Edens Bowy - Zusammenfassung 4. DVD Teil 16 - 20

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

Eden's Bowy 4. DVD

Teil 16 - Kuroi Hane no Omoide (Erinnerung der schwarzen Feder) / Memory of the Black Feathers

(Ab dieser Folge gibt es ein neues Titel- und Abspannlied. Meiner Meinung nach ist weder das eine noch das andere eine Verbesserung.)

Elisiss hat Yorun und den alten Krieger davor bewahrt, beim Aufprall auf der Erde zerschmettert zu werden. Spike ist diesem Schicksal mit Hilfe der drei Priester entgangen. Sie erinnern ihn an seine Pflichten, den anderen Götterjäger zu töten, doch Spike hat genug von ihnen. Sie feuern auf ihn, dafür haut er sie mit seinem Schwert durch. Jetzt sitzt er irgendwo in einem verlassenen Haus und starrt ins Nichts, als plötzlich ganz überraschend Enefea auftaucht. Sie ist gekommen, um ihre große Schwester Elisiss zu beschützen. Doch das ist im Moment nicht nötig, dann Spike ist ziemlich am Ende. Dafür will Enefea seine Geschichte hören.

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Denilmo

Spikes Mutter starb kurz nach seiner Geburt, wenig später auch sein Vater, der ihm aber vorher noch sagte, daß er ein Götterjäger sei.

Als Junge lebte Spike dann in einer Hütte irgendwo außerhalb der Zivilisation. Anscheinend kam er dennoch ganz gut über die Runden. In seiner Freizeit schmiedete er Schwerter, genau wie Yorun auch, und verkaufte sie - jedenfalls die meisten. Eines Tages tauchte eine geheimnisvolle, schöne junge Frau bei ihm auf, die sich Denilmo nannte und fortan bei ihm wohnte, für ihn kochte usw. Spike gewöhnte sich an ihre Anwesenheit. Er fragte nicht, wer oder was sie war. Sie war eben da.

Mehr oder weniger zufällig kam später heraus, daß Denilmo eine Göttin war. Sie wußte genau, daß Spike ein Götterjäger war, dazu bestimmt, sie zu töten, doch sie war in ihn verliebt und wollte, bis es soweit war, bei ihm bleiben und sich dann in ihr Schicksal fügen. Für Spike war das nicht so einfach, er hatte zunächst mal keine Ahnung, was er selbst war und warum er sich ein extra scharfes Schwert machte. Als ihn dann sein Instinkt als Götterjäger übermannte und er unmittelbar davor war, Denlimo zu halbieren, war er so entsetzt über sich selbst, daß er es schaffte, den Killerinstinkt zu überwinden.

Spike machte sich auf die Wanderschaft und warnte Denilmo, ihm zu folgen, doch das tat sie natürlich doch. Und irgendwann auf der Reise war es dann soweit. Er tötete sie, wie es ihrer beider Schicksal gewesen war.

Denilmos Blut machte aus seinem Schwert das echte Schwert eines Götterjägers, so wie es in Folge 2 auch Elisiss gemacht hat, nur daß sie dabei nicht gleich draufging.

Teil 17 - Parera / Parella

Goldow und Vilog ergreifen die Chance und nehmen Yorun, den alten Krieger und Elisiss gefangen.

Als sie mit ihrer Beute bei ihrer Chefin antanzen, die immer noch in Chanakkare weilt, kann diese es kaum glauben.

Übrigens ist die Luft über Chanakkare, nachdem Parella die CPU in die Luftreinigung eingebaut hat, wieder sauber. Die Leute sind's zufrieden.

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Yorun bei Parella

Phenice und ihr Anhang bekommen heraus, daß der Götterjäger in die Hände von Yanuesu gefallen ist, und wo er sich jetzt gerade wahrscheinlich aufhält. Rumezabia, der von den drei noch vorhandenen Priestern informiert wird, erneuert seinen Befehl, den Götterjäger so schnell wie möglich zu töten.

Und auch Spike ist wieder unterwegs.

Nyakos Pläne werden jedoch von jemand anderem vereitelt, nämlich von Parella. Sie hatte einen kleinen Bruder, der ziemlich an Yorun erinnert. Und da sich ihre Begeisterung für Eden ziemlich in Grenzen hält, sie andererseits aber genau weiß, was Nyako mit Yorun machen wird (nämlich eine Waffe gegen den Erz-Rivalen Yurugaha), wenn er erst mal oben auf Yanuesu ist, saust sie mit ihrem Gleiter los, bricht in den zentralen Turm, wo Nyako zur Zeit residiert und sich auch die Gefangenen aufhalten, ein und befreit die drei.

