.hack//Liminality - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 4

Teil 1 - In Case of Minase, Mai

In San Diego läßt ein undurchsichtiger Geschäftsmann einen Mann (Tokuoka Jun'ichirou) zusammenschlagen, der anscheinend irgend etwas herausgefunden hat. Doch der erklärt trotzig, daß er sich nicht einschüchtern lassen werde. Nur hat er leider keine Beweise ...

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In Nürnberg steht im strömendem Regen ein junger Mann (Harrold Hyuek) vor einem Grab. Auf dem Grabstein steht: 'Emma Wielant. Schöpferin von Legenden, Ruhet nun hier eigenst als Legende.' Der Mann murmelt: "Es ist noch nicht vorbei".

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Kanazawa: Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht zwei Schüler, Kasumi und Mai, ins Krankenhaus, die beim Spielen in The World ins Koma gefallen sind, wie schon so mancher Spieler vor ihnen. Noch nie ist einer von ihnen wieder aufgewacht. The World hält sie fest. Doch diesmal geschieht das Wunder: Mai kommt wieder zu sich.

Mai und Masaya

Sie wird auch bald wieder entlassen, doch so richtig auf der Höhe ist sie damit noch lange nicht. Ihre Klassenkameraden machen sich Sorgen um sie, vor allen Masaya, der Sohn von Doktor Makino, auf dessen Station Mai und Kasumi eingeliefert wurden. Kasumi ist immer noch nicht wieder zu sich gekommen, und das Computerspiel-Clubhaus wurde deswegen inzwischen geschlossen und versiegelt. Diese Umstände tragen nicht gerade dazu bei, Mais Stimmung zu heben.

Am nächsten Tag geht sie aber wieder in die Schule, wo sie einen seltsamen Typen trifft, der sie ganz direkt auf ihren "Unfall" anspricht und sich auch nicht so leicht abschütteln läßt. Vor dem vernagelten Clubhaus trifft Mai den Mann wieder, und diesmal stellt er sich ihr ganz offiziell als Tokuoka Jun'ichirou vor. Und er scheint irgend etwas über The World zu wissen. Langsam aber sicher wird Mai neugierig. Zunächst spricht sie aber mal mit Masaya über das wenige, an was sie sich von ihrem Ausflug in The World erinnert. Dann recherchiert sie im Internet über "Tokuoka Jun'ichirou" und stellt zu ihrem Erstaunen fest, daß er anscheinend der Direktor der japanischen Version von The World ist. CC heißt die Firma, die sie herausgebracht hat. Mai kann es kaum glauben, und auch Masaya, dem sie das erzählt, ist sehr überrascht.

Es stellt sich allerdings heraus, daß Tokuoka CC vor einem halben Jahr verlassen hat.

Mai

Mai hat aber noch ein Problem. Eigentlich hat sie immer gerne Geige gespielt, doch in letzter Zeit hat sie das ziemlich vernachlässigt. Masayas kleine Schwester ist mit ihr zusammen in der Geigenklasse und erzählt Masaya traurig, Mai würde womöglich aufhören. Und auch ihre Mutter macht Mai deswegen Streß.

Mai besucht Doktor Makino für eine letzte Untersuchung. Es fehlt ihr nichts, aber der Doktor glaubt nicht, daß ein Spiel sie ins Koma hat fallen lassen. The World sei 20 Millionen mal verkauft worden und es sei daher unmöglich, daß es irgendwie gefährlich sein könnte. Doch Mai ist da etwas anderer Meinung. Und vor allem fragt sie sich, warum gerade sie wieder erwacht ist und Kasumi zum Beispiel nicht. Denn der liegt immer noch bewußtlos auf Makinos Station.

Kasumi im Koma

Dort erwartet Mai eine kleine Überraschung, nämlich Tokuoka, der sich dasselbe fragt. Mai traut ihm allerdings nicht, obwohl er versichert, er sei auf ihrer Seite. Doch irgendwie bringt der Anblick des bewußtlosen Kasumi, dessen Geist irgendwo in fremden Welten wandelt, Mai dazu, Tokuoka zumindest ein wenig zu vertrauen.

Die beiden recherchieren dann ein bißchen im Log von The World, was Kasumi dort so alles gemacht hat. Zum Beispiel hat er viele EMails bekommen von Yukichin und Kyo, wer das auch immer sein mag. Kurz darauf stürzt Tokuokas Programm aber ab - wieder mal.

