Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 4. DVD (Teil 12 - 14)

Laufzeit der DVD: ca. 75 min.

Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 3. DVD

Teil 12 - Himitsu no Tobira (Die geheimnisvolle Tür) / The Secret Door

Herzog Mahad dar Freido bekundet Van seine Unterstützung. Allens Verhalten findet er hingegen wenig rühmlich, denn der hat sich ja quasi aus Ateria davongestohlen. Prinz Shiido und Prinzessin Millerna weisen aber eindringlich darauf hin, daß Allen das letztlich getan hat, um Freido vor Zaibach zu retten. Und da der Herzog mit Millernas älterer Schwester Marlene verheiratet war, läßt er sich milde stimmen und fordert Allen sogar auf, zusammen mit seinen Soldaten gegen Zaibach zu kämpfen.

Hitomi gehen allerdings ganz andere Sachen durch den Kopf. Sie fragt sich, wie dieser Mann Shiidos Vater sein kann, wo er mit ihm doch so gar keine Ähnlichkeit hat.

*

Dilandau hat seine Informationen an Folken weitergegeben, und der erzählt es jetzt Dornkirk. Ein Mädchen vom Mond der Illusionen ist für den Herrscher von Zaibach von größtem Interesse. Anscheinend hat er zur Erde eine besondere Beziehung.

*

der Maulwurfsmann und Merle

Herzog Freido bereitet sein Land auf den Angriff vor. Erfreuliche Dinge stehen dem Herzogtum sicher nicht bevor, und Hitomi hat wieder schreckliche Visionen, unter denen sie sehr leiden muß. Als Van sie zu sich zitiert und sie bittet, ihm mit ihren Fähigkeiten gegen Zaibachs Angriff zu helfen, weigert sie sich strikt und rennt davon.

Auch Shiido macht sich große Sorgen. Er meint, er habe nicht das Zeug zum zukünftigen Herrscher. Doch Hitomi kann ihn trösten. Wenn er es sich fest vornehme, dann werde er ein echter Ritter und Edelmann, so wie Allen Shezar.

*

Marlene ist nun schon ein paar Jahre tot. Millerna sieht sich am Abend ein bißchen in dem Palais um, in dem sie gewohnt hat. Herzog Freido, der seine Frau sehr verehrt hat, lädt Millerna sogar ein, hier zu wohnen, solange sie in seinem Land ist.

Der Herzog war allerdings nicht der einzige, der in Marlene verliebt war. Ein weiterer Kandidat war Allen Shezar. Millerna findet zufällig das versteckte Tagebuch ihrer Schwester und erfährt zu ihrer Bestürzung, daß die beiden mehr als nur Freundschaft miteinander verbunden hat. Denn in Wahrheit ist Allen Shiidos Vater. Der Herzog weiß oder ahnt das wohl auch, bereitet aber taktvoll den Mantel des Schweigens darüber. Für ihn ist Shiido sein Sohn und der Erbe des Throns.

*

Die Unterhaltung mit Shiido hat Hitomis Laune erheblich verbessert, und sie schlägt ihm vor, für ihn die Karten zu legen. Das hätte sie besser bleiben gelassen. Sie kann das, was sie auf diese Weise erfährt, zwar nicht so richtig interpretieren, aber irgendwie erscheint es ihr ziemlich unheimlich. Denn was kann Allen mit Shiido zu tun haben? (Bis sie auf die naheliegende Antwort kommt, vergehen aber noch einige Folgen.)

In der Nacht rückt die Zaibach-Armee vor. Gegen diese gigantische Invasionsarmee hat Freido keine Chance. Allerdings gibt es da anscheinend noch etwas, von dem die meisten Menschen nichts wissen. Zaibach überfällt das harmlose Freido nicht aus Spaß, sondern weil es dort ein Geheimnis gibt, hinter dem Kaiser Dornkirk genauso her ist wie hinter dem Drachen und neuerdings auch Hitomi.

