Gokudou-kun Manyuuki - Zusammenfassung der Handlung der 1. DVD

Laufzeit ca. 125 min.

Gokudou-kun 1. DVD

1. Folge - Ikinari Bishoujo ni bakechau, Ore nano yo (Ich verwandele mich plötzlich in ein schönes Mädchen)

In einer Kneipe trifft Gokudou auf eine alte Wahrsagerin, die ihm prophezeit, sein Leben sei in Gefahr. Doch Gokudou läßt sich von solchen Sprüchen nicht beindrucken.

Titelmusik

Die Wahrsagerin erklärt Gokudou, der König des Eshalott-Reiches sei hinter ihm her. Aber Gokudou frißt erst mal weiter und klaut der Alten dann ihren Geldbeutel.

Damit macht er sich davon, verschwindet er in sein Zimmer und träumt von all dem Reichtum, der ihn erwartet. Doch daraus wird nichts, denn in dem Beutel ist nur ein Stein. Aber der verwandelt sich, nachdem Gokudou ihn wütend in die Ecke geknallt hat, in einen ziemlich redseligen Dschin, der anscheinend vorhat, aus Gokudou einen besseren Menschen zu machen, statt ihm einfach seine drei Wünsche zu erfüllen. Gokudou wünscht sich natürlich alles Geld und alle schönen Mädchen der Welt, aber das hält der Dschin für nicht akzeptabel.

Dchin als Drachen

Er labert ihn den ganzen Nachmittag und Abend voll, und zaubert sich schließlich noch Sake herbei, aber nur für sich selbst. Gokudou wird er zu blöd und er schläft irgendwann ein, doch das bringt den Dschin in Schwierigkeiten, weil sein Auftrag lautet, seinem Meister seine Wünsche so schnell wie möglich zu erfüllen. Um sein Interesse wieder zu wecken, verwandelt sich der Dschin in eine wunderschöne junge Frau, von der Gokudou natürlich sofort ganz begeistert ist.

Da klopf es heftig an der Tür: Aasaga, die Tochter seines Gastwirtes, ist entführt worden, und der bittet Gokudou nun inständig, sie für ihn zu retten. Gokudou will dafür Kohle sehen, aber für die Dschin ist es eine gute Gelegenheit, ihren neuen Herrn auf eine Mission für das Gute zu schicken. Und so ziehen die beiden also los. Gokudou hat sich im voraus bezahlen lassen und will jetzt mit dem Geld abhauen, aber dagegen protestiert die Dschin energisch. Gokudou meint hingegen, es sei halt eine harte Welt, in der keinem was geschenkt werde.

Unterwegs treffen sie auf ein paar Geister-Ritter. Die erste Ladung erledigt Gokudou selbst, denn er ist ein sehr guter Schwertkämpfer, doch für den flammenwerfenden Obergeist muß die Dschin ran, die sich dafür mal kurz in einen Drachen verwandelt. Der Geist hatte ein magisches Schwert das Flammen werfen kann. Nachdem er tot ist, gehört es dem ersten, der es anfaßt, und das ist Gokudou. Von nun an wird das Schwert immer wieder zu ihm zurückkehren.

Rubet und Aasaga im Kerker

Für Gokudou ist dieses Schwert eine wahre Goldgrube: wenn er es verkauft und dafür eine Menge Geld bekommt, braucht er es nur wieder zu sich zu rufen, und kann es dann in der nächsten Stadt erneut verkaufen. Die Dschin ist entsetzt, aber genau so macht Gokudou es. Er fragt dann den Waffenhändler, wo in dieser Stadt die Abenteurer herumhängen und erfährt folgendes: König La Reete ist der Herrscher dieser Gegend, und seine Tochter Rubet wurde entführt. Wer sie zurückbringt, bekommt eine fette Belohnung, und deswegen wimmelt es in der Stadt von Glücksrittern, die Rubet befreien wollen.

