Cyberteam in Akihabara - Zusammenfassung der 5. LD

5. LD

Folge 15 - Suna no Shiro (Die Sandburg)

Die Schule macht einen Ausflug zum Strand. Die Mädchen sind ganz aufgeregt, nur Tsubame sitzt, wie üblich, still in einer Ecke.

Titelmusik.

Hibari springt voller Begeisterung ins Wasser. Tsugumi und Suzume folgen ihr und spritzen sich gegenseitig naß.

Shimabukuro beobachtet das ausgiebig, nachdem er Unmengen an Essen in sich hineingestopft hat.

Densuke, Francheska und Tetsurou spielen Fangen mit den Wellen, die am Strand auflaufen. Die Mädchen warnen sie, sich vor dem Salzwasser in Acht zu nehmen, sonst würden sie anfangen zu rosten. Also suchen die PataPi sich einen sichereren Platz zum Spielen.

Petit-Ange und Tsubame

Kamome sucht mit Billiken nach vergrabenen Schätzen. Nachdem sie aber nichts findet, meint sie, Billiken solle zusammen mit Densuke und den anderen spielen. Shimabukuro taucht plötzlich bei Kamome auf und gibt ihr einen neuen Schwimm-BH mit aufblasbaren Brüsten. Kamome findet ihre neue Oberweite äußerst aufregend.

Tsubame und Petit-Ange bauen eine Sandburg. Tsubame meint, das sei der Ort, der ihr versprochen worden sei. Nachdem die aber einstürzt, macht Tsubame eine Pyramide daraus, in die sie Petit-Ange einarbeitet. Dann legt sie sich daneben und schläft ein.

Densuke und die anderen PataPi verfolgen eine Krabbe, die sich in einen alten Abwasserkanal flüchtet.

Derweil macht Kamome etwas Geld, indem sie eine Jungen ihren flotten Körper bewundern läßt. Hibari und die anderen wundern sich darüber. Dann sehen sie die schlafende Tsubame. Hibari denkt sich einen Streich aus: zu dritt bauen sie sie in einen Sandsphinx ein. Als Tsubame aufwacht, stellt sie fest, daß sie genau wie zuvor Petit-Ange unbeweglich eingegraben ist.

Hinter den PataPi haben eine Menge Krabben den Eingang der Höhle verschlossen, so daß sie nicht mehr herauskommen. Und die Krabben sind ihnen nicht sehr freundlich gesonnen. Francheska versucht, mit ihren Raketen den Felsen vor dem Eingang wegzusprengen, verbracht aber ihre ganze Munition, ohne etwas zu bewirken. Also müssen sich die Vier einen anderen Ausgang suchen, wobei sie die ganze Zeit von kleinen und großen Krabben verfolgt werden.

Als es anfängt zu regnen, flüchten die Mädchen ins Hotel, ziehen sich um und gehen dann erst mal was essen. Hibari verdrückt drei Teller Curry-Reis.

Langsam hört es wieder auf zu regnen. Als nächste müssen die Mädchen ihr Abendessen kochen: Curry-Reis. Hibari ist wenig erfreut bei dem Gedanken, schon wieder Curry-Reis essen zu müssen.

Die PataPi sind schon ziemlich erschöpft, als sie von einer Riesenkrabbe angegriffen werden, die anscheinend vorhat, sie alle aufzufressen. Unter Einsatz aller Kräfte können sie sich schließlich befreien, die Krabbe in die Tiefe stürzen, und kurz bevor ihnen der Strom ausgeht, aus der Höhle entkommen. Mit letzter Kraft taumeln sie ins Hotel.

Abspannmusik.

Es ist Nacht, und Tsubame und Petit-Ange sitzen immer noch im Sand fest.

Folge 16 - Anima Mundi

Als Hibari 4 war, brachte ihre Mutter noch ein Kind zur Welt, einen Jungen. Hibari war der Meinung, er sollte Densuke heißen. Doch das Kind überlebte nicht.

Titelmusik.

Hibari als Kind

Es ist ein heißer Sommertag. Hibari und die anderen sind auf dem Weg zur Schule. Tsugumi leidet ziemlich unter der Hitze, während Kamome Eis verkauft.

Die Schule will einen Elternabend veranstalten. Der Lehrer erinnert die Kinder an die Hausarbeit, die sie bis dahin fertig haben sollen. Thema: was will ich später mal werden. Suzume will schön und berühmt werden, Kamome reich. Hibari fragt Tsubame, was sie werden will. Die Antwort ist ziemlich seltsam: eine normale Frau.

