Girls und Panzer - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12

Folge 1 - Sensha Michi, hajimemasu (Panzer auf dem Weg, los geht's)

Die Geschichte beginnt mit einer Kampfszene aus Folge 4.

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Miho hat sich entschieden

Für Miho sieht es nach einem ganz normalen friedlichen Schultag an ihrer neuen Schule an der Ooarai-Akademie aus. In der Mittagspause tauchen ihre Mitschülerinnen Hana und Saori auf, um mit ihr gemeinsam zu essen, und Miho freut sich riesig, daß sie so schnell neue Freunde gefunden hat.

Später tauchen drei weitere Mädchen auf, doch deren Mission ist nicht so freundlich. Es ist die Schülersprecherin Kadotani Anzu mit ihren beiden Flügeladjutantinnen Koyama Yuzuko und Kawashima Momo. Sie eröffnen Miho, daß die Akademie ab sofort wieder Panzerfahren im Programm hat, und daß Miho an diesen Aktivitäten teilzunehmen habe. Dabei ist Miho extra auf diese Schule gewechselt, um mit Panzern nichts mehr zu tun haben zu müssen. Die nächste Zeit steht sie daher unter Schock. In ihrer Familie hat Panzerfahren eine lange und ehrenvolle Tradition. Aber offenbar ist etwas vorgefallen, was Miho die Freude daran gründlich genommen hat.

Nach der Schule ruft Anzu alle Schüler in die große Halle. Als erstes zeigt sie einen Film, in dem die Geschichte des Frauen-Panzerfahrens glorifiziert wird, bei dem die Mädchen ihre Weiblichkeit und Grazie entwickeln können und dann bei Männern beliebt und begehrenswert werden. Und da in ein paar Jahren in Japan ein großer Panzerwettstreit stattfinden soll, müssen alle Schulen das jetzt wieder anbieten.

Saori und Hana sind ganz Feuer und Flamme, doch Miho ist fest entschlossen, nicht mitzumachen. Das nehmen Anzu und ihre Stellvertreterinnen aber nicht hin und machen Miho ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann. Entweder sie fährt oder sie fliegt von der Schule. Also fügt sie sich am Ende. Immerhin ist es das, was ihre Freundinnen unbedingt wollten.

21 Mädchen sind es am Ende und ein Panzer, der aber leider nur noch Schrott ist.

Ganz am Schluß gibt es noch einen Überflug über die Schule und die Stadt. Wir sehen, daß sich das alles auf einem riesigen Schiff befindet.

Folge 2 - Sensha, norimasu (Wir fahren Panzer)

Die Mädchen machen sich auf die Suche nach weiteren Panzern, denn einer ist doch ein bißchen wenig. Es sollte noch irgendwo welche geben, denn bis vor ein paar Jahren hatte die Akademie Panzerfahren im Lehrplan. Bei der Gelegenheit bekommen Miho, Saori und Hana Verstärkung durch eine weitere Interessentin namens Akiyama Yukari.

die Panzer werden gereinigt

Den ersten Panzer (einen A 38(t) )beziehungsweise seine sterbliche Überreste finden sie irgendwo verlassen im Wald. Yukari ist von diesem Modell, das in Rommels 7. Panzerdivision gedient und die Blitzkriege unterstützt hat, ganz hingerissen.

Den nächsten Panzer findet eine andere Suchgruppe in einer Höhle, einen weiteren ziehen sie aus einem Sumpfloch, und irgendwo findet sich noch ein fünfter. Sie alle werden als erstes mal zum Schulgelände transportiert. Damit haben sie einen A Typ 89, den A 38(t), einen M3, ein Sturmgeschütz III, Ausf. F. und einen Panzer IV, Ausf. D., auf die jetzt die Besatzungen verteilt werden. Als erstes müssen sie die Panzer schrubben, entrosten, neu anstreichen und herrichten. Am Abend sind sie damit fertig, und die Nacht über macht der Schul-Automobilclub die Panzer wieder einsatzbereit.

