Edens Bowy - Zusammenfassung 5. DVD Teil 21 - 26

Laufzeit der DVD: ca. 150 min.

Eden's Bowy 5. DVD

Teil 21 - Minna Nakayouk (Laßt uns alle Freunde sein) / Let's All Get Along

Spike erreicht die Stelle, wo vor kurzem nach heftigen Kämpfen Yorun und die anderen eingefangen wurden. Der Gleiter, den sie gebaut haben, ist noch da. Spike repariert ihn und fliegt dann damit los.

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Vilog, Nyako und Goldow hören Konyakos Friedenserklärung

Die Yurugaha-Priester sperren Enefea in einen Energiekäfig, aus dem sie nicht entkommen kann. Der alte Krieger wird für die Hinrichtung bzw. Energie-Absaugung vorgesehen. Und Elisiss landet in einer Art überdimensioniertem Kinderzimmer und denkt an ihren geliebten Yorun.

In ihrem Labor erzählt Sakura Phenice, daß sie eine Katze gesehen hat, die Agumaikas Katze Cellotta zum Verwechseln ähnlich gesehen habe. Doch Phenice hält das für unmöglich. Daß ihr Vater noch sehr lebendig ist, wenngleich er sich gerade dem Suff hingibt, würde ihr nicht im Traum einfallen. Doch Agumaika hat immer noch große Pläne. Er will das Monster (Rumezabia) töten. Es sieht allerdings nicht danach aus, als hätte er große Chancen.

Sakura wundert sich auch, warum sie und Phenice nicht längst für alle ihr Eigenmächtigkeiten bestraft wurden, sondern immer noch in Amt und Würden sind. Den Grund dafür verrät Rumezabia später den Priestern: weil er glaubt, daß Phenice mit ihrer Magie in der Lage ist, den Götterjäger zu töten. Und das ist es, was er mehr als alles andere wünscht.

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Derweil führt Nyako voller Stolz den gefangenen Götterjäger in einer Parade dem Volk vor, bevor er dann im Labor landet, wo seine Energie für die ultimative Waffe gegen Yurugaha aus ihm herausgesaugt werden soll.

Die Parade dient dazu, beim Volk Kriegsbegeisterung zu wecken. Yorun versteht allerdings nur Bahnhof. Die Sache ist auch surreal genug.

Vor der Umwandlung in eine Bombe bekommt Yorun noch eine richtig üppige Henkersmahlzeit, die er zusammen mit Konyako nimmt. Das Katzenfräulein ist an ihm nämlich stark interessiert.

Konyako ist ein ganz schön aufgewecktes Mädchen. Sie stellt fest, wenn Yorun nicht existieren würde, würde es keinen Krieg zwischen den beiden Eden geben. Denn dieser Krieg ist geboren aus der Angst, der jeweils andere könnte die Macht des Götterjägers als erster in die Finger bekommen.

Und im Gegensatz zu allen anderen, sowohl auf Yurugaha wie auch auf Yanuesu, ist sie strikt gegen diesen Krieg. Oltran hält ihr ein Redemanuskript unter die Nase, das sie in einer Fernsehansprache dem Volk vorlesen und Yurugaha den Krieg erklären soll. Das macht sie aber nicht, sondern wünscht allen eine gute Zeit und appelliert an die Leute, den Krieg lieber gar nicht erst anzufangen, weil dabei nichts herauskomme. Nyako hört die erstaunliche Rede ihrer Nichte im Fernsehen mit und ist schockiert.

Einen Moment später bricht Spike in Nyakos Labor ein und befreit Yorun. Er will ihn durchaus tot sehen, aber nicht so, sondern er soll durch seine eigene Hand fallen.

Und auch der alte Krieger wird überraschend befreit, nämlich durch Witou.

Teil 22 - Nihiki no Sasori (Zwei Skorpione) / Two Scorpions

Auf Yurugaha wird Elisiss zu Rumezabia bestellt, der sich langsam zu verwandeln beginnt. Aus seinen Schuppen werden Zug um Zug Federn.

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Yanuesu sucht fieberhaft nach Yorun, doch Spike hat ihn in eine verlassene Fabrikhalle gebracht, wo sie ungestört sind. Aber Yorun ist gar nicht so leicht dazu zu bringen, sich zu wehren. Er hält diesen Kampf nach wie vor für völlig sinnlos. Dieser Götterjäger-Quatsch interessiert ihn überhaupt nicht. Statt dessen muß er eigentlich unbedingt nach Yurugaha zu seiner Mutter und Elisiss.

