Hagane no Renkinjutsushi - Zusammenfassung der Handlung Teil 40 - 51

Teil 40 - Kizuato (Die Narbe / Scar)

Martel ist kurz davor, Kimbley abzustechen, doch der appelliert erfolgreich an Al, daß er sowas nicht einfach zulassen könnte. So versucht der Junge also, die beiden auseinanderzubringen, was wiederum Kimbley sofort für einen Gegenangriff nutzt.

Al kann sich und Martel nur ganz knapp retten, dafür aber mit Alchemie Kimbley flachlegen. Letztlich bleiben sie alle (erst mal) am Leben.

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Bradley beschließt, sich persönlich nach Riooru zu begeben und setzt einen kleinen Ja-Sager als Vertreter ein. Begleitet wird er von Sloth und Wrath. Er meint zu ihnen, wieder würde nun eine Stadt ausgelöscht für den Stein der Weisen.

Lust und Gluttony

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In Riooru duellieren sich mal wieder Edward und Scar. Scar ist fest entschlossen, den Stein der Weisen herzustellen. Lust und Gluttony, die die beiden beobachten, entschließen sich daraufhin, Scar dabei zu unterstützen, denn Ed hat ihn diesmal ziemlich in die Enge getrieben.

Scar allerdings will sich nicht nur nicht von den beiden helfen lassen. Er hat gegen Lust auch eine Waffe, die einzige, die gegen einen Homunculus wirkt. Lust war als Mensch die Geliebte von Scars Bruder, und sie gab ihm eine Haarlocke in einem Medaillon. Dieses hat nun Scar, und dagegen ist Lust wehrlos. Außerdem tauchen in ihrem Gedächtnis wieder viele Erinnerungen an diese Zeit auf. Sie bricht zusammen, und Gluttony bringt sie weg.

Da stehen plötzlich Rose und Laila hinter den beiden. Rose kann seit einem "Aufenthalt" bei den Soldaten nicht mehr sprechen, was sie zur perfekten heiligen Mutter macht.

Zusammen hören sie sich nun Scars Geschichte an. Als die schöne Geliebte seines Bruders an einer Krankheit starb, versuchte dieser sie mit Alchemie, die in Ishbar verboten war, zurückzuholen. Auch er verlor einen Teil seines Körpers, doch sie kam nicht zurück. Statt dessen wurde er aus Ishbar verbannt.

Scar fragt sich nun angesichts des Erscheinens von Lust, ob sein Bruder nicht doch erfolgreich gewesen sei, doch Ed erklärt es ihm. Bei solchen Menschen-Versuchen kommt immer nur eines heraus: ein Homunculus.

Bei der Gelegenheit erinnert Laila sich daran von Dante erfahren zu haben, daß auch sie bei einem solchen gescheiterten Versuch einen Homunculus erschaffen habe, nämlich Greed, der am Ende in dem Haus starb, in dem er vor langer Zeit geboren worden war. Ed fügt hinzu, daß Homunculi eigentlich nicht lange leben können sollten. Jemand müsse sie einsammeln und ihnen Lebensenergie geben, um sie zu beherrschen. Aber wer?

Er klärt Scar auch darüber auf, daß Homunculi allergisch gegen Teile ihrer früheren Körper seien, so wie eben Lust gegen ihre Haare in dem Medaillon.

Scar fährt fort, daß kurz nach der Vertreibung seines Bruders Ishbar dann von den Soldaten von Central überfallen wurde. Dann begann ein langer, verzehrender Krieg. Scars Bruder kehrte zurück und versprach den Ishbarern, sie mit dem Stein der Weisen zu retten. Doch kurz vor der Vollendung des Steines brach er die Versuche ab und ging wieder davon, dem Wahnsinn nahe. Alle Menschen eines ganzen Landes zu opfern war doch zu viel für ihn. Aber nicht für andere. Das große Massaker begann, und alle Seelen wurden in der Tat eingesammelt.

Die letzten Flüchtlingen wurden dann von Kimbley niedergemacht, der Scar auch seine Narbe verpaßte und seinen rechten Arm explodieren ließ.

Als Scar wieder zu sich kam, hatte er den Arm seines Bruders - mit all den tausenden von Seelen darin. Scars Bruder opferte sein Leben für Scar und gab ihm große Macht. Der Arm ist fast schon der Stein der Weisen. Noch ein paar tausend Seele mehr, und er ist komplett.

Allerdings - anders als Ed vermutet - will Scar dafür nicht die Einwohner von Riooru verheizen, sondern im Gegenteil die angreifenden Central-Soldaten. Allerdings ist Ed auch von dieser Variante nicht sonderlich begeistert.

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Bradley ist in der Kaserne vor Riooru angekommen, und Martel belauscht ein verfängliches Gespräch zwischen ihm und Kimbley. Dieser soll mit Tuckers Chimären in Riooru eindringen und die Leute terrorisieren. Die ausbrechenden Unruhen sollen dann den Vorwand für den Angriff der Armee liefern. Genauso, wie sie es in Ishbar gemacht haben. Martel ist empört und stürzt sich auf den Dai Soutou, sobald der wieder allein ist.

Doch damit hat sie sich den falschen Gegner herausgesucht. Gegen Kimbley hätte sie vielleicht noch eine Chance gehabt, gegen Bradley aber nicht. Wir erfahren jetzt, was er in Wahrheit ist: der Homunculus Pride. Und unter seiner Augenklappe verbirgt sich sein magischer Zirkel.

Martel flieht voller Panik und versteckt sich in Alphonse. Sie kommt gerade noch dazu, ihm zu erzählen, was sie herausgefunden hat. Da kommt Bradley anmarschiert und sticht sie nieder.

Teil 41 - Seibo (Heilige Mutter)

Scar führt Edward zu dem riesigen Friedhof von Riooru, wo alle bisherigen Opfer der Militärs liegen. Und er fragt ihn, ob nicht er selbst diese Situation ausgeslöst habe durch sein Vorgehen gegen den Priester Cornello. Der war zwar ein Betrüger, aber nach seinem Tod gingen die Unruhen los, die die Soldaten als Vorwand für ihren Angriff benutzen konnten. Edward ist gelinde gesagt schockiert.

Und Scar ist wild entschlossen, den Stein der Weisen zu komplettieren, um dieses Volk zu retten.

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Havoc und Mustangs Leute räumen Martels Leiche weg. Sie wundern sich, daß diese Chimäre viel perfekter ist als die von Tucker.

Alphonse verrät aber noch nicht, was er von Martel erfahren hat. Bevor Bradley sie umbrachte, konnte sie ihm noch sagen, was Bradley in Wahrheit ist. Und daß Riooru genauso enden werde wie Ishbar.

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In Anwesenheit von Rose, der die Leute vertrauen, hält Scar vor dem Volk von Riooru eine Rede. Er erklärt ihnen die Hintergründe. Sein Plan: sie sollen die Soldaten in die Stadt lassen und sich selbst ohne Widerstand zu leisten zurückziehen. Dann werde Gottes Zorn die Soldaten bestrafen.

