Fate/Zero - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 13 (1. Staffel)

Folge 1 - Eirei Shoukan (Einberufung der Helden)

Diese Folge läuft 47 Minuten.

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Die Geschichte beginnt in einer Rückblende mit der Geburt von Irisviels und Kiritsugus Tochter Illyasviel in dem riesigen Schloß Einzbern. Doch es sieht nicht so aus, als hätten die drei eine glückliche Zukunft vor sich. Denn in acht Jahren findet der nächste (der 4.) Kampf um den Heiligen Gral statt.

Fünf Jahre später, also drei Jahre vor dem Kampf, treffen sich ein paar Zauberer und Vertreter der Kirche in Turin. Toosaka Tokiomi teilt Kotomine Kirei mit, daß er diesmal auserwählt sei, am nächsten Kampf teilzunehmen und erklärt ihm auch, um was es dabei geht: es werden sieben heroische Geister heraufbeschworen, die gegeneinander kämpfen. Der Sieger bzw. letzte Überlebende bekommt zusammen mit seinem Master den Heiligen Gral, eine magische Vorrichtung, die jeden Wunsch erfüllen können soll.

Traditionelle Teilnehmer am Kampf um den Heiligen Gral sind drei Familien: Toosaka, Einzbern und Matou, die natürlich heftige Rivalen sind. Schon im Vorfeld versucht jeder jeden auszustechen. Nun schickt Tokiomi Kirei nach Japan, wo er Magie studieren soll, damit er einen heroischen Geist kontrollieren und letztlich der Toosaka-Familie zum Sieg verhelfen kann.

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Kiritsugu und Irisviel beschwören Saber herauf

Ein Jahr vor dem Kampf in Fuyuki, dem vorgesehenen Austragungsort:

Matou Kariya besucht Toosaka Aoi und ihre Tochter Rin. Er ist mit der Toosaka-Familie seit langem eng befreundet. Er ist überrascht zu hören, daß Rins Schwester Sakura nicht mehr da ist. Sie wurde der Matou-Familie zugeschachert um die Zauberkräfte ihrer Blutlinie zu verstärken. Kariya ist empört, doch Aoi hat sich mit diesem Schicksal abgefunden und meint, es ginge Kariya, der sich von der Zauberei abgewendet hat, nichts mehr an.

Auch Zouken, Kariyas Vater, gibt ihm die Schuld an dieser Situation. Er will den Heiligen Gral, und dafür braucht er eine Art Opfer. Wenn nicht Kariya, dann eben Sakura. Also schlägt Kariya einen Handel vor: Sakura wird verschont und er nimmt ihren Platz ein. Und das heißt, er läßt sich quasi von Zoukens Monsterwürmern von innen her auffressen.

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In London hat der Zauberschüler Waver Velvet einen heftigen Streit mit seinem ehrwürdigen Professor Kayneth El-Melloi Archibald, einem der Chefs der Zauberer-Assoziation. Der Zufall spielt ihm dann ein Relikt in die Hände, das eigentlich Kayneth gehört. Velvet ist ein ziemlich cleverer Bursche, und in der Zauberuniversität hat er genug Bücher zur Hand, um recht schnell alles über den Kampf um den Heiligen Gral herauszufinden. Und das betrachtet er als seine Chance, Kayneth zu beweisen, daß er Recht hat.

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Auch Kiritsugu und Irisviel werden mit einem Relikt ausgestattet sowie mit der Anweisung, alle anderen Teilnehmer des Kampfes zu töten. Davon bekommen die anderen aber Wind und sind sehr beunruhigt. Kiritsugu ist ein Zauberer, der zu keiner Vereinigung gehört, sondern statt dessen sozusagen freiberuflich andere Zauberer zur Strecke bringt, und das ebenso skrupellos wie erfolgreich.

