Gunbuster - Zusammenfassung der Handlung Teil 3 und 4

Die Teile 3 und 4 haben zusammen ca. 55 Minuten.

Gunbuster 2. Video

Teil 3

In der Einleitung bekommen wir eine Zusammenfassung von Kazumis Physikvortrag an der Akademie aus dem Jahre 2021 präsentiert.

Titelmusik.

Von Bord der Exelion aus denkt Noriko an Kimiko und schickt ihr ihre Gedanken. Die Flotte geht dann in den Hyperraum. Jeder muß in seiner Kabine bleiben. Die Mädchen unterhalten sich über die Gespenster, die dann kommen, weil der Hyperraum angeblich eine Verbindung zur Welt der Geister hat. Sie losen eine aus, die in den verlassenen Gängen des Schiffes die Poltergeister suchen soll. Das Los fällt auf Noriko, die sich schrecklich fürchtet. Doch es hilft nichts. Mit einer Taschenlampe bewaffnet zieht sie los und trifft statt einen Geist einen jungen Kadetten namens Toren Smith, der ebenfalls auf Geisterjagd ist. Zuerst zittert Noriko noch vor Angst, dann eher vor Aufregung, denn Toren ist ein netter Bursche. Doch sie werden von Trainer Ohta erwischt und zum Putzen der Laserlinsen an der Schiffsaußenseite verknackt.

Toren und Noriko putzen fleißig. Von draußen sieht der Weltraum mit seinen Nebeln und Sternen wunderschön aus und Noriko schwärmt Toren dauernd etwas vor, was dieser jedoch nur mit trockenen Kommentaren quittiert. Da taucht eine Alienflotte auf und saust mit fast Lichtgeschwindigkeit an der Erd-Flotte vorbei (die relativistischen Effekte sind - soweit man das sagen kann - sehr gut umgesetzt). Kommandant Tashiro beschließt die Verfolgung. Er will den Zielstern, Leaf 64, zum Wenden benutzen. Leaf 64 ist eine Sonne ähnlich der unseren und die Raumfahrer schwärmen von ihrer Schönheit. Das Wendemanöver dauert bei nahezu LG eine Zeitlang, der Kontakt zur Alienflotte wird noch 20 Stunden auf sich warten lassen.

In der U-Bahn, die auf der riesigen Exelion die einzelnen Stationen miteinander verbindet, treffen sich Noriko und Toren wieder. Noriko liest in einem Lehrbuch; sie hat durch ihren Einsatz gegenüber den anderen 6 Monate verloren und will diese Zeit nun aufholen. Toren meint, in einem echten Gefecht würde einem dieses theoretische Wissen nicht viel nützen. Aber Noriko läßt sich dadurch natürlich nicht aufhalten. Bevor sie aussteigt sagt Toren noch zu ihr, daß sie süß sei.

Die Flotte hat Leaf 64 erreicht und stellt entsetzt fest, daß sich der Stern in einen roten Riesen verwandelt hat. Man vermutet, daß die Aliens damit zu tun haben.

In einem Hangar hört Noriko zufällig mit, wie Kazumi zu Trainer Ohta sagt, die werde ihre Partnerschaft mit Noriko auflösen, weil diese nicht gut genug für sie sei und sie nicht mehr mit ihr kämpfen könne. Noriko ist schockiert. Daß Ohta weiterhin an sie und ihre Fähigkeiten glaubt, hilft ihr zunächst auch nicht viel. Kurz darauf trifft sie Toren wieder, der auch "single" ist. Sie einigen sich darauf, ein Team zu bilden. Toren geht los, um es zu registrieren. Er gibt Noriko seine Limo und als sie am Strohhalm nuckelt geht ihr durch den Kopf, daß das wie ein indirekter Kuß ist. Sie wird rot: anscheinend haben sie und Toren mit seiner seltsamen Frisur recht schnell zueinander gefunden.

