Full Metal Panic? Fumoffu - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 11 und Extra-Folge 1 und 2

Teil 1a - Minami kara kita Otoko (Der Junge, der aus dem Süden kam)

Der Konrektor des städtischen Jindai Koutou Gymnasiums stürmt in das Zimmer der Rektorin und knallt ihr die Reparaturrechnung der vergangenen Woche auf den Tisch. Das zu ersetzen, was Schüler Sagara Sousuke so alles in die Luft gesprengt hat, ist nicht gerade billig. Die Rektorin meint jedoch, der arme Junge sei halt auf Schlachtfeldern aufgewachsen. Man müsse Verständnis für ihn haben und ihn langsam und schonend an ein Leben im Frieden gewöhnen.

Kyouko und Kaname

*

Unglaublich, aber wahr: Sousuke hat eine Verehrerin, und die steckt ihm einen Liebesbrief in den Spind. Natürlich hat Sousuke diesen gegen terroristische Aktivitäten abgesichert und merkt, daß sich jemand unbefugt daran zu schaffen gemacht hat. Ganz klar: im Spind ist eine Bombe, und was macht man in so einem Fall: man sprengt ihn in die Luft. Kaname findet diese Idee allerdings nicht so gut ... vielleicht lernt Sousuke es ja irgendwann mal.

Immerhin ist von dem Liebesbrief noch soviel übrig geblieben, daß Kaname mitbekommt, um was es geht. Sousuke interpretiert die Überreste allerdings etwas anders. Und was ein Liebesbrief sein soll, davon hat er überhaupt keine Ahnung.

Wie auch immer, in dem Brief steht etwas von einer Verabredung nach der Schule. Kaname und Kyouko verstecken sich also hinter einem Gebüsch und schauen mal, was passiert. Zu erst kommt das Mädchen, Saiki Enna aus der A-Klasse. Kaname ist schwer eifersüchtig.

Und dann passiert nichts mehr. Stunde um Stunde vergeht, und Enna wartet mit roten Bäckchen. Und wartet. Und wartet. Und Kyouko und Kaname warten und warten ...

Irgendwann wird es Kyouko zu langweilig. Doch Kaname und Enna warten weiter. Schließlich wird es Nacht, und jetzt kommen ein paar Schläger und Aufreißer vorbei und machen Enna an.

Kaname ist nicht der Typ, der sich so leicht erschrecken läßt, und so stürzt sie sich entschlossen dazwischen, obwohl sie gegen die drei Kerle keine großen Chancen hat.

Darauf hat Sousuke nur gewartet. Er hat nämlich in perfekter Tarnung auch den ganzen Tag dort gewartet, daß endlich der Feind auftaucht, und jetzt legt er die drei bösen Buben ratz fatz flach.

Kaname ist geschockt, und Enna erst. Weinend rennt sie davon, als sie erfährt, daß Sousuke ihren Liebesbrief gesprengt hat und sie für eine Terroristin hält.

*

Am nächsten Morgen war anscheinend wieder jemand an Sousukes Spind, doch diesmal verhindert die energische Kaname, daß er ihn wieder in die Luft sprengt. Drinnen ist ein Dankesbrief und etwas zu essen - von Kaname als Dank dafür, daß er sie gestern gerettet hat.

Teil 1b - Sora mawari no Ranchitaimu (Himmels-drehende Essenszeit)

Mit japanischer Literatur vor 1300 Jahren hat Sousuke gewisse Schwierigkeiten, weil da so manches mißverständlich ist, wenn man nicht weiß, was gemeint ist. Darüber soll die Klasse aber eine Hausarbeit schreiben, die bis morgen zur 5. Stunde zur Abgabe fällig ist. Wer sie zu spät abgibt, muß in den Ferien bei Fujisaki-sensei nachsitzen.

Sousuke und Kaname

Freundlicherweise leiht Kaname Sousuke ihr Heft mit den Aufzeichnungen und der bereits fertigen Arbeit. Der studiert das alles die ganze Nacht hindurch, versteht dann immer noch alles falsch und schreibt dann seinen eigenen Aufsatz.

So weit, so gut. Am nächsten Tag (nach einem nur ganz kleinen Zwischenfall) trifft er in der Schule Kaname wieder. Er ist mit sich zufrieden, sie ist mit ihm zufrieden. Nur das Pech: er hat ihr Heft bei sich zuhause vergessen. Kaname gerät in Panik ... Sousuke saust zu Fujisaki-sensei, um ihm das alles zu erklären, doch der ist gerade nicht im Lehrerzimmer. Kaname faßt den Beschluß, daß sie beide zu seiner Wohnung fahren und das Heft holen. Die Zeit ist knapp: nur 52 Minuten, aber sie müssen es unter allen Umständen irgendwie schaffen.

Die Reise wird, um es mal milde auszudrücken, sehr abenteuerlich. Um ein Taxi anzuhalten, schmeißt Kaname Sousuke kurzerhand auf die Straße. Damit kommen sie zeitig zur Wohnung und sammeln das Heft ein, doch als sie zurückfahren wollen, ist das Taxi weg. Kein Wunder, wenn Sousuke dem Fahrer die Kanone an die Schläfe hält, um ihm klarzumachen, daß er zu warten hat.

In ihrer Verzweiflung klauen sie ein Fahrrad und sausen los. Kaname ist von Sousukes Fahrkünsten ziemlich angetan. Sousuke strampelt wie ein Wilder, und sie kommen gut voran. Dabei nehmen sie es mit einigen Verkehrsregeln leider nicht so genau, so daß sie am Ende auch noch die Polizei auf dem Hals haben (zwei Polizistinnen, die ziemliche Ähnlichkeit mit Miyuki und Natsumi aus You're under Arrest haben) und in einer wilden Verfolgungsjagd abschütteln müssen. Eine der beiden Polizistinnen (Wakana) bekommt dabei einen Nervenzusammenbruch und wird in späteren Folgen immer mal wieder auftauchen und versuchen, mit den beiden abzurechnen.

Weiter geht es mit dem Zug, nur erwischen sie einen, der ausnahmsweise nicht in Sengawa bei ihrer Schule hält, sondern bis Shinjuku durchfährt ...

Mehr tot als lebendig kommen die beiden dann irgendwann doch wieder zurück zur Schule, aber die Zeit ist längst um. Vor Erschöpfung klappt Sousuke zusammen, und Kaname liefert ihn in der Krankestation ab. Und wen finden sie dort: Fujisaki-sensei. Die Stunde ist ausgefallen, und alles war umsonst. Sousuke hat das sogar gewußt, aber er ist irgendwie nicht dazu gekommen, es Chidori zu sagen.

Teil 2 - Koutetsu no Samaa Iryuushon (Stählerne Sommer-Illusion)

Kaname & Co. sind am Strand und genießen die Sonne. Auf der anderen Seite der Bucht erhebt sich ein steiler Berg. Auf diesem steht eine riesige Villa. In dieser Villa lebt ein kleiner Junge namens Hyuuga Masatami (gesprochen von Noda Junko), und der sieht durch sein Fernrohr Kaname. Er gibt seinem Bodyguard Vacio den Befehl, dieses schöne Mädchen zu sich einzuladen.