Spike sieht das hingegen vollkommen anders. Er ist auf der Welt, um Götter zu töten, und kann einfach nicht verstehen, daß Yorun über sowas noch nachdenkt. Götterjäger töten Götter. Das ist das Gesetz der Natur und nicht etwas, was man tun kann oder auch nicht, wie man Lust hat.

Yanuesu wird in Brand geschossen

Er denkt an Denilmo. Die Vision erfaßt die beiden Schwerter. Sie beginnen zu vibrieren und zu leuchten, und dann geht der Kampf los.

Doch Yorun überlegt es sich schnell wieder anders. Götter oder sonst jemanden zu töten ist für ihn nicht akzeptabel. Es ist einfach ein sinnloses Schlachten. Und schon gar nicht will er, daß Elisiss etwas passiert. Doch Spike zwingt ihn zum Weiterkämpfen.

Nach einiger Zeit sind sie aber beide so erschöpft, daß sie eine Pause machen müssen. Sie unterhalten sich ganz friedlich, und Spike hört sich erstaunt Yoruns Sicht der Dinge an. Von einem Instinkt, der ihn zwinge, Götter zu töten, will Yorun jedenfalls nichts wissen. Sondern er will bei Elisiss bleiben und mit ihr zusammen leben. Spike hält das für unmöglich, doch Yorun ist fest entschlossen.

Spike beginnt langsam zu glauben, daß Yorun es vielleicht wirklich schaffen könnte. Doch er selbst muß seinen Weg gehen. Er greift erneut an, und diesmal zerbrechen beide Schwerter bei dem Schlag.

Und dann wird Yanuesu von Yurugaha unter Feuer genommen. Konyakos laßt-uns-alle-Freunde-sein-Politik ist anscheinend gescheitert.

Teil 23 - Hametsu no Ashioto (Schrittgeräusche des Unterganges) / Footsteps of Destruction

Obwohl die beiden Eden ziemlich weit voneinander entfernt sind, richten der yurugahische Beschuß auf Yanuesu verheerende Schäden an.

Trotzdem will Konyako keinen Krieg. Sie sperrt sich schmollend in der Damentoilette ein und weigert sich, die nötigen Gegenmaßnahmen zu befehlen, wofür Oltran ihr gehörig die Leviten liest.

Nach dem ersten Schlag läßt Phenice erst mal das Feuer einstellen, denn vielleicht ergibt Yanuesu sich ja. Aber im Hintergrund brauen sich weitere Dinge zusammen. Agumaika schleicht durch die Straßen und plant etwas. Und Witou hat den alten Krieger auch nicht zum Spaß befreit. Er soll ausgerechnet Phenice helfen, die ihn gerade vorher noch umbringen wollte. Verständlicherweise ist er davon nicht gerade begeistert.

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Agumaika zerstört die Steuerung des Reaktors

Durch die Schäden ist die Steuerung von Yanuesu außer Kontrolle geraten. Normalerweise umgeben sich beide Eden mit einem Magnetfeld, daß sie voneinander abstößt. Jetzt jedoch wird Yanuesu zu Yurugaha hingezogen und droht mit ihm zu kollidieren. Und irgendwo in den brennenden Trümmern sitzen Spike und Yorun. Die Ruinen krachen ein. Spike wirft Yorun gerade noch rechtzeitig hinaus ins Freie, wird selbst aber unter dem einbrechenden Dach begraben - was er übrigens überlebt.

Und dann sieht Yorun in der Ferne Yurugaha auftauchen. Auch Rumezabia bemerkt die nahende Kollision, doch alles, was ihn dabei interessiert sind die beiden Götterjäger.

Bei der Gelegenheit sehen wir die Größenverhältnisse der beiden Eden. Yurugaha ist flächenmäßig mindestens 10 mal so groß wie sein Rivale Yanuesu.

Und dann krachen die beiden Eden ineinander. Immerhin kann Konyako eine direkte Kollision verhindern, und so schrammt Yanuesu an Yurugaha entlang, bis es schließlich daran hängenbleibt und zur Ruhe kommt.

Jetzt steht wohl ein Häuserkampf bevor - etwas, was Konyako erst recht nicht will. Doch diesmal scheint Oltran sich durchzusetzen. Auch Nyako, Goldow und Vilog persönlich stürmen über die "Landbrücke" das feindliche Eden.

Und auch Yorun klettert hinüber, dorthin, wo seine Mutter und Elisiss sind.

