Black Lagoon - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12

Teil 1 - The Black Lagoon

Rock wurde entführt

Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick Rocks auf sein bisheriges Leben als kleines Würstchen in einer großen tokyoter Firma (Asahi Industries), ein winziges Rädchen in einem großen und ziemlich unfreundlichen Getriebe. Seine Tage waren grau, und er war hauptsächlich dazu da, um von seinen Vorgesetzten gedemütigt zu werden.

Jetzt allerdings ist er irgendwo auf einem großen Frachter namens Meramarsia, der gerade von Piraten aufgebracht wurde, und Dutch, der Anführer, zielt mit einer Pistole auf seinen Kopf. Und die CD, die Rock irgendwo abliefern sollte, befindet sich jetzt leider auch in Dutchs Händen.

Die Piraten besteigen dann ihr Torpedoboot, die "Black Lagoon", aber den vor Angst schlotternden Rock nehmen sie mit. Die CD ist für Madame Balalaika bestimmt, die in Roanapur die Russenmafia anführt und damit Asahi um einen Haufen Geld erpressen will. Kageyama, einer der Bosse von Asahi, erfährt aber, daß die Russen die CD noch gar nicht haben, sondern diese sich noch im Besitz der Piraten befindet. Sie müssen sie ihnen also abnehmen, bevor sie Balalaika in die Krallen fällt. Und dazu ist natürlich jedes Mittel recht.

*

Daß Rock als Geisel mitgenommen wurde, war übrigens allein Revys Idee. Der Job bringt jedem von ihnen gerade mal 20.000 Dollar, und sie will sich mit einer Lösegelderpressung einfach ein bißchen was dazu verdienen. Dutch hält diese Idee für nicht so toll, aber jetzt ist Rock halt schon mal da. Sie könnten mal bei seiner Firma anrufen, wieviel sie für ihn ausspucken wollen. Die CD geht aber vor. Schließlich sind sie ein Transportunternehmen.

Es zeichnet sich aber inzwischen ab, daß Asahi Rock einfach abzuschreiben gedenkt. Kageyama hat schon ein paar Söldner losgeschickt, und aller Wahrscheinlichkeit nach werden die Piraten dabei allesamt draufgehen, einschließlich ihrer Geisel.

*

Die "Black Lagoon" ist in der Nacht im Hafen von Roanapur angekommen, und Dutch geht mit seinen Leuten einen trinken. Rock nehmen sie ohne große Formalitäten einfach mit. Weglaufen kann er sowieso nicht. Wundern tut er sich über diese lässige Art allerdings schon. Noch mehr wundert er sich über das Ambiente in dieser Stadt. Hier herrschen Verbrechen, Prostitution, Glückspiel, Gesetzlosigkeit und Gewalt.

Dutch erklärt ihm, daß das hier mit dem Strandgut des Vietnam-Krieges seinen Anfang genommen habe. Jetzt tummelt sich hier alles, was man sich an lichtscheuem Gesindel vorstellen kann: Deserteure, Kopfgeldjäger, Glücksritter, Auftragskiller usw. Dutch und Benny erzählen ihm auch etwas über sich selbst. Benny hat zum Beispiel in Florida studiert, war dann aber ein bißchen leichtsinnig und kam der Mafia und dem FBI in die Quere.

Revy fordert ihn dann zu einem Bacardi-Wettsaufen auf, und diese Herausforderung kann Rock nicht auf sich sitzenlassen. Als japanischer Untergebener ist er an größere Mengen Sake gewöhnt und kann ohne weiteres mit Revy mithalten.

Derweil telefoniert Dutch mit Balalaika, die inzwischen herausbekommen hat, daß Asahi hinter Dutch her ist. Asahi bzw. Kageyama hat eine Söldneragentur damit beauftragt, Profis also. Schlechte Karten für Dutch. Die Jungs sind auch schon da und fackeln nicht lange. Als erstes fliegen mal ein paar Handgranaten, und Dutch und die anderen können gerade noch in Deckung springen. Nach der ersten Runde bekommt Rock dann aber zum ersten Mal mit, aus welchen Holz die Leute von der Lagoon Company geschnitzt sind. Revy springt aus der Deckung, feuert mit zwei großkalibrigen Pistolen gleichzeitig und legt die Söldner einen nach dem anderen um. Dutch schlägt Rock vor, daß sich ihre Wege hier am besten trennen, denn anscheinend hat Asahi ja nicht vor zu verhandeln. Rock allerdings hat überhaupt keine Lust, hier und jetzt zu sterben, und so flüchten sie alle zusammen hinunter zum Hafen und hauen mit der "Black Lagoon" ab Richtung Balawan.

Die Söldner haben 16 Tote und 8 Verwundete. Doch ihr Hauptmann denkt nicht ans Aufgeben, im Gegenteil. Jetzt geht's erst richtig los.

