Black Lagoon - Zusammenfassung der Handlung Teil 13 - 24

Teil 13 - The Vampire Twins Comen

Eda und Revy freuen sich auf die Jagd

Hänsel und Gretel heißen die Hauptfiguren dieser und den nächsten 2 Folgen. Eines Tages tauchen sie in Roanapur auf und beginnen ihr schauriges Werk. Anfangen tun sie mit einer Reihe brutaler Morde.

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Boris, einer von Balalaikas Leuten, ruft bei Lagoon an und sagt ein verabredetes Treffen ab. Revy vermutet, daß es was mit der neuesten Mordserie zu tun haben könnte. Rock antwortet darauf, Mord sei hier doch was ganz normales. Das stimmt, aber daß jemand Hotel Moskau angreift, ist doch selten. So wahnsinnig waren bisher noch nicht viele.

Balalaika hat in diesem Monat schon sechs Leute verloren. Jetzt trifft sie sich mit den drei anderen wichtigen Bossen der Stadt, um die Lage zu besprechen. Und natürlich will sie vor allem herausbekommen, ob einer von ihnen hinter dieser Sache steckt. Mr Chan, der an diesem Treffen ebenfalls teilnimmt, teilt den Anwesenden mit, daß es inzwischen auch einen aus seiner Triade erwischt habe. Und auch einer von Verrocchios Männern fürs Grobe liegt bereits unter der Erde.

Wie auch immer, das Treffen verläuft nicht zu Balalaikas Zufriedenheit. Einer der drei war es, da ist sie sich sicher.

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Jeder in der Stadt läuft inzwischen schwer bewaffnet herum (außer Rock, der prinzipiell keine Waffen anfaßt). Im "Yellow Flag" erfährt Revy von Bao, daß auf den geheimnisvollen Mörder ein Kopfgeld von 50.000 US-Dollars ausgesetzt wurde. Revy überlegt sich, daß man sich dieses Geld doch verdienen könnte. Der Killer muß ein Fremder sein, und da er bisher noch nicht aufgefallen ist, muß ihn jemand in der Stadt schützen.

Da betritt Eda das "Yellow Flag". Diesmal trägt sie keine Nonnen-Tracht, setzt sich an die Bar, macht Rock ein bißchen an und vergnügt sich damit, Revy zu ärgern. Gekommen ist sie allerdings, um mit Revy zusammen den Killer zu jagen. Genauergesagt ist inzwischen die halbe Stadt unterwegs plus alle wichtigen Auftragsmörder von auswärts, und Eda hat es ein bißchen eilig, damit ihr nicht jemand anders die 50.000 vor der Nase wegschnappt.

Eda weiß aber noch was: es gab weitere Anschläge, und Hotel Moskau steht unmittelbar davor, einen Bandenkrieg zu beginnen. Balalaika kocht vor Wut.

Interessanterweise gibt es von einem der Überfälle einen Überlebenden, der der Polizei ein paar Details erzählen konnte, die Polizeichef Watsup nun an Balalaika weitergibt. Die Angreifer waren offenbar Zwillingskinder, die mit geradezu bestialischer Brutalität vorgegangen sind.

Einen von Balalaikas Männern namens Sacharow haben sie noch lebend mitgenommen. Es hat einfach niemand damit gerechnet, daß es sich bei dem irren Mörder um zwei Kinder handeln könnte. Balalaika fühlt sich an eine ihrer Schlachten in Afghanistan erinnert, wo sie auch hauptsächlich Kindersoldaten als Feinde hatte. Um von nun an ihre eigenen Leute zu schonen, beschließt sie, für die Jagd vorzugsweise Außenstehende einzusetzen. Leute wie Revy und Eda zum Beispiel. Und auch Rock kann sich bei der Jagd ein bißchen nützlich machen, denn der Überlebende hat ein paar Worte der Zwillinge aufgeschnappt, und Balalaika ruft bei Rock an um herauszubekommen, welche Sprache das wohl gewesen sein mag. Rock kommt darauf, daß es was mit Vampiren zu tun hat, und die Sprache war Rumänisch. (Transsylvanien, die Heimat von Graf Dracula, liegt im heutigen Rumänien.)

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Hänsel und Gretel sind nicht nur bestialische Mörder, sondern auch sonst total abartig. Von Zeit zu Zeit tauschen sie zum Beispiel die Rollen, sodaß man nicht mal genau weiß, wer in Wirklichkeit Hänsel und wer Gretel ist. Den gefangenen Sacharow haben sie in der Zwischenzeit zu Tode gefoltert, sein Blut und seine Überreste haben sich im ganzen Zimmer gleichmäßig verteilt. Selbst für die hartgesottenen Gangster von Verrocchios Bande, die auf die beiden aufpassen sollen, ist das ein bißchen zuviel.

Teil 14 - Bloodsport Fairytale

Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel bereiten sich auf ihre Abreise vor.

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Nachdem Balalaika mit Rocks Hilfe herausbekommen hat, woher die beiden Killerkinder kommen, recherchiert sie weiter und findet eine Menge interessante Dinge heraus. Der Besitzer eine Sex-Bar namens Rowan handelt unter der Hand mit Kinderpornos. Balalaika stattet ihm einen Besuch ab. In der Tat hat er Videos, in denen ein rumänisches Zwillingspärchen vorkommt: Hänsel und Gretel.

