Fate/Zero - Zusammenfassung der Handlung Teil 14 - 25

Folge 14 - Miongawa Kessen (Die Entscheidungsschlacht auf dem Mino-Fluß)

Kariya ist sauer auf Tokiomi

Casters Monster hat inzwischen sogar die Aufmerksamkeit der japanischen Streitkräfte geweckt. Zwei Jagdflugzeuge sind unterwegs, um die Lage aufzuklären. Unten hackt Saber die Tentakeln klein, doch sie wachsen so schnell wieder nach, daß sie keine Chance hat, zu Caster durchzudringen. Auch Rider mit seinem Kampfwagen kommt nicht weit. Und Archer, der mit einer Plattform über der Szene schwebt, will sich an diesem Ding nicht die Hände beziehungsweise seine Schwerter schmutzig machen.

Das Monster holt dann einen der Jäger vom Himmel und frißt ihn auf, doch der andere erleidet ein unerwartetes Schicksal. Berserker stürzt sich darauf und macht ihn zu seiner Waffe. Und dann macht er damit Jagd auf Archer. Unten erscheint Tokiomi bei Kariya und erklärt ihm, wie wertlos er geworden sei. Kariya haßt Tokiomi inbrünstig für das, was er Sakura angetan hat, und versucht ihn zu erledigen.

Derweil ist Ryuunosuke begeistert von Casters Vorstellung und gerät geradezu in Ekstase bei dem Gedanken, das Monster werde nun nach und nach die gesamte Menschheit verspeisen.

Maiya jagt ihm mit einem gut gezielten Fernschuß eine Kugel durch den Bauch. Ryuunosuke ist überrascht, dann aber hoch erfreut, welch herrlicher Anblick dieses Blut und seine Eingeweide bieten. Das war es, was er immer gesucht hat. Ein weiterer Schuß durch den Kopf beendet dann sein Leben. Jetzt muß Caster allein weitermachen.

Zum Glück hat Kiritsugu einen Plan, wie er das Monster erledigen kann.

Folge 15 - Kogane no Kagayaki (Goldener Schein)

Saber holt zum Fangstoß aus

Am Himmel setzen Berserker und Archer ihr Katz-und-Maus-Spiel fort. Unten am Fluß sammeln sich derweil viele Schaulustige, die versuchen, durch den dichten Nebel zu erkennen, was sich da an spannenden Dingen auf dem Fluß abspielen. Als dann die ersten Tentakeln auftauchen, geraten sie natürlich in Panik.

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Kiritsugus Plan geht so: Rider steckt das Monster (plus Caster) in sein Ionian Hetairoi. Dort kann er es zwar nicht lange aufhalten, aber sie gewinnen etwas Zeit. Und noch ein Vorteil ergibt sich daraus: Rider kann mehr oder weniger selbst bestimmen, an welcher Stelle das Monster wieder aus der Sphäre auftaucht. Eine passende Waffe gibt es auch. Saber hat die nötige Fähigkeit, nur ist sie durch Lancers Fluch blockiert. Als Lancer das erfährt, zerbricht er einen seiner Speere, und Saber ist wieder frei.

Doch bevor Saber ihre Position erreicht, greift urplötzlich Berserker sie von seinem Flugzeug aus an. Unten am Boden hat Tokiomi Kariya ausgeschaltet, doch Kirei erweckt seine sterblichen Überreste wieder zum Leben, damit er noch ein bißchen länger leiden kann.

Um Berserker kümmert sich dann Lancer, damit Saber freie Bahn hat. Kiritsugu gibt das Signal, Caster und das Monster tauchen wieder auf, und Saber führt den entscheidenden Schlag - und der hat es wirklich in sich. Das ist Casters Ende. Immerhin wird ihm die Gnade zuteil, vor seinem Untergang seine geliebte Jeanne lächeln zu sehen.

Alle sind schwer beeindruckt. Für heute haben sie genug vom Kämpfen und ziehen sich wieder friedlich zurück.

Folge 16 - Eiyo no Hate (Das Ende der Ehre)

Kayneth ist noch am Leben und inzwischen auch wieder in Aktion. In seinem Rollstuhl erscheint er bei Risei, der Hilfe beim Aufräumen der Hinterlassenschaften Casters braucht. Risei stimmt mit ihm überein, daß Lancer eine wichtige Rolle bei der Beseitigung Casters gespielt hat, und gibt ihm einen Kommandozauber. Zum Dank schießt Kayneth Risei dann über den Haufen, damit er nicht noch weitere Kommandozauber verteilen kann.