Derweil stellen Sakura und Phenice fest, daß durch den Aufprall der Hauptreaktor Yurugahas beschädigt wurde und nun durchzugehen droht. Die Situation ist äußerst kritisch. Phenice weiß nicht, was sie jetzt machen soll. Da kommen der alte Krieger und Witou in ihre Zentrale gestürmt, und auch Heira spricht zu ihr. Ihr Körper wurde zwar vernichtet, ihren Geist hat Witou aber gerettet und irgendwo im Computernetz untergebracht.

Derweil verschafft Agumaika sich gewaltsam Zutritt zum Hauptreaktor. Er ist allein, das ganze Personal ist ja geflüchtet. Nur Cellotta, seine Katze, ist immer noch bei ihm. Er schießt auf die Kontrollen, offenbar in der Absicht, Yurugaha komplett auszuschalten.

Teil 24 - Boushatachi no Machi (Die Stadt der Toten) / Dead People's Town

Yurugaha läuft bekanntlich mit der Energie geraubter Seelen. Diese Seelen sind aber keineswegs tot. Jetzt, wo der Hauptreaktor heruntergefahren ist und die Kontrollen zerstört sind, sind sie wieder frei, kommen hervor und fallen über Yurugaha her. Anscheinend hatte nicht mal Agumaika selbst eine Vorstellung davon, was er da anrichtet.

die gefangenen Seelen kommen wieder frei

Wie eine riesige Alptraumwolke senken die dämonischen Geister sich über Eden und versetzen die Bevölkerung in Panik. Hastig laufen Evakuierungen an.

Drüben auf Yanuesu halten Konyako und Oltran hingegen diese Geister für Yurugahas neueste Waffe

Die Geister lassen allerdings keinen Zweifel an ihren Absichten, denn sie verkünden, daß sie Yurugaha hassen und wieder zu den Menschen werden wollen, aus denen man sie geraubt hat.

Rumezabia, der sich langsam in einen Drachen verwandelt, läßt das alles kalt, ihn interessiert einzig der Götterjäger und das Wohl seiner Tochter.

Yorun wird inzwischen von den Geistern umzingelt und dann verschluckt und in einen Alptraum befördert. Um ihn zu beschützen, verwandelt Elisiss sich in Siida. Mit ihren Kräften wird sie mit den Seelen ganz gut fertig. Die Seelen sind nicht mal besonders gefährlich, sie wollen eigentlich nur gerettet werden. Trotzdem ist das, was Yorun durchmachen muß, alles andere als angenehm. Er sieht sich zum Beispiel selbst, wie er Elisiss niedermetzelt. Hat er sie nun tatsächlich getötet, oder was das nur eine Vision?

Rumezabia

Einige der Geister dringen sogar zu Rumezabia vor, doch der saugt sie einfach ein und verwandelt sich dann weiter in einen bizarren Mutanten.

Derweil ist Phenice der Meinung, noch etwas retten zu können und fliegt mit dem alten Krieger, Witou, Sakura und Heira zum Reaktor. Sie alle sind betroffen von dem, was ihr Eden so vielen Menschen über so lange Zeit angetan hat. Phenice, Sakura, Witou und Heira, die er bei sich hat, springen beim Reaktor ab, während der alte Krieger zum Turm der Prophezeiung fliegt um die Prinzessin zu retten. Unwahrscheinlicherweise ergibt es sich, daß sich dabei Vilog und Goldow zu ihm gesellen, die zusammen mit Nyako ja auch (noch) auf Yurugaha weilen - auch wenn Nyako eigentlich so schnell wie möglich von dort wieder weg will.

Inzwischen haben Phenice und ihre Begleiter das Innere des Reaktors erreicht. Phenice traut ihren Augen nicht, als da plötzlich ihr Vater vor ihr steht. Agumaika geht es übrigens genauso. Er dachte, sie irgendwo unten auf der Erde in Sicherheit.

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Die drei Priester fangen Siida ein, verwandeln sie in Elisiss zurück und liefern sie bei Rumezabia ab, der inzwischen keinerlei Ähnlichkeit mit irgend einem bekannten Lebewesen mehr hat.

Teil 25 - Seichi no Matsu (Das Ende des heiligen Landes) / The End of the Holy Land

Durch den Energieausfall ist natürlich auch Enefea freigekommen, und ihr läuft Yorun nun über den Weg. Sie will es nicht zulassen, daß er ihrer Schwester oder gar ihrem Vater Rumezabia etwas antut. Kurz bevor Yorun den Regierungspalast erreicht, verwandelt Rumezabia sich weiter, und es kommt zu einer schweren Explosion, bei der Enefea halb verschüttet wird. Sie warnt Yorun, die Macht ihres Vaters nicht zu unterschätzen. Sie selbst wurde von ihm wegen Ungehorsams in diese Gestalt verwandelt. Ja, der Herrscher Yurugahas ist ein Gott, und der Vater von ihr und Elisiss. Yorun ist schockiert, all diese Dinge erfahren zu müssen.