Teil 13 - Akai Unmei (Rotes Schicksal) / Red Destiny

Dilandaus Dragonslayers erobern Freido recht schnell - zu schnell für Dilandaus Geschmack. Voris fällt. In seinen letzten Worten warnt er die Invasoren, sie würden den geheimen Schatz Freidos niemals bekommen. Dann löst er einen Mechanismus aus, der den halben Palast zum Einsturz bringt und viele der Zaibach-Soldaten unter sich begräbt. Dilandau und seine Leute waren allerdings so schlau, draußen zu warten, und so sehen sie den Herzog mit seinen wichtigsten Leuten davonfliegen. Zahllose Soldaten haben sich dafür geopfert. Shiido ist darüber tief erschüttert.

Der Herzog fliegt nach Westen. Dort liegt der Fortona Tempel mit dem sagenhaften Schatz, der der Grund für Zaibachs Invasion ist. Mit diesem Schatz hofft Dornkirk seine Schicksalsmaschine fertig bauen zu können. Dann kann er die ideale Welt errichten. Also treibt er Folken an, diesen Schatz zu erbeuten. Doch leicht wird das nicht werden.

Herzog Freidon geht mit Shiido, Van, Allen und deren Begleitern in das Allerheiligste des Fortona-Tempels und setzt mit dem heiligen Schwert einen geheimnisvollen Mechanismus in Gang. Es erscheint eine Schrift des legendären Volks von Atlantis. Denn die Macht von Atlantis ist Freidos Schatz.

die Zaibach-Armee

Die Menschen von Atlantis müssen vor langer Zeit nahezu allmächtig gewesen sein. Sie hatten die Mittel, ihre Gedanken und Wünsche Realität werden zu lassen. Das hinderte ihr Volk aber nicht am Untergang, und der muß ziemlich feurig gewesen sein. Jedenfalls versiegelten die wenigen Überlebenden diese Macht hier, unter dem Fortona-Tempel.

*

Van bereitet sich auf die kommende Schlacht vor, indem er versucht, mit Escaflowne eins zu werden. Als er Hitomi das erzählt, bekommt die wieder eine ihrer schaurigen Visionen. Diesmal sieht sie den Tod von Herzog Freido, der in einem Regen von Blut ertrinkt.

Das Gemetzel läßt dann auch nicht mehr lange auf sich warten, und es spielt sie in etwa so ab, wie Hitomi es gesehen hat. Van und Allen kämpfen wie die Löwen, doch sie können den Ansturm natürlich nicht aufhalten.

Dilandau streckt den Herzog nieder, und der beugt sich dem Schicksal. Er meint, es sei nun wohl der Wille der Götter, daß die Macht von Atlantis erneut erweckt werde, damit Zaibach die Chance erhält, seine ideale Welt zu bauen. Es ist ein Test für die Menschen von Gaia, und vielleicht schneiden sie ja dabei besser ab als die Menschen von Atlantis.

Und so übergibt schließlich Prinz Shiido, der jetzt der neue Herzog ist, Folken das heilige Schwert. Dafür läßt er Allen mit seinem fliegenden Schiff abziehen. Hitomi und Van, der immer noch in Escaflowne steckt, sind auch mit an Bord. Und wie es aussieht, haben sie jetzt zwar eine Zeitlang Ruhe vor Zaibachs Leuten, doch dafür scheint Van ein ernstes Problem zu haben. Er rührt sich nicht, und aus Escaflowne tropft sein Blut.

Teil 14 - Kiken na Kizuato (Gefährliche Narbe) / Dangerous Wounds

Escaflownes Pilotenkanzel öffnet sich schließlich doch und entläßt Van, doch er ist schwer verletzt, obwohl in den Kämpfen eigentlich nur Escaflowne beschädigt worden ist. Er ist wie im Wahn, will unbedingt weiterkämpfen und läßt sogar seine Flügel erscheinen. Dann aber bricht er bewußtlos zusammen. Allen und seine Leute sind sehr überrascht, daß Van ein Drakonier ist, ein Dämon von Atlantis.

