Azumanga Daioh - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 13

Die einzelnen Folgen haben keinen eigenen Namen, dafür unterteilen sie sich in kürzere, jeweils mit einem Titel versehene Stückchen.

Teil 1

Die in Japan dreijährige Oberschule hat begonnen, und die Schüler strömen zur Schule. Und auch die Lehrer. Nur hat Yukari-sensei leider verschlafen. Und dann bricht unterwegs auch noch ihr Fahrrad zusammen. So klaut sie kurzerhand das eines Schülers, dem sie unterwegs begegnet.

Yukari-sensei

Sie schafft es gerade noch rechtzeitig zu ihrer Klasse und stellt sich ihr erst mal vor. Dabei sehen wir schon, daß sie wie die meisten Charaktere dieses Animes, ein ziemlich schräger Vogel ist. Denn sie hat gar nicht gemerkt, daß sie im falschen Klassenzimmer ist. Deprimiert schlurft sie also in ihre richtige Klasse. Von ihrer demonstrativ guten Laune ist nichts mehr übrig. Es werden uns nun die Hauptfiguren dieser Geschichte vorgestellt, jedenfalls schon mal die meisten.

Yukari-sensei stellt der Klasse dann eine neue Mitschülerin vor: Mihama Chiyo. Sie ist erst 10, hat aber die Klassen der Mittelschule überspringen dürfen, weil sie so begabt ist.

Als erstes steht Kochen auf dem Stundeplan, und Chiyo "kocht" eine Plüschkatze und einen Chiyo-chans Vater. Sie fragt sich, wie sie das wohl gemacht hat. Beim zweiten Anlauf kommt dann aber doch noch etwas Eßbares heraus.

Später sieht Yukari-sensei sie mit einer Mitschülerin namens Chihiro und meint, Chihiro würde ihr etwas erklären. Aber es ist umgekehrt, denn Chiyo steckt in Punkto Intelligenz und Wissen ihre neuen Mitschüler allesamt in die Tasche.

Wie auch immer, Chiyo-chan ist sehr nett und hilfbereit, und jeder in ihrer Klasse mag sie.

*

Die Schüler haben zusammenschreiben müssen, was sie später mal werden wollen, und Chiyo sammelt die Papiere nun ein. Dabei kommt sie auch zu Sakaki. Sakaki ist ziemlich groß und wirkt introvertiert, so daß Chiyo sich ein bißchen vor ihr fürchtet. Das gibt sich aber, als sie liest, was Sakaki mal werden will: Tierärztin, Floristin oder Besitzerin eines Ladens für Plüschtiere.

Sakaki und die Katze

Jedenfalls hat Sakaki wegen ihrer Coolness auch einige heftige (weibliche) Bewunderer, vor allem Kaorin. Sie kommt schließlich zu ihr, um sie aufzufordern, doch ihrem Club, dem Astronomieclub, beizutreten, doch dann traut sie sich nicht, Sakaki zu fragen. Dabei hätte die sich gerne auffordern lassen.

Sakaki wirkt zwar nicht so, ist aber im Grunde sehr romantisch veranlagt. Und sie liebt kleine Tiere. Auf dem Nachhauseweg kommt sie an einer grauen Katze vorbei, doch die beißt sie gemeinerweise. Sakaki ist sehr enttäuscht. Also versucht sie es am nächsten Tag wieder, mit dem gleichen Ergebnis.

*

Als nächstes lernen wir Tomo kennen. Als sie eines Morgens zu spät in die Klasse hineinplatzt (was sie so laut macht, daß es wirklich jeder mitbekommt), stellt sie sich zur Strafe gleich selbst vor die Tür.

Sie will auch Chiyo-chan übertreffen, und als die mal aufgerufen wird und die Antwort nicht weiß, meldet Tomo sich und verkündet stolz, daß sie die Antwort auch nicht weiß.

Dann fällt ihr ein, sie könnte mal Sakaki-san beim 100 m Lauf herausfordern. Natürlich wird sie dabei hoffnungslos abgehängt, aber sowas entmutigt Tomo nicht. Sie ist zweite Siegerin, jawoll!

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Und noch jemanden lernen wir in dieser Folge näher kennen: eine neue Schülerin aus Osaka namens Kasuga Ayumu. Tomo befürchtet schon, hier würde eine Rivalin auftauchen, aber da braucht sie sich wirklich keine Sorgen zu machen. Ayumu, die sofort den Spitznamen Osaka erhält, ist völlig anders als Osaka-Leute sonst (oder zumindest das, was man sich in Tokyo darunter vorstellt): schneckenlangsam und verträumt. Und sie spricht nicht mal richtig Kansai-Dialekt.

Teil 2

Osaka ist auf dem Weg zur Schule. An der Ampel wird es grün, aber sie ist so in ihren Gedanken, daß sie es gar nicht mitbekommt und auf das nächste Grün warten muß. Irgendwann schafft sie es in die Schule, aber Langsamkeit ist und bleibt ihr Markenzeichen, sogar beim Händewaschen, wo sich die Seife als schneller erweist. Und auch im Unterricht ist sie mit ihren Gedanken selten beim Stoff.

Während der Englisch-Stunde rennt eine Küchenschabe durchs Klassenzimmer. Alles gerät in Panik, wofür nicht zuletzt Tomo sorgt, die die Jagd eröffnet. Nur Ayumu bekommt davon nichts mit.

Tomo erwischt die Schabe auch - mit ihrem Englisch-Heft. Yukari-sensei ist wenig erfreut, darauf die sterblichen Überreste des Insektes vorzufinden.

Ayumu schläft in der Klasse

Später ist Sport-Unterricht. Ayumu soll gegen Chiyo laufen. Wenigstens jetzt rechnet sie sich mal eine Chance aus, nicht als letzte ins Ziel zu kommen. Doch leider schafft sie nicht mal das. Anschließend spielen die Schüler Volleyball. Chiyo schlägt sich einigermaßen. Glänzen können hier vor allem Sakaki und Koyomi. Und natürlich Tomo, die alles, was sie macht, mit Feuereifer tut. Unter anderem schießt sie Chiyo ab. Daraufhin läßt die Sportlehrerin, Minamo-sensei, die Schüler lieber in Zweiergruppen üben. Osaka übt mit Chiyo, und es wird für beide ein Reinfall.