Elisiss steht im Moment vor ihrem Vater und bittet ihn, mit ihr in den Himmel zurückzukehren. Doch das will er nicht. Auf der Erde gefallen ihm viele Dinge nicht, zum Beispiel die Existenz des Götterjägers und die beiden Eden, gebaut von Menschen, um sich wie die Götter fühlen zu können, und er kam hierher, um das alles scharf zu kontrollieren. Jetzt will er auf keinen Fall einfach so weglaufen.

Elisiss ruft ihm zu, die Götter sollten sich am besten von der Welt der Menschen fernhalten. Dabei ist gerade sie selbst ein gutes Beispiel für das Gegenteil, während ihr Vater tausend Tode starb vor Angst, der Götterjäger würde sie töten, so wie es Denilmo ergangen ist.

Spike auf Yurugaha

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Nachdem Agumaika und Phenice ihre Überraschung, einander lebend vorzufinden, überwunden haben, warnt Agumaika seine Tochter, Yurugaha schnellstens zu verlassen, weil es bald auf die Erde herunterfallen werde.

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Goldow und Vilog sind zwar zwei schräge Vögel, aber sie leisten doch erstaunliches. Ohne ihre Hilfe würde der alte Krieger es niemals schaffen, die Prinzessin der Prophezeiung zu retten. Und das wird auch höchste Zeit, denn die verlorenen Seelen laufen allmählich zu immer besserer Form auf. Yurugaha wäre wohl auch ohne Agumaikas Sabotage nicht mehr zu retten. Stück für Stück fällt Eden auseinander. Agumaika, Witou und Heira beschließen, zu retten, was noch zu retten ist, und leiten Yurugahas Notlandung ein. Sie werden von dieser letzten Mission nicht mehr zurückkommen ... zumindest nicht in menschlicher Form.

Die verletzte Enefea erzählt Yorun, wie alles gekommen ist. Ihr Vater kam auf die Erde, um wieder über die Menschen zu herrschen und ihre Macht zu benutzen, denjenigen zu töten, den er am meisten fürchtete, nämlich den Götterjäger. Enefea, die ihm diese Idee ausreden wollte, wurde dafür bestraft, in einen Leoparden verwandelt und aus dem Himmel herausgeschmissen.

Ob Rumezabias Plan aufgegangen wäre, weiß man nicht, denn es kam etwas dazwischen, nämlich Elisiss, die unerlaubterweise den Himmel verließ und zur Erde flog, um mit demjenigen zusammen zu sein, in den sie sich verliebt hatte, und das war ausgerechnet ihr natürlicher Todfeind, der Götterjäger. Rumezabia liebt seine Tochter über alles und würden alles tun, um sie zu beschützen.

Yorun wird, als es all das hört, sehr wütend. Er beginnt rot zu glühen und geht dann los, um Rumezabia zu suchen und zu bestrafen.

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Und dann gibt es ja auch noch Yanuesu, das immer noch an dem untergehenden Yurugaha dranhängt. Konyako leitet Maßnahmen ein, um wieder abzudocken. Ihre Tante ist noch drüben, doch darauf kann sie keine Rücksicht nehmen. Die Sicherheit ihres Landes kommt zuerst. Und es wird auch höchste Zeit. Gerade noch rechtzeitig lösen sich die beiden Eden voneinander, denn einen Moment später beginnt Yurugaha mit der dramatischen Notlandung, bei der auch Heira und Witou sich auflösen.

Und dann bricht Yorun in Rumezabias "Aquarium" ein.

Teil 26 - Daichi no Shounen (Der Junge der weiten Erde) / The Boy of the Land

Gerade noch rechtzeitig, bevor der Turm zusammenbricht, holen der alte Krieger, Goldow und Vilog die Prinzessin der Prophezeiung heraus. Sie laufen zum Regierungsgebäude, wo Rumezabia sich gerade in einen Drachen verwandelt und dabei eine enorme Menge zerstörerischer Energie freisetzt und das ganze Land, genau wie damals, in roten Nebel taucht. Elisiss ist entsetzt. Und dann tritt Yorun ihrem Vater entgegen, offenbar entschlossen, ihn zu töten.