Edward würde Scar gerne aufhalten, weil er nicht einfach tatenlos zusehen will, wie alle seine Kameraden als Zutaten für den Stein der Weisen verheizt werden. Laila unterstützt ihn dabei sogar, und so schicken sie einen heimlichen Boten zu Mustang und verraten ihm den Plan. Al weiß genau, was sein Bruder meint und erklärt es Mustang und Havoc: alle ihre Männer würden für die Erzeugung des Steins der Weisen benutzt.

Wrath greift Rose an

Mustang schickt Al nach Riooru. Sein Plan ist es, Scar zu fangen, damit die Stadt zu einer schnellen Kapitulation zu bringen und ein Massaker wie in Ishbar zu verhindern. Eds Uhr nimmt er dabei mit.

In Riooru ist derweil mal wieder Kimbley unterwegs und treibt die Menschen vor sich her. Von der anderen Seite kommen Tuckers Chimären, um die Situation weiter anzuheizen. Als Scar davon erfährt, beschließt er, seinen Todfeind Kimbley diesmal zur Strecke zu bringen. Laila, Ed und Rose führen inzwischen die Bewohner der Stadt durch einen unterirdischen Tunnel in Sicherheit.

Derweil präsentiert Archer dem Dai Soutou stolz die Invasionstruppen: 7000 Mann, bereit zum Sturm auf Riooru. Doch auf SEINEN Befehl läßt Bradley die Soldate noch warten, warum auch immer.

Lust jedoch ist damit nicht einverstanden. Sie widersetzt sich offen SEINEM Befehl und geht nach Riooru, um Scar dabei zu helfen, den Stein der Weisen zu erzeugen.

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Kimbley und Scar treffen schließlich aufeinander. Kimbley erinnert sich sogar noch an Scar und ist überrascht, daß er noch lebt. Überraschend taucht Al auf und hilft Scar, doch der legt darauf keinen besonderen Wert. Und in der Tat nutzt Kimbley die Gelegenheit und verwandelt Scars linken Arm in eine Bombe. Scar bleibt nichts anderes übrig, als ihn zu entfernen. Und dann erledigt Scar Kimbley. Doch mit seiner letzten Kraft kann er noch Alphonse umwandeln zu einer Bombe, die durch den bloßen Kontakt mit Sauerstoff immer weiter tickt und in kurzer Zeit explodieren wird.

Und es kommt noch zu einem weiteren Kampf: Unten in den Kavernen greifen Wrath und Sloth die Flüchtlinge an. Edward stellt sich zum Kampf. Dabei findet sich überraschend eine schwache Stelle von Wrath. An sich ist er ja ein Homunculus mit seinem eigenen Körper, doch er ist allergisch gegen das Geschrei von Roses Baby.

Der Kampf spitzt sich dramatisch zu, als Sloth Edward fragt, warum er sie nicht richtig hat machen können. Dann greift sie an. Rose ist so erregt, daß sie ihre Sprache wiederfindet.

Teil 42 - Kare no Na wo shirazu (Ohne seinen Namen zu kennen)

Während Al langsam zur Bombe wird, erklärt Kimbley mit seinen letzten Worten befriedigt, was er mit ihm gemacht hat. Um den Vorgang aufzuhalten, müssen Ed und Scar jemanden finden, der die Umwandlung rückgängig machen kann, zum Beispiel Edward. Dann stirbt er.

Edward bricht zusammen. Scar will ihm nun mit seiner eigenen Alchemie helfen. Doch da steht plötzlich Lust vor den beiden und warnt Scar: mit seinem Arm könne er nur zerstören, nicht retten. Das wichtigste sei jetzt, den Stein der Weisen zu erzeugen. Diese Worte überzeugen Scar, daß Lust mit der Geliebten seines Bruders nichts (oder jedenfalls nicht viel) zu tun hat, denn sie muß eine warmherzige Frau gewesen sein, die nie einfach so einen zum Tode Verurteilten hätte liegen lassen.

Der Stein der Weisen entsteht in Riooru

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Das mit aller Erbitterung geführte Duell zwischen Wrath und Edward um Rose kann Ed für sich entscheiden, doch da ist ja auch noch seine "Mutter". Doch Edward läßt keinen Zweifel daran, daß er sie als genaus das sieht, was sie ist, ein Monster. Eins, das er und Al selbst erschaffen haben und um dessen Beseitigung sie sich nun kümmern müssen. Besiegen kann er sie im Moment nicht, aber immerhin aufhalten. Dann flüchtet er mit Rose.

Weit draußen vor der Stadt versammeln sie sich dann. Edward jedoch kehrt nach Riooru zurück, um sich um Scar zu kümmern.

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Bradley läßt nun seine Soldaten in Riooru einrücken, wohl wissend, was sie dort erwartet, sollte es ihnen nicht gelingen, Scar zu töten. Archer, der die ganze Operation kommandiert und vor Ehrgeiz nur so glüht, weiß hingegen von nichts. Er träumt von einem leichten Sieg.

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Lust meint zu Scar, sie würde wieder die Person, die er gekannt hat, wenn erst mal der Stein der Weisen existiert und sie wieder ein Mensch geworden ist. Scar antwortet, das sei ein Irrtum. Die Toten kämen nicht mehr zurück. Dann transferiert er die gesamte Kraft seines rechten Armes mit all den Seelen darin auf Al. Der Arm löst sich dabei auf. Aber Scar hat ohnehin nicht vor, noch lange zu leben.

Lust ist schockiert. Soll jetzt Al zum Stein der Weisen werden. Scar jedefalls hofft, daß das klappt.

Früher als erwartet sind die Soldaten da. Zufällig sehen sie Lust und eröffnen sofort das Feuer. Instinktiv wirft Scar sich dazwischen - völlig sinnlos, denn Gewehrkugeln können ein Wesen wie Lust nicht töten. Doch Lust ist sehr beeindruckt über diese Opferbereitschaft. Sollte Scar sie einst geliebt haben?

Scar ist verletzt, aber noch am Leben und macht sich nun auf zu seinem letzten Gang. Lust fragt ihn nach seinem Namen, doch er antwortet, Ishbarer bekämen ihren Namen von Gott. Er habe sich gegen Gott gewandt, also habe er keinen Namen mehr.

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Edward erreicht Archer und brüllt ihn an innezuhalten. Riooru werde sich ergeben. Doch der Krieg hat schon begonnen. Scar hat Kimbley getötet und damit den Vorwand geliefert, und Archer denkt nicht im Traum daran, jetzt aufzuhören. Und so kommt es, wie es kommen muß. Scar erreicht den alchemischen Kreis und aktiviert ihn. Es ist auch sein Ende, aber alle Menschen, die sich gerade in Riooru aufhalten, sterben und werden in Alphonse gesammelt.

Befriedigt sehen Lust und Bradley dem zu.

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Al erwacht und ist überrascht, daß er nicht nur nicht explodiert ist, sondern daß sein Metallkörper sich auch wieder ganz normal anfühlt. Ed erscheint bei ihm, und zu ihrer grenzenlosen Verblüffung stellen sie fest, daß Al nun tatsächlich den Stein der Weisen in sich hat.