Die schöne Dschin wird derweil von ein paar Typen ins Gasthaus eingeladen. Sie freut sich riesig darüber, säuft sich voll und fängt an, auf den Tischen zu tanzen, was alle Gäste begeisternd finden. Gokudou aber eher nicht. Er schimpft sie aus, und zur Strafe verwandelt sie ihn auch in eine Frau.

Das wiederum findet Gokudou grauenvoll, aber bevor er viel unternehmen kann, wird das Wirtshaus von weiteren der Geisterritter überfallen, die alle Anwesenden mit Gas betäuben.

Und so landen sie im Kerker des örtlichen Oberdämons. Dort sind noch drei weitere Gefangene: die entführte Aasaga, Rubet und eine geheimnisvolle Frau namens Mora. Rubet beschwert sich gleich mal über Gokudous schlechte Manieren, die er auch als Frau beibehalten hat.

Erst mal will Gokudou sich von Dschin zurückverwandeln lassen, aber es geht nicht, denn ihre Zauberkräfte sind anscheinend blockiert. Die fünf sitzen sie ganz schön in der Tinte, denn sie sollen am nächsten Morgen in einer grauenvollen Zeremonie geopfert werden.

2. Folge - Omanuke na tobiiri, sawayaka rannyuu (tölpelhaftes Eindringen, beherztes Eindringen)

Rubet protestiert heftig gegen das ihnen zugedachte Schicksal, aber natürlich umsonst. Der Wächter-Geist erklärt ihr, sie sei im Gefängnis des König La Reete. Also ist sie sozusagen von ihrem eigenen Vater gekidnappt worden und soll ihm geopfert werden, zusammen mit den anderen Mädchen, um die magischen Kräfte des König zu erneuern.

Gokudou fragt Dschin, warum ihre Kräfte eigentlich blockiert seien, aber die meint, das könne eigentlich nur ihr Boss, der Chef der Nationalen Zaubervereinigung, bewirkt haben. Und der ist im Moment nicht greifbar. Doch da fällt Gokudou ein, daß er ja noch sein magisches Schwert rufen kann. Gesagt, getan. Das Schwert erscheint, und die Fünf können ausbrechen.

Rubet und die anderen

Inzwischen ist ein weiterer Möchtegern-Held in der Burg aufgetaucht, ein Prinz namens Seigi, der versucht, den finsteren Geist zu besiegen und die entführten Mädchen zu retten.

Gokudou und die anderen laufen derweil durch die Gänge und Labyrinthe, die mit Fallen und Gefahren nur so gespickt sind. Zum Glück hat Mora scharfe Sinne und kann die anderen vor den Fallen warnen, bevor sie hineinlaufen. Und Rubet erledigt mit Bravour die diversen Geisterwachen, den sie kann mit ihrem Schwert hervorragend umgehen, das sie von dem Wächter geklaut hat. Gokudou und die anderen sind ganz platt.

Sie kommen in einen Saal und fragen sich, ob das wirklich die Burg des König sein könnte. Rubet weist darauf hin, daß der König seit 15 Jahren, seit dem Tod seiner Frau, in völliger Zurückgezogenheit lebt und alle Menschen haßt. In dem Saal finden sie auch eine Fallgrube und darinnen den Prinzen Seigi, und retten ihn. Der ist ganz entzückt, die gesuchten Mädchen gefunden zu haben und begrüßt jede mit Handkuß (außer Gokudou, der sowas nicht mit sich machen läßt). Dann stellt er sich vor und erklärt, er sie hier um alle zu retten.

Aber noch sind sie nicht in Sicherheit, sondern mitten in der feindlichen Burg. Und dort stürzen sich natürlich gleich weitere Geister-Ritter auf sie. Rubet hat alle Hände voll zu tun. Hilfreich ist es, daß Seigi auch ein magisches Schwert hat, das Eiskristalle verschießt und alles, was damit getroffen wird, zu Eis erstarren läßt. Das paßt gut zu Gokudous Feuer-Schwert.

