Cyberteam in Akihabara - Zusammenfassung der 6. LD

6. LD

Folge 19 - Kamen (Die Maske)

Shooting Star gibt Washuu seine Maske und kündigt. Washuu bedankt sich bei ihm für die bisherige Arbeit.

Titelmusik.

Tsubame sitzt an ihrem Tisch und repariert Petit-Ange. Dabei denkt sie an den Kampf zwischen Erinnus und Hibari zurück, bei dem Erinnus relativ schwer beschädigt wurde. Cigogne kommt vorbei und möchte ihr bei der Arbeit helfen, doch Tsubame lehnt das entschieden ab.

Hibari erzählt ihren Freundinnen über den Kampf, und wie sie selbst irgendwie mit Densuke verschmolz und zu einer Diva wurde. Kamome, Tsugumi und Suzume sind sehr erstaunt und können das kaum glauben.

*

Hatoko, Jun und Miyama bereiten sich auf einen weiteren Kampf vor, möglicherweise ihren letzten. Sie wollen noch mal schön aussehen und schminken sich. Dann treffen sie sich in einer Art Kirche mit Shooting Star, der ihnen Instruktionen gibt. Und er versichert ihnen, daß er sie liebt. Das gibt ihnen mächtig Auftrieb.

Hibari und die anderen spazieren durch die Stadt, als der Angriff losgeht. Die Mädchen verwandeln ihre PataPi in Divas und stellen sich dem Kampf. Irgendwie registriert auch Tsubame, die immer noch zuhause sitzt, daß es wieder los geht. Shooting Star erscheint hinter Hibari und sagt, der letzte Kampf habe begonnen. Dann holt er seinen mächtigsten Mecha, Luzifer, herbei, mit dem er selbst verschmilzt, und greift Hibari an.

Aphrodite versucht Hibari zu schützen, kann aber nur ein bißchen Zeit gewinnen. Auch die anderen Divas stehen vor ihrer Niederlage und verwandeln sich in PataPi zurück. Hibari versucht, Densuke zu schützen. Sie habe verstanden, daß Shooting Star nicht ihr Prinz sei, doch Shooting Star antwortet, Crane sei für all das verantwortlich. Der erscheint aber wieder als Vision vor Hibari und läßt sie mit Densuke zu der Super-Diva aus der vorigen Folge verschmelzen.

Shooting Star

Shooting Star Jun, Hatoko und Miyama sind überrascht, setzen den Kampf aber fort. Doch gehen Hibari haben sie jetzt keine Chance mehr und werden alle vier zu Boden geworfen. Hibari fragt Jun und die beiden anderen, warum sie weiterkämpfen wollen. Die Antwort erschüttert sie: sie sind bereit, für ihre Liebe zu Shooting Star zu sterben. Dann stürzen sie sich alle drei auf Hibari / Aphrodite, um sich zusammen mit ihr in die Luft zu sprengen.

Das klappt aber nicht. Sie verlieren zwar alle ihre Rüstungen bzw. verwandeln sich zurück, überleben es aber. Doch nun tritt Shooting Star zu der wehrlos am Boden liegenden Hibari, um Densuke den Todesstoß zu geben.

Rosenkreuz und Cigogne beobachten von ihrem Büro aus all diese Vorgänge, die alle schon seit langem geplant sind. Auch, daß Shooting Star sie verlassen und versuchen würde, das Primum Mobile aufzuhalten, was in Wirklichkeit genau das Gegenteil bewirken würde. Was er auch tue, es könne den geplanten Gang der Dinge nicht aufhalten.

Kurz bevor Shooting Star mit seinem Flammenschwert Densuke durchbohren kann, explodiert ein Teil seiner Rüstung, und der Stoß geht daneben. Er realisiert, daß Washuu all das geplant hat. Hibari hingegen versteht nichts von dem, was hinter den Kulissen vor sich geht.

Abspannmusik.

Erinnus trägt die drei Frauen davon.

Das im Erdorbit schwebende Primum Mobile wird plötzlich auf den Radarschirmen sichtbar.

Folge 20 - Hane hiraku toki (Die Zeit, da sich die Flügel öffnen)

Tsubame steht auf der Straße. Als Hibari sie sieht, ruft sie ihren Namen.

Titelmusik.

In den Fernsehnachrichten werden Teleskopbilder vom Primum Mobile gezeigt.

