Gingitsune - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12

Folge 1 - Juugodaime to Gintarou ((Schreinerbe) Nummer 15 und Gintarou) Gintarou beim WahrsagenAls Makoto vier Jahre alt war, starb ihre Mutter. Damit wurde sie die Erbin des Saeki-Schreins, der dem Gott Uka-no-Mitama gewidmet ist, und seitdem kann sie Gintarou, den göttlichen Boten (Shinshi) ihres Schreins, sehen.
* Inzwischen ist Makoto 16 und führt das ganz normale Leben einer japanischen Oberschülerin. Ihr Vater ist der Oberpriester (und auch der einzige Priester) des kleinen Schreins, aber da er nur angeheiratet ist, kann er Gintarou nicht sehen. Eines Tages wird Makoto in der Schule von ihrer Klassenkameradin Yumi angesprochen, ob sie ihr die Zukunft vorhersagen könne. Sie hat sich mit ihrem Freund Shouhei gestritten und will wissen, was sie jetzt machen soll. Dank Gintarous Hilfe kann Makoto das tatsächlich, aber Yumi ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden, was allerdings eher an ihrer eigenen Sturheit liegt. Statt dessen gibt sie Makoto die Schuld, und die streitet sich deswegen mit Gintarou. Am nächsten Tag muß Makoto für ein paar kleine Mädchen eine Katze suchen, aber ohne Gintarou ist das ziemlich schwierig. Zum Glück ist der aber nicht nachtragend, und nachdem Makoto sich gebührend entschuldigt hat, kommt die Sache zu einem guten Ende. Und der Streit zwischen Yumi und ihrem Freund auch.
Folge 2 - Yuzuriaou youni (Lernen nachzugeben) Hiwako ist in SchwierigkeitenYumi hat an der Schule nicht den besten Ruf, und die Mädchen, mit denen sie immer herumhängt, erst recht nicht. Besonders oft rasseln sie mir der stellvertretenden Schülersprecherin Funabashi Hiwako zusammen, die eine sehr strikte und reservierte Person ist, aus einer steinreichen Familie stammt und nicht gerade viele Freunde hat. An einem Tag nehmen ein paar Mädchen aus Yumis Gang sich Hiwako mal vor, doch als Yumi zufällig dazu kommt, ist sie mit solchen Methoden gar nicht einverstanden. Makoto kommt auf die clevere Idee, sowohl Yumi als auch Hiwako zum Übernachten zu sich in den Schrein einzuladen, und das hat die überraschende Folge, daß die drei gute Freundinnen werden.
Folge 3 - Kami-sama no iru Tokoro (Der Ort wo die Götter sind) Makoto, Utamaru und SaimaruHiwako hat einen alten Plan von Shintou-shi organisiert, auf dem einige Gebäude, Tempel usw. verzeichnet sind, die es immer noch gibt, zum Beispiel auch Saekis Schrein. Auf dem Nachhauseweg liest Makoto eine Schildkröte (Kame-san) auf, die sich als himmlischer Bote entpuppt, d.h. niemand außer ihr kann sie sehen. Kames Schrein existiert nicht mehr. Gintarou und Makoto überlegen sich, wo er nun ein neues Zuhause bekommen könnte, denn im Saeki-Schrein, der einem anderen Gott gewidmet ist, kann er nicht bleiben. Aber sie könnten es mal im Shoubai-Schrein versuchen. Unterwegs treffen sie Yumi und Shouhei, die gleich mitkommen, weil es dort gerade einen Flohmarkt gibt. Makoto, Gintarou und Kame treffen derweil die beiden Boten des Schreins, die mehr als 1000 Jahre alten Löwenhunde Utamaru und Saimaru, die sich freuen, Gintarou mal wieder zu sehen. Sie geben Kame ohne weiteres die Erlaubnis, hier einzuziehen.
