Hagane no Renkinjutsushi - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 13

Teil 1 - Taiyou ni idomu Mono (Die, die die Sonne herausfordern)

Die Geschichte beginnt in im Jahre 1910 in einem Dorf namens Riesenpuhl.

Edward und Alphonse führen einen komplizierten Zauber durch, der ihre vor einiger Zeit verstorbene Mutter wieder zurückbringen soll. Es sieht perfekt aus, endet für die beiden aber statt dessen in einer Katastrophe: die alchemische Reaktion reißt Edward einen Arm und ein Bein ab, und Alphonse verliert seinen kompletten Körper. Nur mit letzter Kraft kann Edward wenigstens seine Seele vor dem Untergang bewahren und sie in einer Rüstung befestigen, die zufällig gerade in der Nähe war. Und ihre Mutter bekommen sie natürlich auch nicht wieder.

*

Alphonse und Edward Elric

Inzwischen sind vier Jahre vergangen. Um ihre Körper wiederzubekommen, ziehen Edward und Alphose, die inzwischen 15 und 14 sind, durch das Land und folgen verbissen jeder Spur, die sie zum Stein der Weisen führen könnte. Ein Hinweis hat sie nun durch die Wüste in die Stadt Riooru nahe der Ostgrenze geführt, wo interessante Dinge vorgehen. Die Stadt scheint ziemlich euphorisch zu sein, und aus den Brunnen fließt sogar Wein statt Wasser.

Die Riooru-Leute glauben nämlich, der Segen des Gottes Retra sei über sie gekommen, und zwar in der Gestalt des Vaters Cornello, der sogar Tote wiederbeleben könne und den Leuten mit seiner Macht Glück und Wohlstand gebracht hat.

Ed und Al meinen allerdings, diese Macht sei doch nichts anderes als Alchemie. Al gibt eine kleine Vorführung, und die Leute sind recht beeindruckt. Bis auf eine geheimnisvolle Frau - Lust - der Ed und Al später noch öfters begegnen werden und die ein grausiges Geheimnis birgt.

Kurz darauf begegnen die beiden einer freundlichen jungen Frau namens Rose, die sie ein bißchen in die hiesigen Verhältnisse einführt und sie auch mit Vater Cornello bekannt macht.

Roses Geliebter Cain ist vor einiger Zeit bei einem Unfall gestorben und Vater Cornello hat versprochen, ihn zurückzubringen. Sie müsse sich nur noch ein wenig gedulden, das Wunder werde bald geschehen. Das allerdings bezweifelt Ed sehr stark. Cornellos Tricks, mit denen dieser die Massen begeistert, beeindrucken ihn überhaupt nicht. Und schlimmer noch verstößt er auch noch gegen das Gesetz der Erhaltung, auf dem die ganze Alchemie basiert und gemäß dem man nicht etwas aus nichts machen kann. Eben das sei doch das Wunder, protestiert Rose.

Da erweckt Cornello vor versammelter Mannschaft einen kleinen toten Vogel wieder zu Leben. Alle sind begeistert.

"35 Liter Wasser, 20 Kilo Kohlehydrate, 4 Liter Ammonium, 1,5 Kilo Calcium, 800 Gramm Adenosin, 250 Gramm Salz, 100 Gramm Stickstoff, 80 Gramm Schwefel, 7.5 Gramm Fluor, 5 Gramm Spurenelemente, 3 Gramm Silizium - daraus besteht ein durchschnittlicher Mensch. Und dennoch hat es noch nie jemand geschafft, daraus einen Menschen herzustellen", erklärt Edward Rose. Und da Alchemisten eben auch nur Wissenschaftler seien, könnten sie nun mal keinen Menschen machen. Doch das glaubt Rose nicht. Sie ist von der Wunderkraft Vater Cornellos fest überzeugt.

Da gibt es Ärger. Cornello und seine Hintermänner, Lust vor allem, halten Ed und Al für gefährlich und wollen sie aus dem Weg schaffen. Cornellos Diener Cray (gesprochen von Takase Akimitsu) schießt auf Al. Der verliert seinen Kopf, und Rose stellt entsetzt fest, daß er innen hohl ist. Voller Panik flieht sie zu Vater Cornello, und der tritt nun persönlich gegen die beiden an. Im Beisein von Rose will er die beiden Frevler vernichten. Doch obwohl er den Stein der Weisen besitzt und einsetzt, kann er Ed und Al nicht besiegen.

Teil 2 - Kinki no Karada (Tabu Körper)

Cornello denkt nicht im Traum daran, Al und Ed den Stein der Weisen auszuhändigen. Er greift sie an und zieht eine mächtige Zaubershow ab, doch Al und Ed können alles parieren und schließlich fliehen.

Rose kommen langsam Zweifel an Vater Cornello, doch der nimmt sie an der Hand und zeigt ihr, daß ihr Geliebter schon fast wieder zurück ist. Er ist zwar noch hinter einem Vorhang verborgen, doch er kann schon wieder Roses Namen sagen. Die junge Frau ist tief gerührt. Aber was bedeuten die Federn, die überall herumliegen?

Rose und Cornello

Cornello läßt dann die Jagd auf Ed und Al eröffnen. Dazu aktiviert er auch die seltsamen Götzenstatuen, die überall in Riooru herumstehen. Sie werden lebendig, kreisen Ed ein und zerstören Al.

Edward findet sich angekettet im Kerker wieder. Rose bringt ihm seine Henkersmahlzeit. Ed fragt sie, ob das, was sie gesehen hat, wirklich ihr Freund war. In der Tat sind Roses Zweifel so stark, daß sie in das Zimmer schleicht und nachsieht. Sie erlebt einen furchtbaren Schock: die Silhouette gehörte nicht Cain, sondern einer Vogel-Chimäre. Cornello taucht auf und überläßt Rose dann ihrem Schicksal, d.h. die Chimäre soll sie töten. Den Auftrag für diesen Mord hat er von Lust bekommen, denn Rose weiß um das Geheimnis des Steins der Weisen. Das aber darf kein Außenstehender wissen. In letzter Sekunde erscheint Al und rettet sie. Er ist natürlich nicht zerstört worden, es war nur ein Trick.

