Chobits - Zusammenfassung der Handlung Teil 14 - 26

Teil 14 - Chii umi iku (Chii Meer gehen)

Es ist Sommer, und Hideki beschließt, sich ein paar Tage frei zu nehmen, obwohl er ziemlich schlechte Noten hat und sich auch nicht verbessert.

Und wie es sich so ergibt, findet sich die gesamte Mannschaft auf Minorus Feriengrundstück am Meer ein: Minoru selbst und seine unvermeidliche Begleiterin Yuzuki, Hideki, Yumi, Takako, Chitose, Hiromu mit Sumomo, und natürlich Chii.

Alle amüsieren sich nach Kräften, plantschen im Wasser, essen Eis, und am Abend gibt es sogar ein Feuerwerk. Für die Nacht hat Takako Hideki eine Spezial-Stunde angekündigt, aber die erweist sich als echte Unterrichtsstunde, und noch dazu zusammen mit Hiromu!

Am nächsten Morgen geben Minoru und Hiromu Hideki eine Anti-Rost-Creme für Chii, mit der er sie überall einreiben soll. Pasokons sind zwar wassergeschützt, aber sicher ist sicher. Natürlich bringt Hideki es nicht über sich, Chii selbst einzucremen, aber seine Versuche, Chii beizubringen, wie sie es selbst machen soll, sind auch nicht viel erfolgreicher. Zum Glück springt Chitose helfend ein.

Chii unter Wasser

Chii geht herum, sucht Dinge und läßt sich von Hideki dann sagen, wie sie heißen. Das sollte eigentlich ein guter Job für Hideki sein, denn es ist herausgekommen, daß er nicht schwimmen kann. Er weiß aber auch nicht die Namen all der Dinge, die Chii so findet. Zum Glück greift Takako ihm ein bißchen unter die Arme.

Chii findet die unmöglichsten Sachen, und entdeckt schließlich sogar eine Gruppe Delfine, die ein Stück entfernt durch das Wasser springen. Minoru bleibt nichts anderes übrig, als sein Boot herauszuholen und mit allen zu den Delfinen hinüberzufahren.

Irgendwie haben die Delfine es Chii besonders angetan, und sie springt einfach ins Wasser. Hideki gerät fast in Panik, weil er befürchten muß, seine Chii könnte vollaufen und absaufen oder noch was schlimmeres, denn Pasokons sind nicht zum Tauchen ausgelegt, sondern kaum mehr als spritzwassergeschützt. Also stürzt er sich einfach hinterher, um sie zu retten. Gar nicht so einfach, wenn man nicht schwimmen kann.

Tatsächlich schwimmt und taucht Chii wie eine Wassergöttin unter den Delfinen, und sie muß Hideki dann natürlich herausfischen und ihm das Leben retten. Chii ist in der Tat eine mysteriöse Pasokon.

*

Und dann sind die drei Tage um, der Alltag beginnt wieder, und Hidekis Noten sind noch schlechter geworden.

*

Neues Abspannlied.

Teil 15 - Chii motenasu (Chii Gast empfangen)

Es ist Sommer und heiß. Solche Temperaturen ist Hideki von Hokkaidou nicht gewöhnt. Und eine der bei den Japanern sehr beliebten Klimaanlagen gibt es im Gabu Jougasaki natürlich auch nicht. Aber in der Paukschule, und so macht Hideki sich frohgemut auf den Weg, nur um festzustellen, daß diese dort kaputt ist. Das macht das Lernen nicht gerade leichter.

Hideki und Hiromu

Shimizu-sensei verspricht der Klasse, sie zu einem Eis einzuladen, wenn einer von ihnen eine Aufgabe lösen kann, die sie ihm vorgibt. Leider ist der Auserwählte Hideki, und er kann sie natürlich nicht lösen.

Hiromu kommt an diesem Tag zu spät und läßt sich in der Mittagspause Hidekis Notizen zeigen. Überraschenderweise bietet er Hideki an, daß er sich dafür eine Zeitlang Sumomo ausleihen darf. Und überhaupt benimmt er sich heute irgendwie anders.


Spät am Abend kommt Hideki nach Hause. Chitose hat Chii ein Duftschwein (oder was das auch immer sein soll) geliehen, in dem ein spiralförmiges Räucherstäbchen abbrennt. Es soll angeblich nach Sommer riechen. Da klopft es an die Tür, und davor steht Takako! Sie ist ziemlich besoffen und hat anscheinend vor, entweder die Nacht durchzusaufen oder bei Hideki zu übernachten.

Der muß erst mal blitzartig aufräumen, obwohl Takako das herumliegende Zeug gar nicht stört.

Takako und Chii

Sie ist in einer seltsamen Stimmung, säuft Bier wie ein Loch, erzählt von sich, und macht Hideki ziemlich hemmungslos an.

Eigentlich wollte sie Grundschullehrerin werden, aber ihr Mann meinte, sie sei dann zu beschäftigt. Also gibt sie nun Nachhilfestunden. Hideki ist überrascht zu erfahren, daß sie verheiratet ist, aber so einfach liegt der Fall anscheinend nicht.

Und dann fällt Takako irgendwann einfach um und schläft. Hideki legt sie neben Chii in seinen Futon, er selbst muß mit einem Platz an der Wand auskommen. Überraschenderweise wacht Takako noch mal auf, krabbelt zu Hideki und macht ihm ein eindeutiges Angebot.


Am nächsten Morgen glaubt Hideki zuerst, es sei ein Traum gewesen, bis er Takako in seinem Futon sieht.