Yukari schleppt derweil Miho und die anderen in einen Panzerladen, wo es Zubehör, Ersatzteile, Souvenirartikel und Spiele aller Art zu kaufen gibt. Nachdem sie dort durch sind, gehen sie zu Saori, essen und verbringen einen gemütlichen gemeinsamen Abend.

Am nächsten Morgen hat Miho auf dem Weg zur Schule eine seltsame Begegnung mit Reizei Mako, die anscheinend kein Morgenmensch ist und sich noch in einem Zustand des Schlafwandelns befindet. Nachdem sie sich alle vor ihren Panzern versammelt haben, trifft die neue Ausbilderin Chouno Ami ein. Ihr Lehrprogramm ist ziemlich einfach: sie setzt ein Gefecht jeder gegen jeden an. Daß die Mädchen noch nie in ihrem Leben Panzer gefahren sind, macht nichts. Das werden sie schon lernen. Wozu gibt es schließlich Handbücher!

Zuerst muß aber jede Gruppe bestimmen, wer was macht. Sie brauchen einen Fahrer, einen Kanonier, einen Lader, einen Funker und einen Kommandanten.

Schließlich gelingt es allen, ihre Panzer in Bewegung zu setzen und sich im Gelände zu verteilen. Dann gibt Chouno das Startsignal.

Folge 3 - Shiai, yarimasu (Ich mache beim Wettkampf auch mit)

Panzer in Aktion

Saori und ihr Team A müssen mit ihrem Panzer IV vor den anderen fliehen. Unterwegs lesen sie Mako auf, die irgendwo auf einer Wiese liegt und schläft. Kurz darauf erreichen sie eine Brücke. Langsam arbeitet sich der Panzer vor, doch als sie einen weiteren Treffer bekommen, fällt Hana als Fahrerin aus. Kurzerhand übernimmt Mako und entdeckt damit ihr wahres Talent. Kurz darauf gelingt Yukari der erste Abschuß. Team C ist damit schon mal draußen. Als nächstes ist der Typ 89 mit dem Volleyballteam dran. Auch er wird sauber abgeschossen. Dann kommt Nummer drei. Nummer vier gibt auf, und damit hat Team A überraschend gewonnen. Chouno ist sehr zufrieden mit ihren Schülerinnen.

Nach diesem anstrengenden Tag erholen die Mädchen sich im Onsen und bestimmen, daß von nun an Miho das Team A kommandieren soll. Saori übernimmt den Funk. Hana und Yukari werden Schütze und Lader. Und als Fahrer wird Mako eingeteilt, ob sie will oder nicht. Saori hat da ziemlich überzeugende Argumente.

Danach gehen die Mädchen einkaufen - Sitzkissen, damit es bequemer wird.

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Am nächsten Tag sind die Panzer wieder einsatzbereit und knallbunt angemalt und rollen wieder ins Feld zum Üben. Am Abend teilen die Schülersprecherinnen den anderen mit, daß am Wochenende ein Wettkampf stattfinden wird, und zwar gegen die berühmte Saint Gloria Mädchen-Akademie. Beginn ist morgens um 6, und es kostet Saori und die anderen ziemlich viel Überredungskunst, Mako zum Mitmachen zu bringen. Ganz davon abgesehen, daß die Sieges-Chance des Ooarai-Teams nicht gerade riesig ist.

Anzu ernennt kurzerhand Miho zur Oberkommandantin.

Als es dann soweit ist, kommt wie erwartet Mako nicht aus dem Bett. Also kommt Miho sie persönlich mit dem Panzer abholen. Das Akademieschiff legt dann an, neben dem Schiff der Saint Gloria Akademie, das sogar noch größer ist.

