Gallforce 3: Stardust War

Die Gesamtspieldauer dieser LDs beträgt 60 min

LD-Hülle

Die Handlung schließt sich unmittelbar an Teil 2 an. Die Solnoids fischen ihre Überlebenden aus dem All. Auch Catty, Spea, Shildy und Amy, die einzigen Überlebenden der Lorelei-Gruppe, landen auf einem dieser Rettungsschiffe und harren der kommenden Dinge. Per Durchsage erfahren sie, daß sich die Flotte in dem abgelegenen System Sigma Narse zusammenzieht. Die Sonnen dieses Systems ist ein roter Riese, der bald explodieren wird. Außerdem gibt es ein paar alte Versorgungsbasen, und auf dem Planeten Embro die Anlagen für das Vereinigungsprojekt. In diesem System also soll das letzte Gefecht stattfinden.

Lufy und Amy

Die 5 Frauen bewundern beim Vorbeiflug den roten Riesen. Catty meint, der Stern werde bald vergehen. Dieses System habe keine Zukunft und sei wohl deshalb als letztes Schlachtfeld ausgewählt worden. Sie werden dann an Bord eines anderen Schiffes zur Musterung gebracht. Amy hat schreckliche Angst, was mit ihnen passiert, wenn herauskommt, daß sie DAMIA in die Luft gejagt haben. Lufy verdeutlicht ihr auf drastische Weise, was sie ihrer Ansicht nacht mit ihnen machen werden. Doch Catty verhindert weitere Überprüfungen und läßt sie zum Aufklärungs-Raumschiff Sardin transferieren. Dort führt sie sie zur Kommandantin - Hauptmann Catty Nebulart, der Frau, nach deren Vorbild sie und ihre Androiden-Kolleginnen erschaffen wurden. Hauptmann Nebulart freut sich, die fünf zu sehen. Sie weiß offenbar, daß sie DAMIA sabotiert haben, ist aber damit einverstanden, denn sie selbst ist eine der treibenden Kräfte des Rettungsplanes, den sie den Frauen nun erläutert.

Aus der Vereinigung der Solnoids mit den amorphen Parnoids sollte eine neue Spezies entstehen, die die Zukunft beider Rassen in sich trägt, denn beide Seiten sehen der sicheren gegenseitigen Vernichtung entgegen. Vor allem die Planetenzerstörer haben sich als verhängnisvoll herausgestellt; es kann keinen Sieger geben. Beide Seiten wissen das (Hauptmann Nebulart sagt so schön: "Wir haben in Computersimulationen berechnet, was für eine Art von Krieg geführt wird, wenn Planetenzerstörer zum Einsatz kommen. Als dann die noch stärkeren Sonnensystemzerstörer entwickelt wurden, brauchten wir keine Simulationen mehr, um das Ergebnis zu wissen"), doch ihrem Schicksal können sie nicht entrinnen. So soll die Zukunft der Solnoids auf die von ihnen geschaffenen Geschöpfe übergehen. Auch die Parnoids haben derartige Experimente angestellt, allerdings ohne Erfolg. Und auch den Solnoids ist es nur in einem einzigen Fall geglückt, im 9. System auf der Erde.

Während beide Seiten ihre letzten Flotten und vor allem die Planetenzerstörer im Sigma Narse-System zusammenziehen, erläutert Hauptmann Nebulart die weiteren Details des Spezies-Vereinigungsplans. Da sich eine Vereinigung der Parnoids und Solnoids wegen Abstoßungsreaktionen im Laufe der Experimente als unmöglich erwies, erschufen sie eine neue Rasse. Um das Gelingen zu überwachen, bauten sie hunderte von Androiden. Die neue Rasse im 9. System ist nicht unbedingt ein Erfolg im Sinne dieses Plans, aber immerhin eine neue Rasse, während die Parnoids und Solnoids hier und jetzt ihrem Untergang entgegensehen. Die Frauen sind nicht gerade begeistert von dieser Aussicht. Lufy meint, das wäre ihr Schicksal. Shildy appelliert an Hauptmann Nebulart, daß man irgend etwas tun müsse. Sie meint, für ihre beiden Rassen könnte man nichts mehr tun, aber für die Zukunft der neuen Rasse vielleicht doch. Nebulart, Lufy, Catty und Shildy brechen auf zum Planeten Embro, wo noch immer der riesige Computer Elision steht. In ihm ist das ganze Wissen der Solnoids gespeichert, und mit ihm wurden auch die militärischen Simulationen durchgeführt.

