Full Metal Panic OVA - Zusammenfassung der Handlung Teil 1

Die Tuatha de Danaan hat einen ziemlich wilden Unterwasserkampf zu bestehen, der Teresas vollen Einsatz verlangt. Wie sich kurz darauf herausstellt, war es aber nur ein wilder Traum, bei dem am Ende Sagara in zahlreichen Kopien auftaucht und ihr seine Liebe erklärt. Teresa findet das ganz toll, bis der geträumte Torpedo einschlägt und Teresa aus dem Bett fällt und auf diese Weise unsanft erwacht. Noch halb im Schlaf schlurft sie barfüßig und ziemlich spärlich bekleidet aus ihrer Kabine heraus und trifft als erstes Sousuke, der an einer militärischen Simulation arbeitet. Sie umarmt ihn stürmisch, und der arme Sousuke weiß gar nicht, wie ihm geschieht.

Sousuke und Teresa

Derweil läuft im Computer die Simulation, deren Stimme nach einiger Zeit Teresa in die Wirklichkeit zurückbringt. Die Sache ist ihr wahnsinnig peinlich. Sie entschuldigt sich tausendmal und fleht Sousuke an, das niemandem zu erzählen. Sie selbst kann es allerdings nicht für sich behalten und beichtet es Melissa, die sie dafür ausschimpft und meint, es sei ein Glück, daß die Danaan gerade im Dock liege und nichts passieren könne. Teresa macht sich aber viel größere Sorgen darüber, daß Sousuke sie jetzt verachten könnte.

Melissa fragt sie, warum sie eigentlich auf der Brücke übernachtet habe. Das aber weiß Teresa selbst nicht mehr so genau. Gestern Abend hat sie mit Melissa zusammen ein paar Bierchen getrunken. Aber was dann passiert ist, daran erinnert sie sich nicht mehr so genau. Jetzt jedenfalls ist es so, daß in ihrem Zimmer ihr Lieblings-Stofftier fehlt. Sie muß in der Nacht als Schlafwandlerin im Schiff herumgegeistert sein und es irgendwo verloren haben.

In der Zwischenzeit hat Melissa die Programmierung der M9-Mechas ein bißchen verbessert, sodaß sie sich jetzt auch unbemannt sinnvoll bewegen können. Sie demonstriert das damit, daß sie zwei von ihnen Tango tanzen läßt. So ganz klappt das aber noch nicht ...

*

Als nächstes erscheint Teresa im Büro des Quartiermeisters, das auch als Fundbüro dient. Gerade will sie dem Offizier erklären, um was es geht, da erscheint Kurt Weber. Er hat aber nichts verloren, sondern etwas gefunden: und zwar eine Ladung Anime-DVDs. Er stellt die Tüte auf den Tisch und verschwindet dann verdächtig schnell wieder.

Der Offizier sieht nun nach und stellt fest, daß seit gestern nichts abgegeben wurde. Was auch immer Teresa sucht, hier ist es offenbar nicht. Dafür erscheint nun Clouzot, der einen ziemlich abgearbeiteten Eindruck macht. Jetzt will er mal eine Pause machen und sich ein paar Videos ansehen. Aber diese Videos sind leider verschwunden. Genauer gesagt sind es offenbar die, die Kurt gerade eben hier abgegeben hat.

Teresa muß Kalinins Borsch essen

Clouzot bittet Teresa, niemandem zu verraten, daß er solche Filme sieht. Schließlich ist er Kommandeur einer Einheit und muß ein gutes Beispiel geben. Teresa kommt das komisch vor und sie fragt, wenn ihm diese Animes so peinlich seien, ob es dann nicht besser wäre, sie nicht anzuschauen.