Shooting Star hatte eine unschöne Auseinandersetzung mit seinem "Vater" Washuu / Rosenkreuz und versucht jetzt, darüber hinwegzukommen.

*

Hibari ist zuhause, verputzt eine Ladung Curry-Reis und schreibt (zusammen mit Densuke) an ihrer Hausarbeit. Einige Zeit später kommt ihre Mutter vom Einkaufen zurück und meint, für's Abendessen sei es aber noch etwas früh. Dann entschuldigt sie sich, daß sie und ihr Mann am Elternabend nicht kommen können, aber das ist Hibari anscheinend schon gewöhnt.

Kurz darauf taucht auch Hibaris Vater auf. Er ist bester Laune, schnappt sich Densuke und tut so, als würde er ihn aufessen. Densuke bekommt die Panik, aber es passiert ihm natürlich nichts. Hibari findet das allerdings auch weniger lustig.

Auch Suzume denkt über ihre Hausaufgabe nach, während sich im Garten der Villa ihre Schwester mit ihrem Freund amüsiert.

Tsugumi und Tetsurou üben sich mal wieder als Pop-Idole. Das ist Tsugumis Traum. Und sie hofft, daß ihre Eltern nicht zum Elternabend kommen, denn sie dürfen ja nicht wissen, daß ihre Tochter keine Karate-Kämpferin oder Wrestlerin, sondern Idol werden will.

Und auch Tsubame denkt heftig über das Thema nach. Ihr Großvater kommt ins Zimmer und fragt sie, was sie macht.

Und Tsubame schmeißt sie Einladung einfach weg. Dann schaut sie in den Himmel, wo irgendwo über Tokyo das Primum Mobile im Erdorbit schwebt.

*

Suzume erinnert sich an ihre Kindheit, als sie ein Klavierkonzert geben sollte. Ihr Vater hatte ihr fest versprochen zu kommen, kam dann aber doch nicht. Suzumes Schwester erzählte ihr genüßlich, er hätte ein Treffen mit seiner Sekretärin, und das Konzert interessiere ihn herzlich wenig.

Suzume beschloß, das Konzert alleine zu machen, aber ihr Respekt für ihren Vater und ihre drei älteren Schwestern war dahin. Das Konzert wurde übrigens ein voller Erfolg, Suzume spielt großartig.

Auch Tsugumi hatte in der Vergangenheit Probleme mit ihrem Vater, aber eher umgekehrter Art. Er wollte (und will noch) aus ihr eine Sportlerin und Karate-Meisterin machen, und das hat er immer sehr nachdrücklich durchgedrückt. Daß sie lieber Idol werden will, interessiert ihn nicht.

Tsugumi als Kind

Kamomes Vergangenheit sieht so aus, daß ihre Mutter eines Tages einen neuen Mann hatte, nachdem Kamomes Vater gestorben und ihr Heim wegen der Schulden verloren war. Kamome arrangierte sich wohl oder übel mit der neuen Situation. Davon abgesehen scheint Kamomes neuer Vater sie sehr zu mögen.

*

Am nächsten Tag ist dann der große Elternabend, der eigentlich den ganzen Tag lang geht. Von den Eltern ist nur Shimabukuro, Kamomes Großvater, gekommen. Dann tauchen aber zu Tsugumis Überraschung auch noch ihre Eltern auf.

Dann fangen die Mädchen an, ihre Hausarbeiten vorzulesen. Als Hibari dran kommt merkt sie, daß sie ihre Unterlagen vergessen hat. Derweil fährt eine Limousine im Schulhof vor, und heraus kommt Suzumes Vater. Suzume ist irgendwas zwischen erschüttert und überrascht. Doch dann freut sie sich riesig.

Hibari muß mit ihrem Vortrag improvisieren und ihn aus dem Gedächtnis vortragen. Herr Tokaido (Hibaris Lehrer) ist schließlich damit sehr zufrieden, und dann merkt Hibari, daß ihre Eltern auch gekommen sind und ihr zugehört haben. Hibari freut sich.

Abspannmusik.

Shooting Star steht vor Washuus Büro. Auch er erinnert sich an früher, als er den ersten PataPi-Prototypen gebaut hatte und von Washuu gelobt wurde. Doch da ist lange her.

Folge 17 - Shinsei (Neu geboren)

Hibari rennt wie im Traum durch eine leere Stadt. Sie wird verfolgt von Erinnus und Shooting Star, der ihr zuruft, es gebe kein Entkommen, wenn sie nicht Densuke zu Aphrodite verwandele.