Lust, die mal wieder überraschend auftaucht, bestätigt ihnen das. Doch dann schickt sie die beiden weg und geht selbst auch davon. Alles weitere werde sich nun von selbst ergeben.

Teil 43 - Norainu ha nigedashita (Der herrenlose Hund ist davongelaufen)

Sheska und Winrii sind in Riesenpuhl angekommen. Die ganze Zeit war ein seltsamer Fremder um sie herum, der Winrii für eine gewisse Sarah hält, daher machen die beiden Mädchen, daß sie nach Hause kommen.

Komisch - Sarah war Winriis Mutter ...

Der Fremde steht fassungslos vor den Überresten von Eds und Als Haus, dann erscheint er bei Pinako. Und sie erkennt ihn. Sie kann es kaum glauben: es ist Hohenheim Elric, der seit zig Jahren verschwundene Mann von Trisha. Und er fragt Pinako, wo denn sein Haus geblieben sei.

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Hohenheim Elric

Al und Ed sind in die Wüste gerannt. Nachdem sie nun wissen, daß sowohl ihr Dai Soutou als auch seine Sekretärin Homunculi sind, haben sie nicht die Absicht, wieder zum Militär zurückzukehren.

Zufällig berührt Ed Al und es kommt zu einer heftigen alchemischen Reaktion. Al sieht das Tor und erinnert sich. Zum Glück passiert sonst nichts weiter, aber die beiden wissen jetzt, daß sie sehr vorsichtig mit dem Stein der Weisen sein müssen. Sollte dem Stein etwas passieren und Al sich auflösen, bevor er seinen alten Körper wiederhat, wäre alles umsonst gewesen.

Sie beschließen, nach Riesenpuhl zu gehen. Dort werden sowohl die Soldaten als auch die Homunculi sie als erstes suchen, aber dort gibt es auch etwas, was Edward unbedingt an sich bringen muß.

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Einer der wenigen Soldaten, die die Erschaffung des Steins der Weise einigermaßen überlebt haben, ist ausgerechnet Frank Archer, von dem noch etwa 3/4 übrig sind.

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Mustang nimmt zur Kenntnis, daß Kimbley tot ist. Was aus Scar geworden ist, weiß man nicht, aber anscheinend sind alle Bewohner von Riooru vor dem roten Licht entkommen und somit in Sicherheit. Und: Ed und Al wurden gesehen - lebendig und wohlauf. Daß Al zum Stein der Weisen geworden ist, davon haben die Soldaten natürlich nicht die leiseste Ahnung.

Da erscheint Bradley. Mustang berichtet ihm, daß über 900 Soldaten vermißt würden, ganz zu schweigen von den 7000 Toten. Bradley meint, was aus denen geworden sei, müßten ihnen Edward und Alphonse sagen können. Also schickt er Mustang mit seinen Leuten los, die beiden wieder einzufangen.

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Bradley fährt mit dem Zug zurück nach Central. Mit an Bord: Gluttony, Sloth und als Gefangene Lust.

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Hohenheim besucht das Grab seiner Frau. 6 Jahre ist sie nun schon tot.

Es klopft an Winriis Tür, doch draußen stehen Leutnant Ross und Feldwebel. Broche. Doch sie sind nicht gekommen, um Winrii und Sheska zu verhaften, sondern um sie zu warnen, daß Ed und Al verhaftet werden sollen, sobald sie irgendwo auftauchen. Hohenheim, der dabei ist, erinnert sich an die Zeit, als es in Riesenpuhl noch keine Eisenbahn gegeben hat. Damals ging man, wenn man nach Osten wollte, über die Berge. Er ist sich sicher, daß Al und Ed nun über diesen Weg kommen werden.

Maria Ross allerdings wundert sich: eine Eisenbahn hierher gibt es seit mehr als 100 Jahren!

Mustang und seine Leute schaffen es tatsächlich, Edward und Alphonse zu finden. Einfangen tun sie als erstes aber Winrii und Sheska, die auch in die Berge gefahren sind, um die beiden zu warnen.

Winrii ist wütend und beschuldigt Mustang nun ganz klipp und klar, ihre Eltern ermordet zu haben.

Die ziemlich dramatische Verfolgung geht weiter, und Mustang mit seinen Leuten schafft es schließlich, die beiden einzukreisen. Winrii fleht ihn an, Ed und Al nichts zu tun. Mustang antwortet, daß er vor langer Zeit zwei Menschen ermordet habe, Winriis Eltern, die als Ärzte in Ishbar arbeiteten und sowohl den eigenen Leuten als auch dem Feind halfen. Trotz aller Befehle, das nicht zu tun, ließen sie nicht davon ab, alle Verwundeten gleich zu behandeln. Mustang bekam den Befehl, sie zu töten, und er führte ihn aus. Danach jedoch stand er kurz davor, aus Entsetzen über sich selbst Selbstmord zu begehen. Es tat es nicht, schwor sich aber, niemals wieder einen Wahnsinnsbefehl zu befolgen, sondern in der Hierarchie der Soldate so weit aufzusteigen, um solche Dinge vielleicht sogar verhindern zu können.

Er verfolgt Ed und Al nicht, weil sein oberster Chef es ihm befohlen hat, sondern weil die beiden ihn verärgert haben. Er will wissen, warum sie ihn nicht um Hilfe gebeten haben.

Teil 44 - Hikari no Hooenhaimu (Der erleuchtete Hohenheim)

Laila und Rose sind in der Altstadt von Central gelandet. Laila marschiert zielstrebig zu einer uralten, halb verfallenen Kirche, die Rose an einen Tempel ihre Gottes Reto erinnert. Laila antwortet, diese Kirche gehöre zu einer viel älteren Religion. Sie gehen hinein, Laila aktiviert mit Alchemie einen Geheimgang, und die beiden verschwinden in der Tiefe. So langsam wird dabei klar, daß Laila wohl nicht die ist, als die sie sich ausgibt.

Irgendwo hängt Lust gekreuzigt an der Wand, weil sie Ed und Al einfach so hat gehen lassen. Wrath, Gluttony und Sloth sind ebenfalls anwesend. Da geht das Portal auf, und Laila und Rose treten ein. Die Homunculi (außer Lust, die an der Wand hängt), knien vor Laila nieder. Sie ist ihr Herr und Meister. Nur ist es in Wirklichkeit natürlich nicht Laila.

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Lust

Al eröffnet Mustang, Armstrong, Winrii, Sheska und den anderen, daß Bradley ein Homunculus ist. Und ebenso seine Sekretärin. Ed erklärt dann denen, die es nicht wissen, daß Homunculi hinter dem Stein der Weisen her seien und die Fäden in diesem Land zögen. Es fällt Mustang allerdings nicht leicht, das zu glauben.

Armstrong geht dann mit einigen Soldaten zurück, Mustang, Hawkeye und ihre Leute marschieren mit Ed, Al, Sheska und Winrii nach Riesenpuhl.

Unterwegs kommt eine weitere seltsame Geschichte heraus. Archer hat Ed seine Uhr weggenommen. Al sollte sie ihm zurückgeben, aber sie enthielt einen falschen Stein der Weisen. Kimbley wollte sie gegen Scar einsetzen, aber der hat den Stein absorbiert.