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Die Mädchen essen zusammen zu Mittag. Koyomi mag scharfe Sachen, und etwas davon dreht sie Osaka an. Die bekommt davon einen Schluckauf, der nicht mehr weggehen will. Jetzt müssen Koyomi, Tomo und Chiyo sich die verrücktesten Sachen ausdenken, um Ayumu von diesem Übel wieder zu befreien. Aber nichts hilft, und so bleibt ihr der Schluckauf den ganzen Tag erhalten. Auch Sakaki beteiligt sich nach der Schule an den Rettungsversuchen, aber auch die bleiben erfolglos. Es sei denn ... man gibt ihn jemand anderem. Und so darf Chiyo sich am Ende damit herumschlagen.

*

Ayumu spielt Frage und Antwort (Mamechishiki) mit Koyomi und Tomo. Sie denkt sich dabei ziemlich seltsame Sachen aus: ob eine Schnecke ein Insekt ist, ob "Edamame" eine Sojabohne ist (in diese Frage arbeitet sie auch noch ein verwickeltes Wortspiel ein, auf das so gut wie keiner kommt). Und dann, im Unterricht, denkt sie an das, an was sie im Laufe des Tages gedacht hat, und das ist nicht weniger seltsam. Vor allem geht es um Chiyos Haar-Dutts. Osaka fragt sich, ob diese Dutts wohl abnehmbar seien und ob sie sich auch ein neues Paar anstecken könnte. Und dabei schläft sie selig ein, was Yukari-sensei auf die Palme bringt.

Teil 3

Minamo-sensei läßt Chiyo-chan zu sich kommen und händigt ihr ihren neuen Badeanzug aus. Denn auf dem Unterrichtsplan für Sport steht auch Schwimmen. Da kommt Yukari vorbei und meint zu Nyamo, wie sie Minamo nennt, sie könnten doch heute Abend einen saufen gehen, weil ihre Lieblingsbar einen extra Damen-Tag veranstaltet und das Bier nur 150 Yen kostet.

Yukari ärgert sich

Yukari-senseis Schreibtisch erweist sich nebenbei als sehr gefährlich für Chiyo, weil die darauf gestapelten Bücher und Unterlagen über ihr zusammenbrechen und sie unter sich begraben.

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Die Mädchen nehmen interessiert zur Kenntnis, daß Yukari und Minamo Klassenkameradinnen waren. Aber Tomo und Koyomi kennen sich sogar schon seit der Grundschule, und Tomo behauptet, alle Geheimnisse Koyomis zu kennen und tischt den anderen die wildesten Geschichten auf.

Später läuft ihnen Minamo-sensei über den Weg und sie wollen wissen, wie Yukari-sensei so in der Schule war. Doch das verhindert Yukari sehr effektiv. Denn anscheinend weiß auch sie einiges über Minamo, das besser niemand erfährt.

Davon abgesehen ist Minamo-sensei bei allen Schülern sehr beliebt, was für Yukari ein ständiges Ärgernis bedeutet. Also versucht sie, Nyamo zu imitieren, um ebenso beliebt zu werden. Zum Beispiel mit Sport-Unterricht. Sie bildet zusammen mit Tomo und Koyomi ein Team gegen Chiyo, Ayumu und Kaorin, und wer verliert, muß den anderen ein Getränk bezahlen. Chiyos Team hat natürlich keine Chance, bis Minamo auftaucht und mit Chiyo tauscht. Sie stiehlt Yukari die ganze Show, und so geht dieser Schuß für sie völlig nach hinten los. Und außerdem muß sie Minamo eine Cola bezahlen.

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Nach der Schule taucht Yukari bei Minamo auf, weil es bei ihr wegen Bauarbeiten zu laut zum Schlafen ist. Also will sie bei Minamo pennen. Doch mit dem Kopfkissen ist sie gar nicht zufrieden, bis sie erfährt, daß es 10.000 Yen gekostet hat und aus Dänemark kommt.

Yukari und Minamo

Später kommt eine Lieferung von Minamos Onkel aus Hokkaidou. Es ist ein Freßpaket, und schon ist Yukari wieder wach, um nichts zu verpassen. Allerdings ist statt Essen nur eine Bärenstatue drin, und so ist Yukari maßlos empört. Wie kann Minamos Onkel sowas schicken! Und den ganzen ausufernden Streit bekommt der Liefer-Mann brühwarm mit.

Am Ende ist der Bär in tausend Stücke zerbrochen, und so gehen die beiden einen trinken. Genauergesagt soll Minamo Yukari einladen.

Unterwegs begegnen die beidem einem Ausländer, und Yukari ergreift sofort die Flucht und überläßt die Konversation Minamo, bis diese sie wieder anschleppt. Yukari und der Amerikaner unterhalten sich dann prächtig, und Minamo bekommt kein Wort mit.

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Tomo und Koyomi treffen Osaka, und die versichert ihnen, sie werde sie nie vergessen. Denn schließlich muß man jeden Augenblick schätzen, auch wenn man sich am nächsten Tag wieder in der Schule sieht.

Wenig später kommen Minamo und Yukari vorbeigerauscht, in einen schönen Streit vertieft. Irgendwann landen sie dann doch noch in ihrer Bar und lassen sich vollaufen. Vor allem Yukari, auf Minamos Kosten. Dafür weist die Yukari genüßlich darauf hin, daß sie ihre Eßstäbchen falsch hält.

Am Ende sinkt Yukari einfach in sich zusammen und schläft auf dem Boden ein, so daß Minamo sie auch noch nach Hause tragen muß.

Teil 4

Chiyos Parallelklasse hat einen sehr seltsamen neuen Lehrer namens Kimura, der auch einige Stunden in Chiyos Klasse unterrichtet (japanische Literatur oder so was ähnliches). Eines Tages verkündet er, er sei Lehrer geworden, weil er Schulmädchen mag.

Kimura beim Schwimmunterricht

Die männlichen Schüler finden dieses Bekenntnis ganz toll, die Mädchen hingegen ziemlich pervers. Aber da sollten sie erst mal die Schwimmstunde erleben.

Zunächst stellt Osaka fest, daß Sakaki ungewöhnlich große Brüste hat, was dieser ziemlich peinlich ist. Es entspannt sich dann unter den im Umkleideraum anwesenden Mädchen eine intensive Diskussion über dieses Thema. Nur Chiyo kapiert nicht so ganz, um was es geht. Sie ist schließlich erst 10.

Draußen erwartet sie dann der Schreck in Form von Kimura-sensei ...

