Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 7. DVD (Teil 21 - 23)

Laufzeit der DVD: ca. 75 min.

Vision of Escaflowne - Zusammenfassung der 7. DVD

Teil 21 - Kouun no Hansayou (Reaktion / Gegenwirkung des Glücks) / Reaction of Fortune

Naria schnappt sich Hitomi, aber Van versucht trotzdem nochmal, sie zu retten, was für Dornkirks Maschine wieder mal Verdunkelung bedeutet. Weit kommt er nicht, doch da brechen die beiden Katzenfrauen in ihren Guymelefs beinahe zusammen. Anscheinend hat das künstliche Glücksblut in ihren Adern gravierende Nebenwirkungen. Hitomi kommt wieder frei, und die beiden müssen fliehen.

Eria entkommt auch tatsächlich, Naria aber wird von ihrem Glück verlassen und stürzt ab. Immerhin kommt sie dabei mit dem Leben davon und wird von den Asteriern auch nicht entdeckt.

In der Hauptstadt, die durch diesen Überfall schwer beschädigt worden ist, beruhigt sich die Lage langsam wieder. Dryden beruhigt Hitomi, es sei nicht ihre Schuld. Zaibach hätte so oder so angegriffen. Und Millerna entschuldigt sich sogar bei Hitomi, daß sie sie dazu gebracht hat, ihr die Zukunft vorherzusagen, wohl wissend, was dabei so alles passieren kann.

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Folken kümmert sich derweil um Eria, die es lebend zu ihm in die fliegende Festung geschafft hat. Gut geht es ihr aber nicht.

Dryden und Millerna

Naria geht es auch nicht so gut, aber sie versucht trotzdem weiterhin, ihren Auftrag auszuführen und Hitomi zu entführen. Allen und Van vermuten sowas, doch Allen ist pessimistisch: Naria hat das künstliche Glück auf ihrer Seite, also kann man nichts gegen sie ausrichten. Van sieht einen anderen Weg, nämlich den Verräter im Hintergrund zu beseitigen: Folken.

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Merle ist es, die die Spuren entdeckt, die auf Hitomis Entführung hindeuten. Naria hat es tatsächlich geschafft, Hitomi zu entführen und unentdeckt die Stadt zu verlassen. Allerdings hat sie immer wieder schwere Anfälle. Zum Glück ist Hitomi eine sehr friedfertige Gefangene, die erst mal nicht daran denkt zu fliehen. Sie sieht das Leben Narias und ihrer Schwester vor sich und empfindet für ihre Entführerin nun sogar Mitleid.

Narias Glücksblut verliert anscheinend seine Wirkung. Die Kutsche, mit der Naria und Hitomi in rasender Fahrt unterwegs waren, kracht zusammen. Hitomi bleibt unverletzt, Naria hingegen, die sowieso am Ende ihrer Kräfte ist, bekommt einiges ab. Allerdings verbindet Hitomi lieber ihre Wunden, statt zu fliehen. Sie bietet ihr sogar ihre Hilfe an, weil sie weiß, daß Naria kein schlechter Mensch ist. Doch Naria ist und bleibt Folken treu ergeben, komme was wolle.

Derweil ist Eria wieder unterwegs, um ihre Schwester und ihre Gefangene aufzulesen - Dornkirk hat ihr gesagt, wo sie sind, und Allen und Van sowie die halbe Armee von Asteria sind ebenfalls auf der Suche nach den beiden. Escaflowne und Eria mit ihrem Guymelef rasseln dabei zusammen. Eria hängt Van aber locker ab, sodaß der sich jetzt seinen Bruder vornimmt.

Naria hat mit Hitomi inzwischen einen kleinen Hafen erreicht und ein Boot bestiegen. Hitomi beschwört sie, nicht zu Folken zurückzukehren, doch davon will die Katzenfrau nichts hören. Bei Folken zu sein ist alles, was sie braucht, um glücklich zu sein.

Gerade als Eria Naria und Hitomi erreicht, dringt Van mit Escaflowne gewaltsam in die fliegende Festung ein und fängt an, alles kurz und klein zu schlagen. Eria und Naria altern innerhalb einer Sekunde um Jahrzehnte. Sie sind am Ende, lassen Hitomi einfach stehen und fliegen zu Folken zurück. Sie kommen gerade noch rechtzeitig, um Folken davor zu bewahren, von Van halbiert zu werden.

