Code Geass - Hangyaku no Ruruushu - Zusammenfassung der Handlung 4. DVD (Teil 14 - 17)

Folge 14 - Giassu tai Giassu (Geass gegen Geass)

C.C. sammelt Zero ein und gibt dann den Rückzugsbefehl. Wieder ist eine Schlacht unentschieden ausgegangen. Doch diesmal gibt es einen Zeugen, der Zeros wahre Identität kennt. Oder genauer gesagt zwei, wie sich aus den Blutspuren ergibt. Aber wer die beiden sind und was genau passiert ist, weiß Lelouch nicht.

Shirley weiß jedenfalls Bescheid, hat es aber noch niemandem verraten. Sie muß erst mal selbst damit fertig werden.

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Shirley und Mao

Nina hat es sich in den Kopf gesetzt, Euphemia zu treffen, um sich bei ihr für ihre Rettung zu bedanken. Außerdem scheint sie sich in sie verknallt zuhaben. So einfach ist das aber leider nicht, eine britannische Prinzessin zu treffen.

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Lelouch ist ein cleverer Bursche und braucht nicht lange um herauszufinden, wer derjenige ist, der wahrscheinlich seine Identität kennt, nämlich Shirley. Um das nachzuprüfen, durchsuchen C.C. und er ihr Zimmer, finden aber keinen direkten Hinweis. Außer dem, daß Shirley sich anscheinend wieder in Narita aufhält. Sie beschließen, ihr dort hin zu folgen.

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Es ist ziemlich klar, daß Zero es auf die königliche Familie abgesehen hat, und so macht General Guilford den Vorschlag, Euphemia einen Ritter zur Seite zu stellen, der sie beschützt.

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Shirley besucht das Grab ihres Vaters. Da tritt ein unheimlicher Mann an ihre Seite. Er heißt Mao und weiß unglaublich viel über sie. Er weiß sogar, was in jener Nacht passiert ist, daß der zweite Zeuge Viletta ist und daß Shirley sie erschossen hat. Und dieses Wissen setzt er ganz gezielt ein, um Shirley gegen Lelouch aufzubringen. Er hat ihren Vater auf dem Gewissen, dafür soll sie ihn töten. Genauso wie sie es schon mit Viletta getan hat.

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Als Lelouch und C.C. in Narita eintreffen, ist Shirley nicht da. Sie teilen sich auf, um sie zu suchen. Die Suche dauert aber nicht lange, da taucht Mao auf. Anscheinend hat er Shirley als Geisel genommen und fordert Lelouch nun zu einem Schachduell heraus, wenn er sie wieder haben will.

Dieses findet in einer Kabelbahn statt, die die beiden auf einen Berg fährt. Mao schlägt Lelouch dabei mit einer erschütternden Leichtigkeit, obwohl er behauptet, noch nie in seinem Leben Schach gespielt zu haben.

Da Mao nicht gerade der verschwiegene Typ ist, bekommt Lelouch schnell heraus, warum er so jämmerlich verloren hat und wer sein Gegner ist. Er ist sozusagen sein Vorgänger bei C.C., die ihn ebenfalls mit einem Geass ausgestattet hat. Allerdings wirkt es bei jedem anders, und Maos Fähigkeit ist die Telepathie. Er liest jeden von Lelouchs Gedanken mit.

Die Kabelbahn kommt oben an, wo Shirley auf Lelouch wartet, um ihn zu erschießen - mit seiner eigenen Pistole.

Zwischen Mao, Lelouch und Shirley entspannt sich ein fast bizarres Gespräch. Lelouch versucht, seinen Hals zu retten, und wenn es geht, auch den von Shirley. Mao hingegen genießt das Spiel um Leben und Tod. Und Shirley ist völlig verzweifelt. Sie schießt erst auf Lelouch, streift ihn aber nur. Dann feuert sie auf Mao, ebenfalls daneben. Mao hat in der Kabelbahn ein Gewehr versteckt, um sie nun beide zu erschießen, doch da setzt sich die Bahn plötzlich wieder in Bewegung. Mao kann seine Opfer nur noch in der Ferne entschwinden sehen.

Denn es gibt einen, dessen Gedanken er nicht erfassen kann: C.C.

Um Shirley von ihrem Qualen zu befreien, verpaßt Lelouch ihr eine Behandlung mit seinem Geass.

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Am Strand findet Oogi eine schwerverletzte, bewußtlose Frau - Viletta. Anders als Shirley selbst glaubt, hat sie sie nämlich nicht totgeschossen. Oogi nimmt Viletta jedenfalls mit zu sich nach Hause.

Folge 15 - Kassai no Mao (Der klatschende Mao)

Auf der Rückfahrt von Narita erzählt C.C. Lelouch von Mao. Anders als Lelouch kann Mao sein Geass unbeschränkt oft benutzen und alle Gedanken in bis zu 500 m Umkreis lesen, wenn es sein muß sogar tief auf dem Unterbewußtsein der jeweiligen Zielperson. Ihren Pakt schloß C.C. mit Mao vor 11 Jahren, als er noch ein Kind war.