Die beiden stammen letztlich aus einem staatlichen Waisenhaus des damalige Diktators Ceausescu. Nach dessen Ende bleiben all diese Kinder übrig und wurden an diverse Interessenten verkauft. Die meisten von ihnen erwartete ein grauenhaftes Schicksal, um es mal so zu formulieren. Und letztlich wurden Hänsel und Gretel durch diese Erlebnisse zu den Killer-Monstern, die sie jetzt sind.

Balalaika trifft sich im Hafen mit Chan und erzählt ihm, was sie erfahren hat. Mr. Chan ist gewiß kein Heiliger, aber diese Geschichte geht sogar ihm nahe. Balalaika allerdings ist hauptsächlich daran interessiert, mit diesem Terror aufzuräumen, und Chan soll ihr dabei helfen.

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Verrocchio ist außer sich vor Wut, weil seine Leute nicht mit seinen "Gästen" fertigwerden. Er hat Hänsel und Gretel angeheuert, um Balalaika aus dem Weg zu räumen, doch statt dessen veranstalten die zwei ein Schlachtfest nach dem anderen und machen, was sie wollen. Er schlägt einen seiner Leute zusammen, aber dann kommen Hänsel und Gretel einfach in sein Büro hineinmarschiert.

Als später Mr. Chan mit seinen Leuten anrückt, fliegt ihm Verrocchio durchs Fenster auf die Kühlerhaube, während oben wild geschossen wird.

Jetzt gibt es für die Stadt kein Halten mehr: die Kopfgeldjäger, die Polizei und natürlich auch Eda und Revy setzen sich in Marsch, um die erhoffte Beute zu stellen. Und natürlich beziehen auch Balalaikas Leute Stellung. Für ihre Toten hat sie den beiden Kindern finstere Rache geschworen.

Die entkommen derweil aus Verrocchios Haus und legen bei der Gelegenheit auch noch eine Menge von Mr. Chans Leuten um. Dann sind sie erst mal weg, untergetaucht in der Nacht.

Während die Kopfgeldjäger eine kopflose Ballerei beginnen und alles niedermähen, was sich bewegt, findet das tatsächliche Spiel ganz woanders statt. Eda ist nämlich aufgefallen, daß Hotel Moskau nicht da ist. Hänsel und Gretel wollen aber Balalaikas Kopf. Also müssen sie sich irgendwo dort in der Nähe herumtreiben.

Die Überlegung ist völlig richtig, nur kommen sie damit Balalaikas Leuten in die Quere, die die Zwillinge schon längst im Visier haben und gezielt durch die Straßen treiben, ohne daß diese es bisher allerdings bemerkt hätten. Statt dessen laufen sie Revy und Eda genau in die Arme. Doch so leicht sind die beiden Kinder nicht zur Strecke zu bringen, nicht mal von Profis wie Eda und Revy.

Teil 15 - Swan Song at Dawn

Gretel hat Eda erwischt

Gretel hat bei Verrocchio zig tausend Dollars erbeutet, und die hält sie Eda nun unter die Nase. Revy meint allerdings, sie würden sowohl dieses Geld als auch die 50.000 Dollar Belohnung nehmen. Daraufhin lädt Gretel ihre Kanone durch, und eine wilde Schießerei beginnt, in die dann auch noch die Russen eingreifen. Hänsel und Gretel teilen sich daraufhin auf. Balalaikas Männer bekommen das schnell mit, aber leider verlieren sie die Spur von Gretel.

Hänsel allerdings läßt sich in die vorbereitete Falle locken. Auf einem offenen Platz sitzt Balalaika auf dem Rand eines Springbrunnens und erwartet ihn.

Derweil geraten Eda und Revy in Streit, weil ihnen die Beute entwischt ist. Eda hätte am liebsten zurückgeschossen, doch Revy hat sie daran gehindert, weil es keine gute Idee ist, sich mit Hotel Moskau anzulegen. Revy geht dann nach Hause, und Eda fällt in Gretels Hand. Sie pustet sie aber nicht weg, weil sie was anderes vorhat. Denn nachdem Hänsel Balalaika umgebracht hat, müssen sie ja von hier entkommen.

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Letzten Endes hat Hänsel keine Ahnung, gegen wen er hier kämpft. Völlig offen und ohne Deckung marschiert er über den Platz auf Balalaika zu und erzählt ihr erst mal, wie er kürzlich ihren Mitarbeiter abgeschlachtet hat. Dann zieht er sein Hackebeil hervor, um mit Balalaika dasselbe zu machen. Die erklärt ihm, das hier sei sein Ende, aber vorher müsse er vor ihn niederknien und sich für seine Schandtaten entschuldigen. Es fällt ein Schuß, der Hänsels rechtes Knie zerschmettert. Wie gewünscht landet er also unten. In Panik langt er nach seinem Beil, doch ein weiterer Schuß zerfetzt seine Hand. Balalaika sieht nun zu, wie er langsam verblutet.

Hänsel lacht, weint, und einige Minuten danach ist er tot.