Es entbrennt nun die Frage, ob Seigi oder Gokudou der legendäre Heldenprinz ist. Denn schließlich haben sie ja beide ein magisches Schwert. Seigi hat seins von den Leuten, die ihn großgezogen haben, bekommen. Aasaga kennt die Legende, daß der König seine Seele an den Teufel verkauft habe. Aber eines Tages soll der legendäre Prinz erscheinen, den bösen König besiegen und das Königreich retten. Die Geschichte gefällt Gokudou, denn auch er weiß nicht, wer seine wirklichen Eltern sind, sondern wurde als Baby adoptiert. Nur das Schwert hat er bekanntlich erst kürzlich bekommen. Rubet meint allerdings, ein Transvestit könne wohl kaum der gesuchte Prinz sein, und das Zauberschwert habe er sowieso gestohlen.

Ausprobieren können die beiden ihre Schwerter, als zwei sehr starke Ober-Geister auftauchen, die gegen den Eis- und Feuerangriff immun sind.

Gokudou und die Hexe

Die geheimnisvolle Mora tritt schließlich den Geistern entgegen und verwandelt sich dann in die alte Wahrsagerin zurück, die sie in Wirklichkeit ist. Nebenbei ist sie auch Dschins Boss. Vor 16 Jahren hat sie dem König von Eshalott an der Wiege seines Sohnes die Weissagung gemacht, daß er in 16 Jahren von ihm besiegt werden würde.

Sie erklärt Gokudou und den anderen, daß die beiden Schwerter von Gokudou und Seigi einst ein einziges waren. Die Ober-Geister töteten den Prinzen, als er ein Baby war, doch sie brachte ihn ins Leben zurück. Weil sie dabei allerdings einen kleine Fehler macht, wurden daraus zwei, nämlich Gokudou und Seigi.

Zusammen vertreiben Gokudou und Seigi die beiden Geister. Die Hexe verwandelt dann die Dschin in die männliche Form zurück, und Gokudou bringt ihn dazu, ihn nun auch wieder zurückzuverwandeln (ohne daß es ihn einen der drei Wünsche kostet).

Gokudou will dann nach Hause gehen, weil der ganze Kram ihn ja eigentlich nichts mehr angeht. Aber noch gibt es den Geisterkönig, und solange dessen Magie wirkt, kann niemand das Schloß verlassen. Auch das interessiert Gokudou nicht, aber die Hexe verspricht ihm die sagenhaften Schätze dieser Burg, wenn er mithilft, ihn zu besiegen. Das überzeugt ihn. Und Rubet bekommt von ihr einen magischen Bogen, mit dem sie ohne nachzuladen beliebig viele Pfeile verschießen kann.

3. Folge - Please, Grant my last Wish

Unsere Helden irren weiter durch die Burg und geraten in einen Spiegelsaal. Einige ihrer Spiegelbilder werden plötzlich lebendig und greifen sie an. Aasaga wird sogar in einen davon hineingezogen, bevor Gokudou und die anderen die Spiegel und ihre Doppelgänger zerstören können. Und bevor der letzte Spiegel zerbricht, wird auch noch Rubet entführt. Die beiden werden geopfert werden, wenn nicht bis zum Morgengrauen der König besiegt wurde.

Prinz Seigi ist zu Tode betrübt und bittet den König (,der ja sein Vater ist) in einer Art imaginären Ansprache, ihn statt der zarten Mädchen zu opfern. Die sitzen inzwischen vor den Ober-Geistern des Königs in einem eisernen Käfig. Rubet beschwert sich lautstark, und schließlich wird es den Geistern zuviel und sie schicken die beiden schlafen.

Gokudou und die Hexe

Gokudou, Dschin, Seigi und die Wahrsagerin stehen inzwischen vor dem Eingang zum Thronsaal, als vor ihnen die beiden Ober-Geister erscheinen. Sie erklären, daß der König mit dem Blut der Opfer alle dunklen Mächte und alle Reichtümer der Welt an sich bringen könne. Und da Gokudou sein Sohn ist, würde auch er all das Gold bekommen, das er sich erträumt. Also wechselt er schnell mal die Seiten und beschließt, erst mal Seigi aus dem Weg zu räumen. Das klappt aber nicht so ganz, weil die beiden im Grunde ein und dieselbe Person sind.

