Edens Bowy - Zusammenfassung 1. DVD Teil 1 - 5

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

Eden's Bowy 1. DVD

Teil 1 - Chijo ni orita Teshi (Der auf die Erde herabgestiegene Engel) / The Angel Who Landed on Earth

Ein maskierter Mann entführt die Prinzessin der Prophezeiung von Yurugaha und fliegt mit ihr hinunter zur Erde. Doch den kommandierenden Offizier, Agumaika, interessiert im Moment eigentlich mehr ein seltsames Lichtphänomen, das in den letzten Tagen auf der Erdoberfläche nahe der Kookassa-Gegend beobachtet worden ist. Es handelt sich dabei um das Auftauchen einer Göttin auf der Erde, genauer gesagt um Elisiss. Das wissen Agumaika, seine Tochter Phenice und ihre Freundin Sakura aber nicht. Was sie aber wissen ist, daß dort ein Götterjäger lebt.

Dieser Götterjäger ist ein Junge namens Yorun, der zusammen mit seinem Vater Gastini das einfache Leben eines Bauern führt und von Göttern und ihren Jägern keine Ahnung hat. Er ist gerade auf dem Markt und sieht dort Elisiss. Er ist vom ersten Moment an von ihr fasziniert. Doch die schöne Göttin scheint ein recht flüchtiges Wesen zu sein, denn kaum hat Yorun sie gesehen, ist sie auch schon wieder weg.

Yorun hat ein Hobby, das für einen Bauernbuben ziemlich ungewöhnlich ist: er macht Schwerter. Und er träumt von Eden und wie es dort wohl ist.

Heira metzelt Gastini nieder

An einem der nächsten Tage bekommt Gastini einen Brief von seinem Freund, dem alten Krieger, der zufällig auch derjenige ist, der die Prinzessin entführt hat. Vor 12 Jahren hat er ihm versprochen, eines Tages zu kommen und seinen Sohn wieder zu seiner Mutter zu bringen. Und dieser Tag ist nun da. Yorun hält seine Mutter für tot, aber in Wirklichkeit ist sie am Leben und keine andere als die Prinzessin, die sich jetzt, nach ihrer erfolgreichen Flucht, in einer kleinen Stadt namens Rubiit versteckt hält.

*

Nicht nur in Yurugaha ist man auf das Licht aufmerksam geworden. Auch Yanuesu hat Kurs auf diese Gegend gesetzt. Kommandantin Nyako schickt zwei ihrer Leute los, um die Sache abzuklären. Die beiden, Vilog und Goldow, erinnern aber eher an Dick & Doof als an zwei Spezial-Agenten. Trotzdem stürzen sie sich mit Feuereifer in ihre neue Aufgabe. Damit kommen sie unweigerlich den Agenten Witou und Heira von Yurugaha in die Quere, die von ihrem geheimnisvollen Herrscher Rumezabia den eindeutigen Befehl erhalten haben, den Götterjäger zu töten - sehr zum Leidwesen von Phenice und Agumaika, die den Götterjäger lieber studieren als töten wollen.

Jedenfalls bekommen Yorun und Gastini in dieser Nacht ungebetenen Besuch, bei dem Gastini durch Heira getötet wird, als er versucht, Yorun zu beschützen. Und nachdem er tot ist, sieht es auch für Yorun nicht so gut aus, denn Heira verfügt über unerfreuliche Fähigkeiten.

Da steht plötzlich Elisiss neben dem brennenden Haus und nimmt Yoruns zerbrochenes Schwert auf.

Teil 2 - Kookassa no shiroi Hana (Die weiße Blume von Kookassa) / The White Flowers of Coacassa

Entschlossen stößt Elisiss sich Yoruns abgebrochenes Schwert durch die Hand. Durch ihr Blut verwandelt es sich in das wahre Schwert eines Götterjägers. Wütend stürzt Heira sich auf sie und schlägt sie nieder, doch da verwandelt sie sich in eine Kriegerin. Derweil schwebt das Schwert von selbst in Yoruns Hand, der daraufhin wieder erwacht. Seine Augen glühen rot, und er stürzt sich auf Heira. Er erwischt sie aber nicht, denn Witou bringt seine Schwester vorher schnell in Sicherheit. Im Gegensatz zu ihr weiß er, über welche Kampfkraft der Götterjäger in diesem Zustand verfügt. Dann gibt es eine gewaltige Explosion von Licht. Die Maschine, mit der Phenice, Sakura und Agumaika das alles aus der Ferne von Yurugaha aus beobachtet haben, erlischt.

Vilog und Goldow irren inzwischen durch die Wüste. Sie haben keinen Plan, wo sie hin müssen. Kommandantin Nyako ist über ihre unfähigen Untergebenen ziemlich verzweifelt und Oltran brüllt die beiden an, schleunigst nach Kookassa zu fliegen.

Elisiss

*

Yorun begräbt seinen Vater. Er hat alles verloren. Da steht plötzlich der alte Krieger hinter ihm und teilt ihm mit, sie beide würden nun eine lange Reise antreten. Yorun vertraut ihm nicht, doch als er anfängt, von Gastini, Yoruns Mutter und den Götterjägern zu sprechen, wird Yorun neugierig.