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Der Heilige Gral wählt sich seine irdischen Vertreter selbst aus, und sowohl Kariya als auch Waver gehören nun dazu. Das sichtbare Zeichen sind drei Kommandozauber, die auf einem Arm oder der Hand als rote magisch Symbole erscheinen und mit denen dann die heroischen Geister befehligt werden können. Diese heraufzubeschwören ist nun die nächste Aufgabe. Dazu begibt Waver sich nach Fuyuki und zieht bei einem ältere Ehepaar (Martha und Glen Mackenzie) ein, das er mit ein bißchen Magie glauben macht, er sei ihr Enkelsohn.

Kiritsugu und Irisviel erhalten derweil Excaliburs Scheide, ein über 1500 Jahre altes Relikt, das sich anscheinend schon recht lange im Besitz der Einzbern-Familie befindet und große magische Kräfte in sich birgt. Es ist nahezu unzerstörbar und kann diese Eigenschaft auf seinen Besitzer übertragen.

Nach und nach bekommen alle Teilnehmer ihr Kommandozauber und Relikte, und können nun ihre heroischen Geister heraufbeschwören. Waver bekommt Rider, Kariya Berserker, Tokiomi Archer, Kiritsugu Saber.

Folge 2 - Itsuwari no Sentan (Falscher Beginn)

Rider und Waver

Waver und Rider (der mit der Rider aus Fate/stay night nicht das geringste zu tun hat) sind ein seltsames Team. Waver ist ein kleines Würstchen mit schweren Minderwertigkeitskomplexen, Rider hingegen ein Gigant, und das nicht nur von seiner körperlichen Statur her. Er ist Alexander der Große, und das Blut des großen Abenteurers und Eroberers steckt immer noch in ihm. Jetzt, wo er wieder da ist, will er das tun, was er damals schon getan hat: die Welt erobern. Der Heilige Gral kommt ihm da gerade recht.

Rider zeigt sich gegenüber dem Wissen der Gegenwart und der modernen Technik erstaunlich aufgeschlossen. Vor allem liebt er Landkarten und ist überrascht zu erfahren, daß die Erde eine Kugel und Mazedonien nur ein winziger Fleck darauf ist.

Dann zeigt er Waver seine Macht, oder zumindest einen kleinen Teil davon, aber der reicht schon, um ihn schwer zu beeindrucken.

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Kiritsugu hat seine ganze Familie plus Saber auf Schloß Einzbern versammelt. Saber fällt es nicht ganz leicht, sich an Kiritsugu zu gewöhnen, der so ganz anders tickt als sie. Immerhin haben sie zumindest scheinbar das gleiche Ziel bezüglich des Heiligen Grals, nämlich die Welt zu retten.

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Der Servant Caster ist bei einem geistesgestörten Massenmörder namens Uryu Ryuunosuke gelandet, der vom Heiligen Gral noch nie gehört hat. Trotzdem sind die beiden wie für einander geschaffen. Zur Feier des Tages schlachten sie gleich mal ein Kind und freuen sich schon riesig auf weitere Massaker.

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Kirei schickt seinen Servant Assassin zum Toosaka-Haus, um Tokiomi um die Ecke zu bringen, mit dem er eigentlich verbündet ist. Tokiomi hat aber Archer als Servant, und mit dem ist nicht gut Kirschen essen. Assassin findet ein schnelles Ende - so scheint er zumindest.

Folge 3 - Fuyuki no Chi (Land der Winterbäume)

Archer wird von seinem Master Tokiomi mit größter Unterwürfigkeit behandelt, und das ist wohl auch gut so, denn Archer ist nicht nur ein arroganter Angeber, sondern verfügt auch über eine unglaublich mächtige magische Waffe, das Tor zu Babylon.

Kiritsugu bereitet sich auf alles vor

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Waver freut sich, daß Assassin bereits ausgeschieden ist, doch Rider misst dem keine Bedeutung bei. Und in der Tat ist Assassin keineswegs tot, denn er hat viele Inkarnationen. Nur weiß das keiner. Sein Tod war sorgfältig inszeniert, damit er im Hintergrund unbeobachtet weiter agieren kann.