Folge 4 - Taichou, ganbarimasu (Alles Gute, Kommandeur)

Miho als Anglerfisch

Miho versucht es mit einem Hinterhalt, doch schon bald sausen ihr die feindlichen Kugeln um die Ohren. Außerdem sind die Saint Gloria-Mädchen kampferprobt und fallen auf so einen simplen Trick nicht herein. Sie schießen einen Panzer ab, ein zweiter wird von seiner Besatzung verlassen, weil sie in Panik geraten ist. Mit den restlichen drei Panzern zieht Miho sich in die Stadt zurück und beginnt einen Straßenkampf, der sich recht erfolgreich entwickelt. Dennoch büßt sie zwei weitere Panzer ein. Damit steht es vier gegen einen.

Miho hat Glück und eine gute Fahrerin und schießt zwei gegnerische Panzer ab. Doch kurz vor dem entscheidenden Treffer wird sie selbst erwischt, und damit ist dieser Wettkampf verloren. Auf die Saint Gloria-Mädchen hat sie einen nachhaltigen Eindruck gemacht, aber als Strafe für die Niederlage muß sie jetzt mitten in der Stadt den berühmten Anglerfischtanz tanzen. Ihre Mitstreiterinnen leisten ihr dabei Gesellschaft.

Am Nachmittag gehen die Mädchen einkaufen und treffen in der Stadt zufällig Shinzaburou, den Fahrer der Isuzu-Familie, und Frau Isuzu, Hanas Mutter. Die ist alles andere als erfreut, daß ihre Tochter diese barbarischen Panzer fährt statt Blumen zu stecken. Sie läßt Hana, Miho und die anderen in ihrer Villa antreten und macht ihnen eine Szene, doch Hanas Entschluß steht fest. Sie fährt Panzer. Also wirft ihre Mutter sie erst mal raus. Hana trägt es mit Fassung und freut sich auf ihr neues Leben.

Dann legt das Akademieschiff wieder ab und sticht in See. Oben wartet Team D und entschuldigt sich dafür, daß es desertiert ist. Doch das nächste Turnier steht schon vor der Tür, die nationalen Meisterschaften (das Zenkoku Taikai). Mihos erste Gegner ist die Saunders High School, eine japanische Schule, die sich sehr amerikanisch gibt.

Folge 5 - Kyougou. SHAAMAN Gundan desu (Meister. Wir sind die Sherman-Truppe)

die Saunders-Panzer

Miho und ihr Team sitzen im Panzercafé und essen Kuchen, der von kleinen Panzertransportern geliefert wird. Der Kuchen hat ebenfalls Panzerform. Miho ist deprimiert, weil sie bei der Verlosung einen schweren Gegner gezogen hat. Saunders glänzt allerdings weniger durch Können als durch Materialüberlegenheit. Das Ooarai-Team wird 10 Panzer gegen sich haben.

Im Café trifft Miho auch ihre große Schwester Maho, die gegen sie offenbar einen tiefen Groll hegt. Diese Begegnung trägt daher auch nicht dazu bei, Mihos Siegeszuversicht zu steigern. Wenn sie wenigstens wüßte, wie die Saunders sich aufstellen werden, dann könnte sie sich einen Plan überlegen. Das bringt Yukari auf eine Idee.

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An einem der nächsten Tage besuchen Miho und die anderen Yukari Zuhause, doch sie ist nicht da. Ihre Eltern, die einen Friseurladen haben, sind allerdings überglücklich, daß ihre Tochter Besuch von Freunden bekommt, denn sie ist ein Panzer-Otaku von der harten Sorte und bekommt nie Besuch.

Kurz darauf taucht Yukari dann wieder auf. Sie hat sich bei den Saunders eingeschlichen, spioniert und alles gefilmt. Schließlich mußte sie Hals über Kopf abhauen, aber jetzt wissen Miho und die anderen Bescheid. Sie sind zudem höchst motiviert, und als erstes streichen sie ihre Panzer wieder in Tarnfarben an und üben fleissig, um schneller zu werden. Und sie bekommen schicke Uniformen.