Das hat Cornello allerdings nicht mehr mitbekommen. Statt dessen ist er unterwegs, um auch Edward, den letzten Mitwisser, zu töten. Es gibt einen kleinen Dialog zwischen den beiden, der ohne sein Wissen in die ganze Stadt übertragen wird. So weiß nun jeder, daß Cornello nur ein kleiner Betrüger ist. Oder eigentlich ein großer. Er ist nicht nur hinter dem Geld her, das die Leute freigiebig spenden, sondern er will sie auch als eine Art Soldaten. Da sie glauben, er könnte sie jederzeit wieder lebendig machen, fürchten sie den Tod nicht - eine unüberwindliche Armee also, mit der er in ein paar Jahren das ganze Land erobern will. Doch er erklärt Edward (und damit der Stadt), daß er das in Wahrheit nicht im Traum kann, selbst mit dem Stein der Weisen nicht.

Edward befreit sich, und Cornello flüchtet entsetzt. Die aufgebrachten Leute draußen beruhigt er mit ein paar neuen Lügen und einer Demonstration der Macht des Steins der Weisen. Da erscheint Edward wieder und gibt ihm sozusagen den Rest. Und dann verpufft der Stein der Weisen. Er war leider nur eine Fälschung. Ed ist ziemlich enttäuscht.

Ed und Al haben in Riooru nichts mehr verloren und bereiten sich auf die Abreise vor. Da erscheint Rose und beklagt sich, wie sie so etwas tun konnten. Vater Cornellos Wunder waren die Hoffnung der ganzen Stadt. Was sollen sie denn jetzt machen?

Aber was hätte Edward machen sollen?

*

Lust und ihre zwei unheimlichen Begleiter Envy und Gluttony sind mit Cornello unzufrieden. Das ganze war sowieso nur ein Köder für Leute, die den Stein der Weisen suchen. Lust erlaubt Gluttony, Cornello aufzufressen.

Envy, der jede Form annehmen kann, verwandelt sich nun in Cornello. Dieser erklärt den verwirrten Bürgern dann, der andere sei ein Betrüger gewesen, der seine Abwesenheit schamlos ausgenutzt habe. Er bewirkt mal wieder ein paar falsche Wunder, und schon glauben die Leute in Riooru wieder an ihn.

Teil 3 - Okaa-san (Mutter)

In der Bibliothek von Riooru finden Edward und Al eine Anleitung für Alchemie. Das erinnert sie an früher, wo sie schon als kleine Kinder mit Alchemie angefangen haben, sehr zum Verdruß von Winrii, der kleinen Nachbarstochter, der die Sache irgendwie unheimlich wart.

Winriis Großmutter hingegen war auf die Alchemiekünste der beiden recht stolz. Sie kamen schon ganz nach dem Vater, der übrigens damals schon verschwunden war. Und auch Als und Eds Mutter Trisha war sehr stolz darauf, was ihre Sprößlinge sich da ganz allein angeeignet hatten.

Die Schattenseite wird allerdings auch angedeutet: von Alchemisten wird erwartet, daß sie für das Militär arbeiten. Und da irgendwo immer Krieg ist, ist das eine ebenso gefährliche wie unerfreuliche Aufgabe. Denn wer tötet schon gerne. Und noch weniger gerne wird man selbst getötet.

Winrii und ihre Großmutter

*

Als Ed und Al 9 bzw. 8 Jahre alt waren, kamen Winriis Eltern ums Leben. Zum ersten Mal fällt hier der Name Ishbar. In späteren Folgen erfahren wir, daß dort der Krieg ganz besonders grausam und erbarmungslos geführt wurde. Anscheinend sind dabei auch Winriis Eltern getötet worden. Und es fällt auch zum ersten Mal das Wort 'Homunculus', ein von Menschen erschaffener Mensch, der keine Seele hat. Edward meint, damit könne man jeden Toten zurückbringen - theoretisch. Denn diese Art Alchemie ist verboten, genau wie jede Manipulation an Menschen überhaupt. Sonst bräuchte man ja keine Auto Mail-Techniker. Daß diese Ermahnung von Winriis Großmutter nur zu berechtigt ist, werden die beiden Jungen ja noch auf schauerliche Weise selbst zu spüren bekommen.

*

Als Alphonse und Edward 9 und 10 waren, starb ihre Mutter an einer Krankheit, an der sie schon lange gelitten hatte. Immerhin hatten sie von ihrem Vater einiges an Geld hinterlassen bekommen, aber sie waren nun ganz allein. Und da beschlossen sie, mit Hilfe von Alchemie ihre Mutter zurückzuholen - eine verhängnisvolle Entscheidung. Für ihren Körper hatten die beiden die Elemente und Bestandteile zusammen. Aber was würden sie für ihre Seele hergeben müssen? Und so verlor Ed seinen halben und Al seinen ganzen Körper, ohne daß sie überhaupt etwas dafür bekommen hätten.

Edward konnte gerade noch Als Seele retten und in einer Rüstung verankern.

Und er selbst wurde von Wendy und ihrer Großmutter mit Auto Mail wiederhergestellt.

Kurz nach dem Unfall tauchte ein Offizier namens Roy Mustang auf, ein national zertifizierter Alchemist, Oberstleutnant und ehemaliger Bekannter von Hohenheim Elric, Eds und Als Vater, der großes Interesse an den starken Fähigkeiten von Ed und Al zeigte und sie in die Hauptstadt Central mitnahm. Denn dort würden die beiden selbst auch national zertifizierte Alchemisten werden können, und mit dem Wissen und den Mitteln dort hätten sie vielleicht eine Chance, ihre Körper wieder zurückzubekommen. Den Plan, Trisha zurückzuholen, gaben sie allerdings auf, denn in dieser Welt gibt es wohl nichts, daß sie für sie eintauschen könnten.

