Edens Bowy - Zusammenfassung 2. DVD Teil 6 - 10

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

Eden's Bowy 2. DVD

Teil 6 - The Enemy Right Under Our Noses

Kommandantin Nyako befiehlt ihren beiden Agenten Goldow und Vilog, den Götterjäger und das geheimnisvolle Mädchen, das ihn begleitet, zu fangen. Die beiden sitzen im Moment in einer U-Boot-Kuh namens Beef-kun und sind unter Wasser unterwegs, um diese Mission auszuführen. Denn Yorun, der alte Krieger und Elisiss haben inzwischen das Meer erreicht, sitzen am Ufer der Akaiya-Küste auf einem Felsen und angeln. Sie haben seit Tagen nichts mehr zu Essen bekommen und hoffen nun, mindestens einen Wal zu fangen.

Goldows und Vilogs Unterwasserkuh

Vilog und Goldow haben ihr Ziel entdeckt. Doch leider verhängt die Kuh sich mit dem Fuß in einer Felsspalte, und da bleiben sie erst mal hängen und saufen langsam ab. Immerhin können sie noch Bilder nach Yanuesu schicken, und so sehen Nyako, Oltran und die anderen zum ersten mal, wie der Gesuchte eigentlich aussieht. Und wenn sie ihn dann endlich haben, dann wollen sie die gewaltige Energie, die sie in ihm vermuten, aus ihm herausziehen und damit eine Waffe gegen Yurugaha bauen. Denn die beiden Eden mißtrauen einander zutiefst.

Elisiss erzählt dem alten Krieger und Yorun, daß der weiße Leopard ihre Schwester sei. Daraufhin halten die beiden sie für übergeschnappt. Beleidigt dampft sie ab. Sie sieht sich an dem gottverlassenen Strand ein bißchen um und entdeckt tatsächlich nach einiger Zeit weiter im Landesinnern ein Haus, wo es was zu Essen gibt.

Yorun ist durch den Hunger schon so verwirrt, daß er das nicht glaubt. Selbst als Elisiss ihm schließlich einen gebratenen Fisch unter die Nase hält, bildet er sich ein, es sei eine Illusion.

Keine Illusion ist die U-Boot-Kuh, die schließlich doch noch direkt von der Nase des alten Kriegers auftaucht. Das bleibt Yurugaha allerdings nicht verborgen, und damit der Feind den Götterjäger nicht bekommt, feuern sie einen Fernschuß auf die Akaiya-Küste genau auf den Felsen, auf dem der alte Krieger sitzt. Vilog, Goldow und der Roboter, den sie mitgebracht haben, haben sich inzwischen auf ihn gestürzt, um ihn zu erledigen, doch durch die Explosion kommen sie leider nicht mehr dazu.

Dafür schleudert die Explosion all die Fische und sonstigen Meeresfrüchte, nach denen der alte Krieger und Yorun den ganzen Tag vergeblich geangelt haben, jetzt gratis ans Ufer. Sie brauchen sie nur noch aufzusammeln und zu braten.

Teil 7 - Ningyou no Ie (Das Haus der Puppen) / The Puppet's House

Der Marsch durch die Wüste geht weiter. Es tobt ein furchtbarer Sandsturm. Da sehen Elisiss, Yorun und der alte Krieger in der Ferne einen Turm. Solche Türme bilden oft das Zentrum einer Stadt. Also rennen sie los und erreichen tatsächlich nach einiger Zeit eine Stadt. Allerdings ist diese vollkommen verlassen. Sie brechen dann die Tür des Turmes auf und sind hier endlich vor dem Sandsturm in Sicherheit.

Dafür spukt es in dem Turm umso mehr. Diese Türme sind nämlich die Tankstellen von Yurugaha. Dieser war einst eine Kirche, oft voller Menschen, jetzt vollkommen leer, bis auf das, was Yurugaha aus den Menschen gemacht hat, nämlich seelenlose Androiden und Stücke davon. Und es dauert nicht lange, da sind diese hinter unseren drei Helden her. Die wollten eigentlich Wasser suchen, statt dessen müssen sie jetzt um ihr Leben rennen.

die seelenlosen Androiden

Sie verstecken sich schließlich in einer Halle, die irgendwie wie ein Kontrollzentrum aussieht. Der alte Krieger erklärt, diese sei wohl Yurugahas Androiden-Friedhof, wo sie ihren Schrott entsorgen. Aber anscheinend ist diesen Kreaturen zumindest ihr Haß geblieben. Und ihre Trauer, denn sie weinen.

Sie schnappen sich schließlich Elisiss und verlangen von ihr ihre Seele. Elisiss kann sich aber sehr gut wehren. Sie verwandelt sich in Siida.