*

Während der Fahrt schafft Benny es, bei Kageyama anzurufen. Der erzählt ihm folgendes: Asahi hat einem gewissen Land bei der Entwicklung von Atomtechnologie geholfen. Die Pläne dafür sind auf der CD, die Rock bei sich hatte. Jetzt erklärt er Rock, es wäre das beste für Asahi und seine 50.000 Mitarbeiter, wenn er da unten in der Südsee "verschwände". Posthum werde er dann noch zum Abteilungsleiter befördert, und der Firmenchef käme auch zu seiner Beerdigung. Das wäre doch das beste für alle.

Nun ja, mit Lösegeld ist also nichts. Dafür ist aber der nächste Söldner auf dem Weg, ein gefährlicher Irrer mit einem bis unters Dach mit schweren Waffen vollgestopften Hubschrauber.

Der allerdings schießt die "Black Lagoon" nicht sofort in Richtung Weltraum, sondern spielt erst mal genüßlich Katz' und Maus.

Teil 2 - Mangrove Heaven

Revy feuert auf den Hubschrauber

Eine idyllische Südsee-Landschaft soll nach dem Willen des Söldner-Hauptmannes das Grab der "Black Lagoon" und ihrer Besatzung werden. Mit seinem Hubschrauber treibt er sie in eine Bucht und dann weiter einen Fluß hinauf. Rock glüht vor Wut über das, was er erleiden muß. Und jetzt soll er auch noch sterben. Und das nur wegen dieser CD und seinem Scheiß-Chef.

Der Hauptmann in seinem Kampfhubschrauber genießt derweil die Jagd und läßt sich viel Zeit. Die Schlinge zieht sich immer enger um die "Black Lagoon". Deren Fahrt endet schließlich in einem See, der von einem Wasserfall gespeist wird. Endstation für ein Boot also. Dutch ist klar, daß sie nicht warten können, bis dem Hubschrauber das Benzin ausgeht, denn der wird sie vorher auf jeden Fall zur Hölle schicken.

Da kommt Rock auf eine verwegene Idee. Sie könnten es vielleicht tatsächlich schaffen, den Hubschrauber abzuschießen.

Auf dem Weg hierher sind sie an einem großen Schiffswrack vorbeigekommen, das auf Grund liegt und sehr schräg aus dem Wasser ragt. Wenn sie dieses mit voller Fahrt als Rampe benützen und dann oben die Torpedos abfeuern würden ...

Es ist natürlich eine Verzweiflungsidee, aber es könnte klappen. Benny weist darauf hin, daß die "Black Lagoon" sehr schnell beschleunigt und bei voller Fahrt nur eine Handbreit tief im Wasser liegt. Von daher würde es gehen. Und der Kampfhubschrauber steht genau hinter diesem Wrack. Dutch ist verblüfft und stimmt schließlich zu. Viele Alternativen haben sie schließlich nicht.

Dutch nimmt Fahrt auf. Oben feuert Revy mit ihrem Geschütz auf den Hubschrauber, um ihn in die richtige Position zu locken. Der schießt zwei Raketen mit Wärmesuchkopf ab. Rock antwortet mit einer Signalrakete, deren starke Wärmestrahlung die anfliegenden Raketen tatsächlich ablenkt und aus der Bahn wirft.

Und dann sausen sie über das Wrack in die Luft und feuern die beiden Torpedos ab.

Es klappt tatsächlich. Der Hubschrauber wird getroffen.

Die "Black Lagoon" ist zwar ziemlich mitgenommen, aber noch einsatzbereit. Der feindliche Kampfhubschrauber hingegen ist nur noch ein ausgeglühtes Wrack.

*

Und so liefert Dutch, wie versprochen, Balalaika die CD. Allerdings hat Kageyama anscheinend einen Deal mit ihr. Wieviel Geld dabei geflossen ist, erfahren wir zwar nicht, aber jedenfalls drückt Balalaika ihm am Ende anstandslos die CD in die Hand. Überrascht ist er allerdings, Rock lebend vorzufinden. Der verspürt jedoch nicht die geringste Lust, in seine alte Firma zurückzukehren. Offiziell ist er ja schon tot. Und dabei will er es auch belassen.

Balalaika ist von diesem Japonski ziemlich beeindruckt und bietet ihm an, wenn er mal Hilfe brauchen sollte, könnte er zu ihr kommen. Jedenfalls ist Rock jetzt mehr oder weniger offiziell Mitglied der Mannschaft der "Black Lagoon", Dutchs Angestellter also.

Und seine neuer Job ist erheblich anders als sein alter ...

Teil 3 - Ring-Ding Ship Chase

See-Gefecht

Rocks neue Heimatstadt heißt Roanapur, ein heißes Pflaster. Aber wenn man weiß wie, läßt es sich hier durchaus leben. Und in dieser Stadt hat Dutch sein Büro.

Im Moment haben alle Freizeit, hängen irgendwo herum oder kümmern sich, wie Benny, um das Schiff. Rock lernt seine ersten Lektionen darüber, wie man hier betrogen wird.