Wie sich rasch herausstellt, sprechen diese Wunden auf normale Behandlungsmethoden nicht an. Es sieht schlecht aus für den König von Fanelia. Wenn nichts passiert, wird er sterben. Immerhin findet Hitomi heraus, woher diese unheimlichen Verletzungen kommen. Van hat sich nämlich etwas zu intensiv mit seinem Guymelef verbunden. Escaflownes Beschädigungen haben sich auf Van übertragen. Also muß man Escaflowne reparieren, um Van zu retten.

Dryden mit einer Meerjungfrau

Rettung naht von unerwartetes Stelle. Allens Flugschiff trifft auf auf einen Handelskonvoi von Asteria unter dem Kommando von Meidens Sohn und Millernas Verlobtem Dryden Fassa.

Dryden ist ein cooler Typ, außerdem ist er unvorstellbar reich. Millerna hat ihren unfreiwilligen Verlobten mehr oder weniger noch nie gesehen, aber jetzt kommt er ihr sehr gelegen. Dryden seinerseits bewundert schöne Dinge, und von der eleganten Prinzessin ist er ganz hingerissen und macht ihr ganz unverblümt den Hof.

Im Gegensatz zu seinem schmierigen Vater ist Dryden ein sehr kultivierter Mann. Millerna kann nicht umhin, als von ihm beeindruckt zu sein.

Überraschenderweise weiß Dryden mehr über Escaflowne als Van und die anderen zusammen. Gebaut wurde der Guymelef von einem geheimnisvollen Volk namens Ispano, das über das Wissen von Atlantis verfügt, und nur dieses kann ihn auch wieder reparieren. Ispano-Guymelefs binden sich an ihre Besitzer mit einem Blut-Pakt und können mit ihnen quasi verschmelzen, genauso, wie es Van ergangen ist (was er allerdings selbst so gewollt hat). Diese Verschmelzung kann natürlich, wie in diesem Fall, für den Besitzer tödlich enden, wenn Escaflowne nicht rechtzeitig wieder repariert wird.

Und als wäre es nichts weiter, drückt Dryden auf einen verborgenen Knopf und ruft damit die Ispanos herbei. Über dem Konvoi erscheint ein gigantisches Schiff.

Soweit, so gut. Aber die Ispanos verlangen für die Reparatur die Wahnsinns-Summe von 50 Millionen. Soviel haben Allen und die anderen im Traum nicht.

Da erklärt Dryden sich bereit, diese Rechnung zu begleichen. Er verschachert dafür seinen ganzen Konvoi, ohne mit der Wimper zu zucken, und so wird Escaflowne repariert und Vans Leben gerettet. Millerna ist schwer beeindruckt.

*

In Anwesenheit von Folken und den vier Zaibach-Generälen bricht Herzog Shiido mit dem heiligen Schwert das Siegel der Macht von Atlantis, die sofort zu Dornkirks Zukunftsmaschine überströmt.

Nebenbei hat sich Dilandau mit seiner Dragonslayer-Brigade mal wieder auf die Jagd begeben. Sein Ziel sind seine beiden Lieblingsfeinde: Allen und Van. Und so muß Van mal wieder kämpfen. Allerdings ist "müssen" nicht ganz der richtige Ausdruck, denn er ist gar nicht zu bremsen, es dem verhaßten Feind endlich zu zeigen. Und das, obwohl er die Gefahr jetzt nur zu genau kennt. Die Ispanos haben ihn gewarnt: er hat seinen Blutpakt mit Escaflowne mit seinem Blut - Drakonierblut - besiegelt, und was in so einem Fall passieren kann, das wissen nicht mal die Ispanos.

Diesmal erlebt Dilandau seinen Untergang. Wie ein Dämon metzelt Van einen seiner Leute nach dem anderen nieder. Dilandau allerdings kann entkommen, denn als Van sich am Ende auch noch auf ihn stürzen will, stellen sich ihm die Geister der Dragonslayers, die er soeben umgebracht hat, in den Weg. Man soll es nicht für möglich halten, aber sie haben ihren sadistischen Chef zutiefst verehrt, und jetzt erweisen sie ihm einen letzten Dienst, indem sie ihn beschützen. Escaflowne versteinert, und Dilandau flieht in Panik.


Erstellt am 18.12.2005. Letzte Änderung: 19.2.2014