Dual - Zusammenfassung der Handlung 1. DVD (Teil 1 - 4)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Dual 1. DVD

Teil 1 - Life Sympathy

Irgendwo in Tokyo gräbt ein junger Arbeiter namens Yotsuga auf einer Großbaustelle einen riesigen Stein mit einem seltsamen Artefakt darauf aus. Allerdings will sein Chef nicht, daß nun deswegen ein Schwarm Archäologen anrückt und die Bauarbeiten behindert. Also weist er Yotsuga an, das Teil wegzuschmeißen und den Stein mit dem Bagger klein zu machen.

An dieser Stelle erfahren wir, warum dieses Anime "Dual" heißt, denn die Welt teilt sich (dargestellt durch einen sich teilenden Bildschirm): in der einen wirft Yotsuga das Artefakt in den Bauschutt-Container, in der anderen steckt er es sich in die Tasche.

*

22 Jahre später

Yotsuga Kazuki (der Sohn des Arbeiters von eben) muß sich beeilen, um nicht zu spät zur Schule zu kommen. Das ist für ihn manchmal gar nicht so leicht, denn er sieht immer wieder in seiner Nähe riesige Mechas gegeneinander kämpfen. Sie verschwinden dann auch wieder, doch die Visionen sind so realistisch, daß er kaum etwas dagegen machen kann.

Mitsuki und Kazuki

Natürlich versucht er das vor seinen Klassenkameraden zu verbergen (für ein bißchen neben der Kappe halten sie ihn trotzdem), aber auf seiner Internetseite schreibt er darüber - als Geschichte namens "Pararerunrun Monogatari" ("Parallel Story").

Und deswegen spricht ihn eines schönen Tages das (unverdientermaßen) begehrteste Mädchen der Schule an: Sanada Mitsuki (er nennt sie Sanada Sempai, sie ist also aus einer höheren Klasse). Kazuki meint erst, sie wollte ihn auch nur auslachen, doch Mitsukis Absichten gehen viel weiter, als er sich das vorstellen kann.

Doch bis es soweit ist, dauert es noch etwas, denn alle Schulkameraden sind sofort eifersüchtig auf ihr: wie kann die begehrte Mitsuki mit so einem Idioten gehen? Also muß Kazuki erst mal flüchten. Mitsuki sammelt ihn dann aber wieder ein und versteckt ihn in einem Laden für Damenunterwäsche.

Nachdem Kazuki sich wieder beruhigt hat, beginnt er, Mitsuki alles über seine Visionen und die Mechas darin zu erzählen. Irgendwann stehen die beiden dann vor Mitsukis Haus und werden von Professor Sanada, Mitsukis Vater, begeistert empfangen.

Kazuki findet sich schließlich im Labor wieder. Der Professor, der als Assistent von Professor Rara arbeitet, ist nämlich fest von der Existenz einer Parallelwelt überzeugt. Und seiner Meinung nach sind Kazukis Visionen reale Bilder aus ebendieser parallelen Dimension.

Praktischerweise hat er auch gleich eine dimensionale Transportvorrichtung erfunden, auf deren Stuhl Kazuki festgeschnallt sitzt. Um seine Theorie nun endgültig zu testen, schickt er de armen Kazuki also auf die Reise - wenn auch etwas verfrüht.

Kazuki und Yayoi

Sanada hofft, daß Kazuki in der Parallelwelt dem anderen Sanada begegnet, der ihn wieder zurückschickt.

*

Es dauert ziemlich lange, bis Kazuki mitbekommt, was eigentlich passiert ist. Als er wieder zu sich kommt, sitzt er immer noch im Labor, aber auf einmal ist alles verlassen und verfallen. Er kann sich leicht befreien und geht nach draußen. Doch dort ist ebenfalls alles menschenleer. Alle Läden sind geschlossen, es geht kein Zug, das Telefon ist tot, dafür gibt es hier die Mechas aber in echt. Hartzinen, der weißt Roboter, wird gerade niedergeschlagen und landet sozusagen von Kazukis Füßen. Kazuki ist total fasziniert, und als die Luke aufgeht und ihm die bewußtlose Pilotin (Yayoi Schwael) entgegenfällt, setzt er sich einfach in den Pilotensitzt und beginnt, Hartzinen selbst zu steuern.

Das kann er überraschend gut, und so entscheidet er den Kampf für sich.

Nach dem Kampf geht die Luke wieder auf und Kazuki blickt auf die Trümmerwüste, die er hinterlassen hat. Er fragt sich, ob das alles real sei.

Teil 2 - My Home

Zwei weitere Mechas und einige Hubschrauber rücken an, um sich um Hartzinen zu kümmern. In einer Rückblende erfahren wir, wie sich der Kampf aus der Sicht der Einsatzzentrale dargestellt hat. Einheit 1 (Hartzinen) war bereits besiegt und die Ankopplungswerte des Piloten auf 0, als sie plötzlich auf hohe negative Werte fielen, Hartzinen den Kampf wieder aufnahm und den feindlichen Roboter in Stücke haute.

die Mechas

Chef der Einsatzzentrale und überhaupt der Erd-Verteidigungsstreitkräfte ist übrigens Sanada Ken - der Sanada Ken aus der Parallelwelt.