Dutch hat derweil eine geschäftliche Besprechung (am Straßenrand) mit einem kleinen Gangsterboß namens Chin, dem es nicht paßt, daß Dutch und seine Leute für Balalaika arbeiten. Denn seit die da ist, gehen seine Geschäfte mit Erpressung und Heroinschmuggel schlecht. Und wenn die Russen jetzt auch noch die Seeverbindungen kontrollieren, dann wird die Luft für Leute wie ihn ziemlich dünn.

Doch auch Dutch muß auf seinen Hintern aufpassen, denn Balalaika hat viele Feinde. Nachdenklich wandert er durch die Straßen und wird von vielen Leuten angesprochen. Hier scheint jeder jeden zu kennen.

*

Revy weckt Rock unsanft: es gibt Arbeit. Ein Auftrag von einem gewissen Donnie Yen. Sie sollen von der vietnamesischen Armee was abholen.

Zunächst sieht alles nach einem ruhigen Routineauftrag aus. Rock sitzt mit Revy an Deck und übt Seemannsknoten. Die beiden unterhalten sich über das, was sie früher gemacht haben. Rock war ein kleiner Angestellter, und Revy hat schon als Kind das gemacht, was sie jetzt macht: stehlen, töten, erpressen usw. Man kann nicht gerade sagen, daß sie eine leichte Kindheit hatte. Meistens hieß es stehlen oder verhungern, töten oder getötet werden.

Sehr bald allerdings merken die vier, daß die ganze Sache eine Falle ist, denn sie werden von sechs schnellen Booten verfolgt. Polizei ist das nicht, sondern Piraten. Dutch kennt ihren Boß: Luak, und der ist an Bord eines der Boote, um Dutch genüßlich mitzuteilen, daß er ihn jetzt gleich alle machen wird. Und zwar im Auftrag von Chin.

Die Art und Weise, wie Dutch und Revy mit den Burschen fertig werden, ist abenteuerlich. Vor allem Revy verwandelt sich geradezu in einen Todesengel, springt von Boot zu Boot, schießt alles nieder, was sich bewegt und jagt die Kisten eine nach der anderen in die Luft. Rock glaubt zu träumen, als er das sieht. Am Ende jedenfalls sind alle sechs Boote versenkt oder nur noch brennende Wracks.

Luak ist also im Himmel, aber auch sein Auftraggeber, Mr. Chin, wird bald dort sein. Denn bevor er fliehen kann, holen ihn Balalaikas Leute ab ...

Balalaika hat für Dutch eine kleine Entschädigung für seine Mühen: er kann am Telefon mitanhören, wie es Bumm macht und Chin sich auf die Reise zu den Engelchen begibt.

Dutch ist nun sehr guter Laune und lädt seine Leute ins "Yellowflag" ein.

Teil 4 - Die Rückkehr des Adlers

das versunkene U-Boot

Im März 1945 verließ ein deutsches U-Boot den Flottenstützpunkt Kiel mit Ziel Japan. An Bord war neben der üblichen 45 Mann starken Besatzung und einem japanischen General auch noch ein hoher SS-Offizier namens Spielberger (Gesprochen von Kuroda Takaya), der einen Schatz mit sich führte und diesen den japanischen Kriegs-Verbündeten übergeben sollte. Doch dazu kam es nicht, denn irgendwo vor Batavia wurde das U-Boot schließlich von den Amerikanern versenkt und nahm den Schatz mit in die Tiefe. Den sicheren Tod vor Augen, kam es zum Abschluß an Bord noch zu einigen äußerst häßlichen Szenen. Und entkommen konnte dem nassen Tod keiner.

*

Dutch hat einen neuen Auftrag. Eine französische Telefongesellschaft, die Unterwasserkabel verlegt hat, hat kürzlich vor der indonesischen Küste in gut 50 Metern Tiefe ein deutsches U-Boot-Wrack entdeckt, das angeblich einen sehr wertvollen Schatz enthält. Und denn soll Dutch raufholen. Bei dem Schatz handelt es sich um ein Bild eines ziemlich unbekannten Malers namens August Janke. Es trägt den Titel "Brunhild führt die 12 Ritter". Was daran besonders wertvoll sein soll, weiß keiner so recht, aber anscheinend will es jemand unbedingt haben, und zwar ein Sammler aus Spanien, der anscheinend Nazi-Kunst sammelt. 50.000 Dollar hat er Dutch dafür geboten.

Rock und Revy bekommen also eine Taucherausrüstung verpaßt, und dann geht's los. Benny hat eine ganze Menge herausbekommen, zum Beispiel, in welchem Teil des U-Bootes noch Luft ist und wie die beiden reinkommen. Es sollte also nicht allzu schwierig sein. Rock mault zwar herum, daß er vom Tauchen keine Ahnung hat, aber Revy ist zumindest ab dem Zeitpunkt bester Laune, als Dutch ihr ein Unterwassergewehr in die Hand drückt - für alle Fälle.

Doch glatt geht die Sache natürlich nicht. Denn es gibt noch weitere Interessenten für das Bild, nämlich ein Gruppe von Neonazis, die mit einem größeren Forschungsschiff auftauchen. Dutch gibt sich als Patrouillenboot der thailändischen Armee aus, was die Nazis mit einem Raketenbeschuß beantworten.