Gretel hingegen befindet sich an Bord der "Black Lagoon" auf dem Weg in Sicherheit. Sie singt für Rock, und alle an Bord (außer Revy) bewundern ihre engelsgleiche Stimme. Rock paßt auf sie auf, und sie ist sehr zutraulich zu ihm. Wenn man sie so sieht, würde man unmöglich darauf kommen, was für ein Monster sie ist. Sie erzählt dann ein bißchen über sich und ihren Bruder, und das läßt Rock das Blut in den Adern gefrieren. Die beiden wurden nicht als Bestien geboren, sondern dazu gemacht. Rock fragt, ob sie nicht traurig sei, daß ihr Bruder jetzt tot sei, doch Gretel verwandelt sich in Hänsel und antwortet, er und seine Schwester seien doch immer zusammen. Sie würden niemals sterben. Irgendwann flüchtet Rock aus der Kabine, weil er es nicht mehr ertragen kann.

Revy geht zu Gretel rein, brät ihr erst mal eins über, stellt befriedigt fest, daß auch eine Kreatur wie sie rotes Blut hat, und drückt dann ihr Bedauern aus, daß sie nicht tot ist, was sich aber sehr schnell ändern könnte, wenn sie Zicken macht.

Per Funk ruft Balalaika bei Dutch an. Sie ist wenig erfreut, daß ihre Beute sich auf diese Weise davon macht. Aber Auftrag ist Auftrag. Gretel hat bezahlt, also wird sie auch befördert. Technisch wird das aber etwas schwierig, denn Balalaika hat gute Verbindungen zur vietnamesischen Marine. Letztlich zwingt sie die "Black Lagoon", zu einem gewissen Elroy zu fahren.

Dort kommen sie schließlich an, und Elroy jagt Gretel ohne lange zu fackeln eine Kugel durch den Kopf.

Es war sein letzter Job, und dafür hat er von Hotel Moskau eine hübsche Summer bekommen, mit der er sich jetzt zur Ruhe setzen kann.

Teil 16 - Greenback Jane

Jane bereitet ihre Flucht vor

In dieser und den nächsten beiden Folgen geht es um Falschgeld und das Mädchen, das es herstellen soll. Jane heißt die junge Frau, und nach Meinung ihres Bosses arbeitet sie zu langsam. Der Grund: sie ist Perfektionistin. Sie meint, Altpapier könne man nun mal nicht auf dem Markt unterbringen, sondern es müsse echt aussehen. Der Boss macht ein bißchen Druck und pustet Janes Assistenten mal das Gehirn raus. 48 Stunden bekommt Jane noch, dann müssen die Blüten auf dem Tisch liegen.

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Es ist heiß, schon am Morgen. Revy hat eine Kater, außerdem hat sie in der Nacht anscheinend nicht nur gesoffen, sondern in ihrem Zimmer auch herumgeballert und dabei leider die Klimaanlage zerstört.

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Jane sieht zwar aus wie ein zartes Mädchen, aber das täuscht. Sie ist eine vollwertige Gangsterbraut. Auf ziemlich brutale Weise schaltet sie ihre zwei Wachen aus und ergreift dann die Flucht.

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Den Vormittag verbringt Revy bei ihrer Freundin Eda in der Kirche, denn sie hofft, daß es dort kühler ist. Die beiden flegeln sich auf den Altar, auf dem sie auch ihr Sauf-Zubehör, neben Schnaps vor allem Eiswasser, aufgebaut haben, und schwitzen, denn die Klimaanlage der Kirche ist leider auch im Eimer.

Eda will wissen, ob Revy schon mal mit Rock geschlafen hat. Immerhin ist Rock jetzt seit fast einem Jahr bei Lagoon.

Da klopft es an die Pforte: Jane begehrt Einlaß und zwar dringend, weil ihr Boss mit seinen Leuten ihr schon dicht auf den Fersen ist. Eda hat zwar keinerlei Interesse, ihr zu helfen, aber irgendwie endet Jane dann doch im Innern der Kirche, während draußen schon die Limousinen vorfahren. Die Schießerei beginnt umgehend, und Eda und Revy sind überglücklich, daß endlich mal wieder was spannendes passiert. Sie bekommen dann auch noch Unterstützung von einem Novizen namens Ricardo (gesprochen von Kakihara Tetsuya), der mit schweren Waffen anrückt, und von Schwester Yolanda, deren Pistole so eine Art kleiner Granatwerfer ist.

Gemessen an der verschossenen Munition gibt es erstaunlich wenig Tote, und zurück bleibt eine sehr verblüffte Jane. Sie erzählt Yolanda und den drei anderen dann ihre Geschichte.

Die Typen waren also von Neveral-Kartell, das zur Gerolam-Familie gehört und alte Dollars fälschen läßt. Dafür gibt es ein Team von Designern, das sich über die ganze Welt verteilt und über das Internet zusammenarbeitet. Jane ist sowas wie die Leiterin dieser Gruppe. Aber wie wir ja schon wissen, hat sie es ein bißchen zu genau genommen und mehr Zeit gebraucht, als die Bosse ihr geben wollten. Sie erzählt Yolanda und den anderen in allen langweiligen Einzelheiten, wie sie gearbeitet hat bis hinunter zum Mischungsverhältnis für das Papier.

Wie auch immer, eine Ladung ihrer bisher schon hergestellten Dollars hat sie dabei und zeigt sie herum. Wie sich schnell herausstellt, kennt sie sich mit falschen Dollars erheblich besser aus als Revy und die anderen.

Yolanda schlägt dann folgendes Geschäft vor: Jane rückt ihre Blüten heraus, dafür bringt die Firma Lagoon sie in Sicherheit. Darauf können sie sich aber nicht einigen, und Jane zieht beleidigt ab. Allerdings scheint Eda einen Plan zu haben, um aus der Sache doch noch das große Geld zu machen.