*

Teresa durchwandert die Danaan auf der Suche nach ihrem Stofftierchen. Sie denkt über die vergangene Nacht nach. Was ist da eigentlich passiert? Irgendwann hat mal das Telefon geklingelt. In der Anrufer-Liste steht zum Glück immer noch, wer angerufen hat: Andrei Kalinin. Also stattet sie ihm mal einen Besuch ab und versucht unauffällig herauszufinden, was letzte Nacht los war, ohne dabei zu deutlich zu verraten, daß sie sich an nichts erinnert.

Wie es aussieht, kocht Kalinin in seiner Freizeit gerne. Heute steht Borsch auf dem Speiseplan, denn Kalinin ist ja bekanntlich Russe. Er freut sich über Teresas Besuch und lädt sie zum Essen ein.

Weber und Clouzot

Kalinin erzählt Teresa, daß er sie angerufen habe wegen eines Tests, daß sie aber geantwortet habe, sie werde sich etwas verspäten. Um genau 3 Uhr habe dann Mardukas angerufen, daß Teresa doch nicht kommen werde. Teresa ist schockiert, daß sie in ihrem schlafwandlerischen Zustand ausgerechnet auf Mardukas gestoßen zu sein scheint.

Die ganze Zeit hindurch hat Kalinin mit wissenschaftlicher Gründlichkeit sein Borsch gekocht und serviert das Resultat nun Teresa. Und die hat wahrscheinlich noch nie in ihrem Leben etwas so grauenvolles gegessen.

Sie überlebt es aber, und nun muß sie zu Mardukas. Vorher gerät sie aber in einen Streit zwischen Kurt Weber und Belfungun Clouzot. Denn diese Geschichte mit den angeblich verlorenen und wiedergefundenen Animes war ein Streich, den Weber Clouzot gespielt hat. Er hat nämlich die Animes teilweise mit "Schweinereien" überspielt. Der gute Clouzot sieht jetzt rot und steht kurz vor dem Amoklauf.

Teresa hat keine Chance, die beiden zu stoppen. Das schafft erst Richard Mardukas, zu dem Teresa ja sowieso wollte. Mardukas hält den beiden eine ordentliche Standpauke, die dann zu einer Art Predigt ausartet und sich ziemlich hinzieht.

Teresa und Melissa vertragen sich wieder

Irgendwann ist er dann aber doch fertig, und jetzt kann Teresa ihn endlich fragen, was letzte Nacht los war und warum er Kalinin angerufen hat. Aber Mardukas weiß es auch nicht. Jemand hat ihm gesagt, Teresa sei müde und werde bei dem Test nicht anwesend sein. Und das solle er auch Kalinin ausrichten. Und derjenige, der das Mardukas gesagt hat, war Sagara Sousuke!

So langsam kehrt Teresas Erinnerung wieder zurück. Stimmt, sie ist irgendwann mit ihrem Stofftier im Arm Sousuke begegnet. Im Halbschlaf hat sie ihm ein paar sehr seltsame Sache gesagt und sich dann von ihm in die Kommandozentrale bringen lassen, wo sie schließlich einschlief. Und ihr Schmusetier (übrigens ein Bonta-kun) muß demnach noch bei Sousuke sein.

Sousuke ist gerade dabei, nach Tokyo zu abzufliegen, aber Teresa erwischt ihn noch im letzten Moment und entschuldigt sich bei ihm. Zuletzt ruft sie ihm zu, sie liebe ihn sehr und hoffe, daß er sie jetzt nicht haßt. Der mißversteht das aber (was im Japanischen in diesem Fall möglich ist) und meint, sie beziehe sich auf den Alkohol, den Melissa ihr eingeflößt hat. Also ermahnt er sie, in Zukunft abstinent zu leben. Und dann ist er weg.

Ihr Bonta-kun ist übrigens bei Melissa gelandet, bei der Teresa sich jetzt beschwert, daß sie ihr überhaupt Alkohol gegeben hat. Denn damit hat die ganze Konfusion ja erst angefangen.

Aber irgendwie war es doch ein cooler Tag.


Erstellt am 28.9.2008. Letzte Änderung: 19.2.2014