Dann beginnt das Turnier. Ein paar Saunders-Mädchen tauchen bei Mihos Teams auf und gehen mit ihnen zusammen Essen. Sie sind sehr nett, sogar zu Yukari. Anschließend steigen alle in ihre Panzer, und damit geht es los. Gewonnen hat, wer den feindlichen Flagg-Panzer erledigt.

Die Saunders-Mädchen sind sehr siegeszuversichtlich, und wie sich herausstellt, haben sie dafür gleich zwei Gründe. Erstens ihre 2:1-Überlegenheit. Und zweitens hören sie auch noch den gegnerischen Funk ab. Das aber merkt Miho nach einiger Zeit und dreht den Spieß einfach um. Sie spielt den anderen absichtlich falsche Informationen zu, und das kostet die Saunders ihren ersten Panzer.

Folge 5.5

Dies ist im wesentlichen eine Alzheimer-Folge für alle, die schon wieder vergessen haben, um was es in diesem Anime geht. Außerdem werden die wichtigsten Charaktere und Panzer nochmal ausführlich vorgestellt.

Folge 6 - Ikkaisen, Hakunetsu shitemasu (Unser erster Kampf kommt zum Höhepunkt)

Arisa ist siegessicher

Nach dem erfolgreichen Abschuß geht Miho nun den gegnerischen Flagg-Panzer direkt an und überlegt sich eine Falle, die sie den Saunders unterjubelt, weil sie ja weiß, daß ihr Funk abgehört wird. Die echte Koordination mit den anderen Teams macht sie per Handy.

Durch Zufall findet Team B den Flagg-Panzer der Saunders, einen von Arisa kommandierten Sherman, muß dann aber Hals über Kopf flüchten. Miho schaltet aber schnell und lockt den Sherman-Panzer in eine Falle, der er aber entkommt. Allerdings erfährt Kei bei der Gelegenheit, daß Arisa den Funk abgehört hat. Sie hat für unfaires Spiel aber nicht viel Verständnis und entscheidet, für den Gegenangriff nur so viele Panzer einzusetzen, wie der Feind hat.

Es ergibt sich eine wilde Verfolgungsjagd. Das Publikum, das alles auf Großleinwänden verfolgen kann, ist begeistert, die Fach-Jury ebenso. Leider gehen dabei die Teams Usagi und Ahiru flöten. Doch Miho hat eine gute, wenn auch äußerst riskante Idee, nämlich den Flagg-Panzer von einem Hügel aus ins Visier zu nehmen. Die unerfreuliche Nebenwirkung ist, daß sie selbst damit auch ein ideales Ziel abgibt. Aber es ist ihre letzte Chance.

Es wird knapp, aber es klappt. Ooarai besiegt Saunders! Der Jubel ist grenzenlos, und Kei gratuliert Miho zu ihrem überraschenden Sieg.

Mako bekommt einen Anruf, daß ihre Großmutter zusammengeklappt ist und jetzt im Krankenhaus liegt. Sie muß sofort zu ihr. Wenn's sein muß schwimmt sie sogar. Doch zum Glück nimmt sie jemand (nämlich Mihos Schwester Maho) mit dem Hubschrauber mit.

Folge 7 - Tsugi wa ANTSUIO desu (Als nächstes kommt Anzio)

Einige Zeit später erreichen auch Miho, Yukari und Hana das Krankenhaus, und wie man sehen und vor allem hören kann, geht es Makos Großmutter schon wieder bestens. Am liebsten würde sie gleich wieder nach Hause gehen. Sie empfiehlt den Mädchen, sich mehr um ihre Panzer zu kümmern. Schließlich stehen noch eine Reihe weiterer Kämpfe an. Das heißt, es ist alles in Ordnung, und das beruhigt Mako enorm. Schließlich ist ihre Großmutter ihre einzige noch lebende Verwandte.

