Chobits - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 13

Teil 1 - Chii mezameru (Chii erwachen)

Motosuwa Hideki ist Jung-Bauer auf einem großen Bauernhof auf Hokkaidou, wo er zusammen mit seinen glücklichen Kühen ein glückliches Leben führt.

Er hat sich aber auch für die Universität Tokyo angemeldet, doch leider hat es nicht ganz gereicht. Davon läßt er sich aber nicht entmutigen und geht trotzdem nach Tokyo. Statt der Universität wird er eben einen Paukschule besuchen.

Titellied.

Chitose und Hideki

Und so kommt Hideki also eines schönen Tages am Hauptbahnhof Tokyo an. Das erste, was ihm auffällt, sind die vielen Menschen und die vielen Pasokons in ihrer Begleitung. Die kennt er bisher nur aus dem Fernsehen, und findet sie einfach irre. Wenn er nur genug Geld hätte, um sich auch einen leisten zu können.

Schließlich kommt er bei der Pension an, in der er ein Zimmer gemietet hat. Sie nennt sich Gabu Jougasaki. Auf der Straße rennt er in eine sehr attraktive junge Frau, die sich als Hibiya Chitose, seine Vermieterin herausstellt. Das bringt ihn gleich in eine peinliche Lage, denn er hat vor sich hingeredet, er wolle einen Pasokon, um damit die Porno-Seiten im Internet anschauen zu können, und Chitose hat das gehört. Sie geht aber gelassen darüber hinweg und zeigt Hideki erst mal sein neues Zimmer. Die Koffer und Kisten sind sogar schon drin.

Später am Tag lernt Hideki seinen Zimmernachbarn Shinbo Hiromu und seine Mini-Pasokon Sumomo kennen, die ihm eine kleine Überraschungs-Willkommensparty geben. Hideki und Hiromu stellen fest, daß sie einiges gemeinsam haben. Sie sind beide 18 und gehen auf die gleiche Nachhilfeschule, um sich auf die Aufnahmeprüfung für die Universität vorzubereiten.


In der Nacht holt sich Hideki im Konvini (= Laden, der 24 Stunden am Tag offen hat) etwas zu essen. Auf dem Rückweg denkt er immerzu an Pasokons, zum Beispiel Sumomo oder die Kassiererin im Konvini, die auch eine Pasokon war.

Hideki und Chii

Da latscht er an einer Pasokon vorbei, die wie tot auf einem Müllhaufen liegt. Es macht klick in seinem Kopf, er dreht sich um, hebt die Pasokon auf und schleppt sie mit auf sein Zimmer. Nun stellt sich die Frage, ob er mit ihr etwas anfangen kann, ob sie überhaupt noch funktioniert und wie er sie gegebenenfalls einschaltet.

Er probiert alle Stellen durch, die als Einschaltknopf infrage kommen könnten, denn von Hiromu weiß er inzwischen, daß Pasokons so etwas haben. Er findet den Knopf dann zwischen ihren Beinen und betätigt ihn. Die Pasokon erwacht und entledigt sich erst mal der Fetzen, in die sie eingewickelt war. Völlig nackt krabbelt sie dann auf Hideki zu und begrüßt ihn mit einem neugierigen "chii". Dann umarmt sie ihn stürmisch. Anscheinend ist sie froh, einen neuen Besitzer zu haben.

Hideki freut sich auch, doch da klopft es an seiner Tür, und er hat alle Hände voll zu tun, die nackte Pasokon vor Hiromu zu verstecken, der mit ihm ins Onsen gehen will. Nachdem das überstanden ist, muß er Chitose abwimmeln, die ihm etwas zu Essen gemacht hat. Das geht allerdings gleich daneben, aber Chitose findet die Pasokon einfach entzückend.

Und das findet Hideki auch. Auch wenn sie nichts anderes als "chii" sagt, behalten will er sie auf jeden Fall.

Teil 2 - Chii dekakeru (Chii ausgehen)

Hideki ist ziemlich erschrocken, als er am Morgen aufwacht und Chii neben ihm auf dem Futon liegt. Dann fällt ihm wieder ein, wer das ist. Chii ist so niedlich, und außerdem will er mit ihr im Internet surfen, Porno-Seiten ansehen, einkaufen und alles mögliche. Zuerst muß er Chii aber erst mal etwas beibringen, denn außer ihn imitieren und "chii" sagen kann sie eigentlich nichts.

Minoru und Chii

Hiromu taucht überraschend auf, und Hideki muß ihm jetzt erst mal erklären, wer sein Damenbesuch ist, nämlich eine Pasokon, die er in der vorigen Nacht auf dem Müll gefunden hat. Hiromu findet Chii auch niedlich und beneidet Hideki um sein Finderglück. Nur hat Hideki keinen blassen Schimmer, was man mit einem Pasokon nun eigentlich anfangen kann. Hiromu schließt sie mal an den Fernseher an, um sich ihre Konfiguration anzusehen, aber da steht nur

/: NO DATA

Hiromu wundert sich, wie Chii sich ohne Betriebssystem überhaupt bewegen kann. Also schließt er Sumomo an, damit sie Chii mal abcheckt. Überraschenderweise hat das zur Folge, daß Sumomo crasht, und zwar gründlich.

Er schickt Hideki und seine Pasokon zu einem Computer-Genie, das er kennt und praktischerweise in der Nähe wohnt. Auf dem Weg treffen sie Chitose, die Hideki anbietet, Chii ein paar passende Kleider zu leihen, denn im Moment hat sie Hidekis Männerklamotten an.

Der Experte heißt Kokubunji Minoru, wohnt in einer riesigen Villa, ist etwa 10 und besitzt ein halbes Dutzend Pasokons, die er sich teilweise sogar selbst gemacht hat. Hideki ist schwer beeindruckt.