Später gehen dann beide zur Schule. Sie begegnen Chitose, und Takako meint, das könnte zu einem für Hideki etwas peinlichen Mißverständnis führen. Doch der antwortet, es sei eher umgekehrt, denn schließlich ist Takako verheiratet. Daß sie aber irgend ein Problem hat, ist ihm nicht entgangen, und er bietet ihr an, sie könne ihm alles erzählen.

Im Klassenzimmer trifft Hideki dann Hiromu, der einen ziemlich übermüdeten Eindruck macht und überhaupt nicht gut drauf ist.


Am Abend auf dem Weg nach Hause sieht Hideki unter einer Straßenlaterne ein sich umarmendes Liebespaar: Hiromu und Takako! Er kann es nicht glauben.

Teil 16 - Chii nani mo shinai (Chii nichts tun)

In einer traumartigen Szene erscheint Hideki das lila Figürchen aus Chiis Büchern und fragt ihn, ob er es möge.

Hideki

Takako und Hiromu stehen immer noch auf der Straße und küssen sich.

In der Nacht schläft Hideki nicht besonders gut. Auch am nächsten Tag gehen ihm Shimizu-sensei und Hiromu nicht aus dem Kopf. Aber die beiden können unmöglich verheiratet sein ... also ist er ihr Geliebter! Chii fragt ihm beim Zähneputzen, was "Geliebter" bedeutet. Da springt Sumomo hervor und erinnert die beiden mit lautem Pfeifen daran, daß nun die Zeit für ihre Morgengymnastik gekommen sei.


Hiromu ist verschwunden, und Shimizu-sensei ebenfalls. Das beschäftigt Hideki natürlich, weswegen im YOROKONDE einiges schief geht. Yumi tröstet ihn ein bißchen.

Auf dem Nachhauseweg bekommt er einen Anruf von Hiromu: er ist mit Takako durchgebrannt. (Deswegen hat auch Hideki Sumomo.) Anscheinend sind die beiden schon seit fast sechs Monaten verliebt, also praktisch, seit Hideki und er die Nachhilfeschule besuchen. Hideki ist empört.

Takako

Genau da fällt Hidekis Fernseher aus, und das Telefonat ist damit erst mal abgebrochen. Hideki marschiert zu Minoru, um weitertelefonieren zu können. Und dort erfahren die beiden folgende Geschichte: bereits kurz nach ihrer Heirat verfiel Takakos Ehemann einer Pasokon. Er sprach nur noch mit ihr und beachtete seine Frau überhaupt nicht mehr. Eines Tages traf Hiromu sie Abends im Park. Stundenlang saß sie da auf einer Schaukel, und schließlich sprach er sie an. Ihr Mann hatte die Wohnung abgesperrt. Er hatte einfach vergessen, daß da noch seine Frau war, die vielleicht hinein wollte.

Takako konnte nicht mal mehr weinen, und so kam es, daß Hiromu sich an diesem Abend in sie verliebte. Und er ließ nicht locker, bis sie begann, ihm zu vertrauen und seine Liebe zu erwidern. Das hat lange gedauert. An dem Abend etwa, an dem sie ganz überraschend bei Hideki auftauchte und dann die Nacht dort verbrachte, hätte sie eigentlich Hiromu treffen und ihre gemeinsame Zukunft besprechen sollen. Aber sie hatte kalte Füße bekommen. (Hiromu suchte sie übrigens die ganze Nacht, deswegen war er am nächsten Tag in der Schule so knatschig.)

Jetzt sind die beiden aber doch noch durchgebrannt, in ein Onsen irgendwo in den Bergen, weit weg von allen Pasokons, um sich zu erholen und zu sich selbst zu finden. Und Hiromu will so lange dort bleiben, bis Takako einwilligt, ihn zu heiraten! Minoru hört sich das alles gelassen an, Hideki reagiert allerdings sehr emotional. Er brüllt in die Leitung, wenn Hiromu so ein Problem habe, sollte er es doch mit ihm teilen, er könne ihm vielleicht irgendwie helfen. Hiromu freut sich über die Anteilnahme, dann legt er auf, um sich seiner Geliebten zuzuwenden.


Die Sache mit Takakos Mann gibt Hideki ganz schön zu denken. Er hat schließlich auch eine enge Beziehung zu einer Pasokon ...

Teil 17 - Chii makanau (Chii verpflegen)

Hideki kommt ziemlich spät nach Hause, und er macht einen sehr gestreßten Eindruck. Denn er hat sehr schlechte Noten und befürchtet, das Universitäts-Eintrittsexamen wieder nicht zu schaffen und ein weiteres Jahr als Rounin zubringen zu müssen.

Da ruft Hiromu an, der sich immer noch mit Takako in dem Berg-Onsen herumtreibt. Dann ist Takako dran, und sie braucht nicht lange zu fragen, wie seine Noten ausgefallen sind. Sie meint allerdings, so schlecht sei er normalerweise nicht, nur bei Prüfungen. Er solle doch das Zenkoku Moushi (Nationales Testexamen) machen, um sich besser an den Prüfungsstreß zu gewöhnen.

Chitose und Chii

Hideki ist von dieser Idee richtig begeistert und stürzt sich energisch in die Vorbereitungen. D.h. er lernt vor früh bis spät. Zwischendurch geht er arbeiten, dann büffelt er wieder. Schließlich nimmt er sich beim YOROKONDE eine Woche frei, um sich ganz auf die Prüfung vorbereiten zu können. Da geschieht ein Unglück: sein Portemonnaie ist verschwunden. Kein Geld: kein Essen! Das macht das Lernen verdammt hart. (Von Sparen und was neben hinlegen hat er anscheinend noch nie etwas gehört.)

