| Teil 43 | ![]() |
Orihimes Elfe Tsubaki ist immer noch nicht wiederhergestellt, und
Orihime hat deswegen ein schlechtes Gewissen. Doch die anderen machen ihr Mut,
das werde schon wieder. Und bald würden sie auch besser kämpfen
können. Ishida glaubt das allerdings nicht. Orihime hat zwar mit ihren
Elfen große Macht, aber Angst davor, jemanden zu verletzen, selbst den
Feind. Das macht sie in dieser Situation zu einer Gefahr für sich und ihre
Freunde. Und dann laufen die beiden in eine Falle von Kommandant Mayuri. Der
führt sich schon damit ein, daß er nicht zögert, seine eigenen
Leute in die Luft zu sprengen, um damit die beiden Eindringlinge zu erwischen,
was ihm allerdings wegen Ishidas Geistesgegenwart knapp mißlingt.
Dafür stehen sie nun Mayuri persönlich gegenüber, und der kennt
keine Gnade. Ishida schafft es, Orihime aus dem Gefechtsfeld zu schaffen (sie
landet letztlich beim 11. Bataillon), dann aber geht es richtig los. Mayuri ist erstaunt, mal wieder einen Quincy zu sehen. Er hat die Quincy aber schon studiert und braucht Ishida nicht als Versuchskaninchen. Er kann sich selbst auseinandernehmen und wieder zusammensetzen, wie er dem entsetzten Ishida anschaulich vorführt. Und auch sonst hat er alles drauf, was einen Shinigami-Kommandeur ausmacht. Er ist extrem schnell und kampfstark. Zuerst aber greift seine Assistentin Nemu an, und das nutzt er, um Ishida mit seinem vergifteten Schwert zu treffen. Daß er dabei auch Nemu trifft, tut nichts weiter zur Sache. Jedenfalls sind Ishida und Nemu nun durch das Gift vollständig gelähmt. Es spielen sich schaurige Szenen ab. Nebenbei erzählt Mayuri Ishida, wie er damals Ishidas Großvater (Ishida Souken), einen der letzten Quincys, in seine Gewalt brachte und dann lebendig sezierte. Das setzt in Ishida unbekannte Energie frei, eine Energie, mit der er die Kontrolle über seine Glieder wiedererlangt, sozusagen mit einer Art Telekinese. |
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| Teil 44 | ![]() |
Mayuri ist von Ishidas Fähigkeiten recht beeindruckt. Sowas
hat er lange nicht gesehen. Der Kampf geht nun mit aller Härte weiter.
Ishida hat von seinem Großvater vor langer Zeit eine besondere Waffe
bekommen, einen Handschuh, den er seit seiner Mission in der Soul Society
ständig trägt und der ihm gewaltige Feuerkraft und spirituelle
Energie verleiht. Allerdings darf er ab einem bestimmten Punkt den Handschuh
nicht mehr ausziehen, sonst wird er zu eine Art Supernova. Und das setzt er nun
gegen Mayuri ein, weil er kurz davor steht besiegt zu werden. Die Wirkung ist
beeindruckend, und Mayuri geht zu Boden und muß sich mit einem Bankai
verteidigen. Und das hat es in sich. Sein Schwert verwandelt sich in ein
Monster, das in jedem Godzilla-Film mitspielen könnte. Doch selbst das
rettet ihn nicht mehr. Ishida hat zu viel Energie. Er durchschießt den
Soulslayer und schießt ein großes Stück aus Mayuri heraus. Der
verwandelt sich daraufhin in einen Schleim und fließt davon. Für ein
paar Tage oder so ist er aus dem Verkehr gezogen. Bleibt noch Nemu. Die bedankt sich bei Ishida, daß er ihren Vater nicht getötet hat. Offenbar hat Ishida Mayuris Kopf absichtlich verfehlt. Nemu besitzt auch ein Gegengift, das Ishida dazu verhilft, weiterleben und sich auch wieder normal bewegen zu können. Und so geht er davon, ausgebrannt und am Ende seiner Kräfte, und wird schließlich von Kommandant Tousen abgefangen. Und damit ist nun auch er im Gefängnis. |
| Teil 45 | ![]() |
Um das Bankai zu erreichen, muß Ichigo gegen Zangetsu
kämpfen, den Yoruichi mit einem Trick auf dem Trainingsgelände
materialisieren läßt. Der wiederum zaubert hunderte von Schwertern