Teil 5 - Eagle Hunting and Hunting Eagles

an Bord des U-Bootes

Zum Glück verfehlen die Raketen die "Black Lagoon", weil Dutch gerade noch ausweichen kann.

Unten dringen derweil nichtsahnend Revy und Rock in das U-Boot ein. Sie finden, was man so erwarten kann: Schädel, Leichen, altes Zeug. Einige der Toten haben ein paar mehr Löcher im Kopf als von Natur aus vorgesehen ...

Rock findet das Bild, wegen dem sie hier hergekommen sind. Revy sammelt dann noch einiges von dem Kram ein, weil es bei Sammlern sicherlich einiges bringt, zum Beispiel das Eiserne Kreuz des Kapitäns. Doch Rock meint, sie solle das nicht tun. Auch wenn er dieses Wort nicht verwendet, hält er es für pietätlos, diese Leichen zu bestehlen. Ihre Auszeichnungen und Medaillen gehören ihnen oder vielleicht ihren Nachkommen, aber nicht Piraten.

Mit solchen sentimentalen Ansichten beißt er bei Revy allerdings auf Granit. Sie interessiert sich für Geld und sonst nichts. Sie erzählt Rock dann wieder von ihrer Kindheit. Jeden Tag ging es ums nackte Überleben und sonst gar nichts. Geld bedeutet Macht, und das ist das einzige, was für jemanden, der nie etwas anderes als Gewalt kennengelernt hat, zählt.

Rock und Revy bekommen Besuch. Die Neonazis haben ein Mini-U-Boot heruntergelassen und dringen nun in das U-Boot ein. Sie merken schnell, daß sie nicht allein sind, und es kommt zu einer wilden Schießerei. Und am Ende schaffen sie es tatsächlich, das Bild an sich zu bringen und damit zu entkommen. Der Grund, warum sie so hinter diesem Bild her sind ist, daß es für sie die Auferstehung des Reiches bedeutet. Für Revy hingegen bedeutet es etwas viel wichtigeres, nämlich Geld, und sie macht sich sofort an die Verfolgung. Ein unterwassertaugliches Gewehr hat sie ja.

Die Nazis sind allerdings ebenfalls bis an die Zähne bewaffnet, und Revy kann von Glück sagen, daß sie fürs erste mit dem Leben davonkommt.

Dutch ist froh, daß er Revy und Rock am Ende lebend und unverletzt an Bord nehmen kann. Doch das Bild will er nicht so schnell aufgeben. Revy ist Feuer und Flamme, was man von Rock allerdings nicht gerade sagen kann.

Teil 6 - Moonlit Hunting Grounds

Revy und Rock rechnen ab

Hinter der Bilder-Aktion steht ein gewisser Lord Alfred, der den Nazis finanzielle Unterstützung versprochen hat, wenn sie das Bild heraufholen. Wir erfahren auch, daß es sich um Amerikaner handelt. Die nazionalsozialistische Idee ist dort bekanntlich nicht gerade populär, aber die Nazis hoffen, daß sich das nun ändert.

Auch Dutch fragt sich, wer wohl soviel Geld und Mühe in so ein Bild investieren würde. Das Schiff, das die Nazis gemietet haben, die vielen Leute, die schweren Waffen, das Mini-U-Boot, all das muß einen Haufen Geld gekostet haben. Und ihm selbst wurde schließlich auch ein nicht gerade kleiner Betrag dafür geboten. Was steckt also dahinter?

Vorne auf dem Bug der "Black Lagoon" hockt Revy und denkt an ihre Rache, die sie wohl bald nehmen kann.

Tief in der mondlosen Nacht erreicht die "Black Lagoon" das Nazi-Schiff, auf dem die Leute gerade zur Musik von Richard Wagner ihren Erfolg begießen. Damit ist es aber sehr schnell vorbei, als Dutch und Revy das Schiff entern. Revy verfällt regelrecht in einen Blutrausch und schießt auf alles, was sich bewegt. Sie legt wahrscheinlich über 30 Leute um, aber auch Dutch langt ganz ordentlich hin.

Revy stürmt schließlich die Brücke, und Dutch kann sie gerade noch davon abhalten, die reguläre Besatzung, die mit den Nazis eigentlich nichts zu tun hat und nur das Schiff steuert, auch noch abzuschlachten.

Derweil ruft Ratchmann, der Anführer der Nazis, bei seinem Chef Lord Alfred an. Der ist mit dem Verlauf der Operation aber gar nicht zufrieden. Er will das Bild und keine Ausreden.

Während Dutch den Anführer sucht, taucht vor Revy ein Angeber namens Fritz Stanford auf, der ihr lang und breit erklärt, auf welche Weise sie jetzt gleich sterben werde. Bis sie ihn einfach über den Haufen schießt.