Gastini war gar nicht Yoruns wahrer Vater, und seine Mutter ist auch nicht tot. Statt dessen will der alte Krieger ihn zu ihr bringen. Yorun ist total verwirrt. Aber hier, bei dem niedergebrannten Haus, kann er ja nun auch nicht bleiben.

Am nächsten Morgen brechen sie auf, zum langen Marsch durch die Wüste. Elisiss folgt ihnen heimlich.

*

Rumezabias Priester befehlen Agumaika, sich ein bißchen zu beeilen, die Prinzessin der Prophezeiung zu finden, bevor sie womöglich Yanuesu in die Hände fällt, und den Götterjäger endlich zu töten. Agumaika fragt sich, warum sie ihn so unbedingt tot sehen wollen.

Teil 3 - Ningoutsukai (Puppenspieler) / Puppeteer

So ein Marsch durch die Wüste ist ganz schön bitter, und als Yorun endlich in der Ferne eine Oase sieht, ist er nicht mehr zu halten und stürzt sich sofort ins Wasser. Leider war das eine heilige Quelle, bewacht von Leuten, die Yurugaha dienen (oder das zumindest glauben - Yurugaha hat sie mit dem Versprechen geködert, daß sie eines Tages dorthin gehen dürften). Sie nehmen Yorun fest - der alte Krieger kann zum Glück entkommen. Dafür hat Heira Yorun entdeckt und fordert Verstärkung an, denn Yorun wird zur Zeit schwer bewacht. Außerdem ist er gefährlich, wie Heira ja schon am eigenen Leib erfahren hat.

Elisiss und Yorun in Gefangenschaft

Überraschenderweise bekommt Yorun in der Gefangenschaft Gesellschaft, nämlich von Elisiss. Ansonsten passiert an diesem Tag nicht mehr viel. Yorun versucht sich mit Elisiss zu unterhalten, aber die redet nicht, und so glaubt er schließlich, sie sei wohl eine Ausländerin. Nachdem ihn Hunger und Durst quälen, versucht er schließlich Elisiss' Fesseln durchzubeißen, was aber nicht klappt.

Dafür entscheidet der Dorfvorsteher später, die beiden erst mal wieder loszubinden. Er gibt ihnen sogar Wasser und Essen, das vor allem Yorun wie ein Scheunendrescher in sich hineinschaufelt. Elisiss ißt eher wie ein Vögelchen - Göttinnen brauchen wohl nicht so viel. Der Dorfvorsteher schwärmt ihnen dann vor, wie toll es auf Yurugaha sein muß. Irgendwie hat er an den beiden Gefallen gefunden und schlägt ihnen vor, sich seinem Stamm anzuschließen. Doch das geht nicht, Yorun will ja zu seiner Mutter. Und Elisiss muß er auch abliefern - wo auch immer.

In der Nacht bringt ein Transporter Heiras Verstärkung - zwei Androiden (in diesem Anime "Ningyou" genannt). Als alle (außer Elisiss) schlafen, überfallen sie das Dorf. Yorun erwacht gerade noch rechtzeitig und flieht zusammen mit Elisiss in den Wald.

Heira und Witou gehen nun ebenfalls in das Dorf und werden von den Leuten unterwürfig begrüßt. Da erscheint der alte Krieger wieder und warnt sie. Ihr aufopferungsvoller Einsatz für Yurugaha würde ihnen nichts bringen außer Enttäuschungen. Und für ein Leben auf Eden seien sie sowieso nicht gemacht. Das sollten sie sich mal überlegen.

Dann rennt er Yorun nach und rettet ihn vor den Androiden. Auch Elisiss, die sich inzwischen in Siida verwandelt hat, kommt ihm zuhilfe. Es wird ganz schön was geboten bei diesem Kampf, und am Ende kommt Heira wieder nicht zum Zug.

Die Dorfbewohner nehmen diesen Vorfall zum Anlaß, Yurugaha die Gefolgschaft zu kündigen. Sie wollen doch lieber Nomaden bleiben.

Teil 4 - Shiroi Akuma (Weißer Teufel) / White Devil

Yorun, der alte Krieger und Elisiss erreichen ein Dorf, das seit einiger Zeit von einem weißen Leoparden terrorisiert wird. Die Leute haben eine Jäger angeheuert, aber der ist anscheinend abgehauen. Dafür beschließen nun Yorun und seine Begleiter, den Bauern zu helfen, wobei Elisiss ihre eigenen Gedanken hat. Denn dieser Leopard ist ihre Schwester Enefea, die vor langer Zeit zur Strafe in diese Gestalt verwandelt worden ist.

Sie untersucht eins der Häuser und macht in seinem Innern eine erstaunliche Entdeckung, nämlich einen Wandteppich oder ein Wandgemälde, in dem die alte Erzählung mit Gott und dem Götterjäger widergegeben ist. Genau wie bei der heiligen Quelle am Tag zuvor, so sind auch diese Leute hier von Yurugaha mit dem Versprechen, sie eines Tages nach Eden zu holen, in Dienst genommen worden.