Zum Abschied zündeten sie ihr Haus an als Zeichen, daß für sie ein neues Leben begann.

Teil 4 - Ai no Rensei (Erzeugung von Liebe)

Mehr oder weniger für immer verlassen Al und Ed Riesenpuhl und fahren mit dem Zug nach Zentral, der Hauptstadt. Dort wollen sie national zertifizierte Alchemisten werden.

Der Zug endet zwischendrin, und der Anschlußzug geht erst am nächsten Tag. Die beiden sammeln Punkte bei den Leuten, indem sie gleich mal einen Taschendieb fangen und dabei kräftig Alchemie einsetzen. Das ist in dieser Stadt selten, Majihal ist dort sonst der einzige, der so etwas beherrscht. Ed will ihn sehen, aber er wird gewarnt: er muß in das Nachbardorf, aber dort sollen Tote umgehen und die Leute angreifen.

Ed hat den Namen 'Majihal' schon mal gelesen, und zwar in einem der Briefe seines Vaters. Es ging dabei um das Erzeugen von Menschen ...

Auf etwas ungewöhnliche Weise lernen sie ihn dann auch kennen, und er lädt sie zu sich nach Hause ein.

Majihal hat Hohenheim Elric anscheinend gut gekannt, und er ist ziemlich beeindruckt von den Fähigkeiten der Söhne. Über die Alchemie, Menschen zu machen, will er Ed und Al aber nichts erzählen. Das sei aus gutem Grund verboten.

An diesem Abend bekommt Majihal mehrmals Besuch, einmal von einer alten Frau, die ihm Marmelade bringt, und dann von einem kleinen Jungen namens Crosse und seinem Vater. Edward und Alphonse sind Crosse schon begegnet und mit ihm aneinandergeraten, so daß sie sich über dieses Wiedersehen nicht gerade freuen.

Crosses kleine Schwester ist kürzlich gestorben, und Crosse ist überzeugt, daß die Toten sie geholt hätten. Dafür will er mit ihnen abrechnen.

Crosse ist übrigens in Wirklichkeit ein Mädchen, zieht sich aber immer als Junge an. Sie klagt Ed und Al ihr Leid, denn der Tod ihrer Schwester war sehr mysteriös, und bei der Beerdigung ist anscheinend tatsächlich ein Geist oder Untoter, eine Frau, erschienen - Karin, eine Frau, die schon vor vielen Jahren gestorben ist.

Von Majihal erfahren sie das nächste Stück Information. Die schöne junge Karin hatte vor 20 Jahren eine phantastische Rosenzucht, und eines Tages auf dem Weg zum Markt verunglückte sie mit ihrem Wagen tödlich und stürzte in eine Schlucht.

Und nun verdächtigt Ed Majihal, daß er Menschen-Erzeugungs-Alchemie benutzt haben könnte, um sie wiederzuerwecken.

*

In der Nacht ist auf dem Friedhof einiges los. Crosse und ihre Freunde wollen den Zombie fangen, und auch Edward und Alphonse schleichen dort herum. Leider landen sie in der Falle, die Crosse für Karin ausgehoben hat. Die erscheint dann aber selbst auch noch vor ihrem Grab. Alle flüchten, bis auf Crosse, die mit der Mörderin ihrer Schwester abrechnen will.

Da erscheint Majihal und verbrennt den Geist kurzerhand.

Alle im Dorf sind froh, den Zombie endlich los zu sein, und feiern Majihals Heldentat.

Derweil untersuchen Al und Ed Majihals Haus, als plötzlich die alte Frau vor ihnen steht. Edward stolpert in ein Zimmer, in dem lauter Puppen stehen, die wie Karin aussehen. Majihal taucht auf und nimmt die beiden gefangen. Dann erklärt er, was er eigentlich gemacht hat, nämlich an diese Puppen eine Seele befestigt, so wie Ed Als Seele an der Rüstung befestigt hat. Er hat Karin geliebt und liebt sie immer noch, deshalb will er sie wiederhaben. Und die Seele, die er dafür benutzt hat, war die von Crosses kleiner Schwester. Herausgekommen ist dabei allerdings nicht eine Kopie seiner Geliebten, sondern wirklich eher so etwas wie ein Zombie, der nur äußerlich Karin glich.

Und jetzt soll Edward ihm helfen, das ganze nochmal zu machen und diesmal so, daß es auch klappt. Die Seele, die er diesmal dafür verbrauchen will, ist die von Crosse.

Zum Glück können Alphonse und Edward sich noch rechtzeitig befreien und die ganze Sache stoppen. Und das beste: Karin ist damals gar nicht gestorben, sondern hat nur ihr Gedächtnis verloren und ist sozusagen verlorengegangen. Sie ist die alte Frau, die immer in der Nähe von Majihal herumschleicht. Nur ist sie jetzt eben 20 Jahre älter und Majihal will sie nicht mehr, auch, nachdem er das nun weiß. Er will seine junge, schöne Traum-Karin zurück haben.

Es kommt zu einem dramatischen Finale, bei dem Majihal den Tod findet.

Dafür lebt aber Crosse, und dafür bedankt sie sich bei Al und Ed.

Teil 5 - Shissou! Ootomeiru (Vollgas! Auto-Mail)

Alphonse und Edward erwischen gerade noch den Zug nach Central. Und damit geraten sie ein ein übles Spiel, denn an Bord sind Terroristen. Ihr Ziel: die Offiziere, die ebenfalls mit diesem Zug nach Central reisen: General Hakuro mit seiner Familie, Leutnant Hyuuzu, dessen Frau zuhause demnächst ein Baby erwartet, und ein paar ihrer Leute.

Ed und einer der Terroristen

Der Terroristen sind von der Befreiungsarmee Ost, und ihr Anführer Baldo (gesprochen von Ishii Kouji) fackelt nicht lange und legt ein paar der Soldaten um. Den Rest nimmt er als Geiseln, um damit seine eigenen Leute, die in Gefangenschaft geraten sind, freizupressen.

