Burn Up X - Zusammenfassung der Handlung der 4. DVD (Teil 11 - 13)

Laufzeit der DVD: ca. 75 min.

Burn Up X 4. DVD

Teil 11 - Mekakoppu ni Goyoushin (Mecha-Cop, dein Freund und Helfer)

Es findet gerade ein großer Banküberfall mit Geiselnahme statt. Die Polizei belagert die Verbrecher, kommt aber nicht an sie heran.

Plötzlich rollt ein geheimnisvoller riesiger LKW an und lädt eine Reihe neue Polizei-Offiziere aus: Roboter mit übermenschlichen Kräften: die Mecha-Cops. Sie machen die Geiselnehmer mit links fertig und verhaften sie auf der Stelle. Einer der Gangster leistet Widerstand und ballert mit seinem MG los, aber dagegen sind die Mecha-Cops völlig immun.

ein Mecha-Cop

Der Einsatz der Mecha-Cops war ein voller Erfolg, und die Entwickler verhöhnen die Polizei, die jetzt anscheinend einpacken kann.

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Auch beim späteren Verhör der Verbrecher zeigen die Mecha-Cops sich ungewöhnlich talentiert und einfühlsam, und bringen sogar die härtesten Burschen vor Rührung und Reue zum Weinen.

Und so geht es weiter. Die Mecha-Cops machen jede Polizei-Arbeit absolut vorbildlich, und sei es nur, einer alten Oma über die Straße zu helfen. Oder auch, diese langweiligen Berichte zu schreiben.

Rio, die dabei zusieht, fühlt sich langsam überflüssig. Und das ist ja auch das Ziel dieser Entwicklung: die konventionelle Polizei durch perfekte Roboter zu ersetzen, die nie einen Fehler machen.

Auch in der Merchandising-Industrie sind die Mecha-Cops als Spielzeuge der Renner. Die Kinder reißen sich um sie.

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Nanvel findet die Mecha-Cops allerdings sehr verdächtig. Denn sie scheinen mit bekannter Technologie gar nicht herstellbar zu sein, und sie fragt sich, woraus sie beziehungsweise ihre künstliche Intelligenz eigentlich bestehen.

Auch Maki fragt sich das, und weil diese Daten geheim sind, läßt sie ihre Mädchen mal ein bißchen herumstöbern. Und zwar in der Fabrik, in der sie hergestellt werden. Es stellt sich heraus, daß ihre CPU aus einem großen, schwarzen, molekular modifizierten Diamanten besteht. (Da Diamanten ebenfalls Halbleiter sind, ist so etwas sogar wirklich möglich.) So etwas können nicht viele herstellen. Aber vor allem Maki gibt das zu denken, denn es ist nicht das erste Mal, daß sie etwas mit solchen schwarzen Diamanten zu tun hat.

Masatos letzter Fall, der ihn nach Hong Kong führte, drehte sich darum. Darin verwickelt war nicht nur das organisierte Verbrechen, sondern anscheinend auch ein hochrangiger Politiker. Maki warnte Masato noch, es sei zu gefährlich, und so war es dann ja auch: er wurde in die Luft gesprengt.

Eine Person, die hinter der Sache steckt, ist die uns bereits besten bekannte Ruby. Sie ist mit dem bisherigen Verlauf der Operation "Mecha-Cops" sehr zufrieden. Nun geht es an die zweite Stufe. Zu diesem Zweck wurde in Folge 1 in den Steuercomputer des Neo Tokyo-Tower mittels einer Robot-Drohne ein Virus eingeschleust, der nun in Aktion tritt.

Maya

Und ab diesem Tag benehmen die Mecha-Cops sich anders. Sie funktionieren immer noch als Polizisten, werden aber plötzlich selbst unberechenbar gewalttätig. Rio wird Zeugin eines solchen Vorfalles, doch zunächst will niemand ihr glauben. Oder die Mecha-Cops werden von oben gedeckt.

Und dann fliegt der Mecha-Cop-Lagerraum in Polizei-HQ in die Luft. Doch das ist nur Tarnung: die Mecha-Cops rücken nun aus, aber diesmal machen sie keine Polizei-Arbeit. Und auch der Mecha-Cop, der gerade draußen auf Patrouille ist, wird umprogrammiert.

Maki schickt ihr Team Warrior los. Maya versucht, die zwei aus dem Lagerraum abzuschießen, aber dazu braucht sie alle Tricks, die sie kennt, denn diese Cyborgs sind ziemlich kugelfest.