Kaname und Oren

Kaname hat Wassermelonen organisiert. In Japan ist es ein beliebter Strand-Sport, mit verbundenen Augen und einem Knüppel zu versuchen, solche Wassermelonen zu zerschlagen (ihre Reste werden dann natürlich aufgegessen). Suikawari heißt dieses Spiel, und die Wahl für den Schläger fällt natürlich auf Sousuke. Sie verbinden ihm die Augen. Sousuke marschiert davon, weit, weit weg von der Wassermelone, zieht seine Kanone und schießt sie über 100 Meter oder so treffsicher zu Matsch. Den bekommt Kaname über. Sie war schon den ganzen Tag schlecht gelaunt. Sie hat sich extra schön angezogen, und Sousuke hat natürlich kein Wart darüber gesagt (er hat es halt leider nicht bemerkt), und jetzt noch das. In dieser Stimmung läuft ihr Vacio über den Weg. Schlimmer kann es nicht mehr werden, denkt sie sich und nimmt die seltsame Einladung an. Allerdings, ohne den anderen Bescheid zu sagen.

Also macht Sousuke sich nach einiger Zeit auf die Suche.

Masatami ist stinkreich und scheint nicht mal neurotisch oder so, und Kaname ist schwer beeindruckt.

Sousuke braucht nicht sehr lange, um herauszufinden, wo Kaname gelandet ist. Masatami läßt ihn aber nicht herein, und zu allem Unglück erzählt Kaname ihm auch noch, er sei ein perverser Spanner, der schon die ganze Zeit hinter ihr her sei. Sie ist nämlich immer noch wütend auf ihn. Sousuke gibt natürlich nicht so schnell auf. Als er versucht, sich über die Klippen einzuschleichen, provoziert das eine Art Mini-Krieg. Sousuke legt Masatamis Bodyguards Samejima und Hyoudojedoch schnell flach.

Kaname, die das alles heraufbeschworen hat, schwitzt inzwischen Blut und Wasser, daß er nicht so viele Tote gibt. Sie sitzt Masatami gegenüber, der ihr in aller Ruhe aus seinem traurigen Leben erzählt. Als er fünf Jahre alt war, versprach seine sechs Jahre ältere Cousine ihm, ihn zu heiraten, wenn sie erwachsen seien. Kürzlich brannte sie aber mit einem anderen Mann durch, und seitdem ist Masatamis Vertrauen in die Menschheit schwer erschüttert. Nur Kaname kann er noch vertrauen.

Inzwischen hat Sousuke auch Vacio niedergekämpft und dringt zu Kaname vor. Jetzt bleibt ihn nichts anderes übrig, als Farbe zu bekennen. Masatami ist natürlich außer sich, auf diese Weise betrogen worden zu sein, aber Kaname und Sousuke schaffen das Wunder, ihn wieder einigermaßen zu beruhigen. Dann lädt Sousuke sich Kaname auf und springt mit ihr die Klippen hinunter. An einem Ballon schweben die beiden dann sanft zurück zum Strand.

Teil 3a - Geijutsu no Hanbaagaa Hiru - Kunst a la Hamburger Hill

Mizuhoshi-sensei

Das Jindai Koutou Gymnasium unternimmt einen Tagesausflug. Die Schüler sollen malen, und zwar zum Thema "Mann und Natur". Der Zeichenlehrer Mizuhoshi-sensei versucht mit einem endlosen Wortschwall, den Schülern zu erklären, um was es dabei gehen soll. Irgendwann fangen sie dann mal an.

Zunächst braucht Kanames Klasse einen Freiwilligen, der posiert. Kyouko schlägt Sousuke vor, weil der bestimmt gut im Stillstehen ist. Sousuke ist einverstanden, aber im Grunde hat er keine Ahnung, was er nun machen soll. Mizuhoshi erklärt es ihm, aber so umständlich, daß Sousuke ungefähr das Gegenteil von dem versteht, was eigentlich gemeint ist. Mit dem Posieren wird es also nichts. Mizuhoshi-sensei lehnt es aber ab, daß die Gruppe sich ein neues Modell sucht. Also müssen sie Sousuke wieder einfangen und dabei nach Möglichkeit am Leben bleiben.

Kaname muß mehrere gefährliche und schwierige Missionen durchführen lassen, bis die Klasse ihr Modell endlich wieder zurückbekommt. Mit ihrer energischen und mitreißenden Art ist sie genau die Richtige, um ihrem irren Freund Sousuke Paroli zu bieten.

Gut verschnürt hängen sie ihn dann am Baum auf, und nun endlich können sie ihn malen. Die Ergebnisse tragen Titel wie "Jagdbeute" oder "Das Schicksal eines Idioten".

Teil 3b - Itto na Suteiku Auto (Sich verschlimmerndes Stake Out)

Kaname ärgert sich über Sousuke. Kyouko meint, eigentlich hätte sie doch viel Spaß, wenn sie bei ihm sei. Aber anscheinend wird ihr das langsam doch lästig. Vielleicht wäre es besser, wenn sie sich mal eine Zeitlang nicht sehen würden.

Sousuke und Kyouko

Wie es der Zufall will, triff Kaname genau in dieser Stimmung einen alten Freund namens Fuwa ...

... und verabredet sich mit ihm in den Fumo-Fumo-Land-Vergnügungspark. Kyouko kann das natürlich nicht akzeptieren, und so schleicht sie zusammen mit Sousuke den beiden nach. Sie und Sousuke haben schwarze Sonnenbrillen und Anzüge an, und Kyouko hat sich passend dazu sogar schwarze Schleifen statt der sonst obligatorischen grünen in die Haare geflochten. Es wirkt sehr konspirativ.

Derweil amüsieren Kaname und Fuwa sich prächtig. Sousuke hat sie die ganze Zeit beobachtet und festgestellt, daß Fuwa kein feindlicher Spion oder so ist, den man aus dem Verkehr ziehen müßte. Kyouko ist erleichtert.

Sousuke betrachtet seine Aufklärungsmission als beendet und will gerade nach Haus gehen, als Fuwa und Kaname von ein paar Yakuza angemacht werden. Wie soll er ihnen aber helfen, ohne sich dabei zu verraten? Die Lösung ist die Bonta-Verkleidung. Bonta-kun ist das Maskottchen des Fumo-Fumo-Landes, und wer da drin steckt, den erkennt nicht mal die eigene Großmutter. Zwar sieht der niedliche Bonta-kun nicht so aus, als wäre er auch als Kampfanzug geeignet, doch damit hat Sousuke keine Schwierigkeiten, und mischt die Yakuza gehörig auf.

