Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 5. DVD (Teil 15 - 17)

Laufzeit der DVD: ca. 75 min.

Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 5. DVD

Teil 15 - Ushinawareta Rakuen (Das verlorene Paradies) / Lost Paradise

Hitomi versucht verzweifelt, Van aus seiner Versteinerung zu lösen, wird aber selbst irgendwo hingezogen. Während ihr Körper bewußtlos über Escaflowne hängt, befindet sich ihr Geist in einem Traumland der verlorenen Seelen. Sie macht sich auf die Suche nach Van. Doch als sie ihn erreicht, verschwindet er, und sie findet sich in Atlantis wieder. In ihrem Körper hat ihr Herz zu schlagen aufgehört. Doch noch ist ihr Geist nicht erloschen. Sie beginnt, sich in diesem Wunderland, wo geflügelten Menschen leben, die wie Engel aussehen, umzusehen.

Schließlich entdeckt sie in weiter Ferne auf einen großen Felsen unter einem riesigen Baum Van. Sie läuft zu ihm und fordert ihn auf, zurückzukehren. Doch Van ist nicht ansprechbar. Er schlottert vor Angst. Und dann bricht die Erde auf. Alles versinkt in Feuer, und Hitomi stürzt in einen bodenlosen Vulkan.

Diesmal ist es Merle, die mit ihrem verzweifelten Rufen von außen die beiden zurückbringt.

Escaflowne entsteinert sich wieder, und auch Hitomi und Van kommen wieder zu sich.

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Naria und Eria

Dilandau ist durch den Tod all seiner Leute in eine tiefe Krise gestürzt. Seltsame Erinnerungen kommen in ihm hoch, Erinnerungen an ein kleines Mädchen.

Kaiser Dornkirk lobt derweil Folken für seine gute Arbeit. Um seine Schicksalsmaschine zu vollenden braucht er aber nach wie vor den Drachen. Folken hat dafür schon einen Plan.

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Van übt wieder mit dem Schwert, und Allen erzählt Hitomi ein bißchen aus seiner Vergangenheit. Dabei rutscht Hitomi heraus, daß sie ihn liebt. Erschrocken über sich selbst läuft sie davon.

Und auch Millerna und Dryden unterhalten sich über dieses Thema. Dryden sagt, es mache ihm nichts aus, wenn sie Allen liebe, denn er bekomme am Ende immer, was er wolle.

Vorher aber ist Dryden hinter etwas anderem her, nämlich dem Geheimnis von Atlantis. Van - ein Drakonier, Hitomi - das Mädchen vom Mond der Illusionen, Zaibachs Eroberungen, all das steht seiner Meinung nach miteinander in einem Zusammenhang, und den will Dryden aufklären. Mit Millernas Hilfe organisiert er sich das Tagebuch von Allens Vater Leon Shezar. Dieser Mann muß aus ganz anderem Holz geschnitzt gewesen sein als sein Sohn, kein edler Ritter, den alle bewundern, sondern ein Herumtreiber und Abenteurer, der sogar seine Familie verließ, und den Allen dafür inbrünstig haßt.

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So langsam beginnt Millerna sich ernstshaft für Dryden zu interessieren. Sie kommt auf die Idee, Hitomi zu fragen, ob aus ihr und Allen etwas werden könnte, wobei sie aber weder sich noch ihn direkt erwähnt, sondern von einer "Freundin" spricht. Der "Freund" ihrer "Freundin" ist ein Playboy und hat sogar ein uneheliches Kind. Sollte sie ihn trotzdem nehmen oder lieber den gutaussehenden und steinreichen Typen, der ihr gesagt hat, daß er sie liebe.

Für Merle, die heimlich zuhört, ist die Sache vollkommen offensichtlich, Hitomi hingegen hat keine Ahnung, daß Millerna von sich und Allen spricht. Statt dessen geht ihr ein bißchen die Fantasie durch. Da tritt Merle auf und ruft empört, bevor sie sich in sowas einmische, sollte sie sich erst mal selbst entscheiden, nämlich zwischen Van und Allen. Hitomi erklärt darauf ganz naiv, sie liebe Allen. Van sei nur ein guter Freund.

Folken hat außer dem kürzlich verstorbenen Formwandler Zongi anscheinend noch mehr ungewöhnliche Wesen, die für ihn arbeiten und ihm treu ergeben sind. Zwei davon, Katzenmädchen wie Merle, entdecken Drydens Flugschiff und beschließen, Escaflowne einen kleinen Besuch abzustatten, mit ihren Guymelefs, versteht sich.

Van und die anderen werden durch diesen Angriff ziemlich kalt erwischt. Van muß wieder an die Geister der Toten denken und kann nicht mehr kämpfen. Da stellt sich Merle schützend vor ihn, woraufhin die beiden Katzenfrauen ihren Angriff erst mal abbrechen.