Lelouch will wissen, ob Maos Geass auch eine Schwäche hat. C.C. antwortet, Mao könne sein Geass nicht abschalten, weswegen er sich nur höchst ungern unter Menschen begibt.

Lelouch und Mao

In der Tat steht Mao deswegen am Rande des Wahnsinns, und seine einzige Hoffnung auf Erlösung ist C.C. Lelouch ist also nicht sein eigentliches Ziel, sondern eher ein Hindernis am Rande.

Lelouch sieht auch weniger sich selbst bedroht als vielmehr die hilflose Nanari. C.C. verspricht ihm ihre Hilfe, doch sie warnt Lelouch auch. Je öfter man ein Geass benutzt, desto stärker wird es. Wer schwach ist, wird am Ende davon verzehrt.

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Lelouch überlegt sich eine plausibel klingende Geschichte, um im Studentenrat zu erklären, warum Shirley ihn nicht mehr kennt: angeblich hatten sie einen Streit und leben jetzt "getrennt". Außerdem hat er Shirleys Fotos und ihr Tagebuch entsorgt, damit sie ihre Erinnerung nicht rekonstruieren kann.

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C.C: sucht Mao, und Lelouch spannt sogar die Schwarzen Ritter für diese Suche ein. Doch Mao meldet sich von selbst bei den beiden.

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Oogi hat Viletta mitgenommen, weil sie, bevor sie ins Koma fiel, etwas von "Zero" gemurmelt hat. Jetzt wacht sie wieder auf, hat aber ihr Gedächtnis verloren. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, daß aus der kratzbürstigen, arroganten britannischen Aristokratin ein richtig nettes, liebenswertes Mädchen wird.

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C.C. verabschiedet sich von Lelouch. Sie kehrt zu Mao zurück, und damit ist der Fall für Lelouch erledigt.

In Wirklichkeit ist das ganze eine Falle für Mao. Er hat C.C. in einen Vergnügungspark bestellt und schießt sie nieder. Er will sie für immer für sich haben und plant, sich nach Australien abzusetzen. Damit C.C. ins Fluggepäck paßt, muß er sie ein allerdings bißchen kürzen. Doch bevor er mit seiner Kettensäge auf sie losgehen kann, kommt Lelouch ihm dazwischen. Wie üblich hat er einen cleveren Plan entwickelt, und da sein Gegner nicht Cornelia, sondern ein Mann am Rande des Wahnsinns ist, funktioniert auch alles wie am Schnürchen. Eine Gruppe Polizisten, die Lelouch mit seinem Geass unter seine Kontrolle gebracht hat, taucht im Park auf und schießt Mao nieder.

Folge 16 - Toraware no Nanari (Nanari wird entführt)

Zeros Wühlarbeit schreitet flott voran. Überall sitzen seine Leute.

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Da die Ashford-Familie seit der Sache mit Lelouchs Mutter in Ungnade gefallen ist, versucht sie sich seitdem natürlich wieder hochzuarbeiten. Beispielsweise dadurch, daß Mirei gut verheiratet werden soll. Jetzt hat sich ein Interessent gefunden, und zwar ausgerechnet der schräge Graf Lloyd.

Nanari wurde als Geisel genommen

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Zum ersten Mal seit längerer Zeit will Suzaku Lelouch und Nanari besuchen. Doch als Lelouch seiner kleinen Schwester die frohe Nachricht überbringen will, findet er statt dessen nur ein Foto, das sie gefesselt zeigt. Dann bekommt er einen Anruf, und zwar von Mao. Offenbar hat Lelouch einen Fehler gemacht, indem er den Polizisten den Befehl gegebenhat Mao niederzuschießen, ihn aber nicht zu erschießen. Die Ärzte haben ihn wieder ganz ordentlich zusammengeflickt, und jetzt übt er an Lelouch grausame Rache, indem er ihm das nimmt, was ihm das wichtigste auf der Welt ist. Und natürlich soll Lelouch noch ein bißchen leiden, deshalb ist Nanari noch nicht tot, sondern wird erst in 5 Stunden in die Luft gesprengt.

Lelouch beginnt eine fieberhafte Suche kreuz und quer durch den ausgedehnten Schul-Campus mit seinen zahlreichen Gebäuden.

Zufällig sieht auch Suzaku das Foto. Natürlich schließt er sich der Suche an, während Lelouch ihn darüber informiert, um was es geht, ohne jedoch irgend etwas wichtiges zu verrate, zum Beispiel, daß ihr Gegner Gedanken lesen kann. In solchen Dingen ist Lelouch unschlagbar. Nur bei Mao hat er damit keine Chance, weil der ja all seine Überlegungen, Gedanken und Hintergedanken sofort kennt.

Nach einiger Zeit finden die beiden Nanari in den Kelleranlagen, nachdem Suzaku ein automatisches MG überwunden hat. In solchen Dingen ist er bekanntlich unschlagbar.