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Saber und Irisviel kommen in Japan an. Irisviel findet es hier ganz toll. Saber ermahnt sie, daß sie nicht zum Vergnügen gekommen sind. Aber Irisviel ist zum ersten Mal in ihrem Leben außerhalb der Burg. Kiritsugu bereitet sich derweil schon mal vor. Seine Assistentin Hisau Maiya hat ein nettes Waffenarsenal zusammengestellt, genug, um eine kleine Armee auszurüsten. Die beiden glauben übrigens nicht an Assassins Tod. Sie sind beide Oberklasse-Profikiller und merken, wenn sie reingelegt werden sollen.

Am Abend haben Irisviel und Saber eine Begegnung mit Kayneths Servant Lancer, der Saber zum Kampf fordert. Saber nimmt an.

Folge 4 - Masou no Yaiba (Die Klinge des Dämonenkönigs)

Während Lancer und Saber kämpfen, schleichen Kiritsugu und Maiya durch das Gelände und suchen Lancers Master.

Die beiden Servants liefern sich einen harten, aber recht konventionellen Kampf ohne auffällige Zauberkunststücke. Kiritsugu findet derweil einen Verdächtigen, aber es ist Assassin bzw. eine seiner Inkarnationen. Durch ihn sieht Kirei die Kampfszene und erfährt interessante Details. Da meldet sich Lancers Master und befiehlt ihm, Saber umgehend zu eliminieren. Tatsächlich gelingt es Lancer Saber auszutricksen. Sein Speer hebt Magie auf. Sabers Rüstung schützt durch Magie, ist also nutzlos. Saber macht nun den Fehler, ohne Rüstung weiterzukämpfen, doch darauf hat Lancer nur gewartet. Er hat nämlich noch einen zweiten Speer, der ebenfalls Teil seiner magischen Waffe ist, was Saber aber nicht weiß. Sie wird schwer getroffen und erleidet an linken Arm eine Verletzung, die nie mehr heilt. Doch da greift überraschend Rider ein, der auch seinen Spaß haben will.

Folge 5 - Kyojuu Houkou (Das Brüllen des wilden Biests)

Archer hat ein paar nette Waffen zur Hand

Rider schlägt Saber und Lancer vor, ihm den Heiligen Gral zu überlassen, sich seiner Armee anzuschließen und dann unter seiner Führung die Welt zu erobern. Unnötig zu erwähnen, daß beide diesen Schwachsinn ablehnen. Interessanter wird es für Kayneth, der bei dieser Gelegenheit herausbekommt, wer ihm Rider abgenommen hat, nämlich sein Schüler Waver Velvet, der sich jetzt vor Kayneths Rache zu Tode fürchtet. Doch ganz überraschend springt Rider ihm zur Seite, und er stiftet auch sonst jede Menge Unruhe in die abgezirkelten Taktiken von Tokiomi und den anderen, die auf gar keinen Fall entdeckt werden wollten. Statt dessen materialisiert sich Archer, der mindestens ein genauso großer Angeber ist wie Rider - und genauso mächtig.

Bevor er loslegt, taucht der nächste auf, Kariyas Servant Berserker. Archer gefällt seine Nase nicht und er greift ihn sofort an, doch Berserker wehrt den ersten Schlag souverän ab und erweist sich dann auch bei Archers nächstem Angriff als unglaublich fähiger Gegner. Das macht Archer immer wütender. Tokiomi ist damit gar nicht einverstanden und benutzt einen seiner drei Kommandozauber, um Archer zum Rückzug zu zwingen. Der ist nicht sehr amüsiert, muß aber gehorchen.

Dafür greift Berserker jetzt wie ein Irrer Saber an. Da sie aber verletzt ist kommt Lancer ihr zuhilfe, was wiederum seinem Master Kayneth nicht paßt. Er zwingt ihn mit einem Kommandozauber, Berserker dabei zu helfen Saber zu töten. In letzter Sekunde wird Saber von Rider gerettet. Berserker wird zum Rückzug gezwungen, und allein gegen zwei will Kayneth seinen Servant nun auch nicht kämpfen lassen.

