Buttobi CPU - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 3

Laufzeit der DVD: ca. 90 min.

Buttobi CPU DVD

Teil 1 - Kageki ni Akusesu (Extreme Access)

Unser Held Akira schleppt einen riesigen Karton durch die abendliche Straße irgendeines tokyoter Vorortes nach Hause. Kaum angekommen reißt er die Verpackung auf und fällt fast ihn Ohnmacht, als ihm statt eines PCs eine nackte, lebensgroße Puppe entgegenfällt.

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Titelmusik

Mimi

Akira beklagt sein Schicksal, doch während dessen erwacht die Puppe zum Leben und stellt sich als ausgesprochen menschenähnlicher Computer mit Codenamen Pixie vor. Sie bedankt sich für den Kauf und personalisiert sich dann auf die Daten ihres neuen Besitzers. Diese Daten holt sie sich übrigens ohne lange zu fackeln von Akira selbst, und zwar aus seinem Sperma. So hatte er sich seinen neuen Computer, für den er drei Jahre lang gespart hat, sicher nicht vorgestellt.

In Akihabara gab es ein Super-Sonderangebot, aber leider nur für die ersten 5 Kunden. Unnötig zu sagen, daß Akira leer ausging. Doch dann ließ er sich in einer finsteren Seitengasse von einem ebenso finsteren Mann ein sensationell tolles Angebot andrehen, angeblich aus einer Konkursmasse. Mit einer Auflage allerdings: sobald er es ausgepackt hat, kann er es nicht mehr zurückgeben ...

Aus Akiras "Aktiven Molekülen" erfährt Pixie, daß er 21 Jahre alt ist, Blutgruppe AB+ hat, 170 cm groß und 56 kg schwer ist, die Hakusen Universität besucht, daß er eine Schwester hat und daß seine Eltern geschäftlich im Ausland sind. Akira wundert sich, wie sie das alles aus seinem Sperma herausgefunden hat, und wird dann etwas ärgerlich, weil ihm dieses Eindringen in seine Privatsphäre doch etwas zu weit geht.

Pixie ist darüber ziemlich deprimiert und bittet ihren Meister, ihr Befehle zu geben. Doch der düst erst mal ab, kommt aber kurz darauf mit ein paar Sachen zum Anziehen wieder. Pixie gibt ihm einen Ring, mit dem er ihr einen Schreibschutz setzen kann, so daß sie für immer seine Dienerin sein kann. Als Akira ihn ihr ansteckt, fühlt er sich fast wie bei einer Hochzeit.

Pixie macht einen sehr glücklichen Eindruck.

Pixie

Das Telefon klingelt. Akiras Kommilitone Junpei, Mitglied im Computerclub der Universität, würde gerne seinen neuen Computer sehen. Aber ... naja ... so einen Computer möchte Akira dann doch lieber nicht überall herumzeigen. Doch bevor er ablehnen kann, haben Junpei und Futoshi sich schon auf den Weg gemacht.

Doch es ist noch jemand unterwegs, eine weitere Computer-Frau von Pixies Typ, die dabei ist Amok zu laufen. Und das tut sie natürlich genau in Akiras Haus.

Pixie hat auf ein paar Angriffe, doch die muß sie erst aus Zusatzmodulen laden. Sie drückt Akira einen Satz davon in die Hand: er soll eins aussuchen und sie dann in ihren Front-Erweiterungsschlitz einschieben (der übrigens genau in der Mitte vorne zwischen ihren Beinen ist).

Mimi und Akira

Während der feindliche Computer dabei ist, alles kurz und klein zu schießen, fällt es Pixie ein, daß sie nicht genügend Speicher hat, um ihren Gegenangriff auszuführen. Sie braucht eine Speichererweiterung in Form der berühmten aktiven Moleküle. Es fällt Akira verständlicherweise schwer, seinen Computer in so einer Situation zu vögeln, doch es bleibt ihm nichts anderes übrig. Pixie legt für die neuen Befehle einen Ordner an und bittet Akira bei der Gelegenheit auch noch, ihr einen Namen zu geben. Und so heißt sie von nun an Mimi und schießt die feindliche Computerfrau ab.

Mimi und Akira erfahren von der Frau, daß ihr Meister sie schlecht behandelt hat. Sie trägt keinen Schreibschutzring und wurde, wie sie sich auszudrücken beliebt, sehr oft mit Daten verschiedener Männer überschrieben. Irgendwann hat es ihre Software nicht mehr mitgemacht und sie lief Amok. Dann bittet sie Mimi, sie zu löschen. Mimi folgt dem Wunsch, und die Frau löst sich in Nichts auf.

Für das verwüstete Haus hat Mimi auch eine Lösung in Form einer gelben Erweiterungskarte. Genau wie damals Belldandy in dem alten Tempel, läßt sie mit ihren Kräften das Haus sich wieder pico bello zusammensetzen, gerade rechtzeitig für die Ankunft von Junpei und Futoshi.