Folge 4 - Satoru to Haru Kamio SatoruDer Saeki-Schrein bekommt einen neuen Mitbewohner und Makoto einen neuen Mitschüler: Kamio Satoru, der sehr gut im Kendou und zudem ein wahrer Schrein-Nachfolger ist. Und er ist nicht allein: er hat einen göttlichen Boten dabei, genauer gesagt eine Botin. Haru heißt sie und ist ebenfalls ein Fuchsgeist, genau wie Gintarou. Man könnte Satoru als ein Problemkind beschreiben: er ist äußerst verschlossen und hat seinen alten Schrein verlassen, weil er mit seinen Pflegeeltern dort nicht zurecht gekommen ist. Aber bei Makoto und Tatsuo tut er sich ebenfalls sehr schwer. Er ist scheu und sehr zurückhaltend, weil er es von Zuhause nicht gewohnt, daß man ihn rücksichts- oder gar liebevoll behandelt. Und die Anwesenheit Harus hier im Saeki-Schrein sieht er ebenfalls als Problem, weil sie eigentlich in den Kamio-Schrein gehört.
Folge 5 - Atatakai Kisetsu (Warme Jahreszeit) Satoru sieht zum ersten Mal HaruIm Vorspann und später in Einschüben erfahren wir Harus Vorgeschichte. Harus Gegenwart sieht so aus, daß Makoto sich große Sorgen um sie macht, nachdem Satoru sie zurück in ihren Schrein geschickt hat. Nach einigem Hin und Her bereut Satoru diese Entscheidung aber, und macht sich auf die Suche nach Haru. Denn letztlich ist Haru alles, was er hat und das einzige Wesen, dem er wirklich vertraut. Und Haru hängt genauso an ihm. Da Satorus Suche aber nicht von Erfolg gekrönt ist, muß er am Ende Gintarou um Hilfe bitten. Und so finden die beiden zum Glück wieder zueinander, was auch dazu führt, daß Satoru sich etwas entspannt.
Folge 6 - Donna Kao shiteru (Was für ein Gesicht mache ich?) Satoru versucht die Mädchen zur Räson zu bringenSatoru ist ziemlich gut im Kendou und in kurzer Zeit an der Schule recht populär geworden. Auch Yumi hat schon ein Auge auf ihn geworfen. Deswegen muß Makoto für ihn eine Art nachträgliche Willkommensparty organisieren. In Satoru keimt schon das Grauen, doch er hat keine Wahl: er muß mitmachen. Vor allem Yumi läßt sich nicht so leicht abschütteln. Dabei versucht Satoru sein bestes, mit anderen zurechtzukommen. Dafür muß er noch viel üben, und so wird es eine lange Nacht.
Folge 7 - Jinja to Otera (Schrein und Tempel) Haru und die Affen verstehen sich nicht so gutMakoto, Satoru, Gintarou und Haru machen einen Spaziergang durch die Stadt und treffen zufällig Yumis Freund Shouhei, der vor dem Amabuki-Tempel sitzt. Der Amabuki-Tempel, der ziemlich groß ist, ist sogar sein Zuhause. Nur spukt es dort leider. Anders als Schreine haben Tempel auch Friedhöfe, doch die Geister hier sind keine Totengeister, sondern die beiden göttlichen Boten dieses Tempels, zwei verspielte Affen namens Fuu und Fuku, die den Menschen gerne kleine Streiche spielen. Makoto und Satoru können die beiden Affen zwar sehen und mit ihren reden, doch nützen wird es nicht viel. Am Ende bekommen sie aber heraus, daß die beiden die Menschen, die den Tempel besuchen, eigentlich nur aufheitern wollen, weil sie immer so traurig sind. Das sind Menschen aber nun mal bei Beerdigungen. Die beiden sehen ein, daß sie es zumindest nicht übertreiben dürfen.
Folge 8 - Ningen tte hen (Menschen sind komisch) Hiwako benutzt Yoshizumi als ModellNach der Schule wird Hiwako wie immer von ihrem Fahrer Yoshizumi abgeholt, der heimlich in sie verknallt ist. Zuhause widmet Hiwako sich der Teezeremonie, über die ihre Mutter mit strenger Mine wacht. Hiwakos Vater hat demnächst Geburtstag. Wie meistens, weilt er auch jetzt im Ausland, trotzdem grübelt Hiwako, die ihn sehr mag, darüber nach, was sie ihm schenken könnte. Schließlich kommt sie auf eine Krawatte und läßt sich zusammen mit Makoto und Yumi von Yoshizumi zu einem neu eröffneten Einkaufszentrum fahren, um eine zu kaufen. Und wenn sie schon mal da sind und sogar ein Auto haben, gehen die drei Mädchen gleich richtig einkaufen und dann noch essen. Weitere spannende Dinge passieren in dieser Folge eigentlich nicht.