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Lancers unrühmliches Ende

Offenbar ist Sola-Ui wirklich in Lancer verliebt. Nachdem sie Kayneths Kommandozauber an sich gebracht hat, träumt sie nun von einer gemeinsamen Zukunft mit ihm. Daß er nur ein Geist aus ferner Vergangenheit ist, scheint sie nicht weiter zu stören. Ihr Wunsch geht aus einem anderen Grund nicht in Erfüllung, denn Maiya schneidet ihr den Arm, auf dem sich die gestohlenen Kommandozauber manifestiert haben, ab und schießt ihn dann in Stücke.

Das bleibt Kayneth nicht lange verborgen und er läßt seine Wut darüber mal wieder an Lancer aus, der nicht mal in der Lage sei, eine einzige Frau zu beschützen. Sola-Ui lebt zwar noch, aber Lancer ist nicht in der Lage, sie zu lokalisieren, weil die beiden nie einen gültigen Kontrakt hatten. Was Kayneth an einer Monsterfrau wie Sola-Ui findet, bleibt wohl sein Geheimnis, doch daß sie etwas mit Lancer hatte oder das zumindest wollte, hat er durchaus gemerkt, gibt jetzt aber Lancer die Schuld daran und überschüttet ihn mit herzlosen Vorwürfen.

Die beiden befinden sich in irgendwelche leerstehenden Ruinen, und kurz darauf erscheinen dort Saber und Irisviel. Saber will ihren Kampf mit Caster zuende bringen. Doch ihr Master Kiritsugu hat etwas andere Pläne. Er erscheint mit Sola-Ui bei Kayneth. Sola-Ui ist bewußtlos. Kiritsugu macht Kayneth nun ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. Entweder, er jagt Sola-Ui eine Kugel durch den Kopf, oder Kayneth unterschreibt einen magischen Kontrakt mit folgendem Inhalt: mit seinem Kommandozauber läßt er Lancer Selbstmord begehen, dafür bindet sich Kiritsugu bis über den Tod hinaus an einen Eid (ein Self-Geass), der ihn daran hindert, Kayneth oder Sola-Ui jemals wieder auch nur ein Haar zu krümmen.

Es besteht nicht der geringste Zweifel, daß Kiritsugu Sola-Ui abknallen wird, wenn Kayneth nicht unterschreibt. Also unterschreibt er und befiehlt dann Lancer Selbstmord zu begehen. Lancer muß gehorchen. Unter grausigen Drohnungen und Flüchen haucht er sein Leben aus. Auch Saber ist außer sich. Die beiden haben ritterlich gekämpft, und das ist es, was sie wollten. Von einem heimtückischen Mord über Bande war nie die Rede.

Damit sind Kayneth und seine monströse Geliebte vor Kiritsugu in Sicherheit. Maiya jagt beiden ein paar Kugeln durch den Körper, und damit ist diese Partei aus dem Kampf um den Heiligen Gral ausgeschieden. Sabers Dank hat Kiritsugu dafür aber nicht gerade geerntet. Sie hält ihn spätestens jetzt für ein Monster und kann nicht mehr glauben, daß einer wie er mit den Heiligen Gral die Welt erretten kann. Doch ihr Verständnis von Ritterlichkeit ist einem Mann wie Kiritsugu völlig wesensfremd. Für ihn gibt es auf dem Schlachtfeld keine Ehre, sondern nur eine Hölle aus Hoffnungslosigkeit, Leid und Tod.

Auf gewissen Weise haben beide Recht, doch einen gemeinsamen Nenner für sie kann es nicht geben. Trotzdem sind sie durch einen Kontrakt aneinander gebunden. Und auf seltsame Weise versteht Saber Kiritsugu sogar.

Folge 17 - Daihachi no Keiyaku (Der achte Kontrakt)

Kirei findet die Leiche seines Vaters und nimmt dessen zahlreiche gesammelte Kommandozauber an sich. Als er dann Tokiomi von dem Mord erzählt, kann der es kaum glauben und ist äußerst bestürzt. Kirei hingegen scheint gar nichts zu empfinden. Im Innern scheint er hauptsächlich zu bedauern, daß nicht er selbst es war, der seinen Vater um die Ecke gebracht hat.