Für den Geschmack der Park-Aufsicht war es allerdings ein bißchen viel, also machen sie Jagd auf Sousuke. Kaname ahnt, wer sich in diesem Kostüm versteckt, und als Fuwa ihr im Riesenrad einen Antrag macht, lehnt sie ihn ab, wobei sie an Sousuke denkt.

Später, als Fuwa schon weg ist, sammelt sie Sousuke ein, ohne allerdings zu sagen, daß sie ihn unter seinem Kostüm erkannt hat. Und dann erzählt sie ihm eine Geschichte von sich. Zum Beispiel, daß dieser Fuwa ihr Freund werden wollte, sie es aber abgelehnt hat, und daß sie sich sehr gefreut hat, als ein gewisser Sousuke sich Sorgen um sie gemacht hat.

Teil 4a - Oshiuri no Fetisshu (Fetisch eines Hausierers)

In der Umgebung der Schule treibt sich ein als Pony verkleideter Sittenstrolch (gesprochen von Narita Ken) herum, der die Schülerinnen belästigt. Der Schulsprecher rät den Schülerinnen, den Feind bei Sicht zu vernichten oder, wenn das nichts wird, soviel wie möglich herauszufinden und dann zu fliehen. Natürlich stammt diese Formulierung von Sousuke.

Wakana und Sousuke

Das nächste Opfer wird am Abend Kyouko. Das Pony fällt sie an und frisiert ihre Haare zwangsweise zu einem Pferdeschwanz um. Damit Kyouko diesen eine Zeitlang behält, fixiert es ihn mit Klebstoff.

Sonst passiert ihr allerdings nichts, und als Kaname ihre Freundin am nächsten Tag sieht, findet sie diese Frisur sogar recht nett.

... Später, nach der Schule, macht Kaname einen entscheidenden Fehler. Sie geht zum nächsten Kouban (Polizeihäuschen) und will den Vorfall anzeigen. Doch sie gerät ausgerechnet an Wakana, die sich noch ganz genau an die Fahrrad-Verfolgungsjagd erinnert, der sie eine Strafversetzung zu verdanken hat. Kurz und gut: um das Pony zu schnappen, muß Kaname den Lockvogel spielen.

Natürlich paßt Sousuke auf sie auf, und zwar in seiner Bonta-Verkleidung, damit Wakana ihn nicht erkennt, falls sie ihn sehen sollte.

Leider geht das ziemlich schief. Wakana sieht Bonta-kun tatsächlich, hält ihn aber fälschlicherweise für den Strolch, so daß es zwischen den beiden zu einer irren Verfolgungsjagd kommt, während das echte Pony hinter Kaname her ist.

Gerettet wird sie fast durch Zufall, als Wakana, Bonta, Kaname und der Pony-Typ am Ende alle übereinander fallen.

Wakana kann das Pony endlich verhaften. Es stellt sich heraus, daß es ein Handelsreisender ist, der auf Pony-Frisuren bei Frauen steht.

Teil 4b - Ankoku no Peishento (Patient der Finsternis)

Kaname erzählt Kyouko und Mizuki eine Geistesgeschichte, bei der die beiden sich schrecklich fürchten. Sousuke hingegen zuckt mit keiner Wimper, und so überlegen die Mädchen sich, womit man ihn wohl mal so richtig erschrecken könnte.

Kaname, Sousuke und Mizuki

In der Gegend gibt es ein seit 10 Jahren verlassenes Krankenhaus, in dem es gräßlich spuken soll. Kyouko fürchtet sich aber allein bei dem Gedanken daran schon so sehr, daß Mizuki, Kaname und Sousuke allein gehen müssen.

Dort angekommen sieht Mizuki den Geist einer alten Frau und ergreift sogleich das Hasenpanier. Auch Kaname ist die Sache nicht mehr so ganz geheuer, aber jetzt kann sie nicht mehr zurück.

Sousuke hat den Geist übrigens auch gesehen, aber wieso soll man sich vor einem völlig unbewaffneten Geist, der einfach nur unter dem Fenster steht, fürchten?

Drinnen spukt es nach allen Regeln der Kunst. Kaname stirbt tausend Tode, doch an Sousuke geht das alles völlig vorbei: keine Minen, keine Selbstschußanlagen, keine Attentäter, also keine Gefahr.

Irgendwo in den Ruinen klingelt das Telefon. Sousuke nimmt mit einem Steinwurf ab. Es könnte ja sein, daß das Abheben des Hörers eine Explosion auslöst, wie damals bei einem Freund von ihm im Libanon. Aber es ist nur ein Geist, der sich verwählt hat. Kaname regt sich furchtbar darüber auf, daß Sousuke sich nicht mal ein bißchen fürchtet, sondern den Geist an die nächste Polizei-Notrufnummer verweist.

Kein noch so schauriger Spuk kann Sousuke auch nur im geringsten beeindrucken, aber auch Kaname fürchtet sich schon längst nicht mehr. Sie sprüht statt dessen vor Ärger, daß Sousuke sich nicht fürchtet, sondern nur sie.

Irgendwann ist sie so wütend, daß sie auf einen der blutüberströmten Geister losgeht, doch da bricht der Boden unter ihr ein. Als sie unten erwacht, liegt sie in einer riesen Blutlache. Und das ist das erste Mal bei diesem Ausflug, daß Sousuke Angst hat. Und zwar um sie. Kaname selbst ist auch überzeugt, nun sterben zu müssen. Trotzdem ist sie ganz ruhig und gelassen.

Allerdings ist es keineswegs ihr eigenes Blut, sondern nur rote Farbe. Und nun beginnt die Sache sich auch aufzuklären. Die Geister sind ein paar Leute, die dort als Geister auftreten, um in der alten Ruine ihre Ruhe zu haben, weil sich zuvor dort immer Schläger und anderes lichtscheues Gesindel herumgetrieben hatte.

Auf der Heimfahrt will Kaname von Sousuke wissen, ob er wirklich Angst um sie gehabt hat. Er gibt das zwar nicht so offen zu, aber er hatte wirklich, und Kaname findet das ganz süß.

Teil 5a - Jun de Fujun na Gurappuraa (Ein reiner und unreiner Grappler)

Kaname und Kyouko werden von einer Gruppe Schläger verfolgt. Als Kyouko die Puste ausgeht, sieht es schlecht für die beiden Mädchen aus, doch da taucht ein seltsamer Karate-Heini auf und rettet sie. Er ist allerdings selbst auch sehr unhöflich zu Kaname, und die muß all ihre Selbstbeherrschung aufbringen, um ihn nicht auch noch zusammenzuscheißen. Statt dessen behandelt sie ihn super freundlich und geht dann mit Kyouko von dannen.

Sousuke im Doujou

Am nächsten Tag haben Sousuke und Kaname vom Schulsprecher den Auftrag bekommen, den Karate-Club aus seinem Doujou rauszuschmeißen, weil das zwecks Renovierung abgerissen werden soll.