Dutch marschiert bei Ratchmann ins Zimmer. Lord Alfred, der immer noch am Telefon ist, will mit ihm sprechen. Zunächst mal geht es um das Bild. Es geht das Gerücht, daß Adolf Hitler selbst der Künstler ist. Doch das ist es nicht, sondern in dem Bild steckt ein Plan zu einem Schatz. Genauergesagt 1/4 davon, denn es gibt 4 solcher Bilder, und das hier ist das letzte. Allerdings hat Alfred sich den Schatzplan schon anderweitig besorgt.

Alfred erzählt Dutch auch, daß er sowohl ihn als auch Ratchmann und seine Leute angeheuert hat und wollte, daß sie aufeinandertreffen. Das ganze war nur eine diabolische Inszenierung, und Ratchmann, der alles mithört, platzt fast vor Wut und Empörung. Doch Alfred läßt ihn einfach fallen.

Revy marschiert herein, knallt Ratchmann eine ihrer Pistolen auf den Tisch mit den Worten, er solle damit tun, was er für richtig hält. Da Ratchmann es nicht fertig bringt, sich selbst zu erschießen, schießt er statt dessen auf Revy und Dutch, aber leider, leider, hat Revy vergessen, Patronen reinzutun. Ratchmann findet dementsprechend sein Ende durch Dutch und Revy.

Teil 7 - Calm Down, Two Men

Rock und Revy auf Geschäftsreise

Dutch hat Revy und Rock auf einen größeren Botengang geschickt. Rock fährt, und Revy sitzt gelangweilt auf dem Beifahrersitz , hört sich Rocks müde Witze an und mault herum, warum sie mit ihm den Laufburschen spielen muß.

Zuerst gehts zu einem Etablissement namens "Jackpot", das einem gewissen Roan gehört. Er hat bei Dutch Schnaps bestellt, und Revy teilt ihm nun mit, daß das Zeug in einem Lager am Hafen bereitsteht.

Als nächstes gehts zu Balalaika, wo sie berichtet, daß sich ihre Lieferung leider verspätet - was Dutch natürlich auch telefonisch hätte machen können. Anscheinend ist der eigentliche Hauptzweck dieser kleinen Dienstreise, daß Rock und Revy einander ein bißchen näherkommen.

Dann gehts weiter ins Land hinaus über eine gut ausgebaute Straße vorbei an Reisfeldern zu einer Kirche, von der Dutch eine Ladung Waffen bestellt hat! Auftraggeberin ist eine gewissen Schwester "PW" Deegan. Auch hier kennt Revy sich bestens aus.

Schwester Yolanda und Schwester Eda, eine Art Kirchen-Gegenstück zu Revy, empfangen die beiden. Yolanda erklärt ihnen, alles sei vorhanden bis auf den Granatwerfer. Der sei leider gerade nicht lieferbar. Das glaubt Revy allerdings nicht. Und sie ist eine verdammt harte Verhandlungspartnerin. Schwester Yolanda erinnert sich, daß sie doch noch so ein Ding irgendwo herumstehen hat, daß aber leider ein anderer Kunde es auch sehr dringend braucht.

Während nun Eda und Revy sich gegenseitig ihre Kanonen unter die Nase halten, schlürfen Rock und Schwester Yolanda in aller Ruhe den Tee und unterhalten sich über die neuen Routen des Drogenschmuggels. Yolanda ist von Rocks überraschender Scharfsinnigkeit durchaus beeindruckt. Und so einigt man sich schließlich, ohne daß es Tote gibt.

*

Nachdem das Geschäftliche durch ist, gehen Revy und Rock essen. Revy ist immer noch schlechter Laune, ganz im Gegensatz zu Rock, der heute eigentlich einen sehr guten Tag hatte. Die beiden geraden in einen Streit, und es fehlt nicht viel, daß Revy Rock über den Haufen schießt. Dafür landen beide im Knast. Normalerweise wird die Polizei natürlich dafür geschmiert, bei sowas wegzusehen, aber diesmal hat Revy es ein bißchen übertrieben.

Im Polizeiauto wird Revy wieder ziemlich friedlich und fragt Rock, auf welcher Seite er denn eigentlich stehen wolle. Er antwortet, da, wo er nun mal stehe. Und irgendwie ist Revy damit zufrieden und gibt Ruhe. Am Ende läßt sie sich von Rock sogar Feuer geben, von Zigarette zu Zigarette. Es wirkt fast wie ein Kuß. Und damit ist Dutchs cleverer Plan offenbar aufgegangen.

Teil 8 - Rasta Blasta

Garcia und Rock an Bord der "Black Lagoon"

Irgendwo auf hoher See, wo niemand zuschaut, transferiert die "Black Lagoon" ein paar Kisten zu einem größeren Frachter. Gewisse Schwierigkeiten gibt es mit Rocks Frachtpapieren: niemand will sie unterschreiben. Aber das ist bei geschmuggelten Waffen wohl auch nicht üblich ...

Im Austausch bekommt Rock ein Päckchen. Eigentlich kein Päckchen, eher einen Passagier ...