Später, es ist schon Nacht, erklärt Tokuoka, daß es in Japan mindestens sechs Leute wie Kasumi gebe, die im Koma liegen. Keiner von ihnen sei jemals wieder erwacht, bis auf Mai. Und er will wissen, warum gerade sie. So langsam wird auch Mai nun klar, daß sie in eine Sache verstrickt ist, die schlimmer und mysteriöser ist, als sie je gedacht hätte.

Tokuoka und Mai

Am nächsten Tag redet sie mal wieder mit Masaya, unter anderem über Kasumi. Masaya hat ihn damals in The World eingeführt, und natürlich macht er sich große Sorgen um seinen Freund. Mai fragt sich, was aus ihm wohl werde, wenn er nie mehr aufwache. Er würde dann einfach immer älter werden.

Am Abend bekommt sie einen Anruf von Tokuoka: er will ins Clubhaus und dort persönlich nachsehen, was passiert sein könnte. Da es aber abgesperrt ist, fragt er Mai, ob sie ihm helfen könnte. Doch so begeistert ist Mai von dieser Idee nicht. Die Situation von damals nachzustellen, könnte etwas gefährlich werden. Und Masaya, dem sie davon erzählt, hält das für völligen Wahnsinn. Trotzdem - Mai will es wissen.

Und so brechen die beiden also bei strömendem Regen mitten in der Nacht in das Clubhaus ein, starten die Rechner und loggen sich in The World ein. Tokuoka kennt dafür ein paar nützliche Hacker-Tricks. Die ersten paar Sekunden sieht alles normal aus, doch dann werden sie irgendwie eingesaugt. Mai kann sich gerade noch den Datenhelm vom Kopf reißen. Tokuoka hingegen ist schon im Koma. Der Panik nahe schaltet Mai den Rechner gewaltsam ab und reißt alle Kabel heraus. Dann zerrt sie ihn ins Freie, wo gerade Masaya angerannt kommt. Anscheinend hat sie Tokuoka noch rechtzeitig gerettet, denn der Regen bringt ihn wieder zu Bewußtsein. Von nun an sind die beiden Verbündete und eisern entschlossen, das Rätsel um The World zu lösen.

Teil 2 - In Case of Aihara Yuki

Nogesaka, Yokohama-Präfektur.

Hier lebt ein Mädchen namens Yuki, meist Yukichin genannt. Sie ist eine der beiden EMail-Freundinnen von Kasumi. Tokuoka hat sie ausfindig gemacht und sie zu einem Treffen eingeladen. Er ist mit Mai in Tokyo und will sich mit Yukichin einem Vergnügungsviertel im Hafen von Yokohama treffen. Bis dahin sind es aber noch zwei Stunden, und Yuki, die schon da ist, beschließt, die Zeit mit einem Kino-Besuch herumzubringen. Sie ahnt noch nicht, daß aus dem Filmvergnügen ein Kampf auf Leben und Tod werden wird.

Yuki

Denn mitten im Film erscheint kurz und undeutlich der Schriftzug "The World" auf der Leinwand, und dann gehen alle Lichter aus und die Alarmglocken an. Alles gerät in Panik, und der Personal versucht, die Besucher aus dem riesigen Gebäudekomplex, in dem auch das Kino ist, zu evakuieren.

Zur gleichen Zeit sitzt Mai in der tokyoter Bibliothek vor einem Terminal und hört einen seltsamen Ton, den sie im Zusammenhang mit The World schon öfter gehört hat. Sie ruft Tokuoka an und teilt es ihm mit. Der meint, es könnte ein altes Stück Software sein, von dem CC nichts weiß.

Tokuoka sitzt gerade in seinem Wagen und ist auf dem Weg zu Yuki, als er in der Ferne, ungefähr dort, wo er hin will, eine Explosion hört. Rauch und Flammen beginnen von dem Hafenareal aufzusteigen, und ein Durchkommen mit dem Auto wird unmöglich. Auch die Mobil-Telefone fallen aus, und so erfährt Mai nicht, was sich da gerade abspielt. Jedenfalls beschließt Tokuoka, nicht einfach im Wagen sitzenzubleiben, sondern macht sich zu Fuß auf den weiten Weg.