Die Karate-Leute sind allerdings knallharte Burschen. Wahrscheinlich deshalb wurden Sousuke und Kaname ausgewählt, ihnen die schlechte Nachricht zu überbringen, denn mit den beiden ist, wenn es sein muß, auch nicht gut Kirschen essen. Die drei Schläger wollen natürlich nicht gehen. Statt dessen machen sie folgendes Geschäft: wenn Sousuke sie besiegt, dann geben sie ihr Trainingsgebäude heraus. Wenn nicht, dann gehört Kaname ihnen.

Sousuke wählt also einen aus und schießt ihn dann mit Betäubungsmunition nieder. Gewonnen. Die beiden anderen finden das allerdings äußerst unfair. Sie muß er jetzt also auch noch besiegen - ohne Kanone.

Den zweiten besiegt er ohne Gewehr oder so mit Tränengas. Gewonnen. Der dritte findet das extrem unfair. Also noch ein Kampf, diesmal auch ohne Gas und so.

Den dritten besiegt er mit einem Trick und einer falschen Handgranate, und damit hat er nun doch wirklich gewonnen.

Da erscheint der Trainer der drei Typen. Es ist kein anderer als der Junge, der am Tag zuvor Kaname und Kyouko gerettet hat. Allerdings erkennt er Kaname nicht wieder, weil er nämlich ziemlich kurzsichtig ist. Jedenfalls fordert auch er nun Sousuke heraus, sonst bekommen sie das Doujou nicht. Sousuke darf sogar die Waffen wählen. Zur Abwechselung kämpfen sie beide ganz ohne Waffen. Issei knallt Sousuke gegen die Wand, doch so schnell ist der nicht besiegt. Sousuke macht nun ernst, und auch Issei: er zieht seine Brille auf, damit er den tödlichen Punkt nicht noch einmal verfehlt. Jetzt allerdings erkennt er Kaname, und da ist es mit dem Kampfgeist vorbei. Daß sie und er an der gleichen Schule sind, ist ihm anscheinend extrem peinlich bei seinem Macho-Gehabe.

Und schon landet er auf den Brettern, und damit hat Sousuke nun wohl wirklich und endgültig gewonnen. Das Doujou wird abgerissen.

Doch Issei und sein Club wollen Revanche und Kaname sozusagen zurückerobern.

Teil 5b - Zen'i no Toresupasu (Eindringling in guter Absicht)

Issei und Sousuke

Issei hat Sousuke per Brief einen Einladung zum Duell auf dem Flachdach der Schule in den Spind gesteckt. Er weiß nicht, daß Sousuke seinen Spind in die Luft zu sprengen pflegt, wenn er darin unbekannte Objekte findet. Nach der Explosion ist der Brief natürlich hin, und so wartet Issei umsonst stundenlang. Er will Sousuke verprügeln, erwischt aber aus Versehen den Hausmeister, Herrn Oonuki Zenji.

Das läuft darauf hinaus, daß er und Sousuke eine Woche lang die Arbeiten des Hausmeisters übernehmen müssen, bis dieser wieder auf den Beinen ist. Und Hayashimizu macht für die beiden auch noch ein Duell daraus. Sollte Issei gewinnen, bekommt er einen neuen Raum für seinen Karate-Club. Verliert er, muß er sich in Zukunft von Sousuke fernhalten.

Herr Oonuki ist über die unerwartete Hilfe sehr erfreut. Allerdings übertreiben die beiden es ein bißchen, außerdem gönnt natürlich keiner dem anderen auch nur den kleinsten Erfolg, so daß am Ende noch mehr Chaos dabei herauskommt.

Schließlich ermahnt er die beiden in aller Freundschaft, daß sie gefälligst zusammen und nicht immer nur gegeneinander arbeiten müßten.

Das nehmen sie sich sehr zu Herzen. Sie kochen für Oonuki Essen, und zwar Fisch. Sie geben sich sehr viel Mühe, arbeiten zusammen, und präsentieren dem Hausmeister einen wirklich leckeren gekochten Fisch mit Reis, Gewürzen und allem Drum und Dran. (Übrigens: wenn Sie schon immer mal wissen wollten, wie Japaner Fisch mit Stäbchen essen: hier können Sie es sehen.) Oonuki ist sehr gerührt, bis er auf die Idee kommt zu fragen, wo die beiden diesen Fisch eigentlich her haben. Nun, sie haben ihn nach großen Mühen im Gartenteich gefangen. Oonuki glaubt, nicht richtig gehört zu haben. Er hat persönlich diesen Koi-Karpfen großgezogen, die letzten 15 Jahre gehätschelt und gefüttert, und er war fast so etwas wie sein Kind. Katharina hat er ihn genannt.

Oonuki verwandelt sich nun in einen maskierten Kettensägen-Rächer und macht die ganze Nacht hindurch Jagd auf die beiden Übeltäter.

... Immerhin der größte Teil der Schule bleibt stehen. Sousuke und Issei sind völlig am Ende. Und als Oonuki am Morgen wieder aufwacht, fragt er sich, wie er an diesen Ort kommt.

Teil 6 - Yarisugi no Uookurai (Übertriebener Kriegsschrei)

Der Rugby-Club des Jindai Koutou Gymnasiums hat ein Problem: er soll aufgelöst werden wegen Erfolglosigkeit. Die Spieler sehen zwar aus wie richtige Rugby-Spieler, sind aber in Wirklichkeit fromme Lämmchen, die am liebsten alten Omas über die Straße helfen, die niedlichen Kaninchen füttern oder zweimal wöchentlich den Rasen mähen.

Der Rugby-Club

Vor 20 Jahren war das zwar mal anders, aber das Team hat schon seit Ewigkeiten keinen Blumentopf mehr gewonnen.

Hayashimizu Azunobu, der Schulsprecher, beauftragt Kaname und Sousuke, die Auflösung des alt-ehrwürdigen Clubs zu verhindern. Sollten sie nämlich das Spiel gegen ihren Erzrivalen vom Gurasuyama-Gymnasium gewinnen, dann bleibt der Club bestehen. Allerdings stehen ihre Chancen praktisch bei Null. Und außerdem hat der Club auch noch einen Spieler zuwenig. Die Lösung: der neue Spieler wird Sousuke, der Manager Kaname. Hayashimizu stattet sie dazu mit allem aus, was eine Rugby-Managerin so braucht: ein etwas längeres Schulkleid und ein Kessel ...

Mit zu zwei Zöpfen geflochtenen Haaren und dem Kessel in der Hand geht Chidori zusammen mit Sousuke dann zum Spielfeld und ist erschüttert über ihre Mannschaft. Wie sie da so verloren mit dem Kessel in der Hand auf dem Feld steht, erinnert sie irgendwie ein bißchen an Ranma. Sie putzt die Männer ordentlich runter, doch das wirkt nicht besonders. Später am Tag in einem Café sitzt die Mannschaft mit ihrem neuen Spieler und ihrer neuen Managerin beim Eis, als das gegnerische Team vom Gurasuyama-Gymnasium einläuft. Es dauert nicht lange, da werden Kanames Bubis fürchterlich vermöbelt (wobei allerdings Kanames große Klappe nicht ganz unschuldig ist).