Nachdem dieser Trick des Königs nicht funktioniert hat, verwandeln die beiden Geister sich in Drachen und greifen selbst an. Sie feuern auf Gokudou, doch Dschin wirft sich dazwischen und bricht leblos zusammen. Gokudou ist ziemlich entsetzt und wütend. Er vereint seine Kräfte mit Seigi, und zusammen vernichten sie die beiden Geister in einem ziemlich spektakulären Kampf. Und Dschin ist zum Glück auch nichts ernsthaftes passiert.

Dann betreten sie den Thronsaal und stehen nun dem König persönlich gegenüber, zu dessen Füßen die beiden Mädchen liegen.

Die Wahrsagerin warnt Gokudou und die anderen, das sei gar nicht mehr der echte König, er sehe nur noch so aus. Dan fallen sie alle in Ohnmacht, weil der König den Saal mit Schlafgas geflutet hat. Nur Gokudou ist diesen Gestank anscheinend gewöhnt und furzt noch einen dazu.

der König der Magier

Das läßt alle blitzartig wieder aufwachen, und nun kann der Endkampf beginnen. Der König verwandelt sich in seine wahre Gestalt, denn er hat seine Seele an den König der Geister verkauft und ist nun von diesem völlig übernommen. Nebenbei stellt sich heraus, daß die Wahrsagerin die Frau dieses Geisterkönigs ist. Gokudou meint zu ihr, sie hätte einen grauenvollen Geschmack. Und er hätte keine Lust, sich in diesen Ehekrach einzumischen. Doch es bleibt ihm und den anderen doch nichts anderes übrig als gegen den Geisterkönig zu kämpfen. Das wird ziemlich hart, weil er der mächtigste aller Zauberer ist, und außerdem ist Gokudou zwischendurch damit beschäftigt, den Schatz an sich zu bringen, aber zusammen mit Seigi siegt er am Ende doch, wenn auch nicht ganz freiwillig.

Der Geisterkönig ist wieder in das Geister-Reich verbannt und das Königreich Eshalott ist wieder frei. Aasaga und Seigi heiraten, und Gokudous Wünsche sind in Erfüllung gegangen. Er ist jetzt der neue König, und er hat einen riesigen Schatz.

Doch während Seigi der geborene König ist, nervt Gokudou sein neues Leben als König schon nach kurzer Zeit furchtbar. Die Hofetikette ist ätzend, er muß in seltsamen Kleidern herumlaufen, sich gut benehmen, früh aufstehen usw. so daß er bald nur noch wünscht, sein früheren Leben als Abenteurer zurückzubekommen.

Dschin taucht mal wieder auf und erzählt Gokudou, daß die Wahrsagerin auch wieder in die Zauberwelt gegangen sei. Einen Wunsch habe er aber noch frei, und so wünscht er sich sein altes Leben zurück.

In seinen normalen Kleidern erkennt ihn keiner mehr und er fliegt aus dem Schloß heraus, aber jetzt ist er wieder glücklich und zufrieden. Der Dschin verwandelt sich in einen Stein zurück, und Gokudou kann ihn jederzeit rufen, wenn er in Schwierigkeiten steckt. Und so macht er sich wieder auf den Weg, doch da taucht plötzlich Rubet auf. Ihr hängt das Leben als Prinzessin auch zum Hals raus, und anscheinend hat sie Gefallen an Gokudou gefunden und läßt sich nicht mehr abschütteln.