herbei. Nur mit einem davon kann er besiegt werden, und Ichigo hat drei Tage
Zeit, das richtige zu finden. Also fängt er sofort an, schnappt sich das
erste beste und legt los. * In der Krankenstation, die vom 4. Bataillon betreut wird, ist es voll geworden. Aber nicht nur die von den Eindringlingen verprügelten Shinigami sind dort angelandet, sondern auch einige von Ichigos Freunden selbst, nämlich Chado, Ganju und Ishida. Und Hanatarou, dernatürlich auch ins Kittchen muß. Von dort auszubrechen hat übrigens gerade Renji beschlossen. Und Ichimaru findet anscheinend, daß sein Leutnant Izuru auch schon lange genug eingesessen hat. Das Chaos ist aber noch größer. Orihime zum Beispiel ist von einem Shinigami des 11. Bataillons namens Aramaki Makizou bei Yachiru und ihren harten Jungs abgeliefert worden, die von ihrer Schönheit und ihrem zarten Wesen aber sehr angetan sind. Und der Boß, Zaraki, freut sich schon auf den nächsten Kampf gegen Ichigo, von dem er weiß, daß er gerade trainiert, um noch stärker zu werden. |
| Teil 46 | ![]() |
In dieser Folge erfahren wir wieder einiges über die
Vergangenheit von Renji, Hitsugaya, Hinamori, Izuru und einigen anderen
Charakteren, die schon gelegentlich vorgekommen sind, diesmal vor allem
über die Zeit ihrer Ausbildung an der Shinigami-Akademie und ihre ersten
Einsätze gegen Hollows. Damals war Ichimaru Gin übrigens Kommandant
Aizens Leutnant. Als Hinamori Aizen das erste Mal sah, war sie ganz hin und
weg. Ihr Entschluß, dem 5. Bataillon beizutreten, stand ab diesem Moment
fest. Bei einem Training gegen Dummy-Hollows kam es eines Tages zu einem dramatischen Zwischenfall, als statt dessen eine Menge riesiger echter Hollows auftauchte. Viele der Schüler kamen damals ums Leben, doch Hinamori, Izuru Kira und Renji kämpften mit dem Mut der Verzweiflung gegen das Monster und retteten ihrem Ausbilder Hisagi Shuuhei das Leben, bis aus der Soul Society Hilfe kam. Für Kommandant Aizen und seinen Leutnant Ichimaru waren selbst diese Monster keine schweren Gegner. Hinamori war ganz hin und weg. Und jetzt bricht auch sie aus ihrer Zelle aus. |
| Teil 47 | ![]() |
Der Grund für Hinamoris Ausbruch ist Aizens Brief, den sie von
Rangiku bekommen hat. Die weilt gerade bei ihrem Chef Hitsugaya, als ihnen
berichtet wird, daß es drei Ausbrüche aus dem Knast gegeben hat.
Hitsugaya beschließt, Hinamori wieder einzufangen, bevor sie etwas
unüberlegtes tut. In dem Brief - wenn er denn echt ist - werden die Umstände von Rukias geplanter Hinrichtung erklärt. An diesen Umständen ist etwas oberfaul. Erst mal wird der Termin dauernd vorverlegt. Dann ist diese Art von Hinrichtung überhaupt nur für Kommandanten und höchsten noch Leutnants bestimmt. Der eigentliche Zweck ist es anscheinend aber, ein besonderes Schwert namens Soukyoku zu stehlen, mit dem diese Hinrichtung ausgeführt wird, und das die mächtigste Waffe in der Soul Society ist. Und dann steht da noch, wer der wahre Mörder war, nämlich nicht Ichimaru, sondern Hitsugaya. Als der das hört, fällt er aus allen Wolken. Nur mit Mühe kann er Hinamori überzeugen, daß dieser Brief wahrscheinlich eine Fälschung ist. Wie schon die ganze Zeit, ist auch diesmal wieder Ichimaru auffallend verdächtig. * Ichigo trainiert immer noch wie ein Wilder an seinem Bankai. Nachdem der 1. Tag herum ist, erzählt Yoruichi ihm in Onsen einiges über sich und Urahara. Als Kinder haben sie vor langer Zeit diese unterirdische Trainigsstätte gegraben. Urahara wurde dann Kommandant des 12. Bataillons. Ichigo ist überrascht, daß dieser Typ so eine hohes Tier gewesen ist. Aber daß Urahara einiges drauf hat, das weiß er ja schon länger. |
| Teil 48 | ![]() |