Titelmusik.

Hibari und Erinnus

Hibari träumt nicht, sondern ist in einer Art Parallelwelt gefangen. Doch der Kampf zwischen ihr und Erinnus hat durchaus reale Auswirkungen auf die echte Welt. Die Gebäude, die Erinnus zerstört, stürzen auch in der Wirklichkeit ein, zum Entsetzen der Leute in Akihabara.

Shooting Star, den Hibari immer noch für ihren Prinzen hält, befiehlt ihr, endlich mit ihrer Diva zu kämpfen, doch Hibari weigert sich und rennt weiter davon. Tsubame tritt zu Shooting Star hin. Hibari hat derweil eine Stelle gefunden, die ihr einigermaßen sicher scheint, und erinnert sich, wie sie in diese Situation geraten ist.

Nach der Schule haben die vier Mädchen sich überlegt, wohin sie gehen könnten. Tsugumi wollte in eine Karaoke-Bar gehen und fing an zu singen, was Kamome dazu veranlaßte, von den umstehenden Leuten Eintrittsgeld zu kassieren. Von einem Hochhaus herab beobachteten Shooting Star und Tsubame die Vorstellung, und irgendwie teleportierte Tsubame oder ihre Petit-Ange sich, ihn und Hibari in eine parallele Dimension, was sich für Hibari so äußerte, daß alle anderen plötzlich verschwunden waren.

Und während sich Tsugumi, Suzume und Kamome wundern, wo Hibari auf einmal geblieben ist, flüchtet die vor Erinnus. Shooting Star ist zuversichtlich, daß sein "Vater" Washuu bald erkennen wird, daß er nicht nutzlos ist, sondern wertvolle Talente hat. Anscheinend will er die Anima Mundi in Hibari nun mit Gewalt erwecken.

Erinnus und Tsubame

Bei dem Gedanken an Erinnus fürchtet sich Densuke zu Tode, doch Hibari verspricht ihm, ihn zu beschützen. Da hat Shooting Star ihn entdeckt und greift sie selbst an. Hibari rennt weiter, landet aber schließlich in einer Sackgasse und flüchtet eine Feuerleiter nach oben. Doch Shooting Star und Tsubame treiben sie immer mehr in die Enge. Hinter Tsubame taucht schließlich Erinnus auf, und Hibari, die die Sache noch nicht überrissen hat, ruft ihr zu wegzurennen. Doch wozu? Erinnus ist schließlich Tsubames Diva. Als Hibari das mitbekommt, ist sie ziemlich schockiert.

Tsubame verspricht ihr ein lustiges Spiel. Densuke findet das nicht so lustig. Am Ende verwandelt Densuke sich zu Hibaris Überraschung selbst zu Aphrodite und greift Erinnus an. Doch Erinnus ist so stark wie immer und beschädigt Aphrodites Rüstung. Für Hibaris Diva naht das Ende. Hibari ist verzweifelt und fragt sich, warum ihr Traumprinz bei so schrecklichen Sachen mitmache.

Shooting Star tritt zu ihr hin und teilt ihr mit, daß er gar nicht ihr Traumprinz ist. Hibari fällt aus allen Wolken. Doch dann erscheint der echte Crane (er sieht Shooting Star ohne Maske wirklich zum Verwechseln ähnlich) ihr als Vision und sagt ihr, sie müsse an sich glauben und die Macht, die in ihr stecke freisetzen.

Hibaris Verzweiflung, bei Aphrodites Untergang hilflos zusehen zu müssen, erweckt diese Kraft schließlich: sie selbst transformiert sich zu einer Art Diva (sie sieht genau aus wie Aphrodite, nur hat sie nicht dieses starre, stets teilnahmslose Gesicht). Shooting Star ist fasziniert über diese Entwicklung. Erinnus greift nun sie an, doch Hibari kann ihn mit Leichtigkeit besiegen, denn sie ist unglaublich schnell und stark. Shooting Star findet das einfach toll. Tsubame ist über die totale Niederlage von Erinnus allerdings ziemlich schockiert.

Hibari, Erinnus, Tsubame und Shooting Star kehren in die reale Welt zurück. Die zufällig dort befindlichen Leute erschrecken sich fast zu Tode.

Abspanmusik.

Shooting Star ist mit sich hoch zufrieden. Endlich wird sein Vater ihn wieder loben.

Folge 18 - Naraku (Hölle)

Takashi geht zu Washuu ins Büro, wo der und Cigogne auf ihn warten.

Titelmusik.

