Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 2. DVD (Teil 5 - 8)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 2. DVD

Teil 5 - Kyodai no Kokuin (Stempel der Geschwister) / Soul of the Brothers

Dilandau und seine Leute bringen Van ganz schön in Bedrängnis, vor allem, weil sie ihre Guymelefs ja unsichtbar machen können, sobald sie gelandet sind. Van leistet auch kaum Widerstand, aber zum Glück wollen Folken beziehungsweise Dornkirk ihn lebend und nach Möglichkeit in einem Stück.

*

Allen und seine Männer verspüren allerdings den dringenden Wunsch, Van wieder aus der Gefangenschaft in der fliegenden Festung zu befreien. Mit ihren speziellen Gaben, die Allen langsam zu schätzen lernt, findet Hitomi als erstes mal heraus, wo diese Festung jetzt steckt. Beim Kartenlegen sieht nebenbei auch noch einiges aus Allens wenig erfreulicher Vergangenheit, in der es offenbar ziemliche Probleme mit Allens Vater gegeben hat.

Allens Flugschiff

In der Festung ist Dilandau sehr überrascht, als er den Gefangenen zum ersten Mal sieht, denn er hat ihn ja schon mal bei Allen getroffen, ohne zu wissen, wen er da vor sich hatte.

Folken hingegen weiß das ganz genau. Denn er ist Van älterer Bruder. Damals, vor 10 Jahren, hätte er gegen einen Drachen kämpfen und nach bestandener Prüfung König werden sollen, so wie Van es ja kürzlich gemacht hat. Doch statt dessen verschwand er aus unbekannten Gründen, und jetzt taucht er ausgerechnet als Zaibachs Chef-Stratege wieder auf. Van ist schockiert. Und dann schlägt Folken ihm auch noch vor, er solle sich auch Zaibach anschließen. Dann werde alles gut.

Allens fliegendes Schiff erreicht schließlich die Festung und führt einen ziemlich selbstmörderischen Angriff aus, wenn man die Größenverhältnisse bedenkt. Doch Allen und die wenigen seiner Männer, die ihm geblieben sind, haben die Überraschung auf ihrer Seite. Entschlossen dringen sie in die Festung ein, kämpfen sich durch und befreien Van aus seiner Zelle.

Da hat Hitomi, die an Bord geblieben ist, eine Vision, wie Dilandau Van von hinten niederstreckt. Sie muß hinüber und ihn warnen. Allerdings schwebt das Schiff an die 6 Meter vom Hangar der Festung entfernt. Es wird Hitomis weitester Sprung ihres Lebens werden, doch sie nimmt all ihre Kräfte zusammen, rennt los, springt ab, überquert den Abgrund und landet sicher auf der anderen Seite.

Überall wird gekämpft, doch sie findet Van und kann ihn rechtzeitig warnen. Zufällig bekommt sie auch mit, daß Folken Van großer Bruder ist, und daß er ihm sogar ein bißchen hilft, indem er ihm sein Schwert zuwirft, mit dem er dann Dilandaus Attacke abwehren kann. Er verletzt ihn sogar im Gesicht, was Dilandaus Haß nur noch vergrößert. Aber für diesmal kann Van entkommen. Und Escaflowne nimmt er gleich mit.

Das Schiff nimmt Kurs auf Palas, die asterische Hauptstadt.

Teil 6 - Sakubou no Miyako (Hauptstadt der Intrige) / Capitol of Intrigue

Die Karten, die Hitomi Allen gelegt hat, haben diesen mächtig ins Grübeln gebracht. Auch Van brütet vor sich hin, und so verläuft der Flug nach Palas recht schweigsam.

Endlich erreicht das Schiff Palas, die prächtige, am Meer gelegenen asterische Hauptstadt. Es ist das erste Mal, daß Merle und Van das Meer sehen. Hitomi als Japanerin kennt das natürlich - das Meer riecht überall gleich, selbst auf fremden Welten.