Mustang bemerkt, daß falsche Steine der Weisen als Alchemie-Verstärker schon in Ishbar-Krieg benutzt wurden, allerdings wußte er nicht, daß man für den echten Stein der Weisen zahllose Menschen opfern muß. Trotzdem ist Ed empört, daß Mustang ihn überall herumgeschickt hat, obwohl er zumindest das meiste schon wußte.

Allerdings verraten weder Ed noch Al, daß Al inzwischen selbst zum Stein der Weisen geworden ist.

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Bradleys Leute sind in Riesenpuhl noch nicht aufgetaucht, also ist es in Winriis Haus erst mal sicher.

Feldwebel Broche ist allerdings todunglücklich, weil sein Schwarm Maria Ross sich anscheinend in jemand anderen verguckt hat: Eds und Als Vater.

Alphonse freut sich riesig, seinen Vater so überraschend wiederzusehen, ganz in Gegensatz zu Ed, der ihm nicht verziehen hat, daß er damals, vor mehr als 10 Jahren ihre Mutter einfach so verlassen hat und verschwand.

Hohenheim erkennt Al übrigens sofort, was ja nicht gerade selbstverständlich ist.

Ed erinnert sich noch an das Parfüm, das sein Vater damals immer trug, und auch jetzt wieder. Es ist dasselbe, das er bei Laila in Riooru gerochen hat, und er mag es nicht. Er erwähnt auch Dante, und da horcht sein Vater alarmiert auf.

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Hohenheim unterhält sich mit Mustang. Er erklärt, wenn Homunculi geboren würden, hätten sie an sich keine menschliche Form. Die und ihre seltsamen Fähigkeiten, bekämen sie erst durch die Energie der roten Steine. Sie werden also letztlich mit Menschenleben gefüttert. Und wenn sie älter werden, könnten sie nach und nach ihr Äußeres verändern, so wie zum Beispiel Envy. Homunculi können keine Alchemie anwenden, können aber, wie im 5. Labor, es anderen beibringen. Der Grund: jemand sammelt sie ein, gibt ihnen Leben und benutzt sie dann als Sklaven. Und Hohenheim weiß genau, wer dieser Jemand ist.

Davon abgesehen: eigentlich geht es diesem Land gut. Man könnte so tun, als gäbe es die Homunculi nicht, und ganz normal weiterleben ...

Al kommt dazu und fragt, warum Homunculi keine Alchemie benutzen können. Der Grund: weil sie von der anderen Seite des Tores kommen.

Auch Ed taucht auf und erklärt seinem Vater in kurzen, harten Worten, was mit Trisha, ihm und Alphonse passiert ist. Dann will er Al mitnehmen, doch der beschließt, die Nacht mit seinem Vater zu verbringen. Sie zelten draußen, und Al fragt Hohenheim, ob er wohl mit dem Stein der Weisen wirklich einmal seinen Körper zurückbekommen könnte. Hohenheim antwortet, mit ihm könne er seine Seele mit dem Körper eines anderen Menschen verbinden. (Das ist übrigens auch der Schlüssel zu Laila. In ihr steckt die Seele von jemand anderem.)

Das will Al aber nicht, sondern seinen eigenen Körper. Hohenheim erklärt, er habe seinen Körper durch das Gesetz der Erhaltung gegen etwas ausgetauscht. Wenn er das alles zurückgebe, dann würde er wohl seinen Körper wiederbekommen können.

Am nächsten Morgen ist Hohenheim dann wieder verschwunden.

Dafür sind Bradleys Leute in der Gegend aufgetaucht, und Al und Ed müssen eine Zeitlang die Rübe unten lassen. Mustang will sich um sie kümmern und auch herausfinden, ob das mit Bradley wirklich stimmt.

Durch Zufall erfahren Ed und Al von Sheska, daß Hyuuzu tot ist - ermordet von den Homunculi. Sie sind außer sich, daß ihnen das niemand vorher gesagt hat. Doch Mustang hat absichtlich geschwiegen, damit die beiden nicht auf Rachegedanken kommen, denn solche Emotionen wären in dem Konflikt, in dem sie alle stecken, absolut tödlich. Wenn überhaupt, dann hilft nur ein kühler Kopf weiter.

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Hohenheim taucht in Lailas unterirdischen Anlagen auf. Er und sie - in Wahrheit Dante - kennen sich schon seit Jahrhunderten und teilen dasselbe Schicksal. Einst waren sie sogar ein Liebespaar, jetzt - manchmal - Feinde. Doch die Homunculi können Hohenheim nicht aufhalten. Jedoch: sie sind beide nahezu am Ende. Wieder und wieder haben sie ihre Körper gewechselt und sich auf diese Weise verjüngt, doch der Stein der Weisen kann sie nicht ewig am Leben erhalten. Ihre Körper verrotten langsam, was auch der Grund für dieses Parfüm ist, damit man die Verwesung nicht riecht.

An sich hat Hohenheim nichts gegen Dante, aber er verlangt von ihr, daß sie in Zukunft seine Söhne in Ruhe läßt.

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Alleine, ohne irgend jemandem etwas zu sagen, ist Edward auf den Friedhof gegangen. Er gräbt den Sarg seiner Mutter aus ...

Teil 45 - Kokoro wo rekka saseru Mono (Der ihr Herz verrotten läßt)

Dante stellt fest, daß es schon Jahrhunderte her ist, daß sie und Hohenheim sich zum letzten Mal getroffen haben. Einst waren sie ein Liebespaar, inzwischen aber hatte Dante viele Ehemänner und auch Hohenheim eine Frau, allerdings eine, die er wirklich geliebt hat.

Vor 400 Jahren benutzten sie die Leben der Unglücklichen, die der Hexenverfolgung und den Seuchen erlegen waren, und erschufen nach langen Experimenten endlich den Stein der Weisen, der ihnen, so dachten sie damals jedenfalls, die Untersterblichkeit verleihen sollte. Was er ja auch bis jetzt getan hat.

Die anwensenden Homunculi bekommen das alles mit, und vor allem Lust ist entsetzt. Dante hatte ihnen doch versprochen, sie mit dem Stein der Weisen in Menschen zu verwandeln, doch in Wirklichkeit hat sie ihn immer nur für sich selbst haben wollen. Denn erschaffen hat ihn damals Hohenheim, doch der verließ sie eines Tages, und so brauchte sie ihren eigenen.

Aber ewig hält eine Seele nicht, auch wenn sie immer wieder in einen neuen, jungen Körper verpflanzt wird. Und jetzt ist es bei Dante und Hohenheim langsam soweit, daß sich die neuen Körper zersetzen. Doch damit will Dante sich nicht abfinden. Der alte Stein der Weisen ist aufgebraucht, aber Lust und die anderen haben ja inzwischen einen neuen erschaffen lassen. Hohenheim ist erschüttert zu erfahren, daß ausgerechnet einer seiner Söhne zum Stein der Weisen geworden ist.