Hitomi wird bei dieser Gelegenheit erst klar, wie sehr Van und Merle aneinander hängen.

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Dryden hat in dem Buch das Ziel gefunden: das Phantomtal, der Ort, wo die Drakonier leben sollen.

Teil 16 - Michibikareshi Mono (Die Geführten) / The Guided Ones

Ein Mann (Leon) klettert einen steilen Berg hoch. Endlich oben angekommen, sieht er in einer Lichtsäule ein Mädchen erscheinen.

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Dryden ist entschlossen, das Phantomtal zu suchen. Van schließt sich dieser Idee spontan an, er will mehr über das Volk wissen, dem er offensichtlich angehört. Allen und Millerna zögern, lassen sich dann aber doch überreden mitzukommen.

Dryden liest aus dem Buch von Allens Vater vor. Er war auf einer gefährlichen Reise auf der Suche nach Atlantis. Sein Flugschiff stürzte ins Meer, wo er tage- oder wochenlang umhertrieb, bis er irgendwo wieder an Land gespült wurde. Er hatte das Land Asgard erreicht, wo er das Mädchen von damals wiederzusehen hoffte. Als Allen diese Passage hört, unterbricht er empört den Vortrag. Wie konnte sein Vater einfach so abhauen und seine Familie im Stich lassen, nur um irgendein Mädchen zu finden!

Hitomis Gro▀mutter und Leon Shezar

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Amano und Yukari besuchen Hitomis Mutter. Von Hitomi fehlt nach wie vor jede Spur, doch Frau Kanzaki ist sicher, ihre Tochter früher oder später wiederzusehen. Irgendwie scheint sie zu wissen, daß Hitomi es schaffen wird. Denn es ist nicht das erste Mal, daß einer aus ihrer Familie verschwindet und dann wieder auftaucht. Auch ihre Mutter, Hitomis Großmutter, war vor langer Zeit mal auf Gaia. Sie war das Mädchen, nach dem Allens Vater so zäh suchte.

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Dryden liest weiter. Auf seiner endlosen Reise begegnete Leon eines Tages mitten im tiefsten Schneetreiben einem seltsamen alten Mann, der in einer Höhle wohnte und sich Isaac nannte (später bekannt unter dem Namen Dornkirk). Auch er suchte nach dem Phantomtal und dem Geheimnis von Atlantis. Und er behauptete sogar, vom Mond der Illusionen zu kommen, genau wie dieses Mädchen.

Van und die anderen schrecken überrascht auf, als Dryden das vorliest. Denn auch bei ihnen weilt ja ein Wesen vom Mond der Illusionen. Hitomi ist von dieser Geschichte tief fasziniert. In einer Vision wird sie Zeuge der Begegnung von Allens Vater mit ihrer Großmutter, und wie sie wenig später wieder zur Erde zurückkehrte.

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Die sogenannten Zauberer, spezielle Mitarbeiter von Dornkirk, die unter anderem auf Menschenexperimente spezialisiert sind, sammeln Dilandau nach dessen Zusammenbruch ein, um weiter an ihm herumzuarbeiten.

Derweil gibt Dornkirk Folken den Befehl, zum Phantomtal zu fliegen, denn dorthin ist auch der Drachen unterwegs.

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Dryden setzt den Bericht fort. Isaac und Allens Vater wanderten zusammen weiter. Kurz vor dem Ziel jedoch verschwand Isaac. Leon ging also allein weiter.

Da gerät das Flugschiff in Turbulenzen. Draußen fliegen Steine herum, genau solche, die auch das Flugschiff schweben lassen. Sie knallen an einen dieser Felsen, und Hitomi klammert sich ängstlich an Allen fest. Van nimmt das etwas indigniert zur Kenntnis.

Wenig später erreichen sie das Ziel, das legendäre Phantomtal. Doch es ist vollkommen leer. Es gibt keinerlei Anzeichen irgendwelcher menschlicher Aktivitäten. Dryden ist fassungslos, und er bemerkt daß in dem Buch an dieser Stelle eine Seite herausgerissen worden ist. Dafür treffen sie dort auf Folkens fliegende Festung. Folken schickt seine beiden Katzenmädchen Naria und Eria los, um Van einzusammeln.

Hitomi betet zu ihrer Großmutter, ihr das Geheimnis des Phantomtales zu zeigen, und es geschieht. Escaflownes Energiekristall und der Kristall in Hitomis Halskette, die sie von ihrer Großmutter bekommen hat, reagieren, und das Schwebeschiff wird in helles Licht getaucht. Das Tor zu Atlantis hat sich geöffnet.