Die Schlacht beginnt. Die RX-Einheiten steigen aus und kämpfen im Nahkampf gegen die Aliens. Jedenfalls versuchen sie es. Wir sehen den "Kampf" von Toren und Noriko gegen eine der Alien-Einheiten. Sie saust mit irrer Geschwindigkeit umher und vernichtet Toren so nebenbei. Und natürlich werden auch einige der großen Schiffe abgeschossen.

Aliens verlassen Leaf 64

Noriko ist völlig verzweifelt, weil sie überhaupt nichts machen konnte und sich als totale Versagerin fühlt. Aber dieses Gefecht war nur ein kleines Vorgeplänkel. Der Hauptteil der Alienflotte steckt in Leaf 64. Das ganze war eine Falle. Die Führungsoffiziere sind der Meinung, daß die Aliens ihre Eier in Sonnen ausbrüten und daß auch die zahlreichen Planetenexplosionen in diesem Sektor der Milchstraße damit zu tun hätten. Da diese Gegend offenbar extrem gefährlich ist, beschließt Kapitän Tashiro die sofortige Flucht der Flotte zur Erde.

Noriko läuft traurig im Schiff herum. Sie konnte nicht mal einen einzigen Schuß abgeben, um Toren zu unterstützen. Schließlich erreicht sie einen riesigen Hangar mit dem Super-Mecha Gunbuster darin. Doch der ist im Moment noch Nebensache, denn davor steht Ohta und Noriko weint sich bei ihm aus. Sie will so hart wie möglich trainieren, um zu Kazumi zurückkehren zu können.

Zum Schluß sehen wir die Alien-Brut die Sonne Leaf 64 verlassen. Es sind bizarre Raumschiffe und außerdem unglaublich viele. Kein Wunder, denn in eine Sonne paßt schon was rein. (Wenn man die Erde in den Mittelpunkt der Sonne bringen würde, dann würde der Mond noch tief im Innern kreisen.)

Nachhilfestunde 2

Thema: Zeitdilatation, Starbow, Doppler-Effekt, Lorentz-Transformation.

Nachhilfestunde 3

Thema: Warp, Überlichtgeschwindigkeit.

Nachhilfestunde 3

Hier werden uns einige der Aliens im Größenvergleich vorgestellt. Ein Mensch ist ungefähr 2 m groß, ein RX ca. 10 m, ein Alien-Soldat 50 m, die Gunbuster-Einheit 250 m. Die Exelion mißt ca. 10 km, was etwas der Größe eines Alien-Kreuzers entspricht. Der größte bekannte Alien-Raumschiffstyp ist ein Träger mit 1.000 km Durchmesser.

Teil 4

Ein Wissenschaftler der Exelion hält vor den Offizieren einen Vortrag über die Aliens. Sie stammen, soweit man herausgefunden hat, aus dem galaktischen Zentrum. Sie legen ihre Eier in jeden jungen Planeten, den sie unterwegs finden. Ihr Ziel sei die Erde. Kapitän Tashiro unterbricht ihn; er dachte, die Aliens legten ihre Eier in junge Sonnen. Der Wissenschaftler antwortet, dort zögen sie ihre parasitische Brut auf. Ihr Ziel aber sei die Auslöschung der Menschheit. Für sie seien die Menschen nur lästige Bakterien und die Aliens die Antikörper, denn die Menschheit diene in der Galaxis keinem bekannten Zweck oder Ziel. Tashiro hält das für eine ungesunde Ansicht und ist empört.

Keine Titelmusik!

Unter der Dusche unterhalten sich die Mädchen über Noriko. Sie hat viel mit Ohta geübt, aber sie ist nach wie vor sehr pessimistisch und deprimiert.

Noriko ist wieder bei Trainer Ohta und übt hart. Später trifft sie Jung-Freud, die meint, sie übe heimlich an der neuen Waffe (der Gunbuster-Einheit), und das Zerbrechen ihres Teams mit Kazumi sei nur Tarnung gewesen. Sie fordert Noriko zu einem Mecha-Duell, weil sie auf Noriko eifersüchtig ist. Sie hat nämlich selbst ein Auge auf Trainer Ohta geworfen. Noriko willigt ein und sie gehen hinaus in den Weltraum. Doch zum Zweikampf kommt es nicht. Noriko erinnert sich an Torens Vernichtung und bekommt einen Nervenzusammenbruch.