Den Schwimm-Unterricht leitet Minamo-sensei. Kimura taucht auch bei ihr auf um zu spannen, bis sie ihn schließlich rausschmeißt. Kimura ist todunglücklich darüber, aber das Tor ist zugesperrt und er kann nicht mehr rein

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Ayumu und Koyomi

Im Wasser geht es trotzdem sehr turbulent zu. Chiyo kann nämlich nicht schwimmen. Zum Glück rettet Sakaki sie, und Minamo-sensei gibt ihr dann Spezial-Unterricht. Auch Ayumu ist nicht gerade besonders gut darin. Tomo erklärt ihr, da der menschliche Körper leichter als Wasser sei, könnte man zumindest treiben, selbst wenn man überhaupt nichts macht. Das scheinen für Osaka überraschende Neuigkeiten zu sein. Immerhin - wie kann es dann sein, daß manchmal Menschen ertrinken? Ayumu ist zwar langsam, aber gelegentlich brütet ihr Gehirn überraschende Fragen oder Einsichten aus. Tomo antwortet jedenfalls, die Leichen der Ertrunkenen würden doch nach oben getrieben. Also, folgert Ayumu, wäre es am besten, wenn sie eine Wasserleiche wäre!

Mitten hinein in den Unterricht platzt im wahrsten Sinne des Wortes Yukari-sensei.

Und was will sie: einen Wettkampf natürlich. Kämpfen (und verlieren) liegt ihr nun mal im Blut. In diesem Fall ist der Wettkampf natürlich ein Wettschwimmen. Allerdings hat sie gegen die athletische Minamo nicht die Spur einer Chance. Dann treten die beiden Klassen gegeneinander an. Es wird ein turbulentes Ereignis, und am Ende gewinnt Minamos Team. Natürlich weigert Yukari sich, Minamo die Siegesprämie zu geben, nämlich eine Einladung zum Essen.

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Beim Eis-Essen beobachten die Mädchen, wie Kimura-sensei hinter einem Busch irgend etwas aufhebt und dann weggeht. Das regt ihre Fantasie gewaltig an, was er da wohl gemacht haben mag. Also folgen sie ihm. Vielleicht können sie ihn ja eines schreckliche Verbrechens überführen. Statt dessen sehen sie, wie er in die Sammelbüchse einer Wohltätigkeitsorganisation 10.000 Yen steckt, und das anscheinend nicht zum ersten Mal. Und aufgehoben hat er Müll, um ihn ordnungsgemäß zu entsorgen. Offenbar hat er auch gute Seiten. Ein paar wenigstens.

Teil 5

Die Sommerferien beginnen. Yukari-sensei verkündet vor der Klasse, sie werde zum Neptun fahren ... dann verteilt sie die Zeugnisse und Übungsaufgaben.

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Auf dem Weg nach Hause begegnet Sakaki mal wieder der grauen Katze, und wird, wie immer, von ihr gebissen. Doch seltsamerweise macht ihr das gar nichts aus.

Dieses Spielchen wiederholt sich dann jeden Tag, und Sakakis Hände werden langsam mit Narben und Kratzern übersät.

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Minamo besucht Yukari, die den ganzen Tag verschlafen hat und ermahnt sie, auch in den Freien müsse man ein anständiges Leben führen. Yukari fällt wieder ins Bett, doch dann fällt ihr ein, daß es bestimmt Spaß machen würde, irgendwo hinzugehen und sich zu amüsieren. Minamo kann aber nicht mit, weil sie am nächsten Tag den Schwimmkurs in der Schule beaufsichtigen muß.

Doch das findet Yukari gar keine so schlechte Idee, und so erscheint auch sie am nächsten Tag dort, in einem ziemlich knappen Badeanzug. Die Mädchen sind eigentlich zum Trainieren gekommen, doch daran denkt Yukari keine Sekunde. Sie will Badeferien mit Drink und aufblasbarem Hai.

Yukari-sensei

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Tomo beschließt, zusammen mit Osaka und Koyomi Chiyo zuhause zu besuchen. Eigentlicher Zweck der Übung: sie will Chiyo-chans Hausaufgaben abschreiben. Koyomi will sie aber lieber selbst machen, was Tomo ziemlich beneidenswert findet. Wie auch immer, Koyomi kommt mit und kauft als Geschenk vorher noch Kuchen.

Chiyos Leute sind steinreich, und so wohnt sie in einer riesigen Villa. Ayumu, Tomo und Koyomi sind schwer beeindruckt. Chiyo freut sich über den Besuch sehr und heißt die drei herzlich willkommen, denn das ist das erst Mal, daß jemand von der Schule sie besuchen kommt.

Dann überlegen sie, was sie mit den Sommerferien machen könnten. Chiyo lädt sie schließlich in ihre Wochenendresidenz ein. Auch Sakaki kommt mit, dazu noch Yukari und Minamo! Die beiden werden nämlich fahren, also müssen sie auch mitkommen dürfen, auch wenn Tomo das nicht so paßt.

Die Mädchen teilen sich in zwei Gruppen: die eine fährt bei Yukari mit, die andere bei Minamo. Letztere kommt heil in der Sommervilla an, die erste Gruppe mit Ayumu und Chiyo aber als nervliche Wracks. Yukaris Fahrstil ist nämlich einfach grauenvoll. Und dementsprechend sieht auch ihr Auto aus.

Doch der schöne Strand und das herrliche Wetter machen alles wieder gut, und die Mädchen amüsieren sich prächtig. Ayumu sinniert über Kanji und deren teilweise seltsame Besonderheiten. Die Fansubber haben freundlicherweise alle Erläuterungen, die zum Verständnis nötig sind, dazugeschrieben.

Und Ayumu würde gerne auf einem Delfin reiten. Sakaki findet das eine hinreißende Idee. Ayumu fährt fort mit ihren Kanji-Überlegungen, zum Beispiel, daß "iruka" ("Delfin") sich mit den Kanji "Meer" und "Schwein" schreibt, Kugelfisch hingegen mit "Fluß" und "Schwein", obwohl auch er im Meer lebt. Sakaki findet das ziemlich verwirrend.

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Am Abend erzählen die Mädchen sich dann die in Japan anscheinend sehr beliebten Geistergeschichten. Anschließend quetscht Tomo die beiden Lehrerinnen ein bißchen über sich selbst aus, aber die wollen nicht so recht mit der Sprache herausrücken - noch nicht. Dafür gibt es am Ende draußen noch ein schönes Feuerwerk.

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Irgendwie kommen auch die, die bei Yukari mit zurückfahren müssen, wieder lebend zuhause an, und der Alltag der Sommerferien geht weiter. Bis dann die Schule wieder angeht.

Tomo bringt die Fotos mit in die Schule. Als Kaorin ein ziemlich cooles Bild von ihrer geliebten Sakaki sieht, läuft sie fast Amok und bedauert heftigst, daß sie nicht mitkommen konnte, weil ihr Astronomieclub zu dieser Zeit etwas anderes geplant hatte.