Minoru ist neugierig auf eine Pasokon, die sich ohne Betriebssystem bewegen kann, und schließt Chii an vier seiner Pasokons gleichzeitig an, doch die kollabieren alle miteinander. Da erscheint Yuzuki, Minorus Spezialanfertigung, und bietet an, es mal versuchen zu wollen.

Chitose, Hideki und Chii

Auch Yuzuki schafft es nicht, kommt aber mit einem kleineren Datenverlust davon, den Minoru leicht wieder reparieren kann, indem er ein Backup einspielt. Herausgefunden hat Yuzuki allerdings so gut wie gar nichts, außer, daß Chiis Daten irgendwie geschützt sind. Hideki versteht kein Wort. Minoru meint, Chii sei vielleicht ein Chobits.

Niemand weiß, was Chobits sind und ob es sie überhaupt wirklich gibt, aber es ranken sich etliche Legenden um sie. Sie sollen einer speziellen Pasokon-Serie angehören und einen eigenen freien Willen haben.

Beim Verabschieden demonstriert Minoru Hideki Chiis Lernprogramm, indem er ihr Hidekis Telefonnummer beibringt und sie sie aufsagen läßt, was Chii anstandslos kann. Das Lernprogramm ist also allen Anschein nach völlig in Ordnung. Er verspricht Hideki, sich ein bißchen zu erkundigen, ob er über Chii oder die Chobits etwas herausfinden kann.

Er gibt Hideki noch zwei Dinge mit auf den Weg: er solle sie gut ausbilden, und er dürfe sich auf keinen Fall in sie verlieben. Sonst würde es garantiert mit Tränen enden.


Wieder zuhause, bekommt Chii die versprochenen Kleider. Sie passen genau und stehen ihr hervorragend. Hideki ist begeistert. Und dann bekommt Chii auch noch offiziell einen Namen. Da sie bisher nur "chii" gesagt hat, wird eben das ihr Name. Chii freut sich.

Teil 3 - Chii oboeru (Chii lernen)

Hideki rechnet mal seine Ausgaben zusammen und stellt fest, daß er so gut wie pleite ist. Also braucht er einen Nebenjob. Zuerst aber bringt er Chii bei, wie man jemanden verabschiedet, der das Haus verläßt (nämlich mit "itterasshai"), denn er geht jetzt mit Hiromu in die Nachhilfeschule. Und seinen Namen will er ihr auch noch beibringen, aber das klappt noch nicht so gut, denn von nun an ist für Chii alles und jedes ein 'Hideki'.

Hiromu präsentiert Hideki die Rechnung für die Ersatzteilt von Sumomo, die ja bei ihrer Analyse von Chii zusammengebrochen ist. Pasokons sind ein ganz schön teures Hobby.

Takako und Hideki

Es ist Hidekis und Hiromus erster Tag auf der Paukschule, und sie sind überrascht über die flotte, junge und dynamische Lehrerin namens Shimizu-sensei, die sie von nun an in Literatur, Englisch und Mathematik unterrichten wird. Hideki ist ganz hingerissen von ihr.

Nach der Schule macht Hideki sich auf die Suche nach einer Arbeit, was sich aber als gar nicht so leicht herausstellt. Es wird schon spät, als er an einer Kneipe namens YOROKONDE vorbeikommt. Yumi, die Tochter des Chefs, schüttet gerade Wasser auf die Straße und zufällig genau über Hideki. Sie ist entsetzt über ihr Ungeschickt, gibt Hideki neue Kleider - YOROKONDE-Uniformen - und wäscht seine eigenen. Deswegen aber wird er im Laden für die neue Aushilfe gehalten, und er packt auch fleißig mit an, obwohl er das gar nicht müßte. Der Chef aber ist mit ihm sehr zufrieden, und Yumi findet ihn auch sehr süß, und so kommt er auf diese seltsame Weise doch noch zu seinem Nebenjob.

Er muß einen Personalbogen ausfüllen und Yumi, die ihn sehr niedlich findet, hilft ihm dabei sogar. Er nennt sie Yumi-chan, sie ihn Motosuwa-sempai. Alles paletti also.

Nach dem ersten Arbeitstag kommt Hideki ziemlich spät nach Hause, etwas müde, aber sehr zufrieden.

Chii begrüßt ihn wie immer stürmisch und lernt nun, wie man jemanden begrüßt, der nach Hause zurückkommt, nämlich mit "okaeri-nasai". Sie versteht auch schon einiges, und so langsam können die beiden sich ein bißchen unterhalten.

Teil 4 - Chii otsukai (Chii Besorgung machen)

Chii hat zwar von Chitose ein sehr hübsches Kleid bekommen, aber keine Unterhose. Und Hideki bringt es nicht über sich, einfach in den Laden zu gehen und ein Damenunterhöschen zu kaufen. Tagelang kämpft er mit sich selbst, muß sich aber geschlagen geben. Aber warum nicht statt dessen Chii selbst schicken? Hiromu schlägt vor, ihr als Hilfe Sumomo mitzugeben. Sie hat so eine Art künstlichen gesunden Menschenverstand und eine Navigationssoftware, also kann sie Chii sicher zu dem Laden bringen.

Hideki

Also erklärt Hideki Chii, was sie kaufen soll, indem er ihr Damenunterhöschen in seinen Porno-Heften zeigt. Dann gibt er ihr Instruktionen für unterwegs, setzt Sumomo auf ihre Schulter und läßt sie losmarschieren, während er mit Hiromu zur Paukschule geht. Lange hält er es dort aber nicht aus, weil er sich ausmalt, in was für grauenhafte Situationen Chii inzwischen geraten sein könnte.