Mai gräbt weiter und stößt auf einen gewissen Harrold. Dann bekommt sie einen Anruf von einer Frau namens Kyo, ebenfalls eine EMail-Bekanntschaft von Kasumi. Von ihr erfährt Mai, daß in Yokohama das totale Chaos herrscht. Telefon, Bahn und Straßenverkehr sind zusammengebrochen. Was genau aus Yuki und Tokuoka geworden ist, weiß keiner so genau.

In dem Gebäudekomplex, in dem Yuki steckt, geht es ziemlich chaotisch zu, und Yuki landet, als die Brandschutz-Rollos heruntergehen, zusammen mit einer Frau in einem abgeschlossenen Trakt, in dem sich sonst niemand mehr aufhält. Die Frau, die dort arbeitet, kennt sich ziemlich gut aus und kennt anscheinend auch einen Fluchtweg. Den werden die beiden auch brauchen, denn wenn Feuer ausbrechen, wird die automatische CO2-Löschanlage anlaufen, und dann werden sie alle ersticken. Der Weg erweist sich als ausgesprochen schwierig, aber nach einer langen und abenteuerlichen Kletterei durch Abluft-Tunnels und den Aufzugschacht schaffen sie es schließlich.

Draußen sieht es ziemlich chaotisch aus. Die Frau meint, Schuld daran sei wahrscheinlich ein Computervirus namens Pluto Kiss, der hier alles lahmgelegt hat. Yuki ist jedenfalls ziemlich betroffen. Die Frau stellt sich ihr dann noch vor: sie ist eine Freundin ihrer Schwester und war bei ihrer Hochzeit dabei. Yuki erinnert sich nicht an sie, umgekehrt hat sie Yuki aber gleich erkannt. Dann geht sie nach Hause.

*

Mit dem Fahrrad hat Tokuoka es schließlich nach Yokohama geschafft und trifft endlich Yuki - mit sechs Stunden Verspätung. Sie fragt ihn, ob The World etwas mit den schrecklichen Ereignissen zu tun habe: Yokohama liegt immer noch im Dunkeln und überall steigen Rauchsäulen auf. Tokuoka hofft, daß das nicht der Fall ist.

Langsam kehrt dann aber doch die Zivilisation wieder zurück. Die Reparaturkräfte bekommen das Chaos allmählich in den Griff.

Das Handy klingelt. Mai hat etwas über die Tasogare no Hibun ("Epitaph of the Twilight") herausgefunden. Yuki meint, das gehöre in Kyos Bereich, denn das sei der Prototyp von The World gewesen.

Teil 3 - In Case of Tohno, Kyoko

Diese Folge spielt in den Hida-Bergen. In einem recht idyllischen kleinen Städtchen namens Takayama hat Tokuoka sich mit Kyo getroffen. Aber noch jemand ist in der Gegend: Helba, die Königin der Hacker. Genauergesagt ist es nicht Helba selber, sondern einer ihrer Helfer namens Kuro no Bito (Mensch der Schwärze), und er hat Kyo eine EMail geschickt, wo sie ihn treffen kann. Kyo ist nicht sehr erfreut darüber, daß Helba und dieser Typ anscheinend genau wissen, daß sie jetzt gerade mit Tokuoka zusammen in Takayama ist, denn das dürfte bedeuten, daß sie ihren Telefonanschluß gehackt haben.

Tokuoka und Kyo

Der Ort, an den sie sich treffen sollen, ist als Rätsel verpackt, und die beiden werden telefonisch und mit EMails mal hierhin, mal dorthin gelotst und landen zwischendurch in einem kleinen Museum, das einem in Takayama geborenen Professor Fukurai Tomokichi gewidmet ist, der ein gutes halbes Jahrhundert zuvor mit Röntgenstrahlen und der Möglichkeit, Geister zu fotografieren, experimentiert hatte. Wegen seiner seltsamen Ideen wurde er von der Universität gefeuert, aber Kyo hält seinen Ansatz, die Welt auf diese Weise zu sehen, für durchaus bedenkenswert.

Kyo erzählt Tokuoka dann, um was es im Epitaph of the Twilight eigentlich geht: nämlich um schattenlose Geister, die von einer Welle, gegen die sie nichts ausrichten können, vertilgt werden und am Rand der Ausrottung stehen. Deswegen verbündet sich der König des Lichtes, Aperion, mit der Königin der Dunkelheit, Helba. Laut der Legende erschienen drei Wesen mit Schatten, darunter der Drachen des Zwielichtes, der die Welle dazu brachte, woanders hinzufließen, wodurch die Geister gerettet waren.