Tsubame

Hinako ruft Hibari, sie soll ins Bad gehen. Hibari ist aber gerade dabei, Densuke zu reparieren. Hinako schnappt sich daraufhin einfach ihre Tochter und verschwindet mit ihr zusammen im Bad. Densuke taucht bei Tokijirou auf und macht sich über seine Nüsse her. Der freut sich darüber, daß außer ihm jetzt nicht mehr nur Frauen im Haus sind, und gibt Densuke Bier zu trinken.

Nach dem Bad schlürft Hibari einen Fruchtsaft. Ihre Mutter fragt sie, wo sie die vielen Schrammen und blauen Flecken her habe. Hibari antwortet, sie sei in der Schule hingefallen. Ihr Vater sagt, er habe morgen frei, ob sie nicht zusammen was unternehmen wollten. Hibari freut sich riesig, aber dann fällt ihr ein, daß sie ja Densuke reparieren muß.

*

Tsubame sitzt in ihrem verlassenen Schloß und schaut aus dem Fenster.

*

Am nächsten Tag geht Hibari in Akihabaras Elektro-Viertel für Densuke Ersatzteile einkaufen. Als plötzlich Tsubame mit Petit-Ange an ihr vorbeiläuft, ist sie erst überrascht, dann aber freut sie sich und lädt das Mädchen zu sich nach Hause ein. Schließlich seien sie doch Freundinnen. Tsubame hat, wie üblich, keine Ahnung, wovon Hibari spricht, doch Hibari gibt nicht nach, und so landen sie schließlich beide bei Hibari zuhause.

Hibaris Eltern freuen sich über Hibaris neue Freundin, auch wenn sie sich ziemlich seltsam benimmt. Hibari fängt dann an, Densuke zu reparieren. Tsubame sieht ihr dabei zu. Hinako serviert den Mädchen Tee, und Hibari stellt fest, daß sie für Densuke doch die Hilfe ihres Vaters braucht. Es geht ziemlich turbulent zu, ganz anders als bei Tsubame zuhause.

Schließlich ist Densuke wiederhergestellt, was Petit-Ange zum Anlaß nimmt, mit ihm zu spielen. Tokijirou freut sich darüber und lädt Tsubame ein, mit ihr fernzusehen. Derweil kochen Hibari und Hinako zusammen Pfannkuchen. Die ganze Zeit starrt Tsubame verständnislos ins Leere.

Beim Herumtoben schmeißen die beiden PataPi schließlich ein paar Familienbilder auf den Boden, und als Tsubame die sieht, regen sich zum ersten Mal bei ihr so was wie Emotionen.

Schließlich ist das Essen fertig. Den verbrannten Pfannkuchen bekommt Tokijirou, das beste Stück ist für Tsubame, die den Pfannkuchen ziemlich entgeistert anstarrt. Hibari hält einen Vortrag über die Pfannkuchen, während Tsubame daran denkt, wie sie von Cigogne Petit-Ange geschenkt bekommen hat. Es ist in ihrem Leben wohl nicht oft vorgekommen, daß jemand etwas für sie getan hat. Immerhin bringt Hibari sie schließlich dazu, den Pfannkuchen zu essen.

Tsubame, Hibari und Hinako

In Gedanken vergleicht sie die quirlige, liebevolle Familie Hibaris mit ihrer eigenen kalten, einsamen und traurigen Existenz. Von ihren Gefühlen überwältigt läuft sie davon. Hibari macht sich Vorwürfe, daß sie etwas falsch gemacht hätte. Sie schnappt sich Petit-Ange und läuft Tsubame nach, ihrerseits verfolgt von Densuke.

Irgendwo in der großen Stadt, vor der Schule, findet sie sie dann wieder. Sie entschuldigt sich. Sie hatte gedacht, daß Tsubame nach dem Kampf zwischen ihr und Erinnus Petit-Ange reparieren wollte, so wie sie Densuke, und hatte sie deshalb nach Hause eingeladen. Dann gibt sie Tsubame ihr PataPi zurück, aber sie antwortet Hibari, sie wolle es nicht mehr. Hibari habe alles, was ein Kind braucht, sie selbst aber habe nur einen kalten Vater, der sich nicht um sie kümmere, und in dieses Leben wolle sie nicht mehr zurück. Petit-Ange fliegt zu Tsubame und versucht, sie zu trösten.

