionen gehen rapide herunter. Doch seine letzten Gedanken gelten der Menschheit und der Chance, die sich ihr bietet, wenn der Vibrationssprengkopf nach Amerika geliefert wird. Doch egal was Gunzou ihr befiehlt, Iona ist zu allem entschlossen, ihm am Leben zu halten, solange es geht.

Die beiden haben Glück. Takao entdeckt sie rechtzeitig. Und sie findet das Wrack und Iona, von der nur noch der Kern übrig ist, so bedrückend, daß sie ihr eigenes Schiff auflöst und mit dem Nanomaterial die I-401 wiederherstellt.

Die wundersame Wiedergeburt glückt, und auch Gunzou ist noch am Leben. Er hat es gerade nochmal geschafft.

Eine Überraschung gibt es noch für Kongou. Sie erfährt von Ionas Wiederbelebung und wird im gleichen Atemzug von I-400 und I-402 festgesetzt. Und auch Maya rettet sie nicht. Mayas mentales Modell besitzt keine Emotionsfunktionen und wurde nur erschaffen, um Kongou zu überwachen, ohne daß sie das merkt.

Folge 11 - Shimai (Schwestern)

die drei U-Boote im Teepavillion

Die (neue) I-401 fährt mit voller Kraft Richtung Hawaii und San Diego und wird von 22 Schiffen der Nebelflotte verfolgt. Mit einem seiner üblichen Wahnsinnsmanöver und dem Einsatz der Supergravitationskanone gelingt es Gunzou aber, sie allesamt abzuschießen. I-402 und 400 hängen aber leider immer noch an ihr dran. Also müssen auch sie versenkt werden, auch wenn niemand außer Gunzou selbst das für eine gute Idee hält.

I-400 und 402 sind darüber auch etwas verwundert und treffen sich mit Iona im virtuellen Teepavillon, aber am Ende sind sie noch verwirrter. Aber sie werden auf jeden Fall angreifen und den Feind vernichten. Dazu existieren sie schließlich.

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Kongou liegt in Ketten, bewacht von Maya, und versteht die Welt nicht mehr. Darüber wird sie so wütend, daß sie schließlich die Ketten sprengen kann. Dann schnappt sie sich Maya und fusioniert mit ihr. Das Resultat ist etwas ziemlich furchteinflößendes.

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Mit zwei gefälschten I-401 bringt Gunzou 400 und 402 durcheinander. Iona unternimmt einen letzten Versuch, ihre Schwesterschiffe von diesem Angriff abzuhalten, aber umsonst. Als erstes erwischt es I-402, die einen korrosiven Torpedo abfängt, um I-400 zu schützen und sich dabei selbst opfert. I-400 ist erschüttert, daß diese Gefühlsverwirrungen jetzt sogar ihre Schwester ergriffen haben, und ist umso entschlossener, dem Spuk endlich ein Ende zu machen. Doch das läßt sie blindlings in Gunzous Falle tappen, und so findet auch sie ihr Ende, zu Ionas größtem Bedauern.

Doch auf dem Weg nach Hawaii lauert noch viel weitere Nebelschiffe, zum Beispiel die, die Amerika belagern. Und hinter der I-401 kommt Kongou angerauscht.

Folge 12 - Koro wo hiraku Chikara (Die Kraft, einen Pfad zu öffnen)

Kongou und Iona

Kongou ist zu einer Art Todesstern geworden, und I-401 steckt nun in einer tödlichen Falle. Kongou fackelt auch nicht lange und feuert ihre Supergravitationskanonen ab. Zu ihrer Verblüffung trifft sie aber nicht Iona und ihre Besatzung, sondern mäht die amerikanische Nebelflotte nieder. Denn niemand außer ihr hat das Recht, die I-401 zu versenken. Daher müssen alle anderen erst mal aus dem Weg geräumt werden.

Im virtuellen Teepavillon stellen Iona, Takao, Haruna und die anderen Kongou deswegen zur Rede. Kongou ist inzwischen auch nicht mehr sie selbst, sie zählt sich auch zu den Fehlern, also denen, die den Admirality-Code nicht mehr befolgen. Doch ihr oberstes Ziel bleibt: Gunzou zu vernichten und danach sich selbst, damit die Nebelflotte nicht noch weiter mutiert. Aber so schnell gibt Gunzou nicht auf. Er hat nicht die Absicht, sich widerstandslos pulverisieren zu lassen. Die I-401 wehrt einen Schuß der Supergravitationskanone ab und nutzt die Gelegenheit unterzutauchen.

Dann kommt Iona auf die Idee, Kongou zum Aufgeben zu überreden und zu retten. Da die Datenverbindung zum Teeraum geschlossen ist, macht sie sich persönlich auf den Weg. Das ganze hat leicht surrealistische Züge, als Iona über die von Kongou abgefeuerten Raketen springt (ich glaube, bei Project A-Ko habe ich sowas zuletzt gesehen), um schließlich Kongou zu erreichen. Gewonnen hat sie damit aber noch lange nicht. Kongou wehrt sich erbittert, erliegt am Ende aber doch Ionas Hartnäckigkeit. Sie akzeptiert die Veränderung an sich selbst, ihre Gefühle und ihre neuen Beziehungen zur Außenwelt, und öffnet ihr Herz. Sie ist zwar noch nicht soweit, sich Gunzou anzuschließen, aber für den Moment macht das nichts, denn so oder so kann Gunzou seine Mission erfüllen und den neuen Sprengkopf in den USA abliefern.


Erstellt am 3.5.2014. Letzte Änderung: 16.5.2014