Wegen Hinamori geraten Hitsugaya und Ichimaru aneinander. Hitsugaya
versprüht eine unglaubliche Menge mentaler Energie, doch Ichimaru zeigt
sich wenig beeindruckt. Auch als Hitsugaya die unglaublichen Fähigkeiten
seines Soulslayers ausreizt und einen riesigen Eisdrachen hervorzaubert,
gerät Ichimarus festgefrorenes Grinsen kaum aus der Fassung. Bevor es
wirklich Tote gibt, wirft sich Rangiku dazwischen. Hitsugaya und Ichimaru
verschieben das Duell auf später. * Ichigo macht so schnell Fortschritte, daß es Yoruichi unheimlich ist. Derweil bekommt Rukia Besuch von ihren Richtern, die ihr mitteilen, daß sie schon morgen exekutiert werden wird. Sie ist fassungslos. Und auch Hitsugaya, dem das, wie allen anderen Kommandeuren und Leutnants offiziell bekanntgegeben wird, ist mehr als beunruhigt. Er kennt Aizens Brief an Hinamori, aber er weiß natürlich nicht, wieviel davon echt war. Im Grunde hat keiner eine Ahnung, wer wirklich was plant und was hinter allem steckt. Doch er ist entschlossen, diese Hinrichtung zu verhindern. Auch Yoruichi und Ichigo bekommen überraschenden Besuch, und zwar von Renji. Auch er ist entschlossen, die Hinrichtung zu verhindern, und er weiß, daß er dafür gegen seinen Kommandanten Byakuya antreten muß (somit ist er zu einer Art Verbündeten von Ichigo geworden). Höchste Zeit also auch für ihn, das zu üben, was auch Ichigo gerade übt, nämlich das Bankai. |
| Teil 49 | ![]() |
In dieser Folge gibt es mal wieder eine Rückblende aus Rukias Vergangenheit. Sie war gerade frisch von Kuchiki-Clan adoptiert und dem 13. Bataillon zugeteilt worden, und lernte nun Shiba Kaien (Kuukakus und Ganjus Bruder) kennen, der dort Leutnant war. Seit eh und je zeichnet sich das 13. Bataillon dadurch aus, daß sein Chef Ukitake Juushirou krank ist. Also lag die Leitung hauptsächlich bei Kaien. Er und Rukia verstanden sich von Anfang an recht gut. Kaien hatte eine entzückende Frau namens Miyako (gesprochen von Shimamoto Sumi), die er sehr liebte und die nebenbei 3. Offizier war. Sie waren beide sehr nett und gut zu Rukia, und diese verehrte Miyako sehr. Doch eines Tages geschah bei einem Einsatz gegen einen unbekannten Hollow eine furchtbare Katastrophe. Miyako leitete das Manöver. Und sie war schließlich die einzige, die lebend wieder zurückkehrte. Das war schon schrecklich genug, aber der eigentliche Horror fing damit erst an. Denn auch sie war nur noch eine Hülle, und in ihr steckte der Hollow, was aber zunächst niemand merkte. In der Nacht schlachtete der Hollow dann etliche weitere Shinigami ab. Rukia wurde Zeugin, wie schließlich Kaien versuchte, diesen Hollow zu stoppen. Es kam zu einem erschütternden Gemetzel, das mit dem Tod Kaiens endete. Rukia selbst war es, die ihm den Fangstoß gab, um ihn davor zu bewahren, auch ein Zombie zu werden, und um den Hollow zu töten, der sich in seinem Körper bereits eingenistet hatte. Und obwohl Kaien ohne Bedauern starb, vergaß Rukia diese grauenvolle Nacht nie. Im Hinblick auf Ichigos Befreiungsaktion meint sie, sie sei es nicht Wert, daß man wegen ihr Blut vergieße. |
| Teil 50 | ![]() |
In dieser Folge geht es mal wieder um Kon, der als Stofftier bei Yuzu gelandet ist. Postaf nennt sie ihn, und er ist, wie immer, todunglücklich über sein Schicksal. Also haut er mal wieder ab und landet bei Don Kan'onji, dessen Einschaltquoten gerade nicht so gut stehen und der ein Maskottchen für seine Serie gut brauchen könnte. Die beiden schrillen Typen passen auch gut zusammen. Und gemeinsam mit den sonstigen üblichen Verdächtigen (Ururu usw.) kämpfen sie mal wieder gegen einen besonders üblen Hollow - wenn man ihre Klamauk-Aktionen "kämpfen" nennen will. Jedenfalls - am Ende landet Kon wieder als Postaf bei Yuzu. |