Auf Empfehlung von Eda übernachtet Jane nämlich in einer Absteige namens Ramsap Inn. D.h. alle, die in der Stadt wichtig sind, wissen, wo sie steckt, vor allem auch Janes Boss, der zwar von der Schießerei etwas lädiert, dafür aber umso wütender auf sie ist.

Eda hat anscheinend eine ziemlich clevere Nummer eingefädelt. Und die geht so: die Kopfgeldjäger des Kartells (darunter auch mal wieder Shenhua, eine Kettensägen-Mörderin namens Sawyer und jede Menge weitere Geisteskranke) bekommen Janes Spur, gleichzeitig verhilft sie Jane aber zur Flucht und bekommt sie auf diese Weise in die Hand.

Teil 17 - The Roanapur Freakshow Circus

Eda macht Rock an

Zur Einstimmung läßt Rock seine Gedanken durch Roanapur schweifen, wo es außer Verbrechern eigentlich nichts gibt. Und jetzt, wo das Kartell 1000 Dollar auf Janes Kopf ausgesetzt hat, haben sich zu dem bisherigen Abschaum noch einige viel schlimmere Typen gesellt.

Doch wie es aussieht, hat Eda sie allesamt ausgetrickst. Denn während die Killer vorne das Ramsap Inn stürmen, lotst sie Jane hinten heraus und braucht sie dann nur noch aufzusammeln.

Worauf Eda in Wirklichkeit aus ist, sind die Druckplatten, die Jane dabei hat.

Ganz glatt läuft die Entführung aber nicht, denn die Kopfgeldjäger sind Eda, Revy, ihrem Fahrer Rock und ihrer Beute Jane dicht auf den Fersen. Andererseits fordern diejenigen unter den Jägern, die noch über einen Restverstand verfügen, jetzt für Janes Kopf 30.000 Dollar, denn jetzt haben sie es nicht mehr mit einem kleine Mädchen zu tun, sondern mit Eda und Revy, und wie gefährlich die sind, weiß hier jeder.

Rock rast mit dem Wagen hinunter zum Hafen. Aber leider schlägt ihr Plan hier fehlt: die "Black Lagoon" ist nicht da. Also keine Flucht, sondern Verstecken. Vom Büro aus funkt Revy Dutch an, der irgendwo draußen auf dem Meer gerade eine eilige Ladung an Bord genommen hat und jetzt so schnell wie möglich zurückkommen muß.

Draußen versammeln sich inzwischen die Kopfgeldjäger, und dann geht der Höllentanz los. So ungefähr muß es im 3. Weltkrieg zugehen. Für Revy, Eda, Rock und Jane wird es ziemlich eng. Und dann fängt die Hütte auch noch an zu brennen. Beziehungsweise Claude Torchweaver, der Mann mit dem Flammenwerfer, steckt sie an. Rock flieht mit Jane auf das Dach, was Eda und Revy nicht können, weil Shenhua sie angreift.

Teil 18 - Mr. Benny's Good Fortune

Jane bedankt sich bei Benny für die Rettung

Oben auf dem Dach werden Jane und Rock langsam geröstet. Ein Stockwerk darunter kämpfen Eda und Revy verbissen gegen Shenhua. Die ist aber nur die Ablenkung, damit Sawyer, die Kettensägen-Frau, sich um Jane kümmern kann. Die genießt es derweil, Rock und Jane zappeln zu lassen. Sie wandert auf dem Dach auf und ab, die Kettensäge in der einen Hand und ihren künstlichen Kehlkopf in der anderen, und erzählt den beiden, was sie nun gleich mit ihnen machen wird.

Doch Jane und Rock haben Glück. Unten gehen ein paar Benzinfässer hoch, und Sawyer fällt ihre künstliche Stimme aus der Hand. Das bringt sie völlig aus der Fassung, und sie ist nicht mehr in der Lage, noch irgend jemandem etwas zu tun. Eda und Revy kommen auf das Dach geklettert, aber sie brauchen niemanden mehr zu retten. Dafür kracht das Haus ein, allerdings so langsam, daß alle, die sich auf dem Dach befinden, einigermaßen sanft unten landen.

Für Jane und die anderen besteht keine unmittelbare Lebensgefahr. Eda hat Shenhua erledigt, und ein weiterer Kopfjäger namens Rotton the Wizard wurde von Revy niedergeschossen. Der Rest der Bande wartet auf der anderen Seite des ehemaligen Hauses. Außerdem kommt jetzt mit einem Affenzahn die "Black Lagoon" angebraust und nimmt Jane und die anderen an Bord. Eine Reihe der Kopfjäger gelangen allerdings auch auf das Schiff, während der Rest im Wasser landet.

Eda, Dutch und Revy müssen die Eindringlinge jetzt Mann für Mann niederkämpfen, aber das geht bei den meisten relativ leicht.

Derweil hat Rock Jane unter Deck untergebracht, wo diese Benny trifft. Es ist Liebe auf den ersten Blick, anscheinend ist er genau ihr Typ. Sehr schnell stellt sie auch fest, daß Benny ein sehr begabter Computer-Hacker ist, und spätestens ab da himmelt sie ihn geradezu an.

Oben treibt noch Claude Torchweaver mit seinem Flammenwerfer sein Unwesen. Revy kümmert sich um ihn, während Eda den letzten verarztet, den Ami, der die anderen alle engagiert hat und jetzt im Maschinenraum steckt.

