Legend of Crystania - Zusammenfassung der Handlung

Laufzeit der DVD: ca. 85 min.

Legend of Crystania - Film

Der Film beginnt mit einem Rückblick auf die Zeit vor 300 Jahren: Ashram kommandiert einer kleinen Flotte von Flüchtlingsschiffen, die dem Tode durch Verhungern und Verdursten nahe über das Meer kreuzt. Die Verzweifelten haben schließlich die Insel Crystania erreicht, ihre letzte Hoffnung. Doch der Zugang ist durch eine riesige, in den Himmel aufsteigende Barriere versperrt.

Barbas

Verzweifelt ruft Ashram den Gott an, der die Insel beherrscht, und der antwortet ihm: wenn er ihm seinen Körper opfere, werde er dafür seine Leute auf die Insel lassen. Pirotess versucht, ihren Geliebten daran zu hindern, doch der schlägt ein. Der Handel gilt: die Barriere öffnet sich, Ashrams Volk wird gerettet, er selbst aber fällt der Verdammnis anheim.

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Titelmusik

Eine Reisegruppe durchwandert einen Wald. Es handelt sich um die Rada-Priesterin Adelishia und ihre Eskorte: den schweigsamen Schwertkämpfer Orville und das fröhliche Waisenmädchen Raifan, das ihn begleitet.

Irgendwann erreichen sie ihr Ziel, die Stadt von Lord Haven, die am Fuße der Barriere liegt, die das von Menschen bewohnten Land Djana En vom Land Crystania, dem Territorium der Götter trennt. Orville liefert Adelishia in der Villa von Lord Haven ab und geht dann mit Raifan seiner Wege.

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Im Wald, unmittelbar vor der Barriere, sitzen Prinz Redon und sein Freund, der Zauberer Nasere, und unterhalten sich über die Vergangenheit ihres Landes und die Barriere, die wie der Körper einer riesigen Schlange auf dem Land liegt und die noch nie ein Mensch hat überwinden können. Obwohl Nasere sicher ist, daß das eines Tages möglich sein werde.

Adelishia

Redons Vater, Lord Haven, sieht sich als Diener seines Volkes, und so wird auch Redon erzogen. Dabei würde er viel lieber ein Ritter und großer Schwertkämpfer werden. Grund dazu gäbe es auch, denn der Kanzler hat nach dem Tod des Königs, Lord Havens Bruder und Redons Onkel, die Macht an sich gerissen und regiert jetzt das Land Djana En, oder zumindest den größten Teil davon. Havens Reich Haku ist noch frei, aber der Kanzler hat seine gierigen Hände auch schon danach ausgestreckt.

Die beiden sind in ihre Unterhaltung vertieft, als plötzlich Redons Schimmel Grambia angelaufen kommt. Allein, denn seinen Reiter Guildo hat er zwischenzeitlich abgeworfen. Redon reitet zurück, um den Gast seines Vaters zu begrüßen. Adelishia berichtet bereits Lord Haven über die aktuelle Lage in der Hauptstadt, und daß es sicherlich einen Krieg geben werde, um auch Haku unter die Kontrolle des Kanzlers zu bringen. Viele Menschen hofften darauf, daß Haven den ersten Zug macht und die Herrschaft des Ursupators bricht. Doch Haven hält von einem Bürgerkrieg gar nichts. Das Land werde verwüstet und viele Menschen müßten sinnlos sterben.

Leider ist der Feind von Havens Friedensliebe nicht überzeugt und hat bereits einen Attentäter losgeschickt, nämlich ausgerechnet Orville. Der dringt in die Villa ein und glaubt, mit dem alten Mann leichtes Spiel zu haben, doch der erweist sich als überlegener Schwertkämpfer und besieht Orville, und noch dazu unblutig. Orville landet auf dem Hintern und tut so, als gebe er auf, feuert dann aber aus der Deckung ein Wurfmesser auf Haven. Doch der fängt es ab. Orville rechnet mit seinem Ende, aber Haven hat nicht im geringsten die Absicht, ihn zu töten.