| Teil 51 | ![]() |
Rukia wird zum Richtplatz geführt. * Zaraki ist wieder unterwegs, um Ichigo zu treffen. Und er ist der Meinung, daß das am sichersten geht, wenn er Orihime und die anderen Eindringlinge dabei hat. Wen stört es schon, daß es ein bißchen illegal ist, die Gefangenen einfach zu befreien? Nun, die Kommandanten Tousen und Komamura stört es ganz gewaltig. Einige der Kommandanten haben bezüglich der bevorstehenden Hinrichtung gewaltige Zweifel, die beiden jedoch nicht. Wenn es so befohlen wurde, ist es auch richtig und wird gemacht. Also müssen sie den Querulanten Zaraki und seine Leute stoppen. Sie greifen zusammen an, doch darüber kann Zaraki nur lachen. * Renji ist mit seinem Training fertig. Er hat das Bankai gemeistert. Nun macht er sich auf den Weg. |
| Teil 52 und 53 | ![]() |
Für Ichigo wird die Zeit knapp. Umso mehr strengt er sich bei
seinem Training an. Renji hat sozusagen inoffiziell die Seiten gewechselt und ist nun auf dem Weg, Rukia zu befreien. Dafür muß er aber an Byakuya vorbei. Und dafür reichen seine Kräfte letztlich nicht, obwohl er jetzt ein beeindruckendes Bankai beherrscht und seinem Chef einen heißen Kampf liefert. Aus irgend einem Grund macht Byakuya aber nicht Hackfleisch aus ihm, obwohl er es leicht könnte, sondern läßt ihn leben, wenngleich lebensgefährlich verletzt. Auf dem Weg zur Richtstätte spürt Rukia Renjis Erlöschen. Da erscheint Ichimaru und stürzt sie mit seltsamen Bemerkungen in eine tiefe Sinnkrise. Dieser Mann war ihr schon von Anfang an unheimlich, er ist wie eine giftige Schlange. * Zaraki kämpft erfolgreich gegen Tousen und Komamura. Er führt sie richtig vor und wundert sich, wie zwei solche "Helden" Kommandeure werden konnten. Aber wenn sie schon ins Gras beißen, will er wenigstens vorher noch ihr Bankai sehen. Nun, Tousen erfüllt ihm seinen Wunsch. Und sein Bankai hat es in sich. Es ist eine Sphäre, in der Zaraki nichts mehr sehen und hören kann. Tousen greift ihn also an, doch Zaraki spürt immer noch die Schwerthiebe. Er stellt sich darauf ein, packt schließlich Tousens Soulslayer und bricht damit den Bann. (Diese ganze Szene ist unglaublich cool.) Mehr tot als lebendig kommt Tousen schließlich aus seinem Bankai wieder heraus. Jetzt ist Komamura dran. Wir sehen ihn jetzt zum ersten Mal ohne Helm. Denn den trägt er immerzu, um seinen Fuchskopf zu verbergen. Auch er setzt sein Bankai ein und zaubert einen Riesen herbei. Renji landet bei Hanatarou, der ihn mit seinen Heilkräften überraschend schnell wieder auf die Beine bringt. |
| Teil 54 | ![]() |
Rukia äußert ihren letzten Wunsch: man möge ihre
Freunde unbehelligt in ihre Welt zurückkehren lassen. General Genryuusai
verspricht ihr das, ohne jedoch ernstlich die Absicht zu haben, dieses
Versprechen auch zu halten. Dann beginnt die aufwendige Hinrichtungszeremonie.
Dabei sind nur wenige Kommandeure und Leutnants anwesend. Die meisten sind
schließlich anderweitig beschäftigt. Alle im Seireitei aber, auch
Orihime und die anderen, bekommen mit, als es losgeht. Soukyokus Siegel wird
gelöst, und Rukia schwebt an einem hohen Gerüst empor. Dann
verwandelt sich Soukyoku in einen riesigen brennenden Phönix. Fast alle
der Anwesenden sehen das zum ersten Mal in ihrem Leben. Der Phönix
stößt zu und - prallt gegen Ichigos Soulslayer. Als wäre es
nichts, wehrt Ichigo die unglaubliche Energie ab. Die anwesenden Offiziere
glauben, ihren Augen nicht trauen zu können. Soukyoku nimmt erneut Anlauf,
doch da greifen Kyouraku und Ukitake ein. Sie verfügen tatsächlich
über ein Mittel, um Soukyoku zu zerstören, und das wenden sie nun an.