Nachdem alles erledigt ist, liefert die "Black Lagoon" Jane irgendwo in Sicherheit ab.

Teil 19 - Fujiyama Gangsta Paradise

Balalaika in Tokyo

Rock geht auf eine weite Reise, nach Japan nämlich. Balalaika hat dort geschäftlich zu tun und hat ihn als Dolmetscher mitgenommen. Und Revy ist auch gleich mitgekommen, allerdings ohne ihre Waffen, was ihr überhaupt nicht paßt.

Es ist Neujahr. In Roanapur ist es warm, in Tokyo hingegen schneit es, weswegen Revy ungewöhnlich viel Kleidung trägt. Allerdings ist sie die Kälte wohl noch aus ihrer chinesischen Heimat gewöhnt.

Balalaika trifft sich mit einem Yakuza-Boss namens Bando von der Washimine-Gruppe, um einen großen Coup vorzubereiten. Die gemeinsamen Feinde heißen Kousa Council und Kantou Peace Council, eine Verflechtung konkurrierender Yakuza-Gruppen. Um Bando zu beweisen, was sie draufhat, läßt Balalaika gleich mal einen Club des Kousa Councils in die Luft sprengen. Offenbar wird dies ein äußerst schmutziger Bandenkrieg werden.

Rock übersetzt alles hin und her, aber wohl fühlt er sich dabei ganz und gar nicht. Bandos Leute übrigens auch nicht. So brutal wird in Japan normalerweise nicht gekämpft. Aber jetzt ist es zu spät. Und Bando selbst findet dieses Vorgehen sehr interessant.

Die Explosion in Kabuki-cho (einem Stadtteil von Tokyo) erscheint natürlich umgehend in allen japanischen Nachrichtenmedien. Revy ist begeistert. In Roanapur war in letzter Zeit so wenig los.

Auf der Rückfahrt machen Rock und Revy bei einem Straßenfest halt. Revy hat sowas noch nie gesehen (jedenfalls kein japanisches), und Rock zeigt es ihr mal. Es gibt zwar kein Riesenrad, aber dafür viele Freßbuden und auch einen Schießstand. Die Gewehre verschießen zwar nur Korken, aber Revy freut sich und räumt alles ab.

Dann fragt sie Rock, ob er hier nicht vielleicht eine Familie habe, die er mal besuchen wolle. Nun ja, er hat, aber ob er sie besuchen will, weiß er noch nicht.

Eins der Männchen, das Revy getroffen hat, fällt nicht herunter, worauf Revy sofort einen heißblütigen Streit mit dem Budenbesitzer anfängt. Da erscheint ein großer, finster aussehender Mann namens Gin und bittet Revy freundlich aber bestimmt, die Ruhe des Festes nicht zu stören.

Revy hätte bestimmt mit Gin eine Schlägerei angefangen, doch in Gins Begleitung ist ein niedliches junges Mädchen namens Yukio, das ihr Sake anbietet, und irgendwie bekommt sie es mit Rocks Hilfe hin, Revy wieder etwas zu beruhigen.

Rock und Yukio sind sich auf Anhieb sympathisch und erzählen sich gegenseitig ein bißchen was über sich, während Revy schmollend daneben sitzt und Gin anknurrt. Sie merken beide sehr schnell, in welcher Branche der jeweils andere arbeitet, mit anderen Worten: sie sind beide Killer und somit Kollegen.

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Balalaika schickt ihre Soldaten los, um weitere Einrichtungen des Kousa Councils zu vernichten. Sie übt auf den Feind einen gewaltigen Druck aus, ohne dabei eigenen Verluste hinnehmen zu müssen. Ihre Leute sind absolute Profis.

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Am nächsten Vormittag trifft sich Bando mit Ginji. Die beiden kennen sich noch vor früher und reden ein bißchen von den alten Zeiten. Jetzt aber, so erzählt Bando, hat er sich mit den Russen zusammengetan, um ganz nach oben zu kommen. Die Hilfe von Ginji könnte er dabei gut gebrauchen. Doch der will sich nicht mit sowas die Hände schmutzig machen. So nebenbei erfährt Ginji aber auch, wen er und Yukio da gestern Abend kennengelernt haben.

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Rock versucht am nächsten Morgen tatsächlich, seine Familie zu sehen, doch als er vor dem Haus steht, dreht er sich wieder um und geht davon.

Teil 20 - The Succession

Chaka provoziert Revy

Balalaikas Leute jagen das nächste Büro des Kousa Councils in die Luft. Und das reicht Balalaika noch lange nicht. Aber diese Angriffe sind eigentlich nur Ablenkungsmanöver. Ihr eigentliches Ziel ist der Clanführer. Kousa Masami oder seine Familie soll entführt werden. Wenn das gelingt, ist der Krieg gewonnen, wie Balalaika sehr genau weiß. Diese Nummer ist allerdings selbst Bando zu heiß, aber Balalaika läßt ihm keine Wahl. Und so beginnen sie mit den Vorbereitungen und legt eine Liste aller wichtigen Leute des Kousa Councils an, die zu eliminieren sind.

Chaka, einer von Bandos Leuten, findet Revy und ihre Schießkünste sehr interessant. In einer Besprechungspause versucht er, sie anzumachen. Rock mischt sich etwas ungeschickt ein und wird von Chaka brutal niedergeschlagen. Balalaika kommt dazu und ist von der Undiszipliniertheit von Bandos Männern enttäuscht. Und Revy beschließt, sich ihre Kanone kommen zu lassen.