Und Nyakos Versuch, sie wieder zurückzubekommen, erweist sich als überraschend schwierig.

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Der alte Krieger, Yorun und Elisiss wundern sich, warum Parella sie eigentlich befreit hat, denn sie ist eine eher schweigsame Frau. Und sie fragen sich natürlich auch, wie es jetzt weitergehen soll.

In der Nacht stehen Vilog und Goldow vor Parellas Tür und durchsuchen das Haus. Allerdings ist Parella diejenige, die diese wertvolle CPU gefunden hat, und das flößt den beiden genügend Respekt ein, sodaß sie nicht allzu gründlich suchen.

Später in der Nacht unterhält sich Yorun mit Parella. Elisiss bekommt das mit und läuft weg, nach draußen. Yorun rennt ihr natürlich hinterher.

Teil 18 - Amai Itami (Süßer Schmerz) / Sweet Pain

Rumezabia hat die Bombardierung von Chanakkare angeordnet, um damit den Götterjäger zu töten.

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Elisiss hat sich in die Ruine des Hauptquartiers geschlichen und die Schwerter von Yorun und dem alten Krieger stibitzt. Auf dem Rückweg stolpert sie über Spike, der bewußtlos auf der Straße herumliegt. Aus den Dunkelheit schält sich die Gestalt von Enefea heraus, die Spike den ganzen Weg von Rubiit hierher wie ein Schatten gefolgt ist.

Unterdessen suchen Parella, Yorun und der alte Krieger überall verzweifelt nach Elisiss.

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Yanuesu hat die yurugahische Bomberstaffel geortet und schickt Nyako per Funk eine Warnung. Das Rettungsflugzeug wird aber nicht mehr rechtzeitig eintreffen, sodaß die Stadt auf ihre eigene Abwehr angewiesen ist. Nyako ist aber entschlossen zu kämpfen.

Yorun und Elisiss in den brennenden Trümmern von Chanakkare

In Chanakkare gibt es Luftalarm. Der Boden wird langsam heiß für Elisiss und Enefea, doch Elisiss will Yorun nicht in so einer Situation zurücklassen. Und den bewußtlosen Spike auch nicht.

So sucht nun jeder jeden, und dazu schleichen auch noch Witou und Heira durch die Straßen. Enefea erzählt Elisiss, daß Spike eine Göttin getötet hat. Dennoch aktiviert sie ihre Heilkräfte, um ihn zu retten. Als er erwacht, bittet Elisiss ihn inständig, nicht gegen Yorun zu kämpfen. Als ob das bei einem wie Spike etwas nützen würde.

Kurz darauf finden Yorun und Parella endlich Elisiss.

Und dann fallen die Bomben. Die Bomber werden vom Boden aus heftig beschossen, doch sie sind zu hoch und werden nicht getroffen. Statt dessen beginnt Chanakkare sich in ein Flammenmeer zu verwandeln. Genau das richtige Ambiente für Spike, um auf Yorun loszugehen, nur für den Fall, daß die Bomben ihn nicht treffen sollten. Doch darum kümmert sich Enefea. Yorun ist ihr egal, aber die Sicherheit ihrer Schwester Elisiss liegt ihr sehr am Herzen.

Nyako schafft zwei Abschüsse, aber retten kann sie die Stadt damit auch nicht mehr.

Elisiss, der alte Krieger und Yorun entkommen tatsächlich der Flammenhölle. Auch Parella hätte es leicht geschafft, doch sie will noch mal zurück in ihr Haus, um das zwei alte Fotos zu retten: das ihres kleinen Bruders und das Gruppenbild von ihrem Universitätsabschluß, auf dem sie zusammen mit Heira, Phenice und eine Reihe anderen Studenten zu sehen ist. Das brennende Haus stürzt jedoch über ihr ein, und so sind Bruder und Schwester jetzt wieder zusammen - im Himmel.

Dafür werden Heira, Sakura, Witou und Phenice von einem der Priester gerettet und nach Yurugaha zurückgebracht.