Spike und Yorun treffen zum ersen Mal aufeinander

Da der Leopard bisher in keine der aufgestellten Fallen gegangen ist, beschließen die Bauern, noch in dieser Nacht in den Wald zu gehen und ihn endlich zu töten. Yorun und die anderen schließen sich an - Yorun kann es gar nicht abwarten, das Ungeheuer zu erledigen. Elisiss ist ziemlich entsetzt, sagt aber, wie immer, kein Wort.

Vorher aber gibt es noch eine Aufführung, einen Masken-Tanz, in dem die Geschichte mit dem Götterjäger nachgespielt wird. Elisiss bricht in kalten Schweiß aus, als sie das sehen muß, schließlich ist es die Geschichte, in der ihr Vater getötet wurde. (Ob er wirklich dabei ums Leben kam, sei mal dahingestellt, jedenfalls muß es für die Götter ein traumatisches Ereignis gewesen sein.) Und auch Yoruns Schwert beginnt auf geheimnisvolle Weise zu reagieren. Während Yorun wie in Trance dasitzt, schleicht Elisiss sich in den dunklen Wald.

Alle machen sich nun auf die Suche, und Elisiss finden sie schon recht bald. Sie steckt in einer der Fallen für den Leoparden, und hängt in einem Netz vom Baum herab. Aber auch der Leopard ist nicht weit. Alles rennt durcheinander, und schon ist er wieder weg. So geht das ein paarmal hin und her, und schließlich ist auch Elisiss wieder weg. Yorun entdeckt sie kurz darauf jedoch wieder, wie sie vor dem Leoparden steht, mit ihm spricht und ihn ihre Schwester nennt. (Es ist übrigens das erste Mal, daß Elisiss überhaupt etwas sagt. Sie nennt dabei auch ihren Namen, so daß Yorun nun wenigstens weiß, wie sie heißt.)

Enefea ist kurz davor, auf Yorun loszugehen. Denn er ist ein Götterjäger und dazu bestimmt, Elisiss zu töten. Das will Enefea natürlich verhindern, doch bevor die beiden übereinander herfallen, stellt Elisiss sich dazwischen. Da erscheint wie aus dem Nichts Spike, der zweite Götterjäger. Er ist derjenige, den die Bauern angeheuert hatte, um den Leoparden zu töten.

Er stürzt sich auf Enefea, Elisiss wirft sich dazwischen, und dazwischen wiederum Yorun, denn sonst hätte Spike sie wohl beide mit seinem Schwert durchbohrt. Enefea jedenfalls flieht erst mal. Spike scheint von Yorun enttäuscht. Er steckt sein Schwert ein und verschwindet wieder im Wald. Aber so langsam wird Yorun klar, daß er mit dieser alten Legende des Götterjägers ziemlich viel zu tun haben muß. Er - und Elisiss ...

Teil 5 - Yurugaha no Yoru to Kiri (Yurugahas Nacht und Nebel) / Yulgaha's Night & Fog

Witou und eine seiner Kreaturen

In dieser Episode geht es hauptsächlich um Heira. Zur Zeit schwebt sie in einer Sphäre, und Phenice, ihr Vater Agumaika, Witou und Sakura lesen ihren Speicher aus, denn in diesem ist alles über den Götterjäger enthalten, was Heira in den letzten Tagen mit ihm erlebt hat. Allerdings enthält dieser Speicher überraschenderweise auch noch andere Daten. Denn Heira war nicht immer ein Android. Früher war sie eine ganz normale junge Frau. Und jetzt, wo sie ihre Erinnerungen daran projiziert und sie dessen auch selbst wieder bewußt wird, muß auch Phenice an diese schöne Zeit denken.

Auf der Oberseite von Yurugaha ist Platz für eine ganze Stadt und auch eine Universität. Heira war damals Phenices Kommilitonin und sehr enge Freundin. Lernen, Parties, die passende Kleidung dafür, und natürlich die Jungen, das waren die bewegenden Themen eines unbeschwerten Lebens. Heiras Bruder Witou, in den Phenice ein bißchen verknallt war, war besonders interessiert an Androiden und verbrachte den größten Teil seiner Zeit in seiner Garage, wo er an ihnen herumbaute, während Phenice sich schon damals vor allem für die Legenden um den Götterjäger interessierte. Sie wollte immer schon beweisen, daß es ihn wirklich gibt.

Witous Studien mit seinen Androiden war ihr hingegen stets unheimlich. Witou hingegen wurde davon im Laufe der Zeit geradezu besessen. Und eines Tages kam es zur Katastrophe: Heira wurde von einem von Witous Androiden ermordet. Gerade mal 15 Jahre war sie alt.

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Rumezabia gibt den Befehl, Heiras Daten zu löschen. Phenice und auch Agumaika sind sehr betroffen.


Erstellt am 23.2.2006. Letzte Änderung: 19.2.2014