Chii geht arbeiten wie immer, aber da ihr Hideki keine Energie hat, ist auch sie abgeschwächelt. Sie würde gerne etwas für ihn tun. Ueda gibt ihr die wöchentliche Lohntüte, und sie will Hideki das Geld schenken, aber er ist zu stolz, um es anzunehmen.

So werden seine Tage ziemlich hart, was auch Chitose bemerkt. Jedenfalls kommt Chii auf die Idee, einkaufen zu gehen und für Hideki zu kochen. Das kann sie aber nicht und verschwindet in schwarzem Qualm. Chitose kommt zu ihrer Rettung, und nachdem sie erfahren hat, was los ist, kochen sie und Chii zusammen für Hideki Curry-Reis.

Hideki ist gerettet. Und draußen vor der Tür steht Chitose und freut sich.

Auch am nächsten Tag kocht Chii, zu Hidekis Überraschung ist sie dabei sogar fast nackt. So, wie sie es aus seinen Porno-Heften kennt. Hideki erklärt ihr, das sei eigentlich nicht so für sie gedacht.

Und dann ist der Tag des Probe-Examens gekommen. Hideki schneidet einigermaßen gut ab, aber es kommt noch besser: Yumi findet sein Portemonnaie, das er irgendwo im YOROKONDE hat liegenlassen.

Teil 18 - Minoru * Yuzuki kataru (Minoru * Yuzuki unterhalten)

Diese Folge ist ein Zusammenschnitt der bisherigen.

Teil 19 - Chii tetsudau (Chii helfen)

Chitose macht großen Hausputz, und Chii, Hideki und Sumomo helfen ihr, letztere hauptsächlich durch Anfeuern und Konfetti-Schmeißen (das sie danach wieder aufkehren muß).

Chii in ihren alten Kleidern

Später findet Chitose ein paar Kleider, die Chii ausgesprochen gut passen. Und ein geheimnisvolles Bild, das wir aber vorerst nicht zu sehen bekommen und das in Chitoses Zimmer liegt, zieht Chiis Aufmerksamkeit auf sich. Chitose jedenfalls scheint es sehr viel zu bedeuten. Chitose sagt zu Chii, die Kleider seien ihre, sie habe nur alles vergessen.

Auch Hideki findet etwas, nämlich eine Tür, die er bisher noch nie beachtet hat. Dahinter finden sich ungewöhnliche Mengen an Kabeln, von denen er keine Ahnung, hat, wofür sie gut sein mögen. Durch eine Unachtsamkeit landet Sumomo auf einigen von ihnen, verursacht dadurch einen Kurzschluß und wird durchgegrillt. Im Haus wird es dunkel, und Sumomo rührt sich nicht mehr. Hideki wird es wieder mal ganz anders. Er saust zu Chitose und bittet sie um Hilfe. Erstaunlicherweise ist das für sie überhaupt kein Problem. Sie macht eine Diagnose und erweckt die kleine Pasokon recht schnell wieder zum Leben.

Hideki ist erstaunt, wie gut sich seine Vermieterin mit Rechnern auskennt. Sie empfiehlt ihm, für Sumomo ein Benutzerpaßwort einzurichten (und erklärt ihm, was das überhaupt ist).

Chitose hat früher anscheinend mit Computern gearbeitet, jetzt aber nicht mehr. Statt dessen führt sie ihre kleine Pension. Das Haus hat ihrem verstorbenen Mann gehört, der auch in Pasokon-Feld gearbeitet hat.

Chitose in ihrem Labor

Dann lädt sie Hideki bei sich zum Abendessen ein, als Dank für seine Hilfe heute. Und wieder ist Hideki verblüfft, diesmal über Chitoses Kochkunst. Und die freut sich, daß Chii in letzter Zeit immer so einen glücklichen Eindruck macht.


Vor dem Zubettgehen versucht Hideki noch, Sumomos Paßwort einzurichten, was ihm mit ihrer Unterstützung schließlich auch gelingt. Er wählt das Wort "chobits". Und dann fragt er sich, ob Chii wohl auch irgendwie paßwortgeschützt ist. (Ist sie.)

*

Irgendwo auf den Dächern von Tokyo sitzen zwei seltsame Gestalten - Pasokons - und warten auf irgend etwas, das mit Chii zu tun zu haben scheint. Und wir erfahren noch eine Überraschung: Chitoses Haus ist - ungewöhnlich für japanische Häuser - unterkellert, und unten ist ein sehr seltsames Computer-Labor. Dort hat Chitose die beiden Pasokons lokalisiert. Sie scheint sie sogar zu erwarten.

Teil 20 - Chii inakunaru (Chii verschwinden)

Hideki holt Chii von der Arbeit ab. Ganz stolz zeigt sie ihm einen Kuchen, den sie selbst gemacht hat und der wirklich sehr ansehnlich geworden ist.

Im YOROKONDE unterhält sich Hideki am Abend mit seinem Chef über Pasokons, und wie perfekt sie alle Aufgaben erfüllen. Eine tolle Erfindung. Auch Yumi hat oder hatte zumindest einen Pasokon, allerdings nur einen kleinen. Den hat sie aber wieder abgegeben. Leute sagen, Pasokons seien perfekter als Menschen, und damit ist Yumi nicht so glücklich, denn jetzt schon können manche Leute praktisch nur noch mit Pasokons verkehren und ignorieren ihre Mitmenschen völlig.

Chiis Kuchen

Hidekis engem Verhältnis zu Chii tut das allerdings keinen Abbruch.

Und wie es aussieht, ist Chii inzwischen hoffnungslos in Hideki verliebt. Der findet das aber eher beunruhigend.