Die erlebt in der Tat einige kuriose Sachen: zuerst läuft sie einem LKW nach, der eine entsprechende Reklame aufgemalt hat, dann bittet sie ein paar Mädchen, denen der Wind die Röcke hochgeweht hat, um ihre Unterhosen, dann begegnet sie einer Katze, die eine Unterhose spazieren trägt, aber mit Sumomos Hilfe kommt sie immer auf den rechten Weg zurück.

Hideki ist inzwischen aus der Schule geflohen und auf der Suche nach Chii, doch während die zwar langsam, aber sicher auf ihr Ziel zusteuert, gerät Hideki in eine schwierige Situationen nach der anderen. Chii und Sumomo überqueren zum Beispiel souverän die Straße, während Hideki dabei fast über den Haufen gefahren wird, weil er, statt auf den Verkehr zu achten, sich Sorgen macht, ob Chii das auch schafft.

Endlich ist es vollbracht: Chii steht vor dem Laden. Doch leider beginnt genau in diesem Augenblick ein Sonderverkauf. Chii wird über den Haufen gerannt, und als sie wieder auftauchen kann, sind alle Höschen weg - bis auf eins. Hideki hat sich nämlich auch in das Getümmel gestürzt, um Chii zu helfen, und ein Höschen erwischt. Dafür nimmt ihn die Polizei als Spanner erst mal fest.

Doch als er am Abend wieder nach Hause kommt, stellt er fest, daß Chii es tatsächlich geschafft hat, die Aufgabe zu lösen. Sie hat eine Unterhose gekauft, aber eine Herrenunterhose für Hideki ... also überwindet er sich, geht am nächsten Tag doch selbst in den Laden und kauft eine für seine Chii.

Teil 5 - Chii mitsukeru (Chii finden)

In der Nachhilfeschule steht ein wichtiger Test, der Mogishiken, an, der die Stärken und Schwächen der Schüler genau zeigen wird. Shimizu-sensei ermuntert alle, ihr bestes zu geben, doch Hideki sieht für sich ziemlich schwarz. Aber er nimmt sich vor, am nächsten Tag, an der er frei hat, so lange eisern zu lernen, bis er den Stoff drauf hat. Auch Yumi in der Arbeit ermutig ihn, und das gibt ihm enormen Auftrieb.

Hideki und Chii

Wieder zuhause, fallen bei Chiis stürmischer Begrüßung zur Abwechselung mal keine Porno-Heftchen, sondern Lernbücher aus seiner Tasche. Dann erklärt er Chii, was er vorhat.


Am folgenden Tag stürzt er sich mit frischem Mut ins Lernen, aber nur, um festzustellen, wie schwer das ist. Doch er bleibt zäh dabei, bis er beim Englisch-Lernen merkt, daß er sein Wörterbuch in Hokkaidou vergessen hat. Nachdem sich seine Panik wieder gelegt hat, beschließt er, in den Laden zu gehen und eins zu kaufen.

Englisch-Wörterbücher sind aber ziemlich teuer, und das ist noch nicht mal das einzige Problem: Chii findet eine Art Kinderbuch mit dem Titel "Dare mo inai Machi" ("Die Stadt, in der niemand ist"), das sie sofort fasziniert. Hideki bringt es nicht über sich, es ihr zu verweigern. Damit reicht sein Geld aber für das Wörterbuch nicht mehr. Trotzdem kauft er ihr ihr Buch als Geschenk.

Chii beim Lesen

Und zuhause liest er mit ihr das Buch dann durch, zumindest mal den Anfang. Es ist die Geschichte eines seltsamen lila Figürchens, das ganz allein in einer großen Stadt herumläuft und etwas oder jemanden sucht. Chii ist davon fasziniert, denn irgendwie fühlt sie sich an sie selbst erinnert. Hideki ist überrascht, daß Chii den Text (inklusive einiger ziemlich schwieriger Kanji) selbst lesen kann.

Hiromu taucht auf und erkundigt sich, wie es mit dem Lernen vorangeht. Hideki fällt siedend heiß ein, daß er ja Englisch machen wollte. Es fällt ihm aber auch ein, daß er sich das benötigte Wörterbuch einfach von Hiromu leihen könnte. Der erklärt ihm gleich mal ein paar Sachen, und derweil liest Chii weiter in dem Buch. Das Figürchen sucht einen Menschen, der für es bestimmt ist. Wenn er aber gefunden ist, dann ist die Zeit für beide gekommen, sich zu trennen. Das bringt Chii ganz schön ins Grübeln. Schließlich hört sie eine seltsame innere Stimme und fängt an zu leuchten.

Erst als Hideki wieder bei ihr auftaucht und zu ihr stürmt, wird sie langsam wieder normal. Hideki holt Hiromu, der sich Chii mal (wieder) ansieht, aber nichts auffälliges findet. Er ist allerdings der Ansicht, daß Chii auf jeden Fall eine seltsame Pasokon sei.

Wie auch immer, Hideki setzt sich wieder an den Tisch und macht weiter mit dem Lernen, und das wird auch Zeit, denn er hat ganz schön gebummelt bis jetzt. Zum Glück kommt Chii auf die Idee, ihn kräftig anzufeuern, wenn seine Konzentration nachläßt, und so schafft er doch noch einiges an diesem Tag und in der Nacht.

*

Am nächsten Tag ist dann der Test, danach geht's zur Arbeit wie immer. Hideki ist recht zufrieden mit sich und allem anderen.

Teil 6 - Chii yowaru (Chii schwächer werden)

Chii lernt von Hideki immer mehr und kann schon ganz gut sprechen. Bei passender Gelegenheit erklärt Hideki ihr auch, was Gefühle sind. Denn irgendwie fühlt Chii sich an diesem Tag niedergeschlagen, ohne zu wissen, was mit ihr los ist. Hideki weiß es allerdings auch nicht.