Soukyoku vergeht in einem Feuerregen. Ichigo ist überrascht, aber umso
besser. Er befreit nun Rukia und zerstört das das Schafott. Nun beginnt ein Kampf jeder gegen jeden. Renji schnappt sich Rukia und rennt mit ihr aus dem Gefechtsfeld. Ichigo hält seine Verfolger auf, drei Leutnants, mit denen er spielend fertig wird. Gefährlicher sind die Kommandanten, vor allen Dingen einer: Byakuya. |
| Teil 55 | ![]() |
Byakuya will wissen, warum Ichigo Himmel und Hölle in Bewegung
gesetzt hat, um Rukia zu retten. Der fragt zurück. Rukia ist doch Byakuyas
Schwester. Warum hat er sie nicht gerettet? Doch darauf antwortet Byakuya
nicht, sondern greift an. Der wichtige Kampf dieser Folge ist aber der zwischen Genryuusai, Ukitake und Kyouraku. Ukitake und Kyouraku haben Soukyoku vernichtet, und dafür will der Boß sie nun bestrafen. Denn einen ähnlichen Verrat hat es noch nie gegeben. Die drei teleportieren sich an den Rand des Seireitei, damit bei es bei ihrem Kampf keine unbeteiligten Opfer gibt. Was Genryuusai mit Kyouraku und Ukitake machen will, das macht nun auch Sui Fong mit Kiyone. Doch bevor sie Ukitakes Leutnant den Fangstoß geben kann, wird sie völlig überraschend von Yoruichi angegriffen. Unohana sammelt derweil die Verwundeten ein. Ihr Soulslayer kann sich in eine Art fliegenden Rochen verwandeln, ein unheimlich aussehendes, aber friedliches und sehr praktisches Monster namens Minazuki, das ihr beim Transport hilft. Den Rest der Folge nimmt das Aufspreizen der drei Kämpfer Genryuusai, Kyouraku und Ukitake in Anspruch. Der General hat nämlich einiges zu bieten. Außerdem kommen noch ein paar alte Erinnerungen hoch, denn die drei kennen sich schon ewig. Ukitake und Kyouraku waren Genryuusais Musterschüler und die ersten Absolventen seiner Akademie. Umso enttäuschter ist er jetzt von ihnen. Doch die beiden sind immer noch der Ansicht richtig gehandelt zu haben. Ein Kampf bis zum Tode scheint unausweichlich. |
| Teil 56 | ![]() |
Seitdem Ichigo und die anderen ins Seireitei vorgedrungen sind,
sind gerade mal 5 Tage vergangen. Während Genryuusai sich mit einem beeindruckenden Feuerzauber auf den Kampf gegen Kyouraku und Ukitake vorbereitet, machen sich Jidanbou und Kuukaku auf den Weg ins Seireitei, um nach Yoruichi zu sehen. Die kämpft gerade an anderer Stelle einen knallharten Kampf gegen ihre ehemalige Schülerin und Dienerin Sui Fong. Die beiden haben beeindruckende Kräfte, vor allem auch Schwarze Magie, und sie schenken sich nichts. Anscheinend ist Sui Fong fest entschlossen, Yoruichi zu töten. 100 Jahre hat sie eisern gearbeitet, um stärker zu werden als ihre ehemalige Herrin. Und es scheint so, als hätte sie damit Erfolg gehabt. Yoruichi gerät ganz schön in die Klemme. Doch dann wendet sich das Blatt überraschend. |
| Teil 57 | ![]() |
Die beiden Kämpferinnen setzen ihre ultimative Technik ein.
Sui Fong hat diese kürzlich entdeckt, Yoruichi beherrscht sie schon sehr
lange, nutzt sie aber nicht, weil sie zu gefährlich ist. Und trotz aller
Anstrengungen gelingt es Sui Fong nicht, Yoruichi niederzuringen. Shihouin Yoruichi war die Herrin und Prinzessin einer der vier großen Familien, des Shihouin-Clans. Als kleines Mädchen wurde Sui Fong, die damals noch Shao Lin hieß, Yoruichi als eine Art Leibeigene zugeteilt. Vom ersten Moment an glühte Sui Fong geradezu vor Verehrung für die ebenso elegante wie unbesiegbare Prinzessin, und setzte all ihr Energie daran, ihrer Aufgabe würdig zu sein, nämlich für ihre Herrin da zu sein. Schnell wurde sie eine überlegene Kämpferin und errang Yoruichis Aufmerksamkeit. Der Prinzessin gefiel das talentierte junge Mädchen, und die beiden wurden so etwas wie Freundinnen. (Yoruichis offizieller Titel im Bataillon lautete "Gundanshou-kakka", etwa "Seine Exzellenz, der Armeekorps-General". Sie bot Sui Fong allerdings an, die einfach Yoruichi-san zu nennen.) Und eines Tages war Yoruichi weg. Spurlos verschwunden. Sui Fong fühlte sich betrogen. In ihr zerbrach etwas, und ihre bedingungslose Hingabe und Liebe verwandelte sich schlagartig in flammenden Haß. Sie arbeitete sich bis an die Spitze hoch und übernahm schließlich Yoruichis Bataillon und Spezial-Einheit, aber alles mit dem Ziel Yoruichi zu übertreffen und hinter sich zu lassen. Das allerdings ist ihr selbst in 100 Jahren nicht gelungen. Und schließlich kehren mit ihrer Herrin am Ende auch ihre alte Gefühle wieder zurück. * Yoruichi und Sui Fong haben ihren Kampf beendet, der von Ichigo und Byakuya ist hingegen noch in vollem Gange. |
| Teil 58 | ![]() |
Byakuya und Ichigo steigern sich immer mehr. Der Anführer des
Kuchiki-Clans muß einiges einstecken, doch er ist auch im Austeilen nicht
schlecht. Und in seinem Soulslayer stecken nahezu unüberwindliche
Kräfte. Beim Bankai zerfällt es in Millionen kleiner Klingen, die
sich von allen Seiten auf den Feind stürzen. Immerhin gelingt es Ichigo
eine Zeitlang auszuweichen. Und dann kontert er mit seinem eigenen Bankai.
