The Five Star Stories - Zusammenfassung der Handlung

Laufzeit der DVD: ca. 70 min.

The Five Star Stories

Das Anime spielt im Jahre 2988 in der aus vier Sonnensystemen bestehenden Joker-Galaxie. Der Sprecher erklärt uns, was Fatimas sind, nämlich Androidinnen in Frauengestalt, dazu geschaffen, um riesige Mechas namens Mortar Headds zu steuern. Und mit diesen Mortar Headds führen die zahlreichen Länder, die die vier Planeten bedecken, ihre Kriege.

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Titelmusik.

Als nächstes gibt es einen kurzen Rückblick in die Kindheit der drei Fatimas Lachesis, Klotho und Atrops, die in dem reichlich bizarren Haus ihres Vater bzw. Erschaffers Dr. Chrome Ballanche aufwachsen. (Obwohl sie künstliche Wesen sind, haben sie anscheinend wirklich so etwas ähnliches wie eine Kindheit.) Häufiger Gast dort ist Ladios Sopp, und schon als Kind verliebt Lachesis sich in ihn.

Wie ein Doktor Frankenstein der Zukunft brütet Ballanche seine Kreationen in mit grünem Schleim gefüllten Tanks aus, doch er liebt seine Kinder wirklich, auch wenn sie keine Menschen sind. Allerdings haben die Fatimas durchaus menschliche Gefühle. Ihr Familienglück währt leider nicht lange, denn der neue Provinzfürst Großfürst Yuuba, ein korrupter Westentaschendiktator, nimmt dem Doktor seine letzten drei Fatimas weg.

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Planet Delta Belune. Amaterasu, der König dieses Planeten, beschließt, den Planeten Addler aufzusuchen, um dem Debüt der Fatimas beizuwohnen.

Ladios Sopp wird von Voards Viewlard aufgelesen

Und auf ebendiesem Planeten Addler baut ein sehr feminin wirkender junger Mann namens Ladios Sopp gerade eine saubere Bruchlandung und strandet in der Wüste. Lange muß er dort aber nicht ausharren, denn kurz darauf kommt Voards Viewlard mit seinem riesigen schwebenden Haus vorbei und liest Sopp auf. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch und schließen Freundschaft. Voards Viewlard ist auf dem Weg nach Bastogne, und zwar ebenfalls wegen des Fatima-Debüts, das dort in fünf Tagen stattfinden wird.

Sopp allerdings stattet vorher Dr. Ballanche einen Besuch ab. Der informiert ihr über die aktuelle Lage in diesem Land und warnt ihn vor Fürst Yuuba. Denn es ist so, daß wenn die neuen Fatimas bei dem Debüt sich für keinen Meister unter den anwesenden Headdliners entscheiden, Fürst Yuuba sie für sich behält. Und Ballanche nimmt an, daß Yuuba schon dafür sorgen wird, daß es so ausgeht. Noch dazu sind Ballanches letzte Fatimas nicht gedankenkontrolliert, und so bittet der Doktor Sopp, sie zu beschützen. Er selbst kann es nicht mehr tun, denn er geht davon aus, daß er bald sterben wird.

Und so macht Sopp sich auf in die Stadt Bastogne. Wegen des bevorstehenden Debüts ist dort ganz schön was los, und auch alle möglichen Könige und Ritter finden sich nach und nach ein.

Im Palast von Yuuba trifft Sopp dann Viewlard wieder. Und auch der warnt ihn vor diesem schmierigen Fürsten, dem alles schlechte zuzutrauen sei. Die beiden werden dann Zeugen der Ankunft von Königin Amaterasu, die in Begleitung ihrer vier Mirage-Ritter erscheint und großes Aufsehen erregt. Dann zeigt Viewlard Sopp seinen Mortar Headd, der auf den Namen Bulunge hört. Sopp kennt sich gut mit dieser Technologie aus und ist von diesem 500 Jahre alten Modell ganz begeistert.