Da explodiert die Festung und stürzt ab, hinunter in die See. Van kann gerade noch entkommen.

Eria und Naria sterben in Folkens Armen. Dornkirk meldet sich wieder über seinen riesigen Bildschirm und erklärt, das Experiment sei erfolgreicher gewesen, als er je gedacht hätte, da schreit Folken ihn an, er irre sich. Mit Erias Guymelef entkommt er, bevor die Reste der Festung im Meer versinken.

Teil 22 - Kuroki Tsubasa no Tenshi (Der schwarz geflügelte Engel) / The Black Winged Angel

Folken ist nach Fanelia geflogen und steht jetzt nachdenklich in den Trümmern seiner Heimat.

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Der asterische Ministerrat tagt. Aus Angst vor Zaibach verzichtet man auf alle Forderungen aus den Zerstörungen, bleibt der ziemlich einseitigen Allianz treu und ist kurz davor, Hitomi wieder auszuliefern. Dryden lehnt das allerdings entschieden ab und verhängt statt dessen wirtschaftliche Sanktionen gegen Zaibach.

Van ist das nicht genug. Er will Folken stellen und töten. Hitomi findet diese endlose Spirale der Gewalt schrecklich. Außerdem denkt sie an Naria, die über Folken eine vollkommen andere Ansicht hatte. Für sie war er ihr ein und alles.

In der Nacht heulen die Wölfe. Ein alter Wolfsmann trifft Van und richtet von seinem Anführer Ruhm aus, daß Folken auf ihn in Fanelia warte. Zusammen mit Hitomi und Escaflowne macht er sich umgehend auf den Weg.

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Dornkirks Generäle sind in Unruhe. Zu viel scheint in letzter Zeit schiefzugehen. Doch ihr Chef versichert, ihre neue Zukunft stehe unmittelbar vor der Tür.

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Van kämpft mal wieder gegen Landdrachen

Vans Treffen mit seinem Bruder verläuft erheblich anders, als er sich das vorgestellt hat. Daß von Fanelia nur noch Ruinen stehen, ist mehr oder weniger Folkens Schuld, und Van würde ihn am liebsten dafür auf der Stelle einen Kopf kürzer machen. Statt dessen muß er gegen Landdrachen kämpfen, die aus den Wäldern in die zerstörte Stadt zurückgekehrt sind. Es sind viele, und sie sind bekanntlich ganz schön gefährlich (und nebenbei auch ziemlich häßlich). Van hält das für eine Falle Folkens, doch bevor er mit ihm abrechnen kann, muß er erst mal lange genug am Leben bleiben.

Die Drachen interessieren sich übrigens nicht im Geringsten für Folken, obwohl der genau vor ihrer Nase in der Gegend herumsteht. Es ist Vans Blutrausch, der sie anzieht. Folken hatte das damals entdeckt, als er selbst gegen einen dieser Drachen kämpfen mußte, um König zu werden. Der Drachen riß ihm einen Arm ab, doch er tötete ihn nicht. Nachdem Folken nicht mehr kämpfen konnte, verlor der Drachen das Interesse und zog ab. Dornkirk rettete Folken dann übrigens das Leben, und so kam es, daß Folken für ihn gearbeitet hat, um eine Welt ohne Krieg zu erschaffen. (Dornkirk verfolgt wirklich dieses Ziel, doch ob die dunklen Seiten der menschlichen Natur nicht am Ende doch die Oberhand über seine Maschinen behalten, das weiß selbst er nicht. Folken glaubt nach wie vor an dieses Ziel, doch Dornkirks rabiate Methoden lehnt er inzwischen ab.)

Jedenfalls, solange Van sein Schwert nicht wegwirft, sind die Drachen hinter ihm her.

Allerdings hat auch Hitomi schlechte Karten, doch Folken rettet sie vor den Drachen. Sozusagen als Gegenleistung bittet er sie, ihm dabei zu helfen, den Frieden über Gaia zu bringen.

Unten haben die Drachen inzwischen Van eingekreist. Folken breitet seine Flügel aus und fliegt zu ihm herab. Er bringt Van tatsächlich dazu, sein Schwert wegzuwerfen, und kaum hat er das getan, werden die Drachen friedlich und ziehen ab.