Auf einem Pferd kommt eine wunderschöne Frau angeritten, die asterische Prinzessin Millerna. Es ist nicht zu übersehen, daß sie ein Auge auf Allen geworfen hat. Die beiden wären auch das ideale Paar, sehr zu Hitomis Bedauern.

Millerna erinnert sich dunkel an König Van. Hitomi kennt sie natürlich nicht, und das sollte vielleicht auch erst mal so bleiben. Statt dessen hält sie sie für Vans Kammerzofe, und damit wird Merle sie in Zukunft ständig aufziehen.

Merle und Hitomi

Allen bespricht sich mit dem König und berichtet von dem Überfall der Zaibach-Truppen. Zu seiner Überraschung will König Aston diesen Vorfall aber am liebsten unter den Teppich kehren und beschuldigt sogar Allen, den Frieden seines Landes zu gefährden, wegen eines kleinen, unbedeutenden Forts irgendwo in der Wildnis. Denn er hat Angst vor dem mächtigen Zaibach-Reich und will dessen Zorn auf keinen Fall provozieren.

Zu seinen Beratern gehört auch Folken Fanel, und damit ist klar, daß Allen mit seinen Vorstellungen hier nicht durchkommen wird. Außerdem ist Van in Palas nicht sicher. Selbst König Aston wünscht Vans Auslieferung und läßt seine Soldaten ausrücken, um Escaflowne zu beschlagnahmen.

Der ist mit seinen wenigen Leuten (Merle und Hitomi nämlich) bei Prinzessin Millerna zu Gast, die Hitomi auch neu einkleidet - genau richtig für eine Kammerzofe, wie Merle spöttisch anmerkt.

Die vier gehen dann in die Stadt zum Einkaufen.

Und dort sieht Van seinen Bruder Folken. Er rennt los, ihm hinterher, und ist erst mal weg.

Derweil findet Hitomi bei einem Trödler am Hafen etwas, was sie hier nicht erwartet hatte, nämlich eine CD. Sie hat ihren CD-Spieler dabei, und siehe da, das exotische Schmuckstück funktioniert noch. Sentimentale Erinnerungen an die Erde und ihre Freunde kommen hoch. Doch dann hat sie wieder eine Vision. Van ist in Gefahr. Sie und Merle rennen los.

Van holt seinen Bruder am Rande der Stadt ein. Einen Kilometer entfernt schwebt die fliegende Festung über den Bergen.

Folken würde Van gerne mitnehmen und an seiner Seite haben. Er glaubt an Dornkirk, der ihm damals das Leben rettete, nachdem der Drachen, gegen den er hätte kämpfen sollen, ihm den rechten Arm abgerissen hatte. Und eigentlich ist es Dornkirks Plan, der Welt ewigen Frieden zu bringen. Deshalb versucht er Van zu überreden.

Doch noch jemand anderer hat Pläne mit Van. Dilandau nämlich. Er bereitet seinen Guymelef für einen Fernschuß vor. Von der fliegenden Festung aus feuert er seine Flüssigmetallwaffe ab.

In letzter Sekunde schafft Hitomi es zu Van und rettet ihm mal wieder ganz knapp das Leben. Dieser Vorfall ist nicht gerade dazu angetan, Vans Vertrauen in Zaibach und seinen Bruder zu stärken. Folken muß unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Dafür wird Van zu König Aston gebracht. Anscheinend will der ihn irgendwie umbringen, ohne sich die Hände schmutzig machen zu müssen, und läßt ihn deswegen in Escaflowne gegen drei ebenfalls mit Guymelefs ausgerüstete Kopfgeldjäger antreten. Das ganze nennt er eine Art freundschaftliches Ritterturnier.

Teil 7 - Yokisenu Wakare (Unerwartete Trennung) / Unexpected Partings

Van schlägt sich gegen die drei gleichzeitigen Gegner überraschend gut und schickt sie alle auf die Bretter. König Aston ist schwer enttäuscht, aber er muß diesen überragenden Sieg respektieren. Er und sein Ganovenfreund Meiden Fassa beschließen, Escaflowne nicht an Zaibach auszuliefern, sondern für sich selbst zu behalten. Und damit Zaibach das nicht merkt, soll Escaflowne verkleidet werden.