Byakuya kann es nicht glauben, daß dieser Typ, der nicht mal ein
Shinigami ist, das Bankai beherrscht. Doch so ist es. Es sieht nicht sehr
spektakulär aus, ist aber äußerst wirkungsvoll und reicht, um
Byakuyas Millionen Klingen zu parieren. Eine Millisekunde später hat
Byakuya Ichigos Klinge an der Kehle. Doch er ist noch lange nicht am
Ende. * Hitsugaya und Rangiku sind auf dem Weg zum obersten Gremium der Soul Society, dem Rat der 46. Alle wichtigen Entscheidungen, auch die über Rukias Hinrichtung, werden von diesem getroffen. Jetzt wollen der Kommandeur und sein Leutnant endlich wissen, was dort vor sich geht. Als sie ankommen, wirkt alles verlassen. |
| Teil 59 | ![]() |
In Begleitung eines Offiziers des 11. Bataillons namens Aramaki
Makizou erreichen Orihime, Ishida, Ganju und Chado das Hochplateau mit der
jetzt zerstörten Hinrichtungsstätte, wo sie Yachiru treffen, die
ihnen erzählt, daß Rukia in Sicherheit ist. Auf der anderen Seite
kämpfen aber immer noch Byakuya und Ichigo. Die beiden setzen soviel
Energie frei, daß sie nicht nahe herangehen können. Obwohl es eine
Zeitlang nicht so aussieht, gelingt es Byakuya, Ichigo niederzuringen. Doch
bevor Ichigo den Fangstoß erhält, aktiviert sich sein zweites Ich -
den Hollow in ihm. Locker wehrt er nun Byakuya ab, doch Ichigo ist darüber
ebenso entsetzt wie Byakuya und reißt sich die Maske wieder vom Gesicht.
Beide sind nun ziemlich am Ende und bereiten sich auf den letzten
Schlagabtausch vor. Diesen entscheidet Ichigo für sich. Byakuya
erklärt Ichigo nun endlich, warum er Rukia so unbedingt hinrichten wollte:
weil das Gesetzt es so verlangt. Er führt eine der vornehmsten Familien.