Damit sind die Jungs reif für Sousukes Spezialtraining. Er nimmt sie mit in die Berge und schleift sie erbarmungslos. Eine Woche Zeit hat er bis zum Spiel, und als sie wieder zurückkommen, sind die braven Jungen Bestien geworden.

Bei strömendem Regen, Blitz und Donner treten sie dann gegen die Gurasuyama-Mannschaft an. Der Ball wird losgetreten und landet ausgerechnet bei Sousuke. Das Problem dabei: er hat von den Rugby-Regeln keine Ahnung. Irgend jemand schreit "tritt ihn", und so tritt er, allerdings nicht den Ball, sondern einen aus der feindlichen Mannschaft, der daraufhin ins Krankanhaus kommt. Sousuke kommt seinerseits von Platz, aber seine Jungs wissen jetzt, was von ihnen erwartet wird. Und so wird das Spiel ein Schlachtfest, und zum ersten Mal seit zig Jahren gewinnt die Jindai Koutou-Mannschaft wieder ein Spiel. Und wie.

Teil 7 - Megami no Rainichi (Eine Göttin kommt nach Japan)

Die Tuatha de Danan wird gerade repariert. Die niedliche Kommandantin Theresa Testarossa hat somit ein paar Wochen frei, und die will sie in Japan verbringen. An einer japanischen Schule. An einer ganz bestimmten Schule ... Als Mardukas das hört, fällt er fast in Ohnmacht, aber ändern kann er an Theresas Entschluß nichts mehr.

Kyouko, Kaname und Theresa

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Im Jindai Koutou Gymnasium geht ein seltsamer Typ um. Er soll sogar in der Mädchen-Umkleide aufgetaucht sein. Sousuke, der mit der Schule und seinen Dienstpflichten so beschäftigt ist, daß er seit drei Tagen nicht geschlafen hat, hat ihn ziemlich schnell gestellt, hält ihm die Pistole an die Schläfe und bricht dann in kalten Schweiß aus, als er sieht, daß er seinen Chef Mardukas erwischt hat. Der ist nämlich gekommen, um Theresas Schule zu inspizieren, und hat sich dabei ein bißchen verlaufen.

Die nächsten 24 Stunden werden für Sousuke verdammt hart. Mardukas scheucht ihn den ganzen Tag und die ganze Nacht herum und läßt ihn alles auf Hochglanz bringen. Den Grund erfährt Sousuke erst ganz am Schluß: daß ihm nämlich weiblicher Besuch ins Haus steht. Und daß die süße Theresa nicht nur in seine Schule gehen wird, sondern auch bei ihm wohnt. Wenigstens ist er aber Mardukas los, denn der muß zur Basis zurück. Dafür soll Melissa Mao demnächst eintreffen und Theresas Anstandsdame spielen.

*

Theresa stellt sich dann in der Schule vor und beginnt mit großem Elan das Leben einer japanischen Schülerin. Die Jungen in ihrer Klasse sind von der niedlichen Mitschülerin ganz begeistert, die Mädchen übrigens auch. Bis auf eins: Kaname nämlich ist über ihre Rivalin wenig erfreut.

Theresa hat mit dem Unterricht keine Probleme, sie weiß und kann anscheinend so gut wie alles. Und in ihrer Nähe ist immer Sousuke, bereit, jeden niederzuschießen, der ihr gefährlich werden könnte. Allerdings ist er schon ziemlich am Ende seiner Kräfte. Schließlich hat er seit vier Tagen nicht geschlafen.

Später ist Schwimm-Unterricht. In Sport ist Theresa eine Niete, allerdings mit einer Ausnahme: sie kann gut schwimmen und lange tauchen. So lange, daß alle schon meinen, sie sei ertrunken. Voller Panik springt Sousuke uns Becken, um sie zu retten. Theresa taucht derweil am anderen Ende des Beckens quietschvergnügt wieder aus, dafür müssen sie nun Sousuke retten, weil der anscheinend gar nicht schwimmen kann. Dafür fällt er erst mal vor Erschöpfung in Ohnmacht, was Theresa zum Anlaß nehmen will, ihn Mund zu Mund wiederzubeleben. Das kann Kaname allerdings unmöglich zulassen.

Später ruft Melissa bei Sousuke an: sie kann leider nicht rechtzeitig kommen, weil ihr Flugzeug wegen Sturm nicht fliegt. Also bleibt ihm nichts anderes übrig als Kaname zu bitten, diese Nacht auch bei ihm zu bleiben. Das lehnt sie aber rundweg ab. Sagara fällt ihn Ohnmacht.

Natürlich kommt Kaname dann doch in Sousukes Wohnung und paßt auf, daß nichts passiert. Sousuke ist zwar äußerst zurückhaltend, Theresa aber kein bißchen.

Teil 8 - Megami no Rainichi - Onsen Hen (Eine Göttin kommt nach Japan - Onsen-Kapitel)

Theresa verfolgt Sousuke sogar in seinen Träumen - von der Wirklichkeit ganz zu schweigen. Sie liegt nämlich neben ihm im Bett. Als Sousuke das mitkriegt, ist er völlig schockiert, und Kaname ist sauer auf Theresa. Die beiden streiten sich auch am nächsten Tag weiter. Und dann steht plötzlich Melissa Mao vor der Tür.

Kaname und Kyouko

Und so vergehen einige Tage, und die zwei Wochen, die Theresa in Japan bleiben will, sind bald herum. Zum Abschluß will sie dann übers Wochenende in ein japanischen Onsen gehen. ER habe ihr das wärmstens empfohlen. Melissa kommt schnell dahinter, wer Er ist: ihr immer auf Mädchen scharfer Kollege Kurt Weber.

An dem Ausflug nehmen also er, Melissa, Theresa, Kaname und einige weitere Klassenkameraden und -kameradinnen teil. Mit zwei Bussen, einem für die männlichen und einem für die weiblichen Teilnehmer, fahren sie in die Berge zu einem berühmten Onsen. Dort gibt es natürlich auch ein Routenburo (Freiluft-Bad), ebenfalls nach Geschlechtern getrennt, und das ist für die Jungen ein unwiderstehlicher Anreiz, zu den Mädchen hinüberzugucken. Allerdings haben die Mädchen bei den Jungen einen heimlichen Beschützer: Sousuke nämlich ...

Kurt bohrt ein Loch durch den Trennzaun, um zu den nackten schönen Mädchen hinüberschauen zu können, stößt aber nach wenigen Millimetern auf gehärteten Armee-Stahl. Anscheinend hat Melissa vorgesorgt. Doch so leicht geben unsere Spanner nicht auf. Ihr Periskop, mit dem sie als nächstes über den Zaun sehen wollen, wird aber von einem automatischen Laser vernichtet.