4. Folge - The King's Race. Ready or not, here I come

Gokudou und Rubet klettern einen sehr steilen Berg hinunter, an dessen Fuß eine seltsame Stadt liegt, die zur Wüste hin mit einer Mauer geschützt ist. Rubet erklärt Gokudou, daß das Land dort unten Parmet heiße und von Zauberei regiert werde. Dann geraten die beiden aber wieder in Streit, und dabei stürzt Gokudou in die Tiefe und kommt dabei ums Leben.

Rubet und Gokudou

Als Gokudou wieder erwacht, sieht er als erstes eine durchsichtige Frau (Koko Hime) und fragt sie, ob sie ein Geist sie. Sie weist ihn darauf hin, daß er wohl hier der Geist sei. In der Tat - er ist tot und ein Geist. Gokudou ist verzweifelt, aber wie es aussieht, hat Koko Hime sich in ihn verknallt und bringt ihn ins Leben zurück. Sie ist nämlich ein Magierin und hat Gokudou schon in Eshalott mit Hilfe ihres Zauberspiegels beobachtet. Leider hat sie nicht viel Zeit für Erklärungen, denn ein seltsames Licht erscheint, um Gokudou endgültig ins Totenreich abzuholen. Schnell gibt Koko Gokudou den Zauberspiegel, und der ist von seinem neuen, vollbusigen Mädchen begeistert.

Doch dann verschwindet sie, und Gokudou wird von dem Licht erfaßt. Er findet sich in einer Kammer wieder. Neben ihm auf dem Bett sitzt Rubet und ist sehr erleichtert, daß ihm anscheinend doch nichts passiert ist.

Ein junger Zauberlehrling namens Issa hat sich um ihn gekümmert. Er ist ein ziemlicher Tollpatsch, aber sehr nett, und führt Gokudou und Rubet in der orientalisch anmutenden Stadt ein. Am nächsten Tag wird das Rennen des Königs beginnen. Die drei hiesigen Prinzessinnen Koko, Elma und Keruna sollen heiraten. Dafür sucht sich jede einen Helden aus, der für sie ins Rennen geht. Wer gewinnt, dessen Prinzessin wird die neue Königin.

Das Rennen geht durch die Wüste, wo schreckliche Monster lauern, und am Ziel, dem königlichen Grab, gibt es die Sphinx. (Nebenbei bemerkt waren alle ägyptischen Sphinxe männlich, aber diese hier ist eindeutig weiblich.) Doch Rubet fürchtet sich kein bißchen, und Gokudou ist eher gelangweilt.

Jedenfalls müssen die Kandidaten im Grab das heilige Relikt holen und in den Palast von Parmet bringen.

Der Kandidat von Prinzessin Elma ist ein unbekannter Ritter, von dem man nur weiß, daß er auf einem Einhorn reitet. Kerunas Mann ist der Zauberer Yaa Seega. Und Koko hat bisher noch niemanden nominiert. Gokudou weiß noch nichts von seinem Glück. Statt dessen hat er einen Bärenhunger und geht einfach in die nächst beste Kneipe. Doch dort treiben sich nur harte Burschen herum, die Gokudou und Rubet auslachen, weil sie als Bürger von Eshalott keine Magie benutzen können.

Das gibt Ärger. Zuerst versucht Gokudou es mit seinem Dschin, doch der hat nur seinen "Anrufbeantworter" dran. Es sieht nach einer Prügelei aus, doch da fällt Gokudou Kokos Zauberspiegel aus der Tasche, die Prinzessin erscheint und begrüßt ihn stürmisch als ihren Darling. Gokudou erfährt jetzt erst, wer ihn da eigentlich gerettet hat, und daß er Kokos Kandidat ist. Immerhin hält er als König von Eshalott sich dafür für den richtigen Mann. Und wenn er das Rennen gewinnt, bekommt er von der Göttin auch einen roten Stern auf die Stirn und wird König der Magier.

Issa und Gokudou

Gokudou ist begeistert, Rubet hingegen schockiert. Aber mit ihren Einwänden stößt sie bei Gokudou auf taube Ohren und dampft schließlich wütend ab.