Mao ist weg, aber Nanari sitzt unter einer Bombe, und jede Bewegung ihres Rollstuhls würde sie sofort auslösen. Mao hat eine teuflische, kaum zu überwindenden Falle aufgebaut. Mit einem kleinen Fehler allerdings. Die Reichweite der Bombe beträgt nach Suzakus Schätzung 500 m - ziemlich viel für eine Bombe, würde ich sagen (für eine solche Reichweite braucht man zig Tonnen militärischen Hochleistungs-Sprengstoffes), aber sonst würde der Rest dieser Folge nicht funktionieren. 500 m ist nämlich die Reichweite von Maos Geass, was bedeutet, daß er sich zur Zeit weiter weg aufhält. Lelouch kann sich also etwas überlegen, ohne daß Mao es mitbekommt. Braucht er eigentlich auch nicht, wenn wenn Lelouch später zu ihm kommt, erfährt er es ja sowieso. Denkt er jedenfalls ...

Wahrscheinlich absichtlich hat Mao eine Spur hinterlassen, die Lelouch zu ihm führt, nämlich in die Kirche der Akademie. Dort hat Mao ein diabolisches Schachspiel für ihn vorbereitet. Alle Figuren, die geschlagen werden, kommen in die eine oder andere Schale einer Waage. Und wenn Lelouch zu viele verliert und sich die Waage zu weit neigt, löst sie den Zünder der Bombe aus.

Es kommt, wie erwartet: Mao schlägt eine Figur nach der anderen, und die Waage senkt sich mehr und mehr. Schließlich bleibt Lelouch nichts anderes übrig, als sich Mao geschlagen zu geben und um Gnade zu flehen. Die gewährt Mao ihm aber nicht und wirft eine letzte Figur auf die Waage.

Doch die Explosion bleibt aus. Denn Suzaku hat es inzwischen fertiggebracht, die Bombe zu entschärfen. Und Lelouch hat sein Geass auf sich selbst angewandt, um das zu vergessen, damit Mao es nicht erfährt. Mao wiederum hat sich vollkommen auf Lelouch konzentriert, sodaß ihm sogar entgangen ist, daß Suzaku im Anmarsch ist. Der entwaffnet ihn im Handumdrehen, doch Mao ist immer noch hoch gefährlich. Aus Suzakus Geist erfährt er, daß er selbst vor 7 Jahren seinen Vater getötet hat, um den Krieg zu beenden, und hält dies Suzaku nur vor. Der ist vollkommen schockiert. Denn außer ihm kennt so gut wie niemand diese Geschichte. Alle Welt glaubt, der Premierminister habe Selbstmord begangen.

Da überrasch Lelouch Mao und befiehlt im per Geass, von nun an für immer stumm zu bleiben.

Und draußen wartet C.C. auf ihn und jagt ihm eine Kugel durch den Kopf.

Suzaku allerdings wird eine Zeitlang brauchen, um sich von diesem Schock zu erholen.

Folge 17 - Kishi (Ritter)

In Erinnerung an Prinz Clovis, der zwar ein unfähiger Politiker, aber ein recht brauchbarer Künstler war, findet nun die Woche der Kunst statt. Euphemia eröffnet zu diesem Anlaß ein neues Museum und soll dabei auch das beste Bild auszeichnen.

Euphemia im Museum

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Oberst Toudou wurde gefangen, und seine Freunde von der Kyouto-Gruppe fragen bei den Schwarzen Rittern an, ob sie ihnen nicht helfen könnten, ihn wieder zu befreien. Zero sagt zu. Viel Zeit bleibt nicht, denn Cornelia hat die sofortige Exekution angeordnet, auszuführen von Suzaku! Nebenbei schlägt sie Euphemia vor, sich einen Ritter auszusuchen.

Einen Ritter braucht auch Nanari, zumindest nach Lelouchs Meinung, denn die Ereignisse um Mao haben ihm gezeigt, daß das durchaus wichtig sein kann, wenn er selbst nicht da ist, wie so oft in letzter Zeit. Der ideale Kandidat wäre Suzaku, mit dem Nanari sich auch sehr gut versteht.

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Zero und Kyouto sind gut ausgestattet, dank einer neuen Mitarbeiterin namens Rakushata, die mit ihrem technischen Können eine würdige Gegenspielerin für Lloyd ist.

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Suzaku zittert bei dem Gedanken, Toudou, den er schon seit seiner Kindheit kennt, erschießen zu müssen. Aber vielleicht muß er das nicht, denn vorher schlagen die Schwarzen Ritter zu. Dank überlegener Ausrüstung sind sie auch sehr erfolgreich. Die britannische Abwehr wird plattgemacht und Toudou befreit. Doch dann taucht mal wieder Lancelot auf.

Wütend stürzen Zeros und Toudous Leute sich auf ihn, und da Lelouch ihn genau studiert hat, gelingt es Toudou tatsächlich, einen schweren Treffer zu landen. Und wer kommt in Lancelot zum Vorschein - Suzaku. Lelouch und alle anderen sind völlig fassungslos. Sie zögern zu lange, und so ergreift Suzaku wieder die Initiative, denn Lancelot ist immer noch manövrierfähig.

Er kämpft wie ein Löwe, und das hat zwei Folgen: Zero befiehlt den Rückzug, und Euphemia entscheidet sich für ihn als ihren Ritter.


Erstellt am 20.6.2011. Letzte Änderung: 18.2.2014