Mittagessen auf dem Panzer

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An der Schule ist der Sieg des Panzer-Teams eine ganz große Sache. Aber werden die Mihos fünf Panzer auch für die 2. Runde reichen? Die anderen Mädchen machen sich da keine großen Gedanken. Sie haben viel Spaß, so oder so. Bei der Gelegenheit erfahren wir auch, warum Miho dem Panzerfahren etwas reserviert gegenübersteht. Ihre Familie hat ja eine alt-ehrwürdige und berühmte Panzerschule, doch im vergangene Jahr ereignete sich ein Unglück und einer der Panzer rutsche von einem Berghang in einen Fluß. Miho brach den Einsatz ab, stürzte sich in die Fluten und rettete ihren Kameradinnen das Leben. Dadurch verloren sie aber den Kampf, und das hat vielen damals nicht gefallen. Yukari und die anderen aber meinen, das sei völlig richtig und eine große Tat gewesen.

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Der nächste Gegner ist Anzio, und da gibt es für Miho viel vorzubereiten. Aber alle stehen zusammen und erledigen die Arbeit. Bei der Gelegenheit finden sie in alten Unterlagen Hinweise auf weitere Panzer, die es womöglich noch irgendwo gibt. Also machen sie sich mal wieder auf die Suche, diesmal auch ins Innere des Akademie-Schiffes, wo sich ein paar der Mädchen auch prompt verlaufen und gerettet werden müssen. Immerhin - einen Panzer finden sie am Ende: einen Renault B1 Bis.

Und Anzio besiegen sie auch. (Näheres dazu in der OVA.)

Folge 8 - PURAUDA sen desu (Wir sind die Prawda-Kämpfer)

Das Ooarai-Akademieschiff nähert sich dem Polarkreis, denn der nächste Gegner kommt aus Russland. Derweil ist der Renault instand gesetzt und einer der anderen Panzer mit einer größeren Kanone ausgestattet worden. Den Renault fahren Sono Midoriko und zwei weitere Mädchen, die zum Team Kamo (Gans) ernannt werden. Leicht werden sie es nicht haben, denn die Russen vom Team Prawda sind die Vorjahressieger.

Mihos Teams unter schwerem Feuer

Anzu kündigt Miho eine wichtige Mitteilung an, doch als sie am Abend zu ihr kommt, gibt es zwar etwas leckeres zu Essen, aber nichts, was nach einer wichtigen Information klingt.

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Im Nishizumi-Haus gibt es eine Krisensitzung. Frau Nishizumi findet nämlich Mihos Verhalten empörend und will sie enterben. Miho stört das nicht, sie weiß nicht mal etwas davon und freut sich statt dessen auf den nächsten Kampf. Obwohl sie hier mit 6 : 15 in der Unterzahl ist. Aber das ist Ooarai ja schon gewöhnt.

In einer tief verschneiten Landschaft stellen die feindlichen Teams sich dann nach und nach auf. Kachuusha, die Kommandantin des Prawda-Teams, nutzt die Gelegenheit, sich über die Ooarai-Panzer lustig zu machen. Wie es aussieht war sie es auch, die letztes Jahr von Mihos dramatischer Rettungsaktion profitiert und mit ihrem Team Prawda deswegen gewonnen hat. Für Miho also eine harte Gegnerin. Die anderen aber meinen, sie sollten sich sofort mit aller Macht auf Prawda stürzen und sie mit einem Schlag erledigen.

Und dann geht's los. Zu den Klängen des Katyusha-Liedes (gesungen auf Russisch mit japanischem Akzent) rücken die 15 T-34-Panzer vor.

Nach kurzer Zeit gelingen Miho zwei Abschüsse, doch sie hat ein ungutes Gefühl dabei. Das ging viel zu leicht. Und tatsächlich lassen sich Mihos Teams von den fliehenden T-34 in eine Falle locken. Ziemlich angeschlagen können sie sich in eine Gebäuderuine (eine alte Kirche oder sowas) retten und bekommen von Kachuusha großzügig drei Stunden, sich zu ergeben. Doch das kommt nicht infrage. Denn wenn sie verlieren, wird die Ooarai-Akademie dicht gemacht. Das war die wichtige Information, die Anzu Miho eigentlich geben wollte.