Mimi freut sich über den Besuch, doch Akira wimmelt sie wieder ab, weil ihm so schnell keine Ausrede einfällt, wo auf einmal ein schönes Mädchen in seinem Haus herkommt.

Teil 2 - Yasashiku hanguappu - Gentle Hang Up

Kanako hat von ihrem reichen Vater einen Computer bekommen, den sie nun an Akira weiterschenkt, weil sie sich nicht dafür interessiert. Die beiden sind zusammen mit Futoshi und Junpei unterwegs zu Akiras Haus, um den Rechner dort aufzubauen.

Kanako und Mimi

Als ihnen ausgerechnet Mimi die Tür aufmacht, ist die Überraschung groß.

Titelmusik.

Akira muß eine Geschichte für Mimi improvisieren: sie sei eine Cousine, die in Kolumbien gelebt habe. Junpei und Futoshi finden das faszinierend und sind von der freundlichen und hübschen Mimi ziemlich begeistert, Kanako ist eher reserviert.

Mimi hat ein paar komische Angewohnheiten, aber Akira überspielt das mit vollem Einsatz, so daß die anderen nicht merken, daß Mimi in Wirklichkeit ein Computer ist. Mimi meint zum Beispiel, Kanakos Computer sei ein altes, primitives Ding, was Kanako für sehr unhöflich hält.

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Mimi und Akira

Am Abend gibt Akira sich so lange einem wilden Computerspiel hin, bis Mimi ihn fragt, ob er Kanako (sie hält Kanakos Computer für Kanako) mehr möge als sie. Sie ist ziemlich eifersüchtig und schaltet das Spiel schließlich einfach aus. Dann verbessert sie den Rechner ein bißchen, so daß er schließlich sogar auf gesprochene Befehle reagieren kann.

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Mimi hat eine Menge Kolleginnen. Eine davon ist Forte, deren Meister mit ihr anscheinend große Pläne hat. Dafür versorgt er sie zu ihrer wahren Begeisterung mit reichlich aktiven Molekülen und schickt sie dann los.

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Mimi und Akira machen sich auf den Weg in den Cyberspace, wo Mimi beabsichtigt, ihre falsche Identität als Takaoka Mimi in die Datenbanken der Stadtverwaltung einzuschmuggeln. Da sie ein bißchen knapp an Speicher ist (das verabreichte Sperma hält nämlich maximal 72 Stunden), ist die Projektion von ihr und Akira leider völlig nackt. Akira ist etwas überrascht über die Aussicht, mindestens alle drei Tage mit Mimi schlafen zu müssen / dürfen.

Quadra

Mimi macht sich dann an die Datenbanken, aber es gibt eine Menge Sicherungsmechanismen. Einer davon ist niemand andere als Forte, die Mimi überrascht, einfängt, scannt und dann beginnt, sie zu löschen. Irgendwie schafft Akira es aber, sie zu retten. Und dann tauchen zwei weitere Computer-Frauen auf: die amerikanischen Nackintosh-Modelle Quadra und Centris, die sich den Japanerinnen für so weit überlegen halten, daß sie glauben, leichtes Spiel zu haben. Sie wollen alle japanischen durch amerikanische Modelle ersetzen und den Computermarkt übernehmen.

Mimi

Während Mimi Akira die technischen Details der US-Modelle erläutert (sie haben zig Gigabyte Speicher in Laufwerken, die in ihren Busen untergebracht sind), führen die drei Computer ein heftiges Gefecht aus, bei dem allerdings Forte sehr schnell unterliegt. Mimi kann sie schließlich retten, nachdem Akira ihr mal wieder eine "Speichererweiterung" verpaßt hat, was sich äußerlich darin bemerkbar macht, daß sie eine Kampfrüstung anbekommt. Es gibt einen leicht bizarren Kampf, und als Mimi noch Kanakos Computer zuhilfe kommt, kann sie die beiden Eindringlinge schließlich vertreiben.

Forte ist gezwungenerweise dankbar, daß Mimi ihr Leben gerettet hat, und verspricht, sich um ihre Daten zu kümmern.

Wieder zurück in der realen Welt, bekommt Akira einen Anruf von Kanako. Er bedankt sich überschwänglich bei ihr für ihren Computer, der ihm und Mimi sozusagen das Leben gerettet hat - auch wenn Kanako nicht so ganz kapiert, wovon ihr Akira da redet. Aber macht ja nichts.

Mimi unterbricht das Gespräch. Sie hätte gerne wieder mehr Speicher, weil sie alles bei dem Gefecht verbraucht hat.

Teil 3 - Yuuga ni risetto (Gracefull Reset)

Nachdem Mimi jetzt offiziell als Mensch existiert, geht sie natürlich auch zur Schule. Genauergesagt in die Hakusen Universität. Und dort freundet sie sich schnell mit allen Leuten an. Mit allen außer Kanako, die ziemlich eifersüchtig auf sie ist.