Laila / Dante und Rose

Und dann sieht er Sloth, den Homunculus, der aus seiner Frau entstanden ist. All die alten Erinnerungen kommen mit einem Schlag wieder hoch. Für einen Moment ist er wehrlos, und das nützt Dante aus, um ihn in dieser Welt zu eliminieren.

Dann befiehlt sie Wrath, Sloth und Lust, den Stein der Weisen zu ihr zu bringen. Diesmal, so verspricht sie, werde sie sie alle ganz gewiß zu Menschen machen.

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Bei Winrii und Sheska klingelt das Telefon. Dran ist ein gewisser Shou-chan, der die Elric-Brüder sprechen will. Zufällig erwischt er Al, und der hat so eine Idee, wer dieser Shou-chan sein könnte.

Am nächsten machen Al und Ed sich wieder auf den Weg. Es gibt noch etwas zu erledigen. Allerdings sind die Soldaten ihnen dicht auf den Fersen,

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Mustang muß sich vor Bradley und der versammelten Generalität verantworten, weil er die Jagd auf Edward und Alphonse abgeblasen hat. Mustang erzählt ihnen, die beiden wären in den Norden nach Dracma geflüchtet, und aus irgend einem Grund glaubt Bradley das. Wahrscheinlich will er dort den nächsten Krieg anzetteln. Außerdem kann man bei einem Krieg einen unbequemen Mann wie Mustang viel leichter zum Schweigen bringen als mitten in Central, wo ein Mord sehr viel Staub aufwirbelt.

Mustang ist allerdings noch nicht fertig und berichtet über einen Verdacht gegenüber Juliet Douglas.

An sich ist es ihm egal, ob sein oberster Chef ein Homunculus ist, aber seitdem führt das Land ständig Krieg und gewinnt auch immer. Und wahrscheinlich geht es dabei immer nur um den Stein der Weisen. Dafür tausende und abertausende von Menschenleben zu verheizen, damit ist Mustang nicht einverstanden.

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Ed und Al trennen sich. Edward trifft vor Dantes Haus überraschend auf Izumi-sensei. Und Al taucht bei Shou-chan auf, der niemand anderer ist als Shou Tucker, der jetzt mit den Stein der Weisen endlich die Chance sieht, seine Nina wiederzubekommen. Aber Al will dafür eine Gegenleistung: Tucker soll ihm beibringen, wie man den Stein der Weisen eigentlich einsetzt.

Teil 46 - Jintai Rensei (Menschen-Alchemie)

Tucker führt Al in sein unterirdisches Labor und setzt seine Nina, oder das, was demnächst Nina werden soll, wieder in ihren Tank zu den anderen Nina-Prototypen. Die ganze Sache ist ziemlich schauerlich, und allem Anschein nach ist Tucker nicht mehr ganz dicht. Aber immerhin hat er herausgekriegt, daß Al den Stein der Weisen hat. Nebenbei weiß er auch schon lange, daß Bradley ein Homunculus ist. Diese und SIE (im Jap. "ano hito" - wie wir wissen, ist damit Dante gemeint) sind im 5. Labor ein- und ausgegangen. Tucker hat lange genug dort gearbeitet, um alles mitzubekommen.

Tucker ist erstaunt, als er bemerkt, daß Al nicht nur den Stein der Weisen besitzt, sondern daß er selbst der Stein der Weisen ist. Und niemand weiß, was mit ihm passiert, wenn er diese Kraft benutzt.

Alphonse

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Ed und Izumi durchsuchen Dantes Villa. Izumi hat Dante sehr gut gekannt, und was sie Ed erzählt, gibt diesem sehr zu denken. Anders als Dante Ed erzählt hat, verachtete sie die Menschen und wollte sie möglichst nicht sehen. Wir wissen ja inzwischen, daß sie sie für gerade gut genug hält, um im Stein der Weisen aufzugehen.

Izumi und Edward finden keine relevanten Bücher mehr. Dafür aber einen Liebesbrief, den Hikari no Hohenheim seiner geliebten Dante geschrieben hat - vor 400 Jahren. Ed kann es kaum glauben. Wer oder was ist sein Vater eigentlich?

Edward verabschiedet sich von Izumi und macht sich auf die Suche nach den Homunculi. Vor allem einen davon will er auf alle Fälle beseitigen.

*

Mustang und seine Leute brechen auf in den Norden, wo anscheinend der nächste Krieg bevorsteht. Doch Mustang plant ein paar nette Tricks dabei.

Bradley persönlich verabschiedet Mustang und Armstrong und spricht ihnen sein vollstes Vertrauen aus. Und um die Sicherheit in Central werde sich Frank Archer kümmern, der - Überraschung - noch lebt.

Dann begibt Bradley sich in seine Gemächer und fährt mit einem geheimen Lift in die Tiefe, wo eine ganze untergegangene Stadt existiert - Dantes Reich. Bei ihr tanzt er nun an und erkundigt sich nach dem Sinn dieses neuen Krieges im Norden. Dort gebe es niemanden, der womöglich einen Stein der Weisen herstellen könnte. Doch diesmal geht es Dante nur darum, diejenigen, die dem Stein der Weisen schon zu nahe sind, also Mustang und seine Vertrauten, zu eliminieren. Envy werde das erledigen.

Envy allerdings will lieber erst mal mit Hohenheim abrechnen, dem Mann, dem er seine Existenz verdankt. Doch dafür ist es zu spät. Hohenheim weilt nicht mehr in dieser Welt. Envy ist kurz davor , vor Wut Amok zu laufen, doch Dante erklärt ihm, er könne sich ja statt dessen seine Söhne vornehmen. Sie hätten inzwischen sogar den Stein der Weisen.

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Lust, Wrath und Sloth fällt Als Brief in die Hände, der eigentlich für Ed gedacht war, in dem er schreibt, daß er zu Tucker gehe. Dort, so folgert Lust, könnte Al lernen, wie man den Stein der Weisen richtig benutzt. Das sagt sie aber nicht laut, denn die anderen wissen ja nicht, daß Al der Stein der Weisen ist.

Tucker allerdings betrügt Al und zwingt ihn, seine Macht einzusetzen, um Nina von den Toten zurückzuholen.

Ed kommt in das Hotel zurück, wo er sich von Al getrennt hat. Auch er findet den Brief, aber er wird von Lust erwartet. Mit dem Medaillon von Scar kann er sie außer Gefecht setzen, doch da stürzt sich Wrath auf ihn.

Die Sache entwickelt sich allerdings anders als erwartet. Wrath befreit Lust wieder, doch die wechselt die Seiten. Dante wird sie nicht zu einem Menschen machen. Sie hat all diese Kriege angefangen und so viele Menschen geopfert - nicht für ihre Sklaven, die Homunculi, sondern nur für sich selbst. Aber wenn Al nun der Stein der Weisen ist und von Tucker gelernt hat, wie man ihn benutzt, dann könnten Ed und Al vielleicht ihren größten Wunsch erfüllen. Wrath ist über diesen Verrat empört, doch seine Macht reicht bei weitem nicht, um Lust zu bestrafen oder ihr Einhalt zu gebieten. Ob Dante ihn zu einem Menschen macht oder nicht, ist ihm egal, denn er glaubt durch seine Verbindung mit Ed fest daran, aus eigener Kraft ein Mensch werden zu können.