*

Nach dem (gemeinsamen) Abendessen beschließen die Mädchen, vor dem Einbruch der Nacht noch einmal ins Wasser zu gehen. Kurt, Onuki und Shinji haben also eine weitere Chance. Kurt macht einen richtigen Schlachtplan. Und den brauchen er und seine zwei Mit-Spanner auch. Anscheinend hat Sousuke außer Selbstschußanlagen auch Minen und ähnliche Nettigkeiten aufgebaut. Der Marsch wird der reinste Höllentrip, und nur Shinji kommt schließlich lebend am Ziel an. Und als er endlich da ist, ist er zu spät: die Mädchen sind schon weg, dafür sitzt Sousuke im Becken.

Die Rückfahrt wird also ziemlich schweigsam. Die Jungen sind zu Tode erschöpft und enttäuscht (außer Sousuke), die Mädchen vom Spielen und Herumtollen ebenfalls todmüde.

Theresa fliegt wieder zurück. Zum Abschied überreicht Kyouko ihr im Name der Klasse einen großen Blumenstrauß und eine Karte, auf der alle unterschrieben haben. Vor Rührung vergießt Theresa einige heiße Tränen.

Und selbst Kaname ist traurig, denn im Grunde verbindet sie mit Theresa eine tiefe Freundschaft.

Teil 9 - Jinginaki Fanjii (Ungerechte Fantasie)

Kaname und Oren sehen sich ein Yakuza-Drama im Fernsehen an. Kaname findet die Geschichte ziemlich unrealistisch, Oren hingegen meint, sie sei gar nicht so übel. Sousuke erscheint und setzt sich neben Kaname. Er ist ziemlich deprimiert, weil eins seiner Investments danebengegangen ist. Seine Leute haben für die belgische Armee neue Ausrüstung kreiert, aber anscheinend hat sie trotz fortschrittlicher Technologie keiner haben wollen. Und die nicht verkauften Stücke hat Sousuke zurücknehmen müssen.

Sousuke bei den Yakuza

Kaname tröstet ihn. Dann gehen sie zu dritt ein bißchen bummeln, und Kaname kauft Sousuke eine Leckerei. Kaname stellt sich Sousuke mit einem Schwanz vor und meint zu sich: "Er ist wirklich ein Hund", was Oren bestätigt. Anscheinend hat sie auch an sowas gedacht.

Dann erleben die drei ein Yakuza-Drama in echt. Zwei verfeindete Clans gehen aufeinander los. Ein paar der Gangster haben wir übrigens schon in Teil 3b kennengelernt. Kaname ist ganz aus dem Häuschen, die findet die Schlägerein irre aufregend. Oren hingegen ist sehr bedrückt. Die Seite, die verloren hat, heißt Mikihara-Clan. Oren heißt auch Mikihara ... und Oren ist in der Tat die Tochter des Mikihara-Clanchefs. Auf der Stelle verarztet sie ihre verprügelten Leute, die sich natürlich ziemlich schämen, aber sie waren nur zu zweit gegen eine große Überzahl. Die anderen sind die Ryuujinkai-Bande, die das Gebiet der Mikiharas (mit Gewalt) übernehmen wollen.

Pech ist, daß der alte Mikihara schwer krank ist. Das nutzen die Ryuujinkais natürlich aus.

Die Yakuza erkennen Kaname wieder und wollen sich an ihr rächen, doch die meint, sie könne jederzeit Bonta-kun herbeiholen, der sie damals so verprügelt hat und sie jetzt wieder ver-"fumoff"-en wird, bis sie um Gnade winseln. Außerdem ist Kaname ja eine Freundin von Oren, und so schließen sie Frieden.

Shibata, einer von Orens Leuten, bittet Kaname sogar, ob Bonta ihnen nicht seine Kampftechniken beibringen könnte. Sonst hätten sie gegen die Ryuujinkai-Leute keine Chance.

Der alte Mikihara hält das für einen schlechten Scherz, als er Bonta-kun das erst Mal sieht (Bonta hat sogar Sousukes Narbe auf der Backe). Doch als er mit dem Schwert auf ihn losgeht, landet er ganz schnell im Gartenteich, und das überzeugt ihn schließlich.

Allerdings gibt es ein Problem mit Bonta-kuns Stimme: das einzige, was er sagen kann, ist "fumoffu". Also muß Kaname immer übersetzen. Aber die Yakuza gewöhnen sich daran.

Und so beginnt ein sehr eigenartiges, hartes und erfolgreiches Training.

Das bleibt den Ryuujinkais natürlich nicht verborgen, und sie beschließen, Oren zu entführen. Kaname erwischen sie auch gleich mit, und Sousuke überlegt, wie er die Mädchen da am besten wieder herausholt, ohne daß es zu viele Tote gibt. Da kommt ihm eine Idee. Er hat ja noch die unverkäufliche Ausrüstung aus Belgien. Und aus was die besteht, sehen wir dann: nämlich lauter Bonta-kun-Verkleidungen. Auf diese Weise zwar völlig lächerlich gekleidet, aber hoch effektiv ausgerüstet, dringen die Mikihara-Leute beim Ryuujinkai-Clan ein und mischen diesen nach allen Regeln der Kunst auf. Für die Ryuujinkais ist das eine extrem peinliche Niederlage, weil sie vollkommen ihr Gesicht verlieren.

Teil 10 - Mamanaranai Buruubaado (Es klappt nicht immer, Bluebird)

In einen kleinen Nebengebäude der Schule gehen sehr mysteriöse Dinge vor - behaupten jedenfalls die Mädchen. Sousuke verschafft sich auf seine Weise (Panzerfaust, Blendgranate etc.) Zutritt, aber es war alles ganz harmlos. Keine Drogenhändler, sondern nur der Fotoclub der Schule, der sich hier breitgemacht hatte, weil sonst nirgends ein Raum aufzutreiben war.

Überhaupt sind Räume für die diversen Clubs am Jindai Koutou Gymnasium sehr knapp. Jeder ist jedem im Weg. Zumindest eine gewisse Erleichterung bietet der Sozial-Studien-Club an, denn der besteht nur noch aus zwei Leuten und will dicht machen. Wer den Raum bekommt, soll in einem Wettbewerb ermittelt werden: wer in einer bestimmten Zeit die meisten Mädchen abschleppt und in den Park bringen kann, dessen Club bekommt den Raum.

Sousuke und Kaname

Und so versammelt sich am Vormittag die halbe Schule im Park, nimmt vom Chef des Sozial-Studien-Clubs Nanba Shirou die Flirt-Instruktionen entgegen und macht sich dann auf die Jagd. Zeit haben sie von 10 bis 16 Uhr. Wer dann mit den meisten Mädchen zurückkommt, egal woher er sie hat, der hat gewonnen. Auch Sousuke, seit neuestem Mitglied im Foto-Club, nimmt teil, was einen seiner Mitschüler zu der Bemerkung veranlaßt, er würde bestimmt nicht ein einziges Mädchen abbekommen. Vor allem nicht, wenn er im Kampfanzug losgeht. Sie schließen dann eine kleine Privat-Wette ab: wenn Sousuke es wirklich nicht schafft, muß er nackt im Teich des Parks schwimmen. Schafft er es aber doch, dann lädt der andere ihn zwei Wochen lang zum Essen ein.