Wenn er das Gesetz nicht einhält, wer dann? Das leuchtet Ichigo aber nicht
so ganz ein. Er meint, er an seiner Stelle würde seine Schwester retten
und trotzdem das Gesetz verteidigen. Irgendwie bringt das Byakuya zu der
Meinung, sie beide seien eigentlich von Anfang an keine Gegner gewesen, denn
Ichigo verteidige letzten Endes die Gesetze der Soul Society. Byakuya gibt sich
geschlagen und verspricht, daß er Rukia nicht länger verfolgen
werde. Damit hat Ichigo seine Mission erfüllt. Orihime eilt nun an seine
Seite, um ihn zu verarzten, was er auch dringend nötig
hat. * Rangiku und Hitsugaya verschaffen sich gewaltsam Zutritt zur Ratshalle und machen eine schaurige Entdeckung. |
| Teil 60 | ![]() |
Die 46 Weisen sind tot. Und das schon eine längere Zeit, denn ihr Blut ist längst geronnen und staubtrocken. Alle Befehle der letzten Zeit müssen also von jemand anderem gekommen sein. War es Ichimaru? Bei so einer Aktion muß er einen Komplizen gehabt haben. Da erscheint Kira und rennt davon, Rangiku hinterher, während Hitsugaya sich um Hinamori kümmern muß, die man ebenfalls in die Ratshalle gelockt hat. Ichimaru taucht neben ihr auf und nimmt sie mit. Mit zu Aizen. Hinamori ist überglücklich, daß ihr geliebter Chef noch am Leben ist. Dafür ist sie gleich tot, dann Aizen durchbohrt sie mit seinem Schwert. Kurz darauf taucht Hitsugaya am Ort des Geschehens auf. Auch er ist sehr überrascht, Aizen lebendig vorzufinden. Der erklärt ihm, wie es dazu kam. Zunächst mal sind er und Ichimaru seit langer Zeit Komplizen - Ichimaru war ja früher Aizens Leutnant und dient ihm jetzt noch immer. Hinamori und Kira hingegen waren für ihn nur nützliche Idioten, und er hat sich auch alle Mühe gegeben, Hinamori zu entsorgen, zum Beispiel mit dem Brief, mit dem er sie gegen Hitsugaya gehetzt hat. Da sie trotzdem am Leben blieb, mußte er sie nun doch selbst töten. Mehr will Hitsugaya gar nicht hören, er greift mit einem Bankai an, wird aber umgehend selbst niedergestreckt. Unohana und Isane, die auch hinzugekommen sind, werden Zeugen dieses Kampfes. Denn offenbar hat Unohana inzwischen herausgefunden, daß Aizens Leiche doch nur eine fast perfekte Fälschung war. Tatsache ist, daß Aizen über eine nahezu ultimative Waffe verfügt. Sein Soulslayer kann jede Illusion erzeugen, stark genug, um die gesamte Soul Society zu täuschen, mit einer einzigen Ausnahme, nämlich Tousen. Da er blind ist, kann er nicht hypnotisiert werden. Das macht aber nichts, denn auch er ist Aizens Komplize. Gerade fängt er Renji und Rukia ein und teleportiert sie zur Richtstätte, wo einen Augenblick später auch Ichimaru und Aizen auftauchen. |
| Teil 60 | ![]() |
Isane informiert alle in der Soul Society (einschließlich
Ichigo und seine Freunde) über die Vorfälle im Rat und Aizens Rolle
dabei. Während dessen leistet Unohana Hitsugaya und Hinamori erste Hilfe -
sie sind doch noch nicht ganz tot. Auf dem Exekutionsberg verlangt derweil Aizen von Renji die Herausgabe Rukias. Der weigert sich allerdings strikt, und so kommt es zum Kampf. Der verläuft allerdings ziemlich einseitig, denn Aizen ist Renji haushoch überlegen. Er braucht noch nicht mal eine Waffe, um ihn zu besiegen. Den Fangstoß fängt allerdings Ichigo ab, doch auch er hat gegen Aizen keine Chance. Der stoppt Ichigos Bankai-Angriff mit einem Finger, erledigt Ichigo und nebenbei auch noch Renji und schnappt sich dann Rukia. Wir erfahren nun, um was es eigentlich geht. Aizen hat eigentlich von Anfang an alles geplant. Um von sich abzulenken sorgte er dafür, daß Ichigo und die anderen in den Seireitei eindringen und dort für extrem viel Wirbel sorgen konnten. Er wußte, daß Urahara sie schicken würde und wo in der Soul Society sie herauskommen mußten, und konnte alles vorbereiten. Damit konnte er dann unauffällig seinen Tod vorspielen und abtauchen, und zwar zum Rat der 46, den er schon lange vorher ermordet hatte. Das Ziel, das er verfolgt, ist eigentlich dasselbe wie Zaraki: stärker zu werden. Shinigami haben vier grundlegende Kampftechniken (Schwert, waffenloser Nahkampf, Beinarbeit und Schwarze Magie), doch alle vier können nur bis zu einem bestimmten Punkt vorangetrieben werden, weil die Existenz als Shinigami einfach nicht mehr hergibt. Diese Grenze kann jedoch theoretisch überwunden werden, wenn ein Shinigami gleichzeitig zu einem Hollow wird - oder umgekehrt. Aizen hat viel mit modifizierten Hollows experimentiert, was etliche Shinigami, z.B. Shiba Kaien das Leben gekostet hat. Gut geklappt hat das nie. Nur einer hat den richtigen Weg gefunden: Urahara Kisuke (der wegen Experimenten dieser Art aus der Soul Society herausgeworfen wurde). Er erzeugte damals eine Existenzform namens Hougyoku. Weil die ihm aber zu gefährlich wurde, wollte er sie wieder vernichten, was aber nicht ging. Also versteckte er sie statt dessen so, daß sie niemals wieder auftauchen sollte, tief im Innern von Rukias Seele. Als Aizen das endlich alles herausbekommen hatte, war Rukia aber gerade in der Menschenwelt verschollen (sie war in einem nicht zu ortenden Kunstkörper, den auch Urahara hergestellt hatte, und der Rukia im Laufe der Zeit in einen Menschen verwandelt hätte, bei Ichigo). Sobald sie ein paar Monate später durch Zufall doch wieder gefunden wurde, ermordete Aizen den Rat und ließ Rukia dann zurückholen. Somit waren alle, Rukia, Renji, Ichigo, Hinamori usw. nur Aizens und Uraharas Marionetten. |
| Teil 62 | ![]() |
Komamura taucht auf und greift Aizen an, doch der wehrt den Schlag
ganz entspannt nebenbei ab. Komamura macht auch Tousen schwere Vorwürfe.