Kirei hat Tokiomi ermordet

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Tokiomi fragt bei Kiritsugu wegen einer Allianz an, weil er sich Sorgen wegen Rider und Berserker macht. Irisviel verspricht sich viel von dieser Idee und empfiehlt, Verhandlungen aufzunehmen. Und so treffen sie sich am Abend in der Kirche: Tokiomi, Kirei, Saber, Maiya, Irisviel und Archer. Irisviel fordert als Gegenleistung für eine temporäre Zusammenarbeit alle Informationen, die Tokiomi über Rider und Waver hat. Und vor allem muß er sich von Kirei trennen, denn Kiritsugu ist überzeugt, daß Kirei sein gefährlichster Gegner in diesem Spiel ist.

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Auf dem Rückweg erleidet Irisviel einen Schwächeanfall. Das Ende des Kampfes ist nicht mehr fern, und damit nähert sie sich ihrer eigentlich Bestimmung, nämlich eine Art Aufnahmegefäß für den Heiligen Gral zu bilden. Ihre menschliche Hülle wird dann nicht mehr gebraucht.

Derweil haben Tokiomi und Kirei eine ernste Unterhaltung. Tokiomi fügt sich Irisviels Bedingung tatsächlich und entläßt Kirei. Der trifft sich daraufhin mal wieder mit Archer und erzählt ihm ein paar interessante Sachen. Zum Beispiel, daß man den Heiligen Gral erlangen kann, wenn man alle sieben Servants tötet, auch seinen eigenen, den man am Schluß mit einem Kommandozauber zum Selbstmord bringen muß. Archer findet das sehr interessant. Und es gibt ja einen Master, der gerade keinen Servant hat. Da müßte sich doch etwas machen lassen.

Nachdem die beiden also ihre Verschwörung ausgehandelt haben, sticht Kirei Tokiomi das Messer, das der ihm zum feierlichen Abschied geschenkt hat, in den Rücken. Tokiomi scheidet damit aus, Kirei erbt Archer und kann weitermachen.

Folge 18 - Tooi Kioku (Ferne Erinnerungen)

Diese und die nächste Folge sind ein Rückblick auf Kiritsugus Kindheit. Als Bub lebte er mit seinem Vater auf einer paradiesischen Tropeninsel namens Alimango, wo ihn alle nur Kerry nannten.

Kiritsugus Inselparadies ist zu einer Zombie-Hölle geworden

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Kerrys Vater forscht über Magie. Er hat ein junges Lehrmädchen namens Shirley, das etwas älter als Kerry und mit ihm befreundet ist. Alle im Dorf mögen Kerry, doch bei seinem Vater sind sie vorsichtiger. Was er macht, ist ihnen unheimlich. Dabei tut er nichts als Blumen züchten, allerdings solche, die nie verwelken, weil er ihre Zeit angehalten hat. Immerhin interessiert er sich auch für die Frage, ob man das auch mit Menschen machen könnte. Auch Shirley zeigt großes magisches Talent, doch so weit wie Kerrys Vater ist sie noch lange nicht. Doch sie ist ein glühender Bewunderer seiner Fähigkeiten und will eines Tages auch soweit kommen. Die Warnungen des Pfarrers und der Leute aus dem Dorf schlägt sie in den Wind. Was kann schon passieren, wenn man mit Magie unsterbliche Blumen züchtet?

Tief in ihrem Herzen glaubt Shirley aber nicht, daß sie jemals so weit kommen wird, die Nachfolge ihres Meisters anzutreten. Nur Kerry kann das, davon ist sie überzeugt. Dabei hat Kerry mit irgendwelchen Zauberstudien noch nicht mal angefangen.

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Eines Morgens erscheint Kerrys Vater bei Kerry, stellt ihm komische Fragen und weist ihn dann an, für die nächste Zeit auf keinen Fall das Haus zu verlassen. Shirley kommt an diesem Tag auch nicht, und als es Abend wird, wird es Kerry zu langweilig und er macht sich auf die Suche nach ihr. Er findet sie in einem Hühnerstall, wo sie gerade das Blut der Hühner aussaugt, denn sie hat sich in eine Art Vampir verwandelt. Sie hat anscheinend eins der Mittelchen probiert, mit denen Kerrys Vater seine Blumen behandelt hat. Jetzt liegt sie in den letzten Zügen und fleht Kerry sie zu töten, solange das noch möglich ist. Doch Kerry bringt das nicht über sich. Was für einen verhängnisvollen Fehler er damit gemacht hat, wird ihm erst klar, als es zu spät ist. Denn Shirleys "Krankheit" ist höchst ansteckend. Jeder, den sie beißt, wird ebenfalls ein Vampir, und es dauert nur ein paar Stunden, da gibt es im Dorf keinen normalen Menschen mehr.