Auch Yorun und der alte Krieger werden angegriffen, und sie erfahren dabei, wen diese Androiden so hassen: nämlich Yurugaha. Viel weiter kommen sie dann nicht mehr, denn Siida taucht auf und räumt mit den Androiden auf. Allerdings sind es ganz schön viele. Anscheinend war das hier nicht nur Yurugahas Mülldeponie für ausrangierte Androiden, sonder auch eins ihrer Labors. Hier wurden aus Menschen ihre negativen Emotionen herausgesaugt und in Androiden übertragen. Mit dieser Energiequelle wird Yurugaha betrieben, und der riesige Turm dient als Kollektor und nicht als Kirche, wie die Menschen gedacht hatten. Yurugaha saugte die Leute leer, und das war es wohl, was diese Stadt entvölkert hat.

Yorun ist entsetzt. So hatte er sich Eden nicht vorgestellt. Doch der alte Krieger meint, das sehe Yurugaha ähnlich.

Die Androiden tauchen wieder auf und wollen ihre Seelen zurück, doch Yorun ruft ihnen entgegen, es sei zu spät, sie könnten nie wieder Menschen werden.

Urplötzlich erscheint Enefea und stellt sich schützend vor Yorun und die anderen. Mit ihren Kräften sprengt sie den Turm in die Luft, und Elisiss sorgt dafür, daß die Androiden einen angenehmen Abgang haben.

Draußen ist der Sandsturm auch vorbei, und so können sie ihre Reise durch die Wüste bei einem romantischen Sonnenuntergang fortsetzen.

Teil 8 - Sayonara Erishisu (Lebe wohl, Elisiss) / Goodbye Elisiss

Agumaika schickt Witou und Heira wieder los, um Yorun zu jagen. Allerdings sollen sie ihn diesmal nicht töten, sondern lebend nach Yurugaha bringen. Und das, obwohl Rumezabias Befehl auf Töten lautet. Doch Agumaika ist mißtrauisch, ob dieser Befehl wirklich echt ist. Denn irgendwie verhält Rumezabia sich merkwürdig, seit dieses Licht bei Yorun aufgetaucht ist. (Es verhält sich tatsächlich so, daß Rumezabia Elisiss' Vater ist und verhindern will, daß Yorun seiner Berufung als Götterjäger folgt und Elisiss tötet, denn Rumezabia liebt seine Tochter über alles. Davon haben Agumaika, Phenice, Witou und Heira natürlich keine Ahnung.)

Blick über Yanuesu

Yorun und seine Begleiter nähern sich langsam der Stadt Rubiit, wo Yoruns Mutter, die Prinzessin der Prophezeiung, wartet. Um die Verfolger abzuschütteln, gehen sie aber einen Umweg. Unterwegs begegnen sie einem Wanderprediger, der vom Götterjäger spricht und das sündige Eden verflucht. Yorun kennt diese uralte Erzählung. Er selbst ist der Götterjäger dieser Zeit. Und er fragt sich, ob er wohl auch eines Tages einen Gott töten muß.

Derweil hält Nyako eine Ansprache an Yanuesu und seine Verbündeten. Die Rakete, die Yurugaha auf ihre Leute abgefeuert hat, betrachtet sie mehr oder weniger als Kriegserklärung. Also muß Yanuesu auf alle Fälle den Götterjäger zuerst in die Hände bekommen, um mit der Energie, die in ihm steckt, eine passende Waffe gegen den Feind bauen zu können.

Und so bekommen der alte Krieger, Elisiss und Yorun bald wieder Besuch von Goldow und Vilog. Es geht ziemlich turbulent zu, und dann erscheint auch noch Heira und mischt sich ein. Der alte Krieger wirft sich Elisiss und Yorun über die Schulter und haut ab.

*

Rumezabia ist über Agumaikas Eigenmächtigkeiten nicht sehr erfreut und schickt Soldaten, die sein Labor schließen, die Daten an versiegeln und Phenice und Sakura einfach rauswerfen. Agumaika ist damit mit seinem Latein aber noch lange nicht am Ende. Aus Heiras Daten hat Phenice herausgefunden, daß der Götterjäger nach Rubiit will. Und so schwingen sie und Sakura sich in einen Gleiter und fliegen dort hin. Rubiit ist zwar auch eine Tankstation von Yurugaha, aber bis dieses Eden dort ankommt, wird es noch etwas dauern. Bis dahin könnte der Götterjäger schon wieder weg sein. Außerdem meint Agumaika, daß seine Tochter und Sakura unten auf der Erde im Moment sicherer seien, denn wer weiß, was Rumezabia noch alles einfällt.

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Yorun verabschiedet sich von Elisiss. Da er dauernd angegriffen wird, bringt er sie ständig in Gefahr, solange sie bei ihm ist. Elisiss will sich nicht von ihrem Liebsten trennen, doch Yorun läßt nicht mit sich reden und geht zusammen mit dem alten Krieger einfach davon.