Die drei Einheiten kehren in ihre Basis zurück, aber aus der Kanzel von Hartzinen steigt niemand aus. Kazuki ist nämlich inzwischen in eine Apotheke gelaufen, um für die verletzte Yayoi Medikamente zu besorgen. Als er zurückkehrt, ist die zusammen mit Hartzinen allerdings weg. Also beginnt er auf eigene Faust durch die verlassene Stadt zu seinem Haus zu gehen.

Derweil wundert sich die Einsatzleitung darüber, daß der unbekannte neue Pilot offensichtlich ein Mann war. Denn eigentlich können nur Frauen die Mechas steuern. Yayoi fällt übrigens als Pilotin aus: der Schock war zuviel für sie. Sie kann sich nicht mehr mit Hartzinen synchronisieren. Davon abgesehen geht es ihr allerdings bald wieder gut. Sie denkt an den Prinzen, der sie gerettet hat - Kazuki, der immer noch allein in der nächtlichen Stadt herumirrt und an seinem Computer-Tagebuch schreibt.

Mitsuki

Langsam kehren die Bewohner wieder zurück, die für den Kampf evakuiert worden waren. Kazuki trifft sogar ein paar Bekannte und Klassenkameraden, doch da er immer noch nicht kapiert hat, daß er in der Parallelwelt ist, wundert er sich, daß keiner ihn kennt. Denn hier hat es nie einen Yotsuga Kazuki gegeben. (Alle existieren doppelt, er ist die einzige Ausnahme.)

Schließlich kommt er nach Hause, doch seine Eltern haben keinen hier Sohn. Erst als sie ihn hochkant rauswerfen wird ihm so ganz, ganz langsam klar, daß irgend etwas anders ist. Schließlich läuft er davon, irgendwo hin, bis Sanadas Leute ihn auflesen und mitnehmen. Wenigstens einer kennt ihn hier: Mitsuki, die ebenfalls aus der realen in die Parallelwelt gekommen ist, und das sogar schon einen Monat vor ihm.

Sanada

Am Ende landet er bei jemandem, der ihn ebenfalls - zumindest theoretisch - kennt: der Sanada Ken aus dieser Welt, der sich über Kazukis Besuch sehr freut und versucht, ihm zu erklären, was los ist. Bei der Gelegenheit fragt Kazuki, wer sein Gegenstück in der Parallelwelt sei, aber anscheinend gibt es keins.

Wie Sanada-1 es gesagt hat, bittet Kazuki Sanada-2, ihn in seine Welt zurückzuschicken. Aber das geht leider nicht. Sanada-2 ist Kommandeur der Streitkräfte und hatte keine Zeit, das Dimensions-Transportsystem zu bauen. Dann gibt es einen kleinen Notfall, und weg ist er. Dafür kümmert sich Mitsuki nun um Kazuki.

Die Rara-Armee kündigt einen neuen Kampf an und zieht dabei die übliche Show ab. In der normalen Welt ist Rara ein genialer Professor und Sanadas Chef. In der Parallelwelt hat er das Artefakt an sich gebracht und daraus eine Supertechnologie entwickelt. Nun will er eine neue, bessere Welt errichten und die Menschheit einen. Sein großer Gegenspieler dabei ist Sanada-2.

Mitsuki teilt Kazuki mit, daß sie eine Pilotin geworden sei und schon deshalb nicht zurück kann (oder will). Kazuki bleibt also nichts übrig als sich damit abzufinden, auf unbestimmte Zeit in der Parallelwelt zu bleiben - und auch ein Pilot zu werden. Der einzige männliche, den es gibt. Und der beste, den es je geben wird.

Teil 3 - Illegal Guy

Für den Angriff der Rara-Mechas wird Tokorozawa evakuiert. Und Kazuki soll Pilot werden - natürlich rein freiwillig. Aber das muß streng geheim bleiben.

Hartzinen

Er und Mitsuki gehen in die Kantine, doch bevor sie fertig gegessen haben, müssen sie schon wieder gehen. Kazuki nimmt seinen vollen Teller einfach mit. Mitsuki liefert ihn bei Sanada ab. Zufällig läuft Kazuki D über den Weg, und er wundert sich über ihr elektrisch glühendes linkes Auge. D ist kein Mensch, sondern eine seltsame außerirdische Lebensform, deren echter Körper irgendwo aufgehoben wird und die statt dessen in einer Art künstlich gezüchteten Körper herumläuft. Ursprünglich stammt sie aus dem außerirdischen Artefakt und konnte gerade noch vor ihrem endgültigen Tod daraus gerettet und in einen Kunstkörper verpflanzt werden. Und irgendwie scheint sie sich für ihn zu interessieren.