Teil 19 - Yurugaha no Madoushi (Yurugahas Magier) / Yulgaha's Magician

Phenice ist empört, als man ihr mitteilt, daß Heira in die Müllverwertung kommen soll. Immerhin - als Tochter eines Putschisten hätte man sie ebenso entsorgen können wie ihren Vater, der allgemein für tot gehalten wird. Statt dessen wurde sie aber sogar befördert. Doch ihre zu einer Androidin gewordene Freundin soll sie nach dem Willen der drei verbliebenen Priester nicht zurückbekommen.

Wütend und zu allem entschlossen marschiert Phenice zu Rumezabia und erlebt dort einen ganz netten Schock, als sie den riesigen drachenartigen Fisch sieht, der direkt in ihre Gedanken spricht. Ihr Land wird nicht länger von Menschen regiert.

Phenice versucht, Heira zu retten

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Agumaika sitzt irgendwo in Yurugaha in einer Kneipe und säuft sich voll. Auch er hat den Herrscher von Yurugaha gesehen, und darüber ist er immer noch entsetzt.

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Phenice will Heira unbedingt retten und bittet Witou um Hilfe, doch der hält das für unmöglich. Dazu sind die Priester viel zu mächtig. Doch Phenice ist zu allem entschlossen. Als erstes gilt es den Kristall zu stehlen, der sozusagen das Herz der yurugahischen Androiden darstellt. Das erledigt Sakura mit ihren magischen Kräften - was sie beide natürlich wieder zu Gejagten macht.

Der zweite Teil der Rettungsaktion, nämlich der dramatische Versuch, Heiras Körper von dem Förderband herunterzuholen, bevor er in den Flammen der Müllverbrennungsanlage versinkt, schlägt hingegen fehl, weil die drei Priester auftauchen und es verhindern. Phenice und Sakura setzten all ihre Kräfte ein, und die sind nicht gerade schwach, doch gegen die Priester haben sie keine Chance.

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Irgendwo auf der Straße sieht Sakura eine blauen Katze, die Agumaikas Katze Cellotta erstaunlich ähnlich sieht. Sakura läuft ihr hinterher, aber sie entwischt ihr leider.

Und Witou hat seine Schwester anscheinend doch gerettet, zumindest ihren Geist. Für einen neuen Körper wird er bei Gelegenheit schon sorgen.

Teil 20 - The Cliff's Edge

Der alte Krieger, Yorun und Elisiss bauen einen Segelflieger, um auf diesem Wege Yurugaha zu erreichen. (So, wie sie dieses Flugzeug konstruieren, wird es ungefähr so gut fliegen wie ein Stein, aber für die Zwecke dieses Animes ...)

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Sakura und Phenice

Phenice und Sakura sind wieder in Amt und Würden und begutachten die Aufklärungsfotos des zerstörten Chanakkare. Es stellt sich heraus, daß der so heiß gesuchte Götterjäger mit dem Leben davongekommen ist. Aber sie sind ihm schon auf der Spur, und da Phenice sich anscheinend Rumezabia unterworfen hat, folgt sie auch seinem Befehl, den Götterjäger zu töten.

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Und auf Yanuesu entscheiden sich Nyako und ihre Leute, die Provokationen und Angriffe seitens Yurugahas nun entsprechend zu beantworten. Da sie diesen Krieg aber nicht ohne die Energie des Götterjägers führen können, befiehlt Nyako, diesen nun umso entschlossener zu jagen. Zu Oltrans Entsetzen wird damit ausgerechnet Konyako betraut.

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Sakura und Phenice gehen auf den Friedhof und beten an Agumaikas leerem Grab. Seine Leiche ist ja nie gefunden worden - kein Wunder. Heiras Grab ist auch leer, und Witou ist verschwunden. Da empfängt Phenice die Nachricht, daß der Götterjäger lokalisiert wurde.

Yanuesu kommt ihnen jedoch knapp zuvor. Es kommt zu einem wilden Gerangel, doch am Ende bleibt Nyako Siegerin. Für den alten Krieger, die inzwischen mal wieder aufgetauchte Enefea und Elisiss interessiert sie sich nicht, aber sie hat Yorun eingefangen. Die drei anderen werden von Phenices Leuten einkassiert, und so gelangen sie doch noch nach Yurugaha - ganz ohne ihren Gleiter, der auf dem Berg zurückbleibt.


Erstellt am 23.2.2006. Letzte Änderung: 19.2.2014