Rio, Lilica und Nanvel kümmern sich um den dritten, den sie mit viel Einsatzwillen und ebensoviel Glück ebenfalls zur Strecke bringen.

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Rio ist zufrieden. Das Mecha-Cop-Projekt wurde abgesagt, und sie hat eine ordentliche Belohnung eingesackt.

Doch Maki macht sich so ihre Gedanken. Von den Mecha-Cops ist nichts übrig geblieben, was man noch analysieren kann, und das kann kein Zufall sein.

Teil 12 - Kako kara no Shoutaijou (Einladung aus der Vergangenheit)

Maya, Rio, Nanvel und Lilica statten der Sakurada-Fabrik, in der früher die Mecha-Cops und jetzt Industrie-Roboter hergestellt werden, einen Besuch ab. Diesmal tarnen sie sich als Schülerinnen. Sie bringen den Laden ziemlich durcheinander und treiben dem Sicherheitspersonal den Schweiß auf die Stirn. Das alles ist natürlich Ablenkung, um an die echten Informationen heranzukommen.

Team Warrior im Spezialeinsatz

Maki hat diesen Einsatz übrigens auf eigenen Faust angesetzt. Sie hat nämlich inzwischen ihre Zweifel, ob ihre Vorgesetzten wirklich alle sauber sind.

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Und in der Tat steht ihr oberster Chef auf der Gehaltsliste eines Großkriminellen. Und der ist über den Reinfall mit den Mecha-Cops nicht sehr erfreut. Vor allem, weil er den Grund dafür nicht kennt. Dafür erfährt er aber, daß Team Warrior in dem Fall herumschnüffelt. Das kommt aber nicht als Überraschung: schon nach dem Mord an Masato war Maki hinter dem Fall der schwarzen Diamanten her. Und jetzt sind ja wieder welche davon aufgetaucht.

Damals gab ihr Chef ihr als Ablenkung den Auftrag, das Team Warrior aufzubauen. Doch das wurde viel erfolgreicher als gedacht.

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Die Sakurada-Fabrik gehört dem früheren Premierminister Tonoyama Shigeru, und der ist auch in der Unterwelt ein hohes Tier - und, was Maki noch nicht weiß, der Chef des Polizeichefs. Doch wahrscheinlich ahnt sie schon so etwas in dieser Richtung.

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Der berühmte Mode-Designer Marianne Bardo kommt nach Tokyo. Das rotäugige Model in seiner Begleitung ist übrigens keine andere als Ruby unter einer blonden Perücke.

Das Fernsehen zeigt vorab schon mal einige seiner Entwürfe. Rio ist natürlich hingerissen. Wenn sie doch nur dort als Bodyguard arbeiten könnte. Oder womöglich sogar als Model. Auch Maki sieht Bardo im Fernsehen, und ihr fällt sofort die große Narbe an seiner linken Hand auf. Genau so eine hatte auch Masato! Aber der ist doch schon lange tot?

Maki und Patrashe

Alte Erinnerungen kommen wieder hoch. Maki war sogar dabei, als Masato sich in einer Schießerei gegen einen irren Verbrecher diese Narbe zuzog. Damals verliebte sie sich in ihn. Später schenkte er ihr einen Welpen, Patrashe. Inzwischen ist er längst ausgewachsen, aber immer noch Makis treuer Begleiter.

Aber natürlich ist er es, und während Maki es (noch) nicht glauben will, freut sich Patrashe, sein Herrchen im Fernsehen wiederzusehen.

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Ruby ist es, die das schwierige Geschäft erledigt, die schwarzen Diamanten nach Japan zu schmuggeln, und zwar gleich Dutzendweise. Das bringt die große Kohle. Für sie und ihren Chef. Käufer ist übrigens kein anderer als Tonoyama. Und der meint, eine Modenschau sei wirklich eine clevere Tarnung.

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Nanvel und Rio sind wieder in der Sakurada-Fabrik, diesmal aber heimlich in der Nacht. Und mit Spezialausrüstung. Und so finden sie heraus, daß die jetzigen Roboter auch diesen schwarzen Diamanten als CPU eingesetzt bekommen. Und es sind ziemlich viele, eine ganze Armee. Sie sehen auch Tonoyama Shigeru in Begleitung von Ruby! Rio erkennt sie sofort. Tonoyama läßt an seinen Plänen keinen Zweifel: da diese Roboter nicht mehr an die Polizei ausgeliefert werden können, werden sie halt an Terroristen verkauft. Nanvel und Rio sind entsetzt, daß sowas mal ihr Premierminister war.