Auf dem Weg zur Schule flattert ihm noch eine Rechnung über Strom und Telefon in die Hände. Sein Geld wird doch langsam knapp. Und dann kommt er auch noch zu spät zur Schule und wird von Shimizu-sensei dafür auf den Arm genommen.

Während des ganzen Tages liegt Chii apathisch im Zimmer herum.

Hideki lädt Chii auf

Hideki erfährt inzwischen von Hiromu darüber eine sensationelle Neuigkeit: Pasokons brauchen Strom - wer hätte das gedacht. Normalerweise laden sie sich über Solarenergie immer wieder selbst auf, aber wenn sie zu lange nicht draußen in der Sonne waren, muß man sie mal an eine Steckdose anschließen. Einen Adapter dafür hat Hideki natürlich auch nicht, aber Hiromu leiht ihm einen.

Hideki macht sich ziemliche Sorgen um Chii, aber leider kann er gerade an diesem Tag nicht früher von der Arbeit weg, und als er endlich heim kommt, liegt Chii wie tot am Boden. Sofort schließt er sie mit dem Adapter an die Steckdose an, aber leider wird ihm genau in diesem Moment der Strom abgestellt, weil er seine Stromrechnung nicht bezahlt hat.

Hiromu ist nicht da, und wie sich herausstellt, Chitose auch nicht. Anrufen kann er auch niemanden, weil das Telefon ebenfalls abgestellt ist. Und selbst für den Münzfernsprecher reicht sein Geld nicht mehr. In seiner Verzweiflung fällt Hideki nichts anderes ein, als Chii durch die halbe Stadt zu tragen, weil er hofft, im YOROKONDE noch jemanden anzutreffen, der ihm helfen kann. Das ist ein verdammt harter Job, und seine Abkürzungen gehen auch alle schief. Am Ende stürzt er kurz vor dem Ziel eine steile Wand hinunter, doch dann endlich hat er auch mal Glück: Chitose ist gerade in der Gegend unterwegs, sieht ihn, liest ihn auf und nimmt ihn und Chii wieder mit in die Pension, wo sie Chii auftankt.

Chii saugt eine unglaubliche Menge an Strom, aber Hideki verspricht Chitose hoch und heilig, ihn zu bezahlen, sobald er kann. Und die Miete für den Monat auch ... Aber Chitose ist erst mal froh, daß sie helfen konnte. Und Chii ist wieder wohlauf und munter wie immer.

Teil 7 - Chii hataraku (Chii arbeiten gehen)

Hideki hat einen sehr lebendigen Traum, in dem Yumi, Chitose und Shimizu-sensei vorkommen. Zum Schluß erscheint ihm Chii als das lila Männchen aus dem Buch, und dann wacht er auf. Eine gute Gelegenheit, Chii den Begriff "Alptraum" zu erklären. Aber was ist überhaupt ein Traum für einen Pasokon?

das lila Figürchen und Hideki

Hidekis Realität sieht allerdings auch nicht so gut aus: er ist mal wieder pleite. Chii fragt ihn, was los ist, und so kommt sie schließlich auf die Idee, auch arbeiten zu gehen und Geld zu verdienen. Der Gedanke daran macht Hideki allerdings ziemlich nervös, vor allem, weil Chiis erster Vorschlag ist, für Porno-Hefte Modell zu stehen. Hideki erklärt es ihr ungefähr so: man darf nur gute Jobs machen, schlechte Jobs darf man nicht machen. Aha.

Hideki geht zur Schule, Chii geht auf Arbeitssuche. Das fällt ihr sogar leichter als damals Hideki, weil sie ausgesprochen niedlich ist. Ein Typ greift sie auf der Straße auf, erzählt ihr, er habe einen guten Job - das hat Hideki ja erlaubt - und schleppt sie ab in eine Peep-Show!

Derweil hat Hideki im YOROKONDE recht viel zu tun, und anschließend lädt Yumi ihn noch zum Essen ein. Sie will für ihn kochen. Sie kommen auch kurz auf Chii und Pasokons zu sprechen, und Yumi macht eine seltsame Bemerkung darüber. Irgend etwas muß zwischen ihr und einem Pasokon mal vorgefallen sein.

*

Chii

Minoru surft im Internet, als er zu seiner großen Überraschung auf einer Live-Sex-Seite eine Pasokon sieht, die ihm ziemlich bekannt vorkommt: Chii! Sie sitzt in einem leeren Raum, der eine Reihe von Gucklöchern hat, auf einem Stuhl und ist dabei, sich langsam Stück für Stück auszuziehen. Der Manager ist von ihr ziemlich begeistert und erklärt ihr, was sie tun soll. Minoru kommt die Sache hingegen äußerst verdächtig vor, und er läßt Yuzuki Hiromu eine EMail schicken. Er soll Hideki Bescheid sagen.

Der sitzt gerade bei Yumi in der Küche und freut sich auf das Essen und das Beisammensein mit Yumi, denn sie macht kein Geheimnis daraus, daß sie ihn mag. Die beiden flirten auch schon heftig, als plötzlich Hiromu in der Tür steht und ihm die EMail von Minoru abspielt. Hideki kann es kaum glauben, doch dann rennt er los wie von Furien gehetzt. Yumi und ihr Essen hat er völlig vergessen, und das Mädchen schaut ihm enttäuscht nach.