Beim Abend-Dinner sprechen die Anwesenden, der König, seine Berater, Hitomi usw. über verschiedene Dinge, während Millerna mit Allen flirtet. Millernas großer Schwester gefällt das gar nicht, und sie erinnert Allen daran, daß Millerna mit Meidens ältestem Sohn verlobt wurde. Hitomi ist spontan begeistert, als sie das hört - ihre schärfste Konkurrentin ist aus dem Weg geräumt. Millerna hingegen findet diese Entscheidung, bei der sie gar nicht erst gefragt wurde, ziemlich empörend. Zumal ihr Verlobter, ein Krämer wie sein Vater, sich sonstwo in der Weltgeschichte herumtreibt.

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Für seinen Plan, die Welt zu verbessern, braucht Kaiser Dornkirk nicht nur den Drachen (Escaflowne), sondern auch noch eine besondere Energiequelle. Anscheinend hat er nun herausgefunden, wo diese sich befindet, nämlich im Reich Freido. Und damit nichts dazwischenkommt, gibt er den Befehl, Escaflowne zu kapern, bevor die Operation mit der Energiequelle beginnt. Dilandau versteht das so, daß er nun freie Hand hat, und das läßt er sich nicht zweimal sagen.

beim könglichen Abendessen dümpelt Hitomi vor sich hin

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Im Palast bringt Allen Hitomi zu Bett, die sich mit Wein hat vollaufen lassen. Prinzessin Eries taucht auf und bittet Allen, Millerna nicht unglücklich zu machen. Und oben, auf der Mauerkrone, übt Van mit seinem Schwert. Allen kommt dazu, und so kämpfen sie nun zusammen. Allen ist überrascht, wieviel Van inzwischen schon gelernt hat, doch um ihn zu besiegen reicht es noch nicht.

Als Millerna auftaucht, verschwindet Van und überläßt die beiden sich selbst.

Millerna läßt keinen Zweifel daran, daß sie Allen will und sonst keinen. Als sie hinter einer Säule Hitomi stehen und zuschauen sieht, küßt sie Allen leidenschaftlich. Hitomi ergreift die Flucht.

Und dann wird Hitomi entführt. Zufällig bekommt Merle das mit: anscheinend hat König Aston sie an eine Räuberbande verkauft, mit der Bedingung, daß sie die Ware selbst "abholen" müssen. Die ganze Sache hat aber einen weiteren Hintergrund. Natürlich macht sich Van mit Escaflowne sofort auf die Suche. Er findet und rettet Hitomi auch, doch damit hat er sich verraten, denn Dilandau sucht ihn ja. Und jetzt hat er ihn. Und er nimmt keine große Rücksicht darauf, daß er sich mitten in bewohntem Stadtgebiet befindet.

Und so sieht Van eine weitere Stadt in Flammen aufgehen. Bevor es zum äußersten kommt, wirft sich Allen mit Scherazade dazwischen. Wenn schon sein König ein Feigling und Verräter ist, dann will wenigstens er die Hauptstadt und ihre Bewohner schützen. Van verwandelt Escaflowne in seine flugfähige Form als Drachen und fliegt mit Merle und Hitomi davon, und so entkommen sie Dilandau mal wieder. Ihr Aufenthalt in Palas hat also gerade mal einen halben Tag gedauert.

Teil 8 - Tenshi no mau Hi (Der Tag, an dem der Engel flog) / The Day the Angel Flew

Auf dem Flug träumt Hitomi von Amano, der allerdings wie Allen aussieht. Zusammen bummeln sie durch die Straßen von Tokyo. Doch leider kommt ihr sogar im Traum Millerna dazwischen. Vor Verzweiflung stürzt sie in einen Abgrund, doch ein Engel kommt angeflogen, um sie zu retten. Sie glaubt, dieser Engel sei Allen.

Als sie wieder aufwacht, sitzen Van und Merle irgendwo in der Wildnis an einem Lagerfeuer und grillen. Anscheinend hat Hitomi im Traum geredet, und Merle zieht sie nun damit auf.