Am nächsten Tag hat Hideki keine Zeit, Chii zur Arbeit zu bringen und später wieder abzuholen. Auf dem Weg zur Schule denkt er darüber nach, als was er Chii eigentlich sieht. Und es fällt ihm auf, wieviele Menschen mit ihren Pasokons unterwegs sind. Yumis Äußerung, Menschen würden nur noch mit Pasokons umgehen und den Kontakt zu ihresgleichen verlieren, geht ihm nicht aus dem Sinn, denn genau das passiert.

Derweil marschiert Chii brav zur Arbeit. Unterwegs kommt sie an einer Buchhandlung vorbei und sieht den nächsten Fortsetzungsband von "Dare mo inai Machi". Da erscheint von hinten eine Gestalt und kidnappt sie!

Chii und Kotoko

Und so ist Chii nicht zuhause, als Hideki spät am Abend wiederkommt. Er bekommt einen Anruf von Ueda, der sich wundert, wo Chii steckt, denn sonst ist sie immer pünktlich zur Arbeit erscheinen. Hideki macht sich sofort auf die Suche, fragt bei der Polizei und erfährt schließlich von dem Buchhändler, daß der Chii am Morgen noch gesehen hat. Doch dann war sie plötzlich weg, und nur noch eine ihrer Haarspangen lag auf dem Boden.

Chii erwacht auf einem Bett. Sie hat keine Ahnung, wo sie ist.

Vor ihr steht eine kleine Pasokon namens Kotoko, die ihr erklärt, sie sei entführt worden. Und dann erscheint auch schon ihr Entführer, ein junger Hacker namens Dragonfly, der brennend an Chiis Geheimnissen interessiert ist, über die Minoru im Internet so viel herumgefragt hat. Deswegen hat er Chii kurzerhand entführt, um sie bei sich in aller Ruhe untersuchen zu können. Er ist auch überzeugt, mit Chii einen Chobits vor sich zu haben.

Jedenfalls ist er zu Chii sehr freundlich. Er will ihr nichts antun, nur all ihre Geheimnisse lüften. Und Chii läßt alles ziemlich passiv mit sich geschehen.

Hideki läuft inzwischen ziemlich verzweifelt die Straßen ab, Chitose sitzt in ihrer Station und macht seltsame Andeutungen, Dita und Jiimu sitzen auf ihrem Dach und tun dasselbe, Minoru brütet wie immer über Chii und die Chobits, doch da Yuzuki nicht genügend Rechenleistung hat, kommt er mit der dürftigen Spur, die er hat, nicht weiter. Dafür bekommt er einen Anruf von Hideki, der der Panik nahe um Hilfe bei der Suche bittet. Minoru und Yuzuki machen sich auf den Weg, Hideki zu treffen.

Teil 21 - Chii matsu (Chii warten)

Bei Kojima passiert im Moment nicht viel, und so blättert Chii mal wieder in ihrem Buch, das sie bei der Entführung irgendwie mitgenommen (aber noch nicht bezahlt) hat.

Minoru und Yuzuki

Derweil erwarten Minoru und Yuzuki Hideki in einem Café. Als Hideki eintrifft, versuchen sie gemeinsam herauszubekommen, was mit Chii geschehen sein könnte. Im Prinzip wissen viele Leute etwas über die Existenz von Chii, so daß sie nicht weiterkommen. Hideki geht dann wieder selbst suchen. Zufällig trifft er auf der Straße Ueda, der auch sucht. Und so suchen sie nun gemeinsam.

Als erstes klappern sie alle Läden auf Chiis Weg ab und fragen, ob jemand etwas gesehen hat. Zufällig kommt auch Yumi vorbei und folgt den beiden, ohne daß sie es zunächst bemerken.

Unterwegs bekommt Hideki einen Anruf von Hiromu, der ihm freudig mitteilt, daß er Takako herumgekriegt hat. Sie hat eingewilligt, ihn zu heiraten. Doch für sowas hat Hideki jetzt keine Zeit. Statt dessen fragt er Hiromu, ob Pasokons Leid und Qualen empfinden könnten. Hiromu antwortet, nur, wenn sie so programmiert seien. Und selbst wenn, bräuchte man nur die Daten wieder zu löschen, dann sei es so, als wäre es nie geschehen.

Auch bei der Such-Tour erfahren Ueda und Hideki nichts, kommen aber schließlich auf ein anderes Thema zu sprechen, nämlich ihr Verhältnis zu Pasokons. Chii ist eine Pasokon, die sicherlich früher einen anderen Besitzer hatte, der schließlich ihr Gedächtnis löschte, doch für Hideki ist sie einfach mehr als eine Maschine.

Und genau so ist es Ueda auch mal gegangen: er hat seine Pasokon sogar geheiratet.

Eines Tages sah er in einem Geschäft eine Pasokon, die ihm sofort gefiel. Es war gerade die Zeit, als er das Chiroru eröffnet hatte. Er kaufte die Pasokon, obwohl sie ein altes Modell war, das vielleicht nicht mehr lange halten würde (was sich als richtig herausstellte). Ueda schaltete sie ein, machte den Setup und verliebte sich in sie.

Ueads Pasokon rettet Ueda das Leben

Die Pasokon arbeitete dann zusammen mit ihm im Chiroru, und beide waren glücklich und zufrieden, und so machte er ihr nach einiger Zeit einen Heiratsantrag, in den sie einwilligte. Es gab eine Hochzeit mit allem Drum und Dran, aber die Geschichte ging nicht glücklich aus. Die Festplatte der Pasokon hatte anscheinend einen Schaden, der sich mit der Zeit immer stärker bemerkbar machte: sie vergaß. Nach und nach vergaß sie alles, ihre gesamte Existenz, und alles, was blieb, war der Setup, den sie alle paar Sekunden neu ausführte. Ueda aber brachte es einfach nicht über sich, ihre Platte auszutauschen, denn die Daten darauf hätten nicht gerettet werden können.

