FLCL / Furikuri - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 6

Laufzeit der DVD: ca. 150 min.

FLCL / Furikuri

Folge 1 - Fooly Cooly / Furi Kuri

Mamimi ist schockiert

Mamimi und Naota hängen unter der Brücke am Flußufer herum. Mamimi versucht, Naota die Grundlagen von Baseball beizubringen, während Naota sich eher mit seinen Hausaufgaben beschäftigt oder zumindest so tut. Mamimi scheint Naota, den sie immer Takkun nennt, ziemlich zu mögen und flirtet heftig mit ihm herum. Naota denkt derweil über sein langweiliges Leben in seiner langweiligen Stadt nach. Irgendwann tauchte in der Stadt die riesige Fabrik namens Medical Mechanica auf, was für ziemliche Aufregung sorgte, aber die hat sich längst wieder gelegt und alle haben sich an das seltsame "Bügeleisen" über der Stadt gewöhnt. Und auch an den Dampf, den Medical Mechanica von Zeit zu Zeit ausstößt und der dann die halbe Stadt einnebelt.

Dann aber passiert doch etwas seltsames: ein schrilles Mädchen auf einer Vespa taucht auf und fährt Naota über den Haufen, nennt ihn Taro, stellt seinen Tod fest, gibt ihm dann einen Wiedererweckungskuß und brät ihm schließlich mit ihrer Gitarre eins über die Rübe, und zwar mit voller Wucht. Offenbar passiert jetzt aber nicht das, was sie erwartet hat, und so schwingt sie sich wieder auf ihre Vespa und rauscht wütend davon.

*

Am Abend entwickelt sich Naotas Beule, die er von dieser Mißhandlung davongetragen hat, zu einer Art eckigem Horn, allerdings einem, das man relativ leicht in den Kopf zurückschieben kann. Und so erscheint er am nächsten Tag mit einem großen Pflaster auf der Stirn in der Schule. Das finden seine Klassenkameraden aber äußerst verdächtig. Von der verrückten Vespa-Frau hat man dort übrigens auch schon gehört. Sie soll irre gefährlich sein.

Nach der Schule geht Naota doch mal ins Krankenhaus, aber leider entpuppt sich die Krankenschwester dort als die Vespa-Frau von gestern. Haruhara Haruko nennt sie sich übrigens, und sie verpaßt dem armen Naota einen weiteren Schlag mit ihrer Gitarre. Irgendwie schafft Naota es aber trotzdem, ihr zu entkommen, nur um Zuhause erneut auf sie zu stoßen, denn dort hat sie inzwischen eine Stelle als Hausmädchen angenommen, sehr zur Freude seines Vaters Kamon und seines Großvaters Shigekuni. Haruko hat die beiden anscheinend nicht nur mit ihrer Vespa überfahren, sondern auch kräftig angemacht, und jetzt fressen sie ihr aus der Hand.

Es folgt ein ziemlich bizarres Gespräch zwischen den Vieren über das Thema "Furikuri" ...

Haruko brät Canti eins über

Nach dem Essen und einem Bad stellt Naota als nächstes fest, daß Haruko in sein Zimmer eingezogen ist und im Doppelbett über ihm schlafen wird. Das war früher das Bett seines großen Bruders Tasuku, und Naota würde es Haruko am liebsten rundweg verbieten, dort zu schlafen, aber dann würde sie in seinem Bett schlafen müssen. Entnervt rennt er schließlich erst mal davon zu Mamimi, die mal wieder an der Brücke herumhängt und eine Kippe raucht. Sie ist nicht sehr erfreut zu erfahren, daß Tasuku einen Brief geschrieben hat, in dem er erwähnt, daß er sich in Amerika ein Mädchen zugelegt hat.

Sie klappt zusammen, in Naotas Kopf beginnen seltsame Dinge sich abzuspielen, Medical Mechanica bläst Alarm, und Haruko saust mit ihrer Vespa los zur Brücke. Und dann kommt aus Naotas Kopf ein roter Roboter heraus, der als Kopf einen Fernseher hat.

