Devilman Lady - Zusammenfassung der Handlung 4. DVD (Teil 14 - 17)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Teil 14 - Ie (Heim)

Herr Sakazawa hatte eine sehr nette Frau namens Emiko und eine reizende kleine Tochter mit Namen Yurika. Eines Tages klingelte es an der Tür, aber es war nicht Herr Sakazawa. Der kam erst etwas später und fand die dahingemetzelten Überreste seiner Familie - und er sah den Täter. Seitdem verfolgt ihn dieser Alptraum, und das einzige, was ihn noch aufrecht hält ist sein persönlicher Feldzug gegen alle Dämonen. Zur Zeit hat er es auf Jun abgesehen. Daß sie eigentlich zu den Guten gehört, interessiert ihn nicht.

Sakazawa Yurika

*

Jun vermißt Kazumi. Da bekommt sie einen Anruf von Sakazawa, der behauptet, Kazumi in seiner Gewalt zu haben. Jun solle sich an einem bestimmten Ort einfinden, wenn sie sie wiederhaben wolle.

Rans Wachtposten auszutricksen ist leicht, was Ran nun allerdings zu einer größeren Suchaktion veranlaßt.

Jun kommt, wie befohlen, allein, zumindest glaubt sie selbst das. Der Treffpunkt ist ein verlassen wirkendes Haus, das Haus, in dem Herr Sakazawa mit seiner Familie gelebt hat.

Im unbeleuchteten Wohnzimmer sitzt Sakazawa auf dem Sofa und erzählt Jun von sich, von dem, was seiner Familie passiert ist, und wer dafür verantwortlich war. Jun interessiert sich dafür nicht, sie will nur Kazumi wiederhaben. Allerdings weiß Sakazawa, wer beziehungsweise was Jun ist, und das macht sie äußerst nervös.

Dann versucht Sakazawa Jun mit einem Trick hereinzulegen. Während Kazumi in Wahrheit irgendwo in einem Hotel sitzt und auf jemanden wartet, hat Sakazawa einen Säufer von der Straße in seinem Garten an einen Pfahl gebunden. Zufällig ist dieser Typ ein Dämon, und Sakazawa bringt ihn dazu, sich zu verwandeln. Er sollte für Jun die ideale Beute sein.

Sakazawa macht Jun wüste Vorhaltungen, was für ein Ungeheuer in Menschengestalt sie doch sei. Sie sei eine wilde Mörderin, betrüge die arme Kazumi, habe ihre Eltern umgebracht und was nicht noch alles.

Jun versucht verzweifelt, sich zu verteidigen, doch alle ihre Worte legt Sakazawa gegen sie aus.

Plötzlich spielt das Klavier die Melodie, die Yurika als letztes gespielt hatte. Es ist Satoru, Juns besonderer "Freund" (und nebenbei der Mörder von Sakazawas Familie), und er erklärt Sakazawa, daß Wesen wie er und Jun keineswegs Monster seien, sondern der nächste Schritt der Evolution.

Und nun steckt Sakazawa gewaltig in der Klemme. Ein Dämon hinter ihm, einer vor ihm, und beide haben nur einen Wunsch: Menschen wie ihn möglichst schnell vom Antlitz der Erde zu tilgen.

Daß es ausgerechnet Jun ist, die Sakazawa das Leben rettet, ist wirklich eine Ironie des Schicksals.

Gut geht die Sache aber nicht aus. Satoru hat noch mehr Dämonen zur Hand, doch da übergießt Sakazawa ihn mit Benzin. Er ist entschlossen, ihn mit in die Hölle zu nehmen.

Und so geht alles in Flammen auf (außer Satoru. Dem kann so eine Feuerchen natürlich nichts anhaben.) Sakazawa stirbt in Juns Armen. Seine Erkenntnis, daß er Unrecht hatte, kommt zu spät. Mit seinen letzten Worten bittet er Jun, Kazumi zu beschützen.

Aber erst mal macht Jun sich an die Verfolgung Satorus, und jetzt bekommt sie zum ersten Mal die ganze Macht der Dämonen zu spüren. Es sind unzählig viele. Selbst eine so mächtige Dämonin wie Jun hat keine Chance. Sie kann froh sein, daß er sie diesmal am Leben läßt ...

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Als Jun wieder zu sich kommt, befindet sie sich mal wieder im HA-Krankenhaus. Ran meint lakonisch zu ihr, sie habe es ihr schon öfters gesagt, wenn sie am Leben bleiben wolle, müsse sie stärker werden.

Jun allerdings fragt sich, was für einen Sinn ihr und Rans Kampf eigentlich haben.