Dann geht es los, und kein Mädchen im Stadtviertel ist mehr sicher. Jeder versucht es auf seine Weise. Kaname, Kyouko und Oren nehmen an dieser Sozial-Studie als Beobachter teil, und sie werden nicht enttäuscht, denn es ist eine Menge los.

Der Karate-Club hat sich etwas cleveres einfallen lassen: die drei Riesen bedrohen (zum Schein) Mädchen, und Tsubaki kommt als der große Held herbeigeeilt, um sie zu retten. Auf diese Weise bekommt er natürlich jede Menge Verabredungen.

Shinji und Sousuke nehmen den Begriff "Mädchen-Jagd" ziemlich wörtlich und fangen welche mit einer Falle ein. Kaname macht ihnen eindringlich klar, daß es so aber nicht geht. Flirten, was er eigentlich machen sollte, kann Sousuke aber auch nicht, denn davon hat er noch nie im Leben gehört. Somit steckt er ziemlich in der Klemme. Denn er muß ja diese Wette erfüllen. Also versucht er es mit direktem Ansprechen, denn vielleicht trifft er ja ein Mädchen, das sich für militärische Dinge interessiert.

Nun, natürlich trifft er keins. Dafür hilft er einer alten Oma, ihrem Enkel ein schönes Geburtstagsgeschenk auszusuchen, einen sehr detailgetreuen französischen Modellpanzer. Er erklärt der Oma alles darüber. Die bekommt davon zwar nichts mit, aber sie freut sich sehr über diesen netten jungen Mann, der so hilfsbereit ist und sie so an ihren lieben Enkel erinnert.

Das gibt Kaname, die alles beobachtet hat, sehr zu denken ...

16 Uhr.

Gewonnen hat Tsubakis Karate-Club mit elf Mädchen. Sousuke hat keine einzige. Doch als Ehrenmann hält er sein Wett-Versprechen natürlich. Gerade, als er anfängt, sich zu entkleiden, taucht eine wunderschöne, elegante und geheimnisvolle junge Frau auf. (Diese Szene ist absolut cool.) Es ist keine andere als Kaname, aber sie hat sich so hochgestylt, daß keiner sie erkennt. Sie flüstert Sousuke zu, wie sehr sie sich freue, jetzt bei ihm sein zu dürfen, dafür habe sie sogar ihren Mann verlassen. Dann geht sie mit ihm davon in den Park.

Es dauert eine Zeitlang, bis Sousuke Kaname erkennt. Kaname freut sich riesig, wie toll das geklappt hat. Und sie bringt ihn sogar dazu zu sagen, wie schön sie sei.

Teil 11 - Gojikamme no Hotto Supotto (Hot Spot in der 5. Stunde)

Sagara hat bei seinem Ausrüster Brillant Safetech CO. Ltd. neues Material bestellt, aber das falsche geliefert bekommen, statt eines Spezial-Zielfernrohres eine seltsame, mehrfach verpackte Flasche, die anscheinend etwas gefährliches enthält.

Es kommt, wie es kommen muß: Sousuke wird ins Lehrerzimmer gerufen, die Flasche bleibt auf seinem Tisch stehen. Onuki kommt zufällig vorbei und ißt dann sein explosiv scharfes Curry-Brot. Es ist wirklich so scharf, und voller Verzweiflung greift er nach dem ersten besten Trinkbaren, das in seiner Nähe steht: Sousukes Flasche.

Onugi

Die Flüssigkeit darin ist schon so verdächtig grün und schmeckt anscheinend absolut scheußlich, jedenfalls verteilt Onugi ihren Inhalt ziemlich gleichmäßig im Klassenzimmer.

Als kurz darauf Sousuke zurückkommt, beginnt ein schriller Alptraum. Sofort riegelt er das Klassenzimmer hermetisch ab und bereitet seine Mitschüler dann auf ihren nahen Tod vor. In der Flasche war ein bakteriologisches Kampfmittel ("Saikin Heiki" heißt sowas auf Japanisch), und sie sind alle infiziert. Die Bakterien werden durch die Luft transportiert, also darf niemand den Raum verlassen. Die Lehrerin fällt in Ohnmacht, und unter den Schülern bricht eine Panik aus. Und wieso hat als einziger Sousuke einen Schutzanzug und wird somit als einziger überleben?

Aus Solidarität zieht er ihn dann aus, um mit seinen Klassenkameraden in den Tod zu gehen. Die Panik der Jungen und Mädchen verwandelt sich in Verzweiflung. Viele fangen an zu weinen, dann verpassen sie Sousuke erst mal eine Abreibung. Wie konnte er so etwas mit in die Schule bringen! Aber es fühlt sich keiner krank. Shinji gibt jedoch zu bedenken, daß eine Infektion immer einige Zeit brauche, bis man sie bemerkt. Die Vermutung kommt auf, es könnte sich um Ebola handeln, wo man nach einiger Zeit auf schauerliche Weise innerlich verblutet.

In der folgenden Zeit schwankt die Stimmung der Todeskandidaten ständig zwischen Panik, Verzweiflung und dem heroischen Ertragen des Unvermeidlichen.

Da kommt Sousuke wieder zu sich und verkündet ganz trocken, daß es ein Gegenmittel gibt. Aufatmen. Aber leider nur für eine Person ...

Bevor sich nun alle im Kampf um diese Ampulle gegenseitig umbringen, wird beschlossen, das Mittel zu verlosen.

Beim Ziehen der Lose spielen sich erschütternde Szenen ab. Einer nach dem anderen zieht eine Niete und schließt mit dem Leben ab. Irgendwie versuchen alle, ihr Schicksal mit Würde zu ertragen, schreiben einen letzten Abschiedsbrief oder rufen noch einmal zuhause an. Auch Mizuki zieht eine Niete, aber sie brüllt, sie wolle nicht sterben, ohne nicht vorher wenigstens einen Freund gehabt zu haben. Tsubaki ruft sie zur Ordnung, und anscheinend ist das der Augenblick, wo sie sich in ihn verknallt. Die letzten Minuten oder Stunden will sie ihm nicht mehr von der Seite weichen.

Als dann aber ausgerechnet Sousuke das Los zieht, ist es mit dem Rest der Beherrschung vorbei. Warum? Warum ausgerechnet er?

Die Klasse stürzt sich auf den Bösewicht, und die Ampulle zerbricht.

Da geht die Tür auf und der empörte Rektor kommt herein: sie sollen gefälligst nicht so einen Radau machen. Ab diesem Moment ignorieren die Schüler Sagara völlig und gehen nach draußen, als wenn nichts passiert wäre.