Es ist ein kleiner Junge namens Garcia Loveless, den Dutch bei einem kolumbianischen Mafioso abliefern soll. Der Kleine ist ziemlich bockig, was man wohl auch verstehen kann, aber bevor Revy mit ihm etwas anstellt, was man nicht mehr rückgängig machen kann, kümmert Rock sich um ihn. Denn der Junge soll sein Ziel nach Möglichkeit ohne zusätzliche Löcher in seinem Körper erreichen.

Rock und Garcia kommen ins Gespräch. Garcia scheint nicht viel Angst zu haben. Er ist überzeugt, sein Vater Diego Jose San Fernando Loveless, anscheinend ein mächtiger Mann in Südamerika, werde kommen und ihn retten. Überraschenderweise kennt Rock den Namen "Loveless" und ist sich nicht sicher, ob der Kleine hier die Wahrheit sagt.

Die Geschäfte der Loveless-Familie sind in den letzten Jahren nicht so gut gelaufen und die einst reiche und mächtige Familie hat jetzt finanzielle Probleme. Und dann ist auch noch die Mafia aufgetaucht, das Manisarela-Kartell. Auf dem Grund der Familie gibt es nämlich seltene Erden (mit denen Rock sich von seinem früheren Job her gut auskennt), die ziemlich wertvoll sind, und so wollten sie das Land mit Gewalt an sich bringen. Und deswegen befindet sich jetzt Garcia in Gefangenschaft.

Rock ist immer noch nicht überzeugt, und so erzählt Garcia ihm noch einiges mehr. Das wiederum erzählt Rock Dutch. Und dem fängt diese Sache langsam an komisch vorzukommen. Die südamerikanische Mafia hätte den Kleinen gegen ein Lösegeld wieder herausgeben können und damit wäre die Sache erledigt gewesen. Statt dessen schickt ihn jemand auf diese seltsame Schiffsreise, um ihn heimlich irgendwohin zu verkaufen. Dutch denkt sich was aus, damit er am Ende nicht in Schwierigkeiten kommt: er ruft Balalaika an und fragt sie, ob sie was über diese Geschichte weiß.

Und wie es der Zufall will, hat sie den Namen Manisarela gerade auf dem Schreibtisch und verspricht Dutch, ihn zu informieren, wenn sie mehr weiß.

Da sich Rock in seiner Firma intensiv mit seltenen Erden beschäftigt hat und auch den Namen "Loveless" gut kennt, weiß er auch, daß Papa Loveless gerade mal genug Geld für einen einzigen Angestellten hat, ein Hausmädchen. Dutch folgert also, was auch immer die Mafia unternimmt, von Seiten der Loveless-Familie werde sich keiner einmischen.

Damit befindet er sich allerdings im Irrtum, denn das Hausmädchen (Roberta) ist ein bißchen anders als andere Hausmädchen. Und es ist im Moment gerade unterwegs nach Roanapur.

Dort angekommen fragt Roberta jeden, den sie auf der Straße trifft, nach ihrem Landsmann aus Südamerika. Natürlich gibt es in Roanapur keine Südamerikaner, aber vielleicht gibt es im "Yellow Flag" jemanden, der mehr weiß.

*

Roberta setzt sich also ins "Yellow Flag". Und sie muß nicht lange warten. Anscheinend hat es sich, wie wahrscheinlich beabsichtigt, in Roanapur sehr schnell herumgesprochen, wer da angekommen ist. Und nun tauchen die Mafiosi vom Manisarela-Kartell auf, und zwar mit an die 10 Mann. Gerade als Roberta sich gefechtsbereit macht, kommt Dutch mit seiner Truppe - Garcia eingeschlossen - ebenfalls ins "Yellow Flag".

Teil 9 - Maid to Kill

Roberta legt los

Roberta verwandelt das "Yellow Flag" in ein Inferno. Sie ist so eine Art Ein-Mann-Armee und erledigt als erstes mal die Mafiosi. Revy, die sich vorher noch gewünscht hat, sie würde mal auf diese Hausdienerin treffen, von der Garcia so angetan ist, traut ihren Augen nicht. Und auch der kleine Garcia wird Zeuge des Massakers, das sein Hausmädchen nun anrichtet.

Dutch schlägt seinen Leute vor abzuhauen - ohne Garcia. Der macht ihm entschieden zuviel Ärger.

Garcia ist allerdings total schockiert. Er hatte keine Ahnung, daß seine Roberta eine Söldnerin und Killermaschine ist.

Bao zählt derweil zusammen, was die Einrichtung seiner Bar, die da gerade in kleine Stückchen geschossen wird, kostet, und wem er die Rechnung schicken soll. Genau in diesem Augenblick kommt Revy vorbeigekrochen, auf dem Weg zum Hinterausgang. Klar, die mal wieder.

Leider wird der Streit zwischen den beiden etwas zu laut, und so werden sowohl die Mafiosi als auch Roberta auf sie aufmerksam.

Roberta ist überglücklich, daß ihr junger Herr hier ist, aber die Typen bei ihm müssen natürlich auch sterben. Revy reagiert schnell, schnappt sich Garcia und hält ihm ihre Pistole an den Kopf. Irgendwie geht dann die wilde Schießerei weiter, und Revy geht erst mal bewußtlos zu Boden.