So bleibt Saber allein zurück und muß zusehen, daß sie Lancers Fluch auf ihrer Verletzung wieder los wird (was allerdings bis Folge 15 dauern wird).

Folge 6 - Boryaku no Yoru (Nacht der Intrigen)

Irisviel hat offenbar ein paar Videospiele zuviel gespielt, vor allem Autoverfolgungsjagden, und das probiert sie jetzt auch mal in echt. Bei ihrer Fahrweise wird selbst Saber nervös, und sie ist ein Geist, der zumindest auf so eine Weise nicht verletzt oder gar getötet werden kann.

Archer besucht Kirei

Bis sie auf Caster treffen, der mitten auf der Straße steht und seiner Jeanne d'Arc seine Reverenz erweisen will. Er kann es nicht fassen, daß Saber keine Ahnung hat, wovon er redet, und glaubt, sie mache ihm etwas vor, habe ihr Gedächtnis verloren oder sei Opfer eines tragischen Schicksals geworden. Er verspricht Saber aber, die Jeanne in ihr wieder zurückzuholen und verschwindet dann erst mal.

Caster und sein Master Ryuunosuke haben sich irgendwo im Untergrund in der Nachbarschaft der Ratten eingerichtet, wo sie gefangene Kinder foltern, in Stücke schneiden etc. Caster ist nun der Meinung, sie müßten noch viel mehr solche schaurigen Verbrechen begehen, um die Götter dazu zu bringen, Jeanne wieder sie selbst werden zu lassen oder irgend so etwas in der Art.

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In seinem Hochhaus-Apartment faltet Kayneth Lancer zusammen, weil er Saber nicht besiegt hat oder besiegen konnte und er sogar einen Kommandozauber dafür opfern mußte, der auch nichts gebracht hat. Da wird Feueralarm gegeben. Kiritsugu greift an. Nur hat Kayneth keine Ahnung, wer sein Gegner ist, denn er hält Irisviel für Sabers Master. Doch Kiritsugu hält sich nicht mit Kleinigkeiten auf. Das Feuer war nicht dazu da, den Angriff vorzubereiten, sondern Unbeteiligte aus dem Hochhaus zu evakuieren. Ein Angriff auf Kayneths durch hunderte Fallen gesichertes Apartment wäre der sichere Selbstmord, also jagt Kiritsugu den ganzen Wolkenkratzer in die Luft.

Derweil kommt Kiritsugus Assistentin Maiya in Schwierigkeiten, denn Kirei hat ein paar Fragen an sie, und er ist nicht so leicht abzuschütteln, auch nicht für eine so geübte Soldatin und Attentäterin wie sie. Kiritsugu kommt ihr gerade nach rechtzeitig zuhilfe und sie kann fliehen. Assassin erscheint dann bei Kirei und teilt ihm mit, daß sie Caster lokalisiert haben, und so läßt Kirei Maiya für diesmal laufen.

Assassin hat auch herausgefunden, welchem Hobby Caster und Ryuunosuke in ihrer Freizeit nachgehen, daß sie Magie ganz offen und hemmungslose einsetzen, nicht den geringsten Versuch machen, ihre grauenvollen Schlachtfeste irgendwie zu vertuschen und sich anscheinend für den Heiligen Gral nicht die Bohne interessieren. All das verstößt massiv gegen die Spielregeln, und so gibt Kotomine Risei, der sozusagen der Spielleiter ist, eine kleine Regeländerung heraus: alle anderen sollen zusammenarbeiten, um Caster und seinen Master auszuschalten.

Archer erscheint bei Kirei. Er langweilt sich bei Tokiomi und hofft, daß es bei Kirei etwas spannender ist. Die beiden verstehen sich gut, denn sie sind beide wie giftige Schlangen, die nur darauf warten zuzustoßen.