Nyako

Rumezabia ist bereit, dieses Schicksal zu akzeptieren, doch bis es soweit ist, verströmt er weiter den zerstörerischen roten Nebel. Er fragt Yorun, wer denn die Menschen bestrafen solle, wenn nicht er.

Elisiss versucht, Yorun zu stoppen. Sie sagt ihm, daß sie ihn liebe, aber trotzdem nicht einfach so zusehen könne, wenn er ihren Vater tötet. Doch anscheinend fallen ihre Worte nicht auf fruchtbaren Boden, denn Yoruns Schwert, das ja beim Kampf gegen Spike zerbrochen war, fängt an zu glühen. Die abgebrochene Spitze kehrt an ihren Platz zurück, und das Schwert ist wieder heil. Rumezabia feuert auf ihn, doch der Schuß wird gegen ihn selbst reflektiert und holt ihn von dem Turm, auf dem er hockt, herunter.

Yorun holt zum Fangstoß aus, doch Elisiss wirft sich todesverachtend dazwischen. Es passiert ihr nichts, und was sie genau tut, weiß man auch nicht, anscheinend öffnet sie für kurze Zeit ein Tor zum Himmel. Jedenfalls hat sich Yoruns Schwert danach erneut verwandelt. Offenbar ist es wiederum durch ihre Hand gestoßen und hat ihr Blut berührt.

Die drei Priester, die auch noch in der Gegend herumschweben, wollen Yorun jetzt vernichten, statt dessen werden sie selbst von Enefea abgeschossen. Dann läuft Enefea zu ihrem Vater und bittet ihn, nun doch endlich Vernunft anzunehmen und wieder in den Himmel zurückzukehren, den er am besten gar nicht erst verlassen hätte. Rumezabia will davon gar nichts hören, er hat sie ja wegen ihrer Einwände in einen Leoparden verwandelt und sie für immer verbannt. Die beiden sind unmittelbar davor, aufeinander loszugehen, da stellt sich Yorun von Enefea. Doch überraschenderweise hat er es sich anders überlegt und behauptet, ein wahrer Götterjäger könne mit seinem Schwert einen Gott zwar töten, würde dies aber niemals tun. (Das Wort, das er benutzt, lautet übrigens "karu", was eigentlich nicht "töten", sondern "jagen" heißt. In diesem Zusammenhang ist wohl gemeint, daß er damit einen Gott von der Erde vertreiben kann.)

Rumezabia und Yorun

Er betrachtet dieses Schwert als einen Test, und deshalb will er es nicht mehr benutzen. Sein Gegner soll von sich aus in den Himmel zurückkehren.

Spike hat da allerdings weniger Skrupel. Er rennt herbei, schnappt sich das Schwert und haut Rumezabia von oben bis unten in zwei Hälften durch. Rumezabia löst sich auf, und seine Seele fährt empor in den Himmel.

Aus der Ferne haben der alte Krieger, Vilog, die Prinzessin und Goldow diesen Ereignissen zugesehen. Jetzt ist für die Prinzessin endlich die Zeit gekommen, zu ihrem Sohn zu gehen. Und auch Goldow und Vilog machen sich mit ihrer Chefin auf den Weg zurück nach Yanuesu.

Aber auch für Elisiss ist es Zeit, Abschied zu nehmen. Sie saugt den roten Nebel in sich ein. Enefea warnt sie noch, sie werde, wenn sie das tue, nie wieder zur Erde zurückkehren können. Doch die Göttin will nicht, daß diese Hinterlassenschaft ihres Vaters auf der Erde bleibt, um die Menschen zu quälen. Und so kehrt auch sie in den Himmel zurück, wie ein Stern.

Und damit ist die Geschichte aus. Man sieht noch, wie Yorun und seine Mutter aufeinander zulaufen - 26 Folgen hat es gedauert, bis sie sich endlich wiedersehen konnten.

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Im Abspann sehen wir dann noch kurz, was aus allen geworden ist. Yorun ist wieder auf seine Farm zurückgekehrt. Oltran ist, wie Konyako es mal vorgeschlagen hat, Lehrer geworden. Witou hat Heira neu gebaut (und sich selbst wohl gleich mit). Enefea lebt immer noch als Leopard auf der Erde, anscheinend bei Spike.

Sakura und Phenice züchten Yurugaha-Mandarinen. Und die Prinzessin der Prophezeiung wird anscheinend Königin.


Erstellt am 23.2.2006. Letzte Änderung: 19.2.2014