Oberstleutnant Mustang, der mit seinen Leuten in Central sitzt und das ganze telefonisch mitbekommt, ist aber zuversichtlich, denn er hat gewisse Vorbereitungen getroffen. Al und Ed nämlich. Die beiden befreien sich und nehmen den Kampf gegen die Terroristen auf.

Edward und Alphonse haben mit ihrer Alchemie eine ganze Menge Tricks auf Lager, und erledigen zusammen mit Hyuuzu einen Terroristen nach dem anderen. Bis auf Baldo, denn der hat selbst noch einige Asse im Ärmel, genauergesagt einen Auto Mail-Arm, der ein eingebautes MG enthält. Doch zusammen schaffen sie es, auch ihn am Ende flachzulegen.

Roy Mustang nimmt sie dann in Central in Empfang, und so langsam wird es Edward und Alphonse klar, daß sie nur Figuren in seinem kleinen Spielchen waren, denn er hat gewußt, daß die Terroristen diesen Zug überfallen würden. Mit den beiden Alchemisten hat er ihnen einen heißen Empfang bereitet.

Besonders heiß wird es dann noch mal für Baldo, denn der befreit sich und stürzt sich auf Mustang, doch der entpuppt sich als Alchemist mit der Spezialität Feuer, und damit heizt er dem Schurken gewaltig ein.

Edward ist empört, daß Mustang ihn für sein Spielchen benutzt hat, doch der bietet ihm im Gegenzug an, am Test für die nationalen zertifizierten Alchemisten teilzunehmen, was eine große Ehre und Auszeichnung darstellt.

Teil 6 - Kokka Renkinjutsushi Shikakushiken (Qualifikationstest für nationale zertifizierte Alchemisten)

Oberstleutnant Mustang bringt Edward und Alphonse bei einem berühmten Alchemisten namens Shou Tucker unter, wo sie sich auf die Prüfung vorbereiten sollen. Tucker experimentiert auch mit Lebewesen und hat vor einiger Zeit sogar eine sprechende Chimäre erschaffen. Als Ed das hört, ist er alarmiert. Zunächst aber sieht alles mal ganz harmlos aus. Tucker ist ein netter, fast schüchterner Mann mit einer kleinen Tochter (Nina, gesprochen von Koorogi Satomi) und einem Hund (Alexander), und seit zwei Jahren Witwer. Er nimmt Al und Ed in seiner großen Villa freundlich auf.

die militärische Führung

Al und Ed wollen die Chimäre sehen, aber die ist leider nicht mehr am Leben. Also stürzen sie sich statt dessen in ihre Studien, was ihnen durch Tuckers riesige Bibliothek sehr erleichtert wird.

Alphonse freundet sich im Laufe der Zeit auch recht eng mit Nina und Alexander an, während Edward fast nur studiert. So vergehen einige Monate, und es wird Winter. Eines Tages taucht Leutnant Hyuuzu auf und erinnert Ed daran, daß heute sein Geburtstag ist. Er lädt alle zu sich nach Hause ein, wo seine hoch schwangere Frau Gracia sie empfängt. Genau während der Party setzten aber ihre Wehen ein. Voller Panik saust Hyuuzu los, um einen Arzt zu holen, nur ist draußen gerade ein Schneesturm. Er geht trotzdem, kommt aber nicht mehr rechtzeitig zurück, so daß Ed, Al und Nina dem Baby auf die Welt helfen müssen. Bei der Gelegenheit lernt Ed eine neue Fähigkeit an sich kennen, nämlich Alchemie ohne magischen Zirkel zu benutzen - eine nahezu einmalige Fähigkeit.

Wieder zuhause sinniert Ed über das Wunder der Geburt. Mütter können auf ganz natürliche Weise etwas, woran Alchemisten seit Jahrhunderten scheitern.

Und dann ist der Tag des Test gekommen. Zuerst gibt es einen schriftlichen Teil, dann einen mündlichen, und zuletzt einen praktischen.

Zu Oberstleutnant Mustangs Überraschung besteht nicht nur Edward den schriftlichen Teil, sondern auch Alphonse. Er geht zu ihm hin und erklärt ihm, er könne nicht weiter an der Prüfung teilnehmen, oder wenn doch, müsse er sich eine neue Identität zulegen. Ed und Al einigen sich, daß nur Ed weitermacht. Sollte er bestehen, wird er nicht nur national zertifizierter Alchemist, sondern muß auch für das Militär arbeiten, wahrscheinlich sogar töten. Al sollte da doch besser herausgehalten werden.

Und so macht nur Edward weiter. Der mündliche Teil ist mehr so eine Art Vorstellungsgespräch bei seinen zukünftigen Vorgersetzten, da wird er mehr oder weniger durchgewunken. Entscheidend ist dann der dritte Teil, die praktische Prüfung. Mehrere Anwärter treten an und zaubern um die Wette. Ed hat keine Ahnung, was er jetzt machen soll. Da kommt er zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ohne viel nachzudenken zaubert Ed wieder, und wieder ohne Verwendung eines magischen Kreises, und rettet damit einem der Probanden das Leben.

Und mit dieser eindrucksvollen Demonstration seiner Fähigkeiten hat er bestanden und ist nun mit 12 Jahren jüngster jemals zertifizierter Alchemist.

Teil 7 - Kimera ga naku Yoru (Die Nacht, in der die Chimäre weinte)

In der Stadt treibt sich ein Serienmörder herum, der nur Frauen umbringt. Eigentlich wäre das ein Job für die Polizei, aber der ehrgeizige Oberstleutnant Mustang kümmert sich statt dessen darum.

Shou Tucker gibt für Edward ein Fest anläßlich seiner Ernennung zum national zertifizierten Alchemisten. Das schafft schließlich nicht jeder, und schon gar nicht mit 12.

Tucker hat aber ein Problem. An sich ist er ein armer Schlucker und auf das Geld der Militärs angewiesen. Doch die wollen Resultate sehen. Ed und Al meinen, wenn er wieder eine sprechende Chimäre mache, dann würden sie sie gerne sehen. Diese Worte machen Tucker sehr betroffen.