Folge 7 - Henkyou no Mori (Der ferne Wald)

Risei annonciert die Jagd auf Caster offiziell und setzt auch eine Belohnung aus. Wer Caster beseitigt, bekommt einen Kommandozauber. Risei besitzt nämlich die, die in den vorigen Kriegen um den Heiligen Gral übrig geblieben sind.

Saber muß gegen Casters Monster kämpfen

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Rider genießt das Leben in der modernen Welt in vollen Zügen. Er hat sich ein T-Shirt mit einer Weltkarte darauf bestellt, das er von nun an ständig trägt. Schließlich ist es das, was er erobern will. Waver schafft es kaum Riders Temperament im Zaum zu halten. Rider soll gefälligst erst mal einen der anderen Servants besiegen, das heißt also Caster.

Derweil besprechen Kiritsugu, Irisviel und Saber die Lage. Kayneth und Lancer haben die Sprengung des Hochhauses offenbar überlebt, denn Lancers Fluch liegt immer noch auf Sabers linker Hand, was unmöglich wäre, wenn er bzw. sein Master tot wären. Darum macht Kiritsugu sich aber keine Sorgen. Saber soll nicht mal kämpfen, was sie geradezu empörend findet. Doch Kiritsugu traut Risei nicht. Und seinem Sohn Kirei traut er noch weniger.

Da erfolgt ein Angriff auf Kiritsugus Stützpunkt, eine abgelegene Burg, die von einem verwunschenen Wald umgeben ist. Caster rückt an. Er hat ein paar Kinder als Geiseln dabei und will Saber. Die eilt auch sofort herbei, um die Kinder zu retten, doch so einfach wird das nicht. Caster hat dafür gesorgt, daß es im Wald von Monstern nur so wimmelt. Und sie sind kaum zu töten, denn selbst wenn Saber sie durchhackt, regenerieren sie sich sofort wieder. Es wird ziemlich eng für Saber, als ein weiterer Teilnehmer erscheint: Lancer. Caster ist über die Störung sehr ungehalten.

Derweil erscheint ein weiterer Besucher vor der Burg: Kayneth, und er hat ein nettes magisches Spielzeug dabei, nämlich eine Flüssigmetall-Kugel, die jede beliebige Gestalt annehmen und noch eine Menge weiterer nützlicher Sachen machen kann. Sie hat Kayneth in dem gesprengten Hochhaus gerettet, schützt ihn jetzt vor Kiritsugus unzähligen Fallen und ist selbst eine tödliche Waffe. Doch so einfach wird es trotzdem nicht werden, Kiritsugu zu erledigen.

Folge 8 - Majutsushi koroshi (Der Magier-Killer)

Irisviel greift Kirei an

Und noch jemand taucht bei der Burg auf: Kotomine Kirei. Der Mann, den Kiritsugu am meisten fürchtet. Zum Glück entdecken Maiya und Irisviel ihn rechtzeitig, um ihm bei ihrer Flucht nicht direkt in die Arme zu laufen. Doch sie stellen sich ihm absichtlich entgegen und eröffnen ohne lange zu fackeln das Feuer, sobald er in Sicht kommt. Aber Kirei ist viel zu gut, um so einem Überraschungsschlag zu erliegen. Statt dessen kostet es Maiya fast das Leben. Irisviel hat auch noch ein paar Überraschungen auf Lager, aber auch die halten Kirei nicht lange auf.

In der Burg ballert derweil Kiritsugu ein Magazin nach dem anderen auf Kayneth, doch dessen magische Flüssigmetallkugel schützt ihn zuverlässig. Zumindest vor konventionellen Waffen. Doch Kiritsugu ist selbst ein Zauberer und hat auch magische Kugeln, und die treffen. Kayneths Schulter wird durchschossen. Doch ausgeschaltet ist Kayneth damit noch lange nicht.

Draußen im Wald kämpfen Lancer und Saber immer noch gegen Casters Schleimmonster, deren Lebensenergie nahezu unerschöpflich scheint. Doch dann landen sie einen Treffen auf Casters Zauberbuch. Das bringt ihn zwar nicht um, zwingt ihn aber zum Rückzug.