Teil 15 - Karasu (Krähe)

Auch mit Kazumis Karriere geht es ganz gut voran. Sie könnte sogar noch mehr machen, aber sie will eigentlich lieber auf die Universität gehen.

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Auf einem Laternenpfahl mitten auf einer belebten Straße hängt eine aufgespießte Frauenleiche. Ihr Blut tropft langsam auf die unten entlang gehenden Passanten. Die Dämonen werden immer zahlreicher, und ihr Wirken läßt sich immer weniger vor der Öffentlichkeit verbergen.

eine Krähe und ihre Beute

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Kazumi hat von Sakazawa noch einen Brief und etwas Geld bekommen. Das, was Sakazawa geschrieben hat, nährt ihren Verdacht, daß mit Jun irgend etwas nicht stimmt. Nachdenklich sitzt sie auf einer Parkbank, als plötzlich unzählige Krähen vor ihr auftauchen. Weiter passiert allerdings an diesem Tag nichts mehr. In der Nacht allerdings wird wieder eine Frauenleiche aufgehängt, und die Presse rätselt, was es mit diesen schrecklichen Morden auf sich haben könnte.

Am nächsten Morgen wird Jun von Maeda abgeholt. Sie muß aber nicht zu einem Dämonen-Einsatz, sondern im Gegenteil soll es zu ihrem Schutz vor den Krähen dienen. Denn die HA ist sich sehr wohl darüber im klaren, daß es sich dabei um Dämonen handelt. Um gut organisierte offenbar. Und zu was die fähig sind, das weiß man dort ebenfalls nur zu genau.

Derweil sitzt Kazumi in der Schule. Die Sonne steht noch tief am Horizont, und vor ihrer gelben Scheibe sieht Kazumi wie in einer Vision in weiter Ferne einen riesigen Vogel vorbeifliegen, der in seinen Klauen einen menschlichen Körper trägt. Es ist eine gerade in ihrer Distanziertheit ebenso eindringliche wie unheimliche Szene.

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Nach der Arbeit würde Yuasa Jun gerne mitnehmen, doch da kommt wieder Maeda mit seiner Limousine angefahren. Jun murmelt ein paar Ausflüchte und läßt Yuasa wohl oder übel stehen. Yuasa ist mehr oder weniger in Jun verliebt, und die Geheimnisse, die sie umgeben, belasten ihn sehr. Aber was bleibt ihm anderes übrig, als seine Wut herunterzuschlucken.

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Es ist schon dunkel. Kazumi fährt zu dem Platz, an dem früher ihr Haus gestanden hat. Jetzt ist dort nur noch ein leeres Grundstück. Allerdings - Satoru ist auch da. Und er hat ein paar Freunde mitgebracht. Und so sieht Kazumi eigentlich zum ersten Mal in aller Deutlichkeit einen Dämon. Übrigens hat dieser mal wieder eine dieser aufgespießten Frauenleichen hinterlassen, von der Blut auf Kazumi hinunter tropft. Kazumi ist von dem Schock dieses Anblickes wie gelähmt.

Auch Jun, die gerade in Maedas Wagen sitzt, hat eine solche Begegnung mit einer dieser Leichen, doch anders als Kazumi ist sie an die Dämonen und ihre Untaten ja gewöhnt.

In einer der Wohnungen gegenüber der von Jun sitzt routinemäßig ein Beamter, um Jun zu überwachen. Dieser erhält nun Besuch von einer der Krähen. Jun und Maeda finden das, was noch von ihm übrig ist, wenig später auf der Straße. Maeda findet bei dem Mann (Murase war sein Name) noch ein paar interessante Unterlagen. Er hat von dieser Überwachung nicht mal was gewußt und ist ziemlich empört.

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Kazumi hat es irgendwie zu Juns Wohnung geschafft. Doch sie ist mit den Nerven am Ende und hat schaurige Visionen. Juns Wohnung ist voller Krähen, wie Maeda vom gegenüberliegenden Fenster aus sehen kann. Einige davon verwandeln sich vor Kazumis Augen erst in Menschen und dann in die bekannten Monstervögel und nehmen sie dann mit. Doch nicht Kazumi ist ihr eigentliches Ziel, sondern Jun, die wenig später in die Wohnung gestürmt kommt.

Die Dämonen fliegen davon, Jun hinterher, genau in die Falle.

Kazumi erwacht und sieht Jun in ihrer Gestalt als Devil Lady. Aber sie erkennt sie trotzdem, und sie erinnert sich nun auch, wer ihr damals, als die Dämonen ihre Eltern ermordet haben, das Leben gerettet hat.