Eine nicht sehr gesprächige alte Frau drückt Tokuoka vor dem Museum dann einen Zettel in die Hand, auf dem der nächste Hinweis steht. Tokuoka kommt das ganze wie ein Rollenspiel vor, in dem sie sich von einem Level zum anderen vorarbeiten müssen.

Kyo im Wagen ihres Vaters

Seltsam geht es weiter. Kyos Vater ist Taxifahrer, und als Kyo und Tokuoka bei ihm einsteigen, bekommen sie mit, daß er heute schon mal einen Fahrgast hatte, der sich das Epitaph of the Twilight und die 100 Geistergeschichten interessiert hat. Diese tauchten zuerst auf der Web-Seite einer gewissen Emma Wielant auf. Dort blieben sie aber nicht lange, denn Frau Wielant starb bald darauf (sie wurde nur 28), und so sind diese Geschichten nur rudimentär überliefert. Anscheinend hat Harrold Hyuek, der Programmierer von The World, seinem Spiel diese Geschichten zugrundegelegt.

Nur weiß man leider nicht mehr, was noch Original ist und was Harrold dazu erfunden hat. Und was am Ende daraus werden soll.

Der geheimnisvolle Fahrgast hat freundlicherweise bei Kyos Vater seine Visitenkarte abgeliefert, und diese bildet das nächste Puzzelteil. Satou Ichirou heißt er angeblich, falls der Name echt ist.

Kyo kennt die Geschichte von Emma und Harrold. Sie sah in ihm einen brillanten Kollegen, er aber verliebte sich in sie. Emmas Eltern starben, als sie 18 war, und hinterließen ihr ein recht beachtliches Erbe, daß sie aber erst mit 20 antreten durfte. Doch dann wurde sie ziemlich krank (Leukämie oder so was) und hatte ein seltsames Vor-Todes-Erlebnis, das sie zu ebenso seltsamen Ideen über die Struktur des menschlichen Geistes brachte. Dafür wiederum interessierte Harrold sich sehr, denn er wollte den Geist in einen Computer stecken oder die beiden zumindest miteinander verbinden. Emma schrieb ihre Vorstellungen im Epitaph of the Twilight nieder, und Harrold schrieb den Prototypen von The World dazu.

Damit wissen Kyo und Tokuoka aber immer noch nicht, was in The World vorgeht.

Satou Ichirou

Helbas Helfer hat Yuki eine EMail geschickt, die von Kyo zu kommen scheint, und deswegen ruft sie sie an um nachzufragen, was es damit auf sich hat. Nun, es ist der nächste Hinweis für das Treffen. Diesmal führt die Spur zum See der Kappa (eine Art Flußgeist), über dem der Rauch ein Kreuz geformt hat. Kyo weiß, wo das ist. Und diesmal treffen sie Kuro no Bito / Satou Ichirou wirklich.

Erst mal gehen sie, nachdem Satou sich vorgestellt hat, etwas essen. Als echter Hacker nimmt Satou natürlich nur Fast Food zu sich.

Satou meint, The World ließe sich nicht allein mit den Geschichten des Epitaph of the Twilight erklären. Harrold habe tatsächlich die äußere Welt in sein Spiel gebracht und damit die Grenze zwischen beiden Bereichen verwischt. Der Körper ist draußen, die Spielfigur innen. Aber wo ist der Geist? Und so kann dieses Spiel sich auf die Realität auswirken und Menschen ins Koma fallen lassen. Der Name dieses Phänomens lautet Liminality.

Satou meint, die Lösung sei also ganz einfach: man müsse nur Innen und Außen wieder trennen. Diesen Plan umzusetzen wird allerdings nicht ganz einfach. Sie müssen bei CC einbrechen und von einem bestimmten Server die Beweise herunterladen und in Sicherheit bringen. Das ganze ist natürlich ein bißchen illegal ...

Teil 4 - Trismegistus

Tokuoka, Mai, Kyo und Yuki gondeln auf einem Schiff in der Bucht von Tokyo umher und essen. Mai ist allerdings seekrank und bringt nichts herunter.

Es ist Weihnachten, und Tokuoka, der ziemlich reich ist, hat alle eingeladen, bevor es richtig losgeht.

die Tokyoter Bucht

Das Schiffchen dient nämlich nicht nur als eine Art Auflugsdampfer, sondern es hat ein bestimmtes Ziel.

