Devilman Lady - Zusammenfassung der Handlung 3. DVD (Teil 10 - 13)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Teil 10 - Honoo (Feuer)

Voller Interesse betrachtet Sakazawa einen Video-Mitschnitt der Dämonentransformation, die kürzlich im Fernsehen lief. Auf einem weiteren Video ist eine Nachrichtensendung aufgezeichnet. In Ichikawa hat es ein schreckliches Feuer gegeben, das acht Todesopfer gekostet hat. Wie durch ein Wunder jedoch hat mitten in der Gluthölle ein kleines Mädchen überlebt (wenn auch schwer verletzt) und ist jetzt im Krankenhaus.

Jun hat gerade Remi verloren

Das Mädchen heißt Takashima Remi und erweckt nicht nur Sakazawas Interesse. Auch Ran hat so einen Verdacht, was sie sein könnte, und sich die Kleine gleich mal geschnappt. Jetzt liegt sie in einem Isolierzimmer im HA-Stützpunkt. Ran und Jun betrachten das Mädchen über einen Monitor. Jun ist ziemlich erschüttert, als sie ein Foto des Mädchens mit dem vergleicht, was jetzt noch von ihr übrig ist. Aber abgesehen von den schweren Verbrennungen geht es Remi erstaunlich gut. Zu gut eigentlich für jemanden, dessen Haut zu 70% verbrannt ist und der - Intensivmedizin hin oder her - eigentlich im Sterben liegen müßte.

Ob Remi eine Dämonin ist, steht noch nicht fest. Aber sie reagiert auch Feuer, selbst auf solches im Nebenzimmer, das sie gar nicht sehen kann. Ran befiehlt sofort, alles Brennbare aus ihrer Umgebung zu entfernen.

Nebenbei erfahren Jun und Ran auch die neueste Theorie über das Auftreten von Dämonen. Möglicherweise kann die Transformation auch über eine Infektion ausgelöst werden. Damit wird Remi für die Bio-Abteilung der HA zu einem interessanten Studienobjekt, obgleich Ran meint, es sei zu gefährlich und es sei für Remi besser, wenn sie stürbe.

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Kazumi hat Post von Sakazawa bekommen - jenes Video mit der Dämonen-Transformation. Jun gegenüber erwähnt sie es allerdings mit keinem Wort.

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Rans Befürchtungen waren berechtigt - Remi ist gefährlich. Sie braucht keine Hilfmittel, um Feuer zu erzeugen, es ist einfach in ihr. Und nur Sekunden später steht das HA-Haus in Flammen. Diese breiten sich rasend schnell aus. Keiner, der im Gebäude ist, hat eine Überlebens-Chance.

Kurz darauf dringen Spezialkräfte der Feuerwehr in das Gebäude ein, doch da sie nicht gegen ein gewöhnliches Feuer kämpfen müssen, verbrennen sie allesamt. Nur Jun hat vielleicht eine Chance, Remi aufzuhalten.

Dieser Kampf verläuft anders als die bisherigen. Remi ist nicht wirklich bösartig, sie ist einfach Gefangene ihrer enormen Kräfte und des Feuers, das sie beherrscht. Zum Glück hält Jun, wenn sie zur Devil Lady wird, einiges aus. Statt Remi zu töten, nimmt sie sie schließlich zärtlich und beschützend in ihre Arme.

Remis Feuer erlischt, und mit ihr ihr Leben. Sie hat sich selbst zu Asche verbrannt und zerbröckelt jetzt einfach. Jun ist erschüttert und verzweifelt, aber sie kann nichts tun als zusehen.

Teil 11 - Hako (Schachtel)

Diese Folge spielt in einem Kaufhaus. Es ist Weihnachten, und der neue Chef will unbedingt ein gutes Verkaufsergebnis für das Weihnachtsgeschäft vorwiesen. Angeblich wurde Herr Tachibana, der vorherige Abteilungsleiter, gefeuert, weil er im letzten Jahr 20% zu wenig Umsatz gemacht hat. In Wirklichkeit hatte er aber ein Verhältnis mit der Frau seines Chefs. Und jetzt wird er vermißt. Was die Angestellten natürlich nicht wissen: Herr Tachibana hat sich in der Zwischenzeit ein wenig verändert, mit anderen Worten ist er ein Dämon geworden. Manchmal sitzt er im Aufzug und angelt sich dort seine Opfer.

der ehemalige Herr Tachibana

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Jun und Ran sitzen im Kino, sprechen über diese Morde im Kaufhaus und sehen sich einen Horrorfilm an, ungefähr das, was sie jede Nacht selbst machen. Ran wird es langweilig. Sie meint, diese Filme gingen sowieso jedesmal gleich aus, und geht.