Die Fotos, die Rio und Nanvel gemacht haben, knall Maki am nächsten Tag dem Polizeichef auf den Tisch. Doch der bremst und versucht, die Sache nach allen Kräften herunterzuspielen. Doch Maki läßt sich nicht mehr bremsen.

Sie ruft ihre Leute zusammen und erklärt ihnen, der bevorstehende Einsatz sei inoffiziell und ohne Bezahlung. Trotzdem machen natürlich alle mit.

Während Rio und die anderen sich auf den Weg machen, die Fabrik zu stürmen, erhält Maki einen geheimnisvollen Brief. Kann es sein, daß Masato doch noch am Leben ist? Sie macht sich auf den Weg.

ein Kampfroboter

Das Team Warrior dringt in die Fabrik ein, läuft aber in eine Falle. Die Kampfroboter sind voll einsatzbereit und greifen an! Jetzt geht es für Rio, Yuji, Nanvel, Lilica und Maya um Leben und Tod.

Als Maki am Ziel angekommen ist, steht Masato neben ihr. Aber es sieht nicht so aus, als würde er noch auf der Seite von Recht und Ordnung kämpfen.

Jemand - genauergesagt Masato - hat die schweren Kampftruppen zur Sakurada-Fabrik gerufen. Doch sie kommen nicht, um Rio und die anderen zu retten, denn man hat ihnen gesagt, es seien gefährliche Terroristen. Sie sollen das Team Warrior auslöschen. Maki ist entsetzt. Ihr großes Vorbild, ihr Geliebter, ist nun der oberste aller Paten des organisierten Verbrechens.

Der Grund für diesen Sinneswandel: einst machte Masato selbst Jagt auf diese Verbrechersyndikate. Doch sie wurden von höchsten Polizei- und Politikerkreisen gedeckt, und er wurde um ein Haar ermordet. Er nutzte die Gelegenheit, daß man ihn für tot hielt, und fing ein neues Leben an. Rücksichtslos ebnete er sich im organisierten Verbrechen den Weg bis ganz nach oben.

Teil 13 - Ketsubetsu no rasuto suteeji (Die letzte Bühne des Abschiedes)

Die Fabrik ist nur noch ein brennender Trümmerhaufen, und mittendrin unsere erschöpften Helden. Und draußen wartet die armierte Polizei, um Rio und die anderen zu erschießen, sobald sie sich blicken lassen.

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Masato lädt Maki ein, bei seinem großen Auftritt zuzuschauen. Und das ist seine Modenschau. Nur sind die Models keine Mädchen, sondern Kampfroboter, die unter Rubys Leitung unter den Gästen ein furchtbares Massaker anrichten. Masato hat mit dem Publikum allerdings wenig Mitleid, denn die meisten sind Terroristen und andere Schwerkriminelle. Auch Tonoyama Shigeru ist dabei.

Rio und Lilica

Maki ist entsetzt. Masato, der sich jetzt lieber Harry nennt, erzählt ihr, wie er zu dem wurde, was er jetzt ist. Nachdem seine eigene Polizei ihn verraten hatte und er auch Beweise dafür hatte, daß die Regierung mit dem organisierten Verbrechen gemeinsame Sache machte, verlor er seinen Glauben an Recht und Gerechtigkeit. Von nun an zählte für ihn nur noch die Macht. Jedenfalls arbeitete er sich mit brutalen Mitteln in der Unterwelt bis ganz nach oben.

Neo Hong Kong wurde sein Revier, und Ruby seine (Geschäfts-) Partnerin. Sie verdienten sich ihr Geld mit Schmuggel, Waffenhandel und Einbrüchen. Schließlich konnten sie die schwarzen Diamaten herstellen und im Neo Tokyo Tower einen Computervirus installieren, der für ihre weiteren Operationen sehr hilfreich war.

Inzwischen ist die armierte Polizei im Neo Tokyo Tower eingetroffen, aber zu retten gibt es da niemanden mehr. Statt dessen werden nun die Polizisten selbst von den Kampfrobotern niedergemacht.

Erstaunlicherweise ist Tonoyama Shigeru noch am Leben. Ruby hat es sich vorbehalten, sich höchst persönlich um ihn zu kümmern.

