Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 1. DVD (Teil 1 - 4)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 1. DVD

Teil 1 - Unmei no Kokuhaku (Bekenntnis des Schicksals) / Fateful Confession

Nach der Schule ist Sport-Training. Hitomi kommt zu spät, aber nur fast, und hat noch Gelegenheit, bei letzten Rennen der Jungen zuzusehen, wo ihr heimlicher Schwarm Amano läuft. Dann ist sie dran.

Hitomi läuft für ein Mädchen sehr schnell, aber sie wünscht sich, sei wäre so schnell wie Amano, der die 100 m zwei Sekunden schneller schafft als sie.

Doch bei diesem Lauf geschieht etwas seltsames: sie sieht in einer Vision einen jungen Mann mit einem Schwert. Sie rennt mitten durch ihn hindurch und bricht dahinter ohnmächtig zusammen. Ihr Geist ist jedoch hellwach und sieht weitere Bilder von Krieg, Feuer, Zerstörung und riesigen Mechas, die gegeneinander kämpfen. Auch der junge Mann, Prinz Van, kommt in diesen Visionen wieder vor.

Als Hitomi wieder zu sich kommt, liegt sie in der Krankenstation, und Amano beugt sich gerade über sie. Zum Glück ist ihr nichts weiter passiert, und jetzt ist sie wieder munter und wohlauf.

Amano und Hitomi verstehen sich sehr gut. Sie liebt ihn, und er sie wahrscheinlich auch. Doch gerade, als er ihr das sagen will, platzt Hitomis Freundin Yukari rein ...

Hitomi und Amano beiden steht aber keine glückliche Zukunft bevor. Denn Yukari hat gehört, daß Amano auswärts studieren wird. Wenn Hitomi ihn wirklich liebt, wird sie nicht mehr viel Gelegenheit haben, ihm das zu sagen.

Am Abend treffen sie sich ein letzte Mal auf dem Sportplatz. Hitomi hat von ihrer Großmutter eine Halskette mit einem Anhänger geerbt, der genau im Sekundentakt pendelt. Hitomi bittet Amano, damit die Zeit zu nehmen, denn sie will für ihn laufen und die 13 Sekunden brechen. Und dafür möchte sie dann von ihm ihren ersten Kuß. (Es gehört für ein japanisches Mädchen eine ganze Menge Mut zu so einer Bitte.)

ein Landdrachen ist hinter Van her

Yukari taucht ebenfalls auf und schaut interessiert zu. Hitomi rennt los. Doch wieder erscheint dieser seltsame Prinz Van, aber diesmal ist er erstens real, und er hat seinen "Freund" mitgebracht, einen ziemlich scheußlichen Drachen. Hitomi, Amano und Yukari wird sehr schnell klar, daß sie jetzt um ihr Leben rennen müssen, denn Van stellt sich dem Drachen zwar tapfer entgegen und verletzt ihn auch schwer, doch tot ist er noch lange nicht.

Es gibt eine wilde Verfolgungsjagd quer durch die halbe Stadt. Und wieder hat Hitomi eine Vision, daß der Drachen den Prinzen gleich mit seinem Giftstachel abstechen werde. Sie warnt ihn und rettet so sein Leben, und nun endlich kann Van das Ungeheuer erledigen.

Der Zweck der Übung: in dem Drachen steckt eine Art Energiekristall, und diesen nimmt Van nun an sich.

Damit aber geht das große Abenteuer für Hitomi erst los. Sie und Van werden in ein helles Leuchten gehüllt und entschwinden in den Himmel.

Sie finden sich in einer fremden Welt wieder - fremd jedenfalls für Hitomi, denn Gaia ist Vans Heimat. Hoch am Himmel stehen die Erde und der Mond.

Und kaum angekommen sehen die beiden sie sich schon von Wolfsmenschen umzingelt.