Ein weiterer Roboter, der eine entfernte Ähnlichkeit mit einem EVA hat, taucht plötzlich auf (man kann es nicht so genau sehen, aber anscheinend ist auch er aus Naotas Kopf gekommen), und die beiden gehen aufeinander los. Der rote Roboter (Canti heißt er übrigens) erledigt den anderen, und dann ist auch schon Haruko mit ihrer Gitarre da und knallt diese mit voller Wucht Canti über den TV-Schädel.

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Der Nandaba-Haushalt hat damit einen weiteren Mitbewohner, nämlich Canti, der von nun an Hausarbeiten aller Art erledigen muß. Immerhin ist Naotas Kopf jetzt wieder normal - das Horn ist weg.

Folge 2 - Fire Starter / Faisuta

Mamimi ist überzeugt, am Fluß einen Gott mit schwarzen Flügeln gesehen zu haben, der dort ein Kätzchen gerettet hat. Und weil sie so Sehnsucht nach Naota hat, wartet sie vor seiner Schule auf ihn, was diesem ziemlich peinlich ist. Denn das sorgt bei seinen Klassenkameraden für reichlich Gesprächsstoff.

Haruko macht mit Cantis Hilfe eine Röntgenaufnahme von Naotas Kopf und stellt fest, daß kein Gehirn drin ist. Wo er es wohl verloren habe? Und übrigens scheint aus seinem Kopf wieder etwas herauszuwachsen, diesmal sogar gleich zwei Hörner. Naota kommt das alles sehr komisch vor. Wieso kann dieser Medical-Mechanica-TV-Roboter Röntgenbilder machen? Und wieso ist er aus seinem Kopf gekommen? Aber das wüßte Haruko auch gerne.

Medical Machanica im Regen

Wegen der neuen Hörner trägt Naota jetzt eine Art Helm. Ansonsten geht sein normales Leben weiter, wobei jetzt auch Haruko und Canti dazu gehören. Kamon spannt Canti für alle möglichen Arbeiten ein und findet das ebenso praktisch wie normal, ganz anders als Naota.

Haruko stellt fest, daß es in der Gegend in letzter Zeit oft brennt.

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Es regnet. Mamimi sitzt zusammen mit ihrer neuen Katze Takkun unter der Brücke und spielt ein Spiel namens Fire Starter.

Haruko kracht mit ihrer Vespa in die Außenmauer der Medical Mechanica. Der Verkehrspolizist, der den Unfall aufnimmt, wundert sich, was für eine ungewöhnliche Vespa das ist. Naota erscheint, und Haruko stellt ihn dem Polizisten als ihren Beschützer vor.

Canti sucht unten am Fluß irgend etwas, und Mamimi macht Fotos von ihm. Sie hält ihn für einen Gott. Sie folgt ihm und sieht, wie er auf eine Hausruine klettert und von dort abhebt. Er muß wirklich ein Gott sein. Sie macht auch fleißig Fotos und zeigt sie später Naota. Der erkennt Canti natürlich sofort und ärgert sich, daß dieser doofe Roboter einfach so draußen rumläuft, als wäre es das normalste der Welt. Kurz darauf landet Canti im Vorgarten. Er hatte nämlich für Haruko etwas einzukaufen, und die beschwert sich, daß er so lange gebraucht hat. Für Shigekuni hat er auch was gekauft, aber keine Limo, sondern Hentai-Mangas. Es ist praktisch, wenn man jemanden hat, der die für einen kauft, vorausgesetzt, er erwischt die richtigen ...

Wie Naota befürchtet hat, hält man Canti in der Zeitung inzwischen für ein UFO.

Haruko, Canti und Mamimi

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Naota, Eri und ein paar aus ihrer Klasse schleichen sich heimlich in eins der Bootshäuser am Fluß, das kürzlich niedergebrannt ist. Angeblich war es Brandstiftung, und sie fragen sich, wer wohl so eine Bruchbude anzünden würde. Im Fluß treibt ein Schuh, und etwas weiter flußaufwärts steht Mamimi, die anscheinend ins Wasser gefallen und naß geworden ist. Naota geht dann mit ihr nach Hause. Irgendwie hat er die Befürchtung, daß sie mit den vielen Bränden der letzten Zeit etwas zu tun haben könnte.