Die Katastrophe ist allerdings nicht unbemerkt geblieben. Die Assoziation der Magier und die Heilige Kirche schicken ihre Exekutoren, und nach kurzer Zeit gibt es dann auch keine Vampire mehr. Nebenbei geht auch das Dorf in Flammen auf. Kerry läuft einer seltsamen Frau (Natalia Kaminski) in die Arme, die vor seinen Augen die Monster dutzendweise niedermäht und ihm dann erklärt, sie sei eine Art freiberufliche Auftragskillerin und auf der Suche nach dem, der das alles hier angerichtet hat. Kerry versteht sofort, wen sie damit meint.

Er findet seinen Vater Zuhause, wo er gerade Unterlagen vernichtet. Er erklärt Kerry, die Studien des Emiya-Clans nähmen Ewigkeiten in Anspruch und seien mit einem sterbliche menschlichen Körper einfach nicht durchführbar. Deswegen hat er über Unsterblichkeit geforscht, und muß jetzt leider wieder von vorne anfangen.

Kerry sticht seinen Vater ohne zu zögern ein Messer in den Bauch und erledigt den Rest dann mit einer Pistole.

Von da an ist er mit Natalia zusammen, erst als ihr Schützling, dann als ihr Lehrling.

Folge 19 - Seigi no Arika (Wo die Gerechtigkeit ist)

Vorak hat Natalia ausgetrickst

Im Vorspann sehen wir, wie Natalia für Kiritsugu spezielle und hoch wirksame magische Munition hergestellt hat, in die sie Teile seiner Rippen eingearbeitet hat. Mit so einer Kugel hat Kiritsugu zum Beispiel Kayneth niedergeschossen, was mit konventionellen Kugeln unmöglich gewesen wäre.

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Natalia arbeitet als gut bezahlte freiberufliche Auftragskillerin, die Zauberer aus dem Verkehr zieht, die zu einer Gefahr für ihre Auftraggeber, die Zauberer-Vereinigung und die Heilige Kirche, geworden sind oder aus sonst einem Grund aus dem Weg geräumt werden sollen. Sie hat Kiritsugu bei sich aufgenommen, und der erweist sich als höchst gelehriger Schüler. Als erstes lernt er, daß Natailias Auftragsbücher immer gut gefüllt sind. Tragödien wie auf der Alimango-Insel ereignen sich irgendwo auf der Welt jeden Tag. Als Kiritsugu älter wird, nimmt Natalia ihn mit zu ihren Einsätzen. Er tötet viele und sieht viele sterben. Und im Laufe der Jahre wird ihm klar, daß nur ein Wunder die Welt von diesem ewigen Kreislauf des Bösen befreien kann. Mit seinen begrenzten Kräften kann er nur wenige retten, aber das immerhin ist sein fester Wille.

Eines Tages werden Natalia und Kiritsugu auf einen sehr gefährlichen irren Magier namens Odd Vorak angesetzt. Er ist selbst ein Zombie und gebietet über Insektenschwärme, mit denen er andere Menschen ebenfalls zombisieren und damit seiner Anhängerschaft zuführen kann. Natalia hat sich einen ziemlich durchdachten Plan überlegt, ihn auf einer Flugreise in die USA zu stellen und zu töten. Kiritsugu schickt sie nach New York vor, damit er sie dort unterstützt, wenn sie mit Voraks Anhängern aufräumt.

Vorak kann seine Insekten nicht in die Passagierkabine mitnehmen, und damit hat Natalia unten im Gepäckraum freie Bahn und schaltet die Biester aus. Was sie nicht bedacht hat: Vorak hat weitere Insekten in seinem Körper versteckt und übernimmt in kurzer Zeit sämtliche Passagiere des Flugzeugs, 300 Menschen. Natalia steckt damit in einer ziemlich verzweifelten Situation, und wenn sie New York erreichen, wird der Totentanz erst richtig losgehen. Kiritsugu verhindert das. Er schießt die Maschine beim Anflug ab. Es gibt keine Überlebenden.