Auch Satou ist mit einem Boot unterwegs und trifft sich auf dem Wasser mit Tokuoka und den anderen, um ihnen mitzuteilen, daß der Plan in dieser Nacht ausgeführt wird.

Satou und Tokuoka haben herausgefunden, daß manchmal die Spielerdaten von Charakteren in The World ungewöhnlich groß werden, dann aber wieder auf normale Größe schrumpfen. Dieser geheime Datentransfer ist Teil des "Außen", den Harrold in The World eingebaut hat. Satou ist der Meinung, in seiner Liebe zu Emma hätte Harrold damit so etwas wie ihr gemeinsames Kind zur Welt bringen wollen - Aura wahrscheinlich, die auch Mai schon mal gesehen hat. Das einzige, woran sie sich noch von ihrem Ausflug in The World erinnert.

Jedenfalls scheint The World oder dieser Teil von ihr eine eigene künstliche Intelligenz und einen gewissen eigenen Willen zu entwickeln. Wie es aussieht, betrachtet The World es als sein endgültiges Ziel, dieses KI-Kind zur Welt zu bringen, hätte damit aber seinen Zweck erfüllt und wäre dann nutzlos. Und deshalb zögert The World das so lange als möglich hinaus. (Etwas konfus, das ganze. Ob die Fansubber das alles richtig auf die Reihe gekriegt haben und ich es hier auch richtig widergebe, kann ich nicht garantieren.)

Nach einiger Zeit erreichen die fünf ihr Ziel: eine vorgelagerte Insel, auf der CC ihr EDV-Hauptquartier hat. Hier müssen sie sich nun einschleichen.

Es gibt viele Wachen und sogar einen Such-Hubschrauber, aber das Areal ist ziemlich groß, und so kommen Satou und die anderen schließlich ungesehen in das Gebäude, wo die ganzen Server stehen. Dort beginnt nun ihre eigentliche Arbeit.

Tokuoka und Mai

Währenddessen kommen zwei Wachen angefahren, weil das Öffnen der Tür einen Alarm ausgelöst hat. Sie kontrollieren aber nicht sehr gründlich, überzeugen sich davon, daß es falscher Alarm war und gehen wieder. Bis sie gemeldet bekommen, daß jemand den Getränke-Automaten benutzt hat. Jetzt lassen sie sich nicht mehr abschütteln und holen sogar noch Verstärkung.

Das ganze wird also ein Spiel auf Zeit. Kyo und Yuki starten ein großes Ablenkungsmanöver, das sich aber mehr und mehr zu einem Gefecht entwickelt.

Inzwischen hat Tokuoka aber schon eine Menge Daten heruntergeladen und Mai in The World eingeloggt, damit sie dort nachsehen kann, was los ist. Erstaunlicherweise bekommt sie indirekten Kontakt zu Kasumi, und der erwacht dadurch aus seinem Koma. Mai findet auch die anderen, die im Koma liegen. Sie alle sind in The World in heftige Kämpfe verstrickt, und sie will sie retten, auch wenn die Zeit sehr knapp wird.

Satou

Zum Glück kommen Tokuoka und Satou auf eine Idee, wie sie die renitenten Server austricksen können - und die Wachen auch. Mai und Tokuoka setzen sich ab, nur Satou bleibt zurück, und als zwei der Wachen in den Server-Raum eindringen, erklärt er ihnen in aller Seelenruhe, er sei ein Sicherheitsbeauftragter, und sie hätten nun ein großes Problem.

Die Wachen nehmen ihn natürlich trotzdem erst mal mit.

Draußen haben sich die beiden anderen Wächter mit Kyo und Yuki eine wilde Verfolgungsjagd geliefert, zu der dann auch noch Mai und Tokuoka stoßen. Und die geht am Ende so aus, daß die Frauen ganz knapp entkommen können, Tokuoka den Wachen aber in die Hände fällt und erst mal (wieder) ordentlich verprügelt wird.

*

Tokyo feiert Weihnachten, und es gibt ein gutes Ende. Die Wachen lassen Tokuoka wieder laufen, ohne zu bemerken, daß er die wichtigen Daten auf einer kleinen Festplatte dabei hat. Die Mission war also erfolgreich. Und was die Spieler im Koma angeht, so ist Mai überzeugt, auch das werde wieder in Ordnung kommen, denn das sei der letztendliche Wille der KI.


Erstellt am 26.7.2003. Letzte Änderung: 19.2.2014