In der Burg wird der Kampf zwischen Kiritsugu und Kayneth härter. Kayneth malt sich in den blühendsten Farben aus, wie er Kiritsugu langsam umbringen wird, doch einen Gegner wie Kiritsugu zu unterschätzen kann tödlich sein. Mit einer seiner magischen Kugeln erwischt er Kayneth. Mit dem Leben kommt der nur davon, weil er in letzter Sekunde von Lancer gerettet wird. Doch er ist schwer verletzt und wird sich davon nie wieder richtig erholen.

Nachdem nun alle wieder weg sind, findet es auch Kirei angebracht sich zurückzuziehen. Maiya und Irisviel kommen noch mal mit dem Leben davon.

Folge 9 - Aruji to Juusha (Herr und Gefolgsmann)

Waver und Rider brüten über Casters Versteck

Die Folge beginnt mit einem Rückblick auf Lancers früheres Leben, das mit Entehrung, Verbannung und Verrat endete, was er sich allerdings selbst zuzuschreiben hatte. Diese Erinnerungen sieht Kayneth auf seinem Krankenbett, um dann festzustellen, daß er gefesselt ist. Seine Frau Sola-Ui teilt ihm mit, sie habe seine inneren Organe ersetzt und ihm dadurch das Leben gerettet, Magie werde er aber nie wieder benutzen können. Dann macht sie ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: sie bekommt seine verbliebenen zwei Kommandozauber, übernimmt damit Lancer, und führt den Kampf um den Heiligen Gral selbst weiter. Kayneth mißtraut Lancer, doch seiner Frau zu mißtrauen hätte er noch viel mehr Grund gehabt. Aber jetzt ist es zu spät.

Besser sieht es bei Kiritsugu aus. Alle seine Leute leben noch und sind mehr oder weniger wohlauf. Saber macht sich Sorgen wegen Caster. Er muß so schnell wie möglich gestoppt werden. Doch für Kiritsugu hat Kayneth Priorität.

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Nachdem Sola-Ui ihrem Mann die Kommandozauber mit Gewalt abgenommen hat, ist nun Lancer dran. Sie quasselt ihn solange voll, bis er sie als Master akzeptiert, ohne nochmal mit Kayneth Rücksprache zu halten. Wie sich nebenbei herausstellt, ist Sola-Ui offenbar in Lancer verknallt. Mit der Wahrheit nimmt sie es auch nicht so genau, und so kriegt sie ihn schließlich rum.

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Während Rider es sich gutgehen läßt, analysiert Waver Wasserproben und kreist damit die Position von Casters Versteck ein, denn seine magischen Kunststückchen haben im Fluß, der mitten durch Fuyuki fließt, Spuren hinterlassen. Und nun ist Rider gar nicht mehr zu bremsen, obwohl Waver ihn warnt: mit Caster ist nicht zu spaßen.

Doch Caster und Ryuunosuke sind gar nicht Zuhause, und so endet Riders Feldzug damit, die Überreste von ein paar der entführten Kinder zu besichtigen. Dann tauchen ein paar Assassins auf. Rider tötet zwei, setzt dann alles in Brand und tritt mit Waver wieder den Rückzug an.

Folge 10 - Rin no Bouken (Rins Abenteuer)

Rin legt sich mit Ryuunosuke an

Rin dilettiert in Magie, doch da hat sie noch sehr viel zu lernen. Mehr Erfolg hat sie an der Schule als Kämpferin für Gerechtigkeit. Sie ist bei den anderen Mädchen sehr beliebt, weil sie ihnen immer hilft, auch bei den Hausaufgaben. Die bösen Buben hingegen fürchten sich vor ihr.