Densuke taucht auf. Er hat Tsubames Pfannkuchen mitgebracht. Tsubame ißt. Und sie sagt Hibari, daß es ihr schmeckt.

Im Abspann sehen wir die beiden Mädchen rechts und links von Hinako friedlich im Bett schlafen.

Folge 21 - Shoukan (Abberufung)

In einem geheimnisvollen Labor schwebt Washuus Sekretärin nackt zwischen irgendwelchen Elektroden. Washuu und Cigogne beginnen mit einer Zeremonie, durch die die Frau sich in eine Diva verwandelt.

Titellied.

Tsubame

Cigogne freut sich, daß nach all den Ewigkeiten des Wartens die Zeit nun bald gekommen sei und das Primum Mobile zur Erde herabsteigen werde. Er macht sich allerdings auch Sorgen um Washuus Gesundheit, doch davon will der nichts hören. Cigogne geht schließlich, und Washuu stößt mit seinem Stab auf den Boden. Lichter gehen an und schälen vier weitere Divas aus der Dunkelheit.

*

Bei Hibari zuhause warten Hibari und Tsubame auf eine Ladung Pfannkuchen, die Hinako gerade bäckt. Tsubame ist ganz aufgeregt. Schließlich hilft sie Hinako sogar.

Die nächste Nacht verbringt sie wieder mit Hibari. Auch ihre PataPi schlafen friedlich aneinandergekuschelt. Mitten in der Nacht wacht Tsubame auf und zieht Hibaris Decke wieder gerade. Dann denkt sie an ihren Vater. Schon als sie ganz klein war, hat er ihr gesagt, Schwäche sei schlecht und sie müsse immer stark sein. Er würde ihr dabei aber helfen und ihr einen starken Roboter mit Flügeln bauen. Tsubame ist verwirrt.

Am nächsten Tag in der Mittagspause marschieren Tsugumi, Suzume und Kamome zu Hibari, um mit ihr zusammen ihre Obentou zu essen. Die hätte gerne noch Tsubame dabei, aber die verdrückt sich wie üblich. Hibari läuft Tsubame nach, was bei den anderen auf wenig Verständnis stößt. Nach der Schule stellen sie Tsubame zur Rede. Hibari sei ihre Freundin, und Tsubame sei ein Störfaktor, auch für Hibari. Wortlos räumt Tsubame das Feld. Hibari kommt dazu und will ihr nachlaufen, doch die drei anderen sind damit gar nicht einverstanden. Trotzdem läuft Hibari Tsubame nach und findet sie schließlich in der Turnhalle. Tsubame hat ein schlechtes Gewissen, weil sie angeblich eine Belästigung für ihre Freundin Hibari sei.

Sie sagt es sogar zu Hibari: wenn sie nicht bei ihr sei, wäre es besser. Hibari versucht alles, ihr das auszureden, aber das ist bei einer wie Tsubame gar nicht so einfach. Gerade, als ihre Freundschaft wieder die Oberhand bekommt und sie zusammen auf dem Weg nach Hause sind, stellen sich ihnen Tsugumi, Kamome und Suzume in den Weg.

Sie beschimpfen Tsugumi und sind anscheinend entschlossen, mit ihr abzurechnen, weil sie ihnen ihre Freundin weggenommen habe. Tsugumi knallt Tsubame gegen einen Baum, doch Tsubame bringt wie üblich kein Wort heraus. Hibari verteidigt Tsubame wie eine Löwin, doch das nützt nicht viel, sie muß sich ebenfalls einiges anhören und fängt schließlich an, bitterlich zu weinen. Da entschuldigt sich Tsubame in aller Form. Alle sind mehr als überrascht.

Schließlich müssen sie alle fünf weinen.

Tsubame

Rosenkreuz beobachtet das von seinem Büro aus und meint zu sich, jetzt sei es soweit. Aus dem Himmel schießt ein gewaltiges Licht, und Washuus fünf Divas von vorhin materialisieren sich. Tsubame verwandelt Petit-Ange in Erinnus und greift sofort an. Die vier anderen schließen sich mit ihren Divas an. Doch die fremden Divas sind stärker. Tsubame wird zu Boden geschleudert. Da fallen ihr die Worte ihres Vaters an: sie müsse immer stark sein. Und dann verwandelt sie sich selbst in eine Diva. Doch allein schafft sie es nicht, auch Hibari verwandelt sich, um ihr zu helfen. Zu zweit schaffen sie die fünf Feinde relativ leicht. Sie lösen sich auf.