Raifan

Allerdings hat der Kanzler so etwas schon geahnt, denn er hat nicht nur Orville geschickt, sondern auch eine größere Menge Soldaten, die nun die Villa überfallen und Haven mit einem Pfeilhagel niederstrecken. Es sind auch Brandpfeile dabei, und sofort steht das Haus in Flammen. Aber das reicht anscheinend immer noch nicht. Die Ritter dringen ein, um auch ganz sicher zu gehen. Redon kommt dazwischen und wirft sich wie ein Löwe auf die Feinde, aber es ist zu spät. Haven und seine Frau Meira (gesprochen von Touma Yumi) sterben in den Flammen ihres Hauses, und Redon entkommt nur knapp mit Naseres Hilfe den Rittern, die das ganze Anwesen umstellt haben. Die Ritter und ihr Anführer, Sir Rush, versuchen sogar noch, diesen Überfall Orville in die Schuhe zu schieben.

Das, was Haven zu ihm noch gesagt hat und der Verrat seines Auftraggebers an ihm lassen Orville sie Seiten wechseln. Und so flüchtet auch er, zusammen mit Raifan.

Am Fuße der Barriere finden sie sich wieder: Redon, Nasere, Adelishia und Guildo. Redon ist außer sich vor Haß und Wut und schwört dem Feind bittere Rache. Die verfolgenden Ritter mäht Orville nieder, während Redon sein Schwert in die Barriere stößt und um die Macht bittet, sich an Sir Rush und dem Kanzler rächen zu können. Da antwortet der Gott Barbas (im Körper von Ashram), lädt ihn in sein Reich ein und öffnet die Barriere! Seine Gruppe und kurz darauf auch Orville und Raifan dringen ein.

Lord Havens Villa

Die Ritter wagen es nicht, die Verfolgung fortzusetzen, doch innen, im Land der Götter, erwartet die sechs ebenfalls große Gefahren. Zuerst erscheint ihnen der Wächter-Gott Rhimus, der ihnen erklärt, sie seien jetzt in Crystania und das sei kein Platz für Menschen. Da erscheint Barbas und vertreibt den Gott. Dieses Hindernis ist also beseitigt, doch schon tauchen dinosaurierartige Echsenwesen auf. Sie sind mit Speeren bewaffnet, und an ihrer Absicht besteht kein Zweifel. Angeführt werden die Echsen von einem Menschen. Er und die Saurier sind Diener des Gottes Rhimus und wollen die Eindringlinge vertreiben oder am besten gleich erschlagen.

Das schaffen sie aber nicht, denn Nasere betäubt einige von ihnen mit einem Schlafzauber, und dann greift Orville ein. Raifan freut sich, Adelishia wiederzusehen.

Orville hat Redon das Schwert seines Vaters mitgebracht. Der stellt nicht viele Fragen. Dazu ist auch keine Zeit, denn die Barriere schließt sich wieder. Der Rückweg nach Djana En ist versperrt. Also bleibt nur die Flucht nach vorn.

*

Redon hadert mit seinem Schicksal. Und mit seinem Vater, der sein Leben als Ritter aufgab und das leichte Leben eines Landedelmannes wählte. Deswegen mußte er schließlich sterben. Doch Orville widerspricht ihm, er verstehe gar nichts. Heißblütig erklärt Redon, er werde mit Hilfe der Götter dieses Landes die Macht erhalten, die Verräter und Feinde zu besiegen. Adelishia ist schockiert, als sie das hört. Er dürfe auf keinen Fall seine Seele für seine Rache verkaufen.

Die sechs befinden sich in einem öden Felsenland. Unter ihnen erstreckt sich ein großes Tal, und auf einmal sehen sie, wie seltsame rote Energiegebilde wir Raketen dort unten in einschlagen. Raifan spürt die Auswirkungen dieses Angriffs über die gewaltige Distanz hinweg. Viele Wesen mußten soeben sterben. Und auch Adelishia bricht unter den mentalen Todesschreien fast zusammen. Redon kommen erste Zweifel an seinem Vorhaben. Hier gehen Dinge vor, von denen er keine Ahnung hat.

die Echsenkrieger

Es hat sich dabei übrigens um einen Angriff von Barbas gegen eine feindliche Festung gehandelt. Jetzt sind seine Männer hinter einer gewissen Sheeru her - Pirotess, die unterwegs ist, ihn zu vernichten. Doch bisher weiß niemand, wo sie steckt.