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Vom Bahnhof Yoyogi aus ruft Rock bei Benny an. Kurz darauf läuft ihm mal wieder Yukio über den Weg, und er lädt sie zum Kaffee ein. Dort philosophieren sie über das Leben, ihre Familien etc. Gin ruft Yukio auf dem Handy an, und dabei fällt auch der Name "Bando", der gerade bei Yukio und Ginji zuhause ist. Zusammen mit Yukios Nachnamen "Washimine" kann Rock sich nun so in etwa zusammenreimen, wer dieses sympathische Mädchen in Wahrheit ist.

Yukio begibt sich umgehend nach Hause. Der Washimine-Clan hat seit ein paar Jahren, seit dem Tod von Washimine Ryuzou, keinen Anführer, aber jetzt braucht er einen, und der soll Yukio sein, weil sonst keiner da ist. Es ist ein bißchen schwer zu durchschauen, wer zu wem gehört, und es gibt auch noch einen Oberclan usw, aber auf jeden Fall bedeutet das für Yukio, daß sie jetzt die Verantwortung für einen Yakuza-Clan übernehmen muß, der sich mehr oder weniger im Krieg befindet. Keine allzu rosigen Aussichten. Yukio überblickt ziemlich genau, was da auf sie zukommt, aber sie ist bereit, sich dieser Verantwortung zu stellen.

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Rock erkundigt sich vorsichtig bei Balalaika danach, was mit der Washimine-Gruppe geschehen soll. Balalaika meint, Schweigen sei Gold, rückt dann aber doch damit heraus, daß diesem Clan auch etwas unangenehmes zustoßen könnte. So wie zum Beispiel Bando, der versucht, Balalaika mit einem Samurai-Messer umzubringen. Was statt dessen natürlich ihn selbst ins Grab bringt. Balalaika schafft das übrigens ganz ohne die Hilfe ihrer Männer. Schließlich ist sie selbst ja auch ausgebildete Soldatin und Afghanistan-Veteranin.

Rock wird übrigens Zeuge, wie Balalaika Bando abschlachtet.

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In einer Szene dieser Folge sitzen Maki und Yukio in der Schulbibliothek, und Yukio erwähnt, daß sie gerade ein Buch von Martin Heidegger liest. Die Fansubber haben sich wirklich die Mühe gemacht, nach dem Abspann eine kleine Abhandlung über Heidegger und seine Werke zu bringen, ebenso über Jean-Paul Sartre, der ebenfalls in dieser Folge erwähnt wird.

Teil 21 - Two Father's Little Solider Girls

Yukio und ihr Clan

Am Anfang dieser Episode erfahren wir ein bißchen aus Balalaikas Vergangenheit. Im Gegensatz zu Revy, die im Müll am Straßenrand aufwuchs, entstammt sie einer russischen Offiziersfamilie, hatte eine normale Kindheit und kämpfte als Hauptmann sehr tapfer für die Sowjetunion. Bis diese auseinanderbrach und sie, ebenso wie Millionen andere, verarmt und herrenlos zurückließ. Allerdings hielten Balalaikas ehemalige Soldaten weiterhin zu ihr, und nachdem sie unfreiwillig in Kontakt mit der Unterwelt kam, beschloß Balalaika, sich in Zukunft auf diese Weise über Wasser zu halten.

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Yukio und Maki verlassen am Abend die Schul-Bibliothek, und Yukio nimmt von ihrer Freundin Abschied. Ihre Leute kommen, um sie abzuholen, und als Maki die fetten Mercedes-Limousinen und die Leute, die daraus aussteigen, sieht, ahnt sie wohl, was Yukio damit gemeint hat. Der ganze Washimine-Clan versammelt sich hier, um seinen neuen Boß in Empfang zu nehmen.

Yukio ist entschlossen, zum Gegenschlag auszuholen.

Die Situation ist ziemlich kompliziert, weil sich auch noch der KGB in diesen Bandenkrieg einmischen will. Einer seiner Leute ist schon bei Balalaika vorstellig geworden, doch die hat ihn wieder rausgeschmissen, weil sie vom KGB gar nichts hält. Das bekommt der auch sehr schnell zu spüren: ein Treffen der KGB-Leute in einem tokyoter Hotel endet in einem Blutbad, veranstaltet allerdings nicht von Balalaikas Leuten, sondern von Ginji, der an den KGB-Boß ein paar Fragen hat.

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Irgendwie hat Revy es geschafft, sich ihre Kanone nach Japan liefern zu lassen (anscheinend über die russische Botschaft). Jetzt ist für sie die Welt wieder in Ordnung. Für Rock ist sie das allerdings ganz und gar nicht. Er will sowas wie Yukio retten, und bittet Revy, ihm dabei zu helfen. Denn er hat keinen Zweifel, was Balalaika mit Yukio macht, wenn sie auch nur im entferntesten was mit dem Washimine-Clan zu tun hat. Revy warnt ihn eindringlich. Wenn sie sich gegen Balalaika stellen, ist das auch für sie das Ende. Erstaunlicherweise überlegt sie es sich aber doch anders.