Kazumi stellt Jung-Freud später dafür im Gemeinschaftsquartier zur Rede und wirft ihr vor, nur eifersüchtig zu sein. Dabei ist sie selbst auch in Ohta verliebt, was wohl für Jung-Freud kein großes Geheimnis ist. Sie antwortet nämlich, Ohta habe nun mal Noriko erwählt und nicht eine von ihnen. Aber wenn Noriko das nächste Mal in den Weltraum gehe, werde sie das nicht überleben. Noriko hat alles mitgehört, und das hat ihre Stimmung nicht gerade gebessert.

Ohta und Kazumi unterhalten sich. Kazumi meint, Noriko auserwählt zu haben sei ein Fehler gewesen. Sie selbst aber würde gerne Ohtas Werkzeug seiner Rache an den Aliens sein und er solle Noriko in Ruhe lassen, weil sie es nicht schaffe.

Die Flotte bereitet den letzten Hyperraumsprung vor, der sie direkt zur Erde bringen soll. Da im Hyperraum Radar nicht funktioniert, kann sie von den Aliens nicht verfolgt werden und sie nicht aus Versehen zur Erde locken. Ein Langstreckensprung, der die Flotte direkt ins Solsystem bringt, sei also das sicherste. Bei der Ankunft wird es auf der Erde der 23. Juli 2032 sein, also ungefähr 10 - 11 Jahre nach Abflug. Der Kapitän weist die Besatzung darauf hin, daß sie voraussichtlich den Halley'schen Kometen mit einem schönen Schweif sehen könnten.

Die Mädchen in ihrem Quartier überlegen sich schon, was sie als erstes machen wollen, wenn sie zurück sind, beispielsweise Einkaufen gehen. Noriko hingegen sitzt irgendwo herum und denkt traurig an Toren.

Kapitän Tashiro erkundigt sich bei Ohta nach Gunbuster. Ohta antwortet, Gunbuster sei noch nicht ganz fertig, der Collapser sei noch nicht getestet worden.

Halley'scher Komet

Die Flotte geht auf Warp. Da erfolgt ein Überfall der Aliens. Irgendwie haben sie die Erd-Flotte im Hyperraum gefunden und greifen an. Es kommt zu schweren Gefechten. Dann fällt die Flotte auch noch in den Normalraum zurück, und zwar genau an der vorgesehenen Stelle: neben dem Schweif des Halley'schen Kometen im Sonnensystem. Die Aliens haben der Flotte schwere Verluste beigebracht, neben der Exelion sind nur noch 12 Schiffe übrig. Außerdem sind sie auch noch immun gegen die Photonentorpedos. Allerdings sind die RX, die nun ausgeschleust werden, im Nahkampf sehr erfolgreich.

Noriko ist diesmal nicht mit draußen. Der RX einer Kollegin war defekt und sie hat Norikos RX übernommen. Noriko sitzt nur noch da und heult, doch dann reißt sie sich zusammen. Sie will nicht mehr weinen und statt dessen kämpfen. Während ein Erdenschiff nach dem anderen vernichtet wird und auch die Exelion Treffer abbekommt, bemannt sie den Gunbuster und schnappt sich das Alien-Mutterschiff. Da sie nur wenig Energie hat, läßt sie sich davon aufspießen und vernichtet es dann. Die Aliens sind damit erst mal besiegt und ziehen sich aus dem Sol-System zurück. Aber von der Erd-Flotte ist außer Gunbuster nur die Exelion übrig. Als einzige Überlebende schweben sie vor dem romantischen Hintergrund des Halley-Schweifes.


Erstellt am 18.1.1998. Letzte Änderung: 19.2.2014