Später machen Mimi, Akira, Junpei, Kanako und Futoshi einen Spaziergang über den Campus.

Titelmusik.

Kanako entdeckt Mimis Schreibschutz-Ring und vermutet, sie habe einen Freund in Kolumbien, wo sie angeblich herkommt. Kanako findet das sehr romantisch. Mimi beschließt, in dieselben Clubs einzutreten wie Akira. Damit wird sie dann auch das vierte Mitglied des Computer-Clubs.

*

die Gefangenen

Quadra und Centris bekommen, weil sie besiegt wurden, eine neue Chefin: ihre kleine Schwester Performa. Das gefällt ihnen gar nicht, aber Performa hat die modernste Technik und ist daher den beiden überlegen. Also müssen sie sich fügen.

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Junpei hat einen Computervirus organisiert, den er den anderen vorführen möchte. Plötzlich benimmt Mimi sich merkwürdig, aber nicht wegen des Virus - der ist immer noch auf seiner Diskette. Mitten auf dem Gelände fängt sie an sich auszuziehen, und Akira schafft es gerade noch, sie abzutransportieren, bevor es den anderen zu sehr auffällt.

Der Grund für ihr Verhalten ist ein Scan-Angriff von Performa, mit der als nächstes Forte zu tun bekommt. Doch zunächst tauchen nur Quadra und Centris im Cyberspace auf und schicken Forte ohne große Mühe auf die Bretter.

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Mimi hat sich aufgehängt. Akira will sie resetten, aber wo ist der Reset-Knopf? Mimi informiert ihn, daß er sich in ihrem Bauchnabel befindet.

Akira bringt Mimi in einen Computerladen, wo ein Freund von ihm arbeitet, und resettet Mimi auf der Toilette. Das funktioniert auch, und nachdem Mimi wieder erwacht, ist sie auch wieder normal. Allerdings hat der Reset ihr Gedächtnis der letzten 24 Stunden gelöscht - und die Speichererweiterung der letzten Nacht auch.

Kanako, Futoshi und Junpei kommen auf der Suche nach Akira und Mimi ebenfalls in den Laden und treffen die beiden schließlich dort. Da schickt Performa Hypnosewellen aus den Computern, die im Laden herumstehen. Alle fallen in Ohnmacht außer Akira, der von Mimi gerettet wird. Dann taucht Performa persönlich auf und nimmt die beiden mit in den Cyberspace. Diesmal sind Mimi und Akira sogar angezogen. (Anscheinend hat er in der Toilette nicht nur ihren Reset-Knopf gedrückt.)

Performa macht keine großen Umstände und greift an. Bevor sie Mimi den Fangstoß geben kann, tauchen Centris und Quadra auf. Sie haben Forte und eine Menge anderer Computer gefangen genommen und sie nackt an eine virtuelle Wand gekettet.

Performa will all ihre Daten haben. Sie kommandiert ihre Schwestern ganz ordentlich herum, was denen sehr mißfällt. Aber sie tun es trotzdem. Als erstes nimmt Centris sich Forte vor und löst den Kopierschutz. Dann saugt Quadra (aus Fortes Brüsten) die Daten aus und kopiert sie in die großen Festplatten in ihren eigenen großen Brüsten. Danach kommen die anderen Frauen dran.

Performa und der Virus

Performa ordnet schließlich an, die ausgesaugten Körper zu löschen, doch Quadra und Centris wollen sie erst noch weiter studieren. Also streiten sie mal wieder.

Akira und Mimi beschließen, den drei Nackintosh-Schwestern dazwischenzufunken. Akira steckt mal wieder ein Angriffs-Erweiterungsmodul in Mimis Scheide, und dann geht's los. Centris kann nicht kämpfen, weil sie immer noch mit Performa streiten will und anscheinend nicht multitasking-fähig ist. Derweil befreit Akira die Gefangenen. Doch die sind alle bewußtlos.

Im Laden kommt als erste Kanako wieder zu sich. Auf dem Boden liegen nicht nur ihre Freunde, sondern auch eine Menge Disketten herum, und sie steckt sie alle in die Laufwerke der herumstehenden Rechner. Dabei erwischt sie auch Junpeis Virus, und der landet sogleich im Cyberspace. Inzwischen hat Performa Mimi abgeschossen. Akira will sie retten und stellt sich schützend vor sie, aber darauf nimmt Performa keine Rücksicht. Doch ihr Fangschuß trifft nicht Akira und Mimi, sondern die japanischen Computer, die sich in die Schußbahn geworfen haben.

Gerettet wird Mimi aber durch den Virus, der Performa befällt. Mimi schießt erfolgreich zurück, und die drei Schwestern flüchten.

*

Jetzt muß Akira den Computern helfen, die ihn gerettet haben. Mimi nimmt sie mit nach Haus, und dort müssen sie sich auf einen neuen Meister initialisieren, weil all ihre Daten futsch sind ...


Erstellt am 2.11.2001. Letzte Änderung: 18.2.2014