Hilflos und mit Tränen in den Augen muß Kazumi mitansehen, die eine Übermacht an Dämonenvögeln Jun davonträgt, mit einem Stahlnetzt fesselt und sie nun, wo sie wehrlos ist, zerhackt.

Doch Jun hat noch ein paar Asse im Ärmel. Mit Blitzen tötet sie die Vögel und befreit sich wieder. Doch Kazumi ist schon weg, woanders hin entführt.

Teil 16 - Koe (Stimme)

Die Morde mit den aufgehängten Leichen gehen weiter, und die Soldaten haben - immer noch in aller Heimlichkeit - viel zu tun. Jun ist nicht da, aber darüber ist Major Yamazaki nicht gerade traurig. Er hat ihr nie getraut. Ran weilt übrigens zur Zeit in den USA und kann sich daher nicht persönlich um die Angelegenheit kümmern.

Jun ist in ihrer Wohnung und völlig verzweifelt, weil sie für Kazumi das schlimmste befürchten muß.

ein Dämon

Am nächsten Tag wandert sie ziellos durch die Straßen. Schließlich sitzt sie in einem Taxi, das aber im Stau steckt, weil auf einer Ampel die nächste Leiche hängt. Jun fährt der Schreck tief in die Knochen, aber es ist zum Glück nicht Kazumi.

Derweil sammelt Satoru weitere seiner Artgenossen ein und hält sie an, sich gegenüber den Menschen nicht zurückzuhalten.

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Der Ort, an dem Jun Kazumi wiedersieht, ist das leere Grundstück, auf dem das Haus von Kazumis Familie gestanden hat. Auch Maeda taucht kurz darauf bei den beiden auf. Vielleicht hat er geahnt, wo er Jun finden würde, und fährt sie und Kazumi nach Hause. Die beiden sprechen nicht viel, aber Kazumi hält Juns Hand, und Jun kann es kaum fassen, daß Kazumi immer noch zu ihr hält, obwohl sie jetzt weiß, daß sie eine Dämonin ist. Denn für alle anderen ist Jun einfach nur ein Monster.

Derweil macht ein weiterer Dämon die tokyoter Innenstadt unsicher. Er ist riesig und mit normalen Waffen nicht zu besiegen.

Zuhause bittet Kazumi Jun, nicht mehr wegzugehen und immer bei ihr zu bleiben. Dann umarmt und küßt sie sie stürmisch. Allerdings sieht man an dieser Stelle an ihrem Blick, daß es nicht die echte Kazumi ist, sondern eine Dämonin in Verkleidung. Anscheinend haben die Dämonen soviel Angst vor Jun, weil sie sie nicht besiegen können, daß sie nun auf diese Weise versuchen, sie von sich fernzuhalten.

Maeda kommt zufällig dahinter und rettet Jun.

Und so kommt es, daß Jun sich doch noch um den riesigen Dämon in der Stadt kümmern kann, währen Maeda gegen die falsche Kazumi kämpft. Major Yamazaki will Jun gar nicht kämpfen lassen, und als er sieht, wie leicht sie mithilfe ihrer Blitze das für die Armee fast unbesiegbare Monster einschmilzt, verstärkt sich seine Abneigung gegen sie nur noch mehr.

Satoru taucht wieder auf und läßt Jun nicht darüber im Unklaren, was sie von ihren Artgenossen zu erwarten hat. Gerade hat sie zahllosen Menschen das Leben gerettet, aber alles, was diese sehen, ist ein Monster. Warum also wechselt sie nicht die Seiten?

Wieder zuhause findet Jun Maeda noch am Leben vor. Auch er hat seinen Kampf gewonnen.

Eigentlich ist er neben Kazumi der einzige Mensch, der über Jun Bescheid weiß und für sie trotzdem Freundlichkeit und Verständnis zeigt (von Ran vielleicht mal abgesehen, aber deren wahre Motive sind im Grund zu diesem Zeitpunkt völlig im Dunkeln).

Was Maeda auf die falsche Kazumi gebracht hat, war übrigens ein Anruf der echten, den er Jun nun vorspielt. Sie bedankt sich bei Jun für ihre Rettung. Und Maeda weist Jun darauf hin, daß sie, Monster oder nicht, der einzige Mensch ist, der das tun konnte. Der die Menschheit beschützen kann und will.