Leutnant Hyuuzu und Familie

Es geht das Gerücht, daß seine Frau ihn verlassen habe, weil er nicht gut für seine Familie gesorgt habe. Das erzählt jedenfalls Nina. Aber sie hätte gerne ihre Mutter zurück. Und Tucker hat Angst, bei der nächsten Leistungsüberprüfung durchzufallen. Dann wäre er seinen Job los und wieder arm. Das muß er unter allen Umständen verhindern.

Die Sache kommt Edward langsam verdächtig vor und er beginnt über Tuckers Chimäre zu recherchieren. Aber niemand will ihm etwas sagen.

Zwischendurch hat Edward seine erste Begegnung mit einem geheimnisvollen Fremden, den wir später als Scar kennenlernen.

Edward besucht dann Hyuuzu bei ihm zuhause und erfährt immerhin einiges. Die Chimäre konnte wirklich sprechen, und sie sagte damals "Ich will sterben." Und kurz darauf starb sie wirklich. Zu seiner Überraschung erfährt Ed auch, daß Tuckers Frau nicht weggelaufen sondern auch tot ist.

Dann schlägt der Serienkiller wieder zu - sein fünftes Opfer. Ed bekommt die übel zugerichtete Leiche zu sehen und wird ohnmächtig.

General Basque Grand, Mustangs Rivale, erscheint bei Tucker und erklärt Ed und Al, daß sie nicht mehr dort wohnen dürften. Tuckers Experimente seien streng geheim. Also müssen die beiden Knall auf Fall dort ausziehen. Dann redet er noch ein ernstes Wörtchen mit Tucker und macht ihm klar, daß er dieses Jahr etwas besonderes abliefern müsse - in zwei Tagen.

*

Vor Tuckers Haus stehen jetzt zwei Wachen, aber Ed und Al lassen sich davon natürlich nicht abhalten zu spionieren. Im Keller finden sie zunächst mal ein schreckliches Bestiarium, doch das ist noch lange nicht alles. Tucker zeigt ihnen sogar seine neue Kreation - wieder eine sprechende Chimäre. Die beiden finden allerdings schnell heraus, woraus sie besteht. Tucker hat tatsächlich seinen Hund Alexander und seine eigene Tochter Nina für dieses Experiment eingesetzt und sie zu der Chimäre verschmolzen. Das ist so ziemlich das schrecklichste, was die beiden je gesehen haben.

Und natürlich ist auch klar, was vor zwei Jahren aus Tuckers Frau geworden ist. Aus ihr wurde die erste sprechende Chimäre gemacht.

Edward ist außer sich vor Empörung. Doch Tucker weist ihn darauf hin, daß er ja selbst auch solche Experimente gemacht habe, was ihn einen Arm und ein Bein und Alphonse seinen ganzen Körper gekostet habe.

Ed prügelt Tucker windelweich, bis die Chimäre ihn stoppt. Er will sie dann zurückverwandeln, doch das ist unmöglich.

Dann erscheint Basque Grand mit ein paar schwerbewaffneten Soldaten und nimmt Tucker und seine Chimäre mit. Edward und Alphonse werden aus dem Haus rausgeworfen, mehr passiert ihnen allerdings nicht. Ed jedoch befreit die Chimäre, die dann davonläuft - ausgerechnet Scar in die Arme, der sie erlöst, wenn man das mal so nennen will. Ninas Überreste verteilen sich über die halbe Straße.

Es ist wirklich nicht Eds Tag.

Teil 8 - Kenja no Ishi (Der Stein der Weisen)

Edward ist immer noch außer sich über Ninas Tod. Mustang erscheint und erinnert ihn daran, daß es für einen Alchemisten unmöglich sei, ein ausgelöschtes Leben zurückzuholen. Mit dem, was Nina passiert ist, müsse er sich einfach abfinden. Und als national zertifizierter Alchemist werde er noch sehr viel schlimmere Dinge zu sehen bekommen.

Mustang, Hyuuzu und das Aufräumkommando rätseln, wer für Ninas Tod verantwortlich sein könnte. Nach der Arbeit des Serienkillers sieht es eigentlich nicht aus.

Winrii und Barry

Ed und Al bekommen dann den Befehl, Tuckers Hinterlassenschaft aufzuräumen und genau herauszufinden, was er gemacht hat. Ed brüllt, wenn Tuckers Arbeit für das Militär so wertvoll gewesen sei, dann sollten sie gefälligst Tucker diese Arbeit weitermachen lassen und nicht ihn und Al. Doch Tucker ist tot - von einem Kriegsgericht standrechtlich erschossen. Und Ed als national zertifizierter Alchemist muß für das Militär arbeiten, was auch immer dieses befiehlt. Also sehen er und Al sich mal um, was sie an Büchern, Chimären und sonstigem so finden. Anscheinend hat Tucker auch über den Stein der Weise geforscht, und das klingt doch sehr interessant. Denn damit kann man etwas aus nichts machen und damit das, was kein Alchemist jemals aus eigener Kraft erreichen kann. Doch Ed hält das eher für ein Märchen.

Er geht zu Mustang und erklärt ihm, er werde bei Tucker nicht weitermachen, sondern statt dessen den Serienkiller suchen. Dafür muß er aber seine Uhr, die ihn als national zertifizierten Alchemisten ausweist, abgeben. Dieser Umstand, daß er quasi gekündigt hat, rettet ihm kurz darauf das Leben, ohne daß er es allerdings bemerkt. Er begegnet nämlich Scar, und wenn er noch für das Militär arbeiten würde, wäre das sein Tod gewesen. So aber interessiert Scar sich nicht für ihn.

Während Al weiter nach Informationen über den Stein der Weisen sucht, interessiert sich Edward mehr für den Serienkiller.

*

Winrii kommt nach Central. Sie will Ed und Al mal wieder sehen. Sie bringt es tatsächlich fertig, von dem Serienkiller gefangen zu werden. Zum Glück ahnt Ed etwas und macht sich auf die Suche.