Die ist gerade in Begleitung eines Mannes namens Boakes unterwegs, aber die beiden werden von einer Gruppe der Echsen abgefangen. Angeführt werden diese von einer Frau namens Rio, und die hat den Auftrag ihres Gottes Rhimus, niemanden durch ihr Gebiet zu lassen. Boakes will eine Auseinadersetzung vermeiden, davon würde nur ihr gemeinsamer Feind Barbas profitieren, doch Rio bleibt stur.

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Adelishia erklärt Redon derweil, daß er die Macht der Götter Crystanias gar nicht brauche. Er habe sie bereits. Haku, das Land seines Vaters sei einst ebenso eine öde Wüste gewesen wie das, in dem sie sich gerade befinden. Mit seinen Kräften habe er daraus ein blühendes Paradies gemacht. Und diese Macht habe Redon geerbt.

Guildo und Nasere haben mitbekommen, daß die Echsen zwei Menschen (Boakes und Sheeru) angreifen. Sie alarmieren Redon, und alle zusammen eilen den beiden zu Hilfe. Rio und ihr Begleiter, den Redon und die anderen schon ganz am Anfang getroffen haben, freuen sich, weil sie die Eindringlingen nun alle zusammen erwischen können. Doch so leicht sind die nicht zu besiegen. Es kommt zu einer wilden Schlacht. Der Mann verwandelt sich vor aller Augen auch in einen Dinosaurier, und Boakes antwortet darauf, indem er sich in einen Löwenmenschen verwandelt.

Adelishia beendet das Gemetzel schließlich, indem sie die Macht Radas einsetzt. Rio, der Mann und die übrigen Echsen sinken in tiefen Schlummer, und Redon, Boakes und die anderen können sich in aller Ruhe in Sicherheit bringen. Allerdings haben sie mit dem starken Licht, das dabei ausgestrahlt wurde, schon die nächsten Feinde auf sich aufmerksam gemacht, die Leute des Siegel-Clans. Eindringlinge aller Art sind in Crystania unerwünscht. Und außerdem hat Adelishia dabei soviel Energie verbraucht, daß sie eine Zeitlang ohnmächtig ist und die anderen sie tragen müssen. Zum Glück haben sie Grambia dabei, Adelishia kann also zu Pferde transportiert werden.

Boakes erklärt Redons Gruppe, daß jeder Mensch in Crystania einem Gott diene. Vor ewigen Zeiten gab es unter den Göttern einen Krieg, und einige flohen nach Crystania, gaben ihre Körper auf und verkörperten sich in einem Tier, und die Menschen können nun jeweils die Gestalt dieses Tieres annehmen. Rhimus, der die Schlange verkörpert und dessen Diener diese Echsenmenschen sind, ist der Wächter Crystanias und hat jedem Gott ein Stück zugewiesen. Bedauerlicherweise hat aber ihr gemeinsamer Feind Barbas sich das stärkste Tier herausgesucht, den Tiger. Nun lebt er in der Festung Dayton im Land Berudia, aber er ist nicht länger ein Tiergott, weil er sich den Körper eines Menschen - Ashram - aneignen konnte. Dadurch ist er für die anderen Götter praktisch unerreichbar geworden.

Die anderen Götter und ihre Menschen haben sich mehr oder weniger zu gemeinsamem Widerstand zusammengefunden, der aber nicht allzu erfolgreich verläuft. Und genau diesem Gott will - oder wollte - Redon seine Seele verkaufen.

Boakes fällt ein, daß er sich noch gar nicht für seine Rettung bedankt hat, und nimmt Redons Gruppe mit in ein nahegelegenes Dorf, wo sie erst mal was essen und sich ausruhen können.

Jenoba

Wegen der ständigen Kämpfe gibt es dort zahlreiche Verwundete, und Adelishia macht sich nützlich, indem sie mit ihrer Magie die Wunden heilt. Lange währt der Frieden aber nicht, denn Barbas' Spione haben Sheeru, die zusammen mit Boakes Redon begleitet, entdeckt, und so läßt der Gott seine Tigertruppen angreifen. Boakes bittet Redon, Sheeru in Sicherheit zu bringen, während er zusammen mit seinen Leuten gegen die Tiger antritt.