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Bei Yukio Zuhause hat Chaka, der in der letzten Folge Rock verprügelt hat, seine Schlägerbande aufmarschieren lassen. Er knallt Yukios Gefolgsmann Yoshida vor Yukios Augen ab. Yukio will er Balalaika übergeben, um damit bei ihr zu punkten. Zuerst mal läßt er sie zusammenschlagen.

Draußen fährt das Taxi mit Revy und Rock vor, doch sie kommen zu spät und finden nur noch die Leiche von Yoshida. Sie können sich ungefähr zusammenreimen, was hier passiert ist. Balalaika war es jedenfalls nicht, denn sonst würde hier auch Yukios Leiche liegen.

Und dann taucht Ginji auf. Irgendwie kommt es aber nicht dazu, daß sie sich jetzt alle gegenseitig umbringen. Rock erklärt Gin dann, was er und Revy hier eigentlich zu suchen haben. Gin scheint ziemlich genau zu wissen, wo er nach Yukio suchen sollte, und Rock bringt ihn dazu, das mit ihm und Revy zusammen zu tun.

Revy klaut einen VW, und so machen sie sich zu Dritt auf den Weg.

Teil 22 - The Dark Tower

Ginji schlachtet Chakas Männer ab

Chaka und seine Bande sind in in ein Vergnügungscenter gefahren und kegeln. Wer Punkte macht, darf Yukio ein Kleidungsstück ausziehen. Viel hat sie schon nicht mehr an. Da erscheinen Gin und Revy wie zwei Racheengel und legen los. Aber selbst das ist Chaka zu langweilig und er fängt an, auf seine eigenen Leute zu schießen, damit sie sich nicht in Deckung verkriechen. Er selbst macht sich mit Yukio davon.

In weiser Voraussicht hat Revy aber Rock am Hinterausgang postiert. Der hat für Chaka eine kleine Falle aufgebaut, haut ihn K.O. und rettet damit Yukio.

In der Zwischenzeit hat Gin eine Reihe von Yakuza-Leuten niedergemetzelt, aber für das große Blutbad sorgt Revy. Sie läßt keinen einzigen aus der Halle lebend entkommen.

Rock hat Chaka natürlich nicht getötet, sondern nur niedergeschlagen. Mit drei Männern, die er noch lebend vorgefunden hat, durchsucht er jetzt das große Haus nach Yukio und Rock. Da die drei aber die Lust an diesem Spielchen verloren haben, knallt Chaka sie ab. Da steht plötzlich Revy vor ihm. Sie ist überrascht, daß er jetzt schon seine eigenen Leute erschießt.

Im Gegensatz zu Chakas Leuten, die sich vor ihrem Tod vor Angst in die Hosen gemacht haben, ist Chaka selbst völlig cool und verspottet Revy sogar noch. Die ist enttäuscht. Wenn er unbedingt sterben will, macht es ihr keines Spaß, ihn umzubringen. Gin soll das machen.

Das Finale findet dann in der Schwimmhalle statt. Chaka feuert auf Gin, und der haut mit seinem Samurai-Schwert die Kugel in der Luft mittendurch. Revy glaubt, ihren Augen nicht trauen zu können. Für Chaka jedenfalls ist das das Ende. Das, was Gin von ihm übrig läßt, ersäuft jämmerlich im Schwimmbecken.

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Rock hat Yukio im Umkleideraum in Sicherheit gebracht. Doch Yukio hat nicht die Absicht, diesem Krieg gegen Balalaika aus dem Weg zu gehen. Rock ist davon ausgegangen, daß Yukio in diese Sache hineingezogen wurde. Jetzt erfährt er, daß dieses junge Mädchen praktisch die Anführerin ihres Clans ist. Und damit ist er letztlich ihr Feind.

Rock ist außer sich, aber Yukios Entschluß steht unumstößlich fest. Im Gegenteil, wenn sie ihrer Pflicht früher nachgekommen wäre, wäre es womöglich zu dieser Katastrophe erst gar nicht gekommen.

Rock muß einsehen, daß er sie nicht retten kann, nicht Yukio, nicht Gin und nicht den Washimine-Clan.

*

Für den Morgen setzt Balalaika den Angriff auf den Washimine-Clan an, der mit einem einzigen Schlag vernichtet werden soll.

Teil 23 - Snow White's Payback

Balalaika unterhält sich mit Rock

Mit gewohnter Routine und Brutalität schlagen Balalaikas Soldaten zu. Der Washimine-Clan wird in wenigen Stunden zum großen Teil ausgelöscht.

Etwas spät erkennt Yukio, daß die Russen nicht wie die Yakuza oder die Mafia kämpfen, sondern wie eine Armee. Sie fährt zum Kousa Council. Doch die Bosse dort finden die Idee, daß ein kleines Mädchen wie sie einen Clan anführen soll, lächerlich. Und gegen die Russen kann sie wohl auch nichts mehr machen. Von dieser Seite hat sie also keine Unterstützung zu erwarten. Die bräuchte sie aber dringend, denn ihr Clan ist inzwischen auf 1/3 dezimiert worden. Praktisch alle Unter-Bosse und Anführer wurden erschossen oder in die Luft gesprengt.

Yukio befiehlt den Überlebenden abzutauchen, damit sie nicht auch noch auf dem Friedhof enden. Nur sie selbst und Gin werden versuchen, noch etwas gegen Balalaika zu unternehmen.