In der Nacht brennt es dann wieder irgendwo in Mabase. Haruko kann es von ihrem Fenster aus sehen. Mamimi sitzt derweil in einem Zirkel aus Kerzen am Flußufer und führt eine seltsame Beschwörung durch. Vor ihr steht die Ruine ihrer alten Schule, die vor sechs Jahren niedergebrannt ist und wo sie Naotas Bruder kennenlernte. Ob sie sie damals angezündet hat?

Canti ist auch dort, und Mamimi schwebt zu ihm hinüber und küßt ihn. Das hat zweierlei zur Folge: Medical Mechanica läßt mal wieder die Sirenen aufheulen, und aus Naotas Kopf kommt ein weiterer Roboter, der sofort auf Canti losgeht. Haruko kommt angesaust und versucht, den neuen Roboter mit ihrer Gitarre zu treffen, wird aber abgeschossen. Der neue Roboter ist ziemlich groß und ziemlich stark. Da schnappt Canti sich Naota, verleibt ihn sich als Piloten ein, kämpft nun sehr viel wirkungsvoller gegen den Neuen und haut ihn kurz und klein. Dann gibt er Naota wieder von sich. Mamimi ist hingerissen von dieser Rettung.

Nebenbei gibt es eine feurige Explosion, die alsbald Polizei und Feuerwehr auf den Plan ruft.

Folge 3 - Marquis de Carabas / Maru-Raba

Eris Eltern wollen sich scheiden lassen. Eri ist Naotas Klassenkameradin, ihr Vater ist Mabases Bürgermeister, und Eri nimmt seine Scheidungsabsichten ziemlich gelassen. Viel mehr interessiert sie sich für die Aufführung an ihrer Schule, wo sie nämlich die Hauptrolle hat.

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Takkun, Mamimi und Naota

Als Naota aufwacht, ist sein Zimmer ein Schlachtfeld. Draußen schraubt derweil Haruko an ihrer Vespa herum und denkt natürlich nicht ans Aufräumen. Naota fragt sich, warum sie sich Hausmädchen nennt. Aber eigentlich sieht es überall im Haus so aus, denn Kamon betätigt sich zur Zeit als Journalist und druckt irgendwelche Magazine, die nur niemand lesen will.

In der Schule geht Naotas Streß weiter, denn er spielt bei der Aufführung auch mit, und Eri besteht darauf, daß er bei den Proben anwesend ist. Dabei spielt er nur eine Katze. Daran hat er keinerlei Interesse, und an den Proben natürlich erst recht nicht.

Also schwänzt er die Probe und trifft sich mit Mamimi, die wie üblich am Flußufer herumhängt. Mamimi trägt ein Katzenkostüm, Naota einen Hut. Als Mamimi ihm diesen herunter reißt, kommt darunter mal wieder etwas unnatürliches zum Vorschein, diesmal aber kein Horn, sondern - ausgerechnet - Katzenohren. Naota ist das mal wieder furchtbar peinlich, Mamimi hingegen findet es toll, was aus seinem Kopf so alles herauskommt. Und jetzt sogar diese niedlichen Katzenohren.

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Vor der Ninamori-Villa hat sich eine Reporter-Meute versammelt, um die neuesten Neuigkeiten über die Scheidung des Bürgermeisters zu erfahren. Eri und Herrn Ninamoris Geliebte, seine Sekretärin, trauen sich kaum noch nach Hause.

Und so findet Naota Eri irgendwo in der Stadt, wo sie auf einer schäbigen Treppe herumhängt. Immerhin hat sie reichlich Kohle, ihr Vater ist schließlich der Bürgermeister, und so will sie Naota irgendwohin einladen. Der kann aber nicht, weil er Haruko erwartet. Und die kommt kurz darauf auf ihrem Roller angebraust, wobei sie nicht nur den ganzen Straßenverkehr ins Chaos stürzt, sondern auch mal wieder Naota überfährt und davonschleudert. Der fliegt genau auf Eri zu, knallt mit seinem Kopf mit voller Wucht gegen ihren und verliert dabei leider seinen Hut. Eri ist ziemlich überrascht zu sehen, was darunter ist.