Derweil nutzen Klotho und Lachesis das Durcheinander für einen Plan. Klotho läuft weg, und Lachesis hält ihr so lange es geht den Rücken frei. Sehr tiefsinnig ist dieser Fluchtplan nicht, aber er gelingt - fürs erste.

Denn die Fatimas können sehr elegant und schnell laufen, und so entkommt Klotho aus dem Palast und entflieht hinaus in die Wüste. Sopp und Viewlard werden übrigens Zeugen dieser Flucht und fliegen ihr hinterher, um ihr zu helfen. Hilfe hat Klotho auch bitter nötig, denn als sie in einem der Wüstendörfer ankommt, wollen die Eckensteher, die dort in der Bar herumlungern, sie natürlich für sich selbst einfangen.

Doch plötzlich erscheint ein Headdliner (Prinz Colus), bewaffnet mit einem Laserschwert, und Sopp und Viewlard dürfen zuschauen, wie er den Schlägern die Hölle heiß macht. Als Klotho wieder zu sich kommt und Colus sieht, verliebt sie sich sofort in ihn und erwählt ihn als ihren Meister. Das ist allerdings gegen das galaktische Gesetz. Und schon tauchen die Mirage-Ritter auf, doch sie reagieren anders als erwartet und stimmen diesem ungewöhnlichen Abkommen zu. Und dem muß sich letztlich dann sogar Yuubas Knecht Pejoit fügen. Pro forma wird Klotho allerdings doch noch am Debüt anwesend sein.

Klotho entflieht

Fürst Yuuba ist außer sich vor Wut. Lachesis will er nun aber auf jeden Fall behalten. Und um mit Colus abzurechnen, versucht er ihn zu einem Mortar Headd-Duell zu provozieren, wohl wissend, daß Klotho Mortar Headds haßt. Amaterasu allerdings verhindert das mit einem eleganten Auftritt, und so kommen Colus und Klotho ungeschoren davon. Dafür stattet Yuuba in der Nacht Lachesis einen Besuch ab, um sie zu vernaschen oder was auch immer. Ein Herzanfall verhindert das schlimmste, und keuchend und japsend kriecht er wieder davon.

Sopp sucht Ballanche auf. Er glaubt nicht daran, daß Lachesis mit ihm zusammen glücklich werden könnte, denn er hat nicht viel Geschick im Umgang mit Frauen - zumindest glaubt er selbst das. Ballanche antwortet, Lachesis sollte das doch am besten selbst entscheiden. Als Sopp geht, warten draußen Amaterasu und ihre vier Mirage-Ritter.

Außerdem trifft er Viewlard, und irgendwie haben beide die Vorstellung, daß der jeweils andere nicht das ist, was er zu sein vorgibt - was ja auch stimmt.

Später hängen die beiden bei Viewlard im Quartier herum. Viewlard läßt sich vollaufen und flirtet dann auf recht handgreifliche Weise mit Sopp. Bevor er schließlich einschläft meint er noch, er habe eine Menge zuverlässiger Freunde, mit denen er ihm helfen könnte, wenn er mal Hilfe brauche.

Lachesis und Graf Yuuba

Später denkt Sopp dann an die drei Fatimas, die er schon als Kinder gekannt hat. Daß sie Werkzeuge des Krieges werden sollen, hat ihm nie gefallen. Schon damals war er bei den drei Mädchen sehr beliebt, und Lachesis erklärte ihm, er würde eines Tages ihr Meister werden, und sie wolle ihn heiraten.

Jetzt wäre eine gute Gelegenheit dafür, doch Sopps Zweifel sind übermächtig. Da erscheint ihm der Geist seiner Ex-Frau Litra und ermahnt ihn, er solle gefälligst mal Verantwortung übernehmen und sich seinem Schicksal stellen, an der Seite von Lachesis.