Ed hat nicht vor, aus den Homunculi Menschen zu machen, aber Lust macht ihm die Sache schmackhaft: denn dann würde niemand mehr ihn jagen. Ed fragt sich allerdings, warum Lust unbedingt ein Mensch werden will. Als Homunculus ist sie unsterblich und fast unbesiegbar. Doch Lust antwortet mit einer Gegenfrage: warum wolle er mehr als alles andere seinen und Als Körper zurück?

*

Tuckers Versuch, seine Nina zurückzuholen, war vergeblich, doch er merkt nicht einmal mehr, daß die leere Hülle, die Nina vorher war, jetzt immer noch ein leere Hülle ist. Zufrieden zieht er davon. Für Al allerdings hatte diese Aktion unerfreuliche Konsequenzen. Die Macht des Steins der Weisen ist nicht unbegrenzt, und jedesmal, wenn man sie einsetzt, wird er etwas weniger. Mit anderen Worten hat sich ein kleines Stück von Als Körper aufgelöst.

Sloth kommt angeflossen, um Al abzuholen.

Teil 47 - Homunkurusu Fuuin (Das Homunculus Siegel)

Sloth kümmert sich um Alphonse, von dessen Bauch sich ein Stück aufgelöst hat und der dadurch ziemlich unter Schock steht. In Sloth ist noch ziemlich viel von seiner Mutter

Wrath liegt, von Lust niedergestreckt, am Boden und erinnert sich, wie er aus dem Tor zur anderen Seite entkam. Das ist der Ort, wo er um nichts auf der Welt je wieder hin will. Zu Izumi kehrte er als Homunculus zurück, doch da sie ihn nicht mehr haben wollte, richtet er seine Muttergefühle nun auch auf Sloth und macht sich auf die Suche nach ihr.

Sloth

In einer verlassenen Halle kommt es zum finalen Duell zwischen Edward und Lust auf der einen, und Wrath und Sloth auf der anderen Seite. Al, der auch dabei ist, versucht jedoch, Sloth zu schützen.

Ed hat einen magischen Zirkel auf den Boden gemalt. Zusammen mit den Knochen seiner Mutter, die er aus ihrem Grab ausgebuddelt hat, wäre das an sich eine tödliche Falle für Sloth, genau wie vor kurzem in Dantes Haus für Greed.

Lust hat Edward dabei übrigens geholfen, und als Dank wirft er das Medaillon weg - ein tödlicher Fehler ...

Zunächst mal aber rettet Al Sloth, indem er die Box mit den Knochen von Sloth entfernt und aus dem Fenster wirft. Er und Ed haben diesen Homunculus erzeugt, und er bringt es nicht über sich, ihn einfach wieder auszulöschen.

Lust hält Sloth nun auf, während Ed draußen die Box sucht. Doch Wrath findet sie vor ihm, integriert sie in seinen Körper und flüchtet. Die beiden landen wieder in der Halle, wo Lust immer noch gegen Sloth kämpft. Nun findet Wrath aber das Medaillon auf dem Boden, und damit ist Lust erledigt.

Ed kann ihr nicht helfen, weil er hinter Sloth her ist, die zwischenzeitlich Al entführt hat. Lust stirbt, während Ed und Al trickreich gegen Sloth kämpfen. Nachdem sie tot ist, stürzt sich Wrath wieder auf die beiden, um seiner "Mutter" zu helfen. Doch diesmal bringt er ihr den Tod. Denn er hat ja in seinem Körper Trishas Knochen. Als er sich mit ihr verschmilzt, wird Sloth wehrlos, und Ed wendet nun eine Alchemie an, die ihren Wasserkörper in Äthanol umwandelt.

Teil 48 - Sayounara

Mustang und seine Leute sind an der neuen Nordfront eingetroffen und beziehen Stellung. Zumindest scheint es so, denn in Wirklichkeit hat sich nur Leutnant Havoc als Oberst Mustang verkleidet. Der echte ist in Central geblieben, um dem Dai Soutou auf den Zahn zu fühlen. Und Alex Armstrong mit seinen Leuten will sich in Marsch setzen, um in Central für die nötige Ablenkung zu sorgen. Doch statt dessen wird er von regierungstreuen Truppen eingekreist.

Frank Archer

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Langsam verdunstet Sloth, bis nichts mehr von ihr übrig ist. Es bleibt ihr nur noch die Zeit, um sich von Ed und Al zu verabschieden. Wrath ist entsetzt, kann aber nichts machen als zusehen. Aber auch Al und Ed geht Sloths Tod ziemlich nahe.

Da erscheint Envy als Winrii verwandelt, und entführt Al kurzerhand. Er nimmt ihn mit zu seinem Herrn und Meister. Ed und Al wissen allerdings noch nicht, wer das ist, sondern vermuten, es könnte ihr Vater sein. Wrath gibt Ed die Schuld an allem und geht mal wieder auf ihn los. Er hat ihn schon am Boden, da taucht Wraths echte Mutter auf - Izumi. Verwirrt und verzweifelt läuft Wrath nun einfach davon. Ed ist ziemlich bedrückt. Bei Sloths Tod hat Wrath geweint, während er selber keine Träne hervorbringen konnte.

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Russel und Fletcher sind in Central. Russel will Bücher über Alchemie kaufen, aber erstens hat er zu wenig Geld, und zweitens verkauft die Buchladung nur an national zertifizierte Alchemisten. Da kommt er (mal wieder) auf die Idee, sich als Edward Elric auszugeben. Und wieder geht der Schuß nach hinten los, denn Ed und Al werden ja gesucht. Also werden statt ihrer nun Fletcher und Russel eingebuchtet.

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Ed und Izumi finden in der Halle neben dem magischen Zirkel Scars Medaillon. Sie wissen, was das bedeutet: Lust ist erloschen. Immerhin sind damit nur noch vier übrig.

Ein letztes Mal begegnen sie Tucker und seiner Zombie-Nina. Trotz der Macht des Steins der Weisen konnte Tucker Ninas Seele nicht an den dafür gezüchteten Körper binden. Aber er merkt es nicht mehr und ist glücklich.

Ed beschließt, sich nun um den einzigen Homunculus zu kümmern, von dem er weiß, wo er sich aufhält, nämlich Bradley.

Der gibt derweil den Befehl, die Gefangenen Ed und Al zu beseitigen. Dann geht er nach Hause, weil sein kleiner Sohn Selim Geburtstag hat, und so laufen Izumi und Edward im HQ ins Leere. Es gibt Alarm, aber sie werden von Fletcher und Russel gerettet. Die wurden nämlich nicht hingerichtet, sondern von Leutnant Ross befreit. Fletcher gibt Ed noch ein paar Unterlagen von seinem Vater, und was dort steht, verschlägt Ed und Izumi ziemlich die Sprache.

Plötzlich kracht die Wand ein und eine Mischung aus Terminator und Robocop erscheint: Frank Archer, jetzt zur Hälfte Auto Mail, schwer bewaffnet und nur noch beseelt mit dem Willen um sich zu ballern und alles plattzumachen.