So lebte er weiter an der Seite eines Schattens, bis eines Tages ein Unglück geschah. Völlig in Gedanken versunken lief er über eine Straße und wäre von einem LKW überfahren worden, wenn sie ihn nicht in letzter Sekunde zur Seite gestoßen hätte, so daß der Laster statt dessen sie überfuhr. Und das war ihr Ende. Nur ein Grab ist von der Pasokon noch übrig, und Uedas Erinnerungen. Für ihn ist sie gestorben wie ein Mensch.

Und im Grunde empfindet Hideki für Chii ähnlich tiefe Gefühle. Deswegen wollen er und Ueda sie Suche fortsetzen. Doch erst mal müssen sie sich um Yumi kümmern, die die ganze Geschichte hinter einem Baum versteckt mitgehört hat und jetzt davonrennt.

Yumi kennt Ueda, doch der rückt noch nicht mit näheren Angaben heraus.

Inzwischen scheint Minoru im Internet doch eine Spur von Chii gefunden zu haben. Da empfängt Yuzuki eine EMail, und zwar von demselben Absender, der dieses ominöse Bild eines Chobits geschickt hat.

Teil 22 - Chii motomeru (Chii fordern)

Chii sitzt verloren in einer Traumwelt, denkt an Hideki und daran, ob er der für sie bestimmte Mensch sei. Da erscheint ihr anderes Ich und warnt sie, wenn er es nun doch nicht sei.

Chii

Chii kehrt in die Realität zurück. Ihr Entführer, den in Hackerkreisen als Dragonfly bekannt ist, taucht mit einem Rechner in der Hand auf. Er betrachtet Chii als wahnsinnig spannende Herausforderung und will ihr Geheimnis knacken. Und er ist überzeugt, es schaffen zu können, denn er hat über 20 Pasokons, an die er Chii anschließen kann und deren geballte Rechenkraft ihre verschlüsselten oder versteckten Daten eigentlich früher oder später aufdecken können müßten.

Derweil rennt Hideki wie ein Getriebener durch die Straßen. Da kommt eine EMail von Minoru bei Sumomo an. Die Person, die dieses seltsame Bild geschickt hat, hat ihm eine neue EMail geschickt. Minoru rennt nach Hause, um sich das neue Bild auf dem Fernseher ansehen zu können.

Das ganze sieht ungefähr aus wie ein Plan oder ein Stück einer Karte.

Überraschend taucht Hiromu wieder auf. Er ist gekommen, um Hideki bei der Suche zu helfen. Die beiden bitten Minoru, mit seinen Pasokons herauszufinden, welchen Ort diese Karte zeigen könnte.

*

Chitose sitzt in ihrem Keller und verfolgt mit, was bei Minoru wegen Chii so passiert. Sie fragt sich, wer ihm wohl diese Karte geschickt haben könnte, und das seltsame Bild dieser Pasokon, die Chii so ähnlich sieht. Sie sagt zu sich selbst, aber selbst wenn sie es wüßte, dürfte sie nichts unternehmen. Das habe sie ihrem verstorbenen Mann versprochen. Sie darf nur malen und schreiben. Sie ist die Autorin dieser seltsamen Bücher, die Chii so faszinieren.

*

Der Kartenausschnitt paßt auf 12.568 Orte in Japan und 23 in Tokyo. Minoru hat aber noch eine Idee, den Ort weiter einzugrenzen und kommt zu einem Pseudonym "Dragonfly". Sogar Hiromu kennt diesen Namen, denn Dragonfly ist ein bekannter Hacker. Und Minoru weiß in etwa, wo dieser Dragonfly wohnt. Hideki und Hiromu rennen los. Der Ort ist kaum 10 Minuten von ihnen weg.

"Dragonfly" Kojima versucht inzwischen seit einer Stunde, Chii zu knacken. Diese schwebt über dem Boden, während seine Pasokons versuchen, in ihr System einzudringen. Kojima ist begeistert von Chii. Trotzdem ist er überzeugt, am Ende Sieger zu bleiben. Er ist völlig fasziniert von ihr, fängt an, sie zu streicheln und berührt sie schließlich zwischen den Beinen. Doch darauf reagiert Chii bekanntlich allergisch.

Chii und Dragonfly

Ihre Kräfte gehen durch. Die Kabel, mit denen Kojima sie an seine Pasokons angeschlossen hat, reißen sich los, werden lebendig und fesseln ihn. Wie eine Rachegöttin sieht sie ihn an, und dem Hacker wird es Angst und bange. Alle Pasokons der Stadt bleiben stehen. Es gibt einen gewaltigen Lichtausbruch, und nun wissen Hiromu und Hideki, die praktisch schon vor der Tür standen, endlich genau, welches Haus es ist. Sie stürmen hinein, doch nicht Chii ist es, die sie retten müssen, sondern eher Kojima.

Chii fragt Hideki nach dem, was für ihn am wichtigsten auf der Welt ist. Dann küßt sie ihn und wird unmittelbar darauf wieder normal. Kojima kann froh sein, daß er ohne eine kräftige Abreibung davonkommt. Immerhin nehmen Hideki und Hiromu Kotoko als Beweis für die Entführung erst mal mit sich.

*

Am nächsten Morgen ist Chii wieder wohlauf, und Hideki hat nun drei Pasokons bei sich im Zimmer. Und Kotoko bekommt Gelegenheit, an Sumomos Morgengymnastik teilnehmen zu dürfen.