Teil 17 - Kono Se no Hate (Der Rand dieser Welt) / The Edge of the World

Dryden und die anderen finden sich im (echten) Phantomtal wieder, der alten Hauptstadt von Atlantis. Überall finden sich von Bäumen und Pflanzen überwachsene Ruinen, derer Größe erahnen läßt, wie mächtig dieses Reich einst gewesen sein muß.

Der Reihe nach werden Hitomi, Allen und Van aus dem Schiff herausteleportiert. Verloren gehen sie aber nicht, sie sind nur etwas schneller auf dem Boden angekommen als die anderen, die erst mal ordentlich landen müssen.

Hitomi spaziert zwischen den Ruinen herum, die sie schon aus ihren Visionen kennt. Die anderen kommen zu ihr, um nach Van und Allen zu suchen. Doch wieder versinkt sie in einem Traum, und sie erfährt die Geschichte des Volkes von Atlantis, Drakonier genannt. Sie stammen vom Mond der Illusionen, also von der Erde. Einst erfanden sie eine Maschine, mit der ihre Wünsche Realität werden konnte. Sie versahen sich selbst mit Flügeln und glichen fortan Engeln. Mit der Kraft ihres Geistes und der Hilfe dieser Maschine erzeugten sie auch die Welt Gaia. Auch Hitomis Halskette stammt von ihnen.

Hitomi verschwindet

All ihre Macht nützte ihnen am Ende aber doch nichts, ihre Welt versank in Chaos und Feuer, denn ihre innere Stärke hatte am Ende nicht mit ihrer äußerlichen Allmacht mithalten können.

Hitomi sieht auch Allen und Van, und will sie aus ihren Visionen zurückholen, doch da erscheint ihr Vans Mutter Varie und warnt sie. Sie dürfe die Macht ihrer Wünsche nicht mußbrauchen. Denn ihre Visionen und die Tarot-Karten sind offenbar nicht einfach ein Blick in die Zukunft, sondern es ist vielmehr so, daß Hitomi diese Zukunft selbst erzeugt. Und da in ihr große Angst und Unsicherheit ist, bringt sie soviel Chaos, Krieg und Zerstörung hervor. Hitomi ist entsetzt, als sie das hört. Da erscheint ihr ihre Großmutter (als junges Mädchen) und macht ihr Mut: sie solle Vertrauen haben in sich, die anderen Menschen um sie und in eine glückliche Zukunft.

Van begegnet seiner Mutter (ob sie echt ist oder nur eine Vision, weiß man aber nicht so genau). Dann erscheint ihm Vargas und warnt ihn. Er müsse verhindern, daß die Menschen von Gaia den gleichen Fehler wie die Drakonier machen und untergehen. Doch Van will nicht mehr kämpfen.

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Allen sieht zunächst seine kleine Schwester Selina und wie sie entschwindet. Dann hat er eine Begegnung mit seinem Vater. Der ist sehr traurig zu erfahren, daß seine Frau Encia schon lange tot ist. Allen macht ihm deswegen heftige Vorwürfe. Dann erlebt er den Tod seines Vaters mit. Zaibach-Leute waren hinter ihm her, weil sie ihm das Geheimnis von Atlantis entreißen wollten, und erwischten ihn schließlich. Sie machten kurzen Prozeß, stachen ihn nieder und stahlen sein Tagebuch, doch was sie suchten, fanden sie nicht, denn an der entscheidenden Stelle fehlte die Seite. Sie warfen das Buch neben den Sterbenden zurück in den Schnee. Ein letztes Mal wünschte sich Allens Vater Hitomis Großmutter herbei. Er gab ihr die Halskette, dann kehrte sie für immer zur Erde zurück. Mit der Erkenntnis, daß die Macht von Atlantis die Macht des Herzens ist, zauberte er sein Tagebuch zurück in sein Haus, dann starb er.

Und Allen muß überrascht zur Kenntnis nehmen, daß sein Vater und seine Mutter, wiewohl lange getrennt, sich bis zuletzt geliebt haben.

Leon entschwindet, dafür erscheint Hitomi und holt Allen zurück.

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Naria und Eria fassen sich ein Herz und dringen mit ihren Guymelefs in das Tor zu Atlantis ein, um Folken endlich seinen Bruder zu bringen.

Sie schaffen den Übergang tatsächlich, doch dann stellt sich ihnen Escaflowne in den Weg. Van befindet sich in der Pilotenkanzel. Anscheinend haben die Katzenfrauen ihn aus seiner Vision zurückgeholt. Und diesmal hat er keine Angst mehr.

Bevor es aber zum Kampf kommt, werden sie alle in das falsche Phantomtal zurückteleportiert. Ein letztes Mal erscheint Vans Mutter und übergibt ihm einen Energiekristall, zusammen mit der Warnung, daß es seine Wünsche seien, die die Zukunft bestimmten.


Erstellt am 18.12.2005. Letzte Änderung: 19.2.2014