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Haruko und Eri

Naota nimmt Eri mit nach Hause, wo dann die ganze Familie einschließlich Haruko und Canti zu Abend essen. Kamon frißt Harukos Curry-Reis in sich hinein wie ein Schwein, Naota hingegen findet ihn absolut scheußlich. Am gesittetsten ißt ausgerechnet Canti, der das Zeug ordentlich in sein Lüftungsgitter befördert. Eri wundert sich ziemlich, wie er das eigentlich macht. Und was ist das überhaupt für ein komischer Fernseher, der nicht nur essen, sondern auch herumlaufen kann? Wie auch immer, Kamon ist über diesen berühmten Besuch ganz begeistert, was Eri wiederum ziemlich peinlich ist.

Shigekuni übrigens ist über Harukos Essen schon lange zusammengebrochen, was aber niemanden sonderlich interessiert.

Kamon hat Eri angeboten, bei ihm bzw. Naota zu übernachten, was sie anscheinend auch vorhat, um dem Chaos bei sich Zuhause mal zu entkommen. Am Abend sieht Naota Eri mal in ungewöhnlicher Aufmachung, nämlich im Schlafanzug und mit Brille. Daß sie eine Brille braucht, darf er aber niemandem verraten. Und daß sie bei ihm übernachtet hat, natürlich auch nicht. Und daß sie die Auslosung der Rollen für die Schul-Aufführung manipuliert hat, damit sie die Hauptrolle bekommt und Naota die der Katze, ebenfalls nicht. Naota ist schockiert, daß Eri so etwas gemacht hat.

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Ziemlich chaotisch geht es weiter. Am nächsten Tag begleiten Canti und Haruko Naota zur Schule, wo Haruko ihn vor versammelter Klasse abknutscht. Eri besteht darauf, daß Naota diesmal bei der Probe dabei ist. Naota findet diese ganze Geschichte vollkommen idiotisch, und so geraten die beiden in einen heftigen Streit. Da bläst Medical Mechanica mal wieder Alarm. Die Katzenohren verschwinden von Naotas Kopf, dafür bekommt Eri welche, allerdings nicht zwei, sondern drei, aus denen dann ein riesiger Roboter wird, der aus ihrem Kopf herauskommt. Sie stürzt sich erst auf Naota und dann auf Canti, und es entspannt sich mal wieder ein bizarrer Kampf, bei dem natürlich auch Haruko mit ihrer Vespa und vor allem mit ihrer Gitarre mitmischt.

Schließlich verschluckt Canti Naota, verwandelt sich in eine Kanone und schießt den feindlichen Roboter ab (wobei Naota das Geschoß ist).

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Am Ende steht Eri auf der Bühne und gibt ihren Auftritt. Und ihre Eltern lassen sich doch nicht scheiden.

Folge 4 - Full Swing / Furi Kiri

Haruko spielt Baseball und schlägt einen Homerun nach dem anderen. Einige ihrer Bälle feuert sie bis in den Erdorbit. Dementsprechend demoralisiert ist die gegnerische Mannschaft (namens "Kasei" - "Mars"), bei dem früher mal Tasuku gespielt hat und jetzt - völlig erfolglos - Naota dabei ist. Aber vielleicht könnte Canti ihnen helfen?

Naota trägt mal wieder einen Verband um den Kopf. Haruko findet, er sehe gut damit aus, er müsse sich aber beim Baseball viel mehr Mühe geben und wenigstens mal den Schläger bewegen.

Wieder Zuhause muß Naota mitansehen, wie sein Vater heftig mit Haruko rummacht. Dabei rast der Stromzähler, und Haruko redet irgendwas von einer elektrischen Massage, von der sie völlig begeistert ist. Naota findet diese Szene irgendwie widerlich. Beim Essen gehen diese Sex-Spielchen dann ungeniert weiter. Naota vergeht der Appetit.

Naota mit Kamons Mumie

Draußen auf der Straße trifft er einen seltsamen Typen mit Augenbrauen aus aufgeklebten Nori-Algenstücken, der ihm ein seltsames Gespräch über super-gewürztes Essen und Stangenweißbrot reindrückt. Außerdem warnt er ihn vor "ihr" - damit scheint Haruko gemeint zu sein.