Dutch und seinen Leuten gelingt dann doch noch die Flucht, und Garcia hat vor Roberta soviel Angst, daß er sich ihnen anschließt. Was vielleicht keine so gute Idee war, denn nun ist Roberta hinter ihnen her. Vorher allerdings sprengt sie noch die überlebende Mafiosi in die Luft. Vom "Yellow Flag" bleibt nur eine rauchende Ruine.

Dann beginnt eine knallharte Autoverfolgungsjagd quer durch Roanapur.

*

Balalaika hat inzwischen auch mitbekommen, wer da in der Stadt angekommen ist. Roberta, genannt "venezolanischer Bluthund", ist keine Unbekannte. Sie kämpfte früher in der kolumbianischen Revolutionsarmee, wird abwechselnd für tot gehalten und mit einem hohen Kopfgeld gesucht, und was sie soeben im "Yellow Flag" angerichtet hat, hat sich auch schnell herumgesprochen.

Balalaika trommelt ihre Leute zusammen und macht sich auf den Weg.

Teil 10 - The Unstoppable Chambermaid

Roberte und Revy

Das Auto, mit dem Dutch und die anderen fliehen, ist zwar nur noch Schrott, fährt aber noch. Nur leider hängt hinten drauf Roberta und arbeitet sich langsam nach vorne.

Irgendwie erreichen sie alle lebend den Hafen, wo Benny die Karre mit Roberta darauf gegen eine Wand knallt. Aber selbst das macht ihr nichts aus. Bevor sie die anderen abschlachten kann, kommt zum Glück Revy wieder zu sich, und die beiden beginnen eine wilde Schießerei zwischen den Containern.

Das ganze artet zu einem kleinen Privatkrieg aus, bei dem einiges in die Luft fliegt. Garcia macht sich größte Sorgen um seine Roberta, aber das braucht er nicht, denn Revy kann sie nicht töten. Dafür bekommt sie aber selbst einiges ab.

Am Ende landen die beiden wieder vor dem Auto, und jede hält der anderen die Pistole an die Schläfe. Da erscheint Balalaika mit ihrer Armee und beendet den Wahnsinn. Sie ist mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden, denn vom Manisarela-Kartell ist so gut wie nichts übrig. Roberta hat ihr diese schmutzige Arbeit freundlicherweise abgenommen. Also alles kein Problem.

Garcia würde mit Roberta gerne wieder nach Hause fahren, obwohl Balalaika ihm ein paar unschöne Dinge über sein Hausmädchen erzählt. Roberta hat eine extrem blutige Vergangenheit als Revolutionssoldat und Terrorist. Am Ende mußte sie aber feststellen, daß all ihre Ideale letztlich nur dazu gedient hatten, die Mafia und ihr Kokainfelder zu beschützen. Garcias Vater nahm sie dann auf, und seitdem ist es ihr einziges Ziel im Leben, die Loveless-Familie zu beschützen, komme, was da wolle. Und Garcia ist ihre Vergangenheit egal, er will nur seine Roberta wiederhaben.

Revy und Roberta sind aber noch nicht zufrieden und überlegen sich, wie sie den Gewinner feststellen können, ohne daß es dabei Tote gibt. Also gehen sie mit bloßen Fäusten aufeinander los und prügeln sich gegenseitig windelweich. Trotzdem geht es unentschieden aus.

Balalaika organisiert dann für Roberta und Garcia sogar den Rückflug nach Südamerika.

Teil 11 - Lock'n Load Revolution

Revy schläft den Schlaf des Gerechten

Irgendwo in Roanapur fliegt ein Hochhaus in die Luft. Es gibt über 30 Tote. Eine Organisation namens Beschützer der Islamischen Front bekennt sich zu dem Anschlag.

Ein gewisser Mr. Chan, der Besitzer des eben in die Luft geflogenen Hochhauses und Chef einer Triade, hat für Dutch einen Job, und deswegen muß Rock Revy aus dem Bett schmeißen - was man mitten am Tag aber wohl verantworten kann.

Mr. Chan ist nicht gerade bester Laune. Anscheinend ist der Bandenkrieg in vollem Gange. Chan erzählt Dutch und seinen Leuten, daß Fremde, anscheinend Bulgaren, versucht hätten, in seinem Territorium Waffen zu verkaufen, was aber niemand außer Yolanda von der Kirche der Gewalt darf. Was da alles abläuft, ist ziemlich undurchsichtig, anscheinend war auch ein Anschlag auf die US-Botschaft geplant, den Chan wohl unterbinden wollte, weswegen sein Bürohochhaus jetzt in Schutt und Asche liegt.

Vorher hat Mr. Chan den Bulgaren aber noch einen Koffer mit Unterlagen bezüglich weiterer geplanter Anschläge abgenommen, und deswegen ist er jetzt bei Dutch: der soll diesen Koffer nämlich ausliefern. Insgesamt 5 Lieferdienste hat Chan damit beauftragt, und keiner weiß, wer den echten Koffer transportiert. Das Ziel ist ein CIA-Mann auf einer filipinische Basis auf der Basilan-Insel, und es bleiben nur zwei Tage Zeit.