Folge 9 - Gomen nasai (Tut mir leid) Haru übt WahrsagenHaru übt Wahrsagen, aber bis sie es so gut kann wie Gintarou, wird es noch eine Zeitlang dauern. Später am Tag, als außer den beiden Füchsen niemand da ist, kommen ein paar Kinder in den Schrein. Sie sind ziemlich ausgelassen und spielen ein bißchen zu wild, sodaß schließlich zwei der Wasserschöpfkellen zerbrechen. Tief erschrocken flitzen sie davon, Haru wütend hinterher. Leider gerät sie dabei ins Stolpern, fliegt die Treppen hinunter, irrt verwirrt durch die Stadt, findet sich schließlich an einem völlig unbekannten Ort wieder und wird am Ende von Gintarou wieder eingesammelt. Zurück im Schrein stellen sie fest, daß die Kinder wieder da sind und sich für das, was sie angestellt haben, ordentlich entschuldigen, damit nicht der Fluch der Götter auf sie fällt.
Folge 10 - Iijan betsuni (Macht nichts) bei Kinugawas ist immer was losTatsuo lobt Satoru für seinen Fleiß. Er putzt den Tempel und übt zudem ständig Kendou. Um Kendou geht es auch hauptsächlich in dieser Folge. Satoru ist natürlich im Schul-Kendou-Club und dort einer der besten, aber ein paar seiner Mitstreiter können ihn nicht leiden. Zum Glück ist Kinugawa Taisuke, der Leiter des Teams, auf seiner Seite und lädt ihn sogar mal zu sich nach Hause ein. Seine Eltern haben einen Tofu-Laden, aber bevor sie dort ankommen, zieht Kinugawa mit Satoru erst mal durch die Spielhallen der Stadt. Dann lernt Satoru Taisukes Eltern und Geschwister kennen. Es geht dort erheblich lauter zu als im Saeki-Schrein. Später reden die beiden noch über ihre Zukunftspläne. Satoru will Shintou-Priester werden, Taisuke wird wohl den elterlichen Laden übernehmen.
Folge 11 - Makoto no Mirai (Makotos Zukunft) beim AufbauenDas Sommerreinigungsfest steht an, aber im Moment denkt Makoto mehr an ihre Zukunft. Hiwako und Yumi wissen schon, was sie werden wollen, und Makoto denkt daran, ein Schreinmädchen (Miko) zu werden wie ihre Mutter. Sie redet mit Gintarou darüber, doch viel schlauer ist sie danach auch nicht. Am nächsten Tag gehen dann die Fest-Vorbereitungen los. Hiwako und Yumi kommen zum Helfen, und Tatsuo schleppt auch ein paar Leute an, vor allem seinen Kumpel Yoshitomo, der Barkeeper und Teilzeitpriester ist und Tatsuo öfters mal aushilft. Auch Etsuko, Tatsuos Schwester, taucht auf um sich nützlich zu machen. Ihre Familie hat eine große Brauerei, und sie kennt Hiwakos Familie gut.
Folge 12 - Nagoshinoharae (Die Sommer-Reinigungszeremonie) NagoshinoharaeEs ist der 30. Juni, der große Tag. Alle laufen aufgeregt durcheinander und treffen die letzten Vorbereitungen. Makoto, Yumi und Hiwako machen als Schreinmädchen mit. Auch Seishirou taucht auf und macht sich vor Hiwako wichtig. Die eigentliche Reinigungszeremonie beginnt erst um 15 Uhr, aber auch vorher ist schon viel los im Saeki-Schrein. Die Zeremonie selbst besteht dann aus ein paar Umgängen durch den großen Kranz, der dafür extra am Vortag zusammengebunden worden ist. Dazu liest Tatsuo eine Art Liturgie. Und Gintarou und Haru übermitteln die guten Wünsche an die Götter. Später werden dann noch Papierfiguren in den Fluß geworfen.

Erstellt am 20.7.2014. Letzte Änderung: 1.8.2014