Naota trifft sich dann mit Mamimi. Als er am Abend wieder heim kommt, fragt Haruko ihn, ob sie mit ihm Baseball trainieren sollte. Wie zufällig läßt sie dabei Kamons Kopf fallen. Dann meint sie, sein Kopf sei der einzige, der funktioniere, und schon bald werde er einen Homerun schlagen können. Also bleibt Naota erst mal nichts übrig, als sich von Haruko etwas beibringen zu lassen. Er müsse den Schläger bewegen und sich ein Ziel irgendwo am Himmel vorstellen. Und dort ist auch ein passendes, anscheinend ein Satellit.

Wie es der Zufall will, ist dieser Kampf-Satellit (namens Shiosaki) gerade dabei abzustürzen. Vor 10 Stunden wurde er von Harukos Ball getroffen, ist seitdem außer Kontrolle und wird demnächst genau auf Mabase stürzen. Irgendwo in der Nähe gibt es eine Art Weltraumüberwachungsstation, in der der Typ mit den Nori-Augenbrauen (Amarao) der Boß ist.

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Am nächsten Tag findet mal wieder ein Spiel statt, aber Naota kommt gar nicht erst, sondern ist mit Mamimi zusammen. Als die aber erfährt, daß es Cantis erstes Spiel ist, läßt sie alles stehen und liegen und fährt mit Haruko dort hin. Naota geht statt dessen nach Hause, wo sein Vater sich in einen seltsamen Zombie verwandelt hat. Naota haut ihm mit seinem Baseballschläger den Schädel ein, was zur Folge hat, daß der Stromzähler stehenbleibt.

Shiosaki gfeift an

Auf dem Spielfeld macht Haruko gerade Canti fertig, als für Mabase Alarm gegeben wird. Alle Leute sollen sofort die Stadt verlassen.

Amarao verhört Naota wegen des Mordes an seinem Vater. Warum habe er nicht statt dessen ein Baguette genommen? Naota aber streitet alles ab. Und vor allem habe Haruko mit der ganzen Sache nichts zu tun. Wieder Zuhause stellt Naota fest, daß aus der Leiche seines Vaters ein Stromkabel herauskommt. Dann findet er in einem Wandschrank die Mumie seines echten Vaters. Er schleppt ihn ins Bad, gießt jede Menge Wasser darüber und erweckt ihn wieder zum Leben. Anscheinend hat er sich von Haruko freiwillig durch eine Roboter-Kopie mit seinem Kopf ersetzen lassen, ist aber jetzt doch ganz froh, daß Naota lieber seinen echten Vater wiederhaben will.

Kaum ist Kamon wieder lebendig, platzt Haruko mit ihrer Vespa ins Bad, schnappt sich Naota und saust los. Sie bringt ihn auf auf das Dach der Medical Mechanica, holt aus seinem Kopf eine Gitarre und erklärt ihm, das sei nun sein Schläger, mit dem er den abstürzenden bzw. angreifenden Kampfsatelliten zurückschlagen müsse, wenn er verhindern wolle, daß die ganze Stadt vernichtet wird.

Tja, somit bleibt dem armen Naota nichts anderes übrig, als das so zu machen. Shiosaki transformiert sich inzwischen in eine Hand, die einen gigantischen Baseball wirft. Naota schlägt mit dem Mut der Verzweiflung zu, und mit Harukos Hilfe schlägt er den Ball tatsächlich ins Weltall zurück, wo er dann explodiert.

Folge 5 - Brittle Bullet / Bura-Bure

Kamon und Haruko

Naota, Haruko, Canti und Kamon spielen Krieg. Sie robben im Gebüsch herum und beschießen sich mit Spielzeugmunition.

Ansonsten flirtet Haruko intensiv mal mit Kamon und mal mit Naota. Naota ist das eher peinlich, Kamon hingegen ist auf seinen Sohn wahnsinnig eifersüchtig. Anscheinend ist er total scharf auf Haruko. Dabei könnte sie seine Tochter sein. Offenbar ist das Kriegsspielchen nun das Ergebnis dieses Eifersuchtsdramas, nämlich eine Art Duell.