Leider laufen Sheeru, Redon und seine Begleiter ausgerechnet Rio in die Arme. Der Kampf wird aber unterbrochen, weil Barbas unten im Dorf seine ganze Macht demonstriert, persönlich erscheint und das Dorf mit allen Menschen darinnen, auch seinen eigenen Leuten, einfach auslöscht.

Redon ist entsetzt. Barbas (wie üblich im Körper von Ashram) befiehlt ihm, sich ihm zu unterwerfen, wenn er seine Macht wolle. Dann verschwindet er wieder.

Plötzlich erscheint aus dem Boden ein riesiger Sandwurm und wirbelt die Überlebenden, Rios und Redons Leute, ziemlich durcheinander. Sie werden getrennt. Dabei rettet Redon sogar Rio das Leben.

der Sandwurm

Zurück bleiben zunächst nur Guildo, Raifan, Boakes und Adelishia. Doch da tauchen die Leute vom Stamm des Siegels auf, die auch etwas gegen die fremden Eindringlinge haben. Es sind brutale Riesen, und sie wollen vor allem die Dienerin des Gottes Rada, Adelishia, töten. Doch Garudi, einer von Barbas' Kommandeuren, der die Vernichtung des Dorfes und seiner Truppen überlebt hat, hackt Rome, dem Anführer der Siegelleute, die Hand ab und erklärt, die Eindringlinge gehörten ihm. Den Siegel-Männern bleibt nichts übrig, als sich zurückzuziehen. Und so gehen Adelishia und die drei anderen in Gefangenschaft und landen in der Festung Dayton im Kerker.

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Orville und Nasere sind in einem Dorf gelandet und sinnen darauf, wie sie die anderen retten könnten. Und auch die anderen Überlebenden, darunter das geflügelte Mädchen Jenoba und der Krieger Grib, halten die Zeit für gekommen, zu einem entscheidenden Schlag gegen Barbas auszuholen. Wichtig ist dabei nur, daß Sheeru es rechtzeitig schafft.

Die findet sich an der Seite von Redon in einer Höhle wieder, in die die beiden zusammen mit Rio hinuntergestürzt sind. Diesmal kann Rio sich sogar nützlich machen und einen weiteren Angriff eines Tiger-Kriegers abwehren, was sie allerdings selbst das Leben kostet. Doch sie ist sicher, bald wiedergeboren zu werden, wie alle, die einem der Götter dienen.

Redon ist verwirrt und möchte sich das alles von Sheeru erklären lassen. Sie antwortet, sie kämpfe, um jemanden zu retten, nämlich ihren König Ashram, durch dessen Körper Barbas der Herrscher der Götter werde konnte. Doch all die Jahrhunderte hindurch hat Ashrams Seele nie aufgehört, Widerstand zu leisten. Und Sheeru hat nie aufgehört zu hoffen, daß ihr Liebster wieder eines Tages erwacht. Redon ist beeindruckt. Und es kommt noch besser: Sheeru hat dem Zauberer Muha den magischen Ring des Chaos gestohlen, mit dessen Hilfe sie Barbas womöglich besiegen kann, auch wenn sie noch nicht genau weiß, wie.

Adelishia und Raifan

Genau wie jetzt Redon suchte Ashram damals Macht, doch sein schreckliches Schicksal ist für Redon eine Lehre.

Sheeru macht sich dann allein wieder auf den Weg. Kurz darauf taucht Grambia auf. Überglücklich schwingt Redon sich auf, reitet Sheeru nach, und so ziehen sie nun doch gemeinsam gegen Barbas' Festung. Schließlich sitzen sie im selben Boot.

Sheeru weiß, daß sich der Festung nur vier Wesen aufhalten: Garudi, Brasto, Muha und Barbas selbst. Ihre Chancen stehen also gar nicht so schlecht.

Garudi liefert gerade die gefangene Adelishia bei Barbas ab. Muha hält sie für eine Gefahr, schließlich hat auch sie die Macht ihres Gottes Rada auf ihrer Seite. Doch Barbas kann darüber nur lachen und erlaubt Muha, mit ihr zu verfahren, wie es ihm beliebt.

Die drei anderen, Raifan, Boakes und Guildo, versuchen derweil aus der Zelle auszubrechen, in die Garudi sie gesteckt hat. Die Tür erweist sich als zu massiv für körperliche Gewalt, aber Raifan kann ja zaubern, und sie hat einiges drauf. Gemeinsam schaffen sie es schließlich.