Teil 2 - Maboroshi no Tsuki no Shoujo (Das Mädchen vom Mond der Illusionen) / The Girl from the Mystic Moon

Zum Glück ist der Anführer der Wolfmenschen ein alter Kumpel von Van namens Ruhm, der sie sogar nach Hause, ins Königreich Fanelia, begleitet. Unterwegs erfährt Hitomi, daß die Erde auf Gaia Mond der Illusionen heißt, und daß Besucher von dort etwas äußerst seltenes sind. Und dann hat sie mal wieder eine ihrer Visionen, in der unsichtbare Ungeheuer eine Stadt niederbrennen.

Vans erfolgreiche Rückkehr von seiner Mission ist das Ereignis des Tages in Fanelia. Besonders stürmisch begrüßt wird er von Merle, einem niedlichen Katzenmädchen, das mit ihm sehr eng vertraut ist. Und vom ersten Moment an ist Merle eifersüchtig auf Hitomi. Die lernt nun das Leben am Hof von Fanelia kennen, denn im Moment sieht es so aus, daß sie hier festsitzt. Andererseits hat sie Van ja das Leben gerettet und ist somit Staatsgast, sehr zum Mißvergnügen von Merle.

Van und Merle

Vans Krönung zum König von Fanelia steht unmittelbar bevor, jetzt, nachdem er einen Drachen getötet, seinen Energiekristall an sich gebracht und damit seine Stärke und Würde für dieses Amt bewiesen hat.

Doch kaum ist er König, bricht Unheil über Fanelia herein. Die unsichtbaren Ungeheuer, die Hitomi bereits in ihrer Vision gesehen hat, greifen an. In Wirklichkeit sind es Mechas (hier Guymelef genannt) aus dem Reich Zaibach, die sich in der Tat unsichtbar machen können. Sie schlagen rücksichtslos zu. Offenbar ist ihr Ziel, Fanelia vollständig zu zerstören. Vans Soldaten haben gegen so einen Feind keine Chance. Allerdings verfügt auch Fanelia über Mechas.

Auf den Rat von General Vargas hin begibt Van sich in den Schrein von Fanelia und aktiviert Escaflowne, den legendären Mecha seines Landes, der auch unter dem Namen "der Drachen" bekannt ist. Er steckt den Energiekristall in Escaflownes Herz, und dieser erwacht. Doch retten kann er nichts mehr. Im Gegenteil, nur dank Hitomis besonderer Fähigkeiten, selbst die unsichtbaren Gegner sehen zu können, kommt Van überhaupt mit dem Leben davon. Vargas und die anderen Generäle (Luva, Asona und Yurizen) hingegen fallen, Fanelia wird vollkommen zerstört, und Van und Hitomi müssen mit Escaflowne fliehen. Das tun sie allerdings auf sehr ungewöhnliche Weise.

Gerade wurde vor ihren Augen Vargas niedergestreckt und sie sehen sich umzingelt von feindlichen Guymelefs, da wird die Angst und Verzweiflung Hitomis so übermächtig, daß sie zusammen mit Van und Escaflowne in einer Säule aus Licht verschwindet.

Teil 3 - Karei naru Kenshi (Der prächtige Ritter) / The Gallant Swordsman

Hitomi findet sich irgendwo in der Wildnis wieder - allein. Oder eigentlich doch nicht so ganz allein, denn plötzlich steht ein sehr komischer Typ neben ihr - der Maulwurfsmann. Anscheinend will er sie einfangen und dann verkaufen oder so. Doch zum Glück wird sie gerettet, und zwar von Allen Shezar, einem Ritter wie aus dem Bilderbuch.

Allen erinnert Hitomi frappierend an ihren Schwarm Amano. Er könnte sein Zwillingsbruder sein, und sie verknallt sich auf den ersten Blick in ihn.

Einen Moment später erscheint Van. Er glaubt, Allen sei der Grund für Hitomis Schrei gewesen. Ohne viel nachzudenken (was er im restlichen Anime meist auch nicht tut) zieht er blank. (Diese Lust am Kämpfen ist eigentlich das zentrale Motiv, das sich durch das ganze Anime zieht.) Doch Allen findet es schade, einen doch recht talentierten jungen Mann wie ihn einfach so zu töten und knallt ihm nur die stumpfe Schwertseite in den Bauch.