Später erzählt Hitomi Van über ihre Familie. Anders als die meisten Anime-Helden ist sie kein Waisenkind, sondern sowohl ihr Vater als auch ihre Mutter sind noch am Leben. Außerdem hat sie einen kleinen Bruder. Ihre Großmutter, von der sie ihren geheimnisvollen Anhänger hat, ist allerdings schon lange tot.

Bei Van sieht es nicht so gut aus. Was aus seinem älteren Bruder geworden ist, wissen wir ja inzwischen. Und seine Eltern starben schon, als Van noch klein war. Und so ist das einzige, was er jetzt noch seine Familie nennen kann, Merle.

Zaibachs Armee marschiert auf

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Zaibach bereitet die nächste Operation vor, den Überfall auf das Freido-Reich. Ausgangsbasis ist Palas, und so erscheinen über der Stadt beängstigend viele fliegende Festungen. Allen beobachtet das vom Kittchen aus. Daß er Van zur Flucht verholfen hat, hat König Aston nicht gefallen, und er befürchtet, daß Allen mit seinen eigenmächtigen Aktionen den Zorn des mächtigen Zaibach-Reiches auf Asteria lenken wird. Also hat er ihn erst mal aus dem Verkehr gezogen. Millerna findet das empörend. Mit einem kleinen Trick befreit sie Allen und verhilft ihm zur Flucht mit seinem Schwebe-Schiff. Sie selbst will dabei natürlich auch mitkommen. Ziel: das Freido-Reich zu warnen und wenn möglich vor dem Überfall zu beschützen.

Mit Millernas Reise klappt das allerdings nicht. Prinzessin Eries taucht auf, um diese Aktion zu verhindern oder zumindest Millerna aufzuhalten. Allen steckt Millerna also kurzerhand wieder in ihre Kutsche, denn es reicht, wenn er selbst sich in diese Gefahr begibt.

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Auf seinem mehr oder weniger ziellosen Flug durch die Gegend entdeckt Van zufällig einen Drachenfriedhof. Es ist ein Ort, zu dem die Land-Drachen zum Sterben gehen. Und wenn sie sterben, hinterlassen sie außer ihren Knochen auch noch ihren Energiekristall. Alle Guymelefs und auch die Schwebe-Schiffe werden mit dieser Energiequelle betrieben, es ist also eine kriegsentscheidende Ressource. Hier unten bauen zahllose Sklaven für Zaibach diese Kristalle ab, und so beschließt Van, diese Mine anzugreifen.

Das funktioniert auch ganz gut am Anfang. Pech ist dann aber, daß die Soldaten Hitomi erwischen. Van muß sich ergeben und fällt dem Kommandanten in die Hände, einem Hysteriker und Sadisten vom Format Dilandaus, der sich als Schoßtier eine Giftschlange namens Nina hält. Als er diese auf Hitomi losläßt, weil Van trotz Folter nicht reden will, klingelt Hitomis Pager. (Anscheinend hat Amano gerade versucht, sie anzurufen.)

Das stiftet soviel Verwirrung, daß Van sich mit einer verzweifelten Anstrengung befreien kann. Wie ein Berserker streckt er die Soldaten nieder, steigt dann wieder in Escaflowne und setzt sein Zerstörungswerk fort. Escaflownes Energiekristall reagiert schließlich mit dem Lager, und dieses fliegt in die Luft. Von der ganzen Mine bleiben nur Trümmer.

Die Erde reißt auf, genau wie Hitomi es in ihren Visionen so oft gesehen hat, und sie stürzt in die endlose Tiefe. Van springt ihr hinterher, entfaltet Flügel und rettet sie. Hitomis Engel war also nicht Allen, sondern Van.

In der Nacht klingelt Hitomis Pager noch einmal, und es erscheint die Nachricht "Hitomi - wo bist du? Von Amano". Hitomi ist tief berührt. Da steht plötzlich Van hinter ihr - mit voll ausgebreiteten schneeweißen Schwingen.


Erstellt am 18.12.2005. Letzte Änderung: 19.2.2014