Inzwischen arbeitet Chii schon fleißig, aber da sie nicht so recht weiß, was sie machen soll, schaut der Manager mal persönlich vorbei und zeigt es ihr. Er fordert sie auf, etwas "Fingerarbeit" zu machen, doch als Chii dem Folge leisten will, fängt sie an zu leuchten und hört eine Stimme, daß sie diesen Teil niemals berühren dürfe. Dort sei ein Schalter, der sie aktiviere, und deswegen dürfe nur der für sie bestimmte Mensch das tun. Der Manager weiß davon natürlich nichts und versucht es trotzdem, und damit schaltet er Chii in einen sehr seltsamen Modus. Sie fängt wieder an zu leuchten, aber diesmal so heftig, daß es fast wie eine Explosion wirkt..

Teil 8 - Chii tomadou (Chii verblüfft sein)

Chii

Hideki ist inzwischen bei der Peep-Show angekommen und sieht von unten den hellen Lichtausbruch. Er stürmt nach oben, doch Chii ist verschwunden. Das Zimmer ist verwüstet, der Manager liegt geschockt am Boden und das Fenster steht offen. Wir sehen Chii wie eine Fee über die Dächer des Stadtviertels fliegen. Eine Zeitlang steht sie auf einer Straßenuhr. Alle Pasokons in der Umgebung hören plötzlich auf zu funktionieren oder sind zumindest nicht mehr ansprechbar.

Hideki weiß nicht so genau, wo Chii geblieben ist, und rennt verzweifelt durch die Straßen.

Die Szene, wo der Manager Chii anlangt, ist im Internet übertragen worden, und Minoru versucht, sie zu analysieren, doch auch Yuzuki schaltet plötzlich ab.

Hideki findet schließlich eine Spur von Chii, doch sie fliegt schon wieder woanders hin. Und nirgendwo bewegen sich die Pasokons noch.

Hideki holt Chii schließlich am Ufer eines Flusses, der durch die Stadt fließt, ein. Chii steht ganz oben auf der Spitze einer Laterne auf ihren Zehenspitzen. Dann wird sie plötzlich wieder normal und mehr oder weniger bewußtlos. Sie fällt herunter, und Hideki fängt sie gerade noch auf.

Die anderen Pasokons werden auch wieder normal, sehr zur Erleichterung ihrer Besitzer. Anscheinend können sie sich an nichts erinnern, nur ganz vage an eine seltsame, aber irgendwie vertraute Stimme.


Tief in der Nacht kommt Hideki wieder nach Hause. Chii trägt er in seinen Armen.

Chii und Ueda

Am nächsten Tag ist Chii wieder wohlauf. Hideki beschließt, sich persönlich um eine Arbeit für sie zu kümmern. Während des Unterrichts denkt er angestrengt darüber nach und findet schließlich etwas passendes: Aushilfe in einer Konditorei namens Chiroru, die gerade ihr 5-jähriges Jubiläum feiert. Er erzählt es Yumi im YOROKONDE, doch die reagiert mal wieder etwas eigenartig.

Jedenfalls sehen wir Chii am nächsten Tag Plätzchen und Kuchenstücke verteilen. Und da sie sehr niedlich ist, gehen die Geschäfte sehr gut.

Wie immer macht Hideki sich den ganzen Tag über Sorgen, ob Chii auch alles richtig macht, aber diesmal geht wirklich alles gut. Ueda, der Inhaber des Ladens, ist sehr zufrieden mit ihr, lobt sie und schiebt ihr dann die Kohle für den Tag rüber. Chii freut sich riesig, und sie darf sogar weiterarbeiten, wenn das Jubiläum vorbei ist.

Chii will Hideki das Geld schenken, aber er nimmt es nicht an: Chii hat es verdient, also gehört es ihr, und sie kann sich damit kaufen, was sie will. Chii ist sehr glücklich.

Teil 9 - Shinbo * Sumomo kataru (Shinbo * Sumomo unterhalten)

Diese Folge ist ein Zusammenschnitt der bisherigen.

Teil 10 - Chii kau (Chii kaufen)

Chii marschiert mit dem Geld, das sie verdient hat, los, um einzukaufen, und zwar in einen Buchladen. Eigentlich will sie für Hideki ein Sex-Heftchen kaufen, doch dann fällt ihr Blick auf das Fortsetzungsbuch dieser seltsamen Geschichte "Dare mo inai Machi". Die Fortsetzung trägt den Titel "Atashi dake no Hito" ("Der Mensch nur für mich"), womit auch klar ist, daß das einsame lila Figürchen, das in dieser Geschichte herumwandert, ein Mädchen ist, sonst würde es "Watashi dake no Hito" heißen.

Chii ist allein unterwegs, und das treibt Hideki fast in den Wahnsinn vor Sorgen, was Chii alles zustoßen könnte.

Hiromu kommt bei ihm vorbei und schlägt vor, sie könnten doch in ein Onsen gehen. Eintrittspreise: Erwachsene 400 Yen, jüngere Leute 300, Kinder 200, Pasokons auch 200. Hideki wundert sich, daß Pasokons auch ab und zu baden gehen. Aber auch sie brauchen gute Pflege. Bei Chii gibt es aber ein Problem: sie weiß nicht, wie man ein Bad nimmt. Hideki muß es ihr also beibringen und stellt sich wieder die wildesten Sachen vor.

Fureya

Wieder zuhause, wird Hideki von Chii empfangen, die ihm ein Buch als Geschenk gekauft hat. Hideki vergißt aber völlig, die Tüte zu öffnen, denn er will unbedingt irgendwie Chii beibringen, wie man badet. Nebenbei packt er das Sex-Magazin aus und schwebt augenblicklich im siebten Himmel. Nur bringt er es jetzt nicht mehr fertig, Chii das Baden beizubringen. Also bittet er mal wieder Hiromu um Hilfe. Der läßt Sumomo im Internet darüber recherchieren, aber sie findet nur unbrauchbares Zeug.

*

Am nächsten Tag will Chii wieder zur Arbeit gehen. Hideki beschließt, sie persönlich hinzueskortieren.