Schließlich fängt die Stunde an, und natürlich hat Yukari-sensei alles andere als gute Laune.

Teil 6

Die Schule veranstaltet ihr alljährliches Sportfest und Kimura-sensei weist die Mädchen darauf hin, wie sie ihre Sportkleidung tragen sollten, nämlich die Hemden unter und nicht über den Hosen.

Es ist Ayumus erstes Sportfest in Toyko und so ist sie so aufgeregt, wie ihre schneckenlangsame Natur das zuläßt. Auch Tomo ist aufgeregt, und das äußert sich bei ihr in noch mehr Energie und Lautstärke als sonst schon. Sie freut sich schon darauf, als erste durchs Ziel zu gehen. Kaorin und Koyomi haben da so ihre Zweifel, ob Tomo das auch schafft. Doch die sprüht wieder mal vor Zuversicht. Die Favoritin ist allerdings Sakaki, denn daß sie in Sport ein Aß ist, weiß jeder an der Schule. Nur Tomo anscheinend nicht. Und wenn doch, dann ist sie immerhin viel niedlicher als Sakaki und wird deshalb die Siegerin. Meint sie jedenfalls. Kaorin widerspricht ihr allerdings auf das heftigste.

Später erscheint Yukari-sensei und macht ihrer Klasse klar, daß sie gefälligst zu gewinnen hat, sonst setzt's was! Das wäre ja noch schöner, wenn sie gegen Minamo verlieren würde. Tomo bringt sie aber dazu zu versprechen, jeder ein Getränk zu spendieren, wenn sie gewinnen. Immerhin.

Dann hoffen sie alle auf gutes Wetter. Ayumu will das Wetter für morgen vorhersagen, indem sie ihren Schuh hochwirft, doch der landet auf einem Müllauto und ist damit weg für immer ...

Und dann ist der Tag gekommen. Alle sind voller Eifer. Kimura-sensei hält die Eröffnungsrede, die zum Glück nur aus einem Wort besteht. Und nebenbei ist es auch schönes Wetter.

Yukari freut sich schon auf ihren Sieg, denn sie hat ja Sakaki in ihrem Team. Doch überraschenderweise hat auch Minamo eine Spitzen-Athletin, Kagura-san. Sofort unternimmt Yukari einen Bestechungsversuch, doch Minamo geht energisch dazwischen.

Kaorin und Sakaki tanzen

*

Chiyo hat Angst, daß ihr Team wegen ihr verlieren könnte, denn daß sie eine Niete in Sport ist, ist ihr vollkommen klar. Koyomi tröstet sie, so wichtig sei die Sache nun auch wieder nicht. Es soll hauptsächlich Spaß machen. Yukari-sensei ist da allerdings etwas anderer Meinung ...

Es geht los mit dem 400 m Rennen. Chiyo schlottert vor Angst, doch da kommt Sakaki und geht an den Start. Kaorin ist einfach hingerissen von ihr.

Es gibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kagura und Sakaki, das Sakaki aber am Ende klar für sich entscheidet.

Als nächstes kommt das dreibeinige Rennen, wo jeweils zwei der Mädchen an einem Bein zusammengebunden sind. Chiyo und Ayumu treten dabei an, und bis sie ans Ziel kommen, dauert es ein Weilchen.

Dann kommt Tauziehen, das Minamos Klasse gewinnt.

Nach einigen weiteren Wettkämpfen liegen die Klassen 3 (Yukari) und 5 (Minamo) an der Spitze. Dann gibt es einen Wettkampf im Anfeuern. Hier kann Chiyo zum ersten Mal richtig punkten, weil sie so extrem niedlich ist.

Am Ende wird der Staffellauf entscheiden, welche der beiden Klassen gewinnt. Wieder wird es Duell zwischen Kagura und Sakaki, und mit einer Busenlänge Vorsprung gewinnt wieder Sakaki.

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Am Ende gibt es eine Art Gemeinschaftstanz. Kaorin darf eine Zeitlang mit ihrer geliebten Sakaki tanzen und sieht sich im Siebten Himmel (diese Szene ist ziemlich genial animiert).

Dafür ist ihr nächster Partner Kimura-sensei.

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Minamo-sensei ist mit ihrer Klasse sehr zufrieden, obwohl sie nur zweite geworden sind. Yukari kommt, um ihre Wettschulden einzutreiben, 10.000 Yen, doch sie selbst schuldet Minamo auch soviel, und so geht sie doch leer aus. Mit den Getränken für ihre siegreichen Klasse wird es also nichts.

Teil 7

Das nächste große Projekt der Schule ist das Kulturfest. Die Mädchen sollen sich dafür geeignete Aktivitäten überlegen. Bis einigermaßen vernünftige Vorschläge kommen, dauert es ein bißchen, und dann läuft anonym (wahrscheinlich von Sakaki, aber es soll niemand erfahren) ein Zettel ein, eine Stofftier-Ausstellung zu machen. Jeder Schüler soll seine Stofftiere mitbringen, und dann könnten sie alle zusammen einen glücklichen Tag verbringen und Freundschaften schließen (die Stofftiere, denn Sakaki sorgt sich sehr um deren Wohlergehen).

Kaorin

Dieser Vorschlag findet allgemeinen Anklang. Dazu passend wollen die Mädchen auch Uniformen oder Anzüge machen. Dafür treffen sie sich bei Chiyo-chan zuhause.

Chiyo hat einen Hund namens Tadakichi, der größer als sie selbst ist. Während die anderen schon arbeiten, geht sie los um Getränke zu kaufen, und begegnet unterwegs Sakaki, die sich etwas verspätet hat. Sakaki ist von dem Hund vollkommen hingerissen. Und was am besten ist, er ist freundlich und läßt sich streicheln ohne zu beißen. Ganz anders als die Katzen. Sakaki schwebt im Siebten Himmel, und Chiyo muß sie nach einiger Zeit daran erinnern, warum sie eigentlich gekommen ist.

Sakaki meint, Chiyo müßte auf Tadakichi reiten können. Und in der Tat, das geht.

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Die Stofftier-Ausstellung wird ein großer Erfolg. Und das Cafe mit den mehr oder weniger verkleideten Mädchen als Bedienung auch. Kaorin und ihre große Liebe Sakaki haben die erste Schicht. Dazu kommt Tomo als riesen Katze. Doch statt in Cafe zu bedienen rennt sie als lebende Reklame durch die Schule und versprüht Niedlichkeit, bis ihr die Energie ausgeht (auch das gibt's).