Ein Leben ausgelöscht (die 300 anderen Passagiere waren ja praktisch schon tot) und dafür viele andere gerettet. Leicht gefallen ist es Kiritsugu trotzdem nicht.

Folge 20 - Asashin no Kikan (Assassins Rückkehr)

Irisviel und Maiya werden überfallen

Irisviels Kräfte schwinden dahin. Sie liegt im Hinterhaus in einem magischen Zirkel, der sie einigermaßen am Leben hält. Als Kiritsugu sie aufsucht, hält sie die Zeit für gekommen, ihm Excaliburs Scheide Avalon zurückzugeben. Bald wird sie diese Existenzform verlassen, aber für ihre Zeit als Mensch an der Seite Kiritsugus ist sie sehr dankbar.

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Rider hat mit seiner Aktion gegen Caster sehr viel mehr magische Energie verbraucht, als er Waver verraten hat. Nachdem der es irgendwann selbst gemerkt hat, verbringt er nun den Tag damit, sozusagen Riders Batterien wieder aufzuladen.

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Vor ein paar Folgen hat Kirei Kariya halb tot vor dem Haus seiner Familie abgeladen. Jetzt findet Kariya sich in irgend einem Keller an die Wand gekettet wieder, wo Zouken ihn auf seine übliche bestialische Weise mit neuen Kräften ausstattet, nämlich einem Teil von Sakuras Lebensenergie.

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Kiritsugu macht sich auf den Weg, um Tokiomi umzubringen. Daß das nicht mehr nötig ist, merkt er erst später, als er Tokiomis Haus leer vorfindet und sich dort umsieht. Blutspuren, die alles verraten, gibt es dort nämlich zur Genüge.

Derweil bekommen Irisviel und Maiya, die sie beschützt, ungebetenen Besuch von einem Servant, er aussieht wie Rider. Er stiehlt Irisviel und läßt Maiya sterbend zurück. Per Handy bekommt Kiritsugu das mit und ordert Saber auf der Stelle zum Tatort. Doch sie kommt trotzdem zu spät. Maiya liegt in den letzten Zügen. Saber nimmt umgehend per Motorrad die Verfolgung des falschen Riders auf.

Folge 21 - Sourin no Kishi (Ritter auf zwei Rädern)

Saber ist eine ungewöhnlich gute Motorradfahrerin, und sie nimmt auf Verkehrsregeln keine Rücksicht. Irgendwann verliert sie den falschen Rider aus den Augen, dafür kommt der echte mit seinem fliegenden Streitwagen in Sicht. Rider kommt das gar nicht so ungelegen, er wollte seine Kräfte sowieso an diesem Abend mit Saber messen.

Inzwischen haben die beiden Fuyuki längst verlassen, und Rider veranstaltet nun auf der Landstraße ein beeindruckend animiertes Wettrennen im Ben-Hur-Stil gegen Saber, in dem Saber sich mit Bravour schlägt. Sie merkt aber kurz darauf, daß Irisviel nicht bei Rider ist.

Saber holt zum Schlag gegen Rider aus

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Kiritsugu hat ein bißchen nachgedacht, sich dann in die Matou-Villa eingeschlichen und jemanden gefunden, den er nun verhört. Er will wissen, wo Irisviel ist, und die Art und Weise, wie er das Verhör durchführt, stellt sicher, daß er alle gewünschten Antworten bekommt. Und die sehen nicht gut aus. Irisviels Entführung geht offenbar letztlich auf Kireis Konto. Er hat dafür Kariya benutzt, den es allerdings zwei Kommandozauber gekostet hat, die ihm Kirei immerhin ersetzt. Dennoch hat Kariya damit ein schlechtes Geschäft gemacht, aber das merkt er erst später. Kirei hat ihm offenbar versprochen, daß er sich an Tokiomi rächen kann und bestellt ihn dazu genau um Mitternacht in die Fuyuki-Kirche.

Vorher aber hat er eine kleine Unterhaltung mit Zouken, der den ganzen Deal offenbar mitbekommen hat. Hier treffen gewissermaßen zwei Monster aufeinander, doch es geht diesmal ohne Tote ab.