Folge 9 - Zettai Zetsumei desu (Bis zur letzten Patrone)

Kachuusha ist etwas verstimmt

Da der Unterhalt der Akademieschiffe sehr teuer ist, soll das Ooarai-Schiff außer Dienst gestellt werden. Wenn allerdings die dortige Akademie einen hoch angesehenen Titel bei den Panzerwettbewerben gewänne, würde die Sache wieder ganz anders aussehen. Deshalb haben Anzu, Momo und Yuzuko Panzerfahren wiederbelebt, und deshalb dürfen Mihos Teams jetzt auf keinen Fall verlieren. Also muß Miho sich etwas einfallen lassen.

Als erstes müssen die beschädigten Panzer repariert werden, soweit das unter diesen Umständen möglich ist. Weiter schickt Miho ein paar Mädchen zum Aufklären los, die unterwegs fleissig singen, um sich aufzumuntern, und die mit vielen wertvollen Informationen zurückkommen.

Es zieht ein Schneesturm auf, der eisige Kälte mitbringt und die Moral der Mädchen langsam aber sicher einfriert. Miho hebt die Stimmung wieder, indem sie den Anglerfischtanz aufführt. Und dann geht's wieder los. Kachuusha hat in ihren Linien absichtlich eine Schwachstelle gelassen, doch Miho wittert die Falle, stürzt sich sofort auf die scheinbar gefährlichste Stelle und bricht dort durch. Anzus Team schießt dabei zwei oder drei T-34 ab, bevor es selbst in die Luft fliegt. Kachuusha ist ziemlich sauer. Und dann entdeckt Yukari auch noch ihren versteckten Flagg-Panzer.

Folge 10 - KURASUMEITO desu (Wir sind die Klassenkameraden)

Es wird extrem knapp, aber das Prawda-Team wird geschlagen. Unter Tränen muß Kachuusha ihre Niederlage eingestehen. Alle freuen sich, nur Mihos Mutter nicht.

Sodoko sucht per Lautsprecher nach Panzern

Jedenfalls steht Ooarai damit im Finale und hat das Team der Schwarzwaldgipfel-Mädchenakademie als Gegner - kommandiert von Mihos großer Schwester Maho. Bis zu 20 Panzer darf jede Seite einsetzen. Miho hat aber leider nur sechs plus eine einsame 88mm-Kanone, die der Automobilclub mit irgendwelchen Schrott-Teilen zu einem kompletten funktionsfähigen Panzer aufmotzt, einer Art Porsche-Tiger, der vom Automobilclub nicht nur hergerichtet wurde, sondern in Zukunft auch gefahren wird. Dann meldet sich ein neues Team freiwillig und bringt sogar einen Panzer mit.

Zwischendurch gibt es eine Ikebana-Ausstellung, bei der auch Hana ein Arrangement vorzeigt - in einer Vase in Panzerform. Und mit ihrer Mutter verträgt sie sich offenbar auch wieder.

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Am Abend vor dem entscheidenden Tag essen Miho und die anderen bei Saori, die inzwischen den Amateurfunkschein 2. Klasse gemacht hat.

Dann werden die Panzer per Bahn ins Einsatzgebiet verfrachtet. Den Hintergrund des Schlachtfeldes bildet der Fujisan. Dort angekommen trifft Miho alle möglichen Leute, die ihr gratulieren und Glück wünschen. Nur die Leute aus der Schwarzwaldgipfel-Akademie, Mihos ehemaliger Schule, sind ziemlich unfreundlich. Jedenfalls die meisten. Aber ein paar erinnern sich noch daran, daß Miho ihnen letztes Jahr das Leben gerettet hat.

Es geht los, und das gleich richtig. "Klotzen, nicht kleckern" heißt Mahos Devise, und das kostet Miho gleich mal einen Panzer.