*

Über dem brennenden Fanelia schwebt eine der fliegenden Festungen von Zaibach. Dilandau Albatau, der Einsatzkommandant der Dragonslayers, ist mit den Leistungen seiner Leute (durchweg fast noch Kinder, so wie er selbst) ziemlich unzufrieden, denn trotz ihrer erdrückenden Überlegenheit konnten sie die Flucht von Van und Hitomi nicht verhindern. Kurzerhand verprügelt er die Schuldigen.

Dann aber muß er zusammen mit Folken bei seinem obersten Chef Dornkirk, dem Herrscher Zaibachs, antreten. Dornkirk ist ein irgendwie irreal wirkender Mann, der mit seinen Maschinen in die Zukunft blicken kann und mit seinem Strategen Folken und dessen Leuten nur über eine Art riesigen Fernseher kommuniziert. Folken, Dilandau und alle anderen sind ihrem Herrscher blind ergeben. Sie tun alles, was er befiehlt.

Dornkirk will den Drachen - Escaflowne. Er sieht in ihn eine Bedrohung für seine geheimnisvollen Pläne und erteilt Folken den Befehl, ihn zu fangen, koste es was es wolle. Dank seiner Maschine weiß er, wo Folken den Drachen und das neue störende Element, das seine Zukunftsmaschine nicht vorhersagen konnte (Hitomi nämlich) finden kann: im Land Asteria.

*

Allen rettet Hitomi

Als Hitomi erwacht, findet sie sich unter einer Horde wild aussehender Typen wieder. Es sind Allens Leute, und sie sind bei weitem nicht so gefährlich, wie sie aussehen. Im Gegenteil sind es eigentlich sehr patente und verläßliche Leute.

Van und Allen sind nicht direkt Feinde, aber ein herzlichen Verhältnis kommt zwischen den beiden erst mal nicht auf. Van ist mehr oder weniger Allens Gefangener. Hitomi hingegen ist Allens Gast, und er kann es kaum glauben, daß sie von Mond der Illusionen kommt.

Van will unbedingt zurück nach Fanelia, um den Kampf fortzusetzen, doch Allen läßt ihn nicht - Fanelia ist längst zerstört, die Überlebenden in die Wildnis geflohen. Van ist schockiert.

Da erscheint droben am Himmel die fliegende Festung von Zaibach, von der aus Fanelia vernichtet wurde. Das Land Asteria ist mit Zaibach verbündet, ein Überfall ist also nicht zu befürchten. Aber man weiß ja nie ...

Der Besuch besteht aus Dilandau und seinen Dragonslayers. Sie sind auf der Jagd nach Van und seinem Anhang und fordern von Allen Unterstützung, hauptsächlich Proviant. Zaibach und Asteria sind ja Verbündete. Daß Van und Hitomi genau vor seiner Nase sitzen, das merkt Dilandau zum Glück nicht, obwohl die beiden sich alle Mühe geben, aufzufallen und enttarnt zu werden.

Geistesgegenwärtig rettet Allen Hitomi, indem er erklärt, sie sei seine neue Geliebte, und das auch gleich mit einem Kuß bestätigt. Hitomi kann es kaum glauben - Van übrigens auch nicht.

Dilandau vermutet allerdings sehr wohl, daß der flüchtige Van bei Allen untergeschlüpft ist, und läßt sein Fort beobachten.

Zu ihrer eigenen Überraschung findet Hitomi in ihrer Tasche einen Satz Tarot-Karten, die die Reise von der Erde hierher mitgemacht haben, und wirft mal einen Blick in Vans Zukunft. Die sieht allerdings ziemlich finster aus. Hitomi sieht Tod und Vernichtung.