Kamome und die anderen sind sehr erstaunt, daß sie Hibari und Tsubame verwandeln konnten.

Im Primum Mobile erwacht Crane Bahnsteig und schickt Energiestrahlen zur Erde, mit denen er die fünf Divas hochzieht. Tsubame und Hibari können entkommen, aber die drei Divas Athena, Hestia und Amphitrite werden entführt. Rosenkreuz ist hoch erfreut. Das Primum Mobile wird zur Erde kommen und er, Crane und Cigogne werden wieder zusammen sein, wie früher.

Abspannmusik.

Hibari folgt den entführten PataPi in den Weltraum, wird dort aber von zahllosen Divas abgeschossen und muß zur Erde zurück fliehen.

Folge 22 - Ima hitotabi no Maboroshi

Die Nachrichten berichten wieder über das Primum Mobile, das sich mehr und mehr der Erde nähert. Rosenkreuz und Cigogne sind mit der Entwicklung sehr zufrieden.

Titellied.

Rosenkreuz und Paracelsus

Shimabukuro erzählt Hibari, Suzume, Tsugumi, Tsubame und Kamome, wer hinter all den seltsamen Ereignissen der letzten Zeit steckt: ihr Rektor Washuu, der in Wirklichkeit Christian Rosenkreuz heißt. Sie sind schockiert, das zu hören.

Nebenbei spielen Petit-Ange und Densuke fröhlich miteinander, während vor allem Tsugumi todunglücklich darüber ist, daß ihr Tetsurou ins Primum Mobile entführt wurde.

*

Rosenkreuz erzählt aus seiner Vergangenheit. Geboren ist er im Jahre 1510. Doch seine eigentliche Geburt war 1541, als er das Elixier des (fast) ewigen Lebens trank, damals in Deutschland im Labor von Paracelsus. Paracelsus tötete es sofort, doch Rosenkreuz erhielt ein Jahrhunderte währendes Leben.

Dann gründete Rosenkreuz seine Organisation, die den Menschen ein Utopia bringen sollte, in dem sie alle glücklich würden leben können.

Jahrhunderte später, 1763, traf er Cigogne am Hof des französischen Königs. Cigogne arbeitete dort unter dem Namen Saint Germain als Schwindler. König Ludwig erkundigte sich nach Cigognes Vergangenheit, doch die wollte der nur enthüllen, wenn der König sich Rosenkreuz anschlösse. Von diesem Geheimbund kannte Cigogne wohl kaum mehr als den Namen, bis er eines Tages im Schloß Christian Rosenkreuz persönlich traf. Die beiden wurden enge Freunde und wollten zusammen das Schicksal der Menschheit lenken. Doch eine echte Chance dafür bekamen sie erst, als sie 1898 in Amerika das Genie Crane Bahnsteig trafen.

Doch als Crane die selbstsüchtigen Motive von Rosenkreuz erkannte, flüchtete er im Jahre 1918 in den Weltraum und baute dort das Primum Mobile.

*

Diese ganze Geschichte erzählt auch Shimabukuro den fünf Mädchen, die das kaum glauben können. Wie sich herausstellt, kennt aber Tsubame all diese Hintergründe und Zusammenhänge schon längst. Sie erklärt Hibari und den anderen, wie die Homunkuli entstehen: durch Nanomaschinen, die beliebige Materie zu den Homunkuli formen können. Auch die Mechas und Rüstungen, die Shooting Star und die drei Frauen immer benutzt haben, beruhen auf einer sehr hochentwickelten, aber erklärbaren Technik. Die Geheimnisse der Divas kennt sie allerdings auch nicht so genau. Doch das weiß wiederum Shimabukuro: die Divas entstehen unter Mitwirkung des Primum Mobile, das sich mit den Gehirnwellen der Animae Mundi synchronisiert und die Energie für die Entstehung der Divas aus dem Orbit zur Erde herunter schickt.