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Kimura, Kagura und Minamo

Minamos Mädchen haben ein Cafe der Schwimmklasse, und dort sitzt Kimura-sensei und beschwert sich, daß sie Bedienungen keine Badeanzüge tragen. Minamo traut ihren Ohren nicht, als sie das hört. Und Wasser aus dem Schwimmbad (zum Trinken) gibt es auch nicht. Sowas!

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In der Stofftier-Ausstellung gibt es auch Tierchen, die Sakaki gemacht hat. Zwei Säcken, von denen eins ein Hund und das andere eine Katze ist - oder war es umgekehrt? Ein weiterer Sack stammt von Ayumu und stellt den Tsutenkaku, einen Turm in Osaka, dar. Außerdem gibt es Hanshin (die Sammelbezeichnung für Kobe und Osaka). Daneben gibt es aber auch normale Stofftiere.

Einer von Sakakis Säcken wird sogar verkauft. Sakaki bricht es fast das Herz, von ihrem Tierchen Abschied nehmen zu müssen.

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Sakaki macht ein Bild von Chiyo mit der kostümierten riesen Katzen, dann macht Chiyo eins von Sakaki und der Katze. Aber wer steckt eigentlich in dem Katzenkostüm? Die beiden fallen fast in Ohnmacht, als Kimura-sensei seinen Schädel heraussteckt.

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Zum Abschluß des Kulturfestes stoßen die Mädchen mit Saft an. Yukari-sensei kommt dazu und schlägt vor, nun alle übriggebliebenen Stofftiere zu verbrennen. Doch damit kommt sie nicht durch.

Chiyo, Koyomi, Ayumu und Tomo sind aber traurig, daß es schon vorbei ist, und machen eine Art Siegesparade.

Teil 8

Es ist Neujahr. Anscheinend hat der erste Traum, den man in einem Jahr hat, in Japan eine besondere Bedeutung. Und das träumen unsere Heldinnen:

Ayumu liegt im Halbschlaf im Bett und träumt seltsame Sachen. Zum Beispiel, daß Chiyo mit ihren Haar-Dutts fliegt. Dann setzt sie ihre Flugkunststückchen mit Chiyo-chans Vater fort, landet schließlich vor Ayumu und gibt ihr ihre Dutts, damit sie auch fliegen kann. Doch Ayumu traut der Sache irgendwie nicht und lehnt ab. Die Dutts sind darüber etwas ärgerlich, und Ayumu ist ziemlich geschockt: offenbar wird Chiyo-chan von ihren Dutts kontrolliert!

Chiyo-chan

Um sie zu retten reißt sie die (abnehmbaren) Dutts herunter, doch dadurch schaltet sie Chiyo ab. Traurig fliegt sie schließlich mit Chiyos Dutts selbst davon.

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Tomo träumt auch vor sich hin. In ihrem Traum ist sie natürlich eine gefeierte, strahlend schöne Superheldin, die dauernd die Welt rettet. Und natürlich ist sie auch ein Genie in der Schule. Alles kein Problem.

*

Wir erfahren jetzt, wie Chiyo-chans Vater zu seinem seltsamen Namen gekommen ist.

Sakaki träumt auch. Und wovon träumt sie? Natürlich von Katzen. Doch selbst im Traum läuft die graue Katzen, die sie auf dem Schulweg immer beißt, vor ihr weg. Da steht Chiyo hinter ihr und wünscht ihr einen guten Morgen. Aber sie ist winzig klein. Sie will Sakaki eine Katze schenken, doch Sakaki muß ablehnen. Sie kann keine Katze zuhause haben, weil ihre Mutter dagegen allergisch ist. Chiyo meint, mit dieser Katze sei es aber kein Problem. Und schon taucht Chiyo-chans Vater, der ja irgendwie auch sowas wie eine Katze ist, auf und begrüßt Sakaki höflich.

Von da an schwebt er neben Sakaki her wie ein Luftballon und ist ihr ständiger Begleiter. Die beiden sind glücklich miteinander durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Doch dann ist die Zeit des Abschiedes gekommen. Chiyo-chans Vater erklärt Sakaki, obwohl er wie eine Katze aussehe, sei er in Wirklichkeit gar keine, sondern Chiyo-chans Vater! Und dann entschwebt er wieder.

Tomo

Sakaki träumt dann etwas neues. Sie steht vor Chiyos Villa. Chiyo taucht auf und lädt sie ein. Im Innern begegnet sie einem Pinguin: Chiyos Hausmädchen, das auf sehr seltsame Weise das Haus putzt. Auf der Treppe steht Chiyo-chans Vater, heißt Sakaki herzlich willkommen und lädt sie zum Essen ein.

Das gestaltet sich natürlich so surrealistisch wie der ganze Rest des Traumes. Dann taucht Osaka auf und weckt Sakaki auf.

*

Und wovon träumt Kaorin? Daß sie von Banditen (Koyomi, Chiyo, Tomo und Ayumu) bedroht wird. Da kommt Sakaki auf einem weißen Pferd angaloppiert und rettet sie.

Kaorin bittet Sakaki, sie nicht mehr Kaorin, sondern Kaori zu nennen (warum auch immer) ... bis sie von ihrer Mutter geweckt wird. Doch Kaorin will weiterschlafen und noch den Rest des Traumes sehen.

*

Doch es geht auch in der Realität gut weiter. Die Mädchen treffen sich alle im Tempel. Kaorin begegnet Sakaki, und die wünscht ihr ein frohes neues Jahr.

Die anderen erscheinen kurz darauf und unterhalten sich über ihre seltsamen ersten Träume. Chiyo findet es toll, daß sie in fast allen Träumen mitgespielt hat.

Teil 9

Sakaki sieht sich im Kino ein Katzendrama an und heult Rotz und Wasser. Auf dem Nachhauseweg begegnet sie wieder der grauen Katze, doch die läuft davon.

Kaorins Katze hat Junge bekommen und Kaorin hat Fotos mit in die Klasse gebracht. Sakaki ist hingerissen von den niedlichen Kleinen. Sie bestellt die Fotos nach. Außerdem kommt sie auf die Idee, selbst welche zu schießen. Mit einer Kamera bewaffnet zieht sie also los, doch der Erfolg bleibt leider aus. Dafür fällt ihr später auf der Straße ein als Katze verkleideter Mensch vor die Füße. In dem Kostüm steckt Chiyo, die diesen Anzug bei einer Straßenlotterie gewonnen hat.