Unten halten mehrere Autos, und ein Sturmkommando steigt aus. Dieses feuert als erstes mal eine Panzerfaust in Dutchs Büro und stürmt dann das Haus. Jetzt heißt es ab durch die Mitte.

Im üblichen Kugelhagel entkommen Dutch & Co zum Hafen und sausen los.

*

Chans und damit auch Dutchs Gegenspieler von dieser Islamischen Front sind ein japanischer Berufskiller namens Takenaka Masahiro und ein Mann namens Ibraha, dessen größter Wunsch es ist, die USA auszuschalten.

Die beiden wissen von den 5 Boten und überlegen sich, welcher davon wohl die echten Papiere transportiert. Am wahrscheinlichsten ist wohl der Seeweg, also setzt sich Takenaka auf die Spur der "Black Lagoon". Dutch überlegt sich, wie er seine Verfolger austricksen kann, und kommt auf die Idee, Rock und Revy unterwegs abzusetzen und selbst weiterzufahren. Das klappt auch, und Takenaka wird über diese überraschende Wendung informiert, aber er durchschaut den Trick und legt sich in Basilan auf die Lauer.

Revy und Rock sind derweil irgendwo an Land gegangen und werden nun von einem Kurier abgeholt - von Takenaka! Revy durchschaut das, weil er nicht das richtige Paßwort weiß.

Es kommt zum üblichen Blei-Austausch, dann ist Takenaka mit seinem Jeep weg. Rock allerdings auch, denn leider hat Takenaka sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, ihn und den Koffer zu schnappen.

Mit den echten Kurieren, einer taiwan-chinesischen Messerwerferin namens Shenhua und einem geistesgestörten und drogensüchtigen Fahrer namens Legarch, macht Revy sich dann an die Verfolgung. Das ist aber nicht so einfach, weil die beiden dafür bezahlt werden, sie zum amerikanischen Lager zu fahren. Daß sie den Koffer mit Unterlagen gar nicht hat, interessiert die beiden nicht sonderlich.

Rock wird derweil bei Takenaka und Ibraha im Rebellenlager abgeliefert, die etwas enttäuscht sind, daß sein Koffer leer ist. Rock wird ihnen wohl verraten müssen, was aus dem Inhalt geworden ist.

Allerdings führt Takenaka das Gespräch ziemlich entspannt, weil er sich freut, mal wieder mit einem Landsmann zu tun zu haben.

Teil 12 - Guerrillas in the Jungle

Shenhua

Iburaha findet, daß Takenaka Rock nicht hart genug rannimmt, sondern das ganze eher als gemütliches Kaffeekränzchen abhält. Er setzt Rock die Pistole an die Schläfe und will wissen, wo die Dokumente sind. Takenaka hält das für sinnlos. Sie sollten sich lieber um die Frau (Revy) kümmern. Die ist allerdings schon auf dem Weg zu ihm. Takenaka ist aber gewarnt, weil die Leute, die er in die Stadt geschickt hat, nicht zurückgekommen sind.

Als die Sonne untergeht, dringen Revy und Shenhua in das Lager ein. Die beiden wüten wie die Furien und mähen alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Rock ist jedenfalls sehr erleichtert, als Revy ihn aus dem Lagerraum, in dem er gefangengehalten wurde, herausholt. Und geredet hat er auch nicht.

Rausbringen soll die drei dann der zugekiffte Legarch, aber der verwechselt die Richtung und fährt statt dessen mitten ins Lager und macht es platt, bis er merkt, daß er falsch ist und wieder davonsaust. Natürlich hat er jetzt die halbe Rebellenarmee auf den Fersen, und es kommt zu einer dramatischen Autoverfolgungsjagt, bei der Revy und Shenhua sich streiten, wer mehr von den Feinden aus dem Verkehr ziehen kann: Revy mit ihren Kanonen oder Shenhua mit ihren Messern.

Für Rock wird die Fahrt ein Höllentrip, während die beiden Frauen einen Mords-Spaß haben, die Verfolger entweder aufzuschlitzen oder abzuknallen.

Revy gibt Rock einen Joint, aber das hilft ihm schon gleich gar nicht.

Auf mehr als abenteuerliche Weise erreicht der Jeep das US-Lager und liefert die Papiere ab. Die waren tatsächlich nicht mehr in dem Koffer, weil Revy sie sich vorher sicherheitshalber unter ihr Hemdchen gesteckt hat.

Shenhua ist empört. Warum haben sie dann diesen Deppen (gemeint ist Rock) überhaupt retten müssen?

*

Im Gegensatz zu Ibraha hat Takenaka diese irrwitzige Aktion lebend und an einem Stück überstanden. Er setzt sich ins Flugzeug und fliegt als ganz normaler Passagier zurück.


Erstellt am 15.9.2007. Letzte Änderung: 18.2.2014