Gin no Saji / Silver Spoon

Gin no Saji

Hühner, Schweine, Pferde, Kühe - in diesem Anime dreht sich alles um Landwirtschaft. Die Geschichte spielt in der Ooezo Agrar-Hochschule auf Hokkaidou, wo eine Reihe junger Leute sich zum Landwirt ausbilden lassen will, mit allem, was so dazu gehört. Die meisten der Studenten und Studentinnen haben Zuhause einen Bauernhof, den sie mal übernehmen sollen. Eine Ausnahme macht Hachiken Yuugo, die Hauptperson dieser Geschichte. Seine Eltern sind Büroangestellte aus Sapporo, und mit Landwirtschaft hat er noch nie vorher etwas zu tun gehabt. Er wollte nur auf eine Uni möglichst weit weg von Zuhause, weil er sich mit seinen Eltern nicht so gut versteht, und so ist er jetzt an einem Ort gelandet, der ganz anders ist als alles, was er bisher kannte. Dazu kommt, daß Yuugo einen besonderen Nachteil hat. So gut wie alle seine Kommilitonen wissen schon ziemlich genau, was sie nach dem Studium machen werden. Yuugo hat hingegen keine Ahnung. Er hängt sich zwar ziemlich rein und erringt dadurch die Anerkennung sowohl seiner Mitstudenten als auch der Lehrer, aber am Ende weiß er immer noch nicht, wozu er eigentlich studiert und wie seine Zukunft mal aussehen soll. Trotzdem schlägt er sich sehr wacker und lernt enorm viel über Nutztiere und -pflanzen, und auch darüber, wie Bauern so ticken. Denn auf einem Bauernhof laufen ein paar Dinge erheblich anders als in einer Stadtwohnung, wo man sich aus dem Supermarkt versorgt.

Über dem Eingang zur Uni-Mensa hängt übrigens ein silberner Löffel als Symbol dafür, daß immer genug zu Essen da sein möge, und von dieser Anspielung hat das Anime auch seinen Namen bekommen.

Die 1. Staffel endet etwa nach dem 1. Studiensemester. Yuugo hat sich gut gemacht, hart gearbeitet und viel gelernt. Was er nach dem Studium machen will, weiß er leider immer noch nicht. Aber vielleicht erfahren wir es ja in der 2. Staffel.

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Fazit

Landwirtschaft klingt nicht besonders aufregend, aber dieses Anime ist wirklich gut - ein erfreuliches Beispiel dafür, daß man auch eine einfache Geschichte gut erzählen kann. Und nebenbei erfährt man auch so einiges über die Herkunft unserer Nahrungsmittel.


Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 11

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Gin no Saji 2


Hachiken Yuugo - anders als alle anderen aus seiner Klasse kommt er nicht aus einer landwirtschaftlichen Familie. In Mathematik und Theorie ist er sehr gut, seine praktischen Fähigkeiten muß er aber erst noch fleissig üben. Eigentlich hat er keine besonderen beruflichen Ziele und wollte einfach nur auf eine Uni möglichst weit weg von seinen Eltern Hachiken Yuugo Kimura Ryohei
Mikage Aki - sie liebt Pferde und reitet auch sehr gut. Wegen ihr wählt Yuugo den Reitclub, obwohl sich seine eigenen Reitkünste ziemlich in Grenzen halten. Aber Aki ist sehr nett und hilft ihm, wo sie kann. Ihre Eltern haben einen mittelgroßen Bauernhof, auf dem Yuugo die Sommerferien über arbeitet Mikage Aki Miyake Marie
Inada Tamako - ihre Familie hat einen riesigen Agrarbetrieb, die Giga-Farm Inada Tamako Takagaki Ayahi
Nishikawa Hajime - einer von Yuugos Klassenkameraden Nishikawa Hajime Takanashi Kengo
Beppu Tarou - er will mal Koch werden Beppu Tarou Kobushi Nobuyuki
Komaba Ichirou - seine Familie hat einen kleinen, aber sehr arbeitsintensiven Bauernhof, den er nach dem Studium übernehmen soll. Sein Vater hat sich dort totgearbeitet, und seine Mutter muß den Laden mehr oder weniger allein schmeißen. Ichirou ist nebenbei sehr gut in Baseball und will damit viel Geld verdienen, um seinen Leuten ein schöneres Leben bieten zu können Komaba Ichirou Sakurai Tooru
Aikawa Shinnosuke - er will Tierarzt werden, doch mit toten Tieren hat er große Probleme. Und von denen gibt es auf Bauernhöfen nun mal viele Aikawa Shinnosuke Shimazaki Nobunaga
Tokiwa Keiji - er will später mal die Geflügelfarm seiner Eltern übernehmen. In Mathematik ist er eine totale Niete und bittet deshalb Yuugo ständig um Nachhilfe Tokiwa Keiji Shouji Masayuki
Yoshino Mayumi - sie will ins Käse-Geschäft einsteigen. Praktischerweise haben ihre Eltern ein Milchwirtschaft. Das Studium bringt sie auf eine interessante Idee, was man mit der Molke anfange könnte Yoshino Mayumi Izawa Shiori
Butadon - Yuugos Lieblingsschwein, das er schon als kleines Ferkelchen kennenlernt. Der Name bedeutet etwa "Reisgericht mit Schweinefleisch", also das, was dieses Schwein später mal sein wird Butadon -
Nakajima Miyuki - er leitet den Reitclub. Außerdem hat er ein geheimes Käselager Nakajima Miyuki Masutani Yasunori
Akis Urgroßmutter - sie ist 107 Jahre alt und redet nicht besonders viel Akis Urgroßmutter Kubota Tamie
Akis Mutter - sie ist eine nette und tatkräftige Frau Akis Mutter Oura Fuyuka
Komaba Nino und Misora - Ichirous kleine Schwestern sind ebenso niedlich wie freundlich. Obwohl sie noch klein sind, müssen sie schon auf der Farm helfen Komaba Nino und Misora beide: Goto Mai
Akis Großvater - er ist ein bißchen schlitzohrig Akis Großvater Sasaki Mutsumi
Tamakos Eltern - ihre Tochter meint, sie könne die Giga-Farm viel besser führen, und will ihre Eltern rausschmeißen, sobald sie den Laden übernommen hat Tamakos Eltern Mutter: Saito Chiwa
Vater: Ookawa Tooru
Akis Vater - er ist ein bißchen knurrig, weil er Angst hat, Yuugo könnte ihm Aki wegnehmen Akis Vater Koyama Tsuyoshi
Hachiken Shingo - Yuugos großer Bruder ist ein Glücksritter mit einem unerschütterlichen Optimismus, vor allem was ihn selbst angeht. Er hat das Studium an der Toudai geschmissen und arbeitet jetzt in täglich wechselnden Nebenjobs Hachiken Shingo Konishi Katsuyuki
Fuji Ichiko - sie ist unter anderem für die Schweine verantwortlich. Ihr Kennzeichen ist eine ausgesprochen kurzangebundene und unterkühlte Art Fuji Ichiko Yuya Atsuko

Daten: Regie: Ito Tomohiko Design: Arakawa Hiromu, Nakai Jun Erscheinungsjahr: 2013
Bewertung Animation:
Framerate: gut Animationsqualität insgesamt: einige Standbilder Zeichenqualität: sehr gut Character-Design: eher einfach gehalten
Bewertung sonstiges: Handlung: Studentenleben auf dem Bauernhof Besonderheit: auch hier werden Katzen gegen den Strich gestreichelt Musik: gut
Japanische Synchronstimmen: sehr gut Untertitel: gut Gesamt-Beurteilung: überraschend gut

Erstellt am 11.7.2015. Letzte Änderung: 29.2.2016