Eines Tages wird entschieden, daß sie Fuyuki verlassen und bei der Zenjou-Familie leben soll, denn in Fuyuki wird es wegen des Kampfes um den Heiligen Gral bald nicht mehr sicher sein. Dabei würde Rin viel lieber ihrem Vater dabei helfen. Doch ihre magischen Fähigkeiten reichen dafür bei weitem nicht, was sie beim Durchstöbern der Zauberbücher ihres Vaters auf recht drastische Weise erfahren muß.

Daraufhin gibt Tokiomi ihr einen magischen Kompaß, der sie erst mal vor zu starken Magiequellen warnen soll.

Zu dieser Zeit beginnt Ryuunosuke in der Stadt sein Unwesen zu treiben, und eins der ersten Kinder, die entführt werden, ist Rins Freundin Kotone (gesprochen von Seto Asami). Rin kommt auf die gefährliche Idee, nach ihr zu suchen.

Fuyuki kann nachts ganz schön spukig sein, und Rins magischer Kompaß geht wild im Kreis herum. Dann sieht sie Ryuunosuke mit einem Kind an der Hand durch die Hinterhöfe spazieren. Ganz klar, hier muß sie suchen. Inzwischen hat Ryuunosuke schon zwei Kinder an der Hand. Wild entschlossen geht Rin in die Offensive und landet schließlich in einem Keller, wo sie Kotone bewußtlos vorfindet. Ryuunosuke hingegen ist leider gar nicht bewußtlos, er freut sich über ihren Besuch sehr. Doch Rin ist zu einem wilden Kampf entschlossen und heizt Ryuunosuke ordentlich ein. Sein Hypnosebann über die entführten Kinder bricht und Rin kann sie alle in Sicherheit bringen.

In welche Gefahr sie sich dabei begeben hat, wird ihr erst später klar, als sie Bekanntschaft mit einem von Casters Monstern macht und zufällig von Kariya gerettet wird.

Folge 11 - Seihai Mondou (Fragen und Antworten zum Heiligen Gral)

Riders Armee

Rider stattet Kiritsugus Burg einen kleinen Besuch ab, aber nicht zum kämpfen, sondern eher aus touristischem Interesse. Saber ist verblüfft. Er hat ein riesen Faß Wein dabei, und das will er mit den anderen Servants zusammen leeren und dabei herausfinden, wer von ihnen der edelste und damit für den Heiligen Gral geeignetste ist.

Zum Rider und Saber gesellt sich nach einiger Zeit Archer, großspurig wie immer, aber heute friedlich. Da ihm Riders Wein natürlich nicht gut genug ist, zaubert er sich erst mal eigenen herbei und macht dann klar, daß der Heilige Gral selbstverständlich nur für ihn allein bestimmt ist, genau wie alles andere auf der Welt, das irgendwie wertvoll ist.

Die drei verbringen dann den Rest des Abends mit Smalltalk. Rider würde sich vom Heiligen Gral wünschen, ein richtiger Mensch zu werden, um in dieser Welt leben zu können. Saber wünscht sich die Errettung ihres Heimatlandes Britannia, dessen weit in der Vergangenheit liegenden Untergang sie verhindern will. Wie sich herausstellt, haben Rider und Archer aber erheblich anderen Vorstellungen davon, was einen König ausmacht, als Saber.

Ein paar Dutzend Assassins erscheinen, und Rider lädt sie kurzerhand ebenfalls ein. Die Assassins sind aber nicht zum Feiern aufgelegt, sondern zum Kämpfen. Und so finden sich alle in Riders Dimension (Ionian Hetairoi) wieder, die bevölkert ist von unzähligen seiner Krieger. Das ist für die Assassins das Ende und zwar diesmal endgültig

Saber und die anderen finden sich im Garten der Burg beim Weinfaß wieder und beenden so langsam ihre Plauderei. Saber bleibt sehr nachdenklich zurück.

Folge 12 - Seihai no Maneki (Einladung zum Heiligen Gral)

Irisviel und Saber in ihrem neuen Versteck

Als Nebeneffekt der Auslöschung der Assassins wissen Tokiomi und Kirei jetzt, über welche Fähigkeiten Rider verfügt - eine höchst wertvolle Information. Aber auch Kiritsugu beobachtet die Vorgänge ganz genau. Und vor allem denkt er ständig an seinen Lieblingsfeind Kirei, dessen Züge teilweise unerklärlich bleiben.