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Nachdem Saber und Rider ihr Rennen beendet haben, kommt es nun zum Schlagabtausch. Der ist kurz, aber spektakulär und endet damit, daß Rider seinen Streitwagen einbüßt. Dabei bleibt es aber auch. Auf einen Kampf bis zum Ende haben offenbar beide diesmal keine Lust.

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Wie verabredet erscheint Kariya pünktlich um Mitternacht in der Fuyuki-Kirche und findet dort auch Tokiomi - tot. Genau dann erscheint Tokiomis Frau Aoi, und für sie sieht es so aus, als hätte Kariya soeben ihren Mann ermordet. Vielleicht hätte er das gerne, doch statt dessen steht er in Rins Augen nun als Mörder und Monster da. Kariya hat all die Höllenqualen auf sich genommen, um eines Tags wieder mit Aoi, Rin und Sakura ein normales Leben führen zu können, so wie früher. Kirei hat das mit sadistischer Grausamkeit unmöglich gemacht. Offenbar hat nicht nur Zouken Gefallen daran gefunden, den armen Kariya langsam zu Tode zu quälen. Kariya läuft Amok und erwürgt Aoi (jedenfalls fast).

Befriedigt schauen Kirei und Archer von oben zu.

Folge 22 - Kono Yo subete no Aku (Alles Übel dieser Welt)

Kirei und Irisviel

Waver hat den weiten Weg nach Hause zu Fuß absolvieren müssen und kommt erst im Morgengrauen nach Hause. Sein Großvater Glen sitzt auf dem Dach und wartet schon auf ihn. Irgendwie scheint der Zauber, den Waver angewendet hat, um sich hier einzuquartieren, langsam an Wirkung zu verlieren, denn Glen hat inzwischen gemerkt, daß Waver eigentlich jemand völlig Fremdes ist. Doch er mag ihn trotzdem, denn abgesehen von seinem schaurigen Hobby, der Jagd nach dem Heiligen Gral, ist Waver ein sehr netter junger Mann, und seine echten Enkel haben sich nie um ihren Großvater gekümmert. Seine "Großmutter" Martha ist zudem ganz verrückt nach ihrem gefälschten Enkel, und sie stellt auch keine Fragen, falls sie überhaupt etwas gemerkt haben sollte, also schlägt Glen vor, Waver sollte doch noch ein bißchen länger bleiben. Doch das kann Waver leider nicht versprechen. Den der Krieg um den Heiligen Gral steht kurz vor dem Ende und er weiß nicht mal, ob er am Schluß überhaupt noch am Leben sein wird.

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Kiritsugu jagt Kirei, aber es sieht nach einem ziemlich hoffnungslosen Hase-und-Igel-Rennen aus, vor allem jetzt, wo Maiya tot ist. Auch Saber ist auf der Suche, und zwar nach Irisviel. Die ist derzeit in Kireis Gewalt. Sie erzählt ihm, daß Kiritsugu mit der Macht des Heiligen Grals die Menschheit erlösen und ihr ewigen Frieden bringen will. Für Kirei ist dieser Wunsch ein schwerer Frevel, denn nach seinem Weltbild lebt die Menschheit nur durch den permanenten Konflikt. Weltfriede wäre das Ende jeder Weiterentwicklung. Er tötet daraufhin Irisviel, ist ihr aber gleichzeitig dankbar für diese Information, denn jetzt hat er endlich einen Grund, für den Heiligen Gral zu kämpfen.

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Die letzte, entscheidende Nacht bricht an. Rider ist Feuer und Flamme und zaubert sein Pferd herbei. Doch für Waver ist es die Stunde des Abschiedes. Er aktiviert alle drei seiner Kommandozauber und befiehlt Rider, alle Feinde zu besiegen, den Heiligen Gral zu erobern und die Welt für sich zu gewinnen. Damit ist er offiziell nicht mehr Riders Master, doch Rider betrachtet ihn nun als seinen Freund.

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Irisviels Geist befindet sich jetzt im Heiligen Gral in einer bizarren Dimension. Unzählige Homunkuli, die genaus aussehen wie sie, liegen leblos herum. Dann versinkt sie im Meer des Vergessens.