Und anschließend trifft er sich in der Stadt mit Minoru, der irgendwelche Dinge mit ihm besprechen will. Er fragt Minoru, wie man einer Pasokon am besten das Baden beibringt. Die Antwort: er muß es ihr persönlich zeigen!


Minoru hat versucht, im Internet mehr über Chii herauszufinden, und jemand, der aber anonym geblieben ist, hat ihm ein sehr merkwürdiges Bild geschickt. Es zeigt eine Pasokon, die Chii zum Verwechseln ähnelt, aber zugleich äußerst seltsam aufgemacht ist. Und auf ihrem Bein steht das Wort "CHOBIT"! Hideki meint, es sei eine Fotomontage oder irgend ein schlechter Scherz, aber Minoru ist sich da nicht so sicher.

Auch nach dem Treffen geht das Bild Hideki nicht mehr aus dem Kopf. Etwas gedankenverloren marschiert er zum Chiroru, und dabei fällt ihm auf, wie viele Pasokons es bereits gibt. Fast jeder Mensch ist in Begleitung von einem oder einer.

Nachdem er Chii aufgelesen hat, will sie mit ihm nun ins Onsen gehen. Also kommt vorher der Bade-Unterricht. Chii scheint tatsächlich zu begreifen, doch im Onsen angekommen will sie nicht von Hidekis Seite weichen, das heißt, sich in der Herren-Umkleide ausziehen.

Hideki wird von Chitose gerettet, die Chii auf die Frauenseite mitnimmt und sich dort um sie kümmert.

Anschließend nimmt Chitose Chii noch mit zu sich und zieht ihr einen tollen Kimono an.

Dann fällt ihm wieder das Bild ein, das er von Minoru bekommen hat, und er fragt Chii ganz direkt, ob sie das sei. Sie sagt nein. Das erleichtert Hideki ungemein, denn dann ist es wohl doch nur ein Scherz.

Teil 11 - Chii deau (Chii (jemanden) treffen)

Yumi hat Kinokarten übrig und will jetzt mit Hideki ins Kino gehen. Der sagt zu. Yumi freut sich und legt den Termin fest: der nächst Tag, 11 Uhr.

Und Hideki ist überzeugt, damit seine erste Verabredung zu haben.

*

Chii liest mal wieder eins dieser Bücher mit dem lila Figürchen, das immer noch auf der Suche nach einem bestimmten Menschen ist. Hideki kommt zurück, verschwindet aber gleich wieder zu Hiromu ins Nachbarzimmer. Und zwar will er wissen, was man bei einer Verabredung mit einem Mädchen macht, wie man sich anziehen und verhalten muß usw.

Hiromu nutzt die Gelegenheit, Hideki ein bißchen zu verarschen, doch am Ende meint er, das wichtigste sei, daß er einfach er selbst sei und sich möglichst natürlich gebe. Menschen könnten schließlich nicht einfach jemand anderes werden wie Pasokons, die sich einfach eine neue Software installieren, sondern nur durch eigenes Lernen.

Ganz so einfach macht Hideki es sich dann aber doch nicht, packt alles mögliche bis hin zum Stadtplan und Kopfscherztabletten ein, und dann will er sich auf den Weg machen. Vorher muß er aber noch Chii erklären, was so ein Treffen eigentlich ist: zwei Menschen, die sich mögen, sind eine Zeitlang zusammen. Chii denkt angestrengt nach und fragt Hideki dann, ob er dieses Mädchen möge. Hideki antwortet ja, denn sie sei wirklich nett.

Dann geht er, und Chii vertieft sich wieder in ihr Buch. Und das hat es ganz schön in sich, denn letztlich ist es ein Spiegel ihrer eigenen Existenz, was wohl auch der Grund ist, warum es sie so fasziniert. Und es taucht dort noch ein purpurnes Figürchen auf, mit dem das lila-farbene sich unterhält und das irgendwie das zweite Ich repräsentiert, das in Chii steckt.

*

Hideki und Yumi habe sich inzwischen vor dem Kino getroffen und flirten ein bißchen. Hideki hört schon die Glocken läuten, denn Yumi ist wirklich süß. Dann schauen sie sich den Film an, eine romantische Liebesschnulze. In Gedanken tauscht Hideki mit dem Hauptdarsteller die Plätze, und seine Partnerin ist natürlich Yumi.


Fureya und Elda / Chii

Die Sache mit dem für sie bestimmten Menschen und den beiden Figürchen in dem Buch berührt Chii im Innersten. Dann hört sie wieder diese Stimme und schwebt aus dem Fenster. Sie steht schließlich irgendwo auf einem Mast. Die Stimme schickt ihr nun ein Bild von sich - es ist eine in schwarz gekleidete Zwillingsschwester von Chii! Sie sagt zu Chii, ihre Daten seien gelöscht worden, daher könne sie sich nicht an sie erinnern.

Chiis "Schwester" wundert sich über Chiis neuen Namen und fragt sie, ob Hideki, mit dem sie ja zusammenlebt, der für sie bestimmte Mensch sei. Chii weiß es nicht. Sie weiß nichts mehr außer dem, was Hideki ihr beigebracht hat. Die andere aber weiß alles, über sich und Chii. Nach ein paar weiteren geheimnisvollen Bemerkungen verschwindet sie, und Chii findet sich auf dem Strommast wieder.

Hideki und Yumi sitzen inzwischen im Park, essen und flirten. Etwas überraschend fragt Yumi Hideki über Chii. Alle Pasokons seien niedlich und Yumi daher ein wenig eifersüchtig. Ob Hideki eines Tages einen Pasokon mehr möge als jeden Menschen? Aber das kann Hideki sich nicht vorstellen, denn Chii ist doch nur eine Pasokon und kein Mensch. Darüber ist Yumi sehr erleichtert.