Da bricht der Boden ihres Zimmers auf und der Maulwurfsmann kommt hervor. Leider ist er im falschen Zimmer herausgekommen. Aber wenn er schon mal da ist, können Hitomi und Van die Gelegenheit zur Flucht ja auch nutzen.

Der Maulwurfsmann ist ein Kleinkrimineller, der im Fort eingebuchtet war und sich nach draußen durchgegraben hat. So hat er am Vortag draußen Hitomi getroffen und zu Tode erschreckt. Aber er ist eigentlich ganz harmlos, und er bringt Hitomi sogar ihre Tasche zurück, die sie mehr oder weniger zufällig von der Erde mitgenommen hat.

Wie gewünscht bringt er Van zum Lager der Guymelefs, wo Allen auch Escaflowne untergebracht hat. Van will allen Ernstes nach Fanelia zurückkehren.

Doch Allen, der auch einen beeindruckenden Guymelef hat, der auf den romantischen Namen Scherazade hört, stellt sich ihm in den Weg.

Die beiden tragen das aus wie echte Ritter, sie duellieren sich mit ihren Mechas im Exerzierhof, und Dilandaus Spion schaut in aller Ruhe zu und informiert seinen Chef.

Nebenbei kommt heraus, daß Allen denselben Lehrmeister hatte wie Van, nämlich Vargas.

Allen besiegt Van ziemlich schnell, und der ist danach ziemlich kleinlaut.

Da hat Hitomi wieder eine Vision. Ein erneuter Angriff steht bevor.

Teil 4 - Mashou no Bishounen (Der teuflische schöne Jüngling) / The Diabolic Adonis

Hitomi warnt Allen und seine Soldaten. Doch so recht will niemand ihre seltsame Geschichte glauben. Allen jedoch hält es trotzdem für eine gute Idee vorsichtig zu sein.

Einer der Soldaten schleppt einen höchst verdächtigen Gefangenen an - Merle! Sie und Van sind überglücklich, einander wiederzuhaben. Leider kann Merle nur bestätigen, daß Fanelia wirklich bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist. Und Hitomi weiß, daß das sehr bald auch hier in Alles Fort geschehen wird.

Dilandau Albatau auf der Jagd

*

Dornkirk ermahnt Folken, daß der Drachen gefährlich für ihre Zukunft sei und er ihn auf alle Fälle fangen müsse. Dilandau läßt sich das nicht zweimal sagen, egal, ob Asteria ein Verbündeter ist oder nicht.

Derweil flirtet Allen ein bißchen mit Hitomi und erzählt auch über sich. Er hatte eine niedliche kleine Schwester, die eines schönen Tages spurlos verschwand. Das brach seiner Mutter das Herz, und sie verstarb bald darauf.

Später macht Van Medizin, um Merles und Hitomis Kratzer zu verarzten. Mitten in diese romantische Szene platzt Dilandaus Angriff. Und der hat es in sich, wie immer. Dilandau fackelt nicht lange, und er macht auch keine Gefangenen, die sowieso nur lästige Zeugen wären.

Allerdings hat Allen eins dieser praktischen Schwebeschiffe, mit denen er und die meisten seiner Leute fliehen. Scherazade, Escaflowne, Van, Hitomi und Merle nimmt er natürlich auch mit - obwohl Van viel lieber kämpfen (und dabei wahrscheinlich sterben) würde.

Dilandau kommt leider zu spät dahinter, daß seine Beute gerade dabei ist abzuhauen. Immerhin macht er sich sogleich an die Verfolgung. Die Guymelefs von Zaibach sind technisch weit überlegen und können auch fliegen, ziemlich schnell sogar, und so rücken sie Allens Schiff rasch auf die Pelle.

Überraschenderweise kann Escaflowne aber auch fliegen, und so beschließt Van, die Zaibach-Guymelefs wegzulocken, um die Flucht der anderen zu decken.


Erstellt am 18.12.2005. Letzte Änderung: 19.2.2014