Und dann ist der Tag des Debüts gekommen. Das ganze ist eine pompöse Zeremonie, bei der Voards Viewlard als Beisitzer teilnimmt. Er erläutert die Regeln: es geht bekanntlich darum, daß die anwesenden Fatimas sich unter den anwesenden Rittern und Edelleuten ihre Meister erwählen. Sollte eine das aber nicht tun, weil kein passender Meister dabei ist, muß sie bis zum nächsten Debüt warten, und das ist es, worauf Yuuba hofft. Klotho ist ja leider schon außer der Reihe vergeben, doch Lachesis will er unbedingt für sich behalten. Die Chancen dafür stehen gut, den Sopp ist gerade dabei zu türmen. Doch erneut erscheint ihm Litra und redet ihm ins Gewissen, und so überlegt er es sich anders und läuft zurück in die riesige Versammlungshalle, wo ihm Lachesis glücklich in die Arme fällt.

das finale Mecha-Duell

Doch wer ist Ladios Sopp überhaupt? Niemand kennt ihn, und überhaupt hat er gar nicht das Recht, eine Fatima zu besitzen. Also flüchtet er zusammen mit seiner Fatima hinaus in die Wüste, verfolgt von Yuubas Privatarmee und seinen Neffen Torohra und Decors.

Als Nebeneffekt ist Yuubas Palast von fast allen Wachen entblößt, und diese Gelegenheit nutzen Colus, Viewlard und seine Männer, um ihn zurückzuerobern. Denn Voards Viewlard ist in Wirklichkeit der rechtmäßige Präsident dieses Landes, der vor einigen Jahren von Yuuba vertrieben wurde. Jetzt ist der Tag der Abrechnung gekommen.

Pejoit rückt mit seinen Soldaten bei Ballanche an, um ihn für seinen Verrat zu bestrafen, denn die Fatimas, die Yuuba so gerne gehabt hätte, unterliegen nicht der Gedankenkontrolle, und nur so konnte es geschehen, daß Yuubas Plan scheiterte und sie sich doch ihre Meister gesucht haben. Pejoit kommt aber nicht weit. Der Mirage-Ritter Spacorn tritt ihm entgegen, metzelt die Soldaten nieder und tötet am Ende auch Pejoit.

Und drinnen entledigt sich Amaterasu ihrer Tarnung. Denn der echte Amaterasu ist Ladios Sopp, und sie hat nur diese Rolle gespielt, um ihm den Rücken freizuhalten. Ihr wirklicher Name ist Aisha Condante, und sie vergießt über den Ausgang der Dinge heiße Tränen, denn sie ist in Sopp verliebt und jetzt natürlich sehr traurig, daß er statt ihrer Lachesis an seiner Seite hat.

Derweil treibt Yuubas Armee das flüchtige Liebespaar in die Enge, doch Sopp hat noch ein Ass im Ärmel. Wie er es Lachesis einst versprochen hat, hat er einen goldenen Mortar Headd gebaut und in der Wüste versteckt. Genauergesagt hat er mit ihm die Bruchlandung gebaut, mit der dieser Film mehr oder weniger angefangen hat. Mit Lachesis hat er jetzt aber das passende Steuersystem zur Verfügung, das aus seinem Mortar Headd eine präzise und tödliche Waffe macht, und so treten sie gegen Yuubas Mortar Headds an. Es geht ganz schön rund dabei, aber am Ende siegen natürlich Sopp / Amaterasu und seine Fatima Lachesis. Yuuba und seine Neffen werden atomisiert.

Ein weiteres Mal erscheint Litra und beglückwünscht Sopp zu seiner Entscheidung. Dann entschwindet sie, und Sopp wünscht der Frau, mit der er so lange verheiratet war, alles Gute. Und dann verwandelt er sich in seine wahre Gestalt als Amaterasu zurück.

Das Ende dieses Animes ist eine Art Ausblick auf große, schicksalhafte Ereignisse, die bevorstehen und in denen Amaterasu und Lachesis, die inzwischen geheiratet haben, eine zentrale Rolle spielen werden. (In dem Faltblatt, das der DVD beiliegt, ist das übrigens kurz zusammengefaßt. Die gesamte Handlung erstreckt sich dabei über etliche Jahrtauende.)


Erstellt am 25.11.2005. Letzte Änderung: 19.2.2014