Nach dem Picknick unternehmen die beiden auf dem See eine kleine Bootsfahrt. Zu seiner großen Überraschung treffen sie dort Minoru und Yuzuki. Die beiden sehen sie aber nicht, und Hideki macht den Fehler, im Boot aufzustehen und heftig zu winken. Dadurch verliert er das Gleichgewicht und landet im Wasser.

Wieder an Land, gehen Yuzuki und Yumi los, um für Hideki ein paar trockene Sachen zu kaufen. Minoru meint zu Hideki, es sei gut, daß seine Freundin ein Mensch sei, Chii sei schließlich ausgesprochen niedlich, da wisse man ja nie.

Sie kommen auch auf Yuzuki zu sprechen. Minoru erzählt ihm, Yuzuki sei die Kopie seiner Schwester, die vor zwei Jahren an einer Krankheit gestorben sei. Minoru hat die Kopie so gut gemacht, wie er konnte, aber es doch nur eine Kopie, eine Pasokon. Diese Gegebenheit würde Minoru manchmal gerne vergessen ... deshalb hat er Hideki auch geraten, sich nicht zu sehr mit Pasokons einzulassen. Aber ein nettes Mädchen zu finden, sollte für ihn sehr leicht sein.

Aber ob diese guten Vorsätze lange halten? Chii ist wirklich niedlich, und sie liebt Hideki über alles.

Teil 12 - Chii tashikameru (Chii vergewissern)

Diese Episode ist eine Spukgeschichte. Hideki und Chii haben Minoru besucht und sich etwas über das Internet erklären lassen, und als Demonstration hat dann Yuzuki Chii und Hideki aus dem Internet aus einer Seite mit Geistergeschichten vorgelesen: an einem schwülen und gewittrigen Tag sei die Geliebte eines Mannes von dessen Ehefrau in eine Falle gelockt und mit einem Messer ermordet worden. Seit dieser Zeit gehe der Geist der Ermordeten in dem Apartment um und sende seltsame Lichtsignale, dieselben, mit denen einst in ihr Verderben gelockt worden war.

Hideki

Genau so ein gewittriger Tag ist heute, und als Hideki vom Einkaufen nach Hause geht, muß er immerzu an diesen Rachegeist denken. Als er ankommt, glaubt er in einem Fenster seltsame Lichter zu sehen, rennt voller Panik auf sein Zimmer und versteckt sich im Schrank. Chii fragt sich, was mit ihm los ist, denn er glaubt, dieser Mord sei genau in diesem Haus verübt worden. Im Gegensatz zu Chii ist Hideki diese Geschichte äußerst nahegegangen.

Die Geschichte ist noch mit einigen Details ausgeschmückt, daß etwa die Frau im Todeskampf noch zur Tür gekrochen sei, wo dann ihr Blut auf den Gang herausgequollen sei. Und der Ort des Geschehens sei das Apartment G im Zimmer mit der Nummer 104 gewesen.

Kurz darauf kommt Hiromu vorbei und wundert sich, daß Hideki sich im Schrank verkrochen hat. Der erzählt ihm dann, was ihm wiederfahren ist. Hiromu kennt diese Internet-Seite, aber er versucht, Hideki zu beruhigen. Doch das Apartment G, könnte das nicht Gabu Jougasaki sein? Auf jeden Fall ist Hideki mit den Nerven am Ende und fleht Hiromu an, ihn in dieser Nacht nicht allein zu lassen.

Hiromu denkt natürlich nicht daran, und so schläft Hideki in der Nacht nicht besonders viel. Am Morgen erschreckt ihn dann auch noch Chii, die aus irgend einem Grund oben an der Lampe hängt und ihn von dort freundlich begrüßt, fast zu Tode.

Als Hideki wieder zu sich kommt, ist Chii weg. Sie hat mal wieder diese seltsame Stimme gehört. Hideki findet sie schließlich unten im Flur. Dann hört auch er ein seltsames Geräusch, und dann quillt unter einer der Türen ein Schwall dunklen Blutes hervor. In blinder Panik rennt er zurück auf sein Zimmer. Chii fragt ihn, was los sei, aber er versucht sich irgendwie einzureden, es sei doch alles nur eine Geschichte.

Chitose kommt vorbei und will ihn anscheinend um etwas bitten, doch er ist so durcheinander, daß er das gar nicht mitbekommt. Statt dessen stakst er davon zur Paukschule und dann zur Arbeit, wo ihm schon die Mörderin mit dem Messer in der Hand auflauert.

Als er wieder aus der Ohnmacht erwacht, erfährt er, daß es nur Yumi war, die Rettich kleinschneiden wollte.

Yumi ist aber auch abergläubisch und fürchtet sich zum Beispiel vor schwarzen Tieren. Als gerade in diesem Moment eine schwarze Katze über den Weg streunt, gerät nun auch sie etwas in Panik, und das trägt nicht gerade dazu bei, Hidekis Nerven zu stärken.

Wieder zuhause, beweist Hiromu Hideki, daß das alles nichts mit ihrem Haus zu tun haben kann, weil es zum Beispiel gar kein Zimmer mit der Nummer 104 hat. Die höchste ist 103. Chii macht sich auch langsam Sorgen um Hideki und geht zu dem fraglichen Zimmer, um einfach mal nachzusehen. Hideki geht mit, aber das Zimmer ist abgeschlossen. Dafür rutscht ihm das Türschild in die Hand, und auf dessen Rückseite steht eine Nummer: 104!

In der kommenden Nacht hat Hideki schreckliche Alpträume, und die scheinen ihn dann sogar noch am Tag zu verfolgen und bringen ihn in seltsame Situationen. Am Ende des Tages ist Hideki mit den Nerven am Ende. Hiromu beginnt, sich ernsthaft Sorgen um ihn zu machen.