Juns Einsatz ist für 21 Uhr angesetzt, und so muß sie ihre Verabredung mit Kazumi absagen. Kazumi ist sehr traurig, aber weniger über die Absage als darüber, daß Jun ihr nicht die Wahrheit über sich erzählt. Sie läuft nach draußen und trifft mal wieder Sakazawa. Doch dieser undurchsichtige Typ ist der letzte, den sie jetzt sehen will.

Jun geht derweil in das Kaufhaus und kauft für Kazumi eine Brosche. Nebenbei spürt sie die Anwesenheit des Dämons.

Um 9 Uhr holt Maeda Jun mit dem Auto ab. Die beiden werden von Sakazawa verfolgt, doch den haben Rans Leute sehr schnell aus dem Verkehr gezogen.

Das Kaufhausist jetzt leer, die Jagd geht los. Allzu viel Vertrauen hat Ran in Juns Fähigkeiten allerdings nicht mehr, denn Jun ist einfach nicht aus dem Holz geschnitzt, das man für solche Killer-Jobs braucht. Also halten sich auch die Soldaten in Bereitschaft.

Der Dämon ist eine Art Chamäleon und kann sich nahezu unsichtbar machen. Für Ran und Jun wird es ein hartes Stück Arbeit.

Jun verletzt den Dämon, der daraufhin auf das verschneite Dach flüchtet. Dort steht er dann ganz offen vor Jun. Er stellt sich als Tachibana vor, bis vor einem Jahr ein ganz normaler Arbeiter mit einem ganz normalen Leben und einer Familie. Durch falsche Anschuldigungen änderte sich jedoch sein Leben radikal zum Schlechten, er verlor seine Arbeit und seinen guten Ruf, und seine Frau verließ ihn auch noch.

Eigentlich wollte er nie etwas anderes als ein ganz normales Leben führen, wofür Jun vollstes Verständnis hat. Es ist klar, daß sie jetzt nicht mehr weiter gegen ihn kämpfen kann, sondern ihn retten will. Ran hat da weniger Skrupel und verschießt ihr Magazin auf ihn. Der Dämon reagiert damit, daß er den Giga-Effekt aktiviert und riesig groß wird.

Es ist genau Mitternacht. Ein Feuerwerk geht los, und das gibt den Soldaten Deckung, den Dämon zusammenzuschießen.

Teil 12 - Kao (Gesicht)

Neuerdings wird Jun von unheimlichen Visionen verfolgt, in denen sich die Erde in eine Art Hölle verwandelt hat, wo Dämonen sich gegenseitig abschlachten. Obwohl das ziemlich an ihren Nerven zehrt, geht sie doch immer noch ganz normal zur Arbeit. Doch nicht nur Kazumi, auch ihr Manager Yuasa scheint zu spüren, daß sie etwas bedrückt, und versucht, ihr ein bißchen zu helfen. Doch was kann er tun dagegen, daß Jun ständig am Rande eines Abgrundes balanciert?

Jun

Nach der Arbeit begegnet sie Bates, und der kann zumindest verstehen, was Jun bewegt. Auch er hat so seine Probleme, aber eher mit der Arbeit. Anscheinend soll er aus dem Samuelson-Labor herausgekickt werden, und jetzt ist er nach Japan gekommen um womöglich einfach dort zu bleiben. Bates flirtet ein bißchen mit Jun. Daß er sich zu ihr hingezogen fühlt, ist kein Geheimnis. Jun steht dieser Romanze allerdings mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber.

Und auch was ihren Nebenjob als Dämonenjägerin angeht, macht sie sich keine Illusionen: wenn sie einen tötet, kommen zwei nach. Und am Ende werden sie siegen, und es wird keine Menschen mehr geben. So, wie sie es in ihren Visionen sieht. Bates hat mit so einer Vorstellung allerdings keine Probleme. Er ist gerne ein Dämon, und er hätte Jun gerne an seiner Seite. Jun läuft weinend weg.

Kurz darauf hat sie einen neuen Einsatz. Im Yoyogi-Park ist ein Dämon aufgetaucht. Major Yamazakis Armee-Spezialeinheit ist bereits im Großeinsatz und zieht eine ausgesaugte weibliche Leiche aus den Bäumen. Doch der Dämon selbst scheint wie vom Erdboden verschluckt. Was er auch tatsächlich ist, denn unter dem Yoyogi-Park befindet sich ein wahres Labyrinth an unterirdischen Anlagen. Und so begegnet Jun erst mal nicht dem Feind, sondern Bates, der anscheinend auch mal wieder Lust auf einen Kampf hat.

Derweil löscht der Dämon einen Gruppe Soldaten aus. Bates und Jun finden ihre zerstückelten Überreste im Gras. Jun verwandelt sich und findet den Dämon. Aber der ist sehr schnell und zieht sich nach dem ersten Schlagabtausch in den Untergrund zurück.