Später gehen Hideki und Chii zu Ueda, um ihm Bescheid zu sagen, daß Chii wieder da ist. Und das Buch müssen sie noch bezahlen, das Chii bei ihrer Entführung bei sich hatte. Hideki hat das Buch nun und ist inzwischen der Meinung, daß es die Geschichte von ihm und Chii erzählt. Wer es wohl geschrieben haben könnte, und wozu?

Teil 23 - Chii kotaeru (Chii antworten)

Hiromu und Takako haben sich eine Wohnung genommen, Hiromu zieht also bei Chitose aus. Ansonsten nehmen Hideki und die anderen ihren normalen Tagesablauf wieder auf, gehen zu Shimizu-sensei in die Nachhilfeschule, Chii arbeitet wieder im Chiroru usw.

Minoru und Yuzuki

Ein paar Tage später besuchen Hideki und Chii mal wieder Minorus Anwesen. Minoru hat sich Kojima geschnappt und als eine Art Assistent zwangsverpflichtet. Kojima ist immerhin ein sehr begabter Hacker. Und wie immer sind die beiden auf der Spur von Chiis Geheimnis, unterstütz von allen vorhandenen Pasokons.

Hideki ist besorgt. Er hat keine Ahnung, wer oder was Chii eigentlich ist. Bislang hat ihm das nichts ausgemacht, aber jetzt hat er mitgekriegt, daß Chii irgendwie in irgendwas verwickelt ist, und solange er nichts weiß, kann er ihr nicht helfen. Minoru hat immerhin einiges an Informationen herausgefunden: Die Pasokons der Chobits-Serie sollen angeblich die ultimativen Pasokons sein. Irgend eine geheimnisvolle Organisation ist auch in dieses Geschäft verwickelt. Die ursprünglichen Entwickler und diese Leute haben sich damals zerstritten, so daß die Entwickler in den Untergrund gingen und die Chobits bauten.

Anscheinend hat Minoru ein paar Tage und Nächte durchgemacht, denn kurz darauf bricht er vor Erschöpfung zusammen. Yuzuki bringt ihn ins Bett. Hideki macht sich Vorwürfe, Yuzuki aber auch, weil ihre Leistung nicht ausgereicht hat, schneller an die Daten zu kommen.

Kojima taucht auf und schlägt vor, den Zentralcomputer dieser Geheim-Organisation zu hacken. Das ist allerdings riskant, weil dieser Rechner speziell abgesichert ist. Wer sich einhackt riskiert, daß sein eigener Rechner - dabei ist an Yuzuki gedacht - dabei draufgeht. Hideki ist empört über diesen Vorschlag und zwingt Kojima, es auf eine andere Weise zu versuchen.

Chitose

Yuzuki hingegen geht das nicht mehr aus dem Kopf, und sie beschließt, es auf eigene Faust zu machen. Also schließt sie sich im Zimmer ein und dann an das Netz an. Sie verbraucht dabei soviel Strom, daß es im ganzen übrigen Haus dunkel wird. Minoru wacht wieder auf, und auch die anderen bemerken, daß etwas nicht stimmt, und stürmen zu dem Zimmer, doch sie kommen nicht rechtzeitig hinein.

Dafür bemerken Dita und Jiimu, daß jemand einen Einbruchsversuch macht. Die beiden sind geheimnisvolle Pasokons mit einer ebenso geheimnisvollen Mission, die sich schon seit einiger Zeit in der Stadt herumtreiben und auf der Suche nach etwas sind.

Yuzuki gelingt es tatsächlich, einen Teil der Daten zu laden, dann brennt ein Kabel durch, und das bewahrt sie vor dem Crash. Einen Teil ihrer Daten verliert sie aber doch, und zwar alles, was Minoru ihr über Kaede eingegeben hat. Sie bittet ihn, diese Daten wiederherzustellen, doch Minoru hat eingesehen, daß sie nicht Kaede ist, sondern einfach sie selbst und als solche eine wertvolle Freundin. Er spielt die Daten nicht mehr ein.

Dafür ist bei den Daten, die Yuzuki laden konnte, eine große Überraschung dabei, nämlich die Liste der ursprünglichen Pasokon-Entwickler. Und auf dieser Liste steht auch der Name Hibiya Chitose. Hideki stürmt los, doch Chitose ist nicht zuhause.

Teil 24 - Chii kitenugu (Chii sich umziehen)

Hideki kommt nach der Arbeit wieder nach Hause. Chitose ist immer noch verschwunden, dafür empfangen ihn seine drei Pasokons freundlich. Sein Magen knurrt, aber er sagt, er wolle heute lernen. Tatsächlich aber ist er pleite. Doch Chii will ihn auf keinen Fall hungern und leiden sehen und beschließt, für ihn zu kochen.


Kotoko und Sumomo

Am nächsten Tag bringt Hideki Chii wie immer zum Chiroru zur Arbeit. Unterwegs lernt Chii, was es bedeutet, wenn ein Junge und ein Mädchen Hand in Hand gehen.

Im Chiroru angekommen finden die beiden Ueda ziemlich geistesabwesend in der Küche stehen. Er schickt Chii dann zum Umziehen, aber Chii erwischt die falschen Kleider. Draußen auf der Straße steht Yumi etwas versteckt hinter einer Säule und späht angestrengt in den Laden. Als sie Chii in den Kleidern sieht, die sie einst getragen hat, als sie dort arbeitete, bricht sie in Tränen aus und läuft davon.