Kommandant Sanada zeigt Kazuki, der immer noch seinen Teller mit Reis mit sich herumträgt, dann die drei Mechas, mit denen sie gegen Rara kämpfen. Kazuki freut sich, Hartzinen wiederzusehen, und nimmt gleich mal in der Pilotenkanzel Platz. Sanada erlaubt ihn sogar einen Ausflug ins Freie, und Kazuki gefällt die Idee, Pilot zu sein, immer besser. Vor allem beherrscht er die Steuerung von Anfang an perfekt. Seinen Teller hat übrigens inzwischen Sanada geerbt.

Sanada Mitsuki

Praktischerweise sieht sich Yayoi, die vorherige Pilotin von Hartzinen, nicht mehr in der Lage, diesen Job zu machen, und so darf Kazuki also seinen geliebten Roboter sozusagen behalten.

Am nächsten Tag gibt es dann auch schon den ersten echten Kampfeinsatz gegen die Rara-Mechas. Beobachtet wird das ganze übrigens von Miss Rah (Mitsuki-2), die auf einem Hochhaus steht und ihre Leute anfeuert. Kazuki geht der Arsch ziemlich auf Grundeis, als er die riesigen feindlichen Mechas anmarschieren sieht, und der Beginn des Kampfes verläuft auch alles andere als glücklich. Doch als der Mecha die Einheiten 2 und 3 auseinandernimmt, erwacht in Kazuki der Kampfgeist und er haut die Mechas kurz und klein.

Nach dem Kampf ist Kazuki ziemlich schockiert über die Härte dieses Krieges, aber Mitsuki meint, wenn sie in echter Lebensgefahr wäre, könnte sie ein Signal senden, daß sie aufgibt. Der Kampf wird dann beendet und für die andere Seite als Sieg verbucht. So gesehen geht alles doch recht unblutig ab.

Teil 4 - No Disguise

Mitsuki kommt vom Einkaufen nach Hause (genauer gesagt in das Haus von Kammandant Sanada) und wundert sich, daß die Haustür offen ist. Der Rätsels Lösung: Kazuki wohnt neuerdings auch hier. Mitsuki ist empört darüber. Aber es kommt noch schlimmer: sie soll sogar seine ältere Schwester spielen. Schließlich wissen in dieser Welt Kazukis Eltern nichts von ihrem Sohn, und irgendwo muß er ja bleiben - und zur Schule gehen.

Rara Hiroshi

General Rara ruft Sanada im Hauptquartier an und will wissen, wieso seine Mechas, vor allem Einheit 1, auf einmal so gut kämpfen. Doch Sanada dankt natürlich nicht im Traum daran, seinem Erzfeind sein Geheimnis zu verraten. Am Ende teilt er Rara lediglich mit, "er" sei streng geheim. Das stiftet nicht nur dort eine Menge Verwirrung, aber Sanada hat sich schon was ausgedacht.

Sanada ruft Mitsuki an und teilt ihr mit, daß er über Nacht in der Basis bleiben müsse. Was soll Mitsuki jetzt mit den Zutaten für das Sukiyaki machen? Auf jeden Fall macht Kazuki sie nervös ...

Am Abend gibt es dann für ihn nur ein Spar-Essen.

Kazuki will Mitsuki beim Spülen und Aufräumen helfen, stellt sich aber ziemlich dämlich an, so daß sie ihn schließlich aus der Küche rausschmeißt und zum Fernsehen schickt. Doch dabei langweilt er sich tödlich. Später rückt sie mit einer Ladung Erdbeere (für beide) an, und sie unterhalten sich und klären sozusagen die Lage. Da kommt mal wieder eine Kampf-Ankündigung der Rara-Armee, und Sanada telefoniert mit Kazuki und bestellt ihn in die Basis - sofort.

Kazuko

Sanadas Idee zur Ablenkung war es, Kazuki in ein Mädchen zu verwandeln. Dazu hat er die passende Uniform und ein noch paar andere Tricks ausgebrütet. Kazuki - ab sofort Kazuko - wird ganz rot dabei, und Mitsuki lacht sich tot. Das Lachen vergeht ihr allerdings schlagartig, als Sanada erwähnt, Kazuki hätte sogar eine schlankere Taille als sie.

Wohl oder übel findet Kazuki sich damit ab, zumindest für eine Zeitlang ein Mädchen sein zu müssen, aber gefallen tut es ihm überhaupt nicht.

*

Am Tag des Angriffs stellt Sanada der Basis-Besatzung offiziell die neue "Pilotin" vor. Doch die durchschauen den Schwindel und amüsieren sich köstlich. Das ist Kazuki so peinlich, daß er davonläuft. Und ihn wieder einzufangen ist gar nicht so leicht. Am Ende redet Yayoi, unterstützt von Frau Nanjouin, ihm gut zu, und er willigt ein, zumindest diesen Einsatz als Frau zu machen, um die Rara-Leute schön zu verwirren.


Erstellt am 11.11.2001. Letzte Änderung: 19.2.2014