Chii an der Deckenlampe

Zuerst gehen sie mal zu Minoru um herauszufinden, woher diese Geschichte überhaupt kommt. Das läßt sich bei einer Geschichte aus dem Internet allerdings nicht mehr feststellen, aber Minoru versucht trotzdem, Hideki zu beruhigen. Das klappt jedoch nicht, also geht er mit ihm, Hiromu und Yuzuki zum Gabu Jougasaki-Apartment, um die Sache ein für allemal zu klären. Dort angekommen, schließt sich noch Chii der Suchtruppe an, und diesmal sehen sie auch wirklich alle fünf die seltsamen, flackernden Lichter. Entschlossen marschiert Shinbo ins Haus ... und kommt nicht wieder. Als nächstes verschwinden Yuzuki und Minoru.

Hideki kann sich vor Angst nicht mehr bewegen, und Chii geht genau auf die tödliche Tür zu!

Die Tür öffnet sich ... und heraus kommt Chitose.

*

Die Erklärung für alles: auf der linken Seite des Erdgeschosses hat Chitose zwei Zimmer, die sie nun bewohnt, zu einem gemacht. Gabu Jougasaki hatte also früher tatsächlich vier Räume, 101 bis 104, die dann zu 101 bis 103 wurden. Raum 103 stand lange leer, und Chitose hat kürzlich versucht, dort etwas aufzuräumen und neue Glühbirnen einzuschrauben. Sie kam aber nicht richtig an die Fassungen heran, und so kam das flackernde Licht zustande. Und das Blut, das Hideki gesehen hat, war ein Putzeimer, den sie im Dunkeln versehentlich umgestoßen hat. Sie wollte Hideki auch mal bitten, ihr bei den Glühlampen zu helfen, doch da war er gerade nicht ansprechbar, und so macht Hiromu das gerade, weswegen er nicht zurückkam.

Und Hideki versteht nun gar nicht mehr, wie er sich so anstellen konnte.

Teil 13 - Chii asobu (Chii spielen)

Yumis Vater - Hidekis Chef - leiht Hideki einen DVD-Spieler aus: er solle sich mal ein paar ordentliche Pornos ansehen. Also marschiert er in den Laden am Bahnhof, der eine gute Sammlung und zur Zeit auch noch 20% Rabatt hat. Und wen trifft er dort ausgerechnet? Minoru und Yuzuki. Und so kommt statt mit Pornos mit einem Spiel heim, denn das läuft auf dem DVD-Spieler auch.

Hideki leiht sich Pornos aus

Immerhin: das Spiel ist ein Netzwerk-Spiel und er kann es mit Chii zusammen spielen, zum Beispiel.

Aber es ist halt ein Internet-Netzwerk-Spiel, und das heißt, es läuft über einen Server im Internet. Hideki braucht Kennung, Paßwort, EMail-Account und sonstwas, und daran scheitert er grandios.

Mit Hilfe von Minoru und vor allem Hiromu schafft er es aber nach ein paar Tagen doch noch. Und weil Hiromu und Sumomo schon mal da sind, müssen sie auch gleich mitspielen.

Und so finden sich ihre Avatare in einer mittelalterlichen Abenteuerwelt wieder. Hiromu hat übrigens das Aussehen von Shimizu-sensei gewählt - eine Anspielung auf eine der späteren Folgen. Auch Minoru und Yuzuki sind dort virtuell vertreten. Nur Chii fehlt! In der realen Welt sitzt sie zwar genau neben Hideki, im Spiel ist sie aber einfach nirgends aufzufinden. Minoru meint, sie sei vielleicht auf einem anderen Server - im Spiel in einer anderen Stadt - herausgekommen. Jetzt hält Hideki nichts mehr. Er setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um seine Chii zu finden. 15 Städte hat er abzusuchen. Und weg ist er.

Natürlich ist die Welt in diesem Spiel voller Monster, Drachen, Schleime usw., und Hideki stolpert von einer Gefahr in die nächste. Die anderen kommen gerade noch nach, um ihn immer wieder herauszuhauen, aber er kann doch seine Chii in so einer gefährlichen Welt nicht alleine lassen! Dabei ist es nur ein Spiel.

Hideki, Hiromu und Sumomo

Sie spielen die ganze Nacht durch und sind am nächsten Tag natürlich todmüde. Gefunden haben sie Chii aber nicht. Sie müssen unterbrechen und speichern. Hideki fragt Chii, wo sie denn eigentlich gewesen sei, aber das weiß sie nicht.


In der Schule wird gepennt, und am Abend geht es in die nächste Runde - wieder auf der Suche nach Chii. Hideki, Hiromu und Sumomo suchen alles ab und spielen sich bis zum Endmonster durch. Dieses hat noch nie jemand besiegt. Aber selbst das schreckt Hideki nicht ab.

Er sieht seinem sicheren Untergang entgegen, denn natürlich hat er gegen den riesigen Teufel nicht die Spur einer Chance. Da erscheint die Göttin des Spiels - Chii! Sie vernichtet und zerschmilzt das Monster, dann schwebt sie zu Hideki herab. Und damit ist das Spiel aus: sie haben gewonnen.

Aber Hiromu wundert sich, was da eigentlich passiert ist. Und Chii auch: sie erinnert sich an nichts.

Minoru hat die ganze Sache überwacht, und auch er fragt sich, was Chii da gemacht hat. Yuzuki vermutet, sie hätte wohl genügend Rechenleistung, um die Spieleserver zu überfahren. Dann müßte in ihrem Innern ein Supercomputer arbeiten. Das gibt Minoru zu denken.


Erstellt am 16.2.2003. Letzte Änderung: 18.2.2014