Izumi kümmert sich um ihn, und so können Ed, Ross und die anderen erst mal entkommen. Und draußen auf der Straße trifft Ed ausgerechnet auf Mustang und Hawkeye, die in einem Auto auch zu Bradleys Haus unterwegs sind. Ed und sein ehemaliger Chef haben ein längeres Gespräch. Nachdem Mustang mit Bradley abrechnen will, wird Ed sich statt dessen auf die Suche nach der Person machen, die im Hintergrund all die Fäden zieht. Er will auch den Stein der Weisen zerstören und alle Aufzeichnungen darüber vernichten, so daß nie wieder deswegen Kriege geführt werden können.

Die beiden verabschieden sie sich. Sie erwarten nicht, einander wiederzusehen. (Diese Folge heißt zwar "Sayounara", aber sie verabschieden sich mit "Saraba da", was eine ziemlich endgültige Abschiedsformel ist.)

Teil 49 - Tobira no Mukou he (Jenseits des Tores)

Bradley überreicht seinem Sohn Selim als Geburtstagsgeschenk eine Modelleisenbahn.

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Envy liefert Al bei "der Person" ab, demjenigen, der hinter dem Stein der Weisen her ist und der die Homunculi einsammelt und aufzieht. Envy weiß, daß das Versprechen, aus den Homunculi Menschen zu machen, nichts wert ist, aber es ist ihm egal. Er will gar kein Mensch werden, sondern der brutale Schläger und Sadist bleiben, der er ist. Genüßlich weist er Al darauf hin, aus wievielen tausend Menschenleben er als Stein der Weisen nun besteht. Deprimiert wünscht Al sich, er wäre längst gestorben. Gelegenheiten dazu hat es ja mehr als genug gegeben, doch er wurde immer gerettet.

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Edward in der versunkenen Stadt

Ed trifft Russel und Fletcher in der Kirche, wo es in Dantes Reich geht. Herr Tringam hatte damals im 5. Labor an dem roten Wasser gearbeitet, doch dann entdeckte er, daß unter Central eine richtige versunkene Stadt gab. Und dort dringt Ed nun ein - allein. Die unterirdische Stadt ist und riesig. Sie soll vor 400 Jahren in einer einzigen Nacht versunken sein. Womöglich wurden alle Menschen dort damals für die Erzeugung eines Steins der Weisen verbraucht. Und um das zu verheimlichen, wurde die ganze Stadt dann versteckt.

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In dieser Stadt residiert Dante, zur Zeit im Körper von Laila, aber da dieser schon wieder anfängt zu verfaulen, hat sie sich schon den nächsten organisiert: Rose.

So ganz funktionieren ihre Pläne aber doch nicht immer. Gluttony ist nahezu außer Kontrolle, weil Lust nicht mehr bei ihm ist. Und dann taucht ein völlig verstörter Wrath auf, der unbedingt seine "Mutter" wiederhaben will und dafür um den Stein der Weisen bettelt. Dabei hätte er doch Ed erledigen sollen. Dante erklärt Wrath kühl, Homunculi hätten keine Mutter. Dann läßt sie Envy Wrath zusammenschlagen.

Kurz darauf hat Edward Dantes Residenz gefunden - in dieser riesigen Stadt gar nicht so leicht - und tritt ein. Zuerst sieht er Rose, die durch die Halle tanzt. Sie steht unter Dantes Hypnose. Edward erkennt, wer in Lailas Körper in Wahrheit steckt und wie sie diese permanente Seelenwanderung bewerkstelligt. Erzeugt hat den Stein der Weisen allerdings nicht sie, sondern Hohenheim.

Und dieses betrügerische Spiel, das immer wieder ganze Städte und Länder verschlingt, geht seit 400 Jahren so. Edward ist entsetzt, doch Dante erwidert, sie sei es wert, so lange zu leben. Eigentlich wollte sie in Roses Körper schlüpfen und dann von dem Sohn ihres alten Liebhabers geliebt werden. Den jetzigen Stein der Weisen hat sie dafür ja schon in ihrem Besitz.

Gluttony taumelt in die Halle. Als er erfährt, daß Lust tot ist, ist er völlig verzweifelt.

Ed findet heraus, daß Dantes Körper dem Ende nahe ist und erklärt ihr, das sei das unveränderliche Gesetzt der Alchemie: für alles müssen man einen gleichwertigen Preis bezahlen. Dante allerdings glaubt nicht daran. Alles auf der Welt sei unterschiedlich, und selbst der Wert eine Lebens sei von Mensch zu Mensch verschieden.

Und dann schickt sie Ed dorthin, wo sie auch seinen Vater hingeschickt hat: zum Tor und durch dieses hindurch auf die andere Seite.

Edward erwacht in einem Körper, der seinem alten zwar ähnlich, aber nicht identisch ist. Er ist größer, älter, und hat alle vier Extremitäten. Er scheint sich in einer ganz anderen Welt zu befinden, und zwar, wie er kurz darauf erfährt, in London zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Dort trifft er auch seinen Vater wieder, gerade, als es einen Luftangriff gibt.

Teil 50 - Shi (Tod)

Ed und Hohenheim stehen mitten im Hagel der von den Zeppelinen abgeworfenen Bomben. Da stürzt sich ein Geschwader Flugzeuge auf die Angreifer. Ed hat Flugzeuge noch nie gesehen. Sein Vater erklärt ihm, dies sei die andere Seite, eine Welt ohne Alchemie, dafür mit mehr Technik.

Und endlosen Kriegen. All die Toten dieser Kriege aus Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sind die Quelle der Alchemie in Edwards Welt. Jeder Alchemist hat in sich ein eigenes kleines Tor, mit dem er eine Verbindung zur anderen Seite öffnen und die Energie der Seelen nutzen kann.

Dante entfernt Gluttonys Verstand

Das ist wieder eine dieser Erkenntnisse, die Ed nicht gerne hört. Er will dann von seinem Vater, der ja vor 400 Jahren schon Dante liebte, wissen, warum er nicht sie, sondern Trisha geheiratet hat.

Die Antwort verblüfft ihm: sein Vater hat seine Mutter wirklich geliebt. Sie war seine erste und einzige wahre Liebe. Und er verließ sie, weil er nicht wollte, daß sie zusah, wie sein Körper langsam verrottete. Denn das geht ihm genauso wie Dante. Vor der hat er sich die ganze Zeit versteckt, weil sie ihn sonst gezwungen hätte, ihr einen neuen Stein der Weisen zu machen. Das hat sie selbst nämlich bislang anscheinend nicht vermocht.

Hohenheim weist Ed darauf hin, daß er hier im Körper eines anderen stecke, des Edward auf der anderen Seite, sein eigener Körper aber noch im Tor sei. Er verläßt ihn dann und rät ihm, seinen Körper zu finden und in seine Welt zurückzukehren. Das geht schneller als gedacht, denn einer der abgeschossenen Zeppeline stürzt ab und begräbt Ed unter sich. Sein hiesiger Körper stirbt.