Catty und Spea

Die feindlichen Flotten rücken näher ins System ein. Sie wollen das jeweils gegnerische Flaggschiff mit ihren Planetenzerstörern abschießen. Derweil sind die vier Frauen auf Embro gelandet und aktivieren Elision, der 100 Jahre lang geschlafen hat. Er heißt sie willkommen.

Mit einem Überraschungsmanöver wollen die feindlichen Flotten den Gegner abschießen. Elision ortet die Flotten und meint, es wäre nun das eingetreten, was er vor 100 Jahren vorausberechnet habe. Nebulart läßt sich von ihm die Geschichte ihres Volkes erzählen. Zunächst die Geschichte des Planeten Embro, den die Solnoids eine Zeitlang besiedelten, dann die von Marsus, ihrer Heimatwelt, dann die alten Legenden der Vorfahren, die einst die Solnoids erschufen, so wie nun die Solnoids eine neue Rassen im 9. System erschaffen haben. Über ihren Verbleib ist nichts bekannt. Vielleicht wurden sie ausgelöscht, wie bald sie Solnoids, vielleicht existieren sie noch und sehen bekümmert zu, wie ihre Geschöpfe der Auslöschung entgegen gehen.

Draußen im All ist die gegenseitige Überraschung schiefgegangen. Die ersten Gefechte setzen ein. Spea und Amy melden sich: alle Schiffe, auch die Sardin, wurden zum Gefecht befohlen. Hauptmann Nebulart antwortet, es sei noch etwas Zeit. Sie hat einen Plan. Während im All immer heftiger gekämpft wird, aktiviert sie die alten Anlagen auf Embro und verwandelt ihn in wenigen Minuten in ein grünes Paradies.

Parnoid-Flaggschiff

Lufy hat ihre Zweifel, ob das reichen wird, die finale Schlacht aufzuhalten, aber Nebulart meint, es sei ihre einzige Chance. Dann nimmt sie Funkkontakt zu den beiden Flotten auf und richtet einen flammenden Appell an sie, sich nicht zu vernichten. Alle halten inne, als ihnen der Wahnsinn klar wird, den zu begehen sie drauf und dran sind. Da kommt auf beiden Flaggschiffen die Alarmmeldung, daß sie in Feuerreichweite der gegnerischen Planetenzerstörer sind. Von da an gibt es kein Halten mehr. Die Flaggschiffe machen einen Alarmstart und werden nicht getroffen, aber die letzte Schlacht hat unwiderruflich begonnen. Außerdem hat einer Planetenzerstörer zufällig Embros Nachbarplaneten getroffen. Dessen Vernichtung zieht die neu erschaffene Natur mit in den Abgrund. Alles war umsonst.

Lufy verabschiedet sich von ihren Freundinnen. Alle ihre Kameradinnen sind dort draußen, und sie will vor ihrem Schicksal nicht weglaufen. Zum Abschied sagt sie, sie würden sich vielleicht wieder begegnen. Wenn es stimmt, was Nebulart gesagt hat, daß alles ein Kreislauf ist und sich wiederholt ...

Nebulart und Shildy führen noch ein letztes Projekt durch: sie überspielen das gesamte Wissen ihrer Zivilisation von Elision auf einen Chip und schicken diesen mit einer Rakete zum Erden-Mond. Dort soll eines Tages die neue Rasse ihr Wissen erben.

Beide Seiten kämpfen bis zur völligen Vernichtung.

Am Ende sehen wir noch in einer kurzen Szene, wie Menschen in einem Raumschiff die Sonde, die Kurs auf den Mond nimmt, orten und bergen.


Erstellt am 1.8.1998. Letzte Änderung: 21.5.2015