Sie liefert ihn bei Harry (und Maki) ab. Harry / Masato zählt auf, was der gute Ex-Premierminister so alles verbrochen hat, und das ist nicht gerade wenig. Auch Maki wurde, ohne es zu ahnen, in diese schmutzigen Sachen hineingezogen, denn das Warrior-Projekt ist nichts als eine Ablenkung, damit sie nicht dort weitermacht, wo Masato aufhören mußte. Doch inzwischen wurde Warrior selbst zu einer Gefahr für ihn, und so ließ er sie alle auslöschen, und das ausgerechnet durch die Polizei.

Masato gibt Maki einen Revolver. Sie soll Tonoyama erschießen. Doch dazu kann sie sich nicht bringen. Masato erledigt es schließlich selbst.

Masato verlangt danach von Maki, daß sie mit ihm kommt. Als Antwort knallt sie ihm eine. Enttäuscht läßt er sie von Ruby einsperren. Allerdings würde die ihre Rivalin am liebsten sofort erschießen.

Maki gelingt es jedoch recht schnell zu entkommen.

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Unglaublich, aber mithilfe von Nanvels pink-farbener Robot-Küchenschabe sind Rio und die anderen aus der Falle entkommen. Anscheinend haben sie sich durch die Kanalisation geflüchtet, und jetzt kommen sie ausgerechnet im Raamen-Restaurant wieder ans Tageslicht. Rio will erst man was einwerfen, doch da sieht sie im Fernsehen, wie ihre Kollegen von den Kampfrobotern abgeschlachtet werden.

Kurz darauf stehen sie im Büro ihres Chefs und verlangen auf sehr nachdrückliche Weise ein paar Erklärungen. Der Polizeichef steckt zwar ziemlich tief in der Sache mit drin, aber von den ganzen Massakern hatte er keine Ahnung. Im Gegenteil, er bittet Team Warrior, die Kampfroboter aufzuhalten, bevor sie noch ganz Tokyo niedermachen.

Rio ist einverstanden. Aber das kostet eine Kleinigkeit.

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Team Warrior fliegt per Hubschrauber in den Einsatz. Als die den Neo Tokyo Tower entlangfliegen, sehen sie Maki dort nach oben klettern. Maki ist überglücklich zu erfahren, daß ihre Mädchen (und Yuji) noch am Leben sind. Sie erklärt ihnen, wie die Kampfroboter zu stoppen sind: indem die Steuerung, nämlich der Virus im Zentralcomputer des Neo Tokyo Tower, ausgeschaltet wird.

Yuji fliegt also mit den Mädchen nach oben zur Steuerungszentrale, Maki hingegen muß sich auf halber Höhe des Towers Ruby stellen. Ruby ist Harrys Partnerin, und Maki als seine ehemalige (oder immer noch) Geliebte ist ihr sehr im Weg. Aber sie will sie natürlich langsam und qualvoll töten. Und da Maki keine Angst vor dem Tod hat, hält Ruby es für effektiver, zuerst Team Warrior auszulöschen. Das würde Maki die gewünschten Qualen bereiten.

Maki

Also kommt es zum großen Showdown zwischen Ruby und Rio in der großen Computer-Zentrale. Allerdings hat Rio schon die Zeitzünder gelegt. Sie kann Ruby zwar nicht schlagen, aber sie haut rechtzeitig ab, so daß sie in Sicherheit ist, während Ruby in die Luft fliegt. Von ihr bleiben nur einzelne Atome übrig (und von den oberen Etagen des Neo Tokyo Tower ebenfalls).

Ruby hat Maki vorher angekettet, doch Masato hat sie wieder befreit, weil er sie immer noch haben will. Sie stehen sich gegenüber, jeder zielt mit einer Waffe auf den anderen. Dann schießen beide gleichzeitig, während der Neo Tokyo Tower explodiert.

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Team Warrior hat es geschafft. Und Nanvel hat sogar einen der schwarzen Diamanten in die Finger bekommen und kann jetzt einen super-niedlichen Mini-Nanvel-Roboter bauen.

Der Polizei-Chef ist zurückgetreten, und der neue Chef ist eine Frau ...

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Anmerkung: Am Ende einiger Folgen gibt es noch ein Yuji-Special. Naja, das kann man mögen - oder auch nicht.


Erstellt am 14.6.2003. Letzte Änderung: 18.2.2014