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Rock sitzt derweil in einem kleinen Restaurant und brütet vor sich hin. Revy ruft Balalaika an: für morgen braucht sie Rock nochmal als Dolmetscher. Ganz im Gegensatz zu Rock, der sehr deprimiert ist, hat Revy durchaus ihren Spaß und trinkt fröhlich ihr Bier. Daß Gin eine Kugel in der Luft mit seinem Schwert halbiert hat, geht ihr nicht aus dem Kopf. Sowas hat sie noch nie zuvor gesehen.

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Yukio hat herausbekommen, was für Autos die Russen benutzen. Also besorgt sie sich genau so eins und überfällt zusammen mit Gin eine Bank. Damit bringt sie die Polizei dazu, jetzt nach diesen Wagen zu fahnden, was die Bewegungsfreiheit von Balalaikas Leuten spürbar einschränkt.

Und noch besser: da sie den Polizeifunk abhören, bekommen sie auch mit, wo die Polizei solche Wagen findet: am Hafen. Dort hat Balalaika also ihr Hauptquartier.

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In einer großen Tiefgarage erwarten Rock und Revy Balalaika. Es steht eine letzte Besprechung an, und zwar mit dem Kousa Council. Rock erklärt ihr, sie würde besser mit der Washimine-Gruppe zusammenarbeiten als mit dem Kousa Council. Balalaika schätzt solche Einmischungen in ihre Arbeit allerdings gar nicht, und macht Rock das auf sehr unmißverständliche Weise klar.

Und nachdem Balalaika es aus irgendwelchen Gründen vorgezogen hat, Rock keine zusätzlichen Löcher in seinen Kopf zu schießen, knöpft Revy ihn sich vor. Denn diese Aktion hätte sie beinahe allesamt ins Jenseits befördert.

*

Rock nimmt Revy mit zum Haus seiner Familie. Es ist ein Abschied, allerdings nicht von Revy, sondern von seinem alten Leben. Schließlich ist er ja offiziell schon lange tot.

Teil 24 - The Gunslingers

Yukio

Am nächsten Tag hat Balalaika ihre letzte Besprechung erfolgreich absolviert und bedankt sich bei Rock für seine gute Arbeit als Dolmetscher. Sie selbst wird nun nach Roanapur zurückkehren.

Doch Rock hat zuvor noch eine überraschende Bitte: sie möge den Washimine-Clan vollständig auslöschen. Nur dadurch könne Yukio frei werden. Balalaika ist verblüfft. Ihr ist allerdings vollkommen klar, wovon Rock redet. Und es bringt sie auf eine diabolische Idee. Die zwei Yakuza-Bosse, mit denen sie gerade verhandelt hat, sind noch da, und sie trickst sie aus und knallt sie dann über den Haufen.

Die Villa, in der diese Besprechung stattgefunden hat, ist bereits von der Polizei umstellt, doch Balalaika entkommt trotzdem, denn sie nutzt die Überraschung aus und wird von einem Wagen mit Diplomaten-Nummernschild abgeholt. Und so finden die Polizisten nur noch die Leichen.

Balalaika und ihr Feldwebel entkommen also per Limousine, Rock wird von Revy auf einem Motorrad in Sicherheit gebracht. Für Yukio hat er von Balalaika noch eine Nachricht: sie stellt alle Kampfhandlungen gegen die Washimine-Gruppe mit sofortiger Wirkung ein.

Es sieht aber nicht so aus, als würde Rock noch dazu kommen, diese Botschaft abzuliefern, denn Revy saust mit Vollgas zum Hafen, denn sie weiß genau, daß die Polizei nicht allzu lange brauchen wird, um das alles hier abzuriegeln.

Doch es kommt anders. Revy knallt in ein Auto, und so endet die Fahrt erst mal auf dem Asphalt.

Und in dem Auto sitzen zufälligerweise Yukio und Gin. Yukio schnappt sich Rock und fährt mit ihm davon. Balalaika hat übrigens auch erfahren, daß Yukio allen ernstes vorhat, ihre restlichen Leute in Roanapur zu versammeln und dort gegen Hotel Moskau zu kämpfen. Rock erklärt Yukio, daß der Krieg jetzt vorbei sei, doch Yukio meint, Balalaikas Wort sei wertlos. Allerdings war das mit Roanapur doch nur ein Traum. Statt dessen sind sie unterwegs zum Hafen, wo Balalaikas Schiff liegt.

Dort kommt sie aber nicht an. Revy hat nämlich einen Laster gekapert und die Verfolgung aufgenommen.

Und so kommt es irgendwo am Hafen, aber noch weit weg von Balalaikas Frachter, zum großen Finale. Revys Wunsch, gegen Gin antreten zu können, geht jetzt in Erfüllung, aber es wird ein extrem harter Kampf, den sie beide jedoch bis zum Ende voll auskosten. Am Ende hat Revy Gins Schwert im Bein stecken, und Gin hat eine von Revys Kugeln im Kopf.

Yukio begeht mit Gins Schwert, nachdem Rock es herausgezogen und weggeworfen hat, Harakiri.

Und draußen tuckert in aller Ruhe Balalaikas Dampfer Richtung Heimat.

*

Balalaika schickt Rock das durchgestrichene Foto von Yukio. Fall erledigt. Und Revy trifft sich mit ihrer alten Freundin Eda, um mit ihr über ihre Abenteuer in Japan zu quatschen.


Erstellt am 27.9.2007. Letzte Änderung: 22.4.2014