Doch der Serienkiller, ein Typ namens Barry the Chopper, dem ein Schlachthaus gehört, hat sich als Frau verkleidet, trickst Edward aus und nimmt auch ihn gefangen. Er darf zusehen, wie Winrii zerstückelt wird. Doch Edward hat noch ein paar Tricks auf Lager, kann sich befreien und den Kampf aufnehmen. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod, und es sieht gar nicht so gut aus für Ed.

Gerade noch rechtzeitig kommen Alphonse und die Soldaten zu Hilfe.

*

Al erklärt Ed, daß der Stein der Weise wahrscheinlich doch existiert. Um aber mehr darüber herauszufinden, müssen sie (oder zumindest Ed) national zertifizierte Alchemisten sein, weil sie sonst keinen Zutritt zur Zentralbibliothek bekommen, wo solche Informationen gespeichert sind. Und so macht Ed folgendes Geschäft: er nimmt seine Uhr und seinen Rang zurück und arbeitet für das Militär. Und wenn er frei hat, dann darf er nach dem Stein der Weisen suchen.

Und neben der Uhr bekommt Edward noch einen zweiten Namen: Hagane no Renkinjutsushi.

*

Für Ed und Al bleibt die Frage, wer Nina getötet hat. Denn Barry konnte zufällig beweisen, daß er das nicht war.

Teil 9 - Gun no Inu no Gintokei (Die Silberuhr des Militär-Hundes)

Winrii hat wieder Oberwasser und geht mit Al und Ed einkaufen. Sie kauft aber keine Kleider, sondern Schraubenzieher, Maschinenöl und solche Sachen.

Dann reist sie wieder ab nach Riesenpuhl, und Edward und Alphonse bekommen den Auftrag, in der Stadt Euswell-Mine nach dem Rechten zu sehen.

Yoki und seine Leute

Die Bewohner von Euswell scheinen allerdings auf Militärs und ihre Mitarbeiter, d.h. vor allem auch national zertifizierte Alchemisten, nicht besonders gut zu sprechen zu sein. Denn die Stadt wird von einem gewissen Leutnant Yoki tyrannisiert, und der ist eben Militär-Angehöriger. Yokis Gegenspieler ist ein gewisser Holling, der ein Hotel hat. Das bekommt an diesem Abend unangenehmen Besuch, weil Holling seine "Steuern" nicht bezahlt hat. Yoki hat nämlich eine Dienerin namens Laila, die nebenbei auch Alchemistin ist und mit Hilfe eines Amulettes Windmagie beherrscht. Ihr kann sich letztlich keiner in der Stadt widersetzen.

Yoki schleimt erst mal um Edward herum, lädt ihn in seine Prunkvilla ein, serviert ihm ein tolles Essen und dann ein fettes Bestechungsgeld. natürlich ganz inoffiziell, damit er nicht am Ende das falsche herausfindet und weitermeldet.

In der Nacht dann macht Laila mit ihrer Windmagie das Hotel nieder. Ob noch jemand drin ist, ist ihr dabei egal. Und um ein Haar hätte es Kayaru (gesprochen von Kawakami Tomoko), dem Sohn von Holling, das Leben gekostet. Zum Glück kann Al ihn aber retten - er ist ja recht stabil.

Ed überlegt sich dann eine Trick, um Yoki aufs Kreuz zu legen. Er verwandelt eine ganze Wagenladung Kohle in Gold und bietet Yoki das an, um damit die ganze Mine zu kaufen. Das ganze soll aber geheim bleiben - offiziell und laut schriftlichem Vertrag überträgt Yoki Edward die Mine mit allem Drum und Dran gratis.

Und der schenkt sie dann den Stadtbewohnern. Dannach baut er mit Alchemie das Hotel wieder auf, damit er die Nacht dort verbringen kann.

Yoki ist ziemlich ungehalten, als das ganze Gold sich wieder in Kohle zurückverwandelt. Er schickt Laila, um mit Ed abzurechnen, aber sie ist für ihn kein Gegner.

Und nachdem sie am Boden ist, bekommt auch Yoki, was er verdient hat.

*

Und so werden Ed und Al schnell bekannt und berühmt.

Teil 10 - Kaitou Sairen (Seiren, die geheimnisvolle Diebin)

Einige Jahre sind vergangen, Edward ist jetzt 15, Alphonse 14, und die beiden sind mit dem Zug unterwegs zurück von Riooru (aus Folge 1 und 2).

Da sie in Riooru nichts gefunden haben, fahren sie erst mal nicht nach Central durch, sondern steigen zwischendurch in einer Stadt namens Aquroya aus, um vielleicht dort eine Spur des Steins der Weisen zu finden. Oder zumindest die Stadt zu besichtigen, die für ihre vielen Kanäle und Seen berühmt ist.

Aquroya

Was sie statt dessen vorfinden ist eine geheimnisvolle Diebin, Siren (oder Psiren) genannt, die die Polizei ständig an der Nase herumführt. Da kommen zwei Alchemisten gerade recht, um sie zu fangen.

Allerdings ist Siren selbst eine Alchemistin und gar nicht so leicht zu fangen.

Ed überfrißt sich und landet im Krankenhaus, wo sich eine auffallend hübsche Krankenschwester (niemand anderes als Siren) um ihn kümmert. Sie nennt sich hier Clara und ist geradezu der Engel des ganzen Krankenhauses. Und als Diebin ist sie das reinste Genie und läßt Ed und Al ziemlich als aussehen.

Edward findet trotzdem ziemlich schnell heraus, daß die schöne Clara die Diebin Siren ist. Doch die jammert ihm und Al vor, das Krankenhaus solle abgerissen werden und sie habe nur gestohlen, um es mit dem Geld zu retten. Und so lassen sie sie laufen ... bis das Krankenhaus dann ein paar Tage später doch abgerissen wird.

Mit der gleichen Geschichte, diesmal für die Rettung einer Kirche, legt sie die beiden dann ein weiteres Mal aufs Kreuz und dann noch ein drittes Mal mit einem Kindergarten.