Folge 23 - Saihate no Umi (Das Meer am Ende der Welt)

Rider nimmt Abschied

Kampf Nummer 1 in dieser Folge ist der zwischen Archer und Rider. Auf seinem Roß reitet Rider zusammen mit Waver zum Kampfplatz, der mitten auf der großen, jetzt in der Nacht menschenleeren Brücke von Fuyuki ist. Die beiden tauschen die üblichen Höflichkeiten aus und Rider bietet Archer an, sich mit ihm zu verbünden um zusammen die Sterne zu erobern. Archer lehnt das natürlich ab, dann geht es los. Rider aktiviert ein letztes Mal sein Ionian Hetairoi, und damit steht Archer ganz allein einer riesigen Armee gegenüber. Doch diese Armee ist, wie eigentlich Riders ganzes Leben, nur ein Traum, und aus diesen Traum kann Archer Rider und seine Soldaten aufwecken. Das Ionian Hetairoi fällt in sich zusammen, und dann ist es nur noch Rider gegen Archer auf der großen Brücke.

Rider hat keine Chance, auch wenn er bis zuletzt durchhält. Schließlich fällt er vor Archer. Sein letzter Wunsch ist, daß Waver die Erinnerung an ihn wachhält. Waver verspricht es ihm, und er wird auch in der Lage sein, das Versprechen zu halten, denn er ist am Ende einer der wenigen Überlebenden dieses Krieges.

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Nummer zwei ist der Kampf zwischen Saber und Berserker, der in einer ziemlich unromantischen Tiefgarage stattfindet. Berserker scheint schon das ganze Anime über irgendwie von Saber besessen zu sein und geht auch jetzt mit unglaublicher Härte gegen sie vor. Und je länger die beiden kämpfen, desto mehr hat Saber das Gefühl, Berserker zu kennen, sogar sehr gut zu kennen. Und das stimmt auch. Er ist Lancelot, Arthurs und damit Sabers engster Freund und Vertrauter.

Saber ist erschüttert, daß ausgerechnet er Berserker wurde. Und auch jetzt geht er wie ein Irrer auf Saber los. Saber wird klar, daß er an ihren Idealen zerbrochen ist.

Folge 24 - Saigo no Reiju (Der letzte Kommandozauber)

In einem weitläufigen Keller oder so etwas ähnlichem treffen Kirei und Kiritsugu aufeinander. Ihr Kampf wird mit gnadenloser Härte ausgetragen.

Gleichzeitig prügelt Berserker wie ein Wilder auf Saber ein.

Und in einer Art Theaterraum über dem Keller ist Irisviel dabei, zum Heiligen Gral zu werden.

Saber holt zum entscheidenden Schlag aus

Kiritsugu gelingt es, eine seiner magischen Kugeln durch Kireis rechte Hand zu schießen. Gewonnen hat er damit leider noch lange nicht. Doch genau im entscheidenden Moment aktiviert sich der Heilige Gral und bricht den Kampf der beiden Magier zwangsweise ab. Und auch Berserker beendet sein Leben durch Sabers Schwert.

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Kiritsugu findet sich in einer Traumlandschaft wieder, die der Heilige Gral erzeugt hat. Auch ein Wesen, das wie Irisviel aussieht, ist da. Über ihnen schwebt wie ein Schwarzes Loch der Heilige Gral am Himmel. Eigentlich sollte Kiritsugu nun seinen Wunsch äußern, damit der Gral sich in der realen Welt manifestieren kann. Doch er zeigt Kiritsugu auch, welche Konsequenzen sein Wunsch, die Welt zu retten, hätte. Das kalte opfern von Menschen, um eine größere Gruppe anderer Menschen zu retten, würde niemals enden, zumindest nicht in der Welt, die Kiritsugu sich vorstellen kann. Denn das ist genau das, was er sein ganzes Leben lang getan hat und das einzige, was er kann. Aber der Heilige Gral kann kein Wunder bewirken, das nicht in Kiritsugu selbst liegt.

Mit anderen Worten würde diese Welt sich in nichts von dem blutigen Alptraum unterscheiden, in dem Kiritsugu seit jenen Tagen auf Alimango lebt. Kiritsugu beschließt, diesen nun zu beenden. Er weist den Gral zurück und befreit sich aus ihm. Dann steht er wieder in der Garage. Vor ihm liegt Kirei, der offenbar alles mitangesehen hat und diesen Ausgang unerwartet langweilig findet. Er fordert Kiritsugu auf, ihm den Heiligen Gral zu überlassen, wenn er selbst ihn nicht haben wolle. Doch statt des Grals bekommt er eine Kugel durch den Körper geschossen.