Haruko findet diese Idee ganz toll und tut alles, damit Kamons Emotionen sich nicht beruhigen.

Von oben schaut Mamimi zu, aber es taucht noch ein weiterer Interessent auf, nämlich Kitsurubami, die mit einer großen (echten) Kanone Canti unter Feuer nimmt. Als dann auch noch Naotas Klassenkameraden, die hier heimlich einem Nebenjob nachgehen, in einem Lieferwagen auftauchen, endet die ganze Sache völlig im Chaos.

Naota scheint langsam berühmt zu werden. Angeblich hat er die Stadt vor dem abstürzenden Satelliten gerettet und kontrolliert diese ganze komischen Killer-Roboter.

der abgeschossene Hand-Roboter und Medical Mechanica

Während Kitsurubami sich am Ende aus dem Fluß retten muß, sitzt ihr Chef Amarao beim Friseur, wobei die Friseuse sich als Haruko entpuppt, was zu einer wilden Schießerei führt. In dieser Folge wird überhaupt viel geballert, ohne daß dabei aber viel herauskäme. Ein bißchen was erfahren wir aber über Amarao. Er sieht in Medical Mechanica und seinen Robotern, also auch Canti, eine Bedrohung für die Erde. Außerdem sei Canti, wenn er rot werde, Atmosk, der berühmte Piratenkönig, hinter dem wiederum Haruko her sei.

Naota wird von Mamimi inzwischen ziemlich bewundert und lädt sie ins Café ein. Er streitet heftig ab, mit Haruko ein Verhältnis zu haben, im Gegenteil: seit sie da ist, habe er nichts als abartige Probleme. Und genau jetzt kommt mal wieder etwas Abartiges aus seinem Kopf heraus, ein diesmal ausgesprochen riesiger Mecha. Medical Mechanica bläst mal wieder Alarm, und der Roboter beginnt, sich auf das "Bügeleisen" zuzubewegen. Haruko und Canti greifen ihn an, und dabei entpuppt er sich mehr und mehr als eine Art riesige Hand, die anscheinend mit dem Bügeleisen die Erde glattbügeln soll.

Das Duell verläuft extrem wie immer. Der gigantische Hand-Roboter ist ziemlich hart im Nehmen, doch Canti locht ihn am Ende doch ein, dicht neben Medical Mechanica. Und Haruko himmelt ihn - ihren Atmosk - an.

Folge 6 - FLCLimax / Furi Kura

Miyaji-sensei versucht ihren Schülern den korrekten Umgang mit Stäbchen nahezubringen, ist aber eigentlich selbst diejenige die solchen Nachhilfe-Unterricht am nötigsten hätte.

Seit dem Erscheinen der riesigen Hand gibt Medical Mechanica Unmengen an Dampf von sich, die die ganze Stadt einhüllen. Und Haruko und Canti sind seitdem verschwunden, was Naota in eine stille Verzweiflung gestürzt hat.

Für Amarao und Kitsurubami sieht diese Hand so aus, als wolle sie gleich das Bügeleisen ergreifen und das Land bügeln. Um das zu verhindern, müssen sie den Kern finden und aus dem Verkehr ziehen.

Mamimis Roboter-Hund ist ziemlich groß geworden

Unten am Fluß wird Mamimi fast von einer Vespa überfahren (allerdings war es diesmal nicht Haruko). Mamimi sinnt auf Rache. Da klettert ein seltsames kleines Roboter-Tierchen aus dem Fluß. Es benimmt sich wie ein Hund, frißt Handys und anderes elektronisches Material und schließt sich Mamimi an, die es ordentlich füttert. Später nennt sie es "Takkun".

Naota begegnet mal wieder Amarao, der ihn mit Nori-Augenbrauen versieht, nur für den Fall, daß Haruko doch noch mal auftauchen sollte. Er erklärt Naota, daß Haruko / Raharu in Wirklichkeit hinter dem legendären Piraten-König Atmosk her sei, der in die Hände von Medical Mechanica gefallen sei. Sie sei in ihn verliebt und sei auf diesen Planeten gekommen, um ihn zu befreien.