Al ist total durcheinander, er hat Siren immer vertraut. Doch Edward kommt langsam hinter die Geschichte. Aquroya ist nämlich auf Sumpf gebaut und wird in wenigen Jahren im Meer versinken. Viele haben die Stadt deswegen schon verlassen, doch Siren hat sich als äußerst wirksame Touristenattraktion erwiesen und der Stadt eine letzte Blüte verschafft, bevor alles zuende ist. Und deswegen ist sie bei den Einwohnern sehr bliebt.

Ed fühlt sich trotzdem von ihr verschaukelt und ist ziemlich sauer deswegen. In der Nacht fordert er sie zu einem Duell auf dem Wasser, um es ihr heimzuzahlen. Und so kommt die Polizei am Ende doch noch dazu, Siren zu verhaften ... zumindest bis sie wieder entkommt.

Vorher gibt sie Edward aber noch einen Tipp. In einer Stadt namens Zerotime könne er vielleicht etwas über den Stein der Weisen erfahren.

Teil 11 - Sareki no Daichi - Zenpen (Die Kies-Hochebene - Teil 1)

Zerotime entpuppt sich als ziemlich schäbiges Nest. Vor einiger Zeit gab es dort einen Goldrausch, aber jetzt ist davon nichts mehr übrig. Edward vermutet, sie würden dort wohl deshalb nach dem Stein der Weisen forschen, um wieder Gold machen zu können, nachdem die Minen nichts mehr hergeben.

Al und Ed in Zerotime

Kaum angekommen, können sich Ed und Al sich gleich mal als Lebensretter hervortun, denn ein kleines Mädchen namens Elisa (gesprochen von Kumai Motoko) ist im Bergwerk verunglückt. Als die beiden den glücklichen Bewohnern von Zerotime dann aber verraten, wie sie heißen, werden die Leute richtig wütend: Edward und Alphonse Elric leben nämlich schon lange hier als geachtete Bürger, und die echten können also nur billige Betrüger sein. Und auch sonst gehen in der Stadt seltsame Dinge vor: auffallend viele Leute sind krank, meistens Husten oder sonst etwas mit den Atemwegen.

Der wichtigste Mann in der Stadt ist Maguar, der zusammen mit den falschen Ed und Al am Stein der Weisen forscht. Also beschließen die echten Ed und Al, dessen hoch über der Stadt gelegene Villa mal zu besuchen.

Sie kommen relativ leicht in das Haus, werden aber nach einer netten Schlägerei von den falschen wieder rausgeworfen. Doch wahrscheinlich besitzt der falsche Ed wirklich den Stein der Weisen.

In Wirklichkeit ist er noch dabei, ihn zu komplettieren, aber schon ziemlich weit damit fortgeschritten. Und wenn er fertig ist, will er ihn nicht Maguar überlassen.

*

Maguar steht derweil in einer Höhle unter seiner Villa vor einem Strom roter Flüssigkeit und unterhält sich mit dem eigentlichen Initiator dieses Unternehmens: Lust, die alles für den Stein der Weisen geben würde.

*

Am nächsten Tag sehen Ed und Al sich ein bißchen eingehender in Zerotime um. Al begegnet dabei dem falschen Al. Der ist sehr nett zu ihm. Es gefällt ihm auch ganz und gar nicht, was sein Bruder da bei Maguar so treibt.

Sie forschen über dem Stein der Weisen, weil das das Lebenswerk ihres Vaters war, der eines Tages verschwand. Und um unter Maguar arbeiten zu dürfen, brauchten sie berühmte Namen, also nannten sie sich Edward und Alphonse Elric. In Wirklichkeit heißt der falsche Al Fletcher Tringam.

In der nächsten Nacht dringen Ed und Al erneut in die Villa ein. Sie graben sich diesmal durch die Erde und erreichen eine unheimliche Höhle, die voll mit giftigen roten Dämpfen ist und durch die das rote Wasser fließt. Es ist die Substanz, aus der der Stein der Weisen hergestellt wird. Zumindest ein Stein, der zeitweise so ähnlich wirkt wie der echte Stein der Weisen.

Al machen die Dämpfe nichts aus, aber Ed bricht nach kurzer Zeit ohnmächtig zusammen. Ausgerechnet Fletcher rettet ihn und erklärt ihm und Al später, daß dieses Wasser und seine Dämpfe auch für die vielen Kranken im Dorf verantwortlich ist. Fletcher findet diese Experimente grauenhaft und würde am liebsten mit seinem Bruder weggehen. Doch der will den Stein der Weisen erschaffen, koste es, was es wolle. Und so kommt er zu einem erneuten Duell zwischen dem echten und dem falschen Edward.

Fletcher wirft sich dazwischen und wird verletzt. Er macht seinem Bruder Vorwürfe, und die geben ihm ganz schön zu denken.

Da rückt die Polizei an.

Teil 12 - Sareki no Daichi - Kouhen (Die Kies-Hochebene - Teil 2)

Gerade noch rechtzeitig können Ed und Al fliehen.

Mit den Polizisten kommt auch Maguar. Seine einzige Sorge gilt dem Stein der Weisen und er ist froh, daß diesem nichts passiert ist. Dann serviert er die falschen Ed und Al ab. Er hat ihren Betrug anscheinend längst durchschaut.

Derweil erfahren die echten Ed und Al bei Herrn Belshew, bei dem sie untergekommen sind, ein paar interessante Hintergründe. Er kennt anscheinend den Vater der falschen, einen Alchemisten namens Nash Tringam, der aus Zerotime stammte, aber dann in Central mit dem roten Wasser forschte. Eines Tages aber war er wieder da, ein gebrochener Mann, der mit dem Leben abgeschlossen hatte.