Sakaki spielt UFO-Catcher

*

Chiyo-chan wird demnächst 11. Sie freut sich schon darauf, endlich ein bißchen älter und größer zu werden und hätte gerne etwas von Sakakis Größe ab. Am Ende glaubt sie sogar, Sakaki hätte ihr die Größe gestohlen und will sie wiederhaben. Dann beruhigt sie sich aber wieder und lädt alle für den Sonntag zu sich nach Hause zu ihrer Geburtstagsfeier ein.

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Sakaki geht durch die Geschäfte, um für Chiyo ein Geschenk zu suchen und findet sie ein Katzenbuch. Leider kauft ein kleines Mädchen es ihr direkt vor der Nase weg. Später stößt sie auf Roboterkatzen, doch als sie sie anfassen will, brennen sie durch. Dann sieht sie ein Mädchen mit einem niedlichen Rucksack (der ein nicht näher identifizierbares Tier darstellt). Bei der Verfolgung kommt sie an eine UFO-Catcher vorbei und spielt ein paar Runden. Sie verliert immer, doch in der letzten Runde, für die sie noch Geld hat, zieht sie dafür gleich zwei der Stoffkatzen.

*

Koyomi, Tomo und Ayumu treffen bei Chiyo-chan ein. Sakaki ist im Prinzip auch da, aber sie sitzt im Garten und streichelt Tadakichi.

Die Mädchen überreichen Chiyo dann die Geschenke. Sakaki schenkt ihr eine der gewonnenen Katzen. Sie heißt Mompuchi. Chiyo wundert sich, daß Sakaki ihren Tieren sogar Namen gibt.

Osaka meint, sie könnten die Katze doch auch wie ein Rennpferd benennen, Princess Katsuhime oder so. Und dann schenkt sie Chiyo ausgerechnet einen Chiyo-chans Vater. Sakaki traut ihren Augen nicht und erklärt den anderen, das sei Chiyo-chans Vater. Die verstehen natürlich nicht, wovon Sakaki spricht. Dafür stellt sie sich vor, wie Chiyo-chans Vater sich als gefeierter Baseball-Star machen würde, während Chiyo und Tomo sich streiten, wer wohl die diesjährige Baseball-Meisterschaft gewinnen wird. Das ist so ziemlich das einzige Mal in diesem Anime, daß in Chiyo-chans Augen Wut, Ärger und Verzweiflung tritt. Wegen sowas.

Am Abend gehen die Mädchen wieder nach Hause, und Chiyo begleitet sie ein Stück, um dabei Tadakichi auszuführen. Sie kommen durch einen Park und bleiben dort, um noch ein bißchen Fangen zu spielen. Sie haben viel Spaß dabei.

Teil 10

Das Schuljahr ist um, und die Mädchen sind nun Junior-Oberschülerinnen (Ninensei - Zweijahres-Schüler). Das bedeutet auch, daß sie Klassen teilweise neu besetzt werden, und darüber ist Osaka sehr deprimiert. Denn sie weiß ja nicht, ob sie und ihre Freundinnen zusammen bleiben. Chiyo-chan ist sich aber ganz sicher, daß die Sache gut ausgehen wird, und Yukari-sensei ruft ihnen zu, sie bräuchten sich keine Sorgen zu machen: sie werde ihre Klassenleiterin bleiben. Chiyo ist außer sich vor Freude, das zu hören. Und auch Ayumu freut sich, nachdem diese Neuigkeiten ihr Gehirn erreicht haben.

Kagura und Sakaki

Auch Kaorin macht sich Sorgen: wird sie bei ihrer Geliebten in der Klasse bleiben? Um das herauszufinden, zählt sie Blütenblätter, aber das geht immerzu schlecht aus. Dafür freut sich Kimura-sensei schon darauf, sie nächstes Jahr in ihrer Klasse zu haben.

Tomo hingegen freut sich auf die nächste Klasse, egal, wie es ausgeht. Sie hat auch Glück und bleibt mit Koyomi, Sakaki und den anderen zusammen. Auch mit Ayumu, die sich auf der Liste erst gar nicht wiederfindet, weil sie sogar dort schon mit ihrem Spitznamen Osaka aufgelistet ist. Auch Kaorin ist in Yukari-senseis Klasse geblieben, und es gibt sogar einen berühmten Neuzugang: Kagura, die elegante und kräftige Athletin.

Und kaum da, versucht sie mit Sakaki Freundschaft zu schließen. Aber bei Sakaki geht das nicht so schnell. Außerdem erinnert sie sich gar nicht mehr an ihre Konkurrentin vom Sportfest. (Diese Szene ist genial schräg animiert.) Kagura schluckt ihre Enttäuschung aber schnell wieder herunter.

*

Laut wie meistens kommt Yukari-sensei in die Klasse gebraust und stellt sich den Neuen offiziell vor. Neue gibt es außer Kagura aber fast keine, dafür hat Yukari schon gesorgt. Sie hat nämlich keine Lust, neue Namen zu lernen. Und die Schüler sollen sich auch ja nicht umsetzen!

*

Nach der Schule begleitet Kagura ihre neue Freundin und Rivalin nach Hause. Kagura quasselt die ganze Zeit, und Sakaki antwortet, wenn überhaupt, dann mit ihren üblichen ein- bis zwei-Wort-Sätzen. Unterwegs begegnet ihnen eine Katze, aber Kagura verscheucht sie, bevor sie Sakaki beißen kann. Sakaki ist darüber allerdings schockiert.

Yukaris Kätzchen

Schockiert ist auch Chiyo-chan, daß ein neuer Schüler aus der Klasse unter ihr sie niedlich genannt hat. Sie nimmt also ihre ganze Autorität zusammen und macht ihm klar, daß er sie mit "Sempai" anzureden hat.

Derweil kommt Tomo auf die Idee, sich auch Junior-Oberschüler-Attitüden zuzulegen, und zwar, indem sie ihr Mittagessen schon eine Stunde früher als normal nimmt.

Und das machen dann alle anderen nach.

*

Yukari-sensei kommt am Nachmittag mit einem kleinen Kätzchen in die Klasse. Eins der Mädchen soll es nehmen, weil es noch so klein ist, daß es nicht für sich selbst sorgen kann.

Sakaki kann es auch nicht nehmen, denkt sich aber schon mal einen Namen aus, nämlich Marco. Dabei denkt sie an das Anime "Marco", und daß dieses Kätzchen nun auch tausende von Kilometern gereist ist, um seine Mutter zu suchen. Sie ist völlig weggetreten und bricht sogar in Tränen aus, und Kagura findet dieses Benehmen ganz schön eigenartig.