Am nächsten Tag geht es los. Gokudou hat ein zwei Kamele dabei und Issa, den er leider nicht abschütteln konnte. Issa verspricht ihm aber hoch und heilig, ihm mit allen Kräften zu helfen. Doch Gokudou verlangt zudem noch 100 Goldstücke, und es bleibt Issa nichts anderes übrig als zu zahlen.

In der Wüste ist es nicht nur heiß, es wimmelt auch von bizarren Monstern. Und dann stürzt mitten aus heiterem Himmel der Knödel-König auf Gokudou herab. Gokudou schuldet ihm noch 8 Goldstücke. Doch Gokudou hat keine Lust zu zahlen, und es gibt einen hübschen Streit.

Da landet plötzlich Yaa Seega mit seinem fliegenden Pferd neben den dreien, um den Kandidaten von Prinzessin Koko zu inspizieren. Allerdings ist er von ihm ein bißchen enttäuscht. Gokudou ist nicht mal ein Zauberer. Deswegen will er ihn gleich mal verzaubern. Issa versucht ihm zu helfen, wird aber ausgeschaltet. Und dann ist Gokudou dran.

5. Folge - The Riddle of Sphinx

Doch statt ihn erwischt es den Knödelkönig. Eigentlich sollte er zum Minotaurus werden, doch herausgekommen ist genau das umgekehrte: ein menschlicher Kopf auf einem Kuh-Leib. Gokudou und Issa, der wieder zu sich gekommen ist, lachen sich tot. Und Yaa Seega versteht die Welt nicht mehr. Gokudou holt nun sein magisches Schwert herbei. Yaa Seega sagt, dieses Schwert müsse irgend einen negativen Einfluß ausstrahlen und streitet mit Gokudou herum. Da taucht ein Sandmonster auf, ein bizarres Wesen mit Papageienkopf auf einem riesigen Wurm-Körper.

Der Knödel-König

Yaa Seega meint, das sein kein normales Monster, sondern eine Chimäre, die durch Zauberei entstanden sei. Und es ist ziemlich gefährlich und versteinert Gokudou. Nur ein Teil seines Gesichts bleibt lebendig, aber dafür fällt er in Ohnmacht, weil Yaa Seega nicht mehr genug Energie hat, um ihn zurückzuverwandeln, und Issa das noch nicht gelernt hat. Immerhin können die beiden Zauberer zusammen das Ungeheuer vertreiben.

Später kommt Gokudou in einem Zelt wieder zu sich, und er ist auch wieder komplett aus Fleisch und Blut. Denn Yaa Seega hatte inzwischen seine Kraft wieder aufgeladen und sowohl sich als auch seinen Diener, den Knödel-König, zurückverwandelt.

Yaa Seega ist aber schon wieder weg, dafür ist Prinzessin Koko aufgetaucht, und es gibt auch ein opulentes Essen, so daß Gokudou seinen Ärger wieder vergessen kann. Und er frißt wie ein Pferd, während Issa und Koko sich verschwörerische Blicke zuwerfen. Anscheinend haben sie Gokudou nur für irgendwas benutzt.

Der fragt die beiden, während er das Essen hinunterschlingt, was aus dem dritten Teilnehmer dieses Rennens geworden sei, Prinzessin Elmas Kandidat. Koko bemüht dazu ihren Zauberspiegel, in dem sie bei der Gelegenheit auch wieder verschwindet. Sie sehen den Ritter auf seinem Einhorn durch die Wüste reiten, und einen Moment später steht er draußen vor dem Zelt, wo er zufällig gerade vorbeigekommen ist.

Aus irgend einem Grund ist der Ritter verzaubert und kann nicht sprechen (und deswegen auch nicht zaubern), aber sein Einhorn ist dafür ziemlich gesprächig. Issa meint zu Gokudou, das sei eine gute Gelegenheit, einen Konkurrenten loszuwerden, doch auch ohne Magie ist der Ritter nicht wehrlos, denn er ist ein hervorragender Schwertkämpfer. Und schon gehen Gokudou und er aufeinander los. Doch sie sind beide gleich stark und hauen die ganze Nacht aufeinander ein. Irgendwann wird es dem Einhorn zu blöd. Es liest den Ritter auf und verschwindet erst mal. Denn es ist Morgen, und da kommen die ganzen Monster wieder hervor.