Folkens Flügel sind schwarz. Genau wie bei Naria und Eria wurde ja auch sein Körper verändert, und wie es aussieht, war auch bei ihm der Preis dafür hoch.

Teil 23 - Arashi no Yokan (Vorahnung eines Sturmes) / Storm Premonition

Der asterische Rat ist sehr erstaunt, daß Folken um Asyl ersucht. Als Gegenleistung verrät er alles, was er über Zaibach, Dornkirk, seine Pläne, die Militärstrategie usw. weiß. Das ganze ist eine Sensation.

Meiden läßt auch das Wrack der fliegenden Festung bergen und addiert die Schätze, die ihm dabei zufallen. Alle sind in fiebriger Stimmung, nur Van steht seinem Bruder nach wie vor sehr reserviert gegenüber. Lange schon hat er nicht mehr gelacht. Und jetzt erwartet er jeden Moment einen Überfall durch Zaibach. Dryden, der bei der Versorgung der Flüchtlinge und Waisen hilft, meint zu ihm, an etwas anderes als Krieg könne er wohl nicht mehr denken. Und genauso ist es, nur erscheint Van das vollkommen in Ordnung. Denn er weiß - oder glaubt zu wissen - daß Zaibach Gaia vernichten will, genau wie Fanelia. Wie sollte er da glückliche Gedanken haben können?

Bei Allen ist es allerdings auch nicht viel besser. Hitomi ist enttäuscht - von beiden. Um sich auf andere Gedanken zu bringen, übt sie mal wieder Laufen.

Der einzige, der sie zur Zeit wirklich versteht, ist ausgerechnet ihr früherer Feind Folken, der ja schon immer ein recht tiefsinniger Mann gewesen ist.

Van ist auf Escaflowne unterwegs

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Asteria hat mit seinen Nachbarländern eine große Allianz gegen das Zaibach-Reich gebildet und macht nun mobil. Aus allen verbündeten Reichen treffen Truppen ein, und auch Allen und Van bekommen Marschbefehle. In der Nacht vor seiner Abreise geht Allen zu Hitomi und erklärt ihr unverblümt, daß Herzog Shiido das Kind von ihm und Marlene ist. Er will dies nicht vor Hitomi verheimlichen, weil er sie liebt. Und das sagt er ihr auch.

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Dilandau kommt wieder zu sich, nachdem Dornkirks Zauberer ihn in der Zwischenzeit mindestens einmal auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt haben. Er befindet sich auf der fliegenden Festung Delate. Und er ist ganz allein. Alle seine Leute sind ja tot. Alle bis auf einen seltsamen Hundemenschen namens Jajuka, der sich als Soldat unter Dilandaus Kommando bezeichnet - den einzigen. Dilandaus Geisteszustand ist noch instabiler als sonst, aber jetzt verspürt er mal wieder Lust zu kämpfen.

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Hitomi fragt Millerna beim Wäsche-Aufhängen um Rat. Sie habe eine Freundin, die sich mit einem Typen treffe, der aber ein schlimmer Weiberheld sei und sogar ein uneheliches Kind ... und dann merkt sie, daß sie genau das fragt, was Millerna sie damals in Freido auch gefragt hat. Und beide meinen denselben Mann - Allen. Allen, in den Millerna offensichtlich immer noch verliebt ist!

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Kurz bevor Allen und Van ihren Einsatzort, eine Stadt namens Rampant erreichen, enttarnt sich dort Delate und greift die Truppen der Allianz an. Der Krieg hat begonnen. Und ganz vorne mischt Dilandau mit. Aber auch Van und Allen brennen darauf zu kämpfen und stürzen sich sofort in die Schlacht. Und Hitomi sieht vor ihrem inneren Auge alles mit an. Sie findet das einfach grauenvoll.

Nach einiger Zeit ziehen sich die Zaibach-Truppen wieder zurück. Sie hinterlassen ein brennendes Trümmerfeld.

Zurück in Palas reden Van und die anderen auch über nichts anderes als den Krieg. Hitomi hat die Nase voll. Ihre Halskette leuchtet hell auf, und sie kehrt zur Erde zurück.


Erstellt am 18.12.2005. Letzte Änderung: 19.2.2014