Chiyo schlägt vor, die Katze, die ab sofort Tama heißt, von der ganzen Klasse aufziehen zu lassen. Sakaki meldet sich sofort freiwillig. Tama wacht dann auf und alle nehmen sie mal. Als Sakaki drankommt, läuft Tama davon, und Yukari meint, das mache nichts, sie sei schließlich alt genug, um für sich selbst zu sorgen.

Teil 11

Kagura läuft durch die Straßen und kommt an einem Bahnhof vorbei, wo sie einen Mann sieht, der schwer an seinen Koffern zu schleppen hat. Sie will ihm helfen, doch es ist ein Ausländer, und so gestaltet sich die angebotene Hilfe als sehr kompliziert.

Yukari-sensei hat das zufällig gesehen und meint zu ihr, sie hätte halt im Englisch-Unterricht besser aufpassen sollen. Sie zeigt Kagura dann mal am nächsten Ausländer, wie man das macht ... nur leider ist das ein Deutscher. Yukari ergreift eiligst die Flucht und läßt Kagura in einer Staubwolke zurück.

Dieses Erlebnis erzählt Kagura dann am nächsten Tag in der Schule. Tomo hält sie deswegen für einen Trottel. Und sie sei schlecht in Englisch, weil sie einen großen Busen habe. Was das auch immer miteinander zu tun haben soll. Die beiden tragen dann eine Englisch-Wettstreit aus. Heraus kommt natürlich, daß sie beide keinen Schimmer haben. Dafür weiß Chiyo die Antworten (nämlich, was "IT" bedeutet: "Information Technology", auf Japanisch "Jouhou Gijutsu").

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Sakaki und Chiyo

Sakaki geht nach Hause, und Kagura begleitet sie mal wieder, obwohl man nicht gerade sagen kann, daß Sakaki darauf gesteigerten Wert legt. Zuerst quasselt Kagura über ein Mountain-Bike, das sie sich kaufen will. Wenn sie nur wüßte, welche Farbe. Die beiden kommen an vielen Blumen vorbei und Sakaki weiß von allen, wie sie heißen. Kagura faßt das als Wettkampf auf, doch darauf läßt sich Sakaki nicht ein, und so redet sie weiter über ihr Mountainbike.

Am nächsten Tag fordert Kagura Sakaki zu einem Mittagessen-Wettbewerb heraus. Wer hat sein Obentou zuerst heruntergeschlungen. Doch Sakaki ißt einfach in aller Seelenruhe weiter. Davon, daß man sein Essen auch mal kauen sollte, hat Kagura anscheinend noch nie etwas gehört.

In der Sportstunde fordert sie Sakaki dann im Softball heraus. Leider legt der Ball statt dessen Chiyo flach, und so wird auch daraus wieder nichts.

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Tomo ist mal wieder außer sich. Ihre Brüste sind um 3 cm gewachsen, behauptet sie.

Während dessen macht Koyomi sich Sorgen um ihr Gewicht. Völlig unbegründet zwar, aber manche Mädchen glauben halt ganz fest daran, daß sie zu fett sind.

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Auf Sakakis Nachhauseweg taucht die graue Katze auf und macht Sakaki fertig. Da ist Kagura zur Stelle und flatscht der Katze eine. Sakaki ist todunglücklich, denn sie mag Katzen auch dann, wenn sie sie kratzen, beißen oder Karate-Tricks an ihr üben. Kagura hingegen glaubt, Sakaki gerettet zu haben.

Zuhause träumt Sakaki dann von niedlichen Katzen. In einem Katzenbuch liest sie dann, wo Katzen sich zu treffen pflegen. Sie schwingt sich auf ihr Fahrrad und rast durch die halbe Stadt, um diesen Ort der Glückseligkeit zu erreichen. Es ist irgend ein Hinterhof, und er ist tatsächlich voller Katzen. Und die haben nur auf ein blödes Opfer wie Sakaki gewartet. So kommt sie am Abend ziemlich zerrupft wieder nach Hause.

Jetzt spielt Kagura Sakakis Schutzengel und verscheucht alle Katzen, die ihr zu nahe kommen, obwohl das das letzte ist, was Sakaki will. Sie erklärt Kagura, daß sie gegen diese Schwäche ankämpfen wolle, und Kagura findet das eine tolle Idee. Klappen tut es natürlich nicht. Oder jedenfalls nicht so, wie Kagura sich das vorgestellt hat.

Teil 12

Chiyo-chans Tagesablauf:

Chiyo schläft selig in ihrem Bett. Der Wecker klingelt und sie wacht auf. Als erstes führt sie Tadakichi aus und erzählt uns ein bißchen über ihn. Sie hat ihn, seit sie fünf war. Damals waren die beiden noch gleich groß, aber Tadakichi ist in der Zwischenzeit erheblich schneller gewachsen als sie.

Dann macht Chiyo das Frühstück für sich und ihre Eltern, die sie anschließend weckt.

Nach dem Frühstück geht's zur Schule.

An diesem Morgen trifft sie unterwegs zwei Klassenkameradinnen aus ihrer alten Schule. Sie selbst hat ja fünf Schuljahre übersprungen und trifft ihre Freundinnen aus der Grundschule nicht mehr so oft. Natürlich ist Chiyo stolz darauf, eine Oberschülerin zu sein, aber irgendwie war es damals in der Grundschule auch eine schöne Zeit.

Die beiden Mädchen verabschieden sich, dafür taucht kurz darauf Sakaki auf, die nicht weit weg wohnt, und zusammen gehen sie und Chiyo nun zu ihrer Schule. Die beiden sind zumindest äußerlich ein ziemlich ungleiches Paar. In der Grundschule ist Seilspringen gerade populär. Sakaki meint, das habe sie schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gemacht. Chiyo redet weiter und merkt gar nicht, daß Sakaki inzwischen verschwunden ist. Sie ist mal wieder einer Katze begegnet ...

In der Schule trifft sie als erste Tomo und Koyomi, die sehr eng befreundet sind, auch wenn man das nicht immer gleich merkt, denn sie streiten sich oft.

Und dann ihrer Lehrerin Yukari-sensei: sie kommt meistens zu spät zum Unterricht. Koyomi meint, sie habe wohl verschlafen, doch Tomo glaubt eher, daß sie irgendwo für ein neues Spiel anstehe. Und als sie dann endlich auftaucht, geschieht das mit der für sie typischen Lautstärke und Dynamik. Als erstes erklärt sie der versammelten Klasse, daß sie nur schnell ein neues Spiel kaufen wollte, aber da war eine so verdammt lange Schlange vor dem Laden, und das, obwohl es ein ganz normaler Werktag sei ...