Hideki kann sie aber nach einiger Zeit einholen. Yumi ist verzweifelt, weil sie der Überzeugung ist, niemals mit einer Pasokon konkurrieren zu können. Und Ueda, der im Laden bei Chii geblieben ist, ist ebenfalls sehr unglücklich. Er mag Yumi sehr gerne, aber er bringt sie immer nur zum Weinen, so wie jetzt.

Ueda und Yumi

Hideki hat Yumi inzwischen eingesammelt und zu sich mit nach Hause genommen. Yumi erzählt ihm von ihrer schönen Zeit, als sie im Chiroru bei Ueda arbeitete. Sie verliebte sich in Ueda, und er erwiderte ihre Zuneigung durchaus, obwohl er zuvor einer Pasokon völlig verfallen war, die aber zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr funktionierte. Als Yumi das herausfand und zudem entdeckte, daß diese Pasokon auch noch Yumi geheißen, Uedas Leben gerettet und dabei ihres verloren hatte, verlor sie jede Zuversicht, je sein Herz erobern und gegen eine Pasokon konkurrieren zu können.

Chii erfährt von Ueda auch einen Teil der Geschichte und lernt, was menschliche Tränen sind. Ueda glaubt, Yumi hasse ihn, doch Chii fragt in aller Unschuld, warum sie dann vor dem Laden gestanden habe, und das nicht nur heute. Ueda denkt ... und dann bittet er Chii, Yumis Mini-Pasokon zu lokalisieren. Die beiden machen sich auf den Weg.

Zwischen Ueda und Yumi gibt es ein Happy End. Ueda hat seine Pasokon-Frau wirklich geliebt, aber seine Liebe zu Yumi ist ebenso echt. Yumi braucht keine Angst mehr zu haben, mit einer Pasokon verglichen zu werden. Sie ist sie und damit gut genug. Manche Dinge können Pasokons besser, andere Menschen. Yumi ist überglücklich, das von Ueda zu hören.

Die beiden gehen schließlich Hand in Hand nach Hause. Chii sieht ihnen zu und nimmt dann Hideki bei der Hand.

Teil 25 - Chii kimeru (Chii sich entscheiden)

Minoru und Kojima hacken immer noch im Internet, um an weitere Informationen über die Chobits zu kommen. Da kommt mal wieder eine geheimnisvolle EMail herein. Sie zeigt zwei Pasokons, die exakt wie Chii aussehen, aber etwas unterschiedlich gekleidet sind.

Auch Kotoko recherchiert und wundert sich über die extrem schnelle Datenleitung, die es in Chitoses Haus gibt. Nicht mal Firmen haben normalerweise so einen schnellen Anschluß.

Chii liest

Chii hört vor der Tür ein Geräusch und sieht nach: sie findet ein Buch, einen weiteren Band dieser seltsamen Geschichte. Das lila Männchen, das darin die Hauptrolle spielt, ist immer noch auf der Suche nach dem Partner, der zu ihm gehört.

Minoru hat eine vage Information über den Absender dieser EMails. Anscheinend ist es ein Pasokon, der als Pasokon-Datenbank fungiert: derjenige nämlich, den Yuzuki zu hacken versucht hat. Hideki versteht nur Bahnhof, und Kojima erklärt ihm, er sei eigentlich sowieso viel zu blöd, um zu begreifen, was für einen wertvollen Schatz er da mit Chii habe.

Dieser Datenbank-Pasokon ist Jiimu, der immer noch mit seiner Gefährtin Dita auf einem Dach hoch über Tokyo auf etwas wartet. Die beiden haben eine Mission, nämlich ein bestimmtes gefährliches Programm, das in Chii versteckt ist, am Ablaufen zu hindern. Die näheren Hintergründe kennen sie allerdings selbst nicht. Vielleicht ist dieses Programm nicht mal wirklich gefährlich, denn der Erbauer der Pasokons hat immer gewollt, daß seine Kinder glücklich werden ...

*

Nach der Arbeit bedankt Yumi sich bei Hideki. Nachdem er sich verabschiedet hat, denkt er darüber nach, was er eigentlich für Chii tun kann. Hiromu trifft ihn, und sie gehen in ein Café. Hiromu fragt Hideki, ob er Chii liebe. Aber das weiß Hideki selbst nicht so genau. Hiromu ermutigt ihn, dranzubleiben.

Sie gehen dann zu Hideki, wo Hiromu erst mal seine Sumomo zurück bekommt, und Kotoko gleich noch mit dazu.

Dann sitzen sich Chii und Hideki gegenüber, und er denkt angestreng über ihr Verhältnis nach und über das, was er ihr jetzt sagen sollte. Die Worte kommen nicht so recht, dafür schnappt er sich Chii und umarmt sie. Das führt bei Chii zu einer recht starken inneren Reaktion, die voll auf Jiimu durchschlägt. Dita macht sich auf den Weg, um Chii zu stoppen.


Chitose taucht plötzlich wieder auf. Sie nimmt Hideki mit, und erklärt ihm alles.

Chitoses verstorbener Mann und sie sind die Konstrukteure beziehungsweise Erfinder der Pasokons. Sie konnten keine Kinder bekommen, also erschufen sie sich ein Pasokon-Mädchen als Ersatz und nannten es Fureya. Fureya ist auch auf dem Bild, das Minoru in der ersten geheimnisvollen EMail bekommen hat.

Chitose

Fureya entwickelte sich zur Freude ihrer Eltern, und eines Tages erbauten sie ihr als Gespielin eine Schwester namens Elda, die Pasokon, die Hideki als Chii kennt.