Tsubaki will allerdings, bevor er stirbt, noch mit Sousuke abrechnen. Der legt ihn allerdings kurzerhand mit einem Gummigeschoß flach.

Während die Klasse durch alle Höllen gegangen ist, hat Sousuke das Handbuch gelesen. Jetzt ist er endlich damit durch und schnappt sich Kaname. Er nimmt sie mit in die Krankenstation, steckt sie in eine Zelle und weist sie an, ihre Kleider auszuziehen. Denn: die Bakterien töten keine Menschen, sondern sie zersetzen Kleidung. Allerdings nur solche, die nahezu Körpertemperatur hat, also getragen wird.

Und so stehen die meisten der Schüler nach kurzer Zeit völlig überraschend nackt da (zur größten Freude von Mizuki ...). Immerhin brauchen sie nicht zu sterben. Doch jetzt würden sie sich gerne an Sousuke für alles rächen ...

Extra-1 - Dakyou Muyou no Hosuteeji (Geisel eines nutzlosen Kompromisses)

Sousuke spielt ein Computer-Ballerspiel. Als die Munition ausgeht, greift er aus Versehen zu echter Munition und vernichtet damit den Spiel-Computer. Kaname ist darüber außer sich. In diese Spielhalle können sie nie wieder gehen.

Mari und Sousuke SD

Auf dem Nachhauseweg begegnen sie, er und Kyouko ein paar alten "Freunden" von Sousuke, die ihn aufmischen wollen. Sousuke zieht allerdings ein MG, und so geht die Sache anders herum aus.

Die drei gehören zu einer Gang, deren Chefin Akutsu Mari anscheinend auch eine Rechnung mit Sousuke offen hat. Sie putzt ihre drei Leute herunter, daß sie Sousuke haben entwischen lassen. Aber was sollen sie gegen jemanden machen, der mit einer echten Maschinenpistole bewaffnet ist!

Also schlägt Akutsu vor, Sousukes Freundin zu entführen. Außerdem trommelt sie alle ihre Leute zusammen, und das sind ziemlich viele.

*

Am nächsten Morgen bekommt Sousuke in der Schule Besuch von einem von Akutsus Schlägern, der ihm klarmacht, daß seine kleine Freundin sich in ihrer Gewalt befindet. Nach der Schule soll er sich an einem bestimmten Ort einfinden.

Das macht Sousuke auch, allerdings betreibt er vorher ein bißchen Feind-Aufklärung. Das lohnt sich immer.

Dann taucht er bei Akutsu und ihren etwas 20 Leuten auf. Als erstes muß er alle Waffen ablegen, und da kommt eine halbe Waffenkammer zusammen.

Akutsu befiehlt ihren Leuten dann, Sousuke zusammenzuschlagen, doch dazu kommt es nicht. Sousuke hat nämlich ihre schwache Stelle herausgefunden: ihren kleinen Bruder Yoshiki, für den sie alles tun würde. Den hat Sousuke seinerseits entführt und in der Halle an sechs Schnüren aufgehängt. Jetzt sprengt er seelenruhig eine Schnur nach der anderen durch. Akutsu ist völlig entsetzt.

Doch Sousuke hat noch wesentlich mehr Trümpfe im Ärmel. Er hat die schwachen Stellen aller Gang-Mitglieder herausgefunden und serviert sie nun einem nach dem anderen. Die Moral der Truppe ist damit völlig dahin, und alle rennen in Panik davon. Akutsu muß sich ergeben. Sie läßt Kaname frei, dafür läßt Sousuke Yoshiki herunter.

Übrigens hat er Yoshiki keineswegs entführt, sondern um seine Hilfe gebeten. Das ganze war nur inszeniert. Akutsu ist empört, doch Yoshiki kann sie wieder beruhigen. Und Kaname lädt Sousuke zum Essen ein.

Extra-2 Surechigai no Hosutiriti (unbemerkt aneinander vorbeigehende Feindschaft)

Aus vielen Animes ist sie bekannt, die mittägliche Schlacht um das Schulessen. Und darum geht es auch in dieser Folge.

Die Rektorin und Kogure-sensei

Kaum klingelt die Schulglocke, stürmt Kaname los, quer über die Dächer, und erreicht den Verkaufsstand diesmal sogar noch rechtzeitig für das begehrte Korokke Brot.

Mit sich und der Welt zufrieden erklärt sie Sousuke dann das Ritual. Er müsse sich beim Bestellen lautstark bemerkbar machen. Er macht es dann mit einer Pistole. Daraufhin bricht eine Panik aus, die Schüler rennen die Bäckerin über den Haufen, die muß ins Krankenhaus, und zur Strafe müssen nun Sousuke und Kaname für zwei Wochen das Mittagessen organisieren und verkaufen.

Begeistert ist darüber natürlich niemand. Zufällig ist es gerade der Sportlehrer Kogure-sensei, der Sousuke deswegen zackig zusammenscheißt. Sousuke ist von seinem Ton geradezu begeistert und meint fortan, das sei wirklich ein toller Lehrer. Dabei hat Kogure ihm angedroht, seinen Essensverkaufsplan zu sabotieren. Und das macht er dann auch wirklich.

Am folgenden Morgen liefert die Bäckerei also eine Ladung belegter Brote aller Art, die nun bis zur Mittagspause sicher aufgehoben werden müssen. Sousuke macht da auf seine Art, und als Kogure sich in einem unbeobachteten Moment heimlich anschleicht, legt ihn ein elektrischer Schlag flach. Sousuke sieht nur noch, wie er von der Ambulanz herausgetragen wird. Alle fragen sich, was ihm wohl fehlen könnte, und auch Sousuke selbst meint, als Sportlehrer komme es leider öfters vor, daß man wegen Überarbeitung zusammenbreche.

Und so verkaufen Kaname, Kyouko und die anderen ungestört ihre Brote.

Allerdings macht Kaname Sousuke klar, daß er diesen Mist mit der elektrischen Falle in Zukunft zu unterlassen habe. Am nächsten Tag geht Kogure-sensei, der nun mit Gummihandschuhe gegen elektrische Schläge vorbereitet ist, in eine Gasfalle. Wieder wird Kogure vor aller Augen auf einer Bahre hinausgetragen, und wieder fragen alle sich, was dem armen Mann denn heute schon wieder fehle.

Allerdings verbietet Kaname Sousuke nun jede Art von Falle.

Dafür erwischt am folgenden Tag die Rektorin Kogure-sensei auf frischer Tat ...

Zehn Tage später verkaufen die Mädchen und Sousuke zum letzten Mal die Brote, denn ab dem nächsten Tag ist die Bäckerin wieder da. Wer hingegen lange nicht mehr da war und da sein wird, ist Kogure. Sousuke findet das schade, er war so ein toller Lehrer.



Erstellt am 17.4.2004. Letzte Änderung: 19.2.2014