Irgendwann ruft Kamon Naota zum Abendessen, und als er herunterkommt, sitzt da Haruko, als sie nie etwas gewesen. Naota rastet beinahe aus. Haruko ist eine gesuchte Verbrecherin, was sie hier auf einmal mache etc. Nach den üblichen Turbulenzen stellt sich dann die entscheidende Frage, was Furikuri denn nun eigentlich ist. Das erfahren wir leider nicht, dafür zieht Haruko Naota mal wieder ihre Gitarre über den Kopf.

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Spät am Abend gibt es dann eine richtig romantische Szene zwischen den beiden. Haruko fragt Naota, ob er nicht alles hinschmeißen und einfach mit ihr kommen wolle. Und Naota wirft sich weinend an ihre Brust und ist so froh, daß sie wieder da ist.

Am nächsten Tag machen die beiden einen Motorradausflug und essen schlecht schmeckenden Raamen. Naota fragt Haruko, ob der Kampf gegen Medical Mechanica ihr Job sei. Aber so ist es nicht, sie will von denen nur das wiederhaben, was sie ihr weggenommen haben. Und wie es aussieht, wird sie es auch bekommen, solange sie Naota hat.

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Atmosk entschwindet in den Weltaum

Mamimis neuer Takkun ist inzwischen ganz schön gewachsen und ähnelt mehr und mehr einem richtigen Hund. Mamimi geht nun dazu über, ihn mit anderem Futter zuversorgen, nämlich mit Vespas, die der Roboter ebenso gierig verschlingt wie vorher die Handys. Sie findet sogar diejenige, mit der sie naßgespritzt wurde, aber offenbar ist sie auf einem größeren Rache-Trip und verfüttert jede Vespa, die sie in Mabase finden kann.

Inzwischen ist der Roboter auf die Größe einer Kuh herangewachsen und stürzt sich nun auf Autos. Wie es aussieht, läßt er sich von Mamimi auch nicht mehr kontrollieren und wächst mit atemberaubender Geschwindigkeit. Als er schließlich Dinosaurier-Größe erreicht hat, fährt ihm Amarao von die Schnauze, und der erkennt sofort, was das ist, nämlich der Kern. Wie es der Zufall will, ist auch gerade Canti zur Stelle und verschmilzt mit dem Roboter. Medical Mechanica bläst mal wieder die Sirenen und der Roboter stürzt sich auf die gelochte Hand. Auf deren Fläche treffen dann Amarao, Haruko und Naota aufeinander. Haruko verfüttert Naota an den Roboter, der daraufhin alles zusammen hat und mit dem Loch in der Hand verschmilzt.

Amarao verfällt in Panik. Er meint, jetzt habe Medical Mechanica gewonnen. Die Hand bewegt sich wieder und greift das Bügeleisen, doch sie schafft es nicht ganz, denn da stellt sich ihr Canti in den Weg. Aus dessen Kopf klettert Naota, der rot glüht und anscheinend die Macht von Atmosk in sich trägt. Er sprengt sie Hand einfach so weg, aber Haruko ist entsetzt. Wie kann Naota so etwas machen? Wie eine Furie stürzt sie sich mit ihrer Gitarre auf ihn, doch Naota / Atmosk kann ihr mit seiner eigenen Gitarre ohne weiteres Paroli bieten.

Haruko landet schließlich ziemlich unsanft und erwartet Naotas finalen Schlag, doch statt dessen verwandelt der sich in Naota zurück und gibt ihr einen Kuß. Schlagartig kommt nun der echte Atmosk aus seinem Kopf. Er sieht aus wie ein gigantischer roter Phönix. Mit seinem Klauen packt er das Medical-Mechanica-Bügeleisen und entschwindet damit in den Weltraum.

Harukos Mission geht also weiter, auf dem nächsten Planeten ...

Zurück bleibt nur die wieder heruntergefallene Ruine der Medical Mechanica, Harukos Gitarre, Canti, eine sehr verblüffte Mamimi, und Naotas langweiliges tägliches Leben.


Erstellt am 8.1.2009. Letzte Änderung: 19.2.2014