Washuu und Cigogne eröffnen Shooting Star, daß er seine Arbeit erledigt habe und nicht mehr gebraucht werde. Er ist erschüttert.

Takashi

Während Tsubame die Straße hinabgeht und die verletzte Petit-Ange achtlos hinter sich zurückläßt, erklären Rosenkreuz und Cigogne Takashi die Situation. Er ist nicht Washuus Sohn, sondern ein Klon des Metatron mit dem Aussehen von Crane Bahnsteig, dessen Aufgabe es war, anstelle des Metatrons die Animae Mundi zu erwecken. Dann schmeißen sie ihn raus. Takashi ist allerdings im Moment nicht in der Lage einfach wegzugehen, also verlassen einfach Rosenkreuz und Cigogne das Büro und lassen ihn zurück. Er findet ein altes Foto aus den 19. Jahrhundert, das Rosenkreuz, Bahnsteig und Cigogne bei irgendwelchen Experimenten zeigt.

Cigogne und Rosenkreuz gehen den Gang entlang. Cigogne findet es erfreulich, andere leiden zu sehen. Rosenkreuz meint, die Aufgabe gehe nun rasch ihrer Erfüllung entgegen.

*

Es fängt an zu regnen. Wie in Trance taumelt Takashi durch die verlassenen Straßen von Akihabara. Er erinnert sich an seine Kindheit, aber auch an die Gespräche zwischen Rosenkreuz und Cigogne, die er in letzter Zeit mitbekommen hat. Er kann es immer noch nicht so recht glauben, daß er ein Klon sein soll.

*

Jun nimmt gerade ein Bad. Anschließend zischt sie ein Bierchen (die Szene erinnert ein bißchen an die Bierszene von Misato in "Evangelion"). Plötzlich klingelt es an der Tür. Jun fragt sich, wer da so spät noch klingeln könnte. Sie ist nur mit einem Handtuch bekleidet, und ihre Wohnung ist das reinste Chaos. Als sie sieht, daß es Shooting Star ist, ist sie sehr überrascht und versucht in aller Hast, etwas aufzuräumen, bevor sie ihn reinläßt.

Shooting Star ist gekommen, weil er völlig verzweifelt ist. Er weint sich bei ihr aus. Jun ist schockiert über seine Geschichte und versucht, so gut sie kann, ihn zu trösten.

*

Hatoko unterschreibt gerade einen Stapel Autogrammkarten, als ihr Telefon klingelt. Und Miyama findet auf ihrem Computer eine Nachricht von Jun vor. Sie alle treffen sich in der Aquarium Bar, Juns Lieblingsplatz, wenn sie Probleme hat. Jun meint, bevor sie ihnen die Geschichte erzählen kann, müßten sie erst mal alle ein bißchen betrunken sein.

Miyama

Von einigen Rückblenden abgesehen spielt der Rest dieser Folge in der Bar. Es herrscht eine sehr melancholische und gleichzeitig sehr romantische Stimmung zwischen den drei Frauen, und die Szenen sind wunderschön gezeichnet. Die drei sprechen über sich und ihr langweiliges, entwürdigendes tägliches Leben, dann darüber, wie sie damals im Onsen Shooting Star getroffen haben, der aus ihnen etwas besonderes gemacht hat, was sie nun wenigstens ab und zu aus ihrem grauen Alltag herausholt. Sie alle drei sind in ihn verliebt und waren deshalb ziemlich erbitterte Rivalinnen. Doch jetzt, in der Bar, ist das anders. Sie sind sich sehr nahe, weil sie im Grunde das gleiche Schicksal teilen.

Die drei Frauen sind die letzten Gäste in der Bar. Jun meint, auch wenn Shooting Star ein Klon ist, ändert das nichts an ihrer Liebe zu ihm. Die beiden anderen sind ihrer Meinung, obwohl sie wissen, daß er sich nicht um ihre Liebe kümmert. Sie lieben ihn trotzdem.

Abspannmusik.

Tsubame steht auf einer Brücke. Petit-Ange ist wieder bei ihr, doch sie beachtet ihr PataPi nicht, sondern ärgert sich, daß es im Kampf zu schwach war. Shooting Star, der wieder ziellos durch die Straßen gewandert ist, kommt schließlich bei ihr vorbei, und sie empfängt ihn mit "Homunkulus". Shooting Star antwortet, das stimme, er sei eine Art Homunkulus. Dann schenkt er Tsubame sein Maskottchen und verschwindet wieder.


Erstellt am 22.4.2001. Letzte Änderung: 18.2.2014