Oben streiten sich derweil Saber und Archer um den Heiligen Gral. Da befiehlt Kiritsugu Saber per Kommandozauber, den Heiligen Gral zu zerstören.

Folge 25 - Fate/Zero

Die Zerstörung des Heiligen Grals ist das letzte, was Saber wollte, doch dem Kommandozauber kann sie sich nicht wiedersetzen. Auch Archer kann nur zusehen, wie Saber ihr Schwert Excalibur mit aller Macht gegen den Gral abfeuert. Was dann passiert, ist allerdings schwer zu sagen. In Fuyuki gibt es eine gigantische Explosion, dann schwebt der Heilige Gral erneut wie eine Art Schwarzes Loch über der Stadt, nur diesmal nicht als Illusion, sondern in echt. Aus ihm strömt eine riesige Menge eines roten Fluids, das wie dünnflüssige Lava alles in der Umgebung einäschert. Ein ganzes Stadtviertel wird dabei zerstört.

Kirei und Archer

Erstaunlicherweise hat Kiritsugu das überlebt. Jetzt durchwühlt er verzweifelt die brennenden Trümmer auf der Suche nach Überlebenden.

Auch Kariya hat den Krieg überlebt. Er bildet sich ein, er könnte mit Aoi, Sakura und Rin so weitermachen wie früher, wie eine glückliche Familie. Doch statt dessen landet er wieder bei Zoukens Würmern, die ihn nun wohl endgültig auffressen sollen, nachdem er sein Versprechen, den Heiligen Gral zu gewinnen, nicht gehalten hat.

Ebenfalls am Leben sind Kirei und sein Servant Archer. Archer ist der letzte vorhandene Servant, und aus diesem Umstand ziehen sie die Schlußfolgerung, daß sie den Krieg wohl gewonnen haben müssen. Offenbar hat der Heilige Gral Kireis Wunsch erfüllt, und der war dieses Inferno. Archer findet das amüsant, und Kirei lacht sich halb tot.

Er sieht dann in der Ferne Kiritsugu, doch der interessiert sich nicht mehr für ihn. Statt dessen wird ihm etwas gewährt, was er in seinem Leben wohl noch nie erfahren durfte: statt immer nur Leben zu nehmen, bekommt er nun die Gelegenheit, ganz real und konkret eines zu retten, nämlich einen kleinen Jungen, der wie durch ein Wunder das Inferno lebend überstanden hat. Es ist wohl das größte Glück, das Kiritsugu in diesem Leben erfahren darf. Er adoptiert das Kind und nennt es Shirou, und dieser Shirou wird dann in Fate/stay night die Hauptrolle spielen.

Seine Tochter Illyasviel sieht Kiritsugu nie wieder. Da er den Heiligen Gral nicht erobert hat, ist er bei der Einzbern-Familie nicht mehr erwünscht. Doch sie ist der letzte Mensch, den er in seinem Leben verliert.

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Waver ist ebenfalls noch am Leben und sieht in den Fernseh-Nachrichten, was passiert ist. Er beschließt, noch eine Zeitlang bei seinen "Großeltern" zu bleiben, und die freuen sich riesig darüber. Aber Rider vermißt er doch sehr.

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Aoi lebt auch noch. Sie hat Kariyas Angriff überstanden, ist aber körperlich und geistig ein Wrack. Rin schiebt sie im Rollstuhl über den Friedhof zu Tokiomis Grab, wo Kirei die letzten Worte spricht - sehr zu Rins Mißvergnügen. Sie weiß natürlich nicht, daß Kirei ihren Vater ermordet hat, aber sie haßt ihn auch so. Kirei schenkt Rin dann ein wertvolles Messer. Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, daß es genau dasjenige ist, mit dem er selbst Tokiomi abgestochen hat. Rin kennt dieses Messer, seine jüngere Geschichte zum Glück aber nicht.

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Saber hat diese Welt verlasen und ist in ihre eigene zurückgekehrt. Geschlagen und desillusioniert steht sie auf einem Berg Leichen, wahrscheinlich die Gefallenen ihres letzten Feldzuges. Ihnen wollte sie mit dem Heiligen Gral helfen, doch das hat sich als unmöglich erwiesen. Und das war nicht Kiritsugus Schuld. Also muß sie es nächstes Mal wieder versuchen.


Erstellt am 21.9.2014. Letzte Änderung: 17.4.2015