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Selim hat zufällig einen Blick auf den Schatz seines Vater geworfen und ist jetzt neugierig geworden. Bradley überlegt es sich und schenkt ihn als zusätzliches Geburtstagsgeschenk den Schlüssel zu dem Tresor, wo dieser Schatz aufbewahrt ist. Den muß Selim jetzt beschützen.

Hawkeye und Mustang verschaffen sich Zutritt zu Bradleys Villa. Bradley schickt die Wachen aber weg und kümmert sich persönlich um Mustang.

An sich hat Mustang keine Chance gegen einen unsterblichen Homunculus. Natürlich findet er all seine Befürchtungen bestätigt, doch Bradley treibt ihn mit Leichtigkeit mehr und mehr in die Enge.

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Dante ist dabei, Al einzusetzen. Envy befiehlt Gluttony, Al aufzuessen, doch Gluttony ist ohne Lust viel zu desorientiert, um noch irgend etwas sinnvolles machen zu können. Dante entfernt daraufhin den Verstand aus seinem Körper. Jetzt ist nur noch eine leere Puppe übrig, allerdings eine ziemlich gefährliche.

Wrath kommt mal wieder angelaufen, auch er auf der Suche nach seiner Mama. Doch Dante fängt nun an. Das Tor erscheint, schnappt sich als erstes mal Wrath und reißt ihm Edwards Arm und Bein wieder ab. Den Rest spuckt es wieder aus.

Doch dann geschieht etwas unerwartetes. Das Tor öffnet sich erneut, und Edward kommt daraus hervor.

Jetzt ist für Envy die Zeit der Abrechnung gekommen. Er hat auf Ed und Al einen besonderen Haß, und jetzt endlich erfahren wir den Grund. Er ist beziehungsweise war Hohenheims und Dantes Kind, Eds und Als Halbbruder also. Er starb als Kind an einer Vergiftung. Hohenheim versuchte natürlich, ihn zurückzuholen, und das Ergebnis war der Homunculus Envy. Seinen Haß auf seinen Vater läßt er nun an Ed aus und durchbohrt mit seiner Faust seinen Körper.

Teil 51

Ed liegt im Sterben und Gluttony beginnt, den Stein der Weisen aus Al herauszufressen. Da aktiviert Al den Stein der Weisen und geht zu dem Tor, um Edwards Körper zu retten und seine Seele zurückzuholen. Dante kann dem ganzen nur hilflos zusehen.

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Bradleys Familie flieht aus der brennenden Villa. Doch ihr Auto stößt mit dem zusammen, in dem Frank Archer sitzt, der auf dem Weg zu Bradley ist, um ihn zu retten. Er ballert wie ein wilder um sich. Da kommt Selim auf die verhängnisvolle Idee, zur Villa zurückzukehren und den Schatz seines Vaters vor dem Feuer zu retten.

Der Kampf zwischen Mustang und Bradley wird so heftig geführt, daß das halbe Haus in Flammen steht. Bradley stirbt , kehrt aber wieder zurück. Mustang hat gegen ihn keine Chance. Da erscheint Selim und bringt seinem Vater den Schatz. Es sind die sterblichen Überreste des Menschen, aus dem der Homunculus hervorgegangen ist. Und das ist sein Ende.

Er versucht zwar noch verzweifelt, Selim zu erwürgen, doch jetzt kann Mustang ihn vernichten.

Winrii, Al, Rose und ihr Kind

Er will mit dem bewußtlosen Kind das Haus verlassen, doch da steht der Überrest von Frank Archer vor ihm und feuert. Leutnant Hawkeye erschießt Archer, doch Mustang liegt bereits am Boden.

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Vor dem Tor begegnen sich Ed und Al für kurze Zeit. Dann taucht Envy auf. Als er erfährt, daß Hohenheim auf der anderen Seite in einer Stadt namens London lebt, stürzt er sich in das Tor. Er will unbedingt zu seinem Vater, um ihn endlich töten zu können. Er fürchtet sich nicht vor den Geistern, die im Tor leben. Was dann aus ihm wird, erfahren wir nicht ...

Das Tor schließt sich wieder, und als Edward wieder erwacht, sieht er eine sorgenvolle Rose sich über ihn beugen. Al ist fort, dafür hat er aber seinen Arm und sein Bein wieder.

Dante flieht mit dem Aufzug nach oben. Plötzlich taucht Gluttony auf. Er hat sich bis dorthin durchgefressen. Als der Aufzug oben ankommt, ist er leer ...

Ed ist entschlossen, Al zurückzuholen. Falls Al noch im Tor ist, müßte das gehen. Er vertraut Rose den Rest von Wrath an und schickt sie nach Riesenpuhl, denn er weiß nicht, ob sein Experiment klappt und was dabei aus ihm und seiner Umgebung wird.

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Das Ergebnis von Edwards Selbst-Alchemie ist bemerkenswert.

Sheska erzählt uns, was aus allen geworden ist.

- Nach dem Tode Bradleys wurde das Land zu einer parlamentarischen Demokratie. Was allerdings nicht unbedingt heißt, daß die Kriege nun alle zuende wären.

- Das Verhältnis zu Ishbar allerdings hat sich normalisiert, die Überlebenden werden nicht länger als Ungeziefer angesehen. Und diese selbst haben auch ihre Ausgestoßenen wieder aufgenommen.

- Roy Mustang lebt und ist ist mit Lisa Hawkeye zusammen.

- Wrath hat von Winrii einen Auto Mail-Arm und ein Bein bekommen und lebte eine Zeitlang jetzt in Riesenpuhl, genau wie Rose und ihr Kind. Jetzt ist er aber fortgegangen.

- Al ist tatsächlich zurückgekehrt, als etwa 10-jähriger Junge, dessen Erinnerung zu dem Zeitpunkt enden, an dem er und Ed versuchten, ihre Mutter zurückzuholen. Womöglich hat Ed, um Al zurückzuholen, nicht nur sich selber dafür eintauschen müssen, sondern auch Als Erinnerungen der vergangenen vier Jahre. Doch Al wird wieder Izumis Schüler, denn er ist überzeugt, daß sein geliebter Bruder, der nicht mehr aufgetaucht ist, noch irgendwo lebt, und daß er ihn mit Alchemie finden und wieder zurückholen kann.

*

Edward lebt tatsächlich, und zwar zusammen mit seinem Vater in der harten Zeit kurz nach dem 1. Weltkrieg in München. Sein Arm und sein Bein sind wieder Auto Mail, anscheinend hat er das als Preis für Alphonse bezahlen müssen. Alchemie kann er in dieser Welt nicht anwenden. Aber es gibt da in Siebenbürgen, das kürzlich rumänisch geworden ist, einen Deutschen namens Hermann Oberth, der Raketen baut. Und wer weiß, vielleicht findet sich ja im Weltraum ein Weg zurück nach Hause.

In der letzten Szene sitzen beide Brüder im Zug, getrennt durch verschiedene Universen, und doch in Gedanken vereint, denn sie werden nicht aufgeben, bis sie wieder einen Weg zueinander gefunden haben.


Erstellt am 30.10.2004. Letzte Änderung: 19.2.2014