Teil 9 - Heara chiru (Heira löst sich auf) / Hairra Dies

Elisiss ist todtraurig, daß Yorun sie verlassen hat. Und das, obwohl sie genau weiß, daß er ein Götterjäger ist und sie wahrscheinlich eines Tages töten wird. Doch ihre Liebe ist stärker, und schließlich rennt sie ihm hinterher.

Siida hat sich verplappert

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Der alte Krieger und Yorun werden bei ihrer nächtlichen Wanderung von drei Straßenbanditen überfallen, die vom Priesterrat Yurugahas mit dem üblichen Versprechen angeheuert worden sind. Diesem Rat und seinem Chef Rumezabia geht es bei Agumaika nämlich zu langsam voran.

Mitten im Kampf tauchen mal wieder Heira, Witou, Vilog und Goldow auf, und so geht der Kampf jeder gegen jeden in die nächste Runde. Der alte Krieger und Yorun springen in die Tiefe und werden auf ihrem Flug nach unten überraschenderweise von Siida begleitet, die unten erst mal für eine sanfte Landung sorgt und dann Witous und Heiras Gleiter abschießt.

Später sitzen Siida, der alte Krieger und Yorun in einer Höhle. Der alte Krieger meint zu Siida, sie folge ihnen bestimmt deshalb, weil sie in ihn verknallt sei. Yoruns Bemerkungen über Elisiss sind auch nicht so wahnsinnig intelligent oder zumindest mißverständlich, so daß es Siida irgendwann zu blöd wird und sie beleidigt abrauscht. Dafür erscheinen Goldow und Vilog wieder. Der alte Krieger schafft es, sie zu einem Duell zu überreden. Als die drei weg sind, tauchen Heira und Witou bei Yorun auf. Diesmal ist keiner da, um ihn zu beschützen, und so kann er endlich mal wieder seine eigenen Kräfte entfalten. es kommt zu einer gewaltigen Explosion, bei der Heiras Körper schwer beschädigt wird.

Yorun geht davon, und Witou liest Heiras Überreste auf.

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Nicht nur Rumezabia ist mit der Arbeit seiner Leute unzufrieden, auch Nyako hätte es gerne ein bißchen schneller. Und so nimmt sie die Sache selbst in die Hand, schnallt sich einen Raketengürtel um und fliegt los, hinunter auf die Erde.

Teil 10 - Saraba Seishun no Hikari (Lebe wohl, Licht der Jugend) / Farewell, Light of Youth

Witou hat Heira irgendwo in ein verlassenes Wüstendorf gebracht und repariert sie nun.

Phenice und Sakura machen 120 Kilometer vor Rubiit eine Bruchlandung, weil ihr Gleiter unterwegs den Geist aufgegeben hat.

Vilog und Goldow

Phenice denkt zurück an den Tag, als sie der ermordeten Heira das erste mal nach ihrem Tod wieder begegnete. Heira erkannte sie nicht, sie war jetzt ein Android. Witou, der für ihren Tod letztlich verantwortlich war, war eine Zeitlang unter Arrest gewesen, dann aber wieder freigekommen. Er wollte seine tote Schwester wiederhaben und sie als Androiden nachbauen, und die Behörden von Yurugaha, genauergesagt Agumaika, ließen ihn gewähren, weil sie sich von seinen Arbeiten über Androiden, die weiter fortgeschritten waren als alle anderen auf Eden, einen Vorteil erhofften. Allerdings bekam er absolutes Redeverbot erteilt. Außerdem durfte die neue Heira keinerlei private Erinnerungen behalten - dagegen hat er ja zumindest später dann verstoßen. All das hat Phenice nach und nach herausgefunden, teils durch Zufall, teils durch Witous Unvorsichtigkeit, und der Gedanke, daß ihre beste Freundin jetzt ein künstliches Wesen war, war nicht leicht für sie zu ertragen. Aber letztlich blieb auch ihr nichts anderes übrig, als sich mit dieser bizarren Situation zu arrangieren. Die tote Heira kehrte als scheinbar ganz normales Mädchen an die Uni zurück und machte dort ihren Abschluß, als sei nichts passiert. Nur ihre Erinnerungen an Phenice waren nicht mehr vorhanden.

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Auf ihrem Marsch nach Rubiit werden Sakura und Phenice von Räubern überfallen. Doch Sakura verfügt über magische Kräfte und kann die Typen spielend leicht abwehren.

Und irgendwann erreichen sie Rubiit, in dessen Zentrum sich einer dieser riesigen Türme erhebt, die Yurugaha in seinen Anlaufpunkten errichtet hat. Daß der alte Krieger ausgerechnet in so einer Stadt die Prinzessin der Prophezeihung versteckt hat, ist schon ganz schön gewagt.

Das übrigens hat der Priesterrat gerade herausgefunden und schickt drei seiner Vertreter (Gilgamesch, Colliant und Roloboot) los, um sich um die Sache zu kümmern.


Erstellt am 23.2.2006. Letzte Änderung: 19.2.2014