Folge 11 - Gekisen desu (Ein erbitterter Kampf)

Rettung aus dem Fluß

Nekotas Otaku-Team ist draußen, hat dabei aber zufällig Mihos Flagg-Panzer gerettet. Miho legt nun Rauchwolken und bringt erst mal ihre Truppen aus der Schußlinie, denn Maho läßt aus allen Rohren feuern. Außerdem hat sie noch ein paar unangenehme Überraschungen im Ärmel.

Schließlich stehen sie sich an einem Hügel gegenüber, Miho oben, Maho, die inzwischen auch zwei Panzer eingebüßt hat, unten. Das ganze entwickelt sich zu einem Katz und Maus-Spiel, das sich wegen der starken Überlegenheit des Schwarzwald-Teams langsam zu Mihos Ungunsten wendet, sodaß sie sich zurückziehen muß, während Anzu mit ihrem Panzer für Verwirrung sorgt. Das macht sie sehr gut, und Mihos Rückzug mitten durch die feindlichen Linien ist sehenswert.

Dan muß Miho einen Fluß überqueren, was sich als unerwartet gefährlich erweist, weil der Panzer des Teams Usagi mitten im Fluß stecken bleibt. Doch in einer waghalsigen Aktion (und unter teilweiser Aufhebung der Schwerkraft) zieht Miho ihn mithilfe der anderen Panzer wieder raus - Rettungen aus Seenot entwickeln sich langsam zu ihrer Spezialität, und sie erntet dafür massiv Sympathien.

Dann zieht sie sich Richtung Statt zurück und schafft es sogar, die Brücke, die ihre Panzer dafür überqueren müssen, hinter sich zu zerstören, sodaß sie einen ordentlichen Vorsprung herausarbeitet. Leider hat sie die Rechnung ohne Maho gemacht, denn die hat in der Stadt eine Maus postiert, den größten Panzer, der je gebaut wurde. Zur Musik des Panzerliedes rückt sie nun unaufhaltsam vor.

Folge 12 - Ato ni wa Shirizoke nai Tatakai desu (Eine Schlacht, der wir nicht ausweichen können)

Maho und Mino schenken sich nichts

Zwei von Mihos Panzern erledigt die Maus sofort. Bleiben noch fünf. Für die bietet die Maus ein Ziel, das man wirklich nicht verfehlen kann, doch sie ist so stark gepanzert, daß alle Treffer wirkungslos an ihr abprallen. Also muß Miho sich etwas anderes einfallen lassen. Zum Beispiel von oben oder von der Seite müßte ein Kernschußtreffer eigentlich durchgehen.

Was Miho dann abzieht, ist wohl nur in einem Anime möglich. Anzu manövriert ihren Panzer unter die Maus, so daß sie sich nicht mehr bewegen kann. Norikos Team legt dann seinen Panzer vor die Kanone der Maus, so daß auch diese blockiert ist. Und damit ist die Maus frei zum Abschuß.

Jetzt aber rollt Mahos Hauptstreitmacht an, 14 weitere Panzer. Es folgt nun das, was Miho eigentlich gleich machen wollte: Straßenkampf. Kreuz und quer durch die engen Gassen gibt es nun eine wilde Jagd. Beide Seiten verlieren einen Panzer nach dem anderen, was natürlich für Miho viel schlimmer ist als für Maho.

Schließlich stehen die beiden Flaggpanzer sich in einem Innenhofareal gegenüber, dessen Zufahrt hinter ihnen blockiert wurde. Ein letzter Versuch bleibt Miho noch. Bei der Saint Gloria Akademie hat das damals nicht funktioniert, aber vielleicht diesmal. Mit vollem Schwung umzirkelt sie Mahos Panzer. Sie verliert dabei ihre Ketten, aber die Position stimmt. Ein letzter Schuß - und der Sieg ist ihr. Wie immer haarscharf, aber gewonnen ist gewonnen. Und diesmal applaudiert sogar ihre Mutter.


Erstellt am 3.8.2014. Letzte Änderung: 20.12.2015