Und von außen kämpfen sich Orville, Nasere, Jenoba, Grib und ihre Leute durch die feindlichen Linien. Ihnen stellt sich der Ritter der Finsternis, Brasto, in den Weg. Orville hält ihn auf und ermöglicht den anderen das weitere Vordringen.

Sheeru und Redon haben inzwischen die Festung fast erreicht, aber es geht vor ihnen fast senkrecht hinab. Redon will absteigen, aber Grambia stürzt sich todesmutig hinab. Die beiden Reiter kommen wohlbehalten auf dem Weg an, der zu der Festung führt, Grambia aber bleibt zerschmettert zurück. Redon ist sehr traurig über diesen Verlust, aber jetzt gibt es kein Zurück mehr. Und viel Zeit zur Trauer hat er auch nicht, denn schon kommt Garudi und greift ihn und Sheeru an. Doch Boakes kommt ihnen zu Hilfe. Er und Garudi verwandeln sich und gehen aufeinander los, und so können Sheeru und Redon zusammen mit Raifan und Guildo in die Festung eindringen.

Sheeru setzt sich allerdings über einen Geheimgang ab und dringt direkt zu Barbas vor.

Adelishia und Muha

Muha versucht inzwischen, sich über Adelishia in den Besitz von Radas Macht zu setzen. Redon und die anderen kommen ihr zu Hilfe, werden aber von einem Feuerdrachen, den Muha herbeizaubert, angegriffen. Doch Muha hat nicht mit Nasere gerechnet, der ein ebenso starker Zauberer ist. Sein Ende findet er aber nicht durch Redons Leute, sondern durch Rome. Er und sein Clan sind auch in die Festung eingedrungen. Bei dem Kamp zerbricht Muhas Kristallkugel, und das bringt einen Teil der Festung zum Einsturz. Muha löst sich auf, die Siegel-Leute stürzen in die Tiefe, und leider folgt ihnen Adelishia dabei in den Tod.

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Sheerus direkter Angriff mit dem Ring des Chaos verpufft wirkungslos, und Barbas erklärt ihr, es sei völlig sinnlos. Die Seele ihres geliebten Ashram werde nie mehr zurückkommen. Doch das glaubt Sheeru nicht. Da treffen Redon und die anderen ein. Sie haben den Thronsaal ebenfalls gefunden. Barbas freut sich: Redon würde einen guten Körper für ihn abgeben. Die anderen erklärt Barbas allesamt für überflüssig. Redon ist entsetzt, doch Barbas legt noch eins drauf: er bietet Redon alle Macht an, die er begehrt, wenn er die Dunkelelfe mit eigener Hand tötet.

Ashram und Pirotess

Doch Sheeru ist Redons Kameradin, und überhaupt gebe es keine nutzlosen Wesen. Und die finstere Macht von Barbas braucht er auch nicht.

Es kommt zum Endkampf zwischen Sheeru, Redon und Barbas. Und Ashram nicht zu vergessen, denn mit dem Ring des Chaos kann Sheeru ihn doch noch zurückholen, allerdings nur für kurze Zeit. Die halbe Festung flieg dabei in die Luft, und bei der Gelegenheit stürzt auch Garudi in die Tiefe. Boakes kann sich knapp retten.

Ashram kann über Barbas nicht die Oberhand behalten, und so endet die Geschichte ziemlich tragisch. Ashram fordert Pirotess auf, seinen Körper zu töten, und der Dunkelelfe bleibt nichts anderes übrig, als seinen Wunsch zu erfüllen. Und so fällt er von ihrer Hand durch sein eigenes magisches Schwert, und findet so nach 300 Jahren seinen Frieden.

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Redon, Nasere, Raifan, Orville und Guildo verabschieden sich von ihren Freunden. Orville will Redon erzählen, welche Rolle er in Wirklichkeit beim Tod seiner Eltern gespielt hat, doch Redon schüttelt den Kopf. Wahrscheinlich weiß er es, aber es spielt keine Rolle mehr. Und so gehen nun auch Orville und Raifan ihrer Wege.


Erstellt am 10.12.2002. Letzte Änderung: 18.2.2014