Teil 17 Ue - (Hunger)

Man weiß schon fast nicht mehr, ob die Schlachten gegen die Dämonenhorden Juns Alpträume sind oder die Wirklichkeit. Aber anscheinend war es doch real, genauso, wie auch Juns Foto-Termine immer noch stattfinden. Und nach Ansicht der Fotografen wird Jun immer besser und besser. Plötzlich verwandelt sich Jun mitten im Atelier und läuft Amok. Dann wacht sie schweißgebadet auf. Es war doch nur ein Alptraum (oder eine Vision, die ihr Satoru geschickt hat), für diesmal jedenfalls.

Juns Alptraum

Jun ruft Yuasa an und teilt ihm mit, daß sie nicht mehr kommen kann. Yuasa will aber unbedingt vorher nochmal mit ihr reden und bittet sie, zu dem Café in der Aoyama-Straße zu kommen, wo sie sich schon öfters getroffen haben.

Jun kommt, aber der Weg dorthin wird für sie zum Alptraum, schon allein wegen der Leiche, die über der Straße aufgehängt ist.

Yuasa wartet also auf Jun, doch statt dessen kommt Maeda und erklärt ihm, er werde Jun wahrscheinlich nie mehr sehen. Jun wird von draußen Zeuge dieser Begegnung. Nun weiß sie, daß ihr altes Leben sich endgültig aufgelöst hat. Wie eine Besessene hat sie immerzu gekämpft, um ihre menschliche Seele, um ihr normales Leben, um Kazumis Sicherheit, für den Schutz der Menschen, doch all das zerrinnt ihr zwischen den Fingern, so sehr sie sich auch anstrengt.

Maeda bringt Jun ins HQ, wo ihr Oberst Seta erklärt, es müsse mehr für ihre Sicherheit getan werden. Und das heißt im Klartext, daß sie in den unterirdischen Verließen praktisch eingesperrt wird. Aber sie ist ja nicht das erste Mal hier unten. Dennoch gerät sie fast in Panik, als ihr klar wird, daß sie jetzt eine Gefangene ist.

Immerhin hat sie eine Art persönliche Betreuerin oder Aufpasserin, eine junge Frau namens Asakawa.

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Kazumi ist wieder zuhause. Sie fragt sich, wo Jun geblieben ist. Sie vermißt sie so sehr.

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Yuasa hat eine Frau und eine Tochter (namens Mayu), aber er kann nur noch an Jun denken. Zumindest seine Frau weiß wohl, daß er nicht mehr sie liebt, sondern dieses Fotomodell.

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Asakawa ist eine recht nette Frau, oder vielleicht weiß sie auch nicht, wer Jun in Wirklichkeit ist. Sie hängt in Juns stählerner Zelle ein großes Poster auf. Das trägt allerdings nicht dazu bei, Juns zerrüttete Nerven zu beruhigen, im Gegenteil.

Derweil unterhalten sich Maeda und Seta über Jun. Daß sie eingesperrt wurde, dient sicherlich nicht ihrer Sicherheit. Es ist irgend ein Plan von Ran, aber die kann man nicht fragen, weil sie in Amerika ist. Maeda macht sich große Sorgen. Irgend etwas stimmt hier ganz und gar nicht.

Jun wird in ihrer Zelle wieder von schrecklichen Visionen gequält. Hat sie nicht Spaß am Töten - sie hat doch schon so viele umgebracht! Doch wenn dem so wäre, dann hätte sie sozusagen die rote Linie unwiderruflich überschritten, und dagegen wehrt sie sich mit aller Kraft, die sie noch hat. Doch dann verwandelt sie sich (sie hat in der Nacht Infusionen bekommen, und es wäre, wenn man die restlichen Folgen schon kennt, durchaus möglich, daß Ran ihr da was hineingemischt hat). Asakawa hat das Pech, genau in diesem Augenblick in die Zelle zu kommen. Jun beginnt, alles kurz und klein zu hauen. Irgendwie kann sie sich gerade noch dazu bringen, Asakawa am Leben zu lassen, aber die Frau erleidet natürlich trotzdem einen schweren Schock.

Nebenbei ist das die Gelegenheit, auf die Major Yamazaki schon lange gewartet hat. Jetzt kann er Jun endlich loswerden.

Gerade als Jun wieder zu sich kommt, greifen die Soldaten an. Doch Jun entkommt ihnen mit Leichtigkeit. Draußen aber stehen Hubschrauber und schwere Waffen bereit. Es sieht schlecht für Jun aus. Doch da erscheint wie ein Geist Ran und sammelt Jun wieder ein.

Wenn man nicht Grund zur Annahme hätte, daß Ran falsches Spiel treibt, wäre es eine beinahe rührende Szene, wie sie Jun zärtlich in die Arme nimmt.


Erstellt am 2.1.2007. Letzte Änderung: 19.2.2014