Die beiden kennen sich schon ewig, und Komamura war der festen
Überzeugung, seinem Freund vertrauen zu können. Nun, anscheinend doch
nicht. Ichigo, der dem Kampf zusieht, ist schockiert, daß selbst
Kommandeure Aizen nicht mal ein Haar krümmen können. Aizen fährt
dann mit seiner Erklärung fort. Nachdem also Rukia gefunden war, ermordete
er den ganzen Rat und legte dann einen hypnotischen Bann darüber,
sodaß niemand es bemerkte. So konnte er schalten und walten, wie er
wollte. Um sich dort unauffällig aufhalten zu können, spiegelte er
dann seine Ermordung vor. Sein Ziel war das Hougyoku in Rukia, das er leicht
bekommen hätte, wenn sie wie geplant durch das Höllenfeuer des zum
Phönix gewordenen Soukyoku hingerichtet worden wäre. Das hat aber
bekanntlich nicht geklappt, und so holt er nun das Hougyoku eigenhändig
aus Rukia heraus. Rukia übersteht das unbeschadet, aber weil Aizen sie nun
nicht mehr braucht, läßt er Ichimaru sie töten. Das allerdings
verhindert Byakuya, wofür er fast mit dem Leben bezahlt. Als nächstes
greifen Jidanbou, Kuukaku, Yoruichi und Sui Fong Aizen an, natürlich
ebenfalls völlig erfolglos. Bevor es jedoch zu einem allgemeinen Gemetzel
kommt, reißt der Himmel auf und Aizens neue Freunde, eine Ladung Menos
Grandes, erscheinen. Sie kommen allerdings nicht runter, sondern Aizen,
Ichimaru und Tousen steigen zu ihnen auf. Und damit sind sie erst mal
verschwunden. * Die Verwundeten werden verarztet. Und Byakuya erzählt Rukia eine Geschichte. Vor 50 Jahren verliebte er sich in eine Frau namens Hisana, die Rukia sehr ähnlich sah, aber eines Tages starb, woraufhin er Rukia adoptierte, angeblich eben wegen ihrer Ähnlichkeit zu Hisana. In Wirklichkeit jedoch war Hisana Rukias ältere Schwester gewesen. Sie starb in der Menschenwelt und kam zusammen mit Rukia, die damals noch ein Baby war, zur Soul Society. Dort jedoch existierten die beiden unter so erbärmlichen Verhältnissen, daß Hisana Rukia eines Tages aussetzte und davonrannte, weil sie einfach nicht mehr weiter wußte. Sie bedauerte das sehr, und auch nachdem sie Byakuyas Frau geworden war, suchte sie jeden Tag nach ihrer kleinen Schwester. Gefunden wurde diese jedoch erst nach ihrem Tod. Byakuyas Heirat mit einer Frau aus gelinde gesagt einfachen Verhältnissen war in seiner super-vornehmen Familie schon sehr umstritten gewesen, und als er dann auch noch Rukia adoptierte, gab es fast eine Krise. Er hatte die Regeln gebrochen, und er schwor sich, von nun an alles zu tun, um dem Gesetz Geltung zu verschaffen. Was zur Folge hatte, daß, als Rukias Hinrichtung befohlen wurde, er alles daransetzte, diese durchzuziehen. Wie sich jetzt herausgestellt hat, hätte er damit beinahe einen schrecklichen Fehler gemacht, den er nun sehr bedauert. Er entschuldigt sich bei seiner kleinen Schwester. |
Erstellt am 30.1.2006. Letzte Änderung: 25.1.2011