Maguar zwang Nash aber trotzdem, weiter am Stein der Weisen forschte, um Gold machen zu können. Anscheinend kam sogar etwas dabei heraus, gleichzeitig aber begannen auch die rätselhaften Erkrankungen, die vor allem viele Babies dahinrafften.

in den Höhlen von Zerotime

Ein Alchemist-Arzt namens Marco kam dann in die Stadt, fand den Grund für die Krankheit heraus, nämlich das rote Wasser, und heilte viele der Patienten. Anscheinend verfügte auch er über einen dieser nachgemachten Steine der Weisen.

Nash aber verschwand einfach und ward nie wieder gesehen. Damit versiegte auch das Gold, und die Stadt ging wieder pleite. Und jetzt arbeiten anscheinend Nashs Söhne weiter am Stein der Weisen. Doch Maguar hat sie eingesperrt und will selbst weitermachen, indem er jeder schwangeren Frau in der Stadt das rote Wasser zu trinken gibt. Irgendwie soll es damit dann einen echten Stein der Weisen erzeugen können. Ausführen sollen diesen grauenvollen Plan die echten Edward und Alphonse.

Also lädt Maguar sie zu sich ein, entschuldigt sich für die beiden Betrüger und lügt ihnen dann die Ohren voll. Doch Edward hat seine eigenen Pläne. Zum Schein geht er auf Maguars Bedingungen ein. Dann geht er zu dem Tringam-Jungen, hält ihnen eine Strafpredigt, denn ihre Versuche mit dem roten Wasser haben in der Stadt viel Leid hervorgerufen, weswegen ihr Vater auch damit aufgehört hat. Dann befreit er sie.

Und dann rechnet er mit Maguar ab. Der ist zwar kein Alchemist, hat aber eine Menge Steine der Weisen und ist damit ein gefährlicher Gegner.

Der falsche Ed, der übrigens Russel heißt, und Fletcher kommen ihm und Al zu Hilfe, doch Maguar kann in die Höhlen entkommen.

Bei den Gefechten geht schließlich die Quelle des roten Wasser durch. Maguar wird von einem Felsen erschlagen, die vier Jungen können erst mal fliehen.

Das teuflische rote Wasser jedoch, von dem es einen ganzen unterirdischen See geben muß, sprudelt nun aus dem Berg und droht, die ganze Stadt zu überfluten. Die vier Jungen zaubern, was das Zeug hält und lassen das Wasser schließlich von den Bäumen aufsaugen und neutralisieren.

*

Alphonse und Edward verabschieden sich von Elisa, Russel und Fletcher, und fahren zurück nach Central.

Teil 13 - Honoo VS Hagane (Feuer gegen Stahl)

Das östliche Hauptquartier der Armee befindet sich in einer Stadt, die den sinnigen Namen East City trägt. Oberstleutnant Mustang wurde dorthin versetzt, und Ed und Al finden sich nun auch dort ein, um über ihre neuesten Abenteuer zu berichten.

Mustang an der Ishbaar-Front

Mustang ist nicht nur genauestens über die Ereignisse in Riooru, Aquroya und Zerotime informiert, er weiß auch einiges über die Hintergründe, so daß Edward vermutet, er habe ihn und Al absichtlich dorthin geschickt, um sie auflaufen zu lassen. Seit drei Jahren suchen sie nun schon vergeblich nach dem Stein der Weisen, und Mustang meint, sie sollten das mal so langsam aufgeben. Doch Ed denkt nicht daran. Im Gegenteil. Er fragt Mustang nach diesem geheimnisvollen Marco, der vor 5 Jahren in Zerotime erschienen war.

Es ist offensichtlich, daß Mustang etwas über ihn weiß, aber er rückt nicht damit heraus.

Da erscheint völlig überraschend Basque Grand mit seinen Leuten in Mustangs Büro und erklärt, das sei nun bis auf weiteres das Armee-Hauptquartier, das von Central nach East City verlegt wurde. Dann kommt sogar noch Bradley, der oberste Boß, persönlich, anmarschiert. In seinem Gefolge sind so ziemlich alle Alchemisten, die für das Militär arbeiten.

*

Hyuuzu, inzwischen Oberleutnant, zeigt Edward beim Essen voller Stolz ein Foto seiner kleinen Tochter Alicia, die inzwischen schon Dreirad fahren kann. Ed erfährt aber auch interessante Dinge, daß nämlich der Bradley mit seinem gesamten Stab von Central nach East City geflohen ist, und zwar vor einem unheimlichen Feind, der schon fünf Alchemisten umgebracht hat. Und Basque Grand erzählt ihm etwas über diesen Dr. Marco. Vor 6 Jahren war er als Alchemist im Einsatz im östlichen Bürgerkrieg. Er desertierte aber, und seitdem weiß niemand in der Armee, was aus ihm geworden ist.

Damit geht Ed zu Mustang, doch der stellt sich immer noch blöd. In der Bibliothek findet Ed auch nichts, weil alle Daten über Dr. Marco gelöscht wurden.

Edward kommt auf eine Idee. Er fordert Mustang zu einem Duell heraus. Wenn er gewinnt, muß Mustang ihm alles über Dr. Marco sagen.

Bradley genehmigt das Duell, und so trifft sich alles, was Rang und Namen hat, um dabei zuzusehen.

Die beiden schenken sich nichts, und mit seiner Feuermagie ist Mustang sehr gefährlich. Man kann nicht so genau sagen, wer am Ende gewonnen hat, nur, daß das halbe HQ in Trümmern liegt und die beiden das jetzt wieder aufräumen müssen.

Und dann erzählt Mustang Edward doch noch die Geschichte. Es war zur der Zeit des östlichen Krieges in Ishbar. Auch Mustang kämpfte dort an der Front, sofern es überhaupt eine gab, denn das ganze war eher ein Gemetzel jeder gegen jeden. Marco hielt das nicht mehr aus und desertierte. Aber er ist immer noch am Leben - irgendwo. Und Mustang meint, es wäre gut, wenn Edward ihn treffen würde.

*

Der unheimliche Feind, vor dem das Militär nach East City geflohen ist, ist Scar, und der macht sich nun auch auf den Weg dorthin.


Erstellt am 28.8.2004. Letzte Änderung: 19.2.2014