Dann geschah etwas dramatisches: Fureya verliebte sich ausgerechnet in ihren Vater. Daran zerbrach sie und schaltete sich langsam, Stück für Stück ab. Ihr Vater brachte es auch nicht über sich, Fureyas Festplatte einfach zu löschen, und so starb sie schließlich.

Da Elda auf demselben System wie Fureya aufgebaut war, gab es die Befürchtung, dieses Unglück werde sich wiederholen. Chitoses Mann wurde dann krank und starb ebenfalls bald darauf, und konnte so nicht mehr verhindern, daß Elda auf dem Müll landete.

Chitose warnt Hideki, Chii sei für alle anderen Pasokons auf der Welt äußerst gefährlich, ohne darauf aber näher einzugehen. Jedenfalls müsse er sich entscheiden.

Chitoses größter Wunsch ist es, daß Chii glücklich wird.

Hideki geht wieder zu Chii. Sie sagt ihm, daß sie ihn liebe, und beginnt dann, extrem stark zu leuchten. Alle Pasokons in der Stadt sind für eine Zeitlang nicht ansprechbar.

Teil 26 - Chii dake no Hito (Ein Mensch nur für Chii)

Alle Pasokons hören wieder diese seltsame Stimme. Und dann endlich sagt Hideki Chii, daß er sie liebe. Damit ist Chii endlich am Ziel. Sie hat den nur für sie bestimmten Menschen gefunden. Ihr Leuchten verlischt langsam wieder.

Dann aber geschieht etwas seltsames. Anscheinend startet nun das Programm, das Jiimu und Dita unbedingt verhindern wollen. Chii schwebt zum Fenster hinaus aufs Dach und nimmt Kontakt zu den Pasokons in der Stadt auf. Dita sieht die Zeit zum Eingreifen gekommen und versucht, sich in Chii einzuhacken, doch die wehrt sie und Jiimu mit einem Blitz ab. Dita stürzt sich nun auf Chii und verbindet sich direkt mit einem Kabel mit ihr.

Chii und Hideki

Hideki stürmt auf das Dach, doch Jiimu hält ihn auf und erklärt ihm, er und Dita seien erschaffen worden, Chii aufzuhalten, all ihre Daten und das Betriebssystem zu löschen und dafür zu sorgen, daß sie nie wieder irgend etwas machen kann. Hideki ist außer sich. In seinen Augen ist das glatter Mord.

Jiimu weiß aber auch nicht, was für ein Programm Chii da ablaufen lassen will, und so überlegt er es sich zu Ditas Überraschung schließlich anders und zieht sie zurück: Er will wissen, was nun passiert, wie die Zukunft der beiden aussieht, und was die Zukunft der Pasokons sein wird.

Chii zieht nun gewaltige Strommengen in sich und leuchtet noch heller. Dann sinkt sie zu Boden und hört wieder auf zu leuchten. Als sie sich erhebt, ist sie zu Fureya geworden.

Die Pasokons der Stadt werden wieder normal.

Chitose kommt nun auch angerannt. Fureya erklärt ihr, wie sie dort eigentlich hingekommen ist. Elda hat ganz einfach ihre Daten geladen, als sie mal mit ihr allein war. Diese verschwanden dann gewissermaßen in ihrem Unterbewußtsein und blieben auch da, als Elda als Chii wieder erwachte.

Aber was ist nun auch Chii geworden? Diese Frage hätte Hideki sehr gerne beantwortet. Fureya erklärt ihm, Chii sei erloschen. Nachdem sie den für sie bestimmten Menschen gefunden habe, habe sie sich gelöscht, denn sie habe erkannt, daß sie als Pasokon niemals einem geliebten Menschen Erfüllung bringen könne.

Hideki protestiert heftig, aber anscheinend ist es zu spät.

Dann bittet Fureya ihre Mutter, sie zu entsorgen. Sie und Elda seien Fehlkonstruktionen.

Unter Tränen erfüllt Chitose den Wunsch ihrer Tochter, spricht das Codewort "Chobits" aus und gibt dann den Befehl zum Löschen und anschließenden Shutdown. Auch Hideki kann sie nicht daran hindern. Dafür ist Dita zufrieden, denn das gefährliche Programm ist noch nicht durch und wird nun wohl auch nie mehr zuende laufen.

Chii am Ziel

Damit ist Fureya verschwunden. Hideki ist verzweifelt. Auf seine Versuche mit dem Codewort reagiert die Pasokon nicht mehr.

Ditas und Jiimus Mission ist erfüllt und sie fliegen davon.

Hideki hält eine letzte Ansprache. Er habe es nicht verstanden, Chii beizubringen, was Glück bedeute, nämlich mit einem geliebten Menschen (oder Pasokon) zusammenzusein. Dieses Zusammensein könne durchaus manchmal problematisch und schwer zu ertragen sein, nicht mit dem anderen zusammenzusein sei aber noch schlimmer. Und das sei eben das Glück der Menschen.

Anscheinend ist Chii noch irgendwo, und sie hat Hideki gehört. Chitose sieht Tränen aus ihren Augen fließen. Chii geht als das kleine lila Figürchen aus Chitoses Märchen ihr Seelenleben durch und kommt zu dem Entschluß, doch an Hidekis Seite sein zu wollen. Und so kehrt sie zurück.

Wieder leuchtet sie, und die Pasokons der Stadt hören erneut die geheimnisvolle Stimmt, nur ist sie diesmal warm und freundlich. Chii hat ihr Glück gefunden.

Auch ihr Programm läuft nun zuende, aber es bringt den Pasokons keinen Schaden, nur das Gefühl eines vagen Glücks.

Und so geht die Geschichte für alle gut aus.


Erstellt am 16.2.2003. Letzte Änderung: 18.2.2014