Denn seltsamerweise kommen die Monster nur, wenn die Sonne scheint, nie in der Nacht.

Issa und Gokudou setzen ihre Reise durch die Wüste fort. Es wimmelt dort nur so von Ungeheuern, aber zum Glück werden sie diesmal nicht angegriffen. Doch dafür taucht der Knödel-König wieder auf, und zwar auf einem Besen durch die Luft reitend. Und er will jetzt sein Geld. Doch Gokudou macht ihn ganz schnell fertig, fesselt ihn und wirf ihn dann davon.

In der nächsten Nacht treffen sie Yaa Seega wieder. Er will mit Gokudou sprechen, weil in dieser Gegend etwas ganz und gar nicht stimmt. Und zwar mit der Magie. Auch Issa ist das schon aufgefallen. Also sollten sie sich zusammentun und der Sache auf den Grund gehen. Doch wie üblich interessiert Gokudou sich nicht sonderlich für Sachen, die kein Geld einbringen.

Kurz darauf erreichen die drei das königliche Grab, eine gewaltige Tempelanlage, auf deren Spitze der magische Stein rot leuchtet. Yaa Seega ist ganz begeistert, davon hat er immer geträumt.

Aber vorher muß man das Rätsel lösen, das die Sphinx jedem Besucher aufgibt. Wie aufs Stichwort erwacht die Sphinx, aber weil Gokudou sie ziemlich respektlos anredet, gibt sie ihm und Yaa Seega ein extra schweres Rätsel auf. Und wenn sie es nicht lösen können, werden sie von ihr aufgegessen. Das Rätsel ist eine Aufgabe: sie sollen der Sphinx einen Mond-Tropfen zurückbringen.

Issa und Koko

Yaa Seega malt auf den Boden einen magischen Zirkel. Damit können sie den König der Magier herbeirufen und um Rat fragen. Doch den hat Gokudou gerade in Folge 3 besiegt, und deswegen legt er sehr wenig Wert darauf, ihm jetzt wieder zu begegnen.

Doch Yaa Seegas Zauber klappt sowieso nicht, und statt des Königs erscheint ein seltsamer Typ, der sich der kleine Mönch Ikkyuu nennt und angeblich in der Zauberwelt das Genie der Weisheit ist.

Wohl oder übel stellt Yaa Seega nun Ikkyuu die Frage, und der antwortet, sie steckten jetzt aber ganz schön in der Klemme. Aber er könnte schon einen Mond-Tropfen besorgen. Da schnappt Gokudou sich Ikkyuu und fordert von ihm, den Mond-Tropfen nicht Yaa Seega, sondern ihm zu geben. Dafür werde er ihm geben, was immer er wolle. Das ist ein Angebot, das Ikkyuu nicht ablehnen kann, doch er will dafür Gokudous Seele. Gokudou findet es aber viel besser, wenn er statt dessen Issas Seele nehmen würde. Ikkyuu ist einverstanden und macht sich sofort auf den Weg.

Yaa Seega und Issa kommen angerannt und machen Gokudou Vorwürfe, weil er sie betrogen hat, aber jetzt ist es zu spät. Gokudou sei es nicht wert, den magischen Stern zu erhalten. Der kombiniert das, was er da erfährt mit dem, was Koko und das Einhorn gesagt haben. Und dann ruft er Prinzessin Koko herbei, um ihr ein paar Fragen zu stellen. Sie wisse doch genau, was hier vorgeht. Koko streitet das erst mal ab, doch Gokudou bleibt hartnäckig.


Erstellt am 13.4.2001. Letzte Änderung: 19.2.2014