Shimabukuro erzählt dann, woher er all dieses Wissen hat. Nachdem sich Crane Bahnsteig in den Weltraum abgesetzt hatte, schickte Rosenkreuz ihm in den Jahren 1942 (von Peenemünde aus übrigens), 1957 und in den späteren Jahren mehrere Raketen hinterher, doch sie fanden nie eine Spur des Primum Mobile. Zu dieser Zeit (1960) stieß Shimabukuro zu Rosenkreuz. Er studierte damals Flug- und Raketentechnik an der UCLA (University of California / Los Angeles). Rosenkreuz wurde auf ihn aufmerksam. Immer wieder empfingen sie Nachrichten aus dem Weltraum, für die Rosenkreuz sich sehr interessierte. Doch selbst auf dem Mond (1969) fand Rosenkreuz nicht das, was er suchte - den Erzengel Metatron. Also brach er das Raketenprojekt schließlich ab.

Shimabukuro war enttäuscht und begann sich dafür zu interessieren, was Rosenkreuz so verzweifelt gesucht, aber nie gefunden hatte. Schließlich fand er die ganzen Hintergründe heraus. Da kam eine neue Nachricht: wenn die Zeit soweit sei, würde das Primum Mobile zur Erde zurückkehren. Rosenkreuz erfuhr, daß Crane inzwischen seine Divas fertig konstruiert hatte, und daß wegen seiner Supertechnologie das Primum Mobile nie würde gefunden werden können, solange er es nicht wollte.

Shimabukuro kündigte daraufhin bei Rosenkreuz und kehrte nach Japan zurück. Rosenkreuz ließ ihn gehen, begab sich allerdings selbst auch nach Japan.

Suzume fragt nach den Animae Mundi. Diese sind reine Seelen, die bei den frühen Okkultisten eine große Rolle gespielt haben und über die Fähigkeit verfügen, Divas herbeizurufen. Außerdem seien die Divas so etwas wie Cranes Kontakt zur Erde, die ihm sagen würden, wann die Zeit reif sei, zurückzukehren. Wenn alle fünf Divas aktiviert seien, sei es Zeit für die Menschheit, den Frieden zu empfangen. Und Zeit für ihn, zur Erde zurückzukehren. Deshalb haben Rosenkreuz und Cigogne soviel Druck gemacht: um die Animae Mundi zu zwingen, die Divas möglichst schnell zu aktivieren.

Und weil ihm das immer noch nicht schnell genug ging, erschuf Rosenkreuz eine Art Ersatz-Anima Mundi: unter anderem Shooting Star und Tsubame, die sich ebenfalls mit den Divas verbinden können. Er hatte den Orbit des Primum Mobile berechnet und in Akihabara eine Art Altar gebaut, auf dem es landen solle.

Shimabukuro 1960

Und die PataPi dienten dem Zweck, die Gehirnwellen der Kinder zu stimulieren und die Animae Mundi zu finden und zu erwecken, also ebenfalls der Beschleunigung der Rückkehr des Primum Mobile. Jun, Hatoko und Miyama hatten den Auftrag, ihnen die PataPi wegzunehmen, um ihre Emotionen und Gehirnwellen anzustacheln und die Synchronisation mit den Divas zu erzwingen. Ob die drei Frauen vom eigentlichen Zweck ihrer Mission eine Ahnung hatten oder nicht, funktioniert hat es jedenfalls.

Allerding sind die PataPi spätestens jetzt, wo sie ihren Zweck erfüllt haben, harmlose Spielzeuge. Hibari und die anderen sind froh das zu hören.

Tsugumi fragt, warum Hibari und Tsubame sich mit ihren Divas verschmelzen konnten. Shimabukuro erklärt, daß der Zweck der Divas nicht nur der ist, die Animae Mundi zu beschützen, sondern jedem Menschen eines Tages ein Leben in ewigem Frieden und ewiger Jugend auf diese Weise zu ermöglichen. Diese Methode ist sicherer als Paracelsus' Elixier, und deswegen sind Rosenkreuz und Cigogne so scharf darauf. Vor allem Rosenkreuz wird es ohne die Animae Mundi vielleicht nicht mehr lange machen, und er weiß das.

Wie auch immer, jetzt liegt es an Hibari und Tsubame. Denn die Ankunft des Primum Mobile steht kurz bevor. Und mit diesen Worten läßt Shimabukuro die fünf Mädchen allein.

Abspannmusik.

Washuu zieht die Vorhänge seines Büros auf und sieht in den Himmel. Dann fängt er an zu lachen.


Erstellt am 22.4.2001. Letzte Änderung: 18.2.2014