Wenn Yukari-sensei Chiyo an die Tafel ruft, dann muß sie immer ihren Stuhl mitbringen, weil sie noch so klein ist. Aber Chiyo läßt sich von sowas überhaupt nicht entmutigen.

Dafür schläft Osaka manchmal mitten im Unterricht ein, sogar mit offenen Augen, wenn's sein muß.

Kagura

Anders als in der Grundschule gibt es in der Oberschule für jedes Fach einen eigenen Lehrer, darunter auch solche Exemplare wie Kimura-sensei, der vor der versammelten Klasse in Tränen ausbricht bei dem Gedanken daran, daß an einer Mädchenschule die Schülerinnen manchmal ihre Badesachen, wenn Schwimmunterricht war, sogar noch im normalen Unterricht anbehalten.

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Koyomi steckt Chiyo einen Zettel zu, sich zum Mittagessen auf dem Dach zu treffen.

Die Schüler müssen sich ihr Essen entweder mitbringen oder in der Cafeteria kaufen, was Chiyo aber eher an einen Krieg erinnert.

Chiyo, Tomo, Koyomi und Ayumu gehen also, nachdem Tomo ihnen ihre Brote organisiert hat, in der Mittagspause auf das Dach. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt, und Chiyo freut sich.

Nachmittags ist Schwimmstunde mit Minamo-sensei. Chiyo hat inzwischen besser Schwimmen gelernt und versucht, mit den anderen mitzuhalten. Die beste Schwimmerin in der Klasse ist Kagura, die sogar die Jungen abhängt. Das gibt Chiyo-chan Mut, doch leider hat sie nicht mit Tomo gerechnet, die sie aus Versehen versenkt.

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Nach dem Unterricht wird saubergemacht. Auch hier hat jeder so seine persönliche Note.

Und dann geht Chiyo wieder nach Hause und macht ihre Hausaufgaben. Wenn sie damit fertig ist, geht sie mit Tadakichi aus. Wie zufällig steht dann Sakaki draußen und begleitet die beiden.

An diesem Tag gehen die drei durch den Park und sehen dort die kleinen Mädchen seilspringen. Und so beschließen sie, das doch auch mal wieder zu machen. Auch Tadakichi wird dafür eingespannt. Chiyo freut sich riesig. Kurz darauf tauchen noch Tomo, Koyomi und Osaka auf und spielen mit.

Es wird recht spät an diesem Abend, und schließlich geht Chiyo glücklich und zufrieden ins Bett und schläft schnell ein.

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Koyomi sitzt noch über ihren Hausaufgaben, Tomo vor dem Fernseher, Ayumu im Onsen, Kagura vor einem Videospiel, und Sakaki liest.

Teil 13

Die Zwischenprüfungen stehen so langsam an und Yukari-sensei weist ihre Schüler genüßlich darauf hin, daß es für die Fleissigen unter ihnen gar kein Problem sein dürfte.

Das hindert Tomo aber nicht im geringsten daran, weiterhin von Koyomi die Hausaufgaben abzuschreiben. Als die schließlich meint, das ginge so nicht mehr, bearbeitet Tomo sie so lange, bis sie nachgibt - oder fast jedenfalls. Und das ganze endet in einem schönen Streit.

Um die Prüfungen macht Tomo sich keine Gedanken, das wird schon klappen. Koyomi und auch Chiyo verstehen ihre Zuversicht nicht.

Ayumu und Tomo

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Als nächstes will Tomo von ihrer Freundin wissen, was im Englisch-Test drankommt. Koyomi wird ziemlich wütend und brüllt, ein Schwachkopf wie Tomo solle am besten für den Rest seines Lebens dumm bleiben. Ayumu, die in der Nähe steht, murmelt dazwischen, beim Blöd-sein wäre sie aber noch besser. Und schon gründet Tomo den Verein der Dummen, dem sich auch Kagura spontan anschließt. Zu dritt belagern sie nun Koyomi wegen der Testfragen. Die rückt aber nichts raus, und so schwören die drei Mädchen, es alleine zu schaffen, im Namen aller Dummköpfe.

Sie setzten sich zusammen und lernen Englisch. Oder versuchen es zumindest. Ayumu fragt zum Beispiel Kagura, ob Bruce Lees Nachname Blue sei ("Bruce Lee" spricht sich auf Japanisch wie "Blue Three"). Tomo antwortet, da er Ausländer sei, wäre natürlich "Three" sein Nachname. Aber was ist dann mit "One" und "Two"? Und "Blue Five" ist dann wohl Jackie Chan ...

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Heraus kommt bei den vereinigten Kräften nichts, und so bittet einen Tag vor der Prüfung Kagura Sakaki um ihre Aufzeichnungen. Aber das hilft ihr auch nicht sehr viel weiter.

Ayumu stellt Yukari-sensei ein paar seltsame Fragen.

Nur Tomo macht sich überhaupt keine Sorgen. Denn sie hat irgendwoher ein paar Hefte organisiert, in denen angeblich steht, was morgen im Englisch-Test drankommen wird. Das verkündet sie dann vor der ganzen Klasse.

Nur war es leider die falsch Vorhersage und alle fallen rein. Besonders schlecht schneidet der Club der Dummköpfe ab: Kagura hat 30 Punkte, Ayumu immerhin 42 und Tomo 31. Sakaki hingegen hat 87, Kaorin 85 und Koyomi 92. Und Chiyo natürlich 100.

Weil Tomo einen Punkt besser als Kagura ist und damit als Ober-Dummkopf gegen sie verloren hat, löst sie den Club wieder auf. Dafür will sie Chiyos und Sakakis Fähigkeiten stehlen, um ein Held zu werden. Ayumu meint dazu, ihre Fähigkeit zum zu spät kommen und alles zu vergessen könnte sie auch gleich haben, aber das würde eine sehr eigenartige Kombination als Heldin ergeben.

Koyomi rät ihr, es wäre besser, sich nicht immer auf andere zu verlassen, sondern selbst zu lernen. Schließlich stehen nächstes Jahr die Eintrittsexamina für die Universität an. Doch auch das nimmt Tomo auf die leichte Schulter, und Kagura fragt sich, wie sie es eigentlich auf die Oberschule geschafft hat. Koyomi erklärt, Tomo sei halt eine Saison-Arbeiterin, die nur lernt, wenn es sein muß. Und sie hat nur gelernt, weil Koyomi auch auf diese Schule ging und zu ihr gesagt hatte, sie würde es niemals schaffen.


Erstellt am 27.9.2003. Letzte Änderung: 18.2.2014