Kirei, der nach dem Tod all seiner Assassins sozusagen verwaist ist, trifft sich derweil öfters mit Tokiomis Servant Archer und erklärt ihm, was mit den Kommandozaubern passiert, wenn ein Master oder ein Servant ausscheidet, also in der Regel stirbt. Es ist ein recht komplizierten Hin und Her. Jedenfalls ist es wohl so, daß Kirei wieder einen Servant bekommen könnte, sollte einer frei werden.

Die beiden setzten ihre Plauderei dann fort über die Natur der Sünde und ähnliche weltbewegende Themen. Doch dann erscheinen auf Kireis Hand wieder zwei Kommandozauber. Archer findet das sehr bemerkenswert. Offenbar hat Kirei verborgene Wünsche, von denen er selbst nichts weiß. Doch die können nur in Erfüllung gehen, wenn er sechs andere dafür vernichtet, darunter seinen Meister Tokiomi. Archer meint dazu lakonisch, er brauche nun wohl einen starken Servant.

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Saber und Irisviel beziehen ein neues Quartier, ein abgelegenes japanisches Landhaus. Irisviel gefällt es dort gut, doch sie hat zur Zeit so etwas wie gesundheitliche Probleme. Und da sie kein Mensch, sondern ein Homunkulus ist, würde auch kein Arzt ihr helfen können. Immerhin funktioniert ihre Magie noch, und das ist das wichtigste.

Folge 13 - Kindan no Kyouen (Das verbotene Wahnsinns-Festmahl)

Caster hat Großes vor

Waver geht mit Rider in die Stadt. Rider interessiert sich zum Beispiel brennend für Geschichtsbücher, vor allem solche, in denen er selbst vorkommt. Aber auch Waver findet diese Geschichten höchst interessant, vor allem die, die sich aus Riders Sicht etwas anders abgespielt haben.

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Ryuunosuke und Caster sind erschüttert über die Zerstörung ihres Unterschlupfes und all ihrer "Kunstwerke". Ryuunosuke meint, das sei wohl die Strafe Gottes, doch Caster widerspricht energisch: er habe in seinem Leben jede nur erdenkliche Sünde und Scheußlichkeit begangen, doch Gott habe ihn nie dafür bestraft, sondern am Ende seine Mitmenschen, aber das auch erst nach acht Jahren und nur, weil sie ihn bestehlen wollten. Also könne es Gott gar nicht geben. Da wiederum ist Ryuunosuke ganz anderer Meinung: eine so unterhaltsame Welt könne nur von einem großen Regisseur entworfen worden sein, der sich und seinen Geschöpfen Spaß bereiten wollte. Caster ist von dieser Philosophie begeistert. Die beiden setzen diesen bizarren Dialog noch eine Zeitlang fort und beschließen dann, eine ganz große Sache aufzuziehen.

Bei Sonnenuntergang positioniert Caster sich auf dem großen Fluß, der Fuyuki in der Mitte durchfließt, und beginnt, etwas herbeizuzaubern. Er macht dabei nicht den geringsten Versuch, seine Aktivität vor den anderen Mastern und Servants zu verstecken. Sie interessieren weder ihn noch Ryuunosuke. Umgekehrt ist das aber erheblich anders. Alle können in aller Ruhe zusehen, wie sich im dichter werdenden Nebel ein gigantisches Tentakelmonster materialisiert. Noch wird es von Casters Zauberkräften in dieser Welt gehalten, doch sollte es seine eigene Futterquelle aufmachen, nämlich die Bewohner Fuyukis, wird es unmöglich sein, es zu besiegen. Also schließen die anderen einen vorübergehenden Waffenstillstand, um Caster zu erledigen.


Erstellt am 20.9.2014. Letzte Änderung: 17.4.2015