Es kommt dort in den finsteren Tiefen zu einem harten Kampf, bei dem Jun wieder von ihren schreckliche Visionen überfallen wird. Zum Glück kommt ihr Bates zuhilfe. Da tritt wieder der Giga-Effekt auf. Nun muß sich auch Jun ins Riesenhafte vergrößern, um gegen den Dämon weiter kämpfen zu können. Bates kann das nicht, er kann ihr also nicht mehr helfen. Dafür rücken weitere Soldaten an, greifen den Dämon mit schweren Waffen an und äschern ihr schließlich, nachdem Jun ihn halbiert hat, ein.

Am Ende erfährt sie noch, warum Bates die ganze Zeit um sie herumgeschwänzelt ist: weil er wissen wollte, wie der Giga-Effekt funktioniert. Jun fühlt sich angeekelt.

Teil 13 - Nawa (Seil)

Jun ist nicht die einzige Dämonin, die unter ihrer Existenz leidet, wie wir in dieser Folge erfahren.

Im Moment allerdings macht Jun mal wieder Mode-Aufnahmen und hat eine für sie ungewöhnliche Menge Spaß dabei.

Sie bekommt mit, wie ihr Manager Yuasa mit seiner Frau telefoniert, und küßt daraufhin im Aufzug einen jungen Kollegen, sodaß Yuasa es "zufällig" mitbekommt.

Sonobe und seine Schwägerin

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In einem Dorf in den Bergen der Tochigi Präfektur lebt ein berühmter Maler namens Sonobe Otoya. Eines Tages kommt eine junge Frau, die ein Fan von ihm ist, ihn besuchen. Diesen Besuch überlebt sie nicht, denn Sonobe ist vor einiger Zeit ein Dämon geworden. Allerdings steht er unter dem Einfluß seiner Schwägerin (zumindest gibt sie sich Besuchern gegenüber als seine Schwägerin aus, manchmal auch als seine Schwester), die ihn mit jungen Mädchen "füttert". Die ganze Angelegenheit ist ziemlich bizarr. Sonobes Mutation bezieht sich auf seine - um es mal so zu formulieren - Sexualität, und der ist er praktisch hilflos ausgeliefert. Und seine Schwägerin genießt es, wie er die Mädchen, die sie ihm hinunter in seine Höhle bringt, vernascht und dann umbringt.

Im Gegensatz zu seiner Schwägerin ist Sonobe aber verzweifelt über sich selbst, und so läßt er eines Tages eines der Mädchen entkommen. Dieses stirbt zwar trotzdem bald darauf, aber es hat gereicht, um Ran auf seine Spur zu bringen.

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Vor ihrem Haus trifft Jun Kazumi, die gerade mit Sakazawa spricht. Kazumi behauptet, Sakazawa hätte nur nach dem Weg gefragt ...

Sakazawa hat Yuasa Fotos von Jun geschickt, die nicht für Mode-Magazine bestimmt sind. Er ist sich offenbar ziemlich sicher, daß Jun erstens eine Dämonin und als solche gefährlich ist, und will sie nun von ihren Freunden isolieren. Dann ruft er Yuasa an. Er verrät nicht sehr viel, aber das gibt Juns Manager trotzdem zu denken.

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Ran fährt Jun nach Tochigi zu der Gegend, wo die Polizei das junge Mädchen aufgegriffen hat. Die Jagd auf den Dämon ist eröffnet. Dort befindet sich ein aufgelassener Steinbruch, es gibt also Höhlen ohne Ende, in denen sich alles mögliche verstecken kann. Ran vertraut aber auf Juns Riecher. Und so landet Jun sehr bald in Sonobes Haus und wird von der Schwägerin erst mal mit Gift betäubt, wie alle Mädchen vor ihr auch.

Also hängt als nächstes nun Jun gefesselt in einer der feuchten Höhlen. Sie hat den Dämon offensichtlich gefunden.

Jun braucht nicht lange um mitzubekommen, in welch bizarrer Situation Sonobe sich eigentlich befindet. Obgleich ein Dämon, ist er mehr Opfer als Täter. Und er hofft darauf, daß eines Tage jemand kommt, um dem ein Ende zu machen. Nun, jetzt ist ja Jun da, und die Sache endet wie alle Fälle zuvor, nur mit dem Unterschied, daß Sonobe um seinen Tod geradezu bettelt.

Doch bevor er stirbt, rechnet er noch mit seiner Schwägerin ab.

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Auf der Straße trifft Jun Yuasa, der gerade mit Sakazawa redet. Zu Jun meint Yuasa, Sakazawa hätte nur nach dem Weg gefragt. (In der englischen Fassung kommentiert Jun das mit den Worten "er sollte sich mal einen Stadtplan kaufen").


Erstellt am 31.12.2006. Letzte Änderung: 19.2.2014