Gunbuster - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 und 2

Die Teile 1 und 2 haben zusammen ca. 55 Minuten.

Gunbuster 1. Video

Teil 1

Vorspann: Noriko stellt uns ihren Vater vor, den Kapitän des Weltraum-Kriegsschiffes Lukushion (in den Untertiteln "Lukushiyon" geschrieben). Als kleines Mädchen war sie sooo stolz auf ihn, doch dann, am 19.12.2015 fiel er im Kampf gegen Aliens (wir erfahren nichts über Norikos Mutter, aber anscheinend ist sie nach dem Tod ihres Vaters Waise). Noriko war damals 8 Jahre alt und hat diesen Verlust nie so ganz überwunden. Dennoch ist sie entschlossen, auch in den Weltraum zu fliegen und gegen die Alien-Monster zu kämpfen.

Titelmusik.

Im Trainingslager - es gibt übrigens eins für Jungen und eins für Mädchen. Raten Sie mal, in welchem wir gerade sind: Im Hof üben zahlreiche Mechas, sog. RX-Einheiten. Die aus jeweils einem Mädchen bestehende Besatzung muß alle möglichen Kunststücke trainieren und den Mecha so gut wie ihren eigenen Körper beherrschen, denn damit sollen die besten eines Tages im All gegen die feindlichen Aliens kämpfen. Noriko und ihre Freundin Kimiko beobachten Kazumi, die ihren Mecha bereits vollendet beherrscht und von allen Schülerinnen angehimmelt wird (sie nennen sie o-nee-sama, d.h. sehr verehrte ältere Schwester).

Noriko hält sich selbst allerdings für ungeeignet. Sie zweifelt, daß sie es je so weit bringen wird wie Kazumi, denn sie hat große Schwierigkeiten mit der komplizierten Steuerung ihres RX, bei dem man alle möglichen Stabilisatoren und Bildschirme gleichzeitig bedienen und im Auge behalten muß. Kimiko tröstet sie mit ihrem Horoskop, daß ihr für diesen Tag eine besondere Bekanntschaft verspricht.

Im Hof wird Noriko von den anderen Schülerinnen damit aufgezogen, wie tolpatschig sie sei und daß sie nur hier sein dürfe, weil ihr Vater so ein berühmter Pilot gewesen war. Da tritt Kazumi energisch dazwischen und verscheucht die Lästerzungen. Noriko ist von der älteren Kazumi hingerissen, und diese erwidert ihre Sympathie durchaus. Am Schluß schenkt sie ihr ein Band für ihr Haar und Noriko verläßt erst mal die Erde (jedenfalls geistig). Doch Kazumi weist sie auch darauf hin, daß man für die Aufgabe sehr viel und hart trainieren muß.

Später findet auf dem Hof eine Ansprache statt, in der wir erfahren, daß vor 6 Jahren die Lukushion abgeschossen und daher vor 5 Jahren das RX-Programm ins Leben gerufen wurde, um gegen die Aliens anzutreten. Von der Jungen-Schule sind bereits die 2 Kandidaten für die Ausbildung in der Orbitalstation ausgewählt, von der Mädchenschule bisher erst Kazumi. Noch weiß keiner, wer die 2. sein wird. Noriko träumt davon, daß sie es sein könnte, doch sie weiß natürlich, daß sie noch lange nicht soweit ist.

Ohta, der neue Trainer, stellt sich vor. Als erstes schaltet er bei allen Mechas die automatischen Stabilisatoren aus und läßt sie dann rennen. Noriko kommt mit ihrem RX nicht zurecht und muß die ganze Strecke auf ihren eigenen Füßen ablaufen. Klar, daß sie danach völlig erledigt ist.

Als am nächsten Morgen ihr Telefon klingelt und sie erfährt, daß ausgerechnet sie als 2. Pilotin ausgewählt wurde, fällt sie aus allen Wolken. Allerdings - ihre Mitschülerinnen wissen natürlich, wie schlecht sie ist. Sie sagen, sie sei nur ausgewählt worden, weil sie das Haustierchen des Trainers sei. Noriko ist todunglücklich darüber, vor allem weil sie genau weiß, daß es viele bessere gibt als sie selbst. Kazumi fragt Ohta, warum er Noriko ausgewählt habe. Er sagt, bei dieser Mission stehe mehr auf dem Spiel, als die meisten wissen. Er sei selbst einer der Überlebenden der Lukushion, und das Gelingen der Mission könne eventuell von Noriko abhängen.

Noriko will mehr trainieren, doch ihr Mecha wurde mit Schmähparolen beschmiert. Und als sie sich dann auch noch in einen Reißnagel setzt, den ihr ihre neidischen Klassenkameradinnen auf den Sitz appliziert haben, bricht sie in Tränen aus und läuft zu Trainer Ohta. Doch der führt sie zu der Stelle, wo Kazumi trainiert, und Noriko ist erstaunt, wie schwer und hart selbst die Musterschülerin üben muß. Ohta nimmt sich ihrer an. Er nimmt sie hart ran, und Noriko macht beachtliche Fortschritte.

Am Abend vor der Abreise will Kashiwara - Norikos Konkurrentin - es wissen und fordert sie zu einem Mecha-Duell heraus. Zunächst sieht es für Noriko gar nicht so gut aus, doch schließlich erinnert sie sich an das, was Trainer Ohta ihr beigebracht hat, und mit einem spektakulären Thunder Kick erledigt sie ihre Konkurrentin.

Zusammen mit Ohta und Kazumi fliegt sie am nächsten Tag hinauf zur Orbitalstation.

Physik-Stunde

Nachhilfestunde

Zwischen Teil 1 und 2 ist eine kleine Physik-Stunde eingeschoben, in der uns Noriko und Kazumi (im super deformed mode gezeichnet) erklären, wie man im 21. Jahrhundert ein Raumschiff auf (nahezu) Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, und zwar mit dem sog. Starbow. Und dann gibt es noch das Tannhäuser-Gate, das aus Schwarzen Löchern zusammengebaut wird und mit dem man mit Überlichtgeschwindigkeit reisen kann.

Teil 2

Rückblick: Jahr 2015, Perseus-Arm der Milchstraße. Eine irdische Flotte kämpft gegen die Aliens. Kapitän Takaya hält tapfer die Stellung auf der Lukushion bis zu ihrer Explosion. Es war kurz vor Norikos 8. Geburtstag.

Titelmusik.

Die Fähre erreicht die Orbitalstation Silver Star Terminal. Beim Anflug sehen sie das neue Kriegsschiff der Erde, die Exelion, die gerade zusammengebaut wird. Sie ist gigantisch.

In der Station, die als Trainings- und Operationsbasis dient, werden Noriko und Kazumi von Kapitän Tashiro willkommen geheißen und einer Russin namens Jung-Freud vorgestellt (deren Vornamen wir nie erfahren). Sie ist die beste Pilotin der Sowjetunion (ja, die gibt's noch), und zwischen ihr und Kazumi entwickelt sich sofort eine intime Rivalität (die später zu einer festen Freundschaft wird).

In der Willkommensansprache erklärt der Kommander, daß die Exelion in ca. 7 Monaten fertig seinwird und dann zum Angriff gegen die Aliens aufbrechen wird. Die Existenz der Menschheit hängt von dieser Mission ab.

Später müssen die Pilotinnen üben. Als erstes sollen sie mit ihren RX zum Mond und zurück fliegen. Doch Jung-Freud schlägt Kazumi einen kleinen Privatkrieg (oder bessergesagt ein Kräftemessen) vor. Sie prügeln heftig aufeinander ein und setzten dies auch nach ihrer Rückkehr zur Station fort. Irgendwo brechen sie durch eine Wand und gelangen in einen geheimen Bereich. Plötzlich stehen die beiden plus Noriko, die ihnen mehr oder weniger freiwillig als Zuschauerin gefolgt ist, vor den Überresten eines Aliens. Es ist ein riesiges Ungeheuer, so richtig eklig, wie man sich so was eben vorzustellen hat. Noriko bricht in Tränen aus, denn so ein Biest hat ihren Vater auf dem Gewissen.

Natürlich werden Jung-Freud und Kazumi danach kräftig zusammengeschissen, doch Ohta hat verhindert, daß sie eingesperrt werden, weil er ihnen nichts beibringen kann, solange sie gesiebte Luft atmen.

Kazumi und Noriko nehmen ein Bad. Hinter ihnen ist eine große Scheibe, durch die sie die Erde und den Weltraum sehen können. Übrigens kann man natürlich auch von draußen hineinsehen... Noriko erzählt ihrer Freundin von ihrem Vater. Jung-Freud kommt dazu. Sie verstehen sie eigentlich alle sehr gut. Jung-Freud findet Ohta ganz toll. Sie stellt fest, daß sie am gleichen Tag wie Noriko Geburtstag hat, und will mit ihr, wenn es in 2 Monaten soweit ist, eine Riesen-Party machen.

Es gibt einen Alarm: am Rande des Sonnensystems ist ein unbekanntes Raumschiff aufgetaucht, daß mit fast Lichtgeschwindigkeit aus Richtung Perseus-Arm kommt. Wegen der hohen Geschwindigkeit ist eine Identifizierung nicht möglich, also muß jemand hinfliegen und nachsehen. Ohta schlägt Kazumi und Noriko für diesen Einsatz vor, damit sie Einsätze bei fast LG üben können. Wegen der Zeitdilatation wird 1 Minute bei ihnen 3 Monaten auf der Erde entsprechen, dementsprechend müssen sie sich beeilen. Der gesamte Einsatz darf nur 10 Minuten Eigenzeit dauern. Ohta selbst will auch - mit 1 Minute Verzögerung - daran teilnehmen. Wenn alles klappt, wird Noriko 1 Tag vor ihrem Geburtstag zurück sein. (Wie aus 10 * 3 Monaten plötzlich 2 Monate werden, weiß ich allerdings auch nicht. Entweder kann da einer nicht bis 3 zählen, oder die Effekte der Beschleunigungs- und Abbremspahsen werden uns stillschweigend mit untergejubelt).

Alien

Noriko und Kazumi fliegen also los. Als sie das Schiff erreicht haben, stellt Noriko fest, daß es ein irdisches Schiff ist: die Lukushion! Ohne noch eine Sekunde nachzudenken, springt sie hinüber und rennt los. An Bord sind seit dem Gefecht vor 6 Jahren erst 2 Tage vergangen, und es ist noch eine Sauerstoffatmosphäre da. Könnte ihr Vater doch noch am Leben sein? Sie erreicht die Zentrale, reißt die Tür auf und sieht die Sterne. Pech gehabt...

Ohta holt Noriko zurück, und mit nur 12 Sekunden Verspätung beenden sie den Einsatz.

Auf der Erde sind inzwischen 6 Monate vergangen. Die Exelion ist inzwischen fertig und soll in einer Woche ihre Mission beginnen.

Zum Abschluß denkt Noriko mal wieder an ... (